Saturday, June 16, 2018

Mut in Turbulenten Zeiten

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jes 41,10

In der Bibel sagt Gott uns immer wieder: „Fürchte dich nicht.“
Manchmal will Gott uns trösten, weil unsere Angst völlig grundlos ist.
 

Die Jünger ruderten heftig gegen Wind und Wellen.
 

Das Boot war noch weit draußen auf dem See ...

In den frühen Morgenstunden kam Jesus auf dem Wasser zu ihnen.

Als die Jünger ihn sahen, schrien sie vor Entsetzen, denn sie hielten ihn für ein Gespenst.

Aber Jesus sprach sie sofort an: »Habt keine Angst! Ich bin es doch, fürchtet euch nicht!« Mt 14:24-27 HfA


Als Gabriel Maria begrüßte, erschrak sie, aber der Erzengel beruhigte sie.
 

Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Lk 1,30
 

Christliche brauchen keine Angst vor himmlischen Heimsuchungen zu haben.
Andererseits gibt es Umständen, wo wir wirklich bedroht sind, aber Jesus heißt uns trotzdem nicht zu fürchten.
 

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann. Mt 10,28
 

Jesus warnt uns nicht vor grausamer Verfolgung nicht zu fürchten. Wir müssen bereit sein, für Jesus zu leiden und sterben.
Die Welt verurteilte Jesus sehr grausam. Dasselbe kann auch uns zustoßen.
 

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Mt 5,10 EIN

Gott ist Liebe

Immer wieder finden wir in der Bibel zwei Aspekten der Liebe Gottes: Trost und Herausforderung.
 

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Mt 4,18
 

Was für ein Segen! Sie wurden von Jesus selbst eingeladen, seine vollzeitigen Gefährten zu sein. Sie sollten Vollmacht von Gott empfangen, mit Jesus Menschen zu retten!
 

Aber es war auch eine heftige Herausforderung. Sie waren Fischer. Sie mussten ihren Familienbetrieb verlassen und Gott für ihre finanzielle Unterstützung vertrauen.
 

Ein Freund von mir war einst Hardcore Moslem in Arabien.
  • Moslems haben keine Heilsgewissheit. Sie leben in der unsicheren Hoffnung, dass ihre Tugend dazu reichen wird, dass sie die Flammen der Hölle entkommen werden.
Als Georg Jesus als Gottes Sohn kennenlernte, hatte er endlich den Trost und die Sicherheit, dass er Gott als seinen Vater kannte.
 

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir.
Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen.
Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.
  Joh 10,27-29 EIN


  • Viele Moslems begehren, den Allmächtigen Gott persönlich zu kennen aber in ihrer Religion ist das immer eine unerfüllte Sehnsucht.

Georg wurde grausam abgelehnt und verfolgt. Immer wieder erlebte er harte Proben und Herausforderungen! 


Er musste fliehen und fand endlich Zuflucht in einem entfernten Land, in Australien.

Gott gab ihm einen guten Job, aber dann bekam er von Jesus eine neue Berufung. Er sollte für ein Doktorat in einer Australischen Universität studieren. 


An der Universität waren sehr viele Araber und andere Moslems. Georg wurde Missionar. Kein Moslem konnte entweichen. Alle hörten die Gute Nachricht von Georg.
 

Aber Georg war nicht der einzige Missionar.
Eines Tages sprach Georg mit einem Islamischen Missionar. 

  • Es gibt sehr viele solchen Arabischen Missionaren, fundamentalistische Prediger, die von reichen Arabern finanziert und um die Welt gesandt werden.

»Warum predigst du Islam?« Fragte mein Freund.
»Weil ich in den Himmel kommen will,« antwortete der Moslem.
»Das ist sehr selbstsüchtig,« sagte mein Freund. »Ich habe eine himmlische Heimat. Ich zweifle nicht daran, aber ich predige Jesus, weil ich anderen helfen will, in den Himmel zu kommen.«
Jesus sagte seinen Jüngern:


»Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. 

