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Sonntag, 7. Juli 2024

Die Liebe wird Kalt

 Und wegen der Vermehrung der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten… Mt 24,12 BidF

Bandengewalt, Terrorismus, häusliche Gewalt, Korruption in Politik und Wirtschaft, brutaler Rassismus, Geschlechterverwirrung, chaotische sexuelle Promiskuität, sadistische Pornografie, Menschenhandel, brutale Diktaturen, aggressive Militärmächte, Kriege und die Angst vor Kriegen, Abtreibungen bei Lebendgeburten.

Die Gesetzlosigkeit nimmt immer mehr zu.

Die Massenmedien und das Internet machen uns mehr denn je die Schrecken der Welt bewusst. 

Es ist so überwältigend, dass wir oft unsere Emotionen abschalten oder in der Unterhaltung Zuflucht suchen.

Andererseits können wir uns emotional auf dieses oder jenes Thema einlassen und bekommen einen Tunnelblick. Wir können es nicht ertragen, uns mit mehr als einer kleinen Auswahl von Themen auseinanderzusetzen.

Was ist die Folge? Manche Menschen sind wütend über die Abtreibung, aber sie schauen nicht auf einige der Probleme, die oft zur Abtreibung führen.

Niedrige Löhne, Armut, häusliche Gewalt, Immobilienspekulationen, unbezahlbarer Wohnraum, Obdachlosigkeit und Prostitution führen zu ungewollten Schwangerschaften und zu Frauen, die mit weiteren Kindern nicht zurechtkommen.

Wenn wir von den Schrecken in einer Welt, die außer Kontrolle geraten ist, überwältigt werden, werden unsere Gefühle stumpf oder aus dem Lot geraten und unsere Liebe wird kalt. Wenn wir uns um ungeborene Babys kümmern, aber nicht um das Leid vieler schwangerer Frauen, zeigt das, dass unsere Liebe erkaltet ist.

Wenn wir uns über korrupte Gewerkschaften aufregen, aber die Korruption in den Vorstandsetagen von Unternehmen ignorieren, zeigt das, dass wir unsere Fähigkeit, gerecht zu urteilen, verloren haben.

Wenn unsere Liebe erkaltet ist, ist unsere Weisheit verdorben.
Wir kennen vielleicht den Bibeltext über die Frucht des Heiligen Geistes.


Aber die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, GlaubeGal 5,22 BidF

Wenn wir emotional in die Kulturkriege verwickelt werden, die um uns herum toben, kann das dazu führen, dass wir unsere zarten Gefühle verlieren, die Gefühle, die die Frucht des Geistes sind.

Stattdessen sehen wir die Werke des Fleisches, Manifestationen der sündigen Natur, sogar bei eifrigen Christen.


Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen
Gal 5,19–20 ELB 2006

Wir erleben, dass christliche Leiter in Kulturkriege verwickelt sind, aber wegen geheimer sexueller Sünden bloßgestellt werden.

Wir sehen eifrige Christen, die sich in moralischer Selbstgerechtigkeit üben, kulturelle oder theologische Gegner hassen und christliche Gruppierungen, die sich gegenseitig wütend anprangern.

Und wegen der Vermehrung der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten…
Mt 24,12 BidF

Einige amerikanische Prediger versuchen, die Menschen auf die Bergpredigt, auf Demut, Mitgefühl und Feindesliebe zu verweisen, aber sie kämpfen auf verlorenem Posten. So viele Christen nehmen die Kulturkriege jeden Tag im Internet auf.

Wenn der Pastor Demut und Sanftmut predigt, erhält er manchmal eine feindselige Antwort von den Kulturkriegern in seiner Gemeinde.

Und wegen der Vermehrung der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten…
Mt 24,12 BidF


Freitag, 28. Juli 2023

Endzeit Erschütterungen

 Wir sind in der Endzeit. Der Antichrist könnte schon unter uns sein, aber seine Zeit ist noch nicht gekommen.

Die Erschütterungen in der Welt werden immer schlimmer. Der Teufel schläft nicht. Die Verfolgung der Christen in China und in islamischen Ländern kommt nicht von Gott, aber Gott hat nie versprochen, dass wir nicht verfolgt werden.

Die grausame Aggression von Putin und Nordkorea kommt nicht von Gott. Ich glaube, wir müssen dagegen beten.

Wir hören oft prophetische Botschaften von prominenten Christen, die einander widersprechen.
In 2020 haben manche prominenten Christen prophetisch proklamiert, dass die Covidkrise bald vorbei sein würde, aber das ist nicht passiert. Viele sterben immer noch.

In der Bibel lesen wir, dass Gott selbst in der Endzeit alle Nationen erschüttern wird.

Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern. Hag 2,6 LUT84

Christen werden verunsichert und konfus. Was kommt vom Teufel und was kommt von Gottes Urteil?

Aber wir müssen nie vergessen, dass Gott sich nie verändert hat. Er ist immer noch gut.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Joh 3,16–17 LUT84

Wenn Katastrophen kommen, können wir immer noch um Gnade beten. Im Alten Testament vollbrachte Gott seine erstaunlichsten Wunder in den schlimmsten Zeiten.
 
Zur Zeit des Mose mussten die Ägypter zehn schreckliche Plagen erleiden, aber die Hebräer wurden beschützt.

Ein britischer Oberst im Zweiten Weltkrieg hat seinen Truppen befohlen, jeden Tag Psalm 91 zu beten. Kein Soldat kam um.

Selbst wenn das Unheil durch Gottes Gericht kommt, hört Gott auf unser Gebet um Gnade.

Hermann Zaiss war ein deutscher Prediger. Er wohnte in 1944 in Ohlig, Solingen-Süd, im Kreis Wuppertal.

Im Radio hörte man eine Warnung, dass Bomber von England unterwegs waren, seine Nachbarschaft anzugreifen. Er ging in den Garten und betete. Wenige Minuten hörte man im Radio, dass die Bomber aus unbekannten Gründen abgeschwenkt waren.

Gott war entsetzt, dass die Hebräer in der Wüste immer wieder gegen ihn rebellierten. Er sagte Mose, dass er alle Hebräer umbringen würde, aber Mose stellte sich in den Riss und betete um Gnade.

»Ich will meinen Zorn über sie kommen lassen und sie alle vernichten. Dich will ich jedoch zu einem großen Volk machen.«

Aber Mose flehte den HERRN, seinen Gott, an: »HERR, warum willst du dein Volk in deinem Zorn vernichten, das du doch mit so großer Macht und starker Hand aus Ägypten geführt hast?
2 Mose 32,10–11 NLB

Und Gott erhörte das Gebet von Mose.

Gottes Wort ist klar. Gott wird die Erde erschüttern. Wir sehen das schon, und es wird heftiger werden.

Wir können nicht alle Desaster abwenden, aber wir müssen immer noch an Gottes Liebe glauben. Wir können oft durch heftige Fürbitte einige bösen Ereignisse abwenden oder Katastrophen entschärfen.

Gott bleibt immer noch gut. Die Erschütterungen um uns herum kommen oft von menschlichen Sünden. 

 Gott war für Auschwitz nicht verantwortlich, aber Gott hat den Völkermord im Zweiten Weltkrieg zu einem guten Ende gebracht, indem die jüdische Nation in Israel etabliert, und Deutschland als zivilisiertes Land wiederhergestellt wurde.

Gott hat immer noch einen guten Zweck in unserer Zeit. Durch die Erschütterungen werden viele Christen wachgerüttelt und unzählig Millionen Menschen werden zu Jesus kommen.

Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. Hab 2,14 SLT

Wer auf die Erscheinung des Antichristen fokussiert, geht schief. Der Schwerpunkt der Prophetie ist das Reich Gottes und die Wiederkunft von Jesus. Wir müssen auf Jesus warten.

Samstag, 1. Oktober 2022

Heilung von Schrecken und Trauma

Wir leben in schrecklichen Zeiten. Gott sei Dank bin ich in Australien und nicht in der Ukraine, aber wir haben eine Freundin, deren Eltern von der Ukraine waren. Seit Februar ist sie extrem gestresst.  

 Ihr werdet von Kriegen hören und davon, dass Kriege drohen. Lasst euch dadurch nicht erschrecken! Das muss geschehen, doch es bedeutet noch nicht das Ende. Matthäus 24,6 HfA


Ich kenne Australier, die Soldaten in dem Vietnamkrieg waren. 50 Jahre später sind sie immer noch gestresst und nehmen Antidepressiva.

Ich kenne Deutsche, deren Familienleben noch immer durch das Trauma der Hitlerzeit belastet ist.

Krieg ist undenkbar, aber das Undenkbare passiert trotzdem immer wieder.

