Friday, September 21, 2018

Echte und Falsche Demut

Als Jesus mehr Jünger zu sich rief als Johannes der Täufer, sagte Johannes:

Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden. Joh 3,30 EIN

Er war ein demütiger Mann.

Wenn wir etwas für Gott leisten, müssen wir uns vor Ehrgeiz hüten. 


Was du mit Jesus schaffst, wäre ohne Jesus unmöglich. Wir müssen nicht stolz, sondern dankbar sein, dass wir etwas Wesentliches mit Jesus, für Jesus und mit Gottes Gaben vollbringen dürfen. Die Gaben Gottes sind eben Gottes Gaben.

Aber manche Christen wollen so extrem demütig sein, dass sie ihre von Gott gegebenen Talente und persönliche Eigenschaften irgendwie verbergen oder vernichten wollen. 



Vielleicht hast du in deiner Gebetszeit wunderbare Erlebnisse mit Gott und du empfängst Ermutigung, die auch anderen Christen helfen könnte. Aber du schweigst und bleibst in der Gemeinde verborgen, weil du nicht groß tun willst.

Aber in 1 Korinther Kapitel 12 und 14 sagt uns Paulus, unsere Geistesgaben sind uns von Gott gegeben, damit wir andere in Liebe ermutigen sollen.

Mit Geistesgaben kommt eine Verantwortung. Du musst handeln.

 
So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selber tot. Jak 2,17 NLB

Wenn du mit Gottes Gaben und durch Gottes Gnade kühn sprichst und handelst, wird deine Gehorsamkeit eine starke Wirkung haben. Du wirst größer und nicht kleiner. 


Aber sei nicht deswegen stolz. Ohne Jesus bist du so gut wie nichts, aber mit Jesus bist du etwas und jemand. Und Gott sieht dich auch so.

Wer mir dienen will, der soll mir folgen; und wo ich bin, da wird mein Diener auch sein. Und wer mir dient, den wird mein Vater ehren. Joh 12,26

Suche also nicht deine eigene Ehre, sondern Gottes Ehre. Dann wird Gott auch dich ehren.
 

So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöht zu seiner Zeit. 1 Pet 5,6

Viele Christen missverstehen dieses Gebot und die Folgen sind katastrophal. Ein Christ hat eine Gabe,  die Bibel zu verstehen und andere zu lehren, aber er sieht in sich selbst, dass er stolz ist. Er hat einen Traum, dass er Predigen soll, aber er will nicht stolz sein und deshalb gibt er seinen Traum auf.


Vorsicht! Passivität ist nicht Demut.

Wenn du so ein Mensch bist, sollst du Gott bitten, dir Gnade zu geben, dass du Demut lernen kannst. Dann musst du deine Gabe entwickeln, indem du mit großer Begeisterung die Bibel studierst.

Dann kannst du mit Gottes Führung zu predigen anfangen. Manche versuchen, die Gunst des Pastors zu suchen, um an die Kanzel zu gelangen, aber das meine ich nicht. Wenige können von der Kanzel predigen, aber Gott sucht Zeugen auf der Straße und im Internet, und auch Lehrer in Hauskreisen.


 Demut bedeutet nicht, passiv zu sein, sondern klein anzufangen.

Zu viele wollen von der Kanzel predigen und zu wenige wollen auf der Straße, in Hauskreisen oder im Internet evangelisieren.

Ich denke manche werden hier denken: ``Das hat mit mir nichts zu tun, denn ich kann nicht und will nicht predigen.``

Es gibt Frauen in Deutschland, die nicht predigen, aber sie besuchen Bordellen. Dadurch kommen Prostituierten zu Jesus und versklavte Frauen werden befreit. 


Das ist der Dienst der Freundschaft. Jesus war nicht nur für seine Predigten, aber auch für seine Freundlichkeit bekannt.

Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; da sagen sie: ›Seht, was dieser Mensch für ein Fresser und ein Weinsäufer ist, ein Freund der Zöllner und der Sünder!‹ 


Und die Weisheit ist gerechtfertigt worden von ihren Kindern.« Mt 11,19

Vielleicht bist du eher scheu und zurückhaltend, aber du kochst gern. Eine Christliche Frau hatte eine furchtbare Nachbarin. Die Nachbarin war bitter und voller Hass. Immer wieder schleuderte sie Müll in den Garten der christlichen Frau und fluchte wie ein Matrose.