Wenn es nicht so wäre, dann hätte ich es euch gesagt. 
Ich gehe hin, um euch einen Platz vorzubereiten,« Joh 14,1-2

Hast Du ein Zuhause im Himmel? Sehr gut. Aber bitte hilf auch anderen den Weg zu finden.

Saturday, June 9, 2018

Gottes Herz Brennt für Dich

Gott will nur das Beste für jeden Menschen auf Erden. Auch für dich.

Gott schuf dich für einen guten Zweck und sein Zweck ist immer gut.


Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie. EIN 1. Mose 1,27

Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. EIN 1. Mose 1,31 


Aber der erste Mann und seine Frau versauten Gottes Plan, weil sie die Lügen des Feindes glaubten, anstatt Gott zu vertrauen.
 

Auch du und ich haben Gottes Pläne vermasselt. Auch wir haben der Verlockung der Lügen nachgegeben und sind auf bösen Abwege gegangen.
 

Trotzdem liebt uns Gott keineswegs weniger.
 

Wenn wir nicht freundlich und treu sind, kann das den Charakter Gottes nicht ändern, denn …
 

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe. EIN 1. John 4,8 

 

  • Gott ist Liebe. Er schuf dich, weil er dich liebt.

  • Er liebte dich vor der Schöpfung der Welt.

  • Er liebte dich als du empfangen und als du geboren wurdest und er liebt dich immer noch.


Wenn du in einem Auto oder Hotelzimmer ungewollt empfangen wurdest, warst du trotzdem von Gott gewollt.
  • Und wenn du in der allerschlimmsten Hexerei erzogen wurdest? Das war nichts als eine Herausforderung für Gottes liebe, denn Gottes Herz brennt für dich. Nichts kann das Feuer seiner Liebe dämpfen.

Wenn du nicht nur missbraucht, sondern als Kind fehlgeleitet wurdest, war das nicht deine Schuld.
Gott liebt missbrauchte Kinder.
 

In der Bibel finden wir einen Mann mit einer entsetzlichen Vergangenheit. Sein Name ist unbekannt.
 

Bei Tag und Nacht schrie er unaufhörlich in den Grabhöhlen und auf den Bergen und schlug sich mit Steinen. Mk 5,5 EIN


Als er Jesus von weitem sah, lief er zu ihm hin, warf sich vor ihm nieder 

und schrie laut: Was habe ich mit dir zu tun, Jesus, Sohn des höchsten Gottes? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht! Mk 5,6-7 


Er war so verwirrt, dass er seine eigenen Gedanken von den Stimmen der Teufel unterscheiden konnte und er war von hunderten Dämonen besessen.
 

Aber die Teufel konnten dem Befehl von Jesus nicht widerstehen. 

Als die Teufel weg waren, vertraute er Jesus von ganzem Herzen.
 

Jesus hatte nämlich zu ihm gesagt: Verlass diesen Mann, du unreiner Geist!  

Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Mein Name ist Legion; denn wir sind viele. Mk 5,8-9 


Nicht nur war der Mann von den Teufeln befreit, aber er war erstaunlicherweise nicht mehr geisteskrank.
 

Als er ins Boot stieg, bat ihn der Mann, der zuvor von den Dämonen besessen war, bei ihm bleiben zu dürfen. Mk 5,18 
 

Die Antwort von Jesus war unbegreiflich.
 

Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: Geh nach Hause, und berichte deiner Familie alles, was der Herr für dich getan und wie er Erbarmen mit dir gehabt hat. Mk 5:19
 

Aber der Mann sprach nicht nur mit seiner Familie.
 

Und er ging hin und fing an, in den Zehn Städten auszurufen, welch große Wohltat ihm Jesus getan hatte; und jedermann verwunderte sich. Mk 5,20 LUT
 

Jesus heilte einen gefährlichen psychotischen Mann und setzte ihn frei, seine ganze Region zu evangelisieren.
 