Aber Jesus sagte, wir sollen uns nicht erschrecken lassen. Wie ist das möglich? Mit Gott ist nichts unmöglich. Jesus ist der himmlische Heiler, der beste Therapeut überhaupt.

Ich kenne Flüchtlinge von dem Nazischrecken, die Jahre nach dem Krieg Suizid begangen haben, aber andere, die gelernt haben, ein erfülltes Leben zu führen.

Gott kann unsere verletzten Herzen auch von Kriegstrauma heilen. Ich kenne treue Christen, die posttraumatische Belastungsstörung leiden.

Eine Frau kann nicht gut schlafen. Jahre nach ihrer Kriegserfahrung konnte sie Nachrichten von Kriegen nicht sehen, ohne Kopfschmerzen tagelang zu leiden.

Wenn du wegen Vergewaltigung, Entführung, Missbrauch, Mobbing, häuslicher Gewalt oder Krieg traumatisiert bist, ist es möglich, dass du eine Wunderheilung von Jesus bekommen kannst.

Aber wenn du immer noch Antidepressiva brauchst, um dein tägliches Leben zu verkraften und normal zu schlafen, dann sollst du nicht deswegen schämen.  

Jesus hat uns Anweisungen gegeben, die uns helfen können, in schrecklichen Zeiten klarzukommen.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?

Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,1–3 LU


Jesus hat am Kreuz das allerschlimmste Trauma erlebt und überwunden. Er ist aufgestanden und dann kehrte Er zu Vater Gott zurück, um ein himmlisches Zuhause für alle zu bereiten, die an ihn glauben und Gott vom Herzen vertrauen.

Diese Hoffnung kann uns ermutigen, von dem Trauma in dieser Welt wegzuschauen.

Aber wir müssen auch täglich mit schrecklichen Bedrohungen, traumatischen Erinnerungen oder aktuelles Trauma umgehen. 

Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die Sorgen von heute sind für heute genug. Matthäus 6,34 NLB

Es gibt Zeiten im Leben, in denen man nur einen Tag ertragen kann. Es ist möglich, dass im nächsten Monat oder im nächsten Jahr ein Krieg oder eine wirtschaftliche Katastrophe kommt, aber Gott will uns helfen, heute damit fertig zu werden. Wir müssen die Zukunft in Gottes Hände legen.

Dann hat Jesus noch eine notwendige Anweisung gegeben. 

In Kriegszeiten entsteht Wut und Hass. Nicht nur kannst du Opfer von Grausamkeit sein. Du kannst auch mit Hass reagieren. Der Hass in dir kann dich dein Leben lang vergiften.

Jesus lehrte uns, den Hass in uns durch seine Gnade zu überwinden. Hermann Zaiss war ein deutscher Evangelist am Kriegsende.

Ein junger Soldat in der britischen Besatzungsarmee hasste die Deutschen. Er war deutscher Jude und seine Familie wurde von den Nazis ermordet. Er hörte die Predigt des Evangelisten und der Heilige Geist berührte sein Herz.

In derselben Versammlung war ein verletzter SS-Offizier. Nach dem Krieg war sein Leben ruiniert. Er wurde auch von der guten Nachricht von Jesus transformiert.

Die beiden Männer bekehrten sich zu Jesus und legten ihr Zeugnis von der Kanzel ab. Dann geschah das allergrößte Wunder. Sie wurden enge Freunde.

Was sagte Jesus?

Ihr habt gehört, dass es im Gesetz von Mose heißt: ›Liebe deinen Nächsten‹ und hasse deinen Feind.
Ich aber sage: Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!

So handelt ihr wie wahre Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt die Sonne für Böse und Gute aufgehen und sendet Regen für die Gerechten wie für die Ungerechten.
Matthäus 5,43–45 NLB

Donnerstag, 3. März 2022

Gott leidet mit

 In Matthäus Kapitel 24 und Lukas Kapitel 21 lesen wir von den Schrecken in der Endzeit. Wir lesen von Naturkatastrophen aller Art, von Hungersnöten und Erdbeben.

Wir lesen, wie viele falsche Prediger erscheinen werden, wie Christen verfolgt werden, auch von ihren eigenen Familien.

Nicht nur die natürliche Liebe wird dem Verrat weichen, sondern auch die Liebe Gottes in den Christen wird erkalten.

Ich sehe das in der Rechthaberei von Christen im Internet, die sich auf die angeblichen Fehler von andersdenkenden Christen streitsüchtig fokussieren, und nichts von der Liebe Gottes sagen.

Ich sehe das in der Besserwisserei von Christen, die stets von angeblich falschen Wundern schreiben, aber niemals Zeugnisse von echten Wundern abgeben.

Besonders aktuell ist die prophetische Warnung von Jesus, dass wir in der Endzeit schreckliche Kriege erwarten müssen.

Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Matthäus 24,7 ELB

Seit 1914 haben wir viele schreckliche durch Kriege verursachte Hungersnöte erlebt, in der letzten Zeit besonders in Afrika, Afghanistan, Kambodia und Korea. Wer weiß was in der nahen Zukunft in der Ukraine passieren wird?

Was sagt Jesus dazu? Hat die Regierung des Antichristen schon angefangen? Nein.

Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Matthäus 24,6 ELB

Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.
Matthäus 24,8 ELB


Was will Jesus mit dem Wort „Wehen“ sagen? Das ist ein Hinweis auf die Geburtswehen einer Mutter.

Wer wird hier als unsere Mutter bezeichnet?

  • Der Antichrist? Keineswegs.

  • Die Mutter Erde? Das ist heidnischer Götzendienst. 

    Jesus selbst spricht mehrmals von seiner Liebe als die Liebe einer Mutter.

    Jerusalem, Jerusalem, das da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihm gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre Brut unter die Flügel, und ihr habt nicht gewollt! Lukas 13,34 ELB

    Jesus betrachtet die Sünden und Tragödien in dieser Welt nicht mit dem kalten Herz eines harten Richters. Er leidet mit.

    Jesus nahm unsere Strafe am Kreuz ein für allemal auf sich selbst. Wir sollen keine Strafe von Gott erwarten, wenn wir seine Gnade und Vergebung empfangen. Aber ist Gottes Mitleid nach dem Kreuz nicht mehr aktuell?

    Gott ist heilig und gerecht. Deshalb muss unsere Sünde bestraft werden.

    Aber die Bibel erklärt auch:

    Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 1. Johannes 4,8 ELB

    Gott ist Liebe. Liebe ohne Mitleid oder Mitgefühl ist nur ein theologischer Begriff, und zwar ein falscher Begriff.

    Echte Liebe leidet mit. Sonst ist sie nicht Liebe.

    Schon vor dem Kreuz hat Jesus die Schmerzen der echten Liebe erlebt.

    Als Jesus aus dem Boot stieg und die vielen Menschen sah, ergriff ihn tiefes Mitgefühl, und er heilte ihre Kranken. Matthäus 14,14 NeÜ

    Und Jesus ging hervor und sah das große Volk; und es jammerte ihn derselben, und er heilte ihre Kranken.
    Matthäus 14,14 LUT12


    Wie sollen wir das tiefe Mitgefühl von Jesus verstehen? Im griechischen Urtext ist das Wort ``splagchnisthḗsomai´´.
    Was bedeutet das?

    Das Leiden der Kranken erregte so ein Mitgefühl in Jesus, dass ihm der Magen umdrehte.

    Gott ist Liebe. Der Vater liebt. Der Sohn liebt und der Heilige Geist liebt. Ist Gott anders geworden? Das kann nicht sein.

    Jesus heilte körperliche Krankheiten aller Art. Ich habe das selbst erlebt und gesehen.

    Aber wenn ich für die Russen und Ukrainer jetzt bete, bin ich bewusst, dass Soldaten und Zivilisten schmerzhafte Wunden leiden. Man braucht kein Wunder, bis man ein Wunder braucht

    Aber heute Morgen betete ich für die Ukrainer.

    Ich dachte an einen kleinen Jungen, der extrem traumatisiert war. Er brauchte Heilung für das unerträgliche Trauma in seiner Seele. 

    Das war bestimmt ein Anstoß vom Heiligen Geist. Ich betete für dieses Kind und dann für alle traumatisierte Kinder in diesem Krieg.

    Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden. Psalm 147,3 ELB


Dienstag, 23. November 2021

Erwarte unerhörte Wunder

Wenn etwas Seltsames und noch nie Dagewesenes passiert, sind viele Christen sicher, dass es nicht von Gott sein kann, aber in der Bibel hat Gott immer wieder auf unerhörte Weisen eingegriffen.

Hosea war ein Prophet im Alten Testament.

