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Donnerstag, 18. November 2021

Gottes gute Pläne für Dich

Zacharias und seine Frau Elisabeth waren sehr alt und kinderlos. Auch heute ist das für viele Ehepaare eine tiefe andauernde Enttäuschung, aber zu Bibelzeiten war das eine schreckliche Scham. Man schaute auf eine kinderlose Frau herab.

Aber Gott hatte Elisabeth nie vergessen. Gott ließ sie nie im Stich.

Kurze Zeit später wurde seine Frau Elisabeth schwanger. Sie zog sich fünf Monate lang zurück.
»Wie gütig doch der Herr ist!«, rief sie. »Er hat mich von der Schande der Kinderlosigkeit befreit!«
Lukas 1,24-25


Bist du vielleicht wegen Missbrauch tief verletzt und kommst im Leben nie klar?
Bleibst du vielleicht Single?

  • Versagst du irgendwie immer wieder?

  • Hast du immer wieder Probleme in deiner Arbeit nie überwinden können?

  • Brauchst du Therapie oder musst du ab und zu in einer Klinik Hilfe suchen?

  • Haben Christen versucht, Dämonen auszutreiben, obwohl wahrscheinlich keine Dämonen in dir waren und es ging dir danach nicht besser?

Liebst du Jesus trotz allem immer noch, obwohl du oft seine Gegenwart und seinen Segen nicht spüren kannst?

Gott liebt seine verletzten Kinder unermesslich. Bitte gib nie auf!

Man schaute auf Elisabeth als eine kinderlose Frau herab. Aber Gott hatte Elisabeth nie vergessen. Gott ließ sie nie im Stich. 

  • Gott hat auch dich nie vergessen. Jesus weint für dich.

  • Gott hat trotz allem, Pläne für dich.

  • Wer nie aufgibt, wird gesegnet.

Jetzt stecken wir alle in der schlimmsten Krise in unserer Lebenszeit. Rund um die Welt schreien unzählige Menschen um Gottes Hilfe.

Aber für Millionen innerlich gebrochene Menschen ist das nicht neu. Auch in Europa gibt es so viele tief verletzten und enttäuschten Menschen, die jahrzehntelang auf Gottes Hilfe warten.

Gerade jetzt ist die ganze Welt aus der Bahn gerüttelt. Gerade jetzt können wir erwarten, dass Gott entscheidend eingreifen wird.

Denkt nicht mehr daran, was war und grübelt nicht mehr über das Vergangene.
Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen.
Jesaja 43,18-19

Auch für dich will Gott jetzt in dieser Zeit eingreifen.

›Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast. Jeremia 33,3

Gott liebt seine verletzten Kinder unermesslich. Bitte gib nie auf!

Als Gottes Sohn vor 2000 Jahren ein menschliches Leben führte, lesen wir, wie er so viele gebrochenen Menschen auf wunderbare Weise und ganz unerwartet einen neuen Start im Leben gegeben hat.

Jesus ist immer noch unter uns am Werk. Er hat seine Kraft nie verloren. Seine Liebe ist unermesslich und unveränderlich. Was er damals sagte, will er jetzt zu dir sagen.


Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Matthäus 11,28

Elisabeth wurde als hochbetagte Frau die Mutter von Johannes dem Täufer. Gott hatte einen wunderbaren Plan für ihr Leben, obwohl sie lange in der Schmach lebte. Gott hat auch dich nicht vergessen.

Donnerstag, 25. März 2021

Gott hat bessere Pläne

Bist du entmutigt? Enttäuscht? Verängstigt?
Bist du völlig niedergeschlagen?

Vor dem letzten Abendmahl waren die Apostel enttäuscht und tief erschüttert.

Aber wie war das möglich? Sie waren die engsten Freunde von Jesus. Sie glaubten, er war der Sohn Gottes, ihr Heiland und Retter. Er war leibhaftig mit ihnen. Und sie waren bestürzt?

Vor wenigen Tagen war Jesus in Jerusalem angekommen. Die Menge hatten ihn als den Messias mit Jubel anerkannt.

Und die Scharen, die ihm vorausgingen und die ihm folgten, schrien: Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, Hosanna in der Höhe! Matthäus 21,9 ZB 2007

Die Juden, und auch die Apostel erwarteten, dass Jesus als Messias dann das Reich Gottes in Jerusalem aufrichten würde, dass Jesus die Welt regieren würde.

Aber Jesus hat das nicht getan. Alle waren enttäuscht. Die religiösen Leiter konnten jetzt die enttäuschten Juden manipulieren.

Statt des erwarteten Triumphs starrten die Jünger der Katastrophe ins Gesicht.

Was sagte Jesus dazu?

Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich! Johannes 14,1 ELB

Du hast eine große Erweckung erwartet, jahrelang dafür gebetet, wunderbare Weissagungen gehört.

Trotzdem kam die Corona-Katastrophe. Wo ist Gott? Du verstehst nichts mehr.

Was sagt Jesus jetzt?

„Unerschüttert sei euer Herz! Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! Johannes 14,1 Bruns

Du hast etwas Wunderbares von Gott erwartet. Du hast lange darauf gewartet, und jetzt bist du erschüttert.

Mein Vater war 70 Jahre alt. Er rauchte seit vielen Jahren 40 Zigaretten täglich und seine Lungen waren fast kaputt. Ich hatte Jahrelang für ihn gebetet aber von Glauben keine Spur. Aber er war von Emphysem gequält. Das ist ein Todesurteil.

Dann fing ich an, ganz anders zu beten. „Bitte lass meinen Vater so lange leben, bis er zum Glauben kommt.“

Mit 88 Jahren bekehrte er sich. Er war sehr schwach aber man hörte kein Zeichen von Emphysem.

Endlich wurde er 91. Er war halb blind und das Leben war ihm eine Last geworden.

Dann las ich in der Bibel:

Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn meine Rettung schauen.« Psalm 91,16 ELB

Ich dankte und lobte Gott. Ich betete dann tollkühn.

„Lieber Gott, du hast mein Gebet erhört. Aber jetzt ist das Leben für meinen Vater eine Qual. Wie wäre es, wenn mein Vater genau 16 Tage nach seinem 91. Geburtstag in Frieden Abschied nimmt?

Genau 16 Tage später nahm Jesus meinen Vater ohne Schmerzen mit in den Himmel.

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,2–3 SLT


Gott hat gute Pläne für uns, auch für dich.

„Unerschüttert sei euer Herz! Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! Johannes 14,1 Bruns

Montag, 9. November 2020

Die Suche nach Realität

Vor wenigen Jahren war sie die schöne Braut.
Jetzt ist sie alleinstehende Mutter und ihre Tochter macht ihr viel Sorgen, weil deren Freund Drogendealer ist.
 
Sie kommt erschöpft nach der Arbeit nach Hause und liest die Google News.
 

  •   Die Grünen warnen, der Planet geht zugrunde.

  •   Die AfD warnt, die Araber oder Türken werden uns erobern.

  •   Die Linken beschweren sich, weil so viele Leute Arm werden.

Sie isst ihr Abendbrot allein und sucht dann etwas Trost in alten Büchern.

Als Teenager war sie idealistisch und las gerne die schöne alte Dichtung. Sie war immer romantisch aber jetzt allein, sehnt sie danach, etwas Schönes zu finden. Sie öffnet ein Buch.
 
