Mittwoch, 9. November 2016

Lachen und Umkippen von Gott?

 Alles hat seine bestimmte Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit….
Weinen  hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen  hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit; Prediger (Kohelet) 3,1..4

Wenn Menschen in einem Treff weinen, wenn sie Busse tun, wenn vom Leiden für Gott die Rede ist, dann sind alle gottesfürchtigen Christen zufrieden... Das hat seine Zeit.

Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen!
Joel 2,12

Aber die Bibel sagt auch:


  • Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Phil 4,4
  • Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude Gal 5,22

„Ja, Freude ist auch eine Tugend, aber natürlich soll die Christliche Freude mit Zucht und Maß sein.“


  • Aber in dem Neuen Testament lesen wir auch von überschwänglicher Freude.

den (Jesus) ihr nicht gesehen habt und doch liebt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, und euch freut mit unaussprechlicher und herrlicher Freude 1 Pet 1,8


Diese überschwängliche Freude war in der großen Erweckung in Wales in 1904. Das war offensichtlich in Ordnung, aber dann kam noch eine Erweckung in Toronto Kanada in 1994. 


  • Da hörte man viel Gelächter und Leute kippten um, als der Heilige Geist mit überwältigender Kraft auf sie kam.  

Manche frommen Christen, die Weinen und heilige Trauer ganz in Ordnung fanden, konnten solche seltsames Benehmen nicht ertragen.

Die 120 Jünger, die am ersten Pfingsttag im Neuen Testament in nie gelernten Sprachen Gott verherrlichten, wurden angeklagt, dass sie vielleicht Betrunken waren. 

Warum? Weil sie in Fremdsprachen redeten? Wenn jemand in Chinesisch, Latein oder Arabisch spricht, kommt niemand auf die Gedanke, dass er zu viel Wein getrunken hat. Was war denn los? Offensichtlich waren sie voll Freude und auf ihren Beinen etwas wackelig.
  • Aber sollen wir so leichtsinnig sein, wenn wir uns mutig für Verfolgung und Leiden vorbereiten müssen? 

Der Heilige Geist versteht seine Arbeit sehr gut. Es ist durch den Heiligen Geist, dass diese ersten Christen wild und wackelig mit überfließender Freude strahlten. 

  • Was folgte? Tausende bekehrten sich zu Jesus. Und dann? Dann kam Verfolgung. 
  • Offensichtlich hat diese überschwängliche wackelige Freude geholfen, tausende Seelen zu retten. Durch die wilde wackelige von Gott gegebene Freude wurde der Glaube und Mut der Christen nicht schwächer, sondern stärker. 

In Deutschland heute sind diese Manifestationen sehr umstritten. Manche sagen, wir brauchen nicht mehr Spaß und Wonne, sondern eine nüchterne Entschlossenheit, mutige Zeugen für Jesus zu sein. 

Aber das ist ein Missverständnis. Starke Freude hat eine starke Anziehungskraft für nicht Christen. 

In Deutschland sieht man überall nüchterne Entschlossenheit und Disziplin. Dadurch ist Deutschland im wirtschaftlichen Bereich eine Weltmacht. 

Aber in Deutschland sieht man überall Stress, Burnout und Trübsinn. Deutsche suchen Entspannung durch sexuelle Ausschweifungen, Betrunkenheit, Kabarett-Humor,  Sommerferien, Yoga und Auszeit in einer Reha. 
  • Wo sieht man in deutschen Gemeinden unaussprechliche und herrliche Freude?

Aber Petrus lehrt im Neuen Testament, dass diese extreme und überwältigende Freude normal sein soll.

Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude… 1.Petrus 1,8 LUT

Diese extreme Wonne und Freude ist auch im Alten Testament zu finden. 

Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. Ps 36,9
Ein frohes Herz ist die beste Medizin, aber ein niedergeschlagener Geist lässt die Glieder verdorren. Spr 17,22 ZB

Es gibt so viele Christen, die wegen Missbrauch, gescheiterter Ehen, Versagen und Mobbing tief leiden. Sie haben kein frohes Herz aber sie brauchen extreme Fröhlichkeit, um ihre extreme Gebrochenheit zu betreuen. 
  • Der Heilige Geist ist der beste Therapeut und Er versteht seine Aufgabe sehr gut. 

Aber gibt es auch Menschen, die selbst kichern und umkippen wollen, und nicht wirklich von dem Heiligen Geist bewegt sind? Ja klar. Nicht alles was glänzt, ist Gold. 
  • Aber echtes Gold bleibt trotzdem Gold und echtes Gold ist von Gottes Hand geschaffen.
Und Umkippen?

Als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen hin wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sagte zu mir: »Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte.
Offb 1,17 

Donnerstag, 3. November 2016

Dein Ausweg mit Jesus

Joh 15,5-6 Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, wird viel Frucht bringen. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. 

  • Wer nicht in mir bleibt, wird fortgeworfen wie eine nutzlose Rebe und verdorrt. Solche Reben werden auf einen Haufen geworfen und verbrannt.

Im Alten Testament wird Israel als Gottes Weinstock bezeichnet. 
Der Zweck eines Weinstocks ist Trauben herzustellen. 
In Hesekiel 15, sehen wir, dass das Holz eines Weinstocks nutzlos ist.  Wer Holz braucht, wird nie einen Weinstock benutzen. 
Aus Gottes Sichtweise taugt nur die Frucht. Ohne unsere Verbindung mit Jesus sind wir nur unbrauchbares Holz.  
Wie bleibst du mit Jesus verbunden?
Zuerst musst du verstehen, dass man nicht bleiben kann, was man nicht schon ist.
Jesus sagte Nikodemus:
Joh 33 ...»Ich versichere dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.«
Wir alle sind aus Fleisch geboren, und zwar von unseren Müttern aber der zweite Geburt ist durch Gottes Geist. Das kommt nur aus Glauben. 

  • Das bedeutet, du musst so ein Vertrauen an Jesus haben, dass du dein Leben ganz in seine Hände übergibst. 

All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Joh 1,12 
Vor 2000 Jahren ging Gottes Sohn als sterblicher jüdischer Mann in Israel um und kündigte an:

  • »Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Gottes neue Welt beginnt. Kehrt um zu Gott, und glaubt an die rettende Botschaft!« HFA Markus 1,15

Vielleicht waren deine Eltern oder Großeltern böse Menschen, Zuhälter, Drogenhändler oder Nazis. Das schließt dich von Gottes Liebe keineswegs aus. 

  • Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. 
  • Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Joh 3,16-17 

Vielleicht haben deine Eltern geglaubt und dich als Baby taufen lassen aber Gott will nur diejenigen in seinen Himmel hereinlassen, die Jesus selbst vertrauen und lieben. 

  • Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, ist schon verurteilt, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Joh 3,18 

Hier macht Jesus die Wahrheit klar und unverkennbar. 

  • Es liegt an deiner Entscheidung, ob du dein Leben Jesus übergeben willst oder nicht. Gott hat dir einen freien Willen gegeben und obwohl Er dich total liebt und retten will, respektiert Er deine Entscheidung, auch wenn du dich entscheidest, Ihn abzulehnen. 

Dann werden manche diese Botschaft so verstehen, dass sie aus eigenem Verstand und eigener Willenskraft sich selbst retten können. Das ist total missverstanden.
Wir sind alle von unserer verdrehten menschlichen Natur versklavt. Du siehst die Welt, die Menschheit, die Korruption, den Missbrauch, die Selbstsucht. Dieser Gift ist auch in deinem eigenen Herz. Du bist ein Teil davon. 

  • Um Gottes Sohn oder Tochter zu werden, muss deine Natur grundsätzlich verwandelt werden. Nur Gott kann das tun aber du musst Gott die Erlaubnis geben, dein Herz zu verwandeln. So groß ist Gott, der in dir eine neue Natur schaffen kann. So demütig ist Er, der auf deine Erlaubnis wartet. 

Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen. HFA. 2Kor 5,17 

  • Ein von neuem geborenen Christ ist ein Neuer Mensch oder eine Neue Schöpfung. 

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. 1Mose 1,1 
Gott ändert sich nie. Er bleibt auch noch heute Der Schöpfer. Nichts von seiner kreativen Kraft ist verloren gegangen. 
Du bist seine Schöpfung. Alles was Gott schafft ist gut. 

  • Wenn du nicht gut bist, dann ist es deine Schuld aber Gott will vergeben und dich als seine Schöpfung wieder gut machen, und nicht nur gut sondern gut wie Jesus selbst, herrlich und himmlisch gut. 

Das ist ein Prozess aber wenn du mit Jesus dran bleibst, wird Er sein Werk in dir vollenden.
Hast du deinen Weg mit Jesus noch nicht angefangen? Dann komm zu Ihm. Sprichst du jetzt mit Jesus. Er will dich in seiner Liebe empfangen und dein Herz heilen.

Mittwoch, 23. März 2016

Menschliche Herrschaft oder Gottes Liebe

Eine der wichtigsten Gaben, der Gott allen seinen Kindern gibt, ist die Fähigkeit, seine Stimme zu hören. 

In den ersten drei Kapiteln der Bibel, sehen wir, dass Gott mit Adam und Eva sprach und für sie war es selbstverständlich, seine Stimme zu hören. 


Auch die nächste Generation konnten Gottes Stimme klar hören. Selbst Kain, der seinen Bruder umbrachte, hatte ein Gespräch mit Gott. 

Aber in den folgenden Generationen, trennten sich die meisten Menschen von Gottes Gegenwart und sie konnten meistens Gottes stimme nicht mehr hören. 


Warum? Weil sie Gott nicht lieben und gehorchen wollten und deshalb Gottes Stimme nicht mehr hören wollten. Statt Gottes Stimme hörten sie ihre eigenen pervertierten Gedanken zu.



Doch der Herr sah, dass die Bosheit der Menschen groß war und dass alle ihre Gedanken durch und durch böse waren. 1. Mose 6,5

Aber Gott hat einige Menschen gefunden, die seine Stimme hören wollten. Zuerst Adam und Eva, dann Set, Henoch, Noah, Abraham, Sarah und Mose hörten die Stimme Gottes.



Nicht nur der Mann hat Gottes Stimme des Herrn gehört, sondern auch manchmal die Frau. (1. Mose 18,13-15)

Später hat Gott mit Propheten gesprochen, meistens Männer aber manchmal Frauen. 

Mirjam, Debora, Hulda und Hanna waren Prophetinnen. Das heißt, sie hörten die Stimme Gottes und sprachen mit großer Autorität. 


Warum konnten die meisten Juden Gottes Stimme nicht hören? 

  • Und das ganze Volk nahm die Donner und die Flammen und den Posaunenschall und den rauchenden Berg wahr. Und als das Volk es wahrnahm, zitterten sie und standen von fern; 
  • und sie sprachen zu Mose: Rede du mit uns, und wir wollen hören; aber Gott möge nicht mit uns reden, dass wir nicht sterben! 2. Mose 20,18-19

Später sprach Gott durch den Prophet Samuel, der ebenso zuverlässig war wie Mose. Aber das Volk wollten einen König haben, wie die anderen Völker. 


Ohne eine intime Beziehung mit Gott, neigen die Menschen dazu, entweder Herrscher zu sein oder beherrscht zu werden.


Statt Gott als einem lieben Vater zu Vertrauen, missverstehen die Menschen die Autorität Gottes und sehen Gott als einen Herrscher, vor dem sie Angst haben. 


Statt eine enge Beziehung mit Gott zu suchen, haben viele Juden die Götter und Göttinnen der Fruchtbarkeit angebetet, welche ihre Nachbarn anbeteten. 

Sie haben so tief gesunken, dass sie ihre eigene Kinder den falschen Göttern opferte und grausam umbrachten. Auch haben sie  kultische Prostitution praktiziert.

Deswegen hat Gott sie bestraft. Israel und Juda wurden verschleppt und lebten als Gefangenen in Assyrien und Babylon. Dann fingen sie an, die Propheten ernst zu nehmen und sie kehrten ab von der Anbetung falscher Götter. 


Aber immer noch suchten die meisten keine enge persönliche Beziehung mit Gott. 

Die frommen Juden fingen an, eine gesetzliche Theologie aufzubauen, wo alles von strengen Regeln kontrolliert sein sollte und ausgebildete Rabbiner wurden die religiösen Herrscher des Volks.

So blieben viele Juden bei dem Prinzip, dass der Mensch entweder herrschen oder beherrscht werden sollte. Auch die meisten Rabbiner hörten die Stimme Gottes nicht zu.