Als der Herr zum ersten Mal zu Hosea sprach, befahl er ihm: »Such dir eine Hure und nimm sie zur Frau! Du sollst Kinder haben, die von einer Hure geboren wurden. Denn auch mein Volk ist wie eine Hure: Es ist mir untreu und läuft fremden Göttern nach.« Hosea 1,2 HfA

Jona war ein anderer Prophet. Er wurde von einem riesigen Fisch verschluckt und entkam drei Tage später immer noch lebendig.

Wen hat Jesus als seine ersten Apostel erwählt? Fischer, einen korrupten Zolleinnehmer, einen Dieb. Nur Matthäus war vielleicht theologisch ausgebildet, und der war der abtrünnige Sünder, der für die Römer Geld erpresste.

Gottes Sohn wurde Wanderprediger, der nie von Menschen ordiniert wurde. Er wurde auch nicht von angesehenen Menschen begleitet.

Nicht lange danach zog Jesus durch die nahe gelegenen Orte und Dörfer, um die Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Er nahm seine zwölf Jünger mit,

und einige Frauen, die er geheilt und von bösen Geistern befreit hatte. Dazu gehörten Maria von Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte,
Lukas 8,1–2 NLB

Wer wurde von Gott erwählt, der erste Zeuge der Auferstehung seines Sohnes zu sein? Eigentlich war es eine Zeug-in, Maria von Magdala, „aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.“

Maria von Magdala fand die Jünger und erzählte ihnen: »Ich habe den Herrn gesehen!« Dann berichtete sie, was er ihr aufgetragen hatte. Johannes 20,18 NLB

Aber die Apostel glaubten nicht.

Jesus war am frühen Sonntagmorgen von den Toten auferstanden und erschien zuerst Maria von Magdala, die er von sieben Dämonen befreit hatte.

Sie ging zu den Jüngern, die um ihn trauerten und weinten,

und berichtete ihnen, dass Jesus lebe und dass sie ihn gesehen habe. Doch sie glaubten ihr nicht.
Markus 16,9–11 NLB 

In der Bibel erwählte Gott Zeugen, die von den meisten Gläubigen nicht ernst genommen wurden. Die jüdischen Propheten wurden oft erst nach ihrem Tod von den Juden verehrt.

In der walisischen Erweckung in 1904 hat Gott dramatisch eingegriffen.

„Die Maultiere in den Minen mussten umgeschult werden, weil die Bergleute bei ihren Befehlen keine Gotteslästerung mehr verwendeten. Die von Menschen errichteten konfessionellen Schranken brachen vollständig zusammen, als Gläubige und Pastoren gemeinsam ihren majestätischen Herrn anbeteten."

https://sermons.faithlife.com/sermons/36242-welsh-revival-1904

Nicht alles, was in dieser Erweckung passierte, wird von vielen Christen heute gefeiert. Vor einigen Jahren hörte ich eine Gastpredigerin aus Wales. Sie erzählte von einer fast vergessenen Predigerin. 

Sie war nur 15 Jahre alt, als sie eine gesalbte Predigerin wurde. Sie predigte auf der Straße und allerlei Leute wollten sie hören, unter ihnen angesehene Politiker und nicht angesehene Prostituierten.

Wenn du erstaunliche oder unerhörte Geschichten hörst, sei bitte nicht kritisch. Du denkst du stehst für biblische Wahrheit ein, aber kann sein, dass du die Werke Gottes kritisierst.


Dies ist die Ära des Unerwarteten! Dies ist die Ära, in der Gott Dinge tun wird, die SO ungewöhnlich sind, weil er seine Majestät, seine Herrlichkeit und seine Macht offenbaren will. Wir haben gerade erst begonnen, einen "Tropfen auf den heißen Stein" von dem zu sehen, was Gott in diesem neuen Zeitalter tun wird.

Gott wird seine Macht, seine Herrlichkeit, seine Pracht auf eine Art und Weise demonstrieren, wie wir es noch nie zuvor gesehen haben, aber es ERFORDERT Augen zum Sehen und Ohren zum Hören….  Übersetzt von Englisch. Lana Vawser. Australien November 2021



Montag, 22. November 2021

Endzeit Hoffnung. Andacht in der Krise

Endzeit Hoffnung. Andacht in der Krise.

Denn so spricht der HERR, der Allmächtige: ›In Kürze werde ich den Himmel und die Erde noch einmal erschüttern, sodass Meere und Festland beben werden.

Die Völker werde ich aufrütteln und die Schätze aller Nationen werden kommen. Ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit erfüllen‹, spricht der HERR, der Allmächtige.
Haggai 2,6-7


»Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des HERRN erstrahlt über dir. 

Denn die Erde ist von Finsternis zugedeckt und die Völker liegen in tiefer Dunkelheit, aber über dir strahlt der HERR auf. Man kann seine Herrlichkeit über dir schon erkennen. Jesaja 60,1-2

Es war die beste aller Zeiten, es war die schlimmste aller Zeiten,
es war das Zeitalter der Weisheit, es war das Zeitalter der Dummheit,
es war die Epoche des Glaubens, es war die Epoche der Skepsis,
eine Jahreszeit des Lichts, eine Jahreszeit der Finsternis.
es war der Frühling der Hoffnung, es war der Winter der Verzweiflung,
wir hatten alles vor uns, wir hatten nichts vor uns;

Dickens, Charles. Charles Dickens: Eine Geschichte aus zwei Städten (A Tale of Two Cities) (Vollständige deutsche Ausgabe) (Illustriert) (German Edition) . Kindle Edition.

Die Welt von gestern kommt nie wieder zurück. Die Welt der Gegenwart ist ein Schlamassel.
Wir warten, aber wir wissen nicht, was uns erwartet.

Die Zukunft wird anders sein als die Vergangenheit, aber wir wissen nicht, was kommt und wann es kommen wird. Aber warte mit Geduld. In der tiefen Finsternis greift Gott ein.

Dietrich Bonhoeffer musste dem Tod ins Gesicht sehen. Er konfrontierte die Macht der Finsternis mit offenen Augen. Er wurde von dem Feind hingerichtet, das heißt, von der SS gehenkt, aber er betrat gerade in diesem Moment Gottes liebevolle Gegenwart.

Er schrieb die folgenden Worte:

Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag


Aber diese schrecklichen letzten Jahre vor dem Frieden waren wie Geburtswehen. Zwei neue Babys erschienen. Ein neues Deutschland, ein zivilisiertes demokratisches Land, und ein neues Israel, die wiederhergestellte Heimat der Juden.

Diese Erschütterung wird weitergehen. Die Epidemie kommt nicht von Gott. Wir erleben einen grausamen dämonischen Angriff, aber Gott bleibt immer noch Gott. Gott ist gut und er steuert diese Erschütterung, um seinen Willen durchzusetzen.

»Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des HERRN erstrahlt über dir. 

Denn die Erde ist von Finsternis zugedeckt und die Völker liegen in tiefer Dunkelheit, aber über dir strahlt der HERR auf. Man kann seine Herrlichkeit über dir schon erkennen. Jesaja 60,1-2

Ich glaube, die schlimmste Zeit wird, besonders in Deutschland, die beste Zeit werden.
Deutschland wird vor Jesus sich beugen. Die lang erwartete Reformation wird endlich ans Licht kommen.

Montag, 30. August 2021

Endzeit Mission

Vor etwa 30 Jahren marschierten die Amerikaner in den Irak ein. Der amerikanische Präsident sprach von einer neuen Weltordnung. 

Die Macht der Sowjetunion war keine Bedrohung mehr. Ein demokratisches Amerika könnte dann eine neue globale Zivilisation einleiten.

Haben wir die Erfüllung dieses Traums gesehen?

China tauchte als Wirtschaftsmacht auf. Das war angeblich kein Problem.

Aber Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut. 

Das Problem war nie nur Russland oder China. Das Problem war immer die Verdorbenheit der menschlichen Natur. Habgier, Machtgier, Stolz, Grausamkeit, Lug und Trug.

Wer kann die Welt retten?

  • Ein mächtiges Amerika? Wirklich?

  • Die Vereinten Nationen?

  • Die Menschheit ist so weit heruntergekommen. Wir sind beschmutzt. Können wir uns mit schmutzigem Wasser sauber waschen?


Man kann kein gutes Auto bauen, wenn man nur kaputte Teile hat.

Dann besuchst du vielleicht einen Gottesdienst. Du hörst eine fromme Zusicherung.
Trotz aller Katastrophen bleibt Gott immer noch in Kontrolle. Darum machen wir keine Sorgen.

Jesus kommt sicher bald zurück. Sonst ist alles kaputt und verloren.