´´Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
und grün des Lebens goldner Baum.``
 
Das tut weh. Mein Leben ist jetzt total grau und das ist keine Theorie.
 
Sie geht zum Hausarzt und nimmt Tabletten. Das hilft ein wenig.
Sie spricht mit ihrem Therapeuten. Das lindert auch den Schmerz.
 
Aber wohin jetzt? Wo, wie und mit wem kann sie eine Zukunft finden?
 
Am folgenden Sonntag besucht sie den Gottesdienst um die Ecke. Der Pfarrer versucht ``Ewiges Leben`` neu und aktuell zu definieren. Graue Theorie. Kein Trost da.
 
Sie ist furchtbar einsam, aber eine Kollegin im Büro ist freundlich. Sie ist fromme Muslimin und sie erklärt ihre Religion.
 
`` Wenn du fromme Muslimin wirst, und keinen Minirock mehr trägst, und eine gehorsame muslimische Ehefrau bist, wirst du vielleicht die Flammen der Hölle entkommen.``
 
Sie ist tolerant und will nicht verurteilen, aber sie hat keinen Bock auf einen so unappetitlichen Gott. Um ewige Schmerzen zu vermeiden, soll sie auf Arabisch beten. Danke für den interessanten Austausch.
 
Sie weiß nicht mehr was oder ob sie glaubt, aber sie schreit aus ihrer inneren Leere.
 
``Gott, wenn es dich wirklich gibt, hilf mir, dich zu finden!``
Sie hat keinen Bock auf Arabisch, Latein, Luther Deutsch oder Theologie, alles Schall und Rauch. Sie muss Wirklichkeit finden. Sie muss Hoffnung haben.
 
Dann besucht sie einen Gottesdienst in einer Freikirche. Sie lernt, dass die Landeskirche, die Katholiken und die Pfingstler alle schiefgehen. Gott schätzt fromme, bescheidene und äußerst konservative Töchter, und Frauen sollen nicht predigen.
 
Diese interessanten Leute sind Zeitreisenden. Offensichtlich muss ein guter Christ im 19. Jahrhundert leben.
 
Aber sie ist nicht blind. Sie sieht die Rechthaberei, aber sie sieht auch etwas Freundlichkeit. Nicht alle sind spitzfindig. Manche sind gut und echt.
 
Es gibt hier Stroh und Mist, aber auch vielleicht ein bisschen Gold.
Aber sie will nicht altmodische Zeitreisende werden. Sie sucht weiter.

Vor dem Krieg lebte ein junger Jude in Rumänien.
Er war Atheist, aber seine Weltanschauung gewährte ihm keinen Trost.


Eines Tages sah er eine alte Orthodoxe Kirche und er trat hinein. Er sah alte Leute, die vor einem Alter knieten. Er glaubte nicht, aber er spürte die Leere in seiner Seele.
 
Er fing an zu beten.
 
``Gott. Ich behaupte, du existierst nicht. Aber wenn es dich trotzdem gibt, bin ich nicht verpflichtet, an dich zu glauben. Es ist deine Pflicht, dich mir zu offenbaren.``
 
Später ging er auf das Land. Er war arm und er ging zu Fuß. Die Sonne ging unter und er suchte Unterkunft in einem Dorf.
 
Da wohnte ein frommer Christ, der Jahrelang dem Herrn gebetet hatte, einen Juden für Jesus zu gewinnen.

Der junge jüdische Atheist war bei ihm herzlich willkommen. Der Gastgeber gab ihm eine Bibel. Als er die Worte von Jesus las, wurden Flammen der Liebe in seinem Herzen entzündet.

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;

und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?«  Joh 11,25-26
 
Von diesem Tag war sein Leben völlig neu. Jesus war sein bester Freund und treuer Gefährte im Leben.

Samstag, 8. August 2020

Gib nie auf! Nie, nie, nie!

 Du bist nicht zufällig auf Erden. Gott hat einen guten Zweck für dein Leben bestimmt, aber es ist schiefgegangen.

Wenn dein Leben in völlig in Ordnung ist, ist diese Botschaft nicht für dich.
Wenn alles gut läuft und du siehst oft, dass Gott deine Gebete erhört, dann brauchst du vielleicht nicht weiterzulesen.

Ein Mann in Afrika führte ein jämmerliches Leben. Er war obdachlos und dreckig. Seine Kleider waren Fetzen und er hielt die ganze Zeit Müll in seinen Händen. Er lief von einem Dorf zum anderen, ohne Freunde, ohne Frieden, ohne Hoffnung.

Ein Prediger hat diesen Mann irgendwie gelockt, und ihn zu einer Versammlung zu bringen. Er hörte da Worte des Lebens und spürte die liebevolle Kraft des Heiligen Geist.
 

Auf einmal verließen die Dämonen ihr gequältes Opfer und er ließ den Müll von seinen Händen fallen.

Der Evangelist umarmte ihn als seinen Bruder. Der Mann war geheilt. Er legte sein Zeugnis ab und erzählte, wie er 17 Jahre lang von Dämonen geplagt wurde, aber jetzt nicht mehr.

Er war danach jeden Tag in den Versammlungen. Er saß sauber und frisch gekleidet auf der Bühne. Er fing an, mit Gottes Hilfe, ein normales Leben zu führen.

Ist dein Leben eine Qual? Bitte gib nicht auf.

Es kann aber sein, dass du von dieser Geschichte keine Ermutigung findest. Du hast Gottesdienste mehrmals besucht. Du hast Befreiung gesucht, aber es klappte nicht.

Bitte gib trotzdem nicht auf. 

Es gibt Christen, die mit Gottes Kraft und Weisheit wirklich helfen können, und andere, die ohne Weisheit dienen.

Eine Frau war Geisteskrank und ihr Kind wurde ihr weggenommen. Sie besuchte mehrmals Versammlungen, wo der Heilige Geist am Werk war, aber sie wurde nicht geheilt. 

Dann kam ein sehr begabter Gastprediger, der für sie betete. Sie wurde auf der Stelle befreit und geheilt. Endlich war ihre Qual zu Ende. Die Psychiater und Beamten haben ihre Heilung erkannt und sie durfte ihr Kind wieder haben.

Aber wir sind nicht alle gleich. Es gibt Christen, die alle gebrochenen Menschen als dämonisiert betrachten. Sie haben nur zwei Methoden. Hände auflegen und heilen, oder Dämonen austreiben.

Aber es gibt auch Menschen die wegen Missbrauch, Geisteskrankheit oder Drogensucht eine andere Art Betreuung brauchen. Manche brauchen Seelsorge, Therapie und Reha.

Vielleicht hast du vergebens versucht, durch Hände-Auflegen, Befreiung oder Fasten, deinen ersehnten Durchbruch zu empfangen.

Bitte gib nie auf. Es gibt Christen, die alles Mögliche versucht haben, aber dann in der Psychiatrie mehr Menschenverständnis gefunden, als in der Gemeinde.

Ich habe selbst jahrelang mit Depression und verschiedenen Problemen viele harte Proben durchstanden. Gott hat mein Leben wunderbar wiederhergestellt.

Jesus sagte:

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu zerstören. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Joh 10,10

Ich habe nie aufgegeben, an dieses Wort von Jesus festzuhalten.

