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Dienstag, 18. Juni 2024

Gottes Plan. Eine Neue Erde.

 Vor ein paar Tagen kam mir eine wilde Stelze bis auf einen Schritt nahe. Meine Frau hat mir dann etwas Futter hingehalten und der süße kleine Wildvogel hat ihr aus der Hand gefressen. 

Ich liebe Online-Videos, die zeigen, wie Wellensittiche mit der Familienkatze spielen oder wie die Familienkatze und der Hund spielerisch ihre Zuneigung zueinander zeigen.

In den sozialen Medien gibt es eine Geschichte über einen Hund, der ein australisches Flötenvögelchen entdeckt, das aus dem Nest gefallen ist. 

Die Hündin adoptierte das Vögelchen und sorgte mithilfe des Hundebesitzers wie eine Mutter um das ungewöhnliche Baby. Der Flötenvogel wuchs heran und liebte ihre Hundemutter und ihre menschliche Familie.

Der Flötenvogel konnte frei herumfliegen, kam und ging und spielte mit ihrer menschlichen Familie und ihren geliebten Hunden. Er lernte, wie ein Hund zu bellen.

(Man kann diesen Vogel googeln. "Molly and Peggy".)

In der Bibel schuf Gott alle Tiere und übertrug dem ersten Mann und der ersten Frau die Verantwortung, über die natürliche Welt zu herrschen, die Tiere zu lieben, für sie zu sorgen und sie nicht auszubeuten.

Als Adam und Eva auf den Fürsten der Finsternis hörten, wurden sie sterblich, und der Tod hielt auch in der Tierwelt Einzug. Katzen töteten Vögel, Füchse töteten Hühner und Löwen töteten Antilopen.

Im Alten Testament finden wir Prophezeiungen, in denen Gott verspricht, den Frieden und die Freundschaft zwischen den Tieren wiederherzustellen.

Der Wolf und das Lamm werden zusammen weiden. Der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. Schlangen werden sich von Staub ernähren. Auf meinem ganzen heiligen Berg wird nichts Böses und nichts Unheilvolles mehr getan«, spricht der HERR. Jes 65,25 NLB

Wir wissen nicht genau, wann und wie es geschehen wird, aber auf Gottes Verheißungen ist Verlass. Einen Vorgeschmack sehen wir schon jetzt. Auf YouTube sehe ich Videos von Tieren, die Menschen und andere Tiere vor dem Tod retten, sogar Tiere anderer Arten.

Es ist eine Welt voller Gewalt und Töten. Hühner und Enten tyrannisieren ihre Artgenossen und drangsalieren die Schwachen, aber diese Welt ist nur vorübergehend.

Gott hat etwas viel Besseres vor, eine neue Schöpfung. Sie wird kommen.

Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der alte Himmel und die alte Erde waren verschwunden. Und auch das Meer war nicht mehr da.

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen wie eine schöne Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat.

Ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: »Siehe, die Wohnung Gottes ist nun bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein.

Er wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen.«

Und der, der auf dem Thron saß, sagte: »Ja, ich mache alles neu!« Und dann sagte er zu mir: »Schreib es auf, denn was ich dir sage, ist zuverlässig und wahr!«
Offb 21,1–5 NLB


Mittwoch, 13. März 2024

Die Neue Natur

 Vor zweihundert Jahren gab es in Europa eine Zeit des romantischen Idealismus. Die berühmten Dichter und Denker beteten nicht mehr den Gott der Bibel an, wie Martin Luther. Sie verherrlichten stattdessen die Natur.

Wie herrlich leuchtet mir die Natur!
Wie glänzt die Sonne, wie lacht die Flur!
...
Und Freud' und Wonne aus jeder Brust.
O Erd', o Sonne, o Glück, o Lust! (JW von Goethe)


In der Bibel lesen wir auch von der Schönheit der Natur. Aber von einem anderen Standpunkt.

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. Ps 19,2 LU84

In der Bibel finden wir auch die nicht so erfreulichen Aspekten der Natur.

