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Mittwoch, 17. April 2024

Wer hat das Sagen, der Mann oder die Frau?

 Warum meinen viele Christen, dass Männer in der Kirche immer das Sagen haben müssen und Frauen nicht? Warum sagen sie, dass eine Frau immer ihrem Mann gehorchen muss?

Man kann hier und da Bibelverse zitieren, oft mit fragwürdigen Interpretationen. Jeder Vers kann auch so interpretiert werden, dass er kein allgemeingültiges Gesetz Gottes ist, oder dass manche Verse sogar falsch übersetzt wurden.  Es sind Bücher geschrieben worden, um dies im Detail zu erklären.  

Paulus befiehlt auch den Sklaven, ihren Herren zu gehorchen. Wenn wir den Frauen sagen, dass sie sich unterordnen sollen, müssten wir, um konsequent zu sein, die Sklaverei befürworten.

Es gibt jedoch eine einfache biblische Erklärung, die zeigt, dass Männer und Frauen in jeder Hinsicht gleich sein sollten.

Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde; nach dem Bilde Gottes schuf er sie; als Mann und Frau schuf er sie.

Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. 1. Mose
1,27–28 SLT

Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!

Gott schuf den Menschen … nicht den Mann allein. Gott segnete sie (beide), nicht ihn allein.

Wen hat Gott als Herrscher eingesetzt? Nur den Mann? Nur die Frau? Nein. Er hat sowohl den Mann als auch die Frau zu Herrschern eingesetzt, ohne dass eine Hierarchie erkennbar wäre.

Aber manche Christen verweisen auf 1. Mose 3,16.

Und zur Frau sprach er: Ich will die Mühen deiner Schwangerschaft sehr groß machen; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und dein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein, er aber soll über dich herrschen! 1. Mose 3,16 SLT

Hat Gott angeordnet, dass der Mann über seine Frau herrschen soll? Manche sehen darin ein göttliches Gebot. 

Andere glauben, Gott habe die ungerechte Unterordnung der Frau traurig vorausgesagt, weil die Sünde die ursprüngliche göttliche Natur des Menschen verdorben habe. Adam und Eva waren ursprünglich beide ohne Sünde und daher nach dem Bilde Gottes geschaffen.

Aber Gott sandte seinen Sohn Jesus, um am Kreuz zu sterben und die Strafe für die Sünde zu bezahlen.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Wenn du an Jesus glaubst, wenn du dein Leben der Liebe und Wahrheit Gottes anvertraust, wenn du dein Leben der Führung Gottes anvertraust, dann bist du bei Gott kein Außenseiter mehr.

Aber das ist nicht alles.

All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Joh 1,12 NLB

Als Nachfolger Jesu bist du ein Kind Gottes, ein Sohn oder eine Tochter. Gott diskriminiert nicht.

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 2. Kor 5,17 SLT

In dieser Übersetzung heißt es, dass jeder, der in Christus ist, eine neue Schöpfung ist. Das maskuline Pronomen ER steht nicht im griechischen Originaltext.

Als Gott zum ersten Mal Mann und Frau schuf, gab es nicht einmal eine Andeutung einer Rangordnung oder einer geschlechtsspezifischen Hierarchie

Die Erlösung nach dem Kreuz stellt die ursprüngliche Absicht Gottes wieder her. Beide, Mann und Frau, sind Gottes Ebenbild und dazu bestimmt, gemeinsam zu herrschen.

Gott will, dass Männer und Frauen Partner sind, gleichberechtigt in jeder Hinsicht, auch in Bezug auf die Autorität, so wie in Eden, bevor die Sünde alles verdarb.

Auch die Kirche sollte diesen Grundsatz der völligen Gleichheit der Geschlechter im geistlichen Dienst und in der Kirchenleitung widerspiegeln.

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Liebe zwischen Menschen und Tieren

 Ich selbst werde euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet. In Jerusalem sollt ihr getröstet werden.« Jesaja 66,13 NLB

Kleinkinder haben Schwierigkeiten, zu sprechen und sich verständlich zu machen. Die meisten Menschen verstehen ihre unbeholfenen Äußerungen nicht, aber ihre Mütter sind anders. Mütter verstehen ihre Säuglinge.

Wir haben einen australischen Regenbogenlori. Der Regenbogenlori ist ein sehr bunt gefärbter mittelgroßer Papagei mit einer Länge von 25-30 cm. Sie haben eine Pinselzunge, mit der sie Nektar aus den Blüten lecken und saugen können.

Wegen ihrer haarigen Zungen sind sie nicht sprachbegabt, obwohl sie keineswegs unintelligent sind. Sie sind wie Säuglinge, die unbeholfen streben, menschliche Äußerungen zu kopieren.

Viele Menschen missverstehen Papageien. Sie denken, Papageien können unsere Äußerungen nur nachahmen. Sie denken, sie verstehen nichts von unserer Sprache, aber dem ist nicht so.

Wie eine Mutter mit einem Kleinkind versteht meine Frau die unbeholfenen Versuche unserer Lori, mit Worten zu kommunizieren. Sie versteht, wenn unser geliebtes Haustier nach Papa schreit oder um eine Blume bittet.