Bevor dieser Mann zu predigen anfing, forderten die Leute Jesus, ihre Gegend zu verlassen.
 

Als Jesus später zurückkam, kamen große Menschenmengen zu ihm. Viele bekehrten sich.
 

Es kann sein, dass du seit Jahren Ablehnung und Mobbing erlebt hast. 
Vielleicht ist dein Leben von Krankheit oder Depression geplagt. Auch wenn du wegen Hexerei, sexuelles Missbrauch oder Drogensucht verflucht bist, trotzdem bist du in Gottes Augen wichtig und wertvoll. 

Gott will dir eine Zukunft und eine neue Hoffnung geben.
 

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Leides, euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. SCH Jer 29,11

Saturday, June 2, 2018

Gottes Herz Für Dich

Gott hat so ein Herz für Dich.
 

Er hat dich geschaffen. Er ist unser Schöpfer. Gott liebt Dich als Seinen Sohn oder Seine Tochter.

Aber warum erleben wir oft nicht seine väterliche Liebe?
Vielleicht bist du ein Pflichtmensch, der immer das richtige tun will.
Es gibt Menschen, die ohne Gott tugendhaft leben wollen. Die Tugend ist gut und alles was gut ist, kommt von Gott.
 

Aber Gott ist Liebe. Tugend ohne Gottes Liebe ist kalt. 
 


Ein Pflichtmensch ohne Gott ist wie ein tugendhaftes Waisenkind, so ein erbärmliches Wesen.

Auch Gott ist total tugendhaft, aber Gottes Tugend kommt von einem Herz, dass mit Liebe brennt.
 

Tugend ohne Liebe ist eine pervertierte Tugend. Lieblose Tugend kann auch sehr grausam sein.
 

Der Apostel Paulus vor seiner Bekehrung zu Jesus war der Pflichtmensch schlechthin. 

Seine göttliche Hingabe war extrem. Er wollte dem Gott der Bibel in allem gehorchen, aber für ihn war Pflicht und Tugend wichtiger als Gottes Liebe. 

Er war zwar mit Bibeltexten über Gottes Liebe und Barmherzigkeit vertraut, aber sein religiöser Eifer machte sein Herz kalt und stolz.
 

Viele Jahre nach seiner Bekehrung schrieb Paulus:
 

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten, von welchen ich der erste bin. 1. Tim 1,15 ELB
 

Denn ich bin der geringste von den Aposteln; ich bin nicht wert, Apostel genannt zu werden, weil ich die Kirche Gottes verfolgt habe. 1. Kor 15,9 EIN
 

Warum verfolgte er die Kirche? Weil seine eigene Tugend für ihn wie ein falscher Gott war.
 

Eine streng religiöse Mentalität kann uns für Gottes Wahrheit und Liebe blind machen.
 

Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Römer 10,3 ELB
 

Manche suchen sich zu beruhigen, indem sie denken, diese Warnung nur auf Juden, Moslems oder vielleicht Katholiken zutrifft.
 

Aber wir alle können auf einem Abweg sein, wenn Gottes Liebe und deine tägliche persönliche Beziehung zu Jesus nicht der Mittelpunkt deines Bewusstseins ist. 

Auch ganz normale Aspekten des christlichen Lebens können uns von der Liebe Gottes und der persönlichen Jüngerschaft ablenken, wenn wir an etwas zu fest klammern.
 

Die Lehraussagen deiner Gemeinde oder Konfession können ein Abgott werden, wenn dein Glaubenssystem dein Hauptinteresse wird. Diese Denkart führt oft zu Besserwisserei, Rechthaberei und Streitsucht, statt Demut, Liebe und praktischem Glauben.
 

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, Spr 3,5 LUT
 

Wenn du wirklich denkst, du hast Gottes Wahrheit völlig im Griff, dass du immer Recht hast und besser weißt, dann bist du wirklich auf einem frommen Abweg.
 

