Wenn du jemals einen Sohn oder eine Tochter hattest, die sich gegen dich gewandt und verschwunden ist, weißt du, wie sich Herzschmerz anfühlt.
Jesus erzählte eine Geschichte über einen jungen Mann, der sein Erbe einforderte, während sein reicher Vater noch lebte, und in ein fremdes Land reiste. Es gab kein Internet und keine Handys. Der Vater organisierte keine Suchaktion, aber jeden Tag ging er hinaus und schaute die Straße hinunter, um zu sehen, ob sein Sohn zurückkommen würde.
Eines Tages schaute er hinaus und sah tatsächlich seinen Sohn in der Ferne.
Ich möchte keine persönlichen Familiengeheimnisse preisgeben, aber ich weiß, was dieser Vater durchgemacht hat.
Jesus erzählte auch die Geschichte eines Bauern mit 100 Schafen. Ein Schaf lief weg und ging verloren. Der Bauer ließ seine 99 Schafe zurück und suchte nach seinem verlorenen Schaf, bis er es fand und nach Hause brachte.
Heute habe ich eine Nachricht über ein junges Paar gelesen, das Urlaub auf Kangaroo Island vor der Küste Australiens gemacht hat. Sie hatten ihren einjährigen Dackel mitgenommen. Eines Tages lief ihre geliebte Valerie weg und verschwand im Busch.
Sie waren untröstlich und mussten nach fünf Tagen Suche ohne ihr Haustier nach Hause zurückkehren. Die Menschen auf der Insel waren sehr mitfühlend und zutiefst besorgt. Sie suchten über ein Jahr lang mit Videokameras und Drohnen.
Ein Bauer stellte eine Falle mit Futter auf, weil Valeries Besitzer befürchteten, dass ihr verwöhnter Haushund in der wilden Natur, wo Schlangen und andere Raubtiere eine ständige Gefahr darstellten, nicht überleben würde.
Schließlich geriet eine starke, muskulöse, kleine Hündin in die Falle. Der Bauer sah Valerie auf seiner Fernvideokamera und drückte den Knopf, um die Tür zu schließen und sie einzusperren.
Valeries Besitzer waren außer sich vor Freude, ihre Valerie zurückzubekommen. Sie hatten eine Hauskatze und zwei andere Hunde, aber sie liebten Valerie wie ihr eigenes Kind.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB
Wenn du keine persönliche Beziehung zu Gott, dem Vater, hast, möchte er dich zurückhaben. Er wird alles tun, um dein Vertrauen zu gewinnen.
(Jesus sagte…) „
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe. Joh 10,11 NLB
Wenn du dir nicht sicher bist, ob du glaubst, bist du vielleicht wie Valerie, die kleine Hündin, die in Panik geriet und durchdrehte. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du mit Gott reden.
„Wenn du echt bist und mich wirklich liebst, dann hilf mir bitte, zu glauben.“
Gott will dir vergeben, dich lieben und für dich sorgen.
Wenn Christen dich gemobbt, missbraucht oder betrogen haben, dann war das nicht Gottes Werk.
Der Menschensohn ist nämlich gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten.« Lk 19,10 NLB
Montag, 6. Oktober 2025
Gottes Sehnsucht für Dich
Freitag, 3. Oktober 2025
Du Kannst Überall für Alle Beten
Ich las gerade ein Buch mit täglichen Andachten von Max Lucado, als mich seine Auslegung dieses Verses inspirierte.
Vor allem anderen fordere ich euch auf, für alle Menschen zu beten. Bittet bei Gott für sie und dankt ihm. 1. Tim 2,1 NLB
Er ermutigte mich, für die Menschen in meiner Umgebung zu beten.
Sofort kam mir der Name eines Mannes in den Sinn, der vor 60 Jahren in meiner Klasse war. Ich habe ihn im Internet gesucht und die Geschichte seiner erstaunlich erfolgreichen Karriere gelesen.
Da kein Hinweis auf den christlichen Glauben zu finden war, habe ich für ihn gebetet, dass er eine direkte persönliche Begegnung mit Jesus Christus haben möge. Man kann in diesem Leben alles haben und dennoch keine Hoffnung auf Ewigkeit.
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert? Mk 8,36 NLB
Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Er wird ewig leben, weil er an mich geglaubt hat, und niemals sterben...« Joh 11,25–26 NLB
Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. Joh 14,6 NLB
Gott ist dein Schöpfer. Wenn du erfolgreich bist, dann deshalb, weil Gott dir Talente gegeben hat und du sie genutzt hast. Aber vergiss niemals, wer dir diese Fähigkeiten gegeben hat.
Ich habe für diesen Mann gebetet und bin sicher, dass Gott meine Gebete erhören wird.
Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden.
Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft. Mt 7,7–8 NLB
Wenn du an Jesus glaubst, kannst du um Segen für dich selbst bitten, und Gott wird dir antworten.
Du kannst für deine Familie und Freunde beten, und Gott wird dir antworten.
Aber hör damit nicht auf.
Bete für alle Menschen. Aber das ist doch sicher unmöglich. Das stimmt.
Aber wenn ich spazieren gehe oder einkaufen bin, bemerke ich oft jemanden, der traurig oder gebrochen aussieht, und dann bete ich still für ihn. Ich bin mir sicher, dass ich, wenn ich in den Himmel komme, einige dieser traurigen und gebrochenen Menschen treffen werde, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und für die ich gebetet habe.
Wenn du Jesus nachfolgst, unterschätze niemals die Kraft Gottes, deine kleinen Gebete zu erhören.
Freitag, 13. Juni 2025
Säen und Ernten
Gott ist ein großzügiger Geber. Er hat seinen einzigen Sohn hingegeben, damit er einen schmerzhaften Tod am Kreuz sterben musste.
Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so überreich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt. Mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird man auch euch messen.« Lk 6,38 HfA
Gott sehnte sich danach, die Milliarden von Männern, Frauen und Kindern zurückzugewinnen, die sich von ihm abgewandt und seine Liebe und Güte vergessen oder abgelehnt hatten.