Die Rabbiner erfanden ein menschliches religiöses System, das oft brutal sein konnte. 

Viele Rabbiner erklärten das Gesetz Gottes auf dieser Weise. 


Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten; du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch alles, was dein Nächster hat. 2. Mose 20,17

Haus, Sklave und Esel sind das Besitztum des Nachbars. Deshalb sollen wir auch verstehen, die Ehefrau soll als Besitztum des Mannes gelten. 


Als Gott seinen Sohn eigenen Sohn gab, und Jesus auf der Erde lebte, gehorchte er Gottes Wort, aber nicht die vielen von Menschen erfundenen Regeln. 

Jesus war und ist Gott aber er kam nicht zu herrschen, sondern mit Liebe zu leiten und mit Sanftmut zu regieren.
Das war alles anderes als Herrschaft.

Doch Jesus rief sie zu sich und sagte: »Ihr wisst, dass in dieser Welt die Könige Tyrannen sind und die Herrschenden die Menschen oft ungerecht behandeln. 
Bei euch soll es anders sein. Wer euch anführen will, soll euch dienen,  Mt 20,25-26

Die Rabbiner sprachen mit Frauen nicht aber Jesus war mit Frauen befreundet aber ohne zu sündigen. 


Jesus hörte immer die Stimme seines Vaters und folgte die Leitung des Heiligen Geistes und er lehrte, dass auch wir das tun sollen.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir ... Joh 10,27


Sonntag, 20. März 2016

Was Dürfen Frauen?

Als Gaby Wentland heiratete, war sie dem Herrn total hingegeben und wollte mit ihrem Mann Missionarin in Afrika sein. 

Ihr Mann sagte ihr, “Ich bin der Mann. Du wirst meine Frau sein. Ich bin der Pastor und ich werde predigen.” 


Sie wusste, der Herr hatte sie zu predigen berufen aber sie sagte nichts. Sie betete. 

Dann kam ein Gastprediger mit einer Überraschung. Er predigte von Gottes Anliegen, alle seine Söhne und Töchter zu mobilisieren. 


Wenn du ertrinkst, ist es dir nicht wichtig ob ein Mann oder eine Frau dich rettet. Die verlorenen Seelen müssen Gottes Botschaft hören. 

  • Dann sagte er ganz direkt, die Frau des jungen Pastors sei zu predigen berufen und sie soll predigen.


Sie fing an zu predigen und Gott segnete. 


Sie predigte immer wieder und ihr Mann sagte nichts. Eines Tages ging sie mit ihrem Mann spazieren und sie fragte ihm wann er seine Meinung geändert hatte. 

 

Er sagte, Jesus war ihm erschienen und ihm mitgeteilt hatte, seine Frau sollte predigen.


Die junge Gaby Wentland hatte gebetet und Gott hat zwei ganz überzeugende Boten geschickt. Der erste war der Gastprediger, Reinhard Bonnke, und der zweite war der Sohn Gottes selbst.


Was dürfen die Frauen?


  • Debora war nicht nur eine Prophetin sondern leitete die Hebräische Nation im Krieg. (Richter Kapitel 4)
  • Hulda war eine Prophetin die dem König Josia ein Wort von Gott gegeben hat, obwohl Jeremia damals lebte und Gott hätte einen Mann gebrauchen können. (2. Könige 22)

 

Gott hat einer jungen Frau die wichtigste Entscheidung aller Zeiten anvertraut. Der Engel Gabriel besuchte Maria und sagte, sie sollte die Mutter Gottes Sohn sein. 
    • Sie hat bei keinem Mann Rat gesucht sondern sie hat die Entscheidung allein getroffen. Sie hat Gottes wunderbare aber sehr herausfordernde Berufung akzeptiert.
  • Als Jesus auf der Erde erschien, betrachteten die meisten Rabbiner Frauen als Menschen zweiter Klasse.
    • Kein Rabbiner würde eine junge Frau als Jünger haben. Nur jungen und junger Männer durften die Religion studieren.


Aber Jesus war anders.


Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. 

 
Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: 
Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? 

 
Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: 
Siehe da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! 

 

 Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter. Mt 12,47-50

 

Jesus hat auch Frauen als seine Jünger akzeptiert. Das war radikal!


Die Juden wollten keine Frauen als Zeugen in einem Prozess anerkennen aber Gott dachte anders. 

 

Als Jesus nach seinem Tod wieder auferstand, haben seine Apostel ihn nicht zuerst gesehen. Gott erwählte eine Frau als ersten Zeuge der Auferstehung.


Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria von Magdala, von der er sieben böse Geister ausgetrieben hatte. 

 
Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren und Leid trugen und weinten. 

 
Und als diese hörten, dass er lebe und sei ihr erschienen, glaubten sie es nicht. Mk 16,9-11


Dann offenbarte sich Jesus seinen Aposteln.


Zuletzt, als die Elf zu Tisch saßen, offenbarte er sich ihnen und schalt ihren Unglauben und ihres Herzens Härte, dass sie nicht geglaubt hatten denen, die ihn gesehen hatten als Auferstandenen. Mk 16:14


Dann kam der erste Pfingsten für die neue Gemeinde. Nur 120 Jünger waren da aber unter den Jüngern waren treue Frauen. 

 

Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. Apg 1,14


Als der Heilige Geist auf die Jünger kam, sah man Flammen auf jeden Kopf und sie gaben die wunderbare Botschaft Gottes mit prophetischer Begabung weiter. 

Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 
 

und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab. Apg 2,3-4

 

Das war in der ersten Gemeinde. Aber haben auch die Frauen in der Gemeinde gesprochen? Gewiss. Petrus bestätigte das ganz klar.


»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen... Apg 2,17


Mittwoch, 16. März 2016

War Paulus Wirklich Frauenfeindlich?

Die alten griechischen Legenden erzählten, dass die Götter zuerst Männer schufen und die Männer waren ohne Frauen wirklich glücklich. 

Dann hat ein Mann namens Prometheus Feuer von den Göttern gestohlen und den anderen Männern weitergegeben. 

Die Götter waren entrüstet und entschlossen sich, die Männer zu bestrafen. Zeus, der König der Götter, erdachte eine grausame und schreckliche Strafe. 

Die Götter schufen eine andere Rasse, quasi menschliche Wesen, die Frauen. 