Unsere Lori liebt es, wenn meine Frau duscht. Meine Frau sagt, „Dusche“ und sie kommt aus ihrem Käfig und läuft erwartungsvoll zum Badezimmer. Nach dem Duschen trocknet sie sich mit einem kleinen Handtuch auf dem Boden.

Wenn du einen Lori hast, und deinen Lori liebevoll versorgst, wird dein Lori dich auch lieben.

Gott hat die Tiere nicht geschaffen, damit wir sie erbarmungslos ausbeuten. 

Gott hat die ganze Welt mit Liebe geschaffen, damit Liebe herrschen soll, nicht nur Liebe zwischen Menschen, sondern Liebe zwischen Menschen und Tieren.

Wir können immer noch Spuren davon sehen, und zwar nicht nur bei Haustieren wie Hunden und Papageien.

Ich hörte im Radio, wie ein Ehepaar in Australien wilde Regenbogenloris fütterte. Einer der Loris liebte den Mann und setzte sich immer wieder auf seine Schulter.

Als der Mann starb, konnten die Loris den Mann nicht mehr finden. Danach kamen sie nicht mehr.

In Gottes Augen sind wir Menschen wie verwilderte Tiere, die sich ängstlich oder aggressiv von unserem liebenden Vater fernhalten.

Warum sehen wir so viel Grausamkeit in der Tierwelt. Wir sehen furchtbare Kämpfe zwischen Tieren. Tier schlachtet Tier, und oft nicht nur um Fleisch zu fressen.

Nicht nur Menschen führen Kriege. Erdmännchen führen grausame Kämpfe, bei denen sehr viele sterben.

Gott will diesen tragischen Zustand in der Bibel erklären.

Gott wies die ersten Menschen an, über die Tiere zu herrschen und sie mit Liebe zu versorgen.

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.

Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: »Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.« 1 Mose 1,27–28 NLB

Als die ersten Menschen dann Gott misstrauten und ungehorsam wurden, ging alles schief.

In 1. Mose war von Hierarchie nicht die Rede. Mann und Frau sollten als Partner zusammen und mit Liebe über die Welt herrschen, in Partnerschaft miteinander und als Kinder und Mitarbeiter Gottes.

Als Folge der Sünder wurde die Männer Herrscher über die Frauen, und wir sehen immer noch, wie grausam das sein kann.

Die Menschen herrschten über die Tiere, und oft nicht mehr mit Liebe.

Die meisten Tiere hatten fortan Angst vor dem Menschen.

Aber im Testament sehen wir Gottes Plan, seine Schöpfung wieder herzustellen.

So wie der Tod durch einen Menschen – Adam – in die Welt kam, hat nun durch einen anderen Menschen – Christus – die Auferstehung von den Toten begonnen.

Die Menschen sterben, weil alle mit Adam verwandt sind. Ebenso werden durch Christus alle lebendig gemacht und neues Leben empfangen.
1. Korinther 15,21–22 NLB

Gott sandte seinen ewigen Sohn in die Welt, um die Folgen der Sünde rückgängig zu machen.

Schon in den Prophetien im Alten Testament sehen wir wunderbare Darstellungen der neuen Ordnung in dem künftigen Reich Gottes.

Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten. Jesaja 11,6 NLB

Samstag, 8. Mai 2021

Ich bin Gottes Baustelle

Ich fühle mich so unvollkommen, so fehlerhaft, so mangelhaft, aber Gott nimmt mich als seinen Sohn an. Nur aufgrund dessen, was Jesus am Kreuz getan hat, indem er für all meine Sünden bezahlt hat.

Meine Schuld ist getilgt.

Ich bin ein halbfertiges Werk, aber Gott sieht das Endprodukt.

Ich bin eine Baustelle, aber Gott ist der Architekt und Baumeister. Er liebt es zu sehen, wie sein schönes Haus Gestalt annimmt.

Gott erfreut sich an der Arbeit, die er in meinem Leben ausführt.

Als ich diese Gedanken auf meinem Computer schrieb, fühlte ich mich von dem Geist Gottes und seine Liebe bewegt. 

Dann spürte ich, dass ich diese Worte ein bisschen umgestalten durfte, sodass Gott selbst zu mir direkt spricht.

Du fühlst dich so unvollkommen, so fehlerhaft, so mangelhaft, aber Ich nehme dich als meinen Sohn an. Nur aufgrund dessen, was Jesus am Kreuz getan hat, indem er für all deine Sünden bezahlt hat.

Deine Schuld ist getilgt.

Du bist eine laufende Arbeit, aber ich sehe das Endprodukt.

Du bist Meine Baustelle, und Ich bin der Architekt und Baumeister. Ich liebe es zu sehen, wie mein schönes Haus Gestalt annimmt.

Ich erfreue mich an der Arbeit, die Ich in deinem Leben ausführe.

Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen: Sieh doch, etwas Neues ist entstanden! 2. Korinther 5,17 NeÜ

Samstag, 3. Oktober 2020

Du bist nicht Gewöhnlich

Am Anfang schuf Gott Adam und Eva, um wie er selbst zu sein, besondere Repräsentanten Gottes auf der Erde, unsterbliche Wesen, die wie Gott selbst geschaffen wurden, geschaffen nach dem Bild und der Ähnlichkeit Gottes.