Gott begann die Schöpfung der Welt, indem er gab. Er gab uns das Leben und eine wunderschöne Welt, in der wir leben können. Tragischerweise wandten wir uns einer nach dem anderen von unserem Schöpfer ab und bildeten uns ein, wir könnten es selbst besser machen. Schau dir an, was wir aus der Welt gemacht haben.
Gott ist ein Gebender, deshalb begann er seinen Rettungsplan, indem er wieder gab.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB
Gott wollte seine verlorenen Kinder zurückgewinnen, deshalb gab er. Er gab seinen einzigen Sohn, um viele Söhne und Töchter zu erhalten.
Das ist das Gesetz von Saat und Ernte. Wenn du ernten willst, musst du zuerst säen.
Wenn deine Söhne oder Töchter sich von dir abwenden, wirst du sie nicht zurückgewinnen, indem du ihnen ihr Erbe wegnimmst oder sie enterst. Gib ihnen weiterhin deine Liebe, deine Güte und deine Gebete für sie. Leider kommen nicht alle Kinder zurück, aber viele tun es. Wenn du Liebe ernten willst, säe Samen der Liebe.
Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so überreich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt. Mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird man auch euch messen.« Lk 6,38 HfA
Wenn du Barmherzigkeit brauchst, sei barmherzig.
Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren. Mt 5,7 NLB
Wenn du Heilung brauchst, bete für andere, die Heilung brauchen. Ich mache das schon seit vielen Jahren und habe wunderbare Antworten auf meine Gebete erhalten.
Wenn du finanzielle Not hast, hör nicht auf zu geben. Einige bekannte Prediger haben diesen Grundsatz mit aggressiven Spendenaktionen missbraucht. Sie hören nie auf, über Geld zu predigen. Das ist sehr traurig.
Gott möchte deine Bedürfnisse erfüllen, aber Geld darf nicht im Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit stehen.
Strebt vor allem anderen nach seinem Reich und nach seiner Gerechtigkeit – dann wird Gott euch auch das alles schenken. Mt 6,33 BB
Vergiss nie, dass Gott gut ist. Er ist ein Geber. Er will dich segnen.
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten. Jak 1,17 ELB 2006
Manchmal kann es sein, dass du ein Wunder der Versorgung fast sofort gibst und empfängst. Einmal habe ich 20 Euro einer Kirche gespendet. Ein Freund aus der Kirche wusste nichts davon, aber am selben Abend gab er mir 200 Euro. Ich war auf einer Missionsreise für Gott und brauchte Hilfe.
Aber Gott ist kein Geldautomat. Oft müssen wir Tage, Wochen oder Jahre warten, bis wir unsere Ernte einfahren können.
Wirf dein Brot hin auf die Wasserfläche! – denn du wirst es nach vielen Tagen wieder finden! – Koh 11,1 ELB 2006
Gott will dich segnen und dich für deinen liebevollen Dienst belohnen, aber wir werden Gottes größte Segnung erst sehen, wenn wir Jesus im nächsten Leben sehen.
Sammelt keine Reichtümer hier auf der Erde an, wo Motten oder Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und sie stehlen können.
Sammelt eure Reichtümer im Himmel, wo sie weder von Motten noch von Rost zerfressen werden und vor Dieben sicher sind.
Denn wo dein Reichtum ist, da ist auch dein Herz. Mt 6,19–21 NLB
Dienstag, 7. Januar 2025
Eine Neue Welt Kommt
Wohin wir auch schauen, sehen wir Tiere, die andere Tiere jagen und töten, Tiere und Pflanzen, die an Krankheiten und Austrocknung sterben, Seuchen und Hungersnöte, die Männer, Frauen und Kinder töten.
Hat Gott die Welt so erschaffen? NEIN.
Und Gott sprach: »Die Erde soll alle Arten von Tieren hervorbringen – Vieh, Kriechtiere und wilde Tiere.« Und so geschah es.
Gott schuf alle Arten von wilden Tieren, Vieh und Kriechtieren. Und Gott sah, dass es gut war. 1. Mose 1,24–25 NLB
Die Bibel gibt uns einen kleinen Einblick in die Tierwelt, wie Gott sie geplant hat.
Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten. Jes 11,6 NLB
Gott übertrug Adam und Eva die Verantwortung für eine Welt voller Tiere in Frieden. Es gab kein Töten und keinen Tod, nicht einmal unter den Tieren.
Adam und Eva wurden zu Gouverneuren eines Planeten voller Frieden und Leben ernannt, aber als sie sich dafür entschieden, an das Böse zu glauben, kam der Tod in die Welt, genau wie Gott sie gewarnt hatte.
Aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen. Sobald du davon isst, wirst du sterben.« 1. Mose 2,17 BB
Der Teufel erschien Eva als Schlange. Besaß Satan eine natürlich geschaffene Schlange oder ließ er sich selbst als Schlange erscheinen? Wir wissen es nicht.
Gott ist nicht für das Leid und den Tod um uns herum verantwortlich.
Wir alle sind dem Beispiel von Adam und Eva gefolgt, indem wir den Lügen der Dunkelheit glauben und Gott misstrauen.
Durch unsere mutwillige Blindheit haben wir die Erde verflucht.
Aber Gott hatte einen wunderbaren Plan, um alles wiederherzustellen.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB
Der Mensch hat den Tod in die Welt gebracht und Gottes Schöpfung zerstört, aber Gott wurde nicht überrascht. Er sah alles kommen, denn die Zukunft ist für sein allsehendes Auge wie ein offenes Buch.
Noch bevor Adam und Eva vom rechten Weg abkamen, plante Gott, dass er selbst als Mensch auf die Erde kommen würde.
Was ein Mensch zerstört hat, wird ein Mensch wiederherstellen: der vollkommene Sohn Gottes, Jesus Christus von Nazareth, der verheißene Messias Israels.
Denn durch einen Menschen kam der Tod in die Welt. So bringt auch ein Mensch die Auferstehung der Toten.
Weil wir mit Adam verbunden sind, müssen wir alle sterben. Weil wir aber mit Christus verbunden sind, werden wir alle lebendig gemacht. 1. Kor 15,21–22 BB
Wie kannst du das wiederhergestellte ewige Leben empfangen, das Jesus anbietet?