Ich glaube das auch. Die Grünen warnen, dass unser Planet am Sterben ist. Vielleicht haben sie recht.
Zig Millionen Bienen sterben. Wenn die Bienen aussterben, werden wir hungern.

In der Bibel lesen wir von Schrecken in der Endzeit, von Naturkatastrophen, von Kriegen, die immer schlimmer werden, von zunehmendem Grausamkeit und unbeherrschter Gewalt.

Viele Bibeltreuen Christen erwarten nur Finsternis und Verfall, bis Jesus zurückkommt, aber ist das alles?

Im Gottesdienst hörst du dann vielleicht dann wieder: Gott ist in Kontrolle.

Aber haben wir dann keine Rolle zu spielen? Doch.

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.
Matthäus 28,19–20 SLT


Die ersten Apostel gehorchten.

  • Jesus hatte ihnen befohlen, von Sünde und Unglauben umzukehren. Die Apostel gehorchten und lehrten die neu bekehrten Christen, heilig zu leben.

  • Jesus hatte ihnen befohlen, die Kranken zu heilen. Sie heilten die Kranken und die ersten Christen haben das Gleiche gemacht.

  • Paulus, der erst später zum Glauben kam, heilte die Kranken und erweckte die Toten.

  • Paulus lehrte auch die neuen Christen das Gleiche zu tun.

  • Paulus lehrte, dass übernatürliche Geistesgaben in dem christlichen Leben eine sehr wichtige Rolle spielen sollen.


Wieder anderen schenkt Gott durch seinen Geist unerschütterliche Glaubenskraft oder unterschiedliche Gaben, um Kranke zu heilen.

Manchen ist es gegeben, Wunder zu wirken. Einige sprechen in Gottes Auftrag prophetisch; andere sind fähig zu unterscheiden, was vom Geist Gottes kommt und was nicht. 

Einige reden in unbekannten Sprachen, und manche schließlich können das Gesagte für die Gemeinde übersetzen. 1. Korinther 12,9–10 HfA

Jesus hatte den Aposteln befohlen, mit Zeichen und Wundern und übernatürlicher Kraft zu missionieren, und das haben sie getan.

Aber wann war diese Aufgabe erledigt? Als die Apostel starben, oder als das Neue Testament fertiggestellt wurde? Manche lehren das.

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.
Matthäus 28,19–20 SLT


Haben wir bis jetzt alle Völker zu Jüngern gemacht? Sicher noch nicht. Dann müssen die Befehle von Jesus immer noch unverändert gültig bleiben. 

Wir müssen alles umsetzen, was Jesus seinen ersten Aposteln befohlen hatte.

Geht aber hin, verkündigt und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen! 

Heilt Kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es! Matthäus 10,7–8 SLT

Samstag, 24. Juli 2021

Gottes unerwartete Pläne

 Wir sind verunsichert oder verblendet durch eine unübersichtliche Weltlage und eine ungewisse Zukunft. Im letzten Jahr haben anerkannte christliche Leiter und prophetisch begabte Prediger die Weltkrise auf verschiedene Weisen interpretiert.

Manche haben fehlerhafte Prophetien weitergegeben. Die Pandemie sollte im April oder Mai unerklärlich sich entfernen. Wir wissen jetzt im Nachhinein, das waren nur menschliche Wünsche.

Dann haben manche gesagt, dass Lockdowns ein antichristlicher Angriff auf unsere Freiheit sei. 

Andere christlichen Leiter sagten, wir sollten die Lockdowns als einen Segen verstehen, weil wir in unseren Häusern und Wohnungen Gottes Gegenwart suchen sollten, anstatt immer mit weltlichen oder religiösen Aktivitäten zu beschäftigt zu sein.

In Krisenzeiten gerät die wohlbekannte menschliche Ordnung aus den Fugen.

Das Chaos kann manchmal von Menschen entfacht werden, wie in den zwei schrecklichen Weltkriegen im letzten Jahrhundert.

In der Bibel sehen wir, dass manchmal eine Katastrophe von Gott selbst entfacht wird.

Die zehn Plagen wurden von Gott selbst über Ägypten auferlegt.

Aber in solchen schrecklichen Zeiten hat Gott immer einen Plan für Segen und Errettung. Nach den Zehn Plagen sind die versklavten Hebräer aus Ägypten entkommen. Nicht nur das, aber Gott heilte jeden Hebräer.

Dann führte er sie heraus, beladen mit Silber und Gold, kein Gebrechlicher fand sich in all ihren Stämmen. Psalm 105,37 NeÜ

Nach der grauenhaften Nazizeit hat Gott die überlebenden Juden befreit und ihnen ihre eigene Nation in Israel gegeben. Dann hat Gott eine zivilisierte Nation in Deutschland wiederhergestellt.

Was hat Gott jetzt in dieser neuen Weltkrise vor. Manche Christen behaupten, das der Antichrist seine Herrschaft schon heimlich aufgestellt hat. Angeblich werden nur einige wenigen bibeltreuen Christen mit fehlerloser Theologie errettet werden.

Biblische Wahrheit ist wichtig, aber in meiner Bibel sehe ich, dass unser Herz für Gott wichtiger ist als unser Bibelwissen.

Wenn jemand meint, etwas Besonderes erkannt zu haben, dann hat er noch nicht einmal erkannt, wie man erkennen soll.
Wenn aber jemand Gott liebt, dann ist er von ihm erkannt worden.
1. Korinther 8,2–3 NeÜ


Ich glaube es gibt viele Baptisten, Lutheraner, Pfingstler, Priester und Nonnen, die Jesus vom Herzen lieben, und das ist letzten Endes, was Gott für wichtig hält.

Sollte Gott da nicht erst recht seinen Auserwählten zu ihrem Recht verhelfen, die Tag und Nacht zu ihm rufen? Wird er sie etwa lange warten lassen?

Ich sage euch: Er wird dafür sorgen, dass sie schnell zu ihrem Recht kommen. Aber wird der Menschensohn wohl solch einen Glauben auf der Erde finden, wenn er kommt?“
Lukas 18,7–8 NeÜ 

Wer sind Gottes Auserwählten ? Alle, die Jesus vom Herzen lieben.

So viele treue Christen haben jahrzehntelang für Gerechtigkeit und Erweckung gebetet. Gott wird antworten. Wir sehen, wie Gott diese Gebete schon erhört hat. 

  • Im Nahen Osten kommen Millionen Moslems zu Jesus. Viele sind uns bis jetzt verborgen, aber Gott wird sie eines Tages dramatisch erscheinen lassen. Ihre islamischen Verfolger werden total verwirrt sein.
  • In Südkorea, einer buddhistischen Nation, sind seit dem Weltkrieg mindestens 50% Christen geworden. In China kann die kommunistische Regierung die Vermehrung der vom Heiligen Geist erfüllten Christen nicht aufhalten.

  • In Indonesien kommen Moslems zu großen evangelistischen Veranstaltungen, weil sie Wunderheilungen brauchen. Viele werden geheilt und sehr viele bekehren sich dadurch zu Jesus.


Die weltweite Endzeiterweckung ist schon im Gang, aber in Europa sehen viele Christen in der Bibel und in ihren Nationen nur Verfall.

Leider glauben viele Christen, dass Gott nur so handeln sollte, wie sie es in Übereinstimmung mit ihrer Theologie und Tradition erwarten. Wir sind oft von unseren Traditionen und Lehrsätzen verblendet.

Denkt nicht an das, was früher war, achtet nicht auf das Vergangene!

Seht, ich wirke Neues! Es wächst schon auf. Merkt ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste, lege Ströme in der Einöde an.
Jesaja 43,18–19 NeÜ


Gott hat in unserer Lebenszeit eine weltweite Erweckung in Afrika, Asien und Südamerika angefangen, aber so viele Christen in Europa wollen nichts davon wissen. Sie verstehen nur ihre eigene Version der christlichen Religion. Sie sind halb blind geworden.

Aber Gott hat auch für Europa einen wunderbaren Plan für die Endzeit.

Blinde führe ich auf einem Weg, den sie nicht kennen, ich lasse sie auf unbekannten Pfaden gehen. 

Die Finsternis vor ihnen mache ich zum Licht, holprige Stellen zur ebenen Bahn. Das werde ich ganz sicher tun, niemand bringt mich davon ab! Jesaja 42,16 NeÜ

Donnerstag, 15. Juli 2021

Gottes Überraschungen

Wer hätte erwartet, dass ein jugendliches Mädchen in einem jüdischen Dorf ohne einen Mann schwanger wird?