Wie kann ein herrliches unsterbliches Wesen gewöhnlich sein?

Wir wissen, dass Adam und Eva sich entschieden haben, Gott ungehorsam zu sein, und dass sie ihre unsterbliche Herrlichkeit verloren haben.

Jeder Mann und jede Frau ist seitdem extrem fehlerhaft.

Stell dir ein künstlerisches Meisterwerk vor, ein Gemälde von Leonardo da Vinci, geht verloren.
Es wird nass und schmutzig und sieht sehr schäbig aus.

Es könnte anfangen, gewöhnlich auszusehen. Aber es ist nicht gewöhnlich.

Nehmen wir an, ein künstlerisches Genie würde das beschädigte Kunstwerk finden. Er macht sich an die Arbeit und reinigt es, repariert die Leinwand und stellt das Meisterwerk vollständig wieder her.

Es ist eindeutig nicht gewöhnlich, und es war nie gewöhnlich.

Du und ich sind die beschädigten Kunstwerke des größten aller schöpferischen Meister, Gott.
 

Du und ich waren so schwer beschädigt, dass wir nur noch zur Zerstörung geeignet waren.

Aber Jesus starb am Kreuz und öffnete den Weg für dich und mich, um wiederhergestellt zu werden.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Wenn du Gott erlaubst, dein Herz zu ändern, wenn du dein ganzes Leben in die liebenden Hände Jesu legst, geschieht etwas Außergewöhnliches.

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 2. Korinther 5,17 SLT

Wenn man eine neue Schöpfung Gottes ist, kann man nicht gewöhnlich sein.

Wer würde es zu behaupten wagen, dass ein Original-Meisterwerk von Leonardo da Vinci ein gewöhnliches Gemälde sei?

Wenn du die Lüge geglaubt hast, dass du nur ein gewöhnlicher Christ seist, dann ist es Zeit, ganz anders zu denken! Ändere deine Meinung.

Öffne dein Herz und lass dich von Gott zeigen, wer Er ist und wer du wirklich bist.

Du bist ungeheuer kostbar und wunderbar, weil du nach dem Bild Gottes geschaffen bist, der jenseits der menschlichen Vorstellungskraft herrlich ist.

Dienstag, 14. Juli 2020

Hoffnung.Trotz Allem Hoffen.

Dieser Planet ist krank. Die Pandemie terrorisiert die Nationen. Im Pazifischen Ozean ist ein riesiger Müllhaufen. Junge Leute sind wegen Klimawandel verzweifelt.

Aber Gott spricht immer noch wie am Anfang.

Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Und die Erde war wüst und leer, und es war finster über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Und Gott sagte: »Es werde Licht!« Und es wurde Licht.
1 Mose 1,1-3

 

Gott sprach und er schuf alles. Gott spricht immer noch und er ist nicht in Ruhestand. 

Gott war der Schöpfer und er ist immer noch der Schöpfer.
Er schuf. Er schafft und er wird schaffen.

Alles, was Menschen ruiniert haben, wird er abschaffen.


Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Offb 21,1 NLB

Die Grünen warnen, dass dieser Planet wegen Umweltverschmutzung und Klimawandel zugrunde geht, aber Gott wird alles am Ende wieder neu machen.

Und der, der auf dem Thron saß, sagte: »Ja, ich mache alles neu!« Und dann sagte er zu mir: »Schreib es auf, denn was ich dir sage, ist zuverlässig und wahr!« Offenbarung 21,5

Und wer darf diese Neue Welt genießen? Genau dieselben Menschen, die Gottes Schöpfung ruiniert haben.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16

Trotz allem darfst du Hoffnung haben, weil Gott dich trotz allem liebt.
 

Da hörte ich eine laute Stimme vom Himmel, die rief: »Sieh da, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;

 und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, und weder Leid noch Geschrei noch Schmerz werden mehr sein; denn das Erste ist vergangen.« 
Offb 21,3-4


Das ist schön, denkst du vielleicht, aber ich habe Schiss vor meinem Chef. Hier und jetzt habe ich Angst und Mühe. Wie werde ich in dieser Krise klarkommen?

Ich bin mit diesen Problemen leider vertraut, wie wir alle. Schlafstörungen, Stress in der Familie, Mega Stress im Job, auch Ablehnung von anderen Christen.

Aber Jesus hat mich nie im Stich gelassen und er ist treu. Er wird dich nie im Stich lassen.

 HOFF, o du arme Seele,
hoff und sei unverzagt!
Gott wird dich aus der Höhle,
da dich der Kummer plagt,
mit großen Gnaden rücken;
erwarte nur die Zeit,
so wirst du schon erblicken
die Sonn der schönsten Freud.


Du kannst jeden Morgen sagen: ´´Gott hat einen guten Plan für mich.
Gott hat einen Plan, mich gerade heute zu segnen.``

Heute werde ich Gottes Segen bekommen und ich werde heute ein Segen für andere sein.