Wie haben Adam und Eva das ewige Leben verloren?
Eva glaubte den Lügen des Teufels und verlor ihre Unsterblichkeit und Herrlichkeit.
Du und ich können an die Wahrheit von Jesus glauben und Gott wird dir das zurückgeben, was Adam und Eva verloren haben.
Aber Eva glaubte nicht nur einer Lüge, sie handelte auch danach. Du musst an die Wahrheit von Jesus glauben und danach handeln.
Bitte Jesus, dir deine Sünden zu vergeben und dein Leben dem Vertrauen und Gehorsam Ihm gegenüber zu widmen. Er ist derjenige, der dich erschaffen hat und dich wahrhaftig liebt.
Ich bin überzeugt: Das Leid, das wir gegenwärtig erleben, steht in keinem Verhältnis zu der Herrlichkeit, die uns erwartet. Gott wird sie an uns offenbar machen.
Die ganze Schöpfung wartet doch sehnsüchtig darauf, dass Gott die Herrlichkeit seiner Kinder offenbart. Röm 8,18–19 BB
Wenn du dich entscheidest, den Lügen der Finsternis nicht mehr zu glauben und nach der Wahrheit Gottes zu leben, wirst du ein Sohn oder eine Tochter des Allerhöchsten, des himmlischen Vaters.
Das Leiden verschwindet nicht, aber eines Tages werden wir alle in Gottes vollkommen wiederhergestellter himmlischer neuer Schöpfung leben.
Alles auf Erden wurde der Vergänglichkeit unterworfen. Dies geschah gegen ihren Willen durch den, der sie unterworfen hat. Aber die ganze Schöpfung hofft auf den Tag,
an dem sie von Tod und Vergänglichkeit befreit wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Röm 8,20–21 NLB
Donnerstag, 21. November 2024
Auch Ältere Menschen Brauchen Vater Gott
Es heißt, dass ältere Menschen wie Kinder werden können, schwach, abhängig und hilfsbedürftig. Ich bin fast 76 Jahre alt. Meine Mutter ist in diesem Alter gestorben, aber ich bin geistig und körperlich noch aktiv und erwarte, dass ich mindestens 80 Jahre alt werde.
Als ich 70 wurde, begann ich über die begrenzte Zeit nachzudenken, die mir in diesem Leben noch bleibt. Das hat mich nicht erschreckt.
Ich hatte viel über Nahtoderfahrungen gelesen, bei denen Menschen klinisch tot waren, mit Jesus sprachen oder sogar den Himmel besuchten. Ich freue mich auf das nächste Leben. Jedes Jahr ist ein Jahr näher an einem viel besseren Leben, das nie endet.
Ich freue mich darauf, meine Eltern und andere gläubige Freunde und geliebte Menschen wiederzusehen. Ich freue mich darauf, meiner Leidenschaft für Musik und Kunst nachzugehen.
Es ist wunderbar, nicht zur Arbeit gehen zu müssen. Ich muss mich nicht mit dummen bürokratischen Verfahren herumschlagen, die nichts zur Effektivität meiner Arbeit beitragen.
Ich muss mich nicht mit anspruchsvollen Managern und stressigen Fristen herumschlagen. Ich muss nicht um 6 Uhr morgens aufstehen, mich mit dem Berufsverkehr auseinandersetzen und am Nachmittag weiterarbeiten, wenn ich müde bin.
Manches ist besser, aber manches ist auch unangenehm.
Ich vermisse die sozialen Anreize der Arbeit mit Studenten und Kollegen. In den letzten Jahren habe ich auch einige liebe Freunde verloren. Menschen werden krank. Menschen sterben. Selbst wenn sie gläubig sind und in den Himmel gekommen sind, vermisse ich ihre Freundschaft.
Vor kurzem habe ich gebetet. Ich fühlte, dass ich immer noch ein junger Mensch in einem alternden Körper war. Ich hatte keine Eltern mehr, die mich liebten, obwohl ich froh war, dass sie im Himmel sind. Ich hatte das Gefühl, dass ich einen Vater brauche.
Obwohl ich Gott sehr zugetan bin, ist die Vaterschaft Gottes etwas, zu dem ich nie eine vollständige emotionale Verbindung hatte.
Ich lag im Bett und wiederholte wieder und wieder.
„Ich brauche einen Vater. Gott, du bist mein Vater.“ Auch wenn dies kein überwältigendes Gefühl war, so war es doch ein Ausstrecken nach meinem wahren himmlischen Vater. Wir alle brauchen einen Vater, ganz gleich, wie alt wir sind.
Ein paar Tage später las ich in den Psalmen. Ich stieß auf ein vertrautes Versprechen Gottes, und es war eine Antwort des Himmels auf mein Gebet.
Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, so wird der Herr mich doch annehmen. Ps 27:10 NIV
Dieser Vers bekam für mich eine neue Bedeutung. Ich kenne Christen, deren Eltern sie missbraucht oder verlassen haben, aber das war nicht meine Erfahrung. Meine Eltern kümmerten sich um mich, noch lange, nachdem sie ein hohes Alter erreicht hatten. Sie haben mich nie im Stich gelassen.
Ich habe nicht getrauert, als sie starben, denn beide wurden auf dem Sterbebett gläubig. Ich war erleichtert und glücklich, dass sie im Himmel in Sicherheit waren.
Ich bin auch gesegnet, weil ich immer wieder ältere Menschen gefunden habe, die mich durch ihre Reife und Weisheit ermutigen konnten. Aber jetzt bin ich selbst der ältere Mensch, der andere Menschen ermutige. Das ist auch ein Privileg.
Aber jetzt weiß ich, dass ich einen Vater brauche. Und Gott sprach zu mir durch Psalm 27. Gott ist mein Vater und er wird mich nie im Stich lassen.
Samstag, 9. November 2024
Gottes Ausweg in einer Chaotischen Welt
Ohne Gott in unserem Leben werden wir von unserer fehlerhaften menschlichen Natur beherrscht. Gott ist überall um uns herum und kontrolliert jedes Atom und jedes Molekül, aber wir sind blind und taub für die Realität unseres allmächtigen, liebenden Schöpfers.