Als die Jungfrau Maria schwanger wurde, war das die Erfüllung einer Prophetie im Alten Testament.
Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben.
Jesaja 7,14 SLT


Marias Verlobter war ein gläubiger Jude, der mit dem Alten Testament vertraut war, aber es fiel ihm nicht ein, Marias Schwangerschaft mit der Prophetie zu verbinden.

Gott griff ein und Josephs biblisch begründete Denkweise wurde völlig auf den Kopf gestellt.

Schon im Alten Testament rief Gott Jona, um in Ninive zu predigen. Die Assyrer in Ninive waren die grausamsten und gefährlichsten Feinde der Juden, und Jona wollte nicht gehorchen.
Jesus war noch nicht gekommen. Jesus lehrte, dass wir unsere Feinde lieben müssen, aber diese Lehre war im Neuen Testament ziemlich radikal.

Jona wollte der Berufung Gottes entgehen. Gottes Plan widersprach allem, was er als frommer Jude verstand.
Dann griff Gott wieder auf erstaunliche Weise ein. Ein riesiger Fisch verschluckte Jona und trug ihn nach Ninive.

Es liegt in der Natur Gottes, dem Verstand frommer Bibelkenner zu widersprechen.

Ein konservativer Pastor betete, und ein Mädchen wurde geheilt, aber in seiner Gemeinde glaubte man nicht an Wunderheilungen. Der Prediger suchte Rat. Hätte er richtig gehandelt? Ein weiser Prediger sagte, er sollte das Mädchen fragen.

Will Gott uns krank bleiben lassen, damit wir Geduld lernen? Viele sagen Wunderheilungen seien dämonisch.. Im NT kam Krankheit vom Teufel und Jesus war der Heiler.. Komisch! Und jetzt ist es umgekehrt? Biblisch richtig, oder?

Die moderne Pfingstbewegung wurde als „von unten“ verurteilt, aber in China, Südkorea, Indonesien,  Afrika und Südamerika strömen aber Millionen Menschen zu Jesus, auch Moslems und Kommunisten. Ohne Zeichen und Wunder wäre dieses Phänomen undenkbar.

Aber Millionen Moslems erleben Heimsuchungen von Jesus in Träumen. Millionen bekehren sich zu Jesus. Aber das kann nicht biblisch sein. Doch. In der Bibel sprach Gott oft in Träumen.

C Peter Wagner war ein konservativer, skeptischer, keineswegs charismatischer Dozent in einer akademischen Bibelschule in den USA. Er hörte extreme Geschichten von den Erweckungen in Argentinien und Brasilien.

Er wollte diese Berichte untersuchen und er besuchte Südamerika. Er besuchte Veranstaltungen, wo erstaunliche Wunder passierten. Arme Leute ohne Zugang zu einem Zahnarzt bekamen mehrere Goldfüllungen. Der konservative Akademiker Peter Wagner war überzeugt.

Der Heilige Geist wirkt doch in unseren Zeiten und wir sehen echte Wunder, die ebenso extrem sind als in der Bibel und manche echten Wunder, die wir nicht in der Bibel finden.

»Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen Männer werden Erscheinungen sehen, und eure Ältesten werden in Träumen Visionen haben;

und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.
Apostelgeschichte 2,17–18 ELB


Aber es gibt bibeltreue Bibellehrer, die behaupten, diese Phänomene nur für Bibelzeiten bestimmt wären. Wir müssen die Antwort in der Bibel selbst suchen, denn Gottes Wort ist unser Fundament.

Lesen wir also in der Passage weiter.

Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; 

die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt. Apg 2,19–20 SLT

Diese Zeichen und Wunder sind also für die letzten Tage, für die Endzeit bestimmt, auch für die Zeit, die kurz vor „der große und herrliche Tag des Herrn kommt.“

Wenn wir unsere Zeit nicht so verstehen, brauchen wir Gott um Weisheit und Offenbarung zu bitten.

Sonntag, 11. Juli 2021

Gottes Himmlische Armee

Diese Zeit ist nicht normal. Wird die vertraute normale Zeit jemals wieder kommen? Es ist klar, dass es kein Zurück mehr gibt. 

In christlichen Facebook-Gruppen debattiert man, ob der Antichrist schon hier sein könnte, ob die neuen Impfstoffe das Malzeichen des Tieres sei.

Sollen wir die Wiederkunft des Herrn in unserer Lebenszeit erwarten? Manch spotten, weil seit Jahrhunderten viele immer wieder in Krisenzeiten Jesus erwartet haben, schon seit der Zeit der ersten Apostel.

Aber Jesus hat uns ermahnt, seine Wiederkunft immer zu erwarten.

Jenen Tag oder jene Stunde kennt niemand, die Engel im Himmel nicht, der Sohn nicht, nur der Vater.
Gebt acht, bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann der Zeitpunkt da ist.
Mk 13,32–33 ZB

Wir können weder den Tag noch das Jahr wissen, aber wer auf Jesus wartet, ist weise.

Sollen wir die Entrückung der Gläubigen vor oder nach der Erscheinung des Antichristen erwarten? Ich glaube Jesus kommt zuerst, aber das ist ein anderes Thema.

In Sacharja sehen wir, dass in der Endzeit Jesus zu seinem jüdischen Volk in Israel zurückkommen wird.

Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen. Sacharja 12,10 SLT

Die Juden haben wieder ihre eigene Nation in Israel. Wir sehen auch eine zunehmende Hetze gegen Israel.

Die Szene wird für die Wiederkehr von Jesus als jüdischem Messias vorbereitet.

In der Bibel sehen wir in dramatischen Krisen eine furchtbare Zunahme von dämonischer Aktivität, und das sehen wir auch heute.

Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm doch die Augen, damit er sieht! Da öffnete der HERR dem Knecht die Augen, so daß er sah. Und siehe, der Berg war voll feuriger Rosse und Streitwagen rings um Elisa her. 2. Könige 6,17 SLT

Viele Christen haben heute panische Angst. Viele grauen sich vor der Pandemie. Andere haben Schiss vor dem Impfstoff oder vor dem Malzeichen des Tieres.

In solchen Krisen sollen wir verstehen, dass diese Panik nicht von Gott kommt. Unzählige Dämonen sind hinter den Kulissen am Werk, uns mit Schrecken zu verwirren und außer Kraft zu setzen.

Aber ich bin davon überzeugt, dass Gott gerade jetzt ein gewaltiges Heer von mächtigen Engeln auf die Erde loslässt.


…. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade nur noch mächtiger geworden. Römer 5,20

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben. Johannes 10,10 SLT

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?

Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Römer 8,31–32 SLT

Gott offenbart sich in der Bibel mit verschiedenen Namen, mit den Namen unseres Gottes.

Ein oft wiederholter Name ist: Der Herr der Heerscharen, das heißt, der Herr der himmlischen Armeen.
 

Deshalb spricht der Herrscher, der HERR der Heerscharen: Du mein Volk, das in Zion wohnt, fürchte dich nicht vor Assyrien … Jesaja 10,24 SLT

Gott hat sich nie verändert.


Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

Wenn Übeltäter mir nahen, um mein Fleisch zu fressen, meine Widersacher und Feinde, so müssen sie straucheln und fallen.

Selbst wenn ein Heer sich gegen mich lagert, so fürchtet mein Herz sich dennoch nicht; wenn sich Krieg gegen mich erhebt, so bin ich auch dabei getrost.
Psalm 27,1–3 SLT

Freitag, 2. Juli 2021

Der Missionsbefehl mit Zeichen und Wundern

 Calvin behauptete, die übernatürlichen Geistesgaben im Neuen Testament nur für biblische Zeiten bestimmt waren. Viele reformierten Christen, glauben die Gabe der Prophetie sei nicht spätere Generation bestimmt.

Der Leiter der Reformation in Schottland war John Knox. Seine Lehre des Seelenheils war genau wie bei Calvin, aber er war als Prophet anerkannt, und Luther auch.

Viele reformierte Christen glauben in unserer Zeit nicht an Wunderheilungen. Martin Luther glaubte anfangs auch nicht daran, aber später betete er um Wunderheilungen und Gott heilte.

Kirchengeschichte ist wichtig, aber die Grundlage unseres Glaubens und unserer Lehre ist die Bibel.

Nach seiner Auferstehung verbrachte Jesus 40 Tage mit seinen Jüngern, besonders mit seinen auserwählten Aposteln.

Gleich vor seiner Himmelfahrt gab er seinen Aposteln seine letzten Anweisungen, die als der Missionsbefehl bekannt ist.

Dieser Missionsbefehl finden wir in drei Bibelstellen, Matthäus 28,18–20; Markus 16,15–20; Apostelgeschichte 1,8–9.

Wir müssen Bibelverse in ihrem Kontext studieren. Deshalb habe ich alle drei Passagen am Ende dieses Beitrags gepostet.