Die Männer waren gut aber die Frauen böse. Die Frauen sollten unter den Männern wohnen und die Männer sollten dadurch gequält, dass sie Sehnsucht nach diesen komischen und perversen Kreaturen hätten. 

In den Augen der griechischen Männer waren die Männer menschlich und die Frauen fast tierisch. 

Auch die großen Philosophen und Dramatiker haben die Frauen auf dieser Weise verachtet. 

Die griechische Kultur und Philosophie hatte einen starken Einfluss auf alle Volker im Mittelmeergebiet und im Nahen Osten.

Obwohl das alte Testament manche Frauen ehrt, wie Deborah, Mirjam, Esther, Hulda und Ruth, haben die meisten Rabbiner auch Frauen verachtet. 


Im Gegenteil hat Jesus die Frauen wirklich respektiert und ganz radikal ernst genommen.

In den Zehn Geboten, sehen wir, dass wir nicht nur unseren Vater, sondern auch unsere Mutter ehren sollen. 
Jesus hat das nicht nur zitiert, sondern er praktizierte, was er predigte. 


In der antiken Welt war das echt radikal. Der Vater galt als Chef der Familie. Die Frau musste wie eine Sklavin gehorchen und der Vater durfte seine Sklaven und sogar seine eigenen Kinder einfach hinrichten. 


Manche modernen Frauen haben Jesus deswegen zu respektieren gelernt aber viele denken, dass Paulus wie ein frauenfeindlicher Patriarch wäre. Ist das wirklich so?

In der englischen Bibel lesen wir, der Mann ist der “head” (Kopf) der Frau. 

Was soll das bedeuten? Auf Englisch kann das Wort “head” auch Chef oder Leiter bedeuten. Auf Deutsch lesen wir ein noch stärkeres Wort: HAUPT.


Ich lasse euch aber wissen, dass Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt; der Mann aber ist des Weibes Haupt; Gott aber ist Christi Haupt. 1 Kor 11,3 (Luther1912) 


Für Luther war offensichtlich kein Zweifel. Der Ehemann soll der Chef sein. 


Luther war ein Mann seiner Zeit. Er gehörte zum Augustinerorden und er war ein Jünger des heiligen Augustinus, Bischof in Nord Afrika circa 400 AD. Augustinus war ein Jünger von St Ambrosius, Bischof von Mailand und Ambrosius predigte eine Mischung von der Bibel und der Philosophie von Platon, einer der alten Griechen, der auf Frauen herabschaute.


In den Jahrhunderten nach dem Tod der jüdischen Apostel hatten konvertierte Römer und Griechen die Leiterschaft der christlichen Gemeinschaft übernommen. 

Sie lasen die Bibel mit römischen oder griechischen Augen und diese Augen waren keineswegs frauenfreundlich. 

Augustinus selbst hatte enormen Einfluss und gilt bis heute unter Katholiken und Evangelischen als der Gigant der Theologie. 
Von Augustinus kommt das Dogma, das Seelenheil nur in der Römisch katholischer Kirche zu finden sei. 

Von Augustinus kommt auch die Inspiration für Luthers Revolution.

Das Seelenheil kommt allein von der Gnade Gottes und kann nur durch Glauben empfangen werden. 

Augustinus und Luther hatten vor ihrer Bekehrung schreckliche Schuldkomplexen. Augustinus war ein ausschweifender Casanova und nach seiner Bekehrung hat er seine Geliebte, mit der er einen Sohn hatte, einfach entlassen. Das galt als Tugend und so hat es Augustinus selbst verstanden.

Dann wurde Augustinus Zölibatär und sehr streng mit sich selbst und auch mit anderen.


Was soll es bedeuten, dass der Mann das Haupt der Ehefrau sein soll?

“Haupt” bedeutet “Kopf” aber auch “Leiter oder Chef”.
Aber das Griechische Wort ist KEPHALE. KEPHALE heisst “Kopf” aber selten “Haupt” oder “Chef”.


KEPHALE hatte sehr oft die Bedeutung URSPRUNG oder QUELLE.

 Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi. 1 Kor 11,3


Der erste Mann kam von Christus, denn Jesus ist das Wort Gottes.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eins, das geworden ist. Joh 1,1-3


Die erste Frau kam von dem ersten Mann, von seiner Rippe vor dem Sündenfall. 

Dann kam Jesus als Mensch, von dem himmlischen Vater.


Ist hier von Rangordnung die Rede oder Ursprung?


Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann. 1 Kor 11,8

denn wie die Frau von dem Mann, so kommt auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott. 1 Kor 11,12


Sonntag, 13. März 2016

Gleichheit von Mann und Frau?

Im Alten Testament waren die Priester alle Männer. Es waren nur Könige in Israel. Als Abraham eine Frau für seinen Sohn suchte, musste Rebekka ihre Heimat und ihre Familie verlassen und sie kam unter die Autorität von der Familie von Abraham und Isaak. 


Die Griechischen Männer haben Frauen als einen Fluch gesehen. Eine Ehefrau war das Besitztum ihres Mannes, genau wie bei den Arabern heute. 

Eine Kanadische Frau heiratete mit einem Mann in Saudi Arabien. Als sie ihn verlassen wollte, durfte sie Arabien nicht verlassen, weil sie unter dem Arabischen Gesetz das Besitztum ihres Mannes war. 

Unter den Heidnischen Völkern in der Bibelzeit waren die Frauen oft wenig besser als Sklaven. Ein Römischer Vater durfte seine Frau entlassen und seine Kinder und Sklaven umbringen.


Im Römischen Reich haben die Heiden weibliche Babys oft einfach sterben lassen. 

Ein Vater befahl seiner Frau ein neugeborenes Mädchen draußen auf einem Hügel zu verlassen. Entweder starben sie oder sie wurden von Zuhältern geerntet und als Prostituieren erzogen. Das war die normale Tagesordnung. Eine Mutter durfte ihrem Mann nicht widerstehen.


Im Neuen Testament hat Jesus nur Männer als Apostel erwählt.
  • Wie sollen wir das verstehen? Dass Männer immer Autorität über Frauen haben sollen?

In der Zeit der Bibel war es meistens so. Das Gesetz von Mose erlaubte einen Mann seine Frau zu entlassen, wenn er ihr einen Scheidebrief gab aber es war undenkbar, dass eine Frau ihren Mann entlassen könnte. 