Die christliche Frau musste diese Aggression geduldig ertragen, bis sie eine Inspiration von Gott bekam.

Sie backte einen leckeren Kuchen, betete vom Herzen und klopfte an die Tür der schrecklichen Nachbarin, um ihr den Kuchen zu schenken. Als die Nachbarin den Kuchen sah, brach sie in Tränen aus und bekehrte sich zu Jesus.


Friday, September 14, 2018

Gott Heilt Immer Noch Heute. Brauchst du Heilung?

Der Sohn Gottes lebte 33 Jahre lang als Mensch in Israel.

In seinen letzten drei Jahren lehrte Jesus über Gottes Vaterliebe, Gnade und rettende Kraft.
Auch Johannes der Täufer predigte und lehrte, aber Jesus war anders.

Und Jesus antwortete ihnen: »Geht hin und sagt Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Die Blinden sehen, die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein, die Tauben hören, die Toten stehen auf, den Armen wird das Evangelium gepredigt; Lk 7,22 NLB

Für Jesus waren Heilungen und Wunder ein wesentliches Merkmal seines Dienstes.
In Johannes 14, erklärte Jesus, dass dieser Aspekt seines Dienstes auch in der Zukunft für seine Jünger maßgebend sein soll.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12 NLB

Petrus bestätigte diese Lehre, indem er den Dienst von Jesus mit den folgenden Worten zusammenfasste.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm. Apg 10,38 (Neues Leben Bibel)

Aber die Aposteln haben diese Lehre auch praktisch umgesetzt.

Es wurden aber immer mehr, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, eine Menge Männer und Frauen,


sodass sie die Kranken auf die Straßen hinaustrugen und sie auf Matten und Bahren legten, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einige von ihnen überschattete.

Es kamen auch viele Menschen aus den umliegenden Städten nach Jerusalem, und sie brachten die Kranken und die von unreinen Geistern Geplagten; und alle wurden gesund. 
Apg 5,14-16 NLB


Aber warum denken so viele heute, dass dieser Dienst nur für die ersten Aposteln bestimmt war? 


Es steht nicht in der Bibel geschrieben.

Nach dem Untergang des Römischen Reichs in Europa waren die meisten Leute Analphabeten und arm.

In diesem finsteren Zeitalter glaubten die Leute zwar an Jesus, aber weil sie keinen Zugang zu Gottes Wort hatten, suchten sie Hilfe von Priestern oder durch Gebete an verstorbene Heiligen. Für diese vernebelten Menschen war Jesus weit entfernt, theologisch gesehen der Heiland, aber oft eher der strenge Richter.

Dann kam die Renaissance, und in 1439 Gutenbergs Druckerpresse. Die Bibel wurde freigesetzt. 


Im folgenden Jahrhundert tauchten Luther, Zwingli und Calvin auf. Luther und Zwingli übersetzten und verbreiteten die Bibel.

Für Luther, Zwingli und Calvin war Gottes Wort die einzige gültige Grundlage für den Glauben. 


Ein prominenter Aspekt des damaligen Katholischen Glaubens war eine Begeisterung für Zeichen und Wunderheilungen, besonders durch Gebete zu verstorbenen Heiligen oder durch Pilgerreisen zu Heiligtümern. 

Für Luther und Calvin waren alle diese damaligen Wunderheilungen falsch und keineswegs von Gott.


Dann haben sie die bedauernswerte Schlussfolgerung gezogen, dass Gott nach dem Apostolischen Zeitalter keine Wunderheilungen wirkt.

Laut Calvin sollen die Wunder im Neuen Testament nicht als Vorbilder für unser Christliches Leben dienen. Wir sollen sie nur als Zeichen verstehen, welche die Autorität von Jesus und die erste Kirche bestätigen sollten. 