Wir sind wie ein Schiff auf dem Meer ohne verlässliche Karte oder Kompass, das nur durch Vermutungen navigiert.
Wir haben aus diesem Planeten ein solches Chaos gemacht. Wenn wir nicht so schlecht wären, bräuchten wir keine Polizei oder Armeen.
Wir haben den Planeten durch Umweltverschmutzung und Klimawandel an den Rand des Ruins gebracht. Politische Streitigkeiten machen es unmöglich, die Schäden zu beheben.
Aber wenn Gott wirklich die Kontrolle hat, warum lässt er dann zu, dass wir alles kaputt machen?
Als Gott den ersten Mann und die erste Frau schuf, beauftragte er sie, über den Planeten zu herrschen.
So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.
Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: »Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.« 1. Mose 1,27–28 NLB
Mann und Frau sollten unter der liebevollen Führung Gottes über die Welt herrschen, aber als sie Gott misstrauten und ihm nicht gehorchten, begaben sie sich auf einen verhängnisvollen Weg der sturen Unabhängigkeit.
Wir kennen das bekannte Lied: „I Did it My Way“… („Ich habe es auf meine Weise gemacht“). Ohne Gott hat es nie funktioniert. Manche Menschen haben auf diese Weise Großes geleistet, aber am Ende sterben wir alle, und was passiert dann?
Gott liebt dich, und er möchte, dass du für immer mit ihm in seinem himmlischen Zuhause lebst.
Die Aussichten für diesen Planeten ohne Gott werden von Jahr zu Jahr schlechter, aber Gott liebt immer noch jeden Mann, jede Frau und jedes Kind.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Joh 3,16–17 NLB
Wenn du deine Unabhängigkeit aufgibst und dein Leben in Gottes Hände legst, wird Jesus dein Wegweiser und dein liebevoller Freund sein.
Dienstag, 20. August 2024
Die Liebe ist eine Entscheidung
Gott sandte seinen einzigen Sohn in diese Welt, um uns aus unserer Selbstzerstörung zu retten. Gottes ursprüngliche Absicht für uns alle ist, dass wir ihn als unseren Schöpfer kennenlernen, der uns liebt und sich um jeden Aspekt unseres Lebens kümmert.
Warum hat Gott uns nicht einfach vollkommen gut gemacht und es dabei belassen?
Dann würde keiner von uns böse werden. Keiner von uns würde töten oder stehlen. Wir würden unser Leben nicht mit nutzlosen Süchten vermasseln.
In der Tat hat Gott den ersten Mann und die erste Frau perfekt und gut gemacht.
So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie. 1 Mose 1,27 NLB
Gott ist vollkommen freundlich, liebevoll und gut. Der erste Mann und die erste Frau wurden also mit demselben Charakter geschaffen wie ihr liebevoller Schöpfer: gütig, liebevoll und gut.
Auch heute können wir in vielen Menschen unvollkommene Manifestationen von Gottes Güte sehen.
Wir sehen treue Ehepaare, liebende Mütter, fähige Ärzte, die sich um ihre Patienten kümmern, Richter, die ihr Bestes tun, um gerecht zu sein.
Warum also sind Menschen auf Abwege geraten?
Gott hat Männer und Frauen mit seinem eigenen Wesen geschaffen.
Ein wesentlicher Aspekt von Gottes Wesen ist seine Entscheidungsfreiheit. Gott musste weder etwas noch jemanden erschaffen. Er hat sich frei entschieden, alles und jeden zu erschaffen, auch dich und mich.
Wenn wir nach dem Bilde Gottes geschaffen sind, müssen wir auch diese wesentliche Eigenschaft Gottes haben, die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, zu heiraten oder ledig zu bleiben, zu lieben oder zu hassen, zu gehorchen oder nicht zu gehorchen.
Als Gott den ersten Mann und die erste Frau schuf, setzte er sie in einen Garten voller Obstbäume. Sie hatten die Wahl, jede Frucht zu essen, außer einer, der Frucht des verbotenen Baumes. Sie mussten sich entscheiden, ob sie Gott vertrauen und gehorchen oder nicht gehorchen wollten.
Wahre Liebe ist immer eine Entscheidung. Ein neugeborenes Baby spürt die Liebe seiner Mutter und erwidert diese Liebe, aber wenn Jungen und Mädchen aufwachsen, müssen sie sich entscheiden, ihre Eltern zu lieben, oder sie können rebellieren und schlechte Entscheidungen treffen.
Weil unsere Eltern keine Engel sind, müssen wir auch unsere Eltern vergeben. Auch das ist eine Entscheidung.
Gott hat uns nicht als perfekte Computer geschaffen, die unfehlbar darauf programmiert sind, das zu tun, wozu wir programmiert wurden.
Wenn wir so lieben, wie Gott es von uns will, ist das immer eine Entscheidung.
Wofür wirst du dich heute entscheiden?
Wir alle haben Verderbtheit von unseren Eltern geerbt, und wir alle sind durch die Welt, in der wir leben, schlechten Einflüssen ausgesetzt worden.
Wir leben nicht in einer perfekten Beziehung zu Gott, weil der erste Mann und die erste Frau von der verbotenen Frucht aßen und ihre verdorbene Natur an alle Generationen weitergaben.
Gott sah, dass wir unseren freien Willen missbrauchen würden.
Der freie Wille bringt Belohnungen für gute Entscheidungen und schlechte Konsequenzen für schlechte Entscheidungen mit sich.
Wenn wir uns von der einzigen Quelle der Liebe und des Guten entfernen, sind wir alle dazu verdammt, zu sterben und im nächsten Leben ohne Hoffnung und Güte weiterzuleben.
Gott ist der Gott der Gerechtigkeit. Er wollte uns nicht bestrafen. Er sandte seinen eigenen, ewigen Sohn in diese Welt, um die Strafe für unsere Sünde zu übernehmen. Wenn wir uns an Jesus wenden, wird uns vergeben und ein neues Leben geschenkt, ein Leben nach dem Bild unseres Schöpfers.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB
Zu lieben und zu vertrauen ist eine Entscheidung. Der Glaube an Jesus ist eine Entscheidung.