Die Pharisäer fragten Jesus warum Mose einem Mann erlaubte seine Frau zu entlassen. Für die frommen Juden war das Gesetz der vollkommene Maßstab aber für Jesus war das Gesetz nicht vollkommen. 

Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen. Mt 19:8

Für Jesus war etwas noch hoher als das Gesetz. 

  • Für Jesus war das Gesetz heilig, aber es gab für ihn ein höheres Prinzip, Gottes Ordnung bei der Schöpfung, bevor die Sünde in die Welt kam. 

Er aber antwortete und sprach: Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach  

(1.Mose 2,24)»Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«?  Mt 19:4-5

Wir sind mit diesen Worten vertraut aber wir wissen nicht wie total radikal diese Aussage wirklich ist.

In den biblischen Geschichten lesen wir nur einmal, dass ein Mann seine Eltern verließ, eine Frau heiratete und bei der Frau blieb. Das war Jakob, der bei seinem Onkel seine Frau fand aber danach kehrte sie mit ihm zu seiner Familie zurück. Auch bei Abraham und später bei den Juden unter dem Gesetz musste die Frau ihre Familie verlassen, und dann gehörte sie zu der Familie ihres Mannes.

Selbst das von Gott gegebenes Gesetz hat Gottes ursprüngliche Ordnung nicht wieder hergestellt.

Wie war Gottes Ordnung vor dem Sündenfall für Mann und Frau?

Da sprach Gott: »Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische im Meer, die Vögel am Himmel, über alles Vieh, die wilden Tiere  und über alle Kriechtiere herrschen.«
  • So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie. 1. Mose 1:26-27

Am Anfang zeigte Gott seine Autorität als Schöpfer. Geistliche Autorität ist kreativ. 

Gott schuf beide Mann und Frau als sein Ebenbild. Beide bringen Gottes Natur und Charakter zum Ausdruck, der Mann nicht mehr als die Frau. 

Gott übergab dem Mann und der Frau die Eigenschaft der Fruchtbarkeit, die Fähigkeit, Leben weiterzugeben, Menschen die auch Gottes Natur haben würden. 

Er segnete sie und sprach: »Vermehrt euch, bevölkert die Erde, und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde! 1.Mose 1,28

Gott gab dem Mann und der Frau Autorität über der Erde. Er gab dem Mann keine Autorität über der Frau und er gab der Frau keine Autorität über dem Mann. 

Gottes leitendes Prinzip vom Anfang war Partnerschaft.

Aber es gibt umstrittene Texte im Neuen Testament, die Frauen scheinbar den Männern unterstellen. 
Bitte lesen Sie meine anderen Beiträge zu diesem Thema.


Frauen in Leiterschaft

Sollen Frauen Lehren und Leiten



Partnerschaft mit Gott

Sollen Frauen mit Gottes Autorität auch Männern ansprechen?

Mittwoch, 2. März 2016

Gott lässt dich nicht im Stich.

Als junger Mann war ich sehr depressiv. Ich studierte in der Uni Germanistik und war meistens kein schlechter Student aber trotzdem sah ich mich selbst keineswegs positiv an. 

Mit 24 Jahren bekehrte ich mich zu Jesus und war echt hingegeben und begeistert charismatisch. 

Trotzdem ging scheinbar fast alles schief und meine ersten 25 Jahren als Christ war ein harter Weg. 

Trotzdem wollte ich nicht aufgeben. 

Ich versagte oft und machte viele Fehler aber ich liebte Gott und wusste in meinem Herzen, dass es keinen anderen Weg im Leben gibt.
Ich habe harte Zeiten erlebt aber durchstanden. Ich habe Ablehnung und Verrat erlebt aber blieb trotzdem am Leben. 

Ich wusste und weiß immer noch, ohne Gott komme ich nicht durch.

In den harten Zeiten habe ich mich an Gott festgeklammert und die Bibel war mir eine starke Ermutigung. 

Vor 20 Jahren heiratete ich meine liebe Frau Ana und sie ist immer noch für mich ein großer Segen von Gott. Wir sind zusammen sehr weit vorwärts gekommen.

Ich war viele Jahre in charismatischen Gemeinden sehr involviert und sehr aktiv. Ich habe dadurch viel gelernt aber ich war auch oft enttäuscht und manchmal schwer verletzt.

Einst war ich in einer Gemeinde, wo ich oft frustriert war.

Ich sagte Gott: “In den Gemeinden habe ich immer wieder Schiffbruch erlebt.” Gott antwortete mir ganz klar: “Aber ich habe dir den Schatz gegeben.”

Und ich gebe dir Schätze, die im Dunkeln verborgen sind – geheime Reichtümer. Das alles tue ich, damit du weißt, dass ich der Herr bin, der Gott Israels, der dich bei deinem Namen ruft. Jesaja 45,3

Ich hatte in manchen Gemeinden sehr gute Bibellehre empfangen. Ich hatte zu predigen gelernt. 

Ich hatte, besonders in sehr finsteren Zeiten, Gottes Gegenwart auf wunderbare Weise erlebt. 

Wenn Menschen dich verraten, Prediger dich enttäuschen oder Gemeindeleiter dich ablehnen,  halte fest an Gott. 

Er wird dir den Weg zeigen und du wirst in seiner Freundschaft und Gegenwart alles finden, was du vergebens bei Menschen gesucht hast. 



BEFIEHL du deine Wege
und was dein Herze kränkt          
der allertreusten Pflege                                                                 
des, der den Himmel lenkt. 


Gott hatte mir Gnade gegeben, verschiedene Leute den Weg zum Himmel zu zeigen und ich weiß, dass mich manche im Himmel begrüßen werden.

Gott wird dich nie im Stich lassen. Das habe ich gelernt.

Vor einigen Jahren fühlte ich mich sehr frustriert. Ich war seit Jahren in Gemeinden aktiv aber es schien mir, als ob sich meistens alles um den Dienst des Pastors drehte. Die Gemeinde und ihre Aktivitäten war eine Welt für sich. Ich fühlte mich beschränkt und eingeengt. 

Ich fing an, Email Rundbriefe zu schreiben. Ich fing mit einer Liste von 20 an. Dann waren 30 auf der Liste und dann 70 und dann 80. 