Das ist nicht ganz falsch. Die Wunderheilungen in der Bibel waren auch Zeichen aber nicht nur Zeichen.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12 NLB

So wurden die sichtbaren übernatürlichen Aspekten von der Christenheit in Nordwest Europa derart entfernt, dass die Religion nach der Reformation auffällig anders aussah als die Kirche in der Apostelgeschichte.

Trotzdem bleibe ich Protestant und glaube mit Luther, dass die einzige Grundlage unseres Glaubens die Bibel selbst sein soll.

Der Glaube an die menschliche Vernunft begann, den Glauben an das Wort Gottes zu ergänzen und dann zu ersetzen. Religiöse Gelehrten entwickelten eine Synthese von biblischer Wahrheit und humanistischem Rationalismus.

Deswegen haben viele Christen in Europa große Schwierigkeiten, Gott für übernatürliche Hilfe und Heilung zu vertrauen.

Unsere Kultur ist von Unglauben geprägt und Christen sind nicht dagegen immun.

Konservative protestantische Tradition und akademische Theologie haben den Unglauben respektabel gemacht.


Das Ergebnis war ein katastrophaler Verfall des Glaubens unter bekennenden Christen und die Aufgabe des Christentums durch die Mehrheit der Europäer.

Aber Gott ändert sich nicht und die Bibel ist Gottes Wort. Er sucht keinen Rat von Gelehrten oder Theologen.

Gott liebt dich einfach.

Welcher Vater würde wirksame Medikamente von seinen Kindern zurückhalten.


Gottes heilende Kraft ist für dich.










Du Bist Gottes Meisterwerk

Oft vermuten wir, die meisten unserer Mitmenschen seien einigermaßen Normal. Ist das wahr? 

Warum hören oder lesen wir so viele Geschichten, wo jemand eine unerträgliche Familie oder total durchdrehte Schwiegereltern hat?

Wo liegt das Problem?

Wir versuchen den Anschein zu geben, dass wir normal und kompetent seien, obwohl wir wissen, dass wir irgendwie schiefgegangen sind.

Wir denken, die meisten Menschen seien normal, weil wir nur auf das Äußerliche schauen. Aber wenn wir die Menschen besser kennenlernen, entdecken wir Probleme und Komplexe, die unsere Schwiegerfamilie oder Kollegen nicht immer verbergen oder verschleiern können.

Hat Gott uns so geschaffen?
Am Anfang nicht.


Und Gott sagte: »Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; sie sollen herrschen über die Fische im Meer, über die Vögel unter den Himmeln, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere, die auf Erden kriechen.«

Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 1 Mose 1,26-27 NLB


Aber Gott gab unseren ersten Vorfahren Willensfreiheit und sie haben ihre Freiheit missbraucht. Seitdem sind wir alle schiefgegangen.

Wir suchen allerlei Auswegen und erfinden allerlei Methoden, uns selbst und unsere Mitmenschen zu reparieren. 


Es gibt auch gute Ärzte, gute Lehrer und gute Therapeuten, aber niemand kann Gottes Ebenbild restaurieren, außer Gott selbst.

Gott hatte einen Plan. Er fing mit zwei perfekten Menschen an. Das ging schief, weil sie Gottes Weg ablehnten, aber Gott wusste im Voraus, was passieren würde. Er schickte einen neuen perfekten Menschen, um eine neue menschliche Rasse zu etablieren.

Diesmal schickte er Seinen Eigenen Sohn vom Himmel, der als Baby geboren wurde. 


Er lebte als Mann unter Menschen und dann opferte er sein Leben, um für unsere Errettung zu bezahlen.

Obwohl wir offensichtlich nicht mehr wie Gott aussehen, hat Gott uns nie weggeworfen. Er will seine verlorenen aber immer noch geliebten Söhne und Töchter zurück haben.

Adam und Eva waren nach Gottes Ebenbild geschaffen, aber wir sind nicht mehr himmlische Wesen. Aber sieht Gott immer noch in dir etwas von seiner ursprünglichen Schöpfung?

Das ist eine heikle Frage. Manche Bibeltexte betonen unsere extreme Sündhaftigkeit, aber in Jakobus sehen wir, dass Gott trotz allem sein eigenes Ebenbild in allen Menschen immer noch sieht, obwohl wir von seiner Heiligkeit weit entfernt sind.

... aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das unruhige Übel, voll von tödlichem Gift.


Mit ihr loben wir Gott, den Vater, und mit ihr fluchen wir den Menschen, die nach Gottes Ebenbild gemacht sind.
Jak 3,8-9 NLB

Hier sehen wir beide Aspekten unserer verdorbenen Natur. Unsere Worte sind unheilig und giftig, weil unsere Natur verdorben ist, aber wir sind trotzdem in Gottes Ebenbild gemacht.

Ein Missionar wollte dem Inhaber eines Sexshops helfen, Jesus als Heiland zu finden. 


Er erklärte ihm die Frohe Botschaft, wie er durch Jesus das Ewige Leben haben könnte, aber ohne Erfolg.

Dann hat er eine entscheidende Inspiration vom Heiligen Geist empfangen.

Er erklärte dem Ladenbesitzer, dass er eine Gabe von Gott hatte, seine Mitmenschen zu trösten und ermutigen. In seinem Sexshop fanden die Menschen eine Art Trost, aber nicht der heilsame Trost, der von Gott kommt. 


Gott wollte ihm ein neues Leben geben, in dem er himmlischen Trost empfangen und weitergeben würde.

Durch diese Offenbarung bekehrte sich der Mann zu Jesus.


Vielleicht bist du mit deinem Leben frustriert und enttäuscht. Du hast zu viele Baustellen, Probleme die dich überwältigen.

Aber es gibt jemand, der deine Probleme versteht. Aber Gott versteht nicht nur deine Probleme. Er versteht, wie er dich geschaffen hat.

Du bist ein Meisterwerk Gottes, wie Gemälde von Leonardo da Vinci, das beschädigt und entstellt worden ist, aber trotzdem ein Meisterwerk. 


Der Himmlische Meister erkennt in dir, das Potenzial, das er dir gegeben hat. Er will dich restaurieren.

Jesus wollte den gestressten Juden seiner Zeit heilen und trösten.
 

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.«
Mt 11,28-30 NLB

Jesus will auch dich trösten und dir helfen.
Er wartet auf deine Stimme.




Saturday, September 8, 2018

Willst du ein Sinnvolles Leben Haben?

Gott liebt dich und mich. 

Jesus kam, um uns den Weg zum Vater zu öffnen. Gott will dich als sein eigenes Kind lieben. Er will dir alles geben.

 

Was sollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?

Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschonte, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat: Wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Römer 8,31-32 NLB

Warum ist es uns manchmal so schwierig, einfach von Gott zu empfangen?
Wir denken, wir verdienen es nicht. Manchmal fühlen wir uns unwürdig.
Aber wenn Gott dir ewiges Leben gegeben hat, warum soll er nicht auch andere Segen schenken?
  • Er liebt dich einfach.


Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn er ihn um Brot bittet, einen Stein gäbe? Und wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gäbe statt dem Fisch?
Oder, wenn er um ein Ei bittet, ihm einen Skorpion dafür gäbe?

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!«  Lk 11,11-13 NLB

Alles was wir haben kommt von Gott. Wir haben nichts verdient.

Wir geben unseren Kindern Geschenke zum Geburtstag und am Weihnachten, weil wir sie lieben. Wenn sie Aufgaben machen, und bezahlt werden, ist es Lohngeld und nicht mehr ein Geschenk.

Aber es gibt freie Gaben, die nur Wertvoll sind, wenn wir etwas mit den Gaben tun.

  • Wenn du deinem Kind ein Klavier gibst, muss es lernen und üben. Sonst ist das Klavier völlig wertlos.
  • Mein Neffe verbrachte auf Kosten seiner Eltern ein Jahr in China. Er lernte sehr gut Chinesisch sprechen.

Gott schenkt uns als seinen Kindern erstaunliche Gaben, aber er ist sehr traurig und enttäuscht, wenn wir mit seinen Gaben nichts machen.

Manchmal bitten wir Gott, etwas Neues zu geben, und das ist auch OK.

Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. Joh 15,7 NLB

Gott hört unsere Gebete, aber manchmal wartet er auf dich, für die Gaben, die du schon hast, dankbar zu sein und mit Hingabe und Begeisterung, deine Gaben zu benutzen und auszubauen. 