Wenn wir so lieben, wie Gott es von uns will, ist das immer eine Entscheidung.
Wofür wirst du dich heute entscheiden?
Samstag, 17. Dezember 2022
Entfremdungen zwischen Christen
Es gibt so viele Missverständnisse und Entfremdungen zwischen Christen.
Ein amerikanischer Prediger hat eine Vision bekommen, indem christliche Soldaten von beiden Seiten des amerikanischen Bürgerkriegs zu Jesus kamen.
Sie zeigten Jesus ihre Schwerter, und wischten das Blut ihrer Feinde von den Klingen. Sie glaubten an Jesus, und sie hatten ihre Glaubensbrüder geschlachtet.
Es gibt Katholiken, die Jesus lieben, und es gibt Christen in Landeskirchen und Freikirchen, die Jesus lieben.
Vielen Katholiken wurde beigebracht, dass alle Protestanten Ketzer sind, die auf dem Weg zur Hölle sind. Nicht wenige Protestanten verurteilen alle Katholiken auf dieselbe Weise.
Auf beiden Seiten gibt es einige Bibellehrer, die behaupten, dass alle ihre Lehren fehlerfrei sind und dass alle Andersdenkenden Ungläubige und Verdammte sind.
Wenn wir die christliche Geschichte studieren, sehen wir, dass sich Christen verschiedener Konfessionen nicht nur missverstanden, sondern nicht selten gehasst oder abgeschlachtet haben.
Nicht nur die Katholiken, sondern auch Luther und Zwingli haben Wiedertäufer sehr grausam verfolgt.
Wir missverstehen Jesus oft total. Jesus hat nie gesagt, dass man in Gottes Himmel kommt, wenn man theologisch korrekt ist.
Für Paulus war Theologie sehr wichtig, aber Paulus schrieb auch nie, dass nur theologisch korrekte Denker eine Eintrittskarte in Gottes Reich haben.
Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Durch ihn haben wir auch im Glauben den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Römer 5,1–2 EÜ
Eine wunderschöne Veranschaulichung dieser Wahrheit finden wir in der Geschichte von Jesus Tod am Kreuz.
Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Christus? Dann rette dich selbst und auch uns!
Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen.
Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan.
Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst!
Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Lukas 23,39–43 EÜ
Der sterbende Verbrecher hatte keine Ahnung von Theologie. Er war wahrscheinlich kein frommer Jude, der mit der Heiligen Schrift vertraut war, aber er erlebte eine persönliche Begegnung mit Jesus, mit der Liebe des Sohnes Gottes.
Wenn du eine persönliche Begegnung mit Jesus hast, und ihm dein ganzes Leben anvertraust, hast du schon die freie Gebe des Ewigen Lebens empfangen.
Jesus verspricht dir, was er einst in der Bibel sagte:
Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Johannes 11,25–26 EÜ
Mit dieser Begegnung und mit dieser Entscheidung, hast du einen neuen Anfang im Leben, aber das ist nur der Anfang.
Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger,
und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen! Johannes 8,31–32 SLT
Donnerstag, 17. November 2022
Gott ist besser als du denkst
Wenn du an Jesus glaubst, und Gott vom Herzen vertraust, brauchst du keine Furcht vor dem Tod zu haben.
Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Johannes 14,1–2 SLT
Als Lazarus starb, war seine Schwester tief erschüttert.
Da sprach Martha zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärst, mein Bruder wäre nicht gestorben! Johannes 11,21 SLT
Jesus tröstete sie mit der Verheißung, dass unser Leben mit dem irdischen Tod nicht zu Ende ist.
»Dein Bruder wird auferstehen!«, gab Jesus ihr zur Antwort.
»Ja, ich weiß«, sagte Marta, »am letzten Tag, bei der Auferstehung der Toten.« Johannes 11,23–24 HfA
Martha glaubte dies bereits, aber Jesus wollte ihr noch etwas Besseres offenbaren.
Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Johannes 11,25–26 EÜ
Sie glaubte das einigermaßen, aber Jesus wollte ihre Erwartungen weit übertreffen.
Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt. Epheser 3,20 HfA
Lazarus war schon vier Tage tot, aber Jesus erweckte ihn zu einem neuen Leben, nicht nur wiederhergestellt, sondern nicht mehr krank.
Egal wie schwach dein Glauben sein mag, will Jesus dir helfen.
Egal wie stark dein Glauben, will Jesus deine Erwartungen übertreffen.
Gott ist besser, als du denkst.
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11 SLT
Donnerstag, 25. August 2022
Meine Zeiten in Gottes Hand
Meine Zeit steht in deinen Händen. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen. Psalm 31,16 LU
Immer wieder lesen wir in der Bibel, dass Gott seine treuen Kinder von ihren Feinden rettet. Aber dann stoßen wir auf einen Widerspruch.
Jesus wurde am Kreuz hingerichtet. Fast alle die ersten Apostel wurden als Märtyrer ermordet. Nur Johannes starb eines natürlichen Todes.
Paulus wurde in Rom hingerichtet. Daniel wurde vor den hungrigen Löwen in Babylon beschützt, aber viele Christen in Rom wurden von Löwen gefressen.
Paulus wurde schrecklich verfolgt.
Fünfmal habe ich von den Juden die neununddreißig Schläge erhalten.
Dreimal wurde ich von den Römern mit Stöcken geschlagen, und einmal hat man mich gesteinigt. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einmal trieb ich sogar einen Tag und eine ganze Nacht hilflos auf dem Meer. 2. Korinther 11,24–25 HfA
Sollten wir daraus schließen, dass Paulus nicht von Gott geschützt, gerettet und geheilt wurde?
Im Gegenteil. Ohne Gottes Schutz, Rettung und Heilung hätte Paulus überhaupt nicht überlebt.
Aber Paulus wurde am Ende hingerichtet, oder?
Ich sage dir das, weil ich mit dem Todesurteil rechnen muss und mein Leben nun bald für Gott geopfert wird.