Ich habe sehr gutes Feedback bekommen. Einige Leute waren erstaunlich gesegnet. Das war im 2009.

Dann sagte ich Gott. Wohin jetzt? Die Antwort kam mir sofort und sehr klar in meinem Herzen: “Deutschland.”

Aber ich kannte damals niemand in Deutschland. Ich fing mit Facebook an. So habe ich im 2009 mit Facebook angefangen und ein Netzwerk von Kontakten und Freunden in Deutschland aufgebaut.

Was ist dein Talent? Was und wo ist deine Berufung? 

Da rief Petrus ihm zu: »Herr, wenn du es wirklich bist, befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen.«
  • »Dann komm«, sagte Jesus. Und Petrus stieg aus dem Boot und ging über das Wasser, Jesus entgegen. Mt 14,28-29

Es war am 25. Dezember 2011, dass meine Frau und ich in Frankfurt landeten. Wir waren von Facebook Freunden eingeladen. Gott war in unserem Leben am Werk.

  • Kurz vor unserer Ankunft, noch in der Luft, dachte ich noch einmal an den Worten von Paul Gerhardt.

Der Wolken Luft und Winden                   
gibt Wege, Lauf und Bahn                   
der wird auch Wege finden
da dein Fuß gehen kann.              

Seitdem bin ich 5 mal in Deutschland und Gott hat mich so gesegnet und durch mich ziemlich viele liebe Brüder und Schwester in Europa ermutigt.

Was ist dein Talent? Was und wo ist deine Berufung? 

Folge Jesus nach. Steig endlich aus dem Boot und wage, auf dem Wasser zu gehen.


Montag, 29. Februar 2016

Leben in Gottes Wunderkraft

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen;

denn es wird darin offenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben«. Römer 1,16-17

 


Für Paulus war Glaube die Grundlage für sein Leben und seinen Dienst.

“Der Gerechte wird aus Glaube leben,” bedeutet nicht nur, dass ich im Himmel ewig leben werde wenn ich Jesus vertraue, meine Sünden zu vergeben.

 

Es bedeutet, dass dein ganzes Leben von der Führung des Heiligen Geistes bestimmt wird.

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14

 

Paulus sagt nicht, dass jeder, der einst ein Gebet der Hingabe gesprochen hat, den Himmel erreichen wird, wenn er stirbt. Er schreibt von einer Lebensart, die er selbst demonstrierte.

Jesus ist unser Vorbild. Es gibt viele heute, die Zeichen, Wunder und Heilungen immer hinterfragen wollen, aber Jesus hatte keine Toleranz für Unglauben.

 

Als Jesus Nazaret besuchte, wurden nur ein paar Leute geheilt.
Und er konnte dort kein Wunder tun, außer dass er wenigen Kranken die Hände auflegte und sie heilte.

Und er verwunderte sich wegen ihres Unglaubens. Und er zog durch die Dörfer ringsumher und lehrte. Mk 6:5-6

 

Heute würden diese Resultate in vielen Charismatischen Gemeinden als Erfolgreich gesehen werden und dann würden manche nicht Charismatiker meckern, weil sie alle Wunder für falsch halten.

Jesus hat nie so gesprochen oder gehandelt.

 

Alle, die der Vater mir gibt, werden zu mir kommen und ich werde sie nicht zurückweisen. Joh 6,7

 

Das gilt für Seelenheil. Jeder Mensch, der sein Leben im Glauben Jesus übergibt, wird von Gott angenommen und errettet. 

Aber Gottes Gnade wirkt viel mehr. 

 

Wenn wir den Dienst von Jesus studieren, sehen wir, wie Jesus nie einen kranken oder behinderten Menschen zurückgewiesen hat, der Heilung suchte.

 

Es gibt so viele Bibeltexte in den Propheten, den Psalmen und im Neuen Testament, wo Gott uneingeschränkt und vorbehaltlos Heilung verspricht. 

Aber wenn man von diesen Texten spricht, wird das immer von vielen Christen infrage gestellt.

Die sehr vielen Versen, die Heilung und Gottes uneingeschränkte Güte versprechen, werden heftig infrage gestellt, 

aber sehr wenige Verse werden fragwürdig ausgelegt um Zungenreden und Prophezeiung zu verbieten.

 

Er hat uns befähigt, Diener des neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. 

 

Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig. 2.Kor 3,6

 

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

Der all deine Schuld vergibt und alle deine Krankheiten heilt, Ps 103,2.3

Es gibt keinen guten Grund, diese Verheißung so zu beschränken, dass sie nur für David oder die alten Juden gelten soll. 

 

Als es aber Abend geworden war, brachten sie viele Besessene zu ihm, und er trieb die Geister aus mit einem Wort und heilte alle Kranken,

damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt ist, der spricht: »Er hat unsere Gebrechen weggenommen und unsere Krankheiten getragen«. Mt 8,16-17

 

Jesus hat für unsere Sünden gelitten und sein Leben geopfert, damit wir vergeben werden könnten, aber nicht nur das. 

Jesus hat nicht nur unsere Sünden auf sich genommen, sondern auch unsere Krankheit.

 

Jesus starb, um den Sündenfall rückgängig zu machen. Er will uns nicht nur von Sünde und Verdammnis befreien, sondern von allen den Folgen der Sünde. 

 

Vor dem Sündenfall war keine Krankheit. Im Himmel gibt es keine Krankheit.

 

Petrus hat den Dienst von Jesus so zusammengefasst.

Ihr kennt Jesus von Nazaret und wisst, wie Gott ihn mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat; er zog umher und tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel unterdrückt wurden, weil Gott mit ihm war. Apg 10,38

 

Paulus setzte dasselbe Prinzip praktisch um.

Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden,

 

damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes. 1.Kor 2,4.5

Sonntag, 28. Februar 2016

Geistliche Autorität ist Geistlich, nicht Männlich

Wenn wir geistliche Autorität als eine exklusive männliche Eigenschaft betrachten, denken wir fleischlich.

Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. 2.Kor 5,16

Geistliche Autorität kommt von Gott, der Geist ist, nicht Mann und nicht Frau. 

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 1.Mose 1,27

Am Anfang zeigte Gott seine Autorität als Schöpfer. Geistliche Autorität ist kreativ. 

Gott schuf beide Mann und Frau als sein Ebenbild. 