Das echte christliche Leben ist ein lebenslanger Lernprozess. Jesus war und bleibt der Lehrer und seine Nachfolger in der Bibel waren Jünger. 

Ein Jünger ist jemand, der vom Meister lernt. Wer immer denkt, er habe immer Recht und besser weiß, ist unbelehrbar.
 

Vor seiner Bekehrung war Paulus ein spitzfindiger gesetzlicher selbstgerechter Pflichtmensch.
 

Er war auch ein hervorragender theologischer Profi, der immer besser wusste.
  • Das alles half ihm aber gar nicht, Gott näher zu kommen.

Als bekehrter Christ, lernte Paulus diesen Fehler zu verstehen.
 

  • Doch was mir damals ein Gewinn war, das habe ich um Christi Willen als Verlust erkannt.
     
  • Ja noch mehr: ich sehe alles als Verlust an, weil die Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, alles übertrifft. Seinetwegen habe ich alles aufgegeben und halte es für Unrat, um Christus zu gewinnen.
     
  • und in ihm zu sein. Nicht meine eigene Gerechtigkeit suche ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene, die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt. Philipper 3,7-9

Tugenden sind gut und Wissen ist gut, aber unser Endzweck ist viel höher.
 

Unsere Berufung ist nicht alles zu wissen, nicht immer Recht zu haben und nicht durch tugendhafte Strebsamkeit gut zu sein.
 

Jesus sagte etwas ganz anderes.
 

Er sagte den religiösen Profis in Israel:
 

Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; gerade sie legen Zeugnis über mich ab. Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu haben. Joh 5,39-40
 

Jesus sagte: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Mt 11,28-29
 

Diese Einladung ist auch für uns, für dich.


Wednesday, May 30, 2018

Willst Du als Christ Entmündigt Bleiben?

Wenn du eine große, alte Stadt besuchst, kannst du Statuen und Denkmäler sehen. 

In Leipzig ist die Thomas-Kirche wo das Grab von Johann Sebastian Bach zu sehen ist. In London oder Wien wirst du die Gräber von großen Wissenschaftlern, Königen und Musikern finden. 

 

Ein Tourist besuchte einst eine große Stadt und fragte einem alten Mann welche großen Männer da geboren wurden. Der alte Mann dachte nach und dann sagte er: “Nein, alle, die hier geboren worden waren Babys.”


Wenn du die wunderbare Liebe Gottes entdeckst, dann wird der Himmel für dich offenbart. 


  • Mit Gottes Hilfe entscheidest du, dein Leben in Gottes Hand zu übergeben. Du fängst an, an Jesus zu glauben und Sein Nachfolger zu werden. 
  • Aber in himmlischen Sachen bist du ein Baby, ein Anfänger, ein kleines Kind. 

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?

Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Mt 18,1-3

 

Du brauchst eine Familiengruppe. Du bist wie ein Lamm, das einen Hirte braucht. Deine Christliche Freunde laden dich ein, eine Gemeinde zu besuchen. 

Da findest du die notwendigen elementaren Lehren, die es dir ermöglichen, Jesus besser zu verstehen und als Nachfolger Jesus Christi vorwärts zu kommen. 

Zum zweiten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe! Joh 21,16


  • Alle Prediger und Pastoren haben Fehler, gerade wie Petrus, aber Jesus ruft uns, die Ihn besser kennen, den Gläubigen beizustehen. 
  • Wenn du ein Kind im Glauben bist, dann suche die Hilfe von starken und reifen Christen.


Aber leider findest du nach einigen Jahren, dass es nicht viel weitergekommen ist. 

  • Du bist immer noch ein Kind, das jeden Sonntag ein bisschen Unterricht hört und ein bisschen betet aber wo ist die große Kraft Gottes, die Wunder wirkt? 
  • Wo ist Jesus, der nach einer kurzen Zeit Seine Jünger aus sandte  um die Kranken zu heilen und Menschen zu befreien?   