Doch ich habe den guten Kampf des Glaubens gekämpft; jetzt ist das Ziel erreicht, und ich bin Gott treu geblieben.
Nun hält der Herr für mich auch den Siegespreis bereit:
Er, der gerechte Richter, wird mir am Tag des Gerichts seine Anerkennung schenken; aber nicht allein mir, sondern allen, die wie ich voller Sehnsucht auf sein Kommen warten. 2. Timotheus 4,6–8 HfA
Manche verstehen, dass wir als Christen leiden müssen, aber sie missverstehen Jesus.
Sie wollen Krankheit als Gnadengabe Gottes geduldig ertragen, aber diese Lehre kommt nicht von Jesus. Niemand, der bei Jesus Heilung suchte, erhielt die Antwort, dass er geduldig leiden sollte. Jesus heilte immer.
Ich habe immer wieder Heilung von Gott erlebt. Ich bin mehrmals von Todesgefahr gerettet worden, aber wenn ich wegen meines Glaubens Ablehnung und Misshandlung leide, muss ich das akzeptieren.
Wenn Gott immer heilt, soll ich erwarten, unsterblich auf der Erde zu bleiben? Unsinn!
Ich werde eines Tages sterben. Ich freue mich auf Gottes neue Welt im Himmel, aber bete, dass ich nicht vorzeitig sterben werde.
Meine Zeit steht in deinen Händen. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen. Psalm 31,16 LU
Hinter den Angriffen von Feinden und auch Krankheit und Verletzungen steckt Gottes Feind, der Teufel.
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben. Johannes 10,10 SLT
Manche Prediger lehren, dass wir Gott für Krankheiten und Verletzungen danken sollen, aber Jesus sagte, wir haben einen Feind, der uns verletzen und zugrunde richten will.
Ich danke Gott nicht für Krebs oder Depression. Ich danke Gott für seine Heilung, und ich habe das erlebt.
Aber ich bete für meine Mitmenschen, die mich missachten, ablehnen oder drangsalieren.
Freitag, 15. April 2022
Jesus der einzige Retter
Vater Gott hat seinen einzigen Sohn in dieser Welt gesandt. Er heißt Jesus, oder auf Hebräisch Jeschua.
Die Griechen und Inder glauben an Götter, die auf dieser Erde in menschlicher Form erschienen, aber Jesus war ganz anders.
Es gibt nur einen Gott, der Schöpfer von allem, was ist.
Dieser Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Gott ist Liebe.
Der Vater liebt den Sohn und der Sohn liebt den Vater.
Die Einheit Gottes besteht aus Liebe, nicht ichbezogene Selbstliebe, sondern Liebe zwischen Vater und Sohn.
Der liebe Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, hat das Universum geschaffen. In dieses Universum hat Gott einen Planeten gesetzt. Auf diesem Planeten schuf Gott Menschen, die Gottes wunderbaren Charakter widerspiegeln sollten.
Da sprach Gott: »Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische im Meer, die Vögel am Himmel, über alles Vieh, die wilden Tiere und über alle Kriechtiere herrschen.«
So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie. 1 Mose 1,26–27 NLB
Die Menschen hatten einen freien Willen, weil sie Gottes Ebenbild waren, Wesen mit Freiheit, keine Roboter. Aber die Menschen haben ihren freien Willen missbraucht und Gottes Führung abgelehnt.
Die erste Sünde war keine sexuelle. Adam und Eva waren keine Mörder oder Diebe. Die erste Sünde war Misstrauen, Ablehnung von Gottes liebevoller Anweisung.
Dadurch haben sie ihre menschliche Natur verdorben. Wir sind ihr Nachkommen, und unsere menschliche Natur ist auch verdorben.
Aber Gott wollte uns Menschen nicht der Verdorbenheit und dem Tod preisgeben. Er wollte uns von uns selbst retten.
Warum hat Gott seinen ewigen Sohn in diese Welt gesandt?
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Johannes 3,16–17 NLB
Willst du Jesus dein Leben anvertrauen? Dann bist du mit Gott versöhnt. Dein sterblicher Körper wird sterben, aber du wirst ein ewiges Zuhause bei Gott haben.
Dienstag, 22. März 2022
Errettung im Krieg
Ich dachte an die Krisen in der Welt. Ich bete seit langem für die leidenden Ukrainer. Ich bete manchmal intensiv und heftig. Ich freue mich, wenn ich Zeugnisse von Wundern höre, aber ich fühle mich manchmal trotzdem betrübt und entmutigt.
Aber wo ist meine Freude am Herrn? Bin ich als Christ ein Versager? Wo ist meine Anbetung? Ich liebe Gott, aber ….
Dann betete ich. Ich habe Gott mitgeteilt, wie traurig und entmutigt ich fühle. Die Finsternis in der Welt ist so entmutigend.
Dann bekam ich einen Eindruck vom Heiligen Geist.
Ich sah vor meinem inneren Auge sehr viele Menschen, die sterben, aber im Glauben sterben. Sie kommen an die Tore des Himmels und die Menschen und Engel im Himmel empfangen sie mit Jubel.
Ich dachte an die Worte von Jesus.
Genauso ist im Himmel die Freude über einen verlorenen Sünder, der zu Gott zurückkehrt, größer als über neunundneunzig andere, die gerecht sind und gar nicht erst vom Weg abirrten! Lukas 15,7 NLB
In schrecklichen Zeiten schreien viele verlorene Menschen zu Gott. Es ist besser als vergebener Sünder zu sterben, als ohne Glauben auf der Erde zu bleiben.
Und ich werde Wunder oben am Himmel tun und Zeichen unten auf der Erde – Blut und Feuer und Rauchwolken.
Die Sonne wird finster werden und der Mond blutrot, ehe der große und herrliche Tag des Herrn anbricht.
Und jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.‹ Apg 2,19–21 NLB
Millionen Christen in der ganzen Welt beten jetzt intensiv für die leidenden Menschen in der Ukraine. Ich habe Fotos gesehen, wo viele Ukrainer in Zufluchtsorten intensiv beten.