Beide bringen Gottes Natur und Charakter zum Ausdruck, der Mann nicht mehr als die Frau. 

Gott übergab dem Mann und der Frau die Eigenschaft der Fruchtbarkeit, die Fähigkeit, Leben weiterzugeben, Menschen die auch Gottes Natur haben würden. 

Er segnete sie und sprach: »Vermehrt euch, bevölkert die Erde, und nehmt sie in Besitz! Ihr sollt Macht haben über alle Tiere: über die Fische, die Vögel und alle anderen Tiere auf der Erde! 1.Mose 1,28

Gott gab dem Mann und der Frau Autorität über der Erde. Er gab dem Mann keine Autorität über der Frau und er gab der Frau keine Autorität über dem Mann. 

Gottes leitendes Prinzip vom Anfang war Partnerschaft.

Aber hat nicht Gott allein die Menschen geschaffen? Hier gibt Gott uns eine Einsicht in seine eigene Natur. 

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei...1.Mose 1,26

Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. 

Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. Spr 8,22-23

Hier spricht “Die Weisheit” ein geheimnisvolles göttliches Wesen, das Gott bei der Schöpfung begleitete. Ist das der Heilige Geist oder Jesus? Die Bibel lässt uns wundern.
Dann sehen wir im Neuen Testament eine klare Offenbarung.

  1. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
  2. Dieses war im Anfang bei Gott.
  3. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. Joh 1,1-3

Gott ist ein Gott, aber Gott ist Vater und Sohn, die in Partnerschaft alles gemacht haben.

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei...1.Mose 1,26

Als der erste Mensch von einer Frau geboren wurde, sagte Eva:

 Und  der Mensch  erkannte  Eva, seine Frau, und sie wurde schwanger  und  gebar  Kain; und sie sprach: Ich habe einen Mann  erworben  mit  dem Herrn. 1.Mose 4,1

Hier ist kreative Partnerschaft zwischen Gott, Frau und natürlich auch Mann. 

Als Gottes Sohn in die Welt kommen sollte, hat Gott eine Partnerschaft mit einer sehr jungen Frau gefunden (aber nicht sexuell, wie die Moslems behaupten).

Und  der Engel  sprach  zu ihr: Fürchte  dich nicht, Maria, denn  du hast  Gnade  bei  Gott  gefunden;
  • und  siehe, du wirst  im  Leib  empfangen  und  einen Sohn  gebären, und  du sollst seinen  Namen  Jesus  nennen. Lk 1,30-31

Maria musste allein entscheiden, und sie hat entschieden, mit Gott selbst Jesus in die Welt zu bringen. Partnerschaft!

Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da  ich ja keinen Mann kenne?
  • Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist  wird auf dich kommen, und  Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren  werden wird, Sohn Gottes genannt werden. Lk 1,34-35

Als Jesus seine Jünger trainierte, lehrte er das Prinzip der Partnerschaft als Schlüsselbegriff für echte geistliche Autorität.

Danach aber bestimmte der Herr noch 70 andere und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er selbst kommen wollte. Lk 10,1

In der Apostelgeschichte sehen wir, dass nicht nur Petrus und Johannes zusammen als Partner dienten, sondern auch Piszilla und Aquilla, das erste Mal in der Bibel, das ein Ehepaar in geistlichem Dienst als Partner lehrten und leiteten.

Das ist ein Vorbild für uns.

Jesus warnte gegen Diktatur und Hierarchie.

  • Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister; ihr aber seid alle Brüder. 
  • Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Mt 23,8-9

Jesus lehrte, der Schlüssel der Geistlichen Autorität liegt in Partnerschaft mit Gott und mit einander. 


Samstag, 27. Februar 2016

BIST DU OFFEN, GOTTES WUNDER ZU EMPFANGEN?

Warum reagieren so viele Christen so negativ, wenn sie Zeugnisse von Heilungen und Wundern hören? 

 

In Matthäus, Markus, Lukas und Johannes lesen wir immer wieder wunderbare Erzählungen von Zeichen und Wundern.  

Niemals lesen wir, dass Jesus sich geweigert hat, jemanden zu heilen. Alle, die um Heilung geboten haben, haben Heilung empfangen.

In der Apostelgeschichte lesen wir, dass wenn Kranken von dem Schatten von Petrus berührt wurden, sie geheilt wurden. 


Das Wirken der Apostel hatte zur Folge, dass man die Kranken auf Betten und Bahren auf die Straße trug, nur damit der Schatten von Petrus auf sie fiel, wenn er vorüberging. 

Scharenweise strömten die Leute aus den umliegenden Dörfern nach Jerusalem und brachten ihre Kranken und die von bösen Geistern Besessenen, und alle wurden geheilt. Apg 5,15-16

  • Aber war das nur, wie manche behaupten, nur ein kurzfristiges Phänomen von Gott gegeben, um ungläubigen zu überzeugen, dass Jesus der Sohn Gottes war?

Aber die ungläubigen Leute in Europa brauchen dieselbe übernatürliche Bestätigung, um sie zu überzeugen. 

Gott liebt die Europäer heute genau wie er die Juden im Neuen Testament liebte. 

Jesus sagte, dass übernatürliche Wunder ein wichtiges Mittel sein soll, damit Gläubiger nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt ihre Mission auf der Erde vollbringen sollten.

 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12

Manche Christen werden sehr kritisch und negativ, wenn sie hören, dass ein Christ in unserer Zeit Toten auferweckt hat. 

Warum? Jesus hat das gemacht und er hat gesagt, dass auch wir das machen sollen.

Heidi Baker verbrachte einige Jahre mit ihrem Mann als Missionarin in Moçambique. 

Sie hatte ein bisschen Erfolg gehabt aber als sie Amerika besuchte, betete ein Charismatischer Prediger für sie und sie fiel auf den Boden. Sie lag eine Woche bewegungslos auf dem Boden von der Gegenwart Gottes überwältigt und kehrte dann nach Afrika zurück. 

Der Unterschied in ihrem Dienst nach ihrer Rückkehr war dramatisch. 

Sie gründete Hunderte Gemeinden, erweckte Toten und Hunderte Blinden und Tauben wurden durch sie geheilt. 

Sie fing an kleine Kinder von brutaler Sklaverei zu retten. Eines dieser Kinder war ein Mädchen mit etwa elf Jahren. Sie lernte Jesus kennen, wurde voll des Heiligen Geistes und fing an zu evangelisieren. 