Bitte gib nicht auf.

Donnerstag, 9. Juli 2020

Zu Hause mit Jesus

Suchst du eine Gemeinde, wo Jüngerschaft ernst genommen wird, und wo du auch Nächstenliebe, freundliche Gemeinschaft und Respekt findest?

Die Sklaven von Isaak gruben im Tal und stießen auf eine Quelle.
Doch die Hirten von Gerar sagten: »Dies ist unser Wasser!« und stritten sich mit Isaaks Hirten. Deshalb nannte Isaak den Brunnen »Streit«.
1. Mose 26,19-20 NLB
 
Du findest eine Gemeinde, wo du Gottes Gnade und Wahrheit suchst, und du findest da Gottes Segen. 


Aber die Christen in dieser Gemeinde behaupten, der Segen gehört uns. Du musst in allem gehorchen. Wir bestimmen, was du hier isst und trinkst.

Der Segen erstickt in deiner Kehle. Nach und nach fühlst du dich wie versklavt, aber könnten diese Leute vielleicht recht haben?
Aber dann wird es unerträglich und du ziehst weiter.

Isaaks Männer gruben einen anderen Brunnen, doch auch hier kam es wieder zum Streit, und Isaak nannte ihn »Anfeindung«.

1. Mose 26,21 NLB

 
Dann findest du eine andere Gemeinde. Es ist besser. Du findest auch hier Gottes Segen, aber mit mehr Freiheit und Freundlichkeit.

Aber dann kommt ein Streit in der Gemeinde. Einige wollen dem Pastor beistehen, aber andere kritisieren an ihm herum. Wer soll das lebendige Wasser verwalten und austeilen, der Pastor oder die Splittergruppe? 


Mit dem immer zunehmenden Streit verschwindet der Segen. Du ziehst weiter.

Jesus ist der Gute Hirte. Er will dich leiten, schützen und versorgen, aber du wirst leider oft Hirte finden, die behaupten, das Wasser gehört ihnen. Nein. Das Wasser gehört nur Jesus.

Da zog er weiter und ließ noch einen weiteren Brunnen graben. Diesmal gab es keinen Streit. 


So nannte Isaak den Brunnen Rehobot . Denn er sagte: »Der HERR hat uns doch noch Raum gegeben, nun werden wir uns im Land ausbreiten können.« 1. Mose 26,22 NLB

Am letzten Tag, dem Höhepunkt des Festes, stellte Jesus sich hin und rief der Menge zu: »Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken!

Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen, wie es in der Schrift heißt.«

Mit dem »lebendigen Wasser« meinte er den Geist, der jedem zuteilwerden sollte, der an ihn glaubte. Aber der Geist war noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.
Johannes 7,37-39


Gute Prediger und Leiter können Gottes Geist freisetzen, sonst sind sie keine guten Leiter, aber der Geist Gottes gehört nicht exklusiv der Kirchenleiterschaft. Der Geist Gottes gehört Gott selbst.

Jesus will selbst dein Hoher Priester sein, auch dein Mentor und Freund. Du kannst Jesus als deinen Hirten und Freund kennenlernen. Das ist ein Prozess. Deine Bekehrung ist nur der Anfang.

Gib bitte nicht auf. Gott hat trotz allem immer noch gute Pläne für dich.

Dienstag, 23. Juni 2020

Gottes Kerze in der Tiefsten Finsternis

Die Gnade des HERRN nimmt kein Ende! Sein Erbarmen hört nie auf,
jeden Morgen ist es neu. Groß ist seine Treue.

Meine Seele spricht: »Der HERR ist mein Anteil , auf ihn will ich hoffen.«
Klagelieder 3,22-24


In sehr harten Zeiten kann Gottes Liebe als eine kleine Kerze in der Finsternis erscheinen. Du sehnst dich nach dem Morgenlicht; du willst unbedingt den Sonnenaufgang sehen, aber immer noch ist es finster um dich.

Du betest für Licht und Gott lässt eine Kerze erscheinen. Die Kerze ist nicht die Sonne, aber Gott will dich mit einem Vorzeichen ermutigen.

Wenn du sehr krank bist, kannst du Hunger haben, aber du kannst nur ein bisschen Nahrung ertragen. Nimm dankbar an, das bisschen, das Gott dir gibt und hör nicht auf zu hoffen und Gott zu vertrauen, dass mehr kommen wird.

 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Joh 1,5 ZUR


Die Juden waren 70 Jahre lang in Babylon Gefangene. Dann kehrte ein Überrest nach Jerusalem zurück. Die Stadt war in Trümmern. Es war wie Deutschland in 1945.

Man kann ein Land von Ruinen nicht in einem Monat wieder aufbauen. Man muss klein anfangen. Nehemia und sein Team mussten die Stadtmauern aufbauen. Das war ein harter Kampf.
 

Der Tempel von Salomon war auch in Ruinen. Es war früher ein prächtiges Gebäude, aber sie mussten irgendwie klein anfangen.

Denn wer ist es, der den Tag kleiner Dinge verachtet?

 Zech 4,10 

Vielleicht hast du ein Nervenzusammenbruch erlebt. Gott will dir helfen, jeden Tag kleine Schritte voranzukommen.

Vielleicht bist du ganz unten. Du bist ein Asylant und bist nach Europa zu Fuß gekommen. Du willst ein neues Leben haben, aber du musst klein anfangen.

Bist du wegen Ehescheidung oder Missbrauch am Boden zerstört? Gott will dein Leben irgendwie wiederherstellen, aber das muss oft ein Prozess mit vielen kleinen Schritten sein.

Vielleicht ist es noch schlimmer. Du bist im Knast oder in einem Bordell. Menschen haben dich verworfen aber nicht Gott.

Eine bekannte deutsche Predigerin hat vielen Asylanten und auch Prostituierten geholfen. Ich werde nie vergessen, was sie in einer Predigt sagte.

´´Es wird in Bordellen mehr gebetet als in vielen Gemeinden.``
Gott hört die Gebete im Knast und die Gebete in Bordellen.


Egal wo du bist, will Gott dir helfen, den nächsten kleinen Schritt zu nehmen.


Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir große, unfassbare Dinge mitteilen, die du nicht kennst. Jer 33,3 EIN

Sonntag, 14. Juni 2020

Gib nicht auf! Gib nicht auf!

Wenn alles um dich herum schiefgeht, wenn du in deinem Job nicht klarkommst, oder du bist vielleicht missverstanden. 

Wenn Familienprobleme wie Sturmwellen auf deinem Kopf brechen und du bist verletzt und innerlich zerbrechlich, dann kannst du wie ein untauglicher Versager fühlen.

Trotzdem hast du vielleicht tief gehende Erfahrungen mit Gott gehabt. Du bist begabt und gesalbt. Du bist berufen, andere zu trösten und ermutigen. Gib bitte nicht auf!

In der Bibel hat Hiob alles verloren, auch seine Gesundheit. Seine Frau sagte ihm, er sollte Gott verfluchen und aufgeben, aber er gab nicht auf.