Wenn wir uns nur auf eine dieser Passagen konzentrieren, können wir den Missionsbefehl missverstehen.

In Matthäus 28, wird die Ausbildung und Zurüstung Jünger aus allen Nationen betont. 

In der Apostelgeschichte 1, sehen wir, dass der Missionsbefehl nicht komplett vollbracht wird, bis alle Völker „bis an das Ende der Erde“ erreicht sind.

In der Passage in Markus 16 sehen wir zwei andere Schwerpunkte.
Die Verkündung des Evangeliums soll mit Zeichen und Wundern begleitet sein.

Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; 

werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. Markus 16,17-18 ELB

Diese Passage wird von einigen bestritten. Es ist möglich, dass Markus 16,9-20 nicht von Markus geschrieben wurde. Deshalb, so wird behauptet, sollten wir diese Passage nicht als Gottes Wort akzeptieren.

Aber Jesus erkannte die ersten fünf Bücher der Bibel als von Mose geschrieben an, obwohl das letzte Kapitel von Deuteronomium erst nach Moses Tod geschrieben wurde.

In Markus 16,17-18 sehen wir auch, dass nicht nur Aposteln oder Ältesten beauftragt sind, mit übernatürlichen Geistesgaben zu missionieren.

„Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben…“ Nicht nur denen, die ordiniert sind, sondern „denen die glauben.“

Aber sollen Christen immun gegen Schlangenbisse sein? Ein bisschen seltsam, oder?

In Malta wurde Paulus von einer tödlichen Schlange gebissen. 

Sie aber erwarteten, dass er anschwellen oder plötzlich tot hinfallen werde. Als sie aber lange warteten und sahen, dass ihm nichts Ungewöhnliches geschah, änderten sie ihre Meinung und sagten, er sei ein Gott. Apostelgeschichte 28,6 ELB

Ich habe in Facebook eine seltsame Theorie gefunden, dass Zeichen und Wunder nur für die Mission unter Juden bestimmt war, aber die nicht-Juden sollen nur die Botschaft ohne Wunder hören. Stimmt das?

Paulus war der wichtigste Missionar unter den Griechen und Nicht-Juden.

Dies aber geschah zwei Jahre lang, sodass alle, die in Asien wohnten, sowohl Juden als auch Griechen, das Wort des Herrn hörten.

Und ungewöhnliche Wunderwerke tat Gott durch die Hände des Paulus,
sodass man sogar Schweißtücher oder Schurze von seinem Leib weg auf die Kranken legte und die Krankheiten von ihnen wichen und die bösen Geister ausfuhren.
Apostelgeschichte 19,10–12 ELB

Der euch nun den Geist darreicht und Wunderwerke unter euch wirkt, tut er es aus Gesetzeswerken oder aus der Kunde des Glaubens?
Galater 3,5 ELB

Hier sind die drei Passagen, wo der Missionsbefehl zu finden ist.

Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!
Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.
Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;
werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die darauf folgenden Zeichen bestätigte.
Markus 16,15–20 ELB

Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden.
Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
Matthäus 28,18–20 ELB


Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.
Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Blicken emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.
Apostelgeschichte 1,8–9 ELB



Sonntag, 20. Juni 2021

Gottes Herrlichkeit Kommt

Diese Woche höre ich etwas Neues in meinem Geist. Heute Morgen höre ich ein altes Kinderlied.

Frère Jacques,
Frère Jacques
Dormez-vous
Dormez-vous
Sonnez les matines
Ding, dang, dong
Ding, dang, dong

Auf Deutsch singt man:
Bruder Jakob, Bruder Jakob,
Schlafen Sie? Schlafen Sie?
Läuten Sie zur Frühmette, läuten Sie zur Frühmette, (Morgenandacht)
Bim bam bum, bim bam bum!


Manche behaupten, Gott spricht nicht mehr, außer in Bibelversen, aber dem ist nicht so.

»Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, dass ich von meinem Geist ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure jungen

Männer werden Erscheinungen sehen, und eure Ältesten werden in Träumen Visionen haben;
und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie werden weissagen.
Apostelgeschichte 2,17–18 ELB

Dieser Text weist auf die letzten Tage der alten jüdischen Nation hin, aber er ist auch unmissverständlich ein Hinweis auf unsere Zeit, in der die neue jüdische Nation beginnt, die Prophezeiungen zu erfüllen, und wir auf die Rückkehr des Herrn Jesus warten.

Die Umweltkrise, die Globalisierung, Naturkatastrophen und andere schrecklichen Ereignisse deuten auf die Erfüllung von Endzeitprophetien.

Deutet diese Prophetie von Joel und Petrus nur auf die Zeit vor 2000 Jahren?

Nein.

Und ich werde Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und qualmender Rauch;

die Sonne wird verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und herrliche Tag des Herrn kommt.
Apostelgeschichte 2,19–20 ELB


Der Tag des Herrn. War das nur die Zerstörung des Tempels im Jahre 70, wie manche behaupten?

Das war bestimmt ein schrecklicher Tag für die Juden in Israel, aber in Offenbarung sehen wir Prophetien von weltweiten Katastrophen, und auch von der Wiederherstellung von Gottes Herrlichkeit in Jerusalem und weltweit.

Wir sind jetzt in der Endzeit. Wir erwarten Katastrophen aber auch die zunehmende Ausstrahlung des Heiligen Geistes.

Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen.

Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
Jesaja 60,1–2 ELB


Ist das für die Juden gemeint? Sicher. 

Seit 1948 sehen wir nicht nur eine politische Wiederherstellung der jüdischen Nation in Israel, sondern auch eine dramatische Vermehrung von gottesfürchtigen Juden, die Jeschua als ihren Messias anerkennen.

Aber das ist nur der Anfang.

Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt ist, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird;

und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Es wird aus Zion der Retter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden;
Römer 11,25–26 ELB


Aber ist diese erstaunliche Endzeiterweckung nur für die Juden?

Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.
Habakuk 2,14 Schlachter 2000


Manche verstehen diese Prophetie nur als ein Hinweis auf Gottes Reich nach der Wiederkunft des Herrn Jesus, aber dem ist nicht so.

Diesen Vers finden wir mitten in einem Kapitel, wo der Verfall in der finsteren Endzeit geschildert wird.

Wenn wir die Zunahme der Finsternis in der Welt bedenken, können wir anfangen, nur auf die Finsternis zu fokussieren. Viele verbreiten keine frohe Botschaft. Stattdessen, reden sie unaufhörlich von dem Antichristen, von dem Malzeichen des Tieres und Verschwörungstheorien.

Aber was sagte Jesus über diese Endzeit?

Wenn dies alles zu geschehen anfängt, dann schaut auf und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe!“ Lukas 21,28 Bruns

Es ist Zeit, himmelwärts zu schauen, die Stimme des Heiligen Geistes zu hören, Zeit mit dem Heiligen Geist erfüllt zu sein wie nie zuvor, Zeit mit Gottes Herrlichkeit zu strahlen.

Ich habe mit einem Kinderlied angefangen. Manche finden das lächerlich. Wir sollen angeblich nur in dieser Endzeit nur Schrecken erwarten, bis wir in den Himmel kommen.

Aber Gott spricht in der Schrift immer wieder von kindlichem Glauben. Ich lese auch Theologie, aber ich will nie so ausgebildet werden, dass ich nicht mehr wie ein Kind die Stimme Gottes in meinem Herz erkennen kann.

Samstag, 15. Mai 2021

Der Übernatürliche Endzeit-Kampf

Mose war ein Mann mit einer großen Bestimmung. Er sollte sein versklavtes Volk aus dem Land ihrer Unterdrückung heraus und durch die Wüste führen. Dann sollte er mit ihnen in ein schönes Land einmarschieren und das Land für Gott einnehmen.

Gottes Pläne sind immer gut, aber wenn wir auf Gottes Wegen vorangehen, stoßen wir immer auf Widersacher und Hindernisse.

Das erste Problem für Mose kam, als er geboren wurde. Der Pharao wollte alle männlichen Babys der Hebräer töten, aber Gott rettete sein Leben. Die Tochter des Pharaos fand Mose und hatte Mitleid. Sie adoptierte Mose und gab ihn seiner Mutter zurück. Solch ein Wunder Gottes!

In dieser Endzeit haben wir Christen eine große Berufung. Willst du an einer mächtigen Endzeit-Erweckung teilnehmen? Dann hast du einen Widersacher, der dich daran hindern will. Gottes Reich kommt, aber der Teufel will die Endzeit-Erweckung im Keim ersticken.

Eine Taktik des Feindes ist die negative Lehre zu verbreiten, dass wir vor der Wiederkunft des Herrn Jesus nur Verfall erwarten sollen, dass Gott angeblich keine große Erweckung vorhat.

Aber in der Bibel finde ich Gottes prophetische Verheißung, dass wir beide erwarten sollen, Finsternis und Herrlichkeit.

Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
Jesaja 60,1–2 Schlachter 2000


Soll das nur für die Juden gelten? Nein.

Jesus befahl den Aposteln eine Mission im Gang zu setzen, die bis zu seiner Wiederkunft zunehmen soll.

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Matthäus 28,19 Schlachter 2000

Wir haben bis jetzt nicht alle Völker erreicht. Der Missionsbefehl gilt immer noch. Genau wie bei Mose wird Gottes großer Plan auf schrecklichen Widerstand stoßen.

Mose brauchte erstaunliche übernatürliche Wunder, um Pharaos Widerstand zu überwinden. Ebenfalls brauchen wir erstaunliche Wunder um den Widerstand des Teufels in unserer Zeit zu überwinden.

Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,

Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
Markus 16,17–18 Schlachter 2000

Mittwoch, 14. April 2021

Endzeit Wunder Erwarten

Vielleicht hast du wunderbare Erlebnisse mit Gott gehabt. Ich kenne Christen, die Gottes Himmel besucht haben. Aber wirklich?

Ich kenne jemand, der in enger Verbindung mit Christus lebt und vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel versetzt wurde. Ich weiß allerdings nicht, ob das körperlich oder nur im Geist geschah. Das weiß allein Gott. 2. Korinther 12,2 NeÜ

Gott verändert sich nicht. Was Gott in der Bibel getan hat, kann er immer wieder tun.

Es gibt Christen, die viel zu klein denken. Wenn sie ein erstaunliches Wunder in der Bibel sehen, behaupten sie dogmatisch, dass so was nie wieder geschehen darf. 

Wenn jemand ein solches Zeugnis hat, muss es von unten kommen.

Der Gott der Bibel war immer der Gott der Wunder und er ist nicht in Rente gegangen. Manche denken so verdreht, als ob Gott gekündigt und seinen Job dem Teufel übergeben hätte.

Gott ist der Gott der Zeichen und Wunder. Das war in der Bibel seine Vorgehensweise und er hat sich nicht verändert.

Vielleicht hast du erstaunliche Erlebnisse mit Gott, aber du bist von ungläubigen Gläubigen umzingelt.

Als Mose und 2 Millionen Hebräer das verheißene Land erreichten, sandte Mose 13 Spionen aus, um das Land zu kundschaften. Zehn Spione berichteten, dass sie das Land niemals einnehmen könnten.

Sie berichteten dann den Israeliten böse Dinge über das Land, das sie erkundet hatten, und behaupteten: 

„Das Land, das wir durchzogen, um es zu erkunden, frisst seine Bewohner. Alle Leute, die wir gesehen haben, sind hochgewachsen.

Wir haben auch Riesen gesehen; wir kamen uns vor wie Heuschrecken, und so erschienen wir ihnen auch. Die Anakiter aber stammen von Riesen ab.“
4. Mose 13,32–33 Bruns


Aber Josua und Kaleb hatten eine ganz andere Sichtweise.

Kaleb aber beruhigte das Volk Mose gegenüber und rief: „Lasst uns nur hinaufziehen und das Land in Besitz nehmen! Wir können es sicherlich einnehmen.“
4 Mose 13,30 Bruns

Viele Christen sehen den jämmerlichen Zustand der heutigen Welt. Sie erwarten nur Verfall bis Jesus wiederkommt.

„Um Gottes Herrlichkeit in dieser finsteren Welt gelten zu lassen, würden wir dramatische Wunder brauchen, wie die Wunder von Jesus und den ersten Apostel. Die erwarten wir nicht mehr.“

… Aber warum nicht? Wegen der traditionellen Theologie vielen humanistischen oder konservativen Gemeinden?

Gott ist nie in Rente gegangen. Er verändert sich nicht.

Vielleicht brauchen wir nicht nur die Wunder, die im Neuen Testament  erscheinen. Vielleicht brauchen wir noch größere Wunder, wie bei Mose in Ägypten. 

„Aber das sollen wir nicht erwarten!“ Warum nicht? Gott ist immer noch Gott. Johannes 14,12 SLT


Dienstag, 13. April 2021

Wie Gott unsere Sinne und Gefühle berührt

Wir haben fünf Sinne. Wir können sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken.

Das Fühlen ist etwas kompliziert. Wir haben Nerven in unserer Haut, womit wir Kontakt mit unserer Umwelt spüren können. Aber wir haben auch allerlei Gefühle in unserem Magen, in unseren Gelenken und in unserem ganzen Körper.

Du kannst dich gespannt oder entspannt fühlen, Übelkeit oder Kopfschmerzen spüren, usw. Du kannst stark oder schwach fühlen, müde oder erfrischt, krank oder kerngesund fühlen, einsam oder geliebt fühlen.

Du kannst auch Liebe oder Hass, Angst oder Hoffnung, Enttäuschung oder Begeisterung fühlen.

Dann gibt es rätselhafte Aspekten des Bewusstseins. Wenn jemand hinter dir dich anstarrt, kannst du das spüren, ohne irgendeine körperliche Empfindung.

Du kannst in einem stockfinsteren Zimmer sein, und das Gefühl haben, dass du allein oder nicht allein bist.

Wer nicht sehen oder hören kann, ist behindert. Wer nicht fühlt, ist tot.

Es gibt Christen, die alle starke Gefühle als fragwürdig betrachten. Sie wollen nur an biblischen Lehrsätzen festhalten. Es geht um Kopfwissen und der Wahrheit der Bibel.

Aber in der Bibel selbst finden wir eine ganz andere Sichtweise, besonders in den Psalmen von David.

Wie ein Hirsch lechzt nach Wasserbächen, so lechzt meine Seele, o Gott, nach dir! Psalm 42,2 SLT

O Gott, du bist mein Gott; früh suche ich dich! Meine Seele dürstet nach dir; mein Fleisch schmachtet nach dir in einem dürren, lechzenden Land ohne Wasser,
Psalm 63,2 SLT


Es ist noch nicht lange her, da war Ostern. Ich dachte über das Kreuz nach. Ich dachte an den Schmerz von Jesus, als die Nägel durch seine Handgelenke getrieben wurden.

Ich dachte ich an schöne Anbetungslieder, die von dem Kreuz erzählten. Dann kam der Gedanke sofort in meinen Sinn.

„Es war kein musikalisches Erlebnis.“ Ich wusste, dieser Gedanke kam direkt von Jesus.  

Wir glauben, dass Jesus in uns lebt, wenn wir an ihn glauben. Aber soll das nur ein Glaubenssatz sein?

Darf Er nicht mit uns sprechen? Oder machen wir dumme religiöse Regel, dass Gott nur durch Bibelzitate sprechen darf?


Hast du vielleicht die Berührung Gottes in deinem Herzen gespürt, als du ein Anbetungslied gesungen hat? Das war der Heilige Geist. Aber dieses Lied hat dein Herz berührt, weil der Heilige Geist zuerst mit dem Verfasser des Liedes gesprochen hat.

In der Bibel lesen wir, dass in den letzten Tagen, Gott uns seine Gedanken übertragen wird, als Weissagungen, Visionen und Träumen. 

‚In den letzten Tagen werde ich meinen Geist auf alle Menschen ausgießen, spricht Gott. 

Eure Söhne und Töchter werden prophetisch reden, eure jungen Männer werden Visionen sehen und eure Ältesten Traumgesichte haben. Apostelgeschichte 2,17 NeÜ

Als Petrus das predigte, war es in den letzten Tagen der alten jüdischen Nation, aber jetzt sind wir in den letzten Tagen der Kirche, kurz vor der Wiederkunft des Herrn. W

enn Gott in einer solchen Zeit sich nicht übernatürlich offenbaren will, ist Gott nicht mehr der Gott der Bibel.

Freitag, 26. März 2021

Krise: Langsam Eilen

 Die Zeit ist knapp. Wir sind in einer stressigen Übergangsphase, aber wohin führt dieser Übergang? 

Die Verwandlungen um uns herum beschleunigen sich.

Als Jünger von Jesus ist unsere Aufgabe dringend, aber wenn wir schnell eingreifen, können wir dumme Fehler machen.

Im Internet sehen wir so viele Streite unter Christen. Manche wollen mit den Querdenkern marschieren. Andere wollen große christliche Versammlungen haben, aller Lockerungsmaßnahmen zum Trotz.