Einst war ich Hausgast bei einem lieben Ehepaar in Deutschland. Jeden Morgen erwachte ich und hörte himmlische Musik. Sie spielten Ukulele und sangen wunderschöne Anbetungslieder, die sie selbst komponiert hatten. Sie hatten eine glänzende Gabe von Gott empfangen und etwas Wunderschönes damit gemacht.

Was hast du mit deinen Gottesgaben gemacht?

Du kannst heute anfangen, etwas Neues zu tun.


Was kann dich hindern?

Mangel an gesundem Selbstbewusstsein.
Gott hat dich geschaffen. Er ist der große Schöpfer. Wenn du denkst, du bist nichts Besonderes, missachtest du deinen Schöpfer.

Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott schon vorbereitet hat, damit wir darin leben sollen. Eph 2,10 NLB

Du kannst nie Nein sagen.
Es gibt Menschen, die immer die Erwartungen von anderen erfüllen müssen. Sie fühlen sich verpflichtet, immer zu helfen und zu dienen. Wenn jemand etwas bittet oder verlangt, ist es für sie wie ein Gebot. Sie werden nach und nach völlig ausgebrannt.

  • Ein Flugzeug, das ohne vorbeugende Instandhaltung kontinuierlich fliegt, ist sehr gefährlich.  

  • Ein Pilot, der immer gestresst ist, kann auch lebensgefährlich sein.

Menschen und Maschinen brauchen regelmäßig Auszeit.


Gott hat dir besondere Gaben geschenkt und er hat dir auch Zeit und Kraft gegeben. Du musst deine Zeit und Kraft so investieren, dass deine Gaben gedeihen können.

Wenn dringende Angelegenheiten dein Leben ganz beherrschen, ist etwas fehl am Platz. 


Andererseits, du kannst deine Zeit verschwenden.

Bitte Gott, dir zu helfen, deine Zeit so zu verwalten, dass dringende Probleme dein Leben nicht verderben. Wenn du deine Probleme in Gottes Händen übergibst, kann er dein Leben  erstaunlicherweise umgestalten.

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.«  Mt 11,28-30 NLB

Du kannst jeden Tag Zeit widmen, deine Beziehung mit Gott zu pflegen und deine Gottesgaben zu entwickeln. 


Dann kann dein Leben echt bedeutend werden.

Friday, September 7, 2018

Gott Sieht dein Leiden

Mose hatte tragisch versagt. Er war zugleich ägyptischer Prinz und der Sohn hebräischer Eltern. 

Er wollte seinen hohen Rang benutzen, um sein hart verfolgtes hebräisches Volk zu befreien. 

Er sah einen Ägypter, der einen hebräischen Sklave prügelte und er schlug den Ägypter tot. Als seine Tat bekannt wurde, musste er aus dem Lande fliehen.

Als Flüchtling in der Wüste hat er eine Frau und eine gute Familie gefunden. Er arbeitete 40 Jahre lang als Hirte in der Wüste. Mit 80 Jahren war seine Hoffnung entschwunden und er hatte offensichtlich keine Zukunft.

Aber Gott hatte immer noch einen Plan für sein Leben. Mose hatte aufgegeben aber Gott nicht.


Mose aber hütete die Schafe seines Schwiegervaters Jetro, des Priesters von Midian, und er trieb die Schafe hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes, den Horeb.



Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er schaute, und sieh, der Dornbusch brannte im Feuer, und der Busch wurde doch nicht verzehrt.
2 Mose 3,1-2 NLB


Gott ruft die Versager und die Hoffnungslosen aber manche merken es nicht. Die Verzweiflung ist gefährlicher als Krebs. Aber Mose hatte der Verzweiflung nicht ganz nachgegeben.
Mose hatte immer noch ein offenes Herz.

Da sagte Mose: »Ich will hingehen und diese große Erscheinung besehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.«
2 Mose 3,3 NLB

Egal wie tief die Höhle in der du dich befindest, egal wie düster deine Aussicht erscheint, trotz allem will Gott dich ermutigen und einen Ausweg eröffnen.

Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief ihm Gott aus dem Dornbusch zu: »Mose, Mose!« Er antwortete: »Hier bin ich.« 2 Mose 3,4 NLB

Gott kennt dich beim Namen und er liebt dich. Gott ist kein harter Richter und er ist nicht stumm. Er will freundlich mit dir sprechen. Willst du hören?

Er sagte: »Tritt nicht herzu, zieh die Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliges Land!« 2 Mose 3,5 NLB

Gott sieht dich, wi
e du bist. Er sieht dein Versagen und dein Trauma. Er sieht deine Fehler und deine Schuld, aber er liebt dich trotzdem. Er will zu dir kommen und dich in seine heilige Gegenwart einladen.

Gott ist Licht. In seinem Licht kann die Finsternis in deinem Leben nicht bestehen. Er will dich davon befreien.

Und er sagte weiter: »Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.« Und Mose verhüllte sein Gesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. 2 Mose 3,6 NLB

Gott hat sich nie verändert. Er ist derselbe Gott, der die Hebräer aus Ägypten befreit hat und er will auch dich aus deiner Klemme holen.

Und der HERR sagte: »Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und habe ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt. 2 Mose 3,7 NLB

Gott sieht dein Leiden und hört, wenn du schreist, auch wenn du verzweifelt und ohne Glauben schreist.

Weil nun das Geschrei der Kinder Israel vor mich gekommen ist und ich auch ihre Bedrängnis gesehen habe, wie die Ägypter sie bedrängen,
so geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägypten führst.«
2 Mose 3,9-10 NLB

Wenn Gott deine Schuld tilgt und deine Verzweiflung abwendet, will er dir ein ganz neues Leben geben. 


Aber dass ist nicht alles. Er will dich gebrauchen, andere leidenden Seelen zu befreien.
Aber Mose konnte nicht begreifen, wie so ein Versager diese große Berufung erfüllen könnte.

Mose sagte zu Gott: »Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und die Kinder Israel aus Ägypten führe?« 2 Mose 3,11 NLB

Wenn Gott dich befreit und dich beruft, zweifelst du auch, aber mit Gott ist auch das unmögliche möglich.

Auch für Mose war diese Herausforderung von Gott einfach zu viel.
Auch wir fragen oft, wie wir mit unmöglichen Aufgaben anfangen sollen.


Gott gab Mose eine praktische Antwort.


Der HERR sagte zu ihm: »Was hast du da in deiner Hand?« Er sagte: »Einen Stab.« 2 Mose 4,2 NLB

Der Stab des Hirten sollte wie ein Blitzableiter sein, um Gottes erstaunliche Kraft freizusetzen.
Gott ruft dich jetzt.

Was ist in deiner Hand? Ein Smartphone? Ein Laptop? Ein Auto? Ein Haus? Eine Gitarre? Ein Bankkonto?

Du bist nicht Mose. Du bist du, aber Gott hat wunderbare Pläne auch für dich.


Thursday, August 30, 2018

Müssen die Frauen im Gottesdienst Schweigen?

Es gibt fragwürdige Bibellehren, die Frauen einen Rang als Christen zweiter Klasse beimessen. 

Diese Lehren sind auf sorgfältig ausgewählten Bibeltexten basiert, die als ewige Gesetze gelten sollen, obwohl andere Bibeltexte eine ganz andere Sicht der Dinge darstellen.
 

Eure Frauen sollen schweigen in der Gemeinde; denn es ist ihnen nicht gestattet, dass sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. 1 Kor 14,34 NLB


``Das Gesetz`` bezieht sich offensichtlich an die Gebote im AT, aber es gibt kein solches Gebot im AT.
Manche mögen behaupten, es könnte ein Hinweis auf 1 Mose 3,16 sein.
 

Und zu der Frau sagte er: »Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären. 

 Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er wird über dich herrschen.« 1 Mose 3,16 NLB


``Herrschen?`` Herrschen ist ein hartes Wort, das die zärtliche Liebe eines christlichen Ehemanns widerspricht.
 

Von Gemeinden, wo dieser Vers als Gottes Gebot verstanden wird, hören wir oft tragische Geschichten von Männern, die ihre Frauen gebieterisch missbrauchen oder mit Gewalt drangsalieren.
 