Doch eines weiß ich: Mein Erlöser lebt; auf dieser todgeweihten Erde spricht er das letzte Wort!
Auch wenn meine Haut in Fetzen an mir hängt und mein Leib zerfressen ist, werde ich doch Gott sehen!
Hiob 19,25-26


Als Paulus in einem römischen Gefängnis war, gab er nicht auf. Er schrieb von seiner Gefängniszelle einige der schönsten Briefe im Neuen Testament.

Ich bin ganz sicher, dass Gott, der sein gutes Werk in euch angefangen hat, damit weitermachen und es vollenden wird bis zu dem Tag, an dem Christus Jesus wiederkommt. Philipper 1,6

Paulus war fest entschlossen, an Gottes Bestimmung und Endziel für sein Leben weiter zu glauben. Er hatte eine Berufung, die Christen zu ermutigen und zu lehren. Das machte er auch in seiner Gefängniszelle weiter.

Das gilt auch für dich, egal wie hart und schmerzvoll deine Situation jetzt sein mag. 


Gott hat ein gutes Werk in dir angefangen und der Vater im Himmel hat seine guten Pläne für dein Leben nicht abgeschafft.

Paul Gerhard war ein mutiger Pastor in einer sehr harten Zeit, in dem Dreißigjährigen Krieg. Kurz nach diesem Krieg hat er dieses berühmte Kirchenlied geschrieben.

BEFIEHL du deine Wege
und was dein Herze kränkt
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn
der wird auch Wege finden,

da dein Fuß gehen kann.

Die Coronakrise ist auch eine schwierige Zeit, aber gerade in dieser Zeit will Gott seine treuen Kinder aufrichten. 


Gott will sein Volk wie eine himmlische Armee mobilisieren, aber der Feind will uns hindern. Du bist hart angegriffen und das ist kein Zufall.

Es ist Zeit, dass wir unsere Zuversicht nicht wegwerfen, egal wie wir angegriffen sind.

Deshalb werdet nicht müde zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen und gebt nie auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir auch den entsprechenden Segen ernten. Galater 6,9

Samstag, 13. Juni 2020

Gottes Überraschungen

Ohne Überraschungen wird das Leben langweilig oder sinnlos. Wenn alles planmäßig passiert, kann  eine Sehnsucht nach Abenteuer in dir auftauchen. 

Wenn dein Job und dein Familienleben nur Routine ist, kann das Leben unerträglich werden.

In der Bibel finden wir spannende Abenteuer. Aber ein christliches Leben, wo alles richtig und verständlich geschehen soll, wo die Aktivitäten in der Gemeinde alle planmäßig funktionieren, ist alles anderes als ein Abenteuer.

In einem Abenteuer läuft nicht alles glatt. In einem Abenteuer ist Gefahr. Dinge gehen schief.

In der Bibel findet man viele Wunderheilungen. Wir hören gern Zeugnisse, wo Gott Krebs geheilt hat, aber es ist kein Kinderspiel, wenn man mit der grauenhaften Überraschung einer Krebsdiagnose konfrontiert ist.

Wir hören gern Zeugnisse, wo ein arbeitsloser Christ ganz unerwartet seinen Traumjob findet, aber es ist kein Spaß, wenn man seinen Job verliert.

Wenn alles schrecklich schiefgeht, suchen wir oft natürliche Auswege, oder wir beten, dass Gott die Antwort geben soll, die wir hoffnungsvoll erwarten.

Gott hat vielleicht deine letzte Krankheit geheilt, indem ein Prediger seine Hände auf dich gelegt hat, und diesmal erwartest du Heilung auf dieselbe Weise. Ein Prediger legt seine Hände auf dich und du wirst nicht geheilt.

Hat Gott dich im Stich gelassen? Viele denken so.

Ein Pastor in England hatte Tuberkulose. Damals gab es keine Antibiotika. Der Pastor betete für eine Wunderheilung.

Gott hat ihm kein schlagartiges Wunder gegeben, aber Gott gab ihm eine klare Anweisung. Er sollte jeden Tag zwei stunden beten und Gottes Nähe suchen. Er gehorchte und wurde geheilt, aber nicht von einem Tag zum nächsten.

Wenn Gott dein Gebet nicht auf eine Weise beantwortet, will er dir vielleicht einen anderen Weg zeigen.

Diese Coronakrise war für Millionen eine schreckliche Überraschung.
Viele haben ganz unerwartet ihren Job verloren. Viele wurden ohne Warnung isoliert und einsam. Viele wurden Krank.

Aber Gott ist vielen Menschen ganz unerwartet begegnet.

Wenn du in Not bist, kannst du laut oder leise beten. Erwarte, dass Gott dich mit schönen Überraschungen beantworten wird.

Rufe zu mir, dann will ich dir antworten und dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen, von denen du nichts weißt! Jeremia 33,3

Dienstag, 3. März 2020

Gib nicht auf!

Ist dein Weg finster? Wirst du missachtet, gemobbt, missverstanden?
 
Bitte gib nicht auf!

Und ich werde dir Schätze aus der Finsternis geben und versteckte Reichtümer, damit du erkennst, dass ich es bin, der HERR, der dich bei deinem Namen ruft, der Gott Israels. Jes 45,3 ZUR
 

Hat Gott dich verlassen? Du hast Gold erwartet, und du hast Blei. Du hast für Honig gebetet, und du hast Mist.

Gib nicht auf.


Einst war ich in einer Gemeinde, wo ich überall Probleme sah. Ich dachte nach und sprach in meinem Herz mit Gott.

Warum war fast jede Gemeinde in meinem christlichen Leben ein Schiffbruch?

Dann kam ein ganz neuer Gedanke vom Heiligen Geist. Ich sah in meinem Geist eine Schatzkiste am Meeresboden. Ich sah ein Haufen Gold und Juwelen.

Der Gedanke von Gott war klar. ´´Aber ich habe dir den Schatz gegeben.``

Als ich mit 24 Jahren neu bekehrter Christ wurde, brauchte ich Hilfe. Ich war deprimiert und hatte kein Ziel im Leben. Ich klammerte fest an Jesus und suchte Hilfe von den Pastoren.

Manche Pastoren habe mir geholfen, aber oft war ich enttäuscht und manchmal schlecht behandelt. Ich musste lernen, an Gott selbst als meinen besten Freund und total zuverlässigen Gefährten zu vertrauen.

In sehr harten Erlebnissen habe ich die Bibel mit Hunger und Durst gelesen und darin großen Trost gefunden. Ich habe gelernt, vom ganzen Herzen zu beten und Gottes zärtliche Gegenwart zu genießen.

Ich habe viele Fehler gemacht, wie wir alle, aber mit der Zeit habe ich gelernt, Gottes Stimme zu erkennen. 


Ich meine nicht damit, eine Stimme mit meinen Ohren zu hören, sondern die Fähigkeit zu erkennen, wenn meine Gedanken oder Eindrücke von Gott selbst kommen.

Ist das wilde Anmaßung? Keineswegs.

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Johannes 10,27

Wenn alles glatt läuft, können wir auf Menschen verlassen. Wenn alles schiefgeht, wenn unsere Eltern oder Familie oder Pastoren uns schlecht behandeln oder selbst fehlgeleitet werden, müssen wir dann lernen, zwischen menschlicher Führung und Gottes Weisheit zu unterscheiden.

In der Finsternis der Ablehnung, der Einsamkeit oder Verzweiflung müssen wir Gottes Hilfe finden oder untergehen.

Gib bitte nicht auf! Wenn Menschen dich im Stich lassen, kann Gott selbst auf eine wunderbare Weise eingreifen.

 
Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir große, unfassbare Dinge mitteilen, die du nicht kennst.
Jer 33,3 EIN
 

Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt. Epheser 3,20 HfA

Sonntag, 23. Februar 2020

Die Tiefste Nacht Durchstehen

Ist dein Leben nie schiefgegangen? Ich habe oft Mist gebaut und oft Mist erlebt. Wahrscheinlich du auch. 

Wenn wir als Babys wie unschuldige Engel erscheinen, bleiben wir nicht lange so.

Vor meiner Bekehrung war ich in einer Klemme mit keinem Ausweg.
 

Viele bekehren sich in Krisen.

Aber nachdem wir Jesus entdeckt haben, sind die Krisen dann endlich für immer weg? Leider nicht.
 

Aber wir müssen lernen, auch in Krisen, Gott zu vertrauen. Doch, wir können lernen, Jesus für die harten Zeiten zu danken. Warum?

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
 

Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
 

Mehr noch, wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld,
Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung.
 

Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Römer 5,1–5
 
Ich bin durch Bedrängnisse zu Jesus gekommen und ich bin auch durch Bedrängnisse Jesus näher gekommen.
 

Jesus kennt sich mit Krisen und Proben sehr gut aus und er versteht sehr gut, uns durch die Finsternis zu führen.

In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.  Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Joh 1,4-5

Jesus wurde abgelehnt, verachtet, vereinsamt, gefoltert und ungerecht hingerichtet. Er versteht alle unseren Schwierigkeiten und Enttäuschungen.

Mein Vater war 70 Jahre alt und seine Lungen waren gefährlich beschädigt. 


Er hatte jahrelang 40 Zigaretten am Tag geraucht und litt mehrere Jahre lang an einem Emphysem, das ihm langsam und unwiderstehlich den Atem raubte. 

Mit Emphysem funktionieren die Lungen endlich nicht mehr und man erstickt an der Krankheit.

Mein Vater hatte zwei ältere Brüder, welche dieselbe Krankheit hatten. Einer starb mit 59 Jahren und der andere mit 65.

Er war noch nicht gläubig, hatte keine himmlische Hoffnung. Ich flehte Gott an, meinen Vater zu retten. Endlich fing ich an Gott zu bitten, dass mein nicht sterben würde, bis er sich bekehrte.
 

Mit 79 Jahren ging er in Ruhestand. Mit 85 Jahren musste er in einem Altersheim betreut werden. 

Mit 88 Jahren bekehrte er sich.

Als er 90 Jahre alt war, bat ich Gott, meinen Vater endlich sterben zu lassen, weil er teilweise blind und dement war und sein Leben war voll Leid und Schmerz.

Als er 91 wurde, dachte ich an Psalm 91,16.

„Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.“
 

Dann sagte ich Gott: „Wie wäre es, wenn mein Vater genau 16 Tage nach seinem 91. Geburtstag in den Himmel versetzt würde.”

Und genau das ist geschehen.

Samstag, 8. Februar 2020

Das Falsche Kreuz

In einem Traum sah ich einen Christen an einem Kreuz hängen.
Ich erinnere mich an keine weiteren Einzelheiten, außer dass der Christ enttäuschende Ergebnisse in seinen Bemühungen, Gott zu dienen, erlebt hatte.

Was war der Grund für diesen mangelnden Erfolg? Die Worte in meinem Traum waren so klar wie die Sonne am Himmel.
 

"Das falsche Kreuz!"

Der Christ war an ein Kreuz genagelt, aber es war nicht von Gott bestimmt. Was könnte das bedeuten?


In dem Traum sah ich nichts Näheres, und Gott sprach nicht direkt zu mir darüber, aber als ich über die Botschaft nachdachte, kamen mir viele Geschichten aus dem wirklichen Leben in den Sinn.

Sowohl der Herr Jesus als auch der Apostel Paulus lehrten, dass der Zölibat eine Berufung und eine Gabe Gottes ist, die nur einigen Menschen zuteil wird. Paulus war zölibatär, aber die meisten Apostel, darunter auch Petrus, waren verheiratet.

Dennoch gibt es einige Kirchen, die von allen ordinierten Geistlichen verlangen, dass sie zölibatär leben. Wir lesen regelmäßig von Sexskandalen in den Medien. 


Offensichtlich ist der Zölibat für viele Menschen "Das falsche Kreuz".

Es gibt auch Gemeinden, wo man angeblich heiraten soll. Es wird sogar einem gesagt, wen man Heiraten soll und wen nicht.

Viele christlichen Frauen sehen, wie ihr Mann ihre eigenen Kinder kriminell angreift oder sie mit Porno oder Inzest missbraucht. 


Wenn solche Frauen protestieren, wird ihnen von den Gemeindeleitern oft nicht geglaubt, oder es wird ihnen gesagt, es sei ihre eigene Schuld, weil sie keine sexuell befriedigende Ehefrau sind.

Oft wird ihnen gesagt, dass es eine Sünde sei, ihren Mann zu verlassen. "Gott hasst Scheidung", aus welchem Grund auch immer. Wenn sich diese Frauen dieser Folter unterwerfen, sind sie am "Falschen Kreuz".

 

Es gibt Frauen, denen beigebracht wird, dass Verhütung eine Sünde sei und dass sie so viele Kinder wie möglich zur Welt bringen müssen.

Sie sind auf "Das falsche Kreuz".

Es gibt Frauen, denen beigebracht wird, dass sie ihren Männern immer bedingungslos gehorchen müssen. Sie sind nicht frei, Gott als Jüngerinnen zu dienen, die ihre Berufung und Leitung direkt von Gott erhalten.

Sie sind am "Falschen Kreuz".

Es gibt Frauen, denen beigebracht wird, dass sie nicht predigen oder lehren dürfen. Viele sind von Gott berufen und begabt, das zu tun, was ihre Pastoren oder Ehemänner verbieten.

Viele dieser Frauen sind am "Falschen Kreuz".

Viele Christen werden gelehrt, dass die Unterwerfung unter die Leiter ihrer Kirche ihre erste Pflicht sei. Ihre Gemeinde zu verlassen oder einer anderen Kirche beizutreten sei Sünde. 


Sie müssen ihre Träume für ihr eigenes Leben und ihren Dienst opfern, um der Vision des Hauptpastors zu dienen.

Dies kann zu einem Leben in passiver Religiosität führen. Es ist ihnen nicht erlaubt, selbst zu denken oder andere Meinungen als die ihrer Leiter auszudrücken.

Diese Menschen sind am "Falschen Kreuz".

Ich kenne einen Pastor, dessen Leute ihn "Papa" nennen.

Manche behaupten, man darf seinen Pastor niemals zur Rechenschaft ziehen, denn ein Pastor sei wie Mose, der niemandem außer Gott Rechenschaft schuldig war.

Was hat Jesus gesagt?

Aber ihr sollt euch nicht ›Rabbi‹ nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.
Und ihr sollt niemanden ›Vater‹ nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.
 

Und ihr sollt euch nicht ›Meister‹ nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus.  Mt 23,8-10

Es gibt Christen, die gelehrt werden, dass Gott die Krankheit benutzt, um uns durch Leiden zu reinigen. Viele Menschen leiden an Krankheiten, weil sie glauben, dass sie Gott verherrlichen.
 

Sie sind am "Falschen Kreuz".

Es gibt nur ein Kreuz, das sich mit Krankheit befasst, das Kreuz Jesu Christi.


 Am Abend aber brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus mit dem Wort und machte alle Kranken gesund,
damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja gesagt wurde: 


Er hat unsere Schwachheiten auf sich genommen, und unsere Krankheiten hat er getragen.  Mt 8,16-17

Wenn ich die Evangelien lese, sehe ich, dass Jesus der Heiler ist, nicht der Peiniger.
 

Es gibt Christen, die seit Jahren missbraucht oder drangsaliert werden. Sie entwickeln eine Opfermentalität, von falscher Demut, Bitterkeit oder Selbsthass gelähmt. 

Jesus lebte, starb und stand wieder auf, um dich zu befreien.
 

Bitte bleibe nicht am "Falschen Kreuz".

Dienstag, 21. Januar 2020

Herrlichkeit in Harten Proben Finden

»Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
 Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. 
Joh 15,1-2

 

Was bedeutet das? Wenn ein Winzer eine Rebe reinigt, beschneidet er die Pflanze. Wer genießt schon diesen Beschneidungsprozess?

Maria war ein Teenager, als der Engel Gabriel sie besuchte. Sie sollte die Mutter von Gottes Sohn sein. Sie hat die große Aufgabe akzeptiert und wurde dann übernatürlich schwanger. Was für ein Segen! Aber dann fingen die harten Proben an, zu zwar sofort.

Sie war schwanger aber noch nicht verheiratet. Gott hatte das getan, aber nur sie selbst wusste, dass es Gott war.

Georg Friedrich Händel hatte eine erstaunliche musikalische Begabung. Seine Bestimmung war, die ganze Welt mit Anbetungsmusik zu beleuchten, aber er war jahrelang kein Glaubensheld. Er musste auch viele Rückschläge in seinem Leben überwinden.

Als junger Komponist war er vom Kurfürst von Hannover angestellt, aber er verließ seinen Dienst, um seine Karriere in Italien zu fördern.

Als er dann nach London umzog, wurde er von einem Problem konfrontiert. Der Kurfürst von Hannover wurde dann der König von England. Händel musste die Gunst des Königs dann wieder gewinnen. Er hatte dann in England großen Erfolg, aber im Laufe der Jahre musste er sehr harte Proben durchstehen.

Wenn du großen Erfolg hast, wirst du auch neidische Feinde haben. Als musikalisches Genie war Händel oft Zielscheibe für Rivale und ihre Mäzene und Anhänger.

Händel musste auch sein Leben lang fleißig Musik lesen und schreiben, und zwar ohne elektrisches Licht. Genau wie sein Zeitgenosse JS Bach, hatte er schreckliche Probleme mit seinen Augen und wurde in seinen letzten Jahren blind.

Mit 52 Jahren war er von Schulden überhäuft.

Dann erlitt er einen Schlaganfall und war katastrophal gelähmt. Vier Monate lang konnte er nicht lesen, schreiben, aufstehen oder zu Fuß gehen. Er konnte kein Wort sprechen. 


Aber Händels Entschlossenheit war erstaunlich. Er wollte absolut wieder gesund werden und er ließ sich nichts im Wege stehen.

Er besuchte eine Kur in den Aachener Thermalquellen in Burtscheid. Die Ärzte warnten, mehr als drei Stunden in dem heißen Wasser zu bleiben lebensgefährlich wäre, aber er bestand darauf, neun Stunden täglich die Hitze zu ertragen. 


Er war fest entschlossen, nicht mehr behindert zu sein. Ich vermute, er hat auch damals intensiv gebetet.

Nach zwei Wochen konnte er seinen gelähmten Arm wieder bewegen. Er erholte sich total, was man nur als ein Wunder erklären kann, aber er hatte andauernde finanzielle Probleme.
 

Mit 56 Jahren war Händel arbeitslos. Er ging gerne spazieren, aber nur spät abends, um seine Gläubiger zu vermeiden. Er war extrem deprimiert, wirklich lebensmüde.

Dann hat Gott eingegriffen.

Eines Abends kam er nach Hause nach seinem Spaziergang zurück. Ein Paket von dem Textdichter seiner Oratorien war auf seinem Schreibtisch. Er wollte das Paket nicht einmal öffnen. Niemand mehr wollte seine Musik hören. Er war verzweifelt.

Aber er konnte nicht schlafen. Er stand auf, öffnete das Paket und las den Text. ´´The Messiah,´´ ´´Der Messias.´´ Sein Geist wachte auf. Sein Herz pochte. Er konnte nicht ruhen.

Er las die Bibelworte und hörte die Musik, die aus seiner Seele empor sprudelte. Er setzte sich zu schreiben. Er arbeitete 24 Tage lang, bis das Meisterwerk seines Lebens fertig war, ´´The Messiah.´´


Gott reinigt die Reben, die fruchtbar sind, um noch bessere Frucht wachsen zu lassen.

Montag, 25. November 2019

Ist das Leben zu hart geworden?

Bist du in harten Proben verstrickt? Du bist festgefahren und kämpfst dann mit Gebet und großer Anstrengung die Klemme zu entkommen.

Dann wirst du mit immer mehr Herausforderungen konfrontiert und du hast das Gefühl, dass du dein Leben lang überfordert sein wirst.

Wo ist Gott? Er scheint manchmal fern zu sein.

Ich bin seit 50 Jahren Christ und ich habe solche harten Proben immer wieder erlebt, aber Gott hat mich nie im Stich gelassen.
 

Ich war vor etwa 20 Jahren in einer Gemeinde, wo es wirklich nicht glattlief. Wir alle erwarten in unserer Gemeinde Liebe, Freude und Frieden, aber wir finden manchmal stattdessen Frust und Streit.

Nach einem Gottesdienst dachte ich darüber nach. Ich fragte Gott, warum ich immer wieder in Gemeinden Schiffbruch erlebt hatte.

Gott gab mir sofort eine geniale Antwort. ´´Aber ich habe dir die Schätze gegeben.´´
Ich sah vor meinem geistigen Auge eine Schatzkiste am Meeresboden.

 

Der Heilige Geist ist in allen Situationen der große Ermutiger.

Wenn du dein Leben Jesus anvertraust, schaust du wahrscheinlich auf Gottes himmlische Verheißungen. Du erlebst ein wunderbares neues Leben. Du spürst Gottes Liebe, wenn du betest. Manche Kirchenlieder werden für dich wie Liebeslieder. So habe ich nach meiner Bekehrung Gott erlebt.

Die Probleme in meinem Leben waren immer noch da, aber ich habe gehofft, mit Gottes Hilfe klarzukommen. Der Sturm tobte immer noch um mich herum, aber Jesus war mit mir im Boot. 


Ich war immer noch oft beängstigt und unsicher, aber ich hatte eine neue Hoffnung und eine neue Freude, die immer wieder auftauchte.

Dann kam die große Enttäuschung. In der Gemeinde, wo ich Hilfe erwartete, wo ich Gottes Segen so stark spürte, tauchten Probleme auf, die ich nicht verstand. Alles war mir völlig neu und verwirrend.


In derselben Gemeinde erlebte ich Gottes lieblichen Segen aber auch menschliches Mobbing. Unmöglich, oder?

In der Bibel finden wir neu bekehrte Christen, die auch harte Proben in der Gemeinde erlebten.

Die Galater bekehrten sich durch den wunderbaren Dienst von Paulus, aber dann kamen neue Prediger, welche die unreifen Gläubigen mit Gesetzlichkeit versklavten.

Paulus schrieb den Galaterbrief, um die betrogenen neu bekehrten Christen zu befreien.

O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, der Wahrheit nicht zu gehorchen, denen Jesus Christus vor Augen gemalt wurde als unter euch gekreuzigt?
Das allein will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist durch die Werke des Gesetzes empfangen oder durch das Hören auf die Botschaft vom Glauben?
Gal 3,1-2

In Korinth tauchten ähnliche Probleme auf.
In dem ersten Korintherbrief von Paulus, sehen wir, wie die Korinther vom Heiligen Geist extrem gesegnet waren.

Die Botschaft von Christus ist zur Kraft in eurem Leben geworden,
sodass ihr mit allen geistlichen Gaben gesegnet seid, während ihr sehnsüchtig auf die Rückkehr von Jesus Christus, unserem Herrn, wartet. 1. Korinther 1,6-7 

 
Die neu bekehrten Korinther waren so gesegnet, aber nicht, weil sie fehlerlos waren. Das waren sie nicht. Paulus musste sie in verschiedenen Aspekten des Lebens zurechtweisen. Manche Männer besuchten immer noch Prostituierten.

Trotzdem war die Ermahnung von Paulus äußerst sanftmütig. Der einzige Mann, der von Gemeinschaft ausgeschlossen werden sollte, war einer, der mit seiner eigenen Stiefmutter sexuell involviert war!
Später hat Paulus einen zweiten Brief geschrieben, indem er die Korinther beriet, denselben Mann zu vergeben.

Als Apostel und Pastor war Paulus extrem barmherzig, aber neue Prediger kamen nach Korinth, die eine autoritäre Leiterschaft etablierten. Paulus war erschrocken.

Er beriet die Korinther, sie sollten diese grausame Leiterschaft nicht anerkennen. Sie sollten sich nicht unterwerfen.

Ihr nehmt es hin, wenn sie euch zu ihren Sklaven machen, euch alles wegnehmen, was ihr besitzt, und euch übervorteilen, wenn sie vornehm tun und euch ins Gesicht schlagen. 2. Kor 11,20

In 45 Jahren als Christ habe ich diese Worte von Paulus in keiner Predigt gehört, aber sie sind in der Bibel.
Ich gebe diese Lehre weiter, weil ich das alles erlebt habe. 


Die Gemeinden, wo ich Mobbing und Manipulation erlebte, sind gescheitert, aber ich habe mein Leben und meinen Glauben nicht verloren.

Ich fragte Gott, warum ich immer wieder in Gemeinden Schiffbruch erlebt hatte.
Gott gab mir sofort eine geniale Antwort. ´´Aber ich habe dir die Schätze gegeben.´´
Ich sah vor meinem geistigen Auge eine Schatzkiste am Meeresboden.

Der Heilige Geist ist in allen Situationen der große Ermutiger.

Sonntag, 10. November 2019

Bist du ganz am Ende? Hat Gott dich vergessen?

Bist du ganz am Ende? Hat Gott dich vergessen?

Im Alten Testament waren die Juden verzweifelt. Sie waren schiefgegangen. Sie glaubten immer noch einigermaßen an Gott, aber sie hatten Gott nicht ernst genommen.

Gott hatte befohlen:

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 2 Mose 20,3 
Gott hatte die Anbetung der Götzen streng verboten.

Aber die sich auf Götzen verlassen und zum gegossenen Bild sagen: ›Ihr seid unsere Götter!‹, die sollen zurückweichen und zuschanden werden. Jes 42,17

Abtrünnige Könige in Jerusalem hatten seit Salomos Zeit Götzen angebetet und das Volk kopierte die  Sünden ihrer Nachbarn.

Viele glaubten an den Gott Baal und die Göttin Aschera, Baals angebliche Ehefrau. In dieser Religion drehte sich alles um Sex und Fruchtbarkeit. Die Priesterinnen von Aschera waren Prostituierten. Die Männer beteten die Göttin an, indem sie diese Prostituierten besuchten.

Das geschah auch in Gottes Tempel. Das sollte das Land fruchtbar machen, sodass sie eine gute Ernte haben würden.

Bei uns heute ist es ein bisschen anders. Sex wird angebetet, aber nicht Fruchtbarkeit.
Genau umgekehrt. Wir wollen sehr wenige Kinder haben und es gibt nicht mehr genug junge Leute in Westeuropa.


Die Juden im Alten Testament haben ihre Kinder grausam geschlachtet, um die Gunst des heidnischen Gottes Moloch zu erwerben. 


Heute werden Babys massenweise schon vor der Geburt geschlachtet.

Gottes Propheten hatten immer wieder gewarnt, aber die meisten wollten die Warnungen nicht ernst nehmen.
 

Das Volk hatte sich der Herrschaft der grausamen falschen Göttern preisgegeben. Endlich mussten sie ernten, was sie gesät hatten.

Während Jojachins Herrschaft zogen die Heerführer des babylonischen Königs Nebukadnezar gegen Jerusalem und belagerten die Stadt. 2. Könige 24,10

Nebukadnezars Armee eroberte Gottes Volk und Jerusalem wurde besetzt. Ältere Leute in Europa sind mit dieser grausamen Erfahrung vertraut.

Die Juden wurden massenweise nach Babylon verschleppt, wo sehr viele versklavt wurden.

Aber was hat diese alte Geschichte mit uns zu tun?

Gibt es heute Sklaverei?

Überall findet man Drogendealer. Wenn du eine Sucht hast, bist du versklavt. Viele junge Frauen landen in der Prostitution, um Drogen zu kaufen.

Wer viele Schulden hat, muss hart arbeiten, um nicht pleite zu gehen. Vielleicht bist du in deinem Job drangsaliert. Du hasst deine Arbeit, aber du hast Schulden. Du willst absolut nicht obdachlos sein.

Man findet in vielen Städten Bettler, die in ihren Familien grausam missbraucht wurden. Die sind geflüchtet und leben jetzt auf der Straße. Viele davon sind nicht nur obdachlos, sondern irgendwie versklavt. Sie betteln auf der Straße und müssen dann Erpresser bezahlen.

Es gibt Jungen auf der Straße, die mit Schwulen übernachten, um nicht auf der Straße zu frieren.

Eine nicht mehr junge Frau erzählte, wie sie von ihrem grausamen Ehemann flüchtete, verarmt war und sich auf der Straße prostituierte, um nicht in der Kälte draußen schlafen zu müssen.

Ich kenne auch eine Frau, die wegen Geisteskrankheit seit Jahren allein und oft obdachlos ist. Sie glaubt an Gott und würde lieber auf der Straße sterben als sich sexuell verkaufen.

Wenn Menschen solchen schrecklichen Alternativen preisgegeben werden, dürfen wir ohne Übertreibung von Sklaverei sprechen.
Wie kann Gott solches Leiden erlauben? Gott hat uns als Menschen Freien Willen gegeben. Wir können wegen unserer eigenen fehlerhaften Entscheidungen leiden oder oft auch wegen der bösen Entscheidungen von anderen.

Einer der Jungen Juden, der von Nebukadnezar verschleppt wurde, war Daniel. Er war sehr intelligent und von adeliger Herkunft. Schon als Teenager wurde er versklavt und auch kastriert.

Aber Gott liebte Daniel und auch alle die verschleppten Juden. In dem prophetischen Buch von Jesaja sehen wir Gottes Herz für die leidenden Juden.

Doch Zion sagt: »Der Herr hat mich verlassen; der Herr hat mich vergessen.«
»Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht!
Jesaja 49,14-15

Daniel war fest entschlossen, in seinen jämmerlichen Umständen Gott treu zu bleiben.

Gott sieht dein Herz und Sein Herz pocht für dich, wie damals für Daniel. Daniel wurde der Verwalter der Regierung unter Nebukadnezar und einer der größten Propheten im Alten Testament.

Bist du in einer Klemme wo du keinen Ausweg sehen kannst? Hat Gott dich vergessen?

Nein, Gott hat dich nicht vergessen. Er liebt seine leidenden Töchter und Söhne wie er damals Daniel liebte.

Gottes Liebe gibt niemals auf.

Sonntag, 3. November 2019

Hoffnung wenn dein Leben Schiefgeht

Wenn du von Schwierigkeiten überhäuft bist, wenn der Weg vor dir düster aussieht, wenn deine Gedanken in finsteren Kreisen dich nach unten richten, dann kannst du was Neues von Gott erwarten.

Gott war dein Schöpfer, als du empfangen wurdest. Gott hat dich aus dem Mutterleib erscheinen lassen.

In deiner hilflosen Abhängigkeit hast du die Mutterliebe erlebt, die eine Vorahnung der Liebe Gottes in deiner Seele pflanzte.

Nach und nach hast du gelernt, auf eigenen Füßen zu stehen und zu gehen.

Du hast gelernt, vielleicht studiert und dann gut verdient, aber vergiss nie, dass du von Gott kommst und dein Weg von Gott vorbereitet wurde. 

Egal wie stark und klug du geworden bist, musst du wissen, dass deine Kraft und Erfolg nur durch Gottes Fürsorge möglich war.

Aber Kraft und Wohlstand sind vergänglich.

Du erlebst vielleicht schwere Verluste. Dein Job geht verloren. Deine Ehe scheitert. Deine Kinder gehen schief im Leben. Du wirst alt und deine Kraft vergeht.

Deine Kraft und menschliche Kompetenz reichen nicht, dein Leben zu bewältigen. 

Wie reagierst du dann?
Viele werden deprimiert, pessimistisch, resigniert. Du auch?

Wer mit diesem Gedankengang nicht vertraut ist, hat nicht viel erlebt, aber musst du in dem Sumpf ewig bleiben?

Nicht lange her, fingen meine Gedanken an, diesen betrübten Abweg zu betreten. Ich wurde schnell von Finsternis umhüllt, bis es mir einfiel, dass Gott noch Pläne für mich hat, die ich mir selbst nicht ausdenken kann.

Bin ich nur mit meiner eigenen Kraft dazu gekommen, wo ich jetzt bin?
Gott hat mich so weit geführt, und wird er mich nicht mehr versorgen, als ich alt werde?

Gott hat mich immer wieder mit schönen Überraschungen aus richtigen Klemmen gerettet. Will Jesus nicht mehr mein Erretter sein?

Als Jesus Petrus rief, seinen Beruf als Fischer hinter sich zu lassen, musste Petrus sich auf einen neuen Weg machen, auf einen Weg, der für unseren natürlichen Verstand sehr unsicher aussieht.

Sieht der Weg vor dir unsicher aus?

Gott sieht, wo du bist und er sieht den Weg, der vor dir liegt. Für Gott ist nichts unsicher.

Gott hat eine Brücke vorbereitet, die von deiner Vergangenheit zu deiner Zukunft führt.
 

Stell dir vor. Würde ein guter Ingenieur eine Brücke entwerfen, die von einem Ufer zum anderen führt, oder eine Brücke, die das andere Ufer nicht ganz erreicht?

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. 
Jes 55,8-9 L17


Wir brauchen Gottes Fürsorge. Du brauchst Gottes Gedanken mitzubekommen. Du hast eine Bibel, aber die Bibel ist ein großes Buch. 


Um dein Ziel zu erreichen brauchst du nicht nur eine gute Landkarte, sondern auch einen zuverlässigen Wegweiser.
Jesus hat seine Jünger nicht ohne Hilfe auf der Erde bleiben lassen.
Wir haben den besten aller Wegweiser, den Heiligen Geist.

Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt. Jer 33,3 L17

Wie der Heilige Geist für die Propheten im Alten Testament war, so ist er für uns der zuverlässige Tröster und Wegweiser.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Bist du enttäuscht?

Bist du von Christen enttäuscht? Vielleicht ist Gott auch enttäuscht, aber Er liebt sie trotzdem, und dich auch.

Du kannst Gottes Liebe finden, wenn du Gott selbst suchst, egal was andere Christen oder nicht Christen tun. Ohne Gott ist keine Hoffnung in aller Ewigkeit. Wenn du Gott ernst nimmst, wirst du Ihn finden.

Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden. 



Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft. Matthäus 7,7-8
Denkst du oft an bittere Erfahrungen, oder wie Menschen dich verletzt haben? Das ist ziemlich normal. Aber zu viele solche Gedanken können deine Seele vergiften. Du kannst ganz absichtlich über schöne Erinnerungen nachsinnen. Das wirkt wie Gegengift.

Und nun, liebe Freunde , lasst mich zum Schluss noch etwas sagen: Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. 


Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen. Philipper 4,8 
 
Einmal war ich in einem Gottesdienst. Ich dachte nach über meine viele Enttäuschungen in der Gemeinde und in anderen Gemeinden. Ich dachte, wie ich immer wieder Schiffbruch erlebt hatte. 


Ich  öffnete mein Herz für Gott und ich habe eine ganz neue Einsicht von Gott mitbekommen. 

Ich war mehrmals in einem Schiffbruch, aber Gott hat mir den Schatz gegeben.

Trotz meinen vielen Fehlern, trotz Fehlern von anderen und auch manchmal sogar Mobbing von Gemeindeleitern, trotz alledem hatte ich sehr viel Gnade erlebt und Wahrheit gelernt.

Trotz meinen Verfehlungen und traumatischen Erfahrungen war Gottes rettende Liebe immer in meinem Leben am Werk.

Und ich gebe dir Schätze, die im Dunkeln verborgen sind – geheime Reichtümer. Das alles tue ich, damit du weißt, dass ich der Herr bin, der Gott Israels, der dich bei deinem Namen ruft. Jesaja 45,3 


Gott will dir helfen, aber wenn du auch menschliche Hilfe brauchst, kann ein guter Therapeut manchmal helfen.

Montag, 10. Juli 2017

Wenn nichts mehr geht

Das Leben kann hart sein. 

Wir haben schöne Hoffnungen und große Träume, aