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Freitag, 3. Oktober 2025

Du Kannst Überall für Alle Beten

 Ich las gerade ein Buch mit täglichen Andachten von Max Lucado, als mich seine Auslegung dieses Verses inspirierte.

Vor allem anderen fordere ich euch auf, für alle Menschen zu beten. Bittet bei Gott für sie und dankt ihm. 1. Tim 2,1 NLB

Er ermutigte mich, für die Menschen in meiner Umgebung zu beten.

Sofort kam mir der Name eines Mannes in den Sinn, der vor 60 Jahren in meiner Klasse war. Ich habe ihn im Internet gesucht und die Geschichte seiner erstaunlich erfolgreichen Karriere gelesen. 

Da kein Hinweis auf den christlichen Glauben zu finden war, habe ich für ihn gebetet, dass er eine direkte persönliche Begegnung mit Jesus Christus haben möge. Man kann in diesem Leben alles haben und dennoch keine Hoffnung auf Ewigkeit.

Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert? Mk 8,36 NLB

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. 
Er wird ewig leben, weil er an mich geglaubt hat, und niemals sterben...«
Joh 11,25–26 NLB

Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Joh 14,6 NLB

Gott ist dein Schöpfer. Wenn du erfolgreich bist, dann deshalb, weil Gott dir Talente gegeben hat und du sie genutzt hast. Aber vergiss niemals, wer dir diese Fähigkeiten gegeben hat.

Ich habe für diesen Mann gebetet und bin sicher, dass Gott meine Gebete erhören wird.

Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden. 
Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft.
Mt 7,7–8 NLB

Wenn du an Jesus glaubst, kannst du um Segen für dich selbst bitten, und Gott wird dir antworten. 
Du kannst für deine Familie und Freunde beten, und Gott wird dir antworten.

Aber hör damit nicht auf.

Bete für alle Menschen. Aber das ist doch sicher unmöglich. Das stimmt. 


Aber wenn ich spazieren gehe oder einkaufen bin, bemerke ich oft jemanden, der traurig oder gebrochen aussieht, und dann bete ich still für ihn. Ich bin mir sicher, dass ich, wenn ich in den Himmel komme, einige dieser traurigen und gebrochenen Menschen treffen werde, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und für die ich gebetet habe.

Wenn du Jesus nachfolgst, unterschätze niemals die Kraft Gottes, deine kleinen Gebete zu erhören.

Donnerstag, 1. August 2024

Gebet und Willensfreiheit

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 1 Mose 1,27 LU84

Gott gab Adam und Eva die Macht, die erstaunlichste aller Entscheidungen zu treffen: Gott zu gehorchen oder nicht zu gehorchen!!! 

Die Menschen wurden ermächtigt, echte Entscheidungen zu treffen, sonst würden sie nicht das Bild des obersten Entscheidungsmachers, Gott, widerspiegeln.

Er befahl dem Menschen jedoch: »Du darfst jede beliebige Frucht im Garten essen,
abgesehen von den Früchten vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Wenn du die Früchte von diesem Baum isst, musst du auf jeden Fall sterben.«
1 Mose 2,16–17 NLB

Gott gab Adam und Eva die Fähigkeit zu sündigen, sich seinem eigenen Willen zu widersetzen. Das ist es, was Sünde ist.

Das ist die Realität des freien Willens. Gott hat diesen freien Willen, seinem Willen zu gehorchen oder sich ihm zu widersetzen, nie abgeschafft. 

Warum sündigen wiedergeborene Christen immer noch, wenn sie ein neues Herz und eine neue Natur bekommen haben? Weil wir immer noch einen freien Willen haben, den Gott souverän bestimmt hat, dass wir ihn haben sollen.

Wenn der Mensch keinen freien Willen hat, um dem Willen Gottes zu gehorchen oder sich ihm zu widersetzen, wenn alle unsere Handlungen von Gott bestimmt sind, dann müssten wir Calvin zustimmen, der sagte:

"Gott hat nicht nur vorhergesehen, dass Adam fallen würde, sondern auch verfügt, dass er fallen sollte." (Calvin Inst., b. 3, c. 23, sec. 7.) .... "Er fiel nicht nur mit der Zulassung, sondern auch mit der Bestimmung Gottes." (Calvin Responsio ad Calumnias Nebulonis cujusdam ad Articulum primum.) "Er sündigte, weil Gott es so bestimmt hat,“ (Calvin Inst., b. 3, c. 24, sec. 8.) (Calvin: Christliche Glaubenslehre)

Bedeutet das, dass jeder Mensch die völlige Freiheit hat, die Wahl zu erkennen, mit der er oder sie konfrontiert ist? Leider nicht.

Wenn aber unser Evangelium doch verdeckt ist, so ist es nur bei denen verdeckt, die verloren gehen,
den Ungläubigen, bei denen der Gott dieser Welt den Sinn verblendet hat, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen.
2. Kor 4,3–4 ELB 2006

  • Es ist sehr schwer zu glauben, wenn man in einem kommunistischen Land in dem Glauben erzogen wird, dass es keinen Gott gibt.

  • Es kann sehr schwer sein zu glauben, wenn man von klein auf gelehrt bekommt, dass Christen schlechte Menschen sind, die an drei Götter glauben.

  • Es kann schwierig sein, an die Güte Gottes zu glauben, wenn du in einer brutalen, misshandelnden Familie aufgewachsen bist, in der du dazu gebracht wurdest, an Jesus als strengen Richter zu glauben, der dich hasst, wenn du sündigst.

Hier zeigt sich die Notwendigkeit der mächtigen Gnade Gottes, um blinde geistliche Augen zu öffnen.

Wie können wir als Gläubige in diese Finsternis eindringen?

Es gibt viele Menschen, die nicht glauben können, wenn sie nur eine Botschaft hören. Sie brauchen eine persönliche Erfahrung oder eine direkte Begegnung mit Gott.

Millionen von Menschen bekehren sich in unserer Zeit von anderen Religionen durch Heilungswunder und Träume und Visionen, in denen sich Jesus persönlich offenbart.

Dies ist das Ergebnis von Millionen von Christen, die für die Bekehrung von Atheisten und Gläubigen anderer Religionen beten. Gott befiehlt uns zu beten und an seine Bereitschaft zu glauben, mit großer übernatürlicher Kraft zu antworten.

Donnerstag, 7. September 2023

Gottes Rettungsmission

 Im Himmel werden wir keine Krankheit leiden. Niemand kann sterben. Da wird Friede, Freude und Liebe ewig herrschen.

Aber in dem letzten Buch der Bibel lese ich, dass Gott alle Tränen abwischen wird.

Ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: »Siehe, die Wohnung Gottes ist nun bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein.

Er wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen.« Offb 21,3–4 NLB


Warum werden wir weinen, wenn wir Jesus sehen und wir ewige Liebe und ewige Erfüllung vor uns haben?

Stell dir vor, du wirst von deiner sterblichen Existenz entrückt. Du bist in Gottes unmittelbarer Gegenwart. Du spürst seine überwältigende strahlende Liebe und du siehst seine liebevollen Augen.

Dann schaust du um dich herum. Du siehst geliebte Freunde und Angehörigen.

Aber dann suchst du einen geliebten Bruder oder Großmutter. Wo ist er? Wo ist sie? Du dachtest, sie wären gläubig, aber du findest jetzt, dass sie nie wirklich Gott liebten. Sie sind von Gott ewig getrennt. Du wirst sie nie mehr sehen.

Dann wirst du bitter weinen, aber Gott wird dich trösten.

Gott will alle Menschen retten, aber nicht alle wollen Gott vertrauen. Gott selbst empfindet tiefen Kummer. Dein Kummer ist auch Gottes Kummer.

Ein echter Christ sehnt danach, alle um sich zum Glauben zu führen.

Es gibt Christen, die immer fanatisch predigen und missionieren. Wenn wir an die ewige Realität denken, ist das verständlich, aber dieser Ansatz ist oft nicht wirksam.

Wir müssen für die Führung des Heiligen Geistes offen sein, weil Gott allein versteht, wie er jeden Menschen mit seiner Liebe erreichen kann.

Vor allem müssen wir beten. Unsere Fürbitte kann Gottes Hand freisetzen. Gott will alle retten, aber er hat uns berufen, als seine Partner in dieser Rettungsmission durch Gebet involviert zu sein.

Wir wollen Gottes Wahrheit erklären, aber ohne Gnade und Nächstenliebe kann selbst Gottes Wahrheit abstoßen.

Lass Gottes Liebe deine Seele durchdringen und verwandeln, damit alle um dich herum Gottes Liebe durch dich wahrnehmen.

Donnerstag, 10. März 2022

Mitleid für die Ukraine. Wir leiden mit.

Die Grausamkeit gegen die Ukrainer ist scheußlich. Ich bete vom Herzen für die Ukrainer, aber ich vergesse nicht, dass ich auch für die Russen beten muss. Viele Russen stehen auch zu der Ukraine.

Im Zweiten Weltkrieg waren auch in Deutschland Helden zu finden. Wir werden Dietrich Bonhoeffer nie vergessen. Es gibt auch wunderbare Menschen in Russland.

Gott liebt die Russen nicht weniger als die Ukrainer. Jesus starb am Kreuz auch für Stalin und Putin, aber wir alle haben einen freien Willen. 

Jesus befahl uns, unsere Feinde zu lieben. Wenn wir vom Herzen beten, werden auch manche sehr böse Menschen umkehren und glauben.

Mein Herz ist so schwer. Wie kann ich Trost und Hoffnung finden?

Ich denke an Jesus, der die Leiden dieser Welt auf sich selbst am Kreuz nahm. Jesus ist auferstanden. Er lebt und er liebt immer noch wie immer. 

Jesus leidet mit den Ukrainern und mit den naiven jungen russischen Soldaten, die von Putin betrogen wurden und Blumen erwarteten.

Jetzt werden ukrainische Krankenhäuser absichtlich zertrümmert.

Stalin ließ 20 Millionen ukrainische Bauern verhungern. Die gleichen bösen Geister sind jetzt mit ähnlichen Absichten am Werk.

Bete ich für die Ukraine vergeblich?
Gott behüte!

Im Zweiten Weltkrieg haben viele Christen für die Juden gebetet. Trotzdem wurden 6 Millionen Juden ermordet. Waren diese Gebete vergeblich? Nein. 

Wir können viele Berichte finden, wie viele Juden gerettet wurden. Die heldenhafte Rettungsaktion von Oskar Schindler ist nur ein Beispiel.

Wenn wir beten, wenn wir Geld spenden, wenn wir Flüchtlingen helfen, lieben wir unsere leidenden Mitmenschen. Wir sind dann wie Gottes Hände auf der Erde.

Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: ›Kommt, ihr seid von meinem Vater gesegnet, ihr sollt das Reich Gottes erben, das seit der Erschaffung der Welt auf euch wartet.

Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen.
Matthäus 25,34–35 NLB


Wenn wir nicht an der Front kämpfen können, können wir beten. Wenn wir vom Herzen beten, wird Gott erhören und Opfer retten.

Donnerstag, 3. März 2022

Gott leidet mit

 In Matthäus Kapitel 24 und Lukas Kapitel 21 lesen wir von den Schrecken in der Endzeit. Wir lesen von Naturkatastrophen aller Art, von Hungersnöten und Erdbeben.

Wir lesen, wie viele falsche Prediger erscheinen werden, wie Christen verfolgt werden, auch von ihren eigenen Familien.

Nicht nur die natürliche Liebe wird dem Verrat weichen, sondern auch die Liebe Gottes in den Christen wird erkalten.

Ich sehe das in der Rechthaberei von Christen im Internet, die sich auf die angeblichen Fehler von andersdenkenden Christen streitsüchtig fokussieren, und nichts von der Liebe Gottes sagen.

Ich sehe das in der Besserwisserei von Christen, die stets von angeblich falschen Wundern schreiben, aber niemals Zeugnisse von echten Wundern abgeben.

Besonders aktuell ist die prophetische Warnung von Jesus, dass wir in der Endzeit schreckliche Kriege erwarten müssen.

Denn es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es werden Hungersnöte und Erdbeben da und dort sein. Matthäus 24,7 ELB

Seit 1914 haben wir viele schreckliche durch Kriege verursachte Hungersnöte erlebt, in der letzten Zeit besonders in Afrika, Afghanistan, Kambodia und Korea. Wer weiß was in der nahen Zukunft in der Ukraine passieren wird?

Was sagt Jesus dazu? Hat die Regierung des Antichristen schon angefangen? Nein.

Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören. Seht zu, erschreckt nicht! Denn es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Matthäus 24,6 ELB

Alles dies aber ist der Anfang der Wehen.
Matthäus 24,8 ELB


Was will Jesus mit dem Wort „Wehen“ sagen? Das ist ein Hinweis auf die Geburtswehen einer Mutter.

Wer wird hier als unsere Mutter bezeichnet?

  • Der Antichrist? Keineswegs.

  • Die Mutter Erde? Das ist heidnischer Götzendienst. 

    Jesus selbst spricht mehrmals von seiner Liebe als die Liebe einer Mutter.

    Jerusalem, Jerusalem, das da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihm gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre Brut unter die Flügel, und ihr habt nicht gewollt! Lukas 13,34 ELB

    Jesus betrachtet die Sünden und Tragödien in dieser Welt nicht mit dem kalten Herz eines harten Richters. Er leidet mit.

    Jesus nahm unsere Strafe am Kreuz ein für allemal auf sich selbst. Wir sollen keine Strafe von Gott erwarten, wenn wir seine Gnade und Vergebung empfangen. Aber ist Gottes Mitleid nach dem Kreuz nicht mehr aktuell?

    Gott ist heilig und gerecht. Deshalb muss unsere Sünde bestraft werden.

    Aber die Bibel erklärt auch:

    Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. 1. Johannes 4,8 ELB

    Gott ist Liebe. Liebe ohne Mitleid oder Mitgefühl ist nur ein theologischer Begriff, und zwar ein falscher Begriff.

    Echte Liebe leidet mit. Sonst ist sie nicht Liebe.

    Schon vor dem Kreuz hat Jesus die Schmerzen der echten Liebe erlebt.

    Als Jesus aus dem Boot stieg und die vielen Menschen sah, ergriff ihn tiefes Mitgefühl, und er heilte ihre Kranken. Matthäus 14,14 NeÜ

    Und Jesus ging hervor und sah das große Volk; und es jammerte ihn derselben, und er heilte ihre Kranken.
    Matthäus 14,14 LUT12


    Wie sollen wir das tiefe Mitgefühl von Jesus verstehen? Im griechischen Urtext ist das Wort ``splagchnisthḗsomai´´.
    Was bedeutet das?

    Das Leiden der Kranken erregte so ein Mitgefühl in Jesus, dass ihm der Magen umdrehte.

    Gott ist Liebe. Der Vater liebt. Der Sohn liebt und der Heilige Geist liebt. Ist Gott anders geworden? Das kann nicht sein.

    Jesus heilte körperliche Krankheiten aller Art. Ich habe das selbst erlebt und gesehen.

    Aber wenn ich für die Russen und Ukrainer jetzt bete, bin ich bewusst, dass Soldaten und Zivilisten schmerzhafte Wunden leiden. Man braucht kein Wunder, bis man ein Wunder braucht

    Aber heute Morgen betete ich für die Ukrainer.

    Ich dachte an einen kleinen Jungen, der extrem traumatisiert war. Er brauchte Heilung für das unerträgliche Trauma in seiner Seele. 

    Das war bestimmt ein Anstoß vom Heiligen Geist. Ich betete für dieses Kind und dann für alle traumatisierte Kinder in diesem Krieg.

    Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden. Psalm 147,3 ELB


Mittwoch, 2. März 2022

Wie können wir für die Ukrainer beten?

Wie können wir für die Russen und Ukrainer beten? Ein junger russischer Soldat schickte eine Nachricht an seine Mutter. "Wir sind hier mitten in einem erbitterten Krieg. Ich habe Angst." Dann starb er.

Gott hat einen Plan für Russland, für die Ukraine und für Europa. Weiß ich genau, Schritt für Schritt, was Gottes Pläne sind? Natürlich nicht. Aber eins weiß ich, dass Gott immer einen Plan hat, mitten in einer Tragödie, Menschen zu retten.

Im Zweiten Weltkrieg hat Gott oft übernatürlich eingegriffen, Menschen auf beiden Seiten zu retten.
Oskar Schindler war ein Mitglied der Nazi-Partei. Er hat sehr viele Juden gerettet.

Herrmann Zaiss war ein deutscher Prediger. Er wohnte in 1944 in Ohlig, Solingen-Süd, im Kreis Wuppertal.

Im Radio hörte man eine Warnung, dass Bomber von England unterwegs waren, seine Nachbarschaft anzugreifen. Er ging in den Garten und betete. Wenige Minuten hörte man im Radio, dass die Bomber aus unbekannten Gründen abgeschwenkt waren.

Ein britischer Oberst im selben Krieg war ergebener Christ. Er betete und proklamierte jeden Tag Psalm 91. Er befahl seinen Soldaten, Psalm 91 jeden Tag zu proklamieren. Kein Soldat in seiner Einheit starb.

Wie können wir jetzt für die Russen und Ukrainer beten?

Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen. Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt.

Und der Vater, der alle Herzen kennt, weiß, was der Geist sagt, denn der Geist bittet für die, die zu Gott gehören, wie es dem Willen Gottes entspricht.
Römer 8,26–27 NLB


Manche Christen beten in Sprachen. Gott versteht, was der Heilige Geist durch uns in unbekannten Sprachen betet.

Andere beten einfach mit wortlosen Seufzern und Tränen. Gott versteht dein Flehen und hat praktische Pläne, um deine Seufzer in Rettungsaktionen zu verwandeln.

Willst du wissen und verstehen, genau wie du beten sollst?

›Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast. Jeremia 33,3 NLB

Du kannst einfach Gott fragen, wie du gerade jetzt beten sollst. Wenn eine Idee in deinen Sinn kommt, kannst du dann Gott bitten, seinen Plan auszuführen.

Natürlich muss eine Idee mit dem liebenden Charakter Gottes übereinstimmen. 

Wenn du denkst, du solltest für ein Massaker beten, dann ist das nicht von Gott.

Wenn du für Christen und Juden im Krieg betest, dann wird Gott erhören. 

Wenn du für Heimsuchungen und Bekehrungen auf beiden Seiten betest, wird Gott sicher erhören.

Mittwoch, 19. Januar 2022

Wir wissen nicht alles

Wann wird Jesus zurückkommen? Ich weiß nicht. Wer weiß das? Nur Gott.

Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.

Habt acht, wacht und betet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. Markus 13,32–33 SLT

Jesus lehrte uns, nicht nur Gott zu lieben, sondern auch unsere Mitmenschen. Ich bete für meine Familie und meine Freunde und Bekannten, die bis jetzt keine Beziehung zu Jesus haben.

Ich habe schon gesehen, wie meine nichtgläubigen Eltern auf ihrem Sterbebett umkehrten und Gott vertrauten

Ich bete weiter für andere, aber ich weiß nicht, wie viele durch meine Gebete errettet werden. Ich weiß es nicht.

Wenn wir in Gottes Himmel ankommen, werden wir große Freude haben. Wir werden verstorbene Freunde und geliebte Angehörigen wieder sehen.

Wir werden schöne Überraschungen haben, wenn wir sehen, wie unsere Gebete erhört wurden, aber wir werden auch schmerzhafte Enttäuschungen haben, denn nicht alle werden errettet. Manche entscheiden sich, Gottes Gnade abzulehnen.

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Offenbarung 21,4 SLT

Wir werden dann nicht nur jubeln, sondern auch weinen, aber Gott wird uns trösten und alle Tränen von unseren Augen abwischen.

Donnerstag, 19. August 2021

Beten mit Kraft für Nichtchristen

Richard Wurmbrand war ein Prediger in Rumänien. Er wurde unter der Nazi Besatzung verfolgt, aber dann wurde es unter den Kommunisten noch schlimmer.

Als die russische Armee eintraf, war das eigentlich keine Befreiung für die Christen, aber Richard Wurmbrand missionierte furchtlos. Er versuchte selbst die russischen Offiziere für Jesus zu gewinnen.
 
Ein russischer Offizier leugnete, dass er an Gott glaubte, aber mit Gottes Weisheit konnte Richard Wurmbrand diesen Atheismus durchschauen.

„Aber im Notfall beten Sie trotzdem, oder?“
Der Kommunist war erwischt und verlegen.
„Als wir in Stalingrad belagert und umzingelt waren, haben wir alle gebetet.“

Als meine Mutter 70 Jahre alt und noch gesund war, wollte sie meine Gebete nicht ernst nehmen, aber mit 76 Jahren war sie dem Tod nahe. Dann war sie sehr dankbar für meine Gebete und sie starb in Frieden mit Gott.

Zwischen 1982 und 2000 hat Argentinien eine mächtige Erweckung erfahren. Einer der prominenten Prediger in dieser Erweckung war Ed Silvoso.

Ed Silvoso erklärte, dass viele Christen wollen für Ungläubigen beten, aber ohne mit den Ungläubigen offen zu sprechen. Sie haben Angst, dass Gott diese Gebete nicht erhören könnte und dann würde ihr Glaube als schwach und nutzlos erscheinen.

Ed Silvoso begann im Alter von 16 Jahren mit der Missionsarbeit. 

Nach vielen Jahren hat er gelernt, dass viele Nichtchristen unsere Hilfe durch Gebet zu schätzen wissen, auch wenn sie keine Ergebnisse erwarten und vielleicht nicht einmal eine klare Vorstellung von Gott selbst haben.

Wenn wir unsere Kollegen oder Nachbarn fragen, ob wir für sie beten sollen, sind sie oft dankbar für unsere Nächstenliebe. Wenn sie erfahren, dass Gott sie erhört, kann sein Eingreifen den Glauben erwecken.

Einst sprach ich mit einer Hexe. Ich versuchte sie für Jesus zu gewinnen, aber das Gespräch war sehr schwierig. Sie hatte eine listige Antwort für alles. 

Endlich war es mir klar, dass ich nicht weiter streben sollte. Ich bat Gott um Weisheit, wie ich das Gespräch beenden sollte, und Gott gab mir die richtigen Worte.

Ich sagte ihr, „Ich werde beten, dass Jesus Sie in einem Traum heimsucht.“ 

Ihre dämonische Kraft konnte diesen Angriff vom Heiligen Geist nicht widerstehen. Plötzlich sah ich Furcht und Unsicherheit in ihren Augen.

Deine Gebete haben eine Kraft, die selbst die Dämonen einschüchtert.

Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden!

Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet werden.
Matthäus 7,7–8 ELB

Mittwoch, 18. August 2021

Wie wir für andere beten können

Eine hochstehende Stadträtin in einer kanadischen Stadt war eine Frauenrechtsaktivistin. Sie befürwortete Abtreibung, und sie wollte auch Prostitution legalisieren. 

Pastoren in ihrer Stadt besuchte sie, um ihre christliche Sichtweise zu erklären, aber sie wollte nicht zuhören.

Als die Pastoren eintraten, sagte sie fast aggressiv, „Ich möchte, dass
Sie wissen, dass ich Feministin bin.“ Positiver Austausch war unmöglich.

Beim Abschied sagte der leitende Pastor: „Wir möchten gerne für Sie beten. Wie können wir beten?“

Die Atmosphäre änderte sich dramatisch und sofort. Die Stadträtin war wirklich berührt.

„Beten Sie, dass ich als Beamter gute Arbeit leiste.“

Die Pastoren beteten auf genau dieselbe Weise. Nach und nach änderte sich die Denkweise der Beamtin. Sie erkannte die negativen Folgen der legalisierten Prostitution, und auch ihre Haltung zur Abtreibung änderte sich etwas.

Hier sehen wir ein Prinzip, das in dem irdischen Dienst von Jesus zu sehen ist.

Zwei Blinden saßen am Straßenrand und flehten um Hilfe von Jesus. Wie hat Jesus reagiert. Er hat nicht Buße gepredigt. Er stellte eine Frage.


Und Jesus blieb stehen und rief sie und sprach: Was wollt ihr, dass ich euch tun soll?

Sie sagen zu ihm: Herr, dass unsere Augen geöffnet werden.

Jesus aber, innerlich bewegt, rührte ihre Augen an; und sogleich wurden sie sehend, und sie folgten ihm nach.
Matthäus 20,32–34 ELB


Wenn wir die Sehnsüchte und Bedürfnisse unsere Mitmenschen ernst nehmen und für sie auf diese Weise beten, verstehen sie, dass wir sie respektieren und lieben, und oft fangen sie an, Gottes Realität und Liebe zu vernehmen.

Es gibt Menschen, die keine Predigt und kein Zeugnis hören wollen, aber sie haben Probleme in ihrer Arbeit oder in ihrer Familie. 

Vielleicht haben sie Kopfschmerzen. Wenn wir ihre Probleme ernst nehmen und für ihre Probleme beten, werden wir oft wunderbare Resultate sehen.

Freitag, 26. Februar 2021

Gottes erstaunliche Antworten

Hoffnung öffnet die Tür für Gottes Hilfe. Dankbarkeit setzt Gottes Geist frei.

Gott ist Souverän, nicht? Aber in der Bibel sehen wir, dass unsere Haltung Gottes Handeln beeinflussen kann.

Gott rettete die Hebräer von brutaler Sklaverei in Ägypten. Er rettete sie auch von Pharaos Armee und führte sie über das Rote Meer.

Gott gab Mose die Zehn Gebote und ließ übernatürliche Speise in der Wüste erscheinen. 

Trotz allem waren viele Hebräer undankbar.

Da sagte der HERR zu Mose: »Steig schnell hinunter! Dein Volk, das du aus Ägypten hierhergeführt hast, läuft ins Verderben.

Sie sind sehr schnell von dem Weg abgewichen, den ich ihnen mit meinen Geboten gewiesen habe: 

Ein gegossenes Kalb haben sie sich gemacht, sie haben es angebetet und ihm Opfer dargebracht und gerufen: ‘Hier ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägypten hierher geführt hat!’« 2. Mose 32,7–8 GN

Aber Mose stand in den Riss auf. Er flehte Gott an, die Hebräer nicht alle umzubringen, nicht zu verdammen. Und Gott erhörte.

Am Ende des Krieges kam es in Deutschland zu einer wundersamen Erweckung. Gott wirkte auch Wunderheilungen. In den Gottesdiensten herrschte großer Andrang. Aber wer erinnert sich heute daran?

In Nürnberg haben die Alliierten Prozesse für Nazi Kriegsverbrecher veranstaltet. Die Nazis hatten  wie Teufel gehandelt, aber viele waren trotzdem Namenschristen.

Die Amerikaner haben einen katholischen Priester und einen evangelischen Pfarrer gesandt, um den prominenten Gefangenen mit Seelsorge zu helfen.

Manche der schlimmsten Verbrecher in der Nazi Leiterschaft haben echt Buße getan. Als Hitlers arroganter Ex-Außenminister an den Galgen ging, flehte er seine Frau an, ihre Töchter christlich zu erziehen.

Aber wie viele erinnern sich daran? Wir Menschen neigen dazu, negativ und undankbar zu denken.

Seit dem Krieg hat Gott Deutschland erstaunlich gesegnet. Die Amerikaner und Briten haben am Anfang viel geholfen und die Deutschen selbst haben mit weisen Leitern sehr fleißig gearbeitet.

Das Wirtschaftswunder war ein echtes Wunder, aber die Grundlage des Wunders war die Gnade Gottes, des Gottes der Juden, des Gottes, der vergibt.

… wo sich die ganze Macht der Sünde zeigte, da erwies sich auch Gottes Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe. Römer 5,20 HfA

Gott hat die Hebräer verschont, als Mose für ihr Leben flehte. Wer hat für Deutschland während des Krieges gebetet? Wer hat vor und nach dem Krieg für Gnade gebetet?

Wir wissen einige Namen. Wir denken natürlich an Dietrich Bonhoeffer. 

Gott erhört unsere Gebete, wenn wir für unsere Nation, für unsere Welt und für unsere Feinde beten.

Dankbarkeit setzt Gottes Geist frei. Hoffnung öffnet die Tür für Gottes Hilfe. 

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt. Jeremia 33,3 SLT

Dienstag, 6. Oktober 2020

Deine Gebete retten Leben

Heute sehen wir so viele Menschen von Krebs und anderen Krankheiten geplagt, aber Beängstigung, Depression und Verzweiflung sind nicht weniger gefährlich.

Aber ganz normale Menschen unter uns bringen sich wegen Depression und Verzweiflung um. Manche Teenager werden im Internet drangsaliert und erniedrigt, bis sie Suizid begehen.

Deprimierte Menschen können oft denken, dass es ihren Angehörigen besser ergehen würde, wenn sie nicht mehr da sind, aber dem ist nicht so. Ich habe die Folgen von Suizid beobachtet. 

Die Angehörigen sind oft dauerhaft traumatisiert. Manchmal führt ein Selbstmord in einer Familie zu einem zweiten oder einem dritten.

Wie können wir helfen?

Wenn das Leben hoffnungslos erscheint, gib nicht auf.


Ich kenne zwei christliche Frauen, die für junge Männer in ihrer Familie ernst beteten.

Ein junger Mann hatte gegen strenge Religion rebelliert und der andere war wegen Familienprobleme und Ablehnung verzweifelt. 

Der rebellische Junge kam in einem Autounfall ums Leben, aber seine Tante hatte einen Traum, indem sie für ihn in tiefer Fürbitte für seine Seele involviert war.

Bald darauf hat sie mitbekommen, dass er in einem Unfall gestorben war, aber sie wusste in ihrem Herz, der Junge mit seinem letzten Atemzug um Gottes Rettung gefleht hatte.

Und jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.‹ Apg 2,21

Gott ist Liebe.

Die andere Frau betete inbrünstig für ihren erwachsenen Sohn, der Selbstmord beging. Ihr Herz war gebrochen, aber sie erhielt die Zusicherung vom Heiligen Geist, dass ihr Sohn in letzter Minute beim Sterben um Vergebung gebetet hatte.

Ich war mehrmals mit leidenden Menschen involviert, und musste heftig beten, dass sie nicht in Verzweiflung Selbstmord begehen würden. In solchen Situationen habe ich die Gabe des Sprachengebets ein wunderbares Hilfsmittel gefunden.

Paulus war ein tief ergebener Fürbitter.

Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen. Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt.

Und der Vater, der alle Herzen kennt, weiß, was der Geist sagt, denn der Geist bittet für die, die zu Gott gehören, wie es dem Willen Gottes entspricht.
Römer 8,26-27


Es gibt Gebete, indem man nur seufzen oder weinen kann, und der Heilige Geist betet dann für uns.

Aber Paulus verwendete auch die Gabe des Sprachengebets sehr viel.

Ich danke Gott, dass ich mehr in Sprachen rede als ihr alle. 1. Kor 14,18