Es gibt viele Gemeinden, wo der Pastor ganz offen sagt, die Mitglieder seien immer noch Kinder im Geist und es ist wahr. Aber im Neuen Testament was es nicht so.

So sollen wir alle zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, damit wir zum vollkommenen Menschen werden und Christus in seiner vollendeten Gestalt darstellen. Eph 4,13

 

Natürlich müssen wir nie aufhören, unseren Himmlischen Vater mit kindlicher Liebe anzuhängen aber wir müssen kindisches Klein-denken hinter uns zu lassen.

  • So viele Christen denken wie Kinder. “Ich bin nichts. Ich darf nichts. Ich kann nichts!”
  • Wir sehen unseren Pastor als einen Vater, der uns immer sagen muss, was wir tun sollen.


Der beste Freund von David war Jonatan, der Sohn von dem König Saul. Er war allein mit seinem Waffenträger als er eine Kompanie von stark bewaffneten Philistern sah. Jonatan wartete nicht auf Befehle von seinem Vater, sondern attackierte die Philister und brachte 20 Feinde um. 

Wir sind berufen, nicht wie hilflose Kinder zu bleiben, sondern mutig auf der Seite von Jesus Christus zu kämpfen.

 

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! 

Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.
  • Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
.... und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. Markus 16,15-18

         

Friday, May 11, 2018

Willst du Menschen Retten?

Als Gottes Sohn als auf der Erde lebte, suchte er kein Amt und keinen Thron. 

Seine Absicht war, als Mensch unter Menschen zu leben. Er berief Nachfolger und Jünger, die auch in Demut leben sollten. 

 

Er berief Petrus und die anderen Aposteln, Menschen zu retten.

 

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer.  

Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Mt 4,18-19 EIN

 

Glaubst du, Jesus ist der Sohn Gottes, der sein Leben am Kreuz opferte, um die Strafe für deine Sünden zu leiden?


Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Joh 3,16 ELB


Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Römer 5,8 ELB


Wenn du Jesus kennst und liebst, wirst du anderen helfen wollen, ihn auch kennenzulernen.


Nur durch Jesus können wir Frieden mit Gott haben.



Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EIN

 

Ohne Jesus sind wir alle verdammt. 


Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Joh 3,18 LUT


Aber dann kommt ein Problem.


Die meisten Menschen wollen nicht von aggressiven Verkäufern oder Evangelisten unter Druck gesetzt werden. Wenige Christen konfrontieren gern. 


Können wir eine Lösung finden?
Gewiss!


Jesus war voll Liebe für alle. Seine Liebe war unverkennbar und total echt. Diese Liebe hatte große Anziehungskraft, auch für schlechte Menschen.


Diese Liebe motivierte alles in seinem Leben.


Wenn du und ich in Gottes Gegenwart leben, werden wir auch von seiner Liebe geprägt, genau wie Jesus. Gottes Liebe wird von uns ausstrahlen.


Eine kritische religiöse Haltung ist für nicht Christen abstoßend. Gottes Geist wird uns von engstirniger Gesetzlichkeit rein waschen. Jesus hasste alle Sünde, aber er ein Freund der Sünder. 


Wenn wir echt freundlich sind, werden viele für Jesus offen sein.



Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Sie werden eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel dafür loben.« Mt 5,16 HfA


Wenn du wirklich liebst, wird dir jeder Mensch als eine wunderbare Schöpfung Gottes erscheinen. 


Auch Menschen die schlecht leben, haben ein von Gott gegebenes Potenzial. 


Ein Missionar in Los Angeles wollte den Inhaber eines Sexshops für Jesus gewinnen.


Er betete für Inspiration und Gott gab ihm diese Botschaft. 



Der Pornohändler hatte eine Gabe und Berufung von Gott, Menschen zu trösten, aber er gab den Menschen falschen Trost. 