Diesen Vers als Gottes Gebot zu lehren ist eine hässliche Ungereimtheit.
 

Aber sollen wir eine klare Aussage Gottes leichtfertig wegerklären?
Man kann diesen Vers vielleicht als Fluch und Strafe für die Sünde erklären, aber wenn das so ist, soll es im NT nicht mehr gelten.
 

Christus hat uns erlöst vom Fluch des Gesetzes, indem er für uns zum Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: Verflucht ist jeder, der am Holz hängt! Gal 3,13 NLB


Oder man könnte diese Aussage als eine prophetische Voraussage Gottes verstehen, indem Gott erklärt, wie die jetzt verdorbene menschliche Natur die ideale Partnerschaft zwischen Mann und Frau  verdrehen würde.
 

Müssen denn alle Frauen immer im Gottesdienst schweigen? Finden wir dieses Gebot in dem Gesetz? Wo denn eigentlich?
 

Diese rätselhafte Aussage finden wir in  1 Kor 14,34. Um ein Zitat richtig verstehen, müssen wir den Zusammenhang sorgfältig prüfen.
 

1 Kor 11,1 bis 1 Kor 14,40 ist eine ununterbrochene Lehreinheit. In diesen Kapiteln erläutert Paulus sehr ausführlich viele Aspekte seiner Lehre über Geistesgaben. 

Das wohlbekannte Kapitel 13 handelt sich um die Liebe, aber das ist kein Ablenkung, denn die Geistesgaben müssen mit Liebe ausgeübt werden. 

Wenn wir diese Kapitel als eine Einheit studieren, stoßen wir auf ein Rätsel.
 

Jede Frau aber, die mit unbedecktem Kopf betet oder weissagt, die schändet ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, als wäre sie geschoren. 1 Kor 11,5 NLB


In Kapitel 14 sollen die Frauen schweigen und in Kapitel 11 dürfen sie Weissagen. 


Das gibt zu denken.
 

Aber dann wollen einige erfinderischen Bibellehrer eine geniale Erklärung vorschlagen. Die Frauen dürfen weissagen oder laut beten aber nur wenn die Männer abwesend sind. 

Aber ich finde in Korinther keinen Hinweis auf Treffen, die nur für Frauen bestimmt sein sollen. Man kann auch im ganzen NT suchen und keine Gottesdienste für Frauen finden.
 

Aber ganz am Anfang der Apostelgeschichte finden wir eine stark maßgebende Geschichte, wie Gott die Kirche gründete. Da sehen wir den ersten Christlichen Gottesdienst.


Der Treff fing in dem Obergemach an, in dem Zimmer oder Saal, wo Jesus das Abendmahl feierte.
 

Und als sie in die Stadt hineinkamen, stiegen sie ins Obergemach hinauf, wo sie sich aufzuhalten pflegten: 

Petrus und Jakobus, Johannes und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon Zelotes und Judas, der Sohn des Jakobus.
 

Sie alle blieben einmütig beieinander mit Beten und Fürbitte, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. Apg 1,13-14 


Dann kam auf diese Versammlung von Männern und Frauen der Heilige Geist mit himmlischer Kraft!



Und als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren sie alle einmütig an einem Ort zusammen.

 Da hörte man plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind, und das erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

 ...

 und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden und zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab. Apg 2,1-4


Waren die Frauen immer noch dabei?

  • Petrus antwortet diese Frage mit klaren Worten.


Und es soll geschehen in den letzten Tagen, sagt Gott, da will ich von meinem Geist ausgießen auf alle Menschen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen … Apg 2,17

Friday, August 24, 2018

Brauchst du Gottes Segen?

In großen Gegenden in Afrika ist das Land Monate lang sehr trocken, aber wenn starker Regen kommt, werden Bäche Ströme, Tümpel Teiche und Teiche kleine Seen. 

Aberhunderte Tiere kommen von der dürren Steppe, weil sie Wasser haben müssen. Das ist keine Option.

Stell dir vor, du bist ein Farmer und starker Regen kommt. Du hast schrecklich durstige Tiere aber dein Nachbar hat eine Stau-menge und du nicht. 