Gott erhört Gebet. Manchmal hören wir von Wundern, wo Ukrainer eine Rakete kommen sehen, aber dann verschwindet die Rakete, wie in einem Fantasyfilm.
Gott schützt seine Kinder mit vielen unerklärlichen Wundern, aber nicht immer. Es ist auch ein Segen, im Glauben zu sterben.
Menschen, die dem Herrn die Treue halten, kommen um, aber niemanden kümmert das. Sie werden aus dem Leben gerissen, aber niemand begreift, dass Gott sie dadurch vor noch schlimmeren Zeiten bewahren will.
Sie haben ein aufrichtiges Leben geführt, nun ruhen sie in Frieden. Jesaja 57,1–2 HfA
Darauf erwiderte ihr Jesus: »Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt.
Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?« Johannes 11,25–26 HfA
Montag, 5. April 2021
Jesus gibt dir eine Zukunft
Wenn wir vor der Glotze sitzen, was sehen wir? Wenn wir in der Stadt auf der Straße gehen, was sehen wir?
Was sehen wir im Büro, im Krankenhaus, in Schulen?
Menschen, Menschen, Menschen.
Und was ist die Zukunft dieser Menschen?
Millionen sterben täglich, nur manche an Covid.
Es gibt unzählige Leichen, und die Seelen verschwinden, aber wohin?
Kommunisten und Atheisten glauben an keine übernatürliche Realität, aber in Wirklichkeit sind viele in Esoterik verwickelt.
Hindus und Buddhisten glauben, sie werden immer wieder zurückkommen, aber wenn dieser Planet untergeht, werden sie endlich keinen Wohnort finden. Wird diese Erde ewig bestehen?
Die Unsicherheit der Moslems ist jämmerlich. Wenn ihre Tugend ihre Sünden nicht überwiegt, glauben sie, sie werden in den ewigen Flammen der Hölle leiden müssen. Sie leben ständig in Angst. Wer kann mit Zuversicht behaupten, dass seine Tugend reicht, um Gott zu gefallen.
Aber es gibt einen guten Gott, der dich unendlich liebt. Er hat uns in der Bibel gesagt, dass Er alle unsere Sünden total vergeben will.
Aber wie kann ein heiliger und gerechter Gott unsere Sünden unbestraft tolerieren? Unsere Sünde hat diesen Planeten vergiftet. Es kann nicht so weiter gehen.
Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben. Johannes 3,16 GN
Gott hat eine gute Zukunft für dich geplant, aber er wird dich nicht zwingen, seinen Weg zu gehen.
Aber wenn du von deinem bisherigen Leben satt bist, und Gottes Liebe erleben willst, ist Jesus bereit, dein Gefährte und Wegweiser zu sein.
Jesus ist am Kreuz gestorben, um deine Strafe für deine Sünden auf sich zu nehmen, aber er ist nicht tot geblieben.
Jesus wartet auf deinen Hilferuf.
Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jeremia 33,3 ELB
„Darum kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und belastet seid; ich will euch Ruhe schenken, daß ihr aufatmen könnt. Matthäus 11,28 Bruns
Dienstag, 1. Dezember 2020
Gottes Gnade ablehnen?
Dezember ist hier. Hoffentlich wirst du Weihnachtsgeschenke geben und auch bekommen.
Heute habe ich eine Talkshow im Fernsehen gesehen. Da fragte eine, ob man ein Geschenk ablehnen darf. Natürlich ist das kein Verbrechen, aber es kann eine Beleidigung sein.
Wenn du das Neue Testament liest, wirst du sehen, wie Gott wunderbare Geistesgaben verteilt hat. Das wichtigste aller Gaben Gottes ist natürlich das Opfer seines Sohnes.
Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 ELB
Gott ließ seinen Sohn Jesus am Kreuz sterben, aber nicht, weil er ein grausamer Vater war, sondern weil Jesus die Strafe für meine Sünde und deine Sünde leiden sollte.
Gott ist barmherzig aber auch gerecht. Sünde darf nicht unbestraft sein, aber Gottes Sohn hat unsere Strafe auf sich genommen.
Dadurch hat Gott einen neuen Weg für uns geöffnet, und ein neues Leben angeboten. Jesus ist für alle Sünden der ganzen Menschheit gestorben. Werden dann Hitler und Stalin mit uns im Himmel sein?
Nein.
Gott hat uns ein neues Leben angeboten, aber wir haben die freie Wahl, ob wir Gottes neues Leben akzeptieren oder nicht.
Nach dem Krieg mussten die allerschlimmsten Nazi Verbrecher vor Gericht stehen. Die Amerikaner haben militärische Kapläne beauftragt, den Gefangenen mit Seelsorge zu helfen.
Erstaunlicherweise haben manche Gefangenen sich echt gedemütigt und vom Herzen Buße getan.
Hitlers Außenminister war Von Ribbentrop. Vor seiner Hinrichtung flehte er seiner Frau an, ihre Kinder christlich zu erziehen. Das war kein leeres formelhaftes Gebet für Vergebung.
Aber nicht alle haben Gottes Gnade akzeptiert. Hermann Göring hat sich mit einer Giftampulle umgebracht.
Im Jahre 1830 wurde ein Verbrecher in den USA zum Tode verurteilt, aber der Präsident wollten ihm begnadigen. Der Mann lehnte die Begnadigung ab.
Du kannst Gott nicht davon abhalten, dich zu lieben, aber du kannst Gottes Liebe zurückweisen.
Der Verbrecher lehnte Begnadigung ab, musste sterben.
Freitag, 13. November 2020
Jesus will alle retten.
Gott will dir vergeben und dir ewiges Leben schenken.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 EIN
Wenn du glauben kannst und glauben willst, wird Gott dir deine Sünden vergeben.
Wenn wir behaupten, ohne Sünde zu sein, betrügen wir uns selbst und verschließen uns der Wahrheit.
Wenn wir unsere Sünden eingestehen, zeigt Gott, wie treu und gerecht er ist: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von jedem begangenen Unrecht. 1. Johannes 1,8–9 NeÜ
Vielleicht denkst du, du kannst nicht glauben. Wenn du glauben willst, wird Gott dir helfen, zum Glauben zu kommen.