Im Garten von Eden war alles perfekt. Adam und Eva regierten zusammen mit Gott in der wunderschönen Schöpfung, bis sie ungehorsam waren.

Dann hat Gott ihnen ihren Traumjob im Garten weggenommen, und sie mussten sich mit Mühe und Not in einer viel schwierigeren Welt der Natur zurechtfinden.

Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war. 1 Mose 3,23 LU84

Dein ganzes Leben lang wirst du im Schweiße deines Angesichts arbeiten müssen, um dich zu ernähren – bis zu dem Tag, an dem du zum Erdboden zurückkehrst, von dem du genommen wurdest. Denn du bist aus Staub und wirst wieder zu Staub werden
1 Mose 3,19 NLB

Im Garten von Eden gab es keinen Tod, sodass nicht nur die Menschen, sondern die Tiere unsterblich sein sollten. Auch die Löwen und Wölfe waren nicht Raubtiere.

Die idealistischen Dichter und Denker betonten die Schönheit der Natur. Ich liebe auch Bäume, Blumen und Berge, aber ich sehe eine andere Seite der Natur.

Wir züchteten Hühner und Enten. Die Schikanen waren grausam. Wir hatten ein Huhn einer fremden Rasse. Anstatt einen Kamm zu tragen, trug sie Federn auf dem Kopf.

Die anderen Hennen haben sie brutal gehackt und verworfen. Sie verkroch sich in einer Ecke. Sie traute sich nicht, mit den anderen Hennen zu fressen. 

Ich musste die anderen Hühner füttern und dann das einsame Huhn, während die anderen beim Fressen abgelenkt waren.

Die Natur ist schön, aber auch oft grausam. Wie ist es möglich, dass ein guter Schöpfer eine solche Grausamkeit geschaffen hat?

Die Philosophen können keine Antwort finden, aber in der Bibel finde ich eine Erklärung.

Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt, wie unter den Schmerzen einer Geburt.

Und selbst wir, obwohl wir im Heiligen Geist einen Vorgeschmack der kommenden Herrlichkeit erhalten haben, seufzen und erwarten sehnsüchtig den Tag, an dem Gott uns in unsere vollen Rechte als seine Kinder einsetzen und uns den neuen Körper geben wird, den er uns versprochen hat.
Röm 8,22–23 NLB

Gott schuf den Menschen als Verwalter der Natur. Als die Menschen Gottes Wege verließen, ließ Gott Schmerz und Tod die Natur verderben, aber Gott hat einen Plan, um alles wiedergutzumachen.

In der Bibel finden wir auch Hinweise auf Gottes gute Pläne. Noah sollte die Tiere während der Sintflut in einem riesigen Schiff retten. Voraussetzung dafür war die zahme Kooperation von Wildtieren und Raubtieren. In der verdorbenen Natur kommen und gehen Tiger nicht auf Befehl. Wieso haben die Wölfe keine Schafe gefressen?

Ein gläubiger Bekannter erzählte mir, wie eine Taube durch ein offenes Fenster in seine Wohnung flog. Die Taube landete auf seiner aufgeschlagenen Bibel.

Eine christliche Freundin von uns fand eine Biene in ihrer Wohnung. Sie sprach die Biene an, die sofort auf den Boden fiel. Sie hob die Biene vorsichtig auf und trug sie in den Garten.

In der Bibel finden wir prophetische Verheißungen einer neuen Zeit, in der auch die Grausamkeit in der Natur ein Ende haben wird.

Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten.

Kuh und Bär werden miteinander weiden. Ihre Jungen werden nebeneinander ruhen. Der Löwe wird Stroh fressen wie das Vieh.

Der Säugling spielt am Schlupfloch der Otter. Ja, ein Kleinkind steckt seine Hand in eine Giftschlangenhöhle.
Jes 11,6–8 NLB

Kindische Fantasie, oder? Wer hat vor 200 Jahren das Internet erwartet?