Dann sagen andere, wir müssen diese Lockdownzeit benutzen, indem wir Gottes Gegenwart suchen und in tiefem Gebet die Weisheit und Kraft des Heiligen Geistes finden.

Ist Bill Gates vielleicht ein General in der Endzeitarmee des Antichristen?

Ich finde diese Vorstellung ein wenig übertrieben, aber selbst wenn es so wäre, was nützt es, gegen den römischen Kaiser oder den Pharao von Ägypten zu protestieren?

Ich finde in der Bibel diese Lehren.

Da antwortete er und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist!, spricht der HERR der Heerscharen. Sacharja 4,6 SLT

Wie konnten die Hebräer aus der Sklaverei in Ägypten entkommen? Durch politische Proteste?

Hat Jesus, oder Petrus oder Paulus einen Aufstand gegen Rom geführt? Nein.

… Wenn der HERR nicht das Haus baut, dann arbeiten umsonst, die daran bauen; wenn der HERR nicht die Stadt behütet, dann wacht der Wächter umsonst. Psalm 127,1 SLT

Wenn wir versuchen, die bestürzenden Umständen um uns mit unserem menschlichen Verstand zu verkraften, auch mit Bibelwissen, gehen wir schief.

Die Herausforderungen um uns sind für uns viel zu groß. Nur der Geist Gottes kann uns leiten und befreien.

Manche Christen lesen die Bibel und sehen nur Verfall und Abfall in unserer Zeit, aber in der Bibel sehe ich Gottes Verheißung, dass in dieser Finsternis, Gottes Herrlichkeit am hellsten strahlen wird.

Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60,1–2 SLT

Die Zeit ist knapp. Wir müssen mit Gott eingreifen, aber wie? Nur der Heilige Geist selbst kann dich sicher führen. Eilen wir also langsam, wie Paulus, der von dem Heiligen Geist geführt wurde.

… nicht daß wir von uns selber aus tüchtig wären, so daß wir uns etwas anrechnen dürften, als käme es aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit kommt von Gott,

der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2. Korinther 3,5–6 SLT

Wir sind in einer stressigen Übergangsphase, aber wohin führt dieser Übergang?

Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht.
Römer 8,26–27 SLT

 Die Zeit ist knapp. Wir müssen mit Gott eingreifen, aber wie? 

Nur der Heilige Geist selbst kann dich sicher führen. Eilen wir also langsam, wie Paulus, der von dem Heiligen Geist geführt wurde.

Montag, 22. März 2021

Alte Denkarten Loswerden

 Jesus hat uns als Gläubige beauftragt, leidenden Menschen zu helfen. Durch Gottes Liebe in unseren Herzen müssen wir Wegweiser sein, damit alle um uns herum den Weg zu Jesus finden.

So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen GeistesMatthäus 28,19 SLT

Ein Christ will Jesus dienen und missionieren, auch auf der Straße. Er ist kein ordinierter Pastor aber er hat Versammlungen zu Hause.

Menschen von der Straße mit turbulenten Lebensumständen bekehren sich.

Sie wollen sich taufen lassen. Der Hauskreisleiter denkt, ein Pastor soll taufen und er sucht Hilfe von Pastoren. Jeder Pastor wird gern einen neuen Christen taufen, wenn er sich seiner Gemeinde anschließt, aber die neuen Christen wollen nur in dem Hauskreis bleiben.

Dann trifft der Hauskreisleiter die Entscheidung, die neuen Christen selbst zu taufen. 

Dann bricht die Hölle aus. Alle Christen in der Nachbarschaft gehen dem Hauskreismissionar aus dem weg. Niemand begrüßt ihn.

Aber bitte. Wo findet man in der Bibel einen Text, der nur ordinierte Pastoren genehmigt, Christen zu taufen?

Ordnung muss sein! Aber wessen Ordnung?


Johannes ergriff das Wort und sagte: „Meister, wir trafen einen Mann, der in deinem Namen Dämonen austrieb. Aber er hält sich nicht zu uns, darum haben wir es ihm verboten.“

Da sagte Jesus zu ihm: „Verwehrt es ihm doch nicht! Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.“
Lukas 9,49–50 Bruns


Ich glaube, es kommt eine mächtige weltweite Erweckung. Die etablierten Gemeinden und auch Freikirchen werden nicht imstande sein, die Menge der neu bekehrten Christen zu verkraften.

Wir müssen unsere alten beschränkten Denkarten loswerden, damit der Heilige Geist das Werk Gottes in der Endzeit vollbringen kann.

Herrlichkeit in der Finsternis.

Im Himmel werden wir Gottes Herrlichkeit in vollem Maß genießen. Das ist keine Finsternis, kein Schatten, kein Schmerz und keine Krankheit oder Tod.

Aber Gott offenbart seine Herrlichkeit auch in der tiefsten Finsternis. In der Bibel sehen wir Jesus, der am Kreuz gefoltert wurde, aber mitten in dieser Qual sehen wir seine wunderbare Liebe, die alle Schönheit auf Erden weit übertrifft.

Es war in harten Zeiten, dass Propheten in der Bibel von der künftigen Offenbarung Gottes Herrlichkeit sprachen.

Einer der größten Propheten war Jesaja, der in einer Zeit lebte, als Gottes Volk in Sünde verwickelt war. Er musste davor warnen, dass die Folgen dieser Sünden schrecklich sein würden.

Jesaja sah die Finsternis um ihn herum, und Gott ließ ihn auch die Finsternis sehen, die kommen würde, aber Jesaja war auch ein Prophet der Hoffnung.

In dieser Hinsicht muss Jesaja ein Vorbild für uns sein. Egal wie tief und dreckig die Sünde um uns sein mag; egal wie schrecklich das Urteil Gottes sein wird; müssen wir vor allem auf Gottes Gnade fokussieren.

Doch Zion sagt: »Der HERR hat mich verlassen; der Herr hat mich vergessen.«
»Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht!
Jesaja 49,14-15


Gott will uns in den Schriften von Jesaja immer wieder Hoffnung schenken.
In bösen Zeiten müssen wir Gottes Herrlichkeit erwarten.

»Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des HERRN erstrahlt über dir. 

Denn die Erde ist von Finsternis zugedeckt und die Völker liegen in tiefer Dunkelheit, aber über dir strahlt der HERR auf. Man kann seine Herrlichkeit über dir schon erkennen. 

Völker strömen zu deinem Licht. Mächtige Könige kommen zum Glanz, der über dir aufgeht. Jesaja 60,1-3 

 
Sind diese Verheißungen für die Juden oder die Christen bestimmt?

Die Leiter der Reformation haben die Juden als permanent verworfen gesehen, aber wir können verschiedene Prophetien in der Bibel finden, die von der erstaunlichen Wiederherstellung des jüdischen Volks sprechen.

Denn ich will euch, Brüder, über dieses Geheimnis nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr euch selbst nicht für klug haltet: Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen ist

und so ganz Israel gerettet wird, wie geschrieben steht: Es wird kommen aus Zion der Erlöser, und er wird die Gottlosigkeit von Jakob abwenden
. Römer 11,25-26 

Aber Jesaja 60, 1-3 soll auch zu uns als nicht jüdischen Christen sprechen. Wir sehen um uns herum tiefe Finsternis. Wir sehen Terrorismus, Pandemien, Gesetzlosigkeit. Im Westen wollen so viele Menschen nichts von dem Gott der Bibel wissen.

Trotzdem hat Gott in unserer Zeit den Heiligen Geist wunderbar offenbart.

›In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure jungen Männer werden Visionen haben und eure alten Männer prophetische Träume. Apostelgeschichte 2,17

In Afrika, in China, in Südkorea, in Indonesien und Südamerika sehen wir dieselben Wunder wie in der Apostelgeschichte. Das passiert auch hier und da in Europa, aber tragischerweise sind viele Christen in den Ländern der Reformation skeptisch.

Dieselbe negative Reaktion sehen wir in der Bibel. Die meisten theologisch ausgebildeten Juden im Neuen Testament wollten Jesus nicht als Messias anerkennen, aber viele Sünder und nicht Juden haben Gottes Sohn akzeptiert.

Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben. Sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.« Mt 9,17

Manche Christen wollen nichts von Zeichen und Wundern wissen. Sie glauben an die Wunderheilungen in der Bibel, aber Gott soll heute nicht auf diese Weise handeln.

Das ist extreme Gesetzlichkeit. 

Nicht nur sollen wir Christen strengen Gesetzen gehorchen. Wir halten fest an theologischen Systemen, die Gottes Aktivität begrenzen sollen. 

Natürlich kann man für diese Regel biblische Beweistexte aufweisen, aber der Teufel selbst kann die Bibel zitieren.

Was sagte Jesus?

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12