Ein junger Atheist spürte die Leere in seiner Seele. Er sah eine Kirche und ging hinein, wo er fromme Anbeter beobachtete.
Er fing an, auf seine eigensinnige Weise Gott anzusprechen.
``Gott, wenn es dich gibt, und ich glaube nicht, dass du existierst, dann halte ich es nicht für meine Pflicht, an dich zu glauben. Im Gegenteil ist es deine Pflicht, mir deine Existenz zu offenbaren.
Wenn du existierst, dann lass mich dich finden.´´
In einem entlegenen Dorf lebte ein alter Mann, der Jesus liebte. Er betete jahrelang, dass Gott ihm helfen soll, einen Juden zum Glauben zu bringen.
Eines Tages war der junge Atheist, der Jude war, auf einer Reise. Er suchte in dem Dorf Unterkunft und der alte Christ hieß ihn willkommen.
Er gab ihm eine Bibel zu lesen. Als der junge Mann das Testament las, spürte er die Liebe Gottes wie Feuer in seinem Herz und er glaubte.
Der junge Atheist war jüdischer Herkunft, aber erst als er Jesus als seinen Messias kennenlernte, hat er den Gott Israels gefunden.
Der junge Atheist war jüdischer Herkunft, aber erst als er Jesus als seinen Messias kennenlernte, hat er den Gott Israels gefunden.
Bist du Jude, Moslem, Hindu oder Buddhist? Egal. Jesus wurde als Jude geboren und lebte auf Erden als Jude, aber er starb auf einem grausamen Kreuz, um die Strafe für unsere Sünden zu leiden.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 EIN
Montag, 9. November 2020
Die Suche nach Realität
Vor wenigen Jahren war sie die schöne Braut.
Jetzt ist sie alleinstehende Mutter und ihre Tochter macht ihr viel Sorgen, weil deren Freund Drogendealer ist.
Sie kommt erschöpft nach der Arbeit nach Hause und liest die Google News.
Die Grünen warnen, der Planet geht zugrunde.
Die AfD warnt, die Araber oder Türken werden uns erobern.
Die Linken beschweren sich, weil so viele Leute Arm werden.
Sie isst ihr Abendbrot allein und sucht dann etwas Trost in alten Büchern.
Als Teenager war sie idealistisch und las gerne die schöne alte Dichtung. Sie war immer romantisch aber jetzt allein, sehnt sie danach, etwas Schönes zu finden. Sie öffnet ein Buch.
´´Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
und grün des Lebens goldner Baum.``
Das tut weh. Mein Leben ist jetzt total grau und das ist keine Theorie.
Sie geht zum Hausarzt und nimmt Tabletten. Das hilft ein wenig.
Sie spricht mit ihrem Therapeuten. Das lindert auch den Schmerz.
Aber wohin jetzt? Wo, wie und mit wem kann sie eine Zukunft finden?
Am folgenden Sonntag besucht sie den Gottesdienst um die Ecke. Der Pfarrer versucht ``Ewiges Leben`` neu und aktuell zu definieren. Graue Theorie. Kein Trost da.
Sie ist furchtbar einsam, aber eine Kollegin im Büro ist freundlich. Sie ist fromme Muslimin und sie erklärt ihre Religion.
`` Wenn du fromme Muslimin wirst, und keinen Minirock mehr trägst, und eine gehorsame muslimische Ehefrau bist, wirst du vielleicht die Flammen der Hölle entkommen.``
Sie ist tolerant und will nicht verurteilen, aber sie hat keinen Bock auf einen so unappetitlichen Gott. Um ewige Schmerzen zu vermeiden, soll sie auf Arabisch beten. Danke für den interessanten Austausch.
Sie weiß nicht mehr was oder ob sie glaubt, aber sie schreit aus ihrer inneren Leere.
``Gott, wenn es dich wirklich gibt, hilf mir, dich zu finden!``
Sie hat keinen Bock auf Arabisch, Latein, Luther Deutsch oder Theologie, alles Schall und Rauch. Sie muss Wirklichkeit finden. Sie muss Hoffnung haben.
Dann besucht sie einen Gottesdienst in einer Freikirche. Sie lernt, dass die Landeskirche, die Katholiken und die Pfingstler alle schiefgehen. Gott schätzt fromme, bescheidene und äußerst konservative Töchter, und Frauen sollen nicht predigen.
Diese interessanten Leute sind Zeitreisenden. Offensichtlich muss ein guter Christ im 19. Jahrhundert leben.
Aber sie ist nicht blind. Sie sieht die Rechthaberei, aber sie sieht auch etwas Freundlichkeit. Nicht alle sind spitzfindig. Manche sind gut und echt.
Es gibt hier Stroh und Mist, aber auch vielleicht ein bisschen Gold.
Aber sie will nicht altmodische Zeitreisende werden. Sie sucht weiter.
Vor dem Krieg lebte ein junger Jude in Rumänien.
Er war Atheist, aber seine Weltanschauung gewährte ihm keinen Trost.
Eines Tages sah er eine alte Orthodoxe Kirche und er trat hinein. Er sah alte Leute, die vor einem Alter knieten. Er glaubte nicht, aber er spürte die Leere in seiner Seele.
Er fing an zu beten.
``Gott. Ich behaupte, du existierst nicht. Aber wenn es dich trotzdem gibt, bin ich nicht verpflichtet, an dich zu glauben. Es ist deine Pflicht, dich mir zu offenbaren.``
Später ging er auf das Land. Er war arm und er ging zu Fuß. Die Sonne ging unter und er suchte Unterkunft in einem Dorf.
Da wohnte ein frommer Christ, der Jahrelang dem Herrn gebetet hatte, einen Juden für Jesus zu gewinnen.
Der junge jüdische Atheist war bei ihm herzlich willkommen. Der Gastgeber gab ihm eine Bibel. Als er die Worte von Jesus las, wurden Flammen der Liebe in seinem Herzen entzündet.
Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;
und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?« Joh 11,25-26
Von diesem Tag war sein Leben völlig neu. Jesus war sein bester Freund und treuer Gefährte im Leben.