Als der Pornohändler das hörte, wurden seine geistlichen Augen geöffnet und er akzeptierte die Liebe und Vergebung, die nur Jesus geben kann. 


Gott hat einen himmlischen Schatz in jedem Menschen gepflanzt. 


Überall sehen wir gebrochene Menschen. Sie haben Schiffbruch in ihrem Leben gelitten, aber Gottes Schatz ist trotzdem nicht völlig zerstört. 


Ein von Gottes Liebe motivierter Christ kann auch gebrochene Menschen samt ihrem Schatz bergen. 

Wenn du Menschen retten willst, bist du nicht verpflichtet, eine konventionelle Methode umzusetzen.


Du bist du. Du gewinnst Menschen am besten, indem du nicht versuchst, ein ganz anderer Mensch zu sein.



  • Bist du ein Mensch, der immer praktisch helfen will? Tu das einfach im Namen des Herrn. Bete für die Leute und sag ihnen, dass du für sie betest.

     

  • Vielleicht willst du evangelisieren, aber du fühlst dich eingeschüchtert. Wie soll ich ein Gespräch anfangen? 

    • Sei einfach freundlich. 

    Wenn du immer Menschen kennenlernen willst, wird es manchmal zu Evangelisation führen und manchmal nicht. Aber du spürst, wenn ein Gesprächspartner sich wirklich für dich interessiert ist. Jedermann spürt das. Werde ein guter Zuhörer, der sich wirklich für jeden Menschen interessiert. Manche werden dann auch dich zuhören. 

     

  • Bist du ein Erzähler? Erzähle, was Gott für dich getan hat. 

     

  • Schreibst du gerne? Verbreite Zeugnisse in Facebook oder Twitter oder schreib ein Blog. 

     

  • Bist du eine gute Gastgeberin? Du kannst freundliche Christen und nicht Christen zusammen einladen.

     

  • Bist du intellektuell? Dann kannst du die tiefen Fragen des Lebens mit Denkern konsequent diskutieren.

     

  • Betest du gerne für Menschen? Wenn eine Kollegin oder ein Nachbar krank ist, sag einfach: „darf ich für Sie beten?“ Gott wird dich nicht im Stich lassen.


Sunday, May 6, 2018

Maria von Magdala, die Erwählte Frau

Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. EIN Joh 20,15
 
Maria dachte, Jesus wäre der Gärtner.
Warum?
Jesus war in einem Garten. Er sah nicht mehr aus, wie Seine Jünger und Freunde ihn früher gesehen hatten.
 

Seine himmlische Ausstrahlung war verhüllt.
Die römischen Soldaten hatten seinen Bart ausgerissen.


Ich hielt meinen Rücken denen hin, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen. Mein Gesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. EIN Jes 50,6 


Seine äußerliche Erscheinung war so entstellt, dass Maria ihn nicht sofort erkennen konnte, obwohl sie ihn sehr gut kannte.


Gott hatte Maria für das höchste Privileg erwählt, nicht nur die erste Zeugin der Auferstehung zu sein aber der erste Mensch schlechthin, der von der Auferstehung zeugen sollte.

Laut Josephus durften nur Männer vor einem jüdischen Gericht Zeugen sein. 

Ich habe keine Bestätigung in der Bibel für diese Aussage gefunden, aber offensichtlich wurden Frauen in der antiken Welt nicht so ernst genommen wie Männer. In der jüdischen Kultur war es nicht anders. 


Als Jesus am Kreuz starb, musste der total unschuldige Sohn Gottes die ultimative Ungerechtigkeit leiden. Durch seinen ungerechten Tod, nahm Jesus die Strafe, die wir für unsere Sünden verdienten, auf sich selbst.

 

Der einzige komplett unschuldige Mensch aller Zeiten starb einen qualvollen Tod, damit alle schuldige Männer und Frauen von Gottes Urteil befreit werden könnte. 