Sie ging zu einem Dorf, das von Moslems und Hexen beherrscht war und sie fing an die Botschaft von Jesus laut zu rufen. Die Moslems warfen Steine und sie sprang zur Seite aber hörte nicht auf von Jesus zu sprechen. 

Dann schrie sie laut, dass einer ihrer Verfolger, der taub war, jetzt durch Gottes Kraft hören konnte. Das traf zu. Die Steine flogen nicht mehr und das ganze Dorf bekehrte sich zu Jesus.

Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben ...Mk 16,17-20

Vielleicht hast du Schwierigkeiten, solche Geschichten zu glauben aber wenn du aufrichtig bist und ernst in deinem Glauben bist, sollst du alles Mögliches über diese Manifestationen Gottes lernen. Wenn du wegen der Vorurteile deiner christlichen Tradition in Unglauben bleibst und dann später lernst, dass du geirrt hast, was für ein Verlust wird das sein!

Warum ist eine Theologie des Unglaubens in Europa so weit verbreitet?

Nach der Zeit des Neuen Testaments entwickelte eine Form von Religion indem Christen Heiligen verehrten, anstatt selbst durch eine Beziehung mit Jesus selbst Wunder zu erleben. 

Als die Reformation kam, haben Luther und Calvin gelehrt, die Zeit der echten Wunder wären vorbei und der Aberglaube der Katholischen Kirche produzierte nur falschen Wunder durch das Verehren der Heiligen und der sogenannten Mutter Gottes.

Dann betete Luther für einen kranken Freund und Gott heilte ihn. Trotzdem entstand eine protestantische Tradition, die Zeichen und Wunder sehr negativ schätzte. Diese Einstellung sehen wir bis heute.

Vor etwa Hundert Jahren kam die neue Pfingstler Bewegung, wo viele Zeichen und Wunder gesehen wurden und das hatte nichts mit dem katholischen Kult der Heiligen. 

Trotzdem haben die Leiter der deutschen Freikirchen einen schrecklichen Fehler gemacht. In der “Berliner Erklärung” von 1908 haben ein Ausschuss von Pastoren die ganze Pfingstbewegung als “von unten” erklärt. 

Das hat die bibeltreuen Bewegung zerrissen Deutschland dem Teufel preisgegeben, mit tragischen Folgen.

Es ist jetzt Zeit, die Bibel mit frischen neuen Augen zu lesen und Zeichen und Wunder positiv zu erwarten.  

Mittwoch, 24. Februar 2016

Jesus heilt. Es gehört zu seiner Natur.

Warum hat Jesus so viele leidenden Menschen geheilt? 
 

Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch.
  • Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen. Joh 20,30-31

Ein Grund dafür war, dass die Juden ein Zeichen brauchten, um an Gottes Sohn glauben zu können. 

 

Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht. Joh 4,48-49

 

Das machte Jesus traurig aber trotzdem hat er Zeichen und Wunder gegeben. Warum? Weil er sein Volk liebte.

Aber es gibt auch heute Millionen Männer, Frauen und Kinder, die nur an Gottes Sohn glauben, wenn sie Zeichen und Wunder sehen. 

  • Will Gott diese Wunder wirken? Ja und warum? Weil er uns liebt.

Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen. 1 Tim 2,4

 

Aber Jesus heilte auch, weil er einfach Mitleid hatte. Er war von tiefem Mitgefühl bewegt. Er war barmherzig und er wollte leidenden Menschen helfen und Schmerzen wegnehmen. 

 

Einmal kam ein Aussätziger zu Jesus. Er fiel vor ihm nieder und bat: »Wenn du willst, kannst du mich heilen.«
  • Jesus hatte Mitleid mit dem Mann. Deshalb streckte er die Hand aus, berührte ihn und sagte: »Ich will es tun! Sei gesund!« Mk 1,40-41 

Warum? Weil er die Menschen liebte. Warum soll es heute anders sein?

 

Jesus Christus ist und bleibt derselbe, gestern, heute und für immer. Heb 13,8

 
Jesus hat seine Kraft nicht verloren. Jesus konnte damals heilen und er kann auch heute heilen. 

  • Aber will Er heute heilen?

Wer aber nicht liebt, der weiß nichts von Gott; denn Gott ist Liebe. 1 Joh 4,8

 

Jesus als Mann auf dieser Erde heilte und heilte und heilte. Das gehörte einfach zu seiner Lebensordnung. Warum? Weil er liebte. 


  • Jesus lebt immer noch und er liebt immer noch. Er will dich heilen und mich heilen. Es gehört zu seiner ewigen Natur.

Ich kenne diese Liebe und ich kenne seine heilende Kraft.

 

Vor etwa 36 Jahren war ich in einer Versammlung.

Da war ein Junge der ungefähr 18 Monate alt war. Er war total taub und konnte absolut nichts hören. 


  • Der Prediger hat für seine Heilung gebetet. Eine Woche später spielte er mit meiner kleinen Tochter. Sie saß hinter ihm und er konnte sie nicht sehen. Sie sprach ihm an und er drehte seinen Kopf. 

 

Wenige Monate später konnte er perfekt hören. 


Ich kenne einen arabischen Mann, der Moslem war, aber er bekehrte sich zu Jesus. Er war tollkühn und erzählte allen wie sein Leben geändert war. 

 

Besonders die Moslems haben von seiner Verwandlung gehört. Das gefiel nicht allen Moslems. 

 

Ein arabischer Moslem gab ihm eine arabische Mahlzeit und er hat es gern gegessen. 

 

Eine Woche später war der Moslem erstaunt und erschrocken. Als er meinen Freund sah, konnte er sein Staunen nicht verbergen. 

  • Er hatte genug Gift in das Essen hineingegeben, um ein Kamel zu töten. 

Der Christ war nicht erschrocken. Er zitierte einfach einen Bibeltext.

Diese  Zeichen  aber  werden denen folgen, die glauben: aufnehmen, ... wenn sie etwas  Tödliches  trinken, wird es ihnen  nicht  schaden ... Mk 16,17-18

 

Der gescheiterte Attentäter bekehrte sich und wurde Christ.

 

Heilungen und Wunder gehörten zu der normalen Tagesordnung für Jesus. 

 
Was sagte Jesus? 

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.  Joh 14,12