Wirst du deine Tiere sterben sehen oder lieber Wasser von deinem Nachbar kaufen?

In der Bibel sehen wir immer wieder das Gleichnis, wobei der Heilige Geist als lebendiges Wasser dargestellt wird.

… wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; 

vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt. Joh 4,14


Wenn in einem Ort oder einer Gemeinde Erweckung kommt, werden Menschen reichlich gesegnet und erfrischt. 

  • Schwache Christen werden begeistert und stark im Geist. 
  • Kranken werden geheilt. 
  • Verlorene Kinder kommen zu Gott und zu ihren Familien zurück. Heuchler kehren um. Namen Christen bekehren sich.


Und wie reagieren die Christen in anderen Gemeinden vor Ort oder in nicht weit entfernten Orten?


  • Viele haben Durst und kommen, um Gottes Segen zu empfangen, aber leider weitaus nicht alle.


Manche Christen fangen an, die dramatischen Ereignisse zu kritisieren.
Bei uns glauben wir anders.
Da wird die gute Ordnung gestört.

Man sieht in allen Ecken Rechthaberei und Besserwisserei, aber was für Segen sehen wir bei den Rechthabern und den Besserwissern? Das gibt zu denken.

Ein weltbekannter Erweckungsprediger aus den USA war in meiner Stadt in Australien und ich besuchte die Gemeinde, wo er predigte.


Gott sei Dank, bin ich in einer Gemeinde wo keiner kritisiert, wenn ich einen Treff oder eine Konferenz in einer anderer Gemeinde besuche.

Der Saal war voll besetzt und da ich ein bisschen verspätet war, musste ich hinten an der Wand stehen. Dann schaute ich umher und sah meinen eigenen beliebten Pastor, der auch ganz hinten an der Wand stand.

Im Neuen Testament sehen wir, wie Einheit und Teamwork funktionieren soll.


Jesus benutzte das Fischerboot von Petrus als Kanzel und segnete eine große Menge mit seiner Predigt. Wenn du deine Werkzeuge oder Ressourcen Jesus zu Verfügung stellst, wirst du sicher reichlich belohnt.

 

Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus! 

 

Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen. 

 

Das taten sie und sie fingen eine so große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten. Lk 5,4-6

 

Aber wenn Gott dich belohnt, musst du den Segen nicht nur für dich selbst behalten. 


Deshalb winkten sie ihren Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen. 

Sie kamen und gemeinsam füllten sie beide Boote bis zum Rand, sodass sie fast untergingen.  Lk 5,7


Wenn du hörst, dass in einer anderen Gemeinde oder einem anderen Ort dramatische Heilungen, starke Segen oder viele Bekehrungen zu sehen sind, hörst du auf negative Gerüchte und kritische Berichte oder besuchst du die Treffen selbst?

Als Jesus zu predigen anfing, kamen große Menschenmengen zu ihm.


Und es folgten ihm große Menschenmengen aus Galiläa, aus den Zehn Städten, aus Jerusalem, aus Judäa und von jenseits des Jordan. Mt 4,25 NLB


Mit Jesus war der unermesslich große Segen Gottes, aber in den Synagogen war nur routinemäßige Religion. 

Trotzdem verließen nicht ganz alle die Juden ihre religiöse Routine, um zu Jesus zu kommen. Als Jesus die Synagoge in seinem Heimatdorf besuchte, waren die Leute nicht total begeistert.

Aber die Leute, die bereit waren, ihre Kuschelecke zu verlassen, um Jesus herauszusuchen, konnten einen Himmlischen Segen empfangen.

Ihr kennt Jesus von Nazaret und wisst, wie Gott ihn mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat; 

er zog umher und tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel unterdrückt wurden, weil Gott mit ihm war. Apg 10,38 ZUR

Aber vielleicht bist du schon einer, der verschiedene Treffen besuchst, aber dein Leben ist noch nicht himmlisch gesegnet …

  • Oder bist du schon in einer gesegneten Gemeinde aber nur als Zuschauer.

  • Oder deine Kuschelecke ist in deinem Sessel vor der Glotze 

     ... Das gibt zu denken.