 

Mit seinem freiwilligen Tod, fing Jesus an, die Menschen von allen Flüchen und Ungerechtigkeiten zu befreien, die mit der Ursünde anfingen.  

 

Die erste Ungerechtigkeit wurde von Gott selbst vorausgesagt. 

 

Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen! ELB 1. Mose 3,16 

 

Das war nicht Gottes Befehl, dass Männer über Frauen herrschen sollten. 

Nach der Ursünde war der Charakter der Menschen verdorben. Die größere physische Kraft der Männer wurde gebraucht, Frauen zu dominieren, was niemals Gottes Absicht war. 

Aber Millionen Männer haben ihre Frauen hart beherrscht. Seit Jahrtausenden sind Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt worden. 


In der Bibel waren auch jüdische Frauen Opfer der harten Diskrimination, aber in der christlichen Geschichte und auch in unserer Zeit sehen wir, dass viele Christen bis jetzt nicht verstehen, dass Gott uns für Partnerschaft schuf und nicht für die Entmündigung der Frauen.


In der Bibel sind neue Anfänge von besonderer Bedeutung. 

 

Als seine erste Handlung nach seiner Auferstehung, restaurierte Jesus die Gleichheit der Frauen.

 

Maria von Magdala wurde von Jesus erwählt, als der erste Mensch, der seine Auferstehung verkündigen sollte, nicht Petrus oder Johannes, und nicht einmal Maria, seine Mutter. 

 

Maria von Magdala dachte, Jesus wäre der Gärtner. 

Der erste Gärtner war Adam, und Paulus lehrt uns, dass Jesus der letzte Adam ist. Das bedeutet, Jesus ist der Anfang der neuen Menschheit. 

 

So steht auch geschrieben: «Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele», der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. ELB 1. Kor 15,45

Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. EIN 1. Kor 15,22

 

Adam war der erste Mensch und der Vater aller Menschen. Er war ohne Sünde bis er der Versuchung unterlag.

Jesus kam als der zweite Mann ohne Sünde und er widerstand alle Versuchungen.

  • Jesus kam, um uns allen Männern, Frauen und Kindern, die Unschuld und Herrlichkeit der ursprünglichen Schöpfung zu geben. 

  • Er kam, um eine wunderbare neue Menschheit zu schöpfen, eine Menschheit wo Männer und Frauen in Gleichheit, Freiheit und Partnerschaft ihr Potenzial erfüllen können.


Als Maria von Magdala den Aposteln verkündete, dass Jesus auferstanden war, glaubten sie nicht.

Später erschien Jesus auch den Elf, als sie bei Tisch waren; 

  • er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. Mk 16,14

Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein. Mt 19,30

 

Was wollte uns Jesus lehren? Von nun an müssen auch die Pastoren und Apostel Frauen ernst nehmen. 

Die Kultur der männlichen Herrschaft ist vorbei.


Sunday, October 15, 2017

Kann Gott Wirklich Retten?

Bist du ganz am Ende? Siehst du seit langem keinen Ausweg mehr? 

Mit 20 Jahren war ich ein Student auf Urlaub in Europa. Kurz vor meinem Rückflug nach Australien war ich allein in Rom. Alles war ein Abenteuer. Ich ging spazieren und besichtigte diese faszinierende  alte Welt noch einmal. 

Es war nachmittags und ich griff in meine Tasche. Leer! 

Wo war mein Pass? Wo wahr mein Flugticket? Wo war mein Impfschein?

Ich war bei der australischen Botschaft bekannt. Ich telefonierte. Mit dem Pass konnten sie vielleicht helfen aber das Ticket und der Impfschein waren Probleme. 

Irgendwie musste ich nach Hause kommen aber wie und wann? 

Ich dachte nach, was ich bis dahin getan hatte. Ich ging verzweifelt denselben Weg zurück. Ich besuchte einen Café und einen Laden, und endlich kam ich zu einer Wechselstube und ging zur selben Kassiererin, die mich am Morgen bedient hatte. 

„Können Sie mir bitte helfen? Ich habe meinen Pass heute verloren.“ 

Sie gab mir alles zurück, Pass, Ticket und Impfschein. 

Gott erhält und versorgt uns, auch wenn wir total blöd sind.

Aber auch in viel schlimmeren Situationen kann Gott das unmögliche tun.

Ich kenne eine Frau, die vor dem sicheren Tod entrissen wurde. 

Ich kenne eine Frau, die vor dem sicheren Tod entrissen wurde. Ein großes Auto kam rasend schnell von ihrer rechten Seite und sie  konnte den Tod keineswegs entweichen, aber statt mitsamt ihres Autos zerschmettert zu werden, spürte die Frau eine schreckliche Hitze und fuhr unversehrt weiter. 

Das andere Auto fuhr nicht gegen sie, sondern durch sie, wie in einem Fantasyfilm.  

Aber für manche sind solche Zeugnisse eine quälende falsche Trost. Manchmal betet man für einen Geliebten aber trotzdem stirbt das Kind. Wenn du ein Kind auf diese Weise verloren hast, sind Rettungsgeschichten keine Hilfe.

Ich kenne eine treue Christliche Frau, die ihren Neffen innig liebte und sie betete für den rebellischen Teenager. 

Eines Tages lag die Frau krank im Bett und träumte von einer schrecklichen finsteren Höhle. Das war der Tod selbst. 

In ihrem Traum hörte sie eine Stimme, die ihr sagte, jemand in ihrer Familie in Todesgefahr sei und sie musste heftig beten. Sie betete bis sie erleichtert fühlte. 

Erst später am selben Tag hörte sie, wie ihr geliebter Neffe in einem Autounfall ums Leben gekommen war. 

Gott erhört Gebete. 

So viele jungen und alten Menschen begegnen im letzten Moment ihres Lebens dem Heiland, begegnen Gottes Sohn, der für sie am Kreuz starb und niemals seine Rettungsmission für jeden Menschen aufgeben will. 

Du musst nie aufgeben. Gib nie auf. Gott ist am Werk. 

Vielleicht bist du kein Glaubensheld aber Gott kann andere rufen, deinen Geliebten mit starkem Glauben beizustehen. 

Gib nicht auf. Auch deine Gebete sind nicht vergebens.

Eine Freundin von mir war Pflegeschwester. Sie erzählte mir von einer alten Dame in der Station, wo sie arbeitete. Diese alte Dame war etwa 90 Jahre alt und war seit Monaten an der Schwelle des Todes. 

Sie war auch sehr einsam, denn sie sprach kein Englisch. Aber sie konnte gut Deutsch. 

Ich ging zum Kaplan und bekam die Erlaubnis, die alte Frau zu besuchen. Ich saß neben ihrem Bett und las ihr deutsche Bibeltexte vor. Sie hörte aufmerksam zu und Gott half mir, den Weg des Glaubens klar zu machen. 

Bei meinem letzten Besuch starrte sie in ihrem Zimmer umher. Ich dachte sie sei dement aber vielleicht hat sie Engel gesehen.

Ich las die folgenden Worte:

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; 
und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?“ Joh 11,25-26

Ich fragte: „Glauben Sie das?“ 
Sie antworte mit einer erstaunlich festen Stimme. 
„Ja, ich glaube fest.“

Ich sah sie nicht mehr aber ich war bei der Beerdigung. Alle weinten. Sie waren vielleicht nicht sicher, dass die alte Frau im Himmel war.

Was oder wen hast du verloren? 
Vielleicht ist nicht alles verloren. Was kannst du tun?
Gott erhört auch deine schwachen Gebeten.

Wenn du nichts selbst tun kannst, will Gott deine Gebete antworten. 

Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt. Jer 33,3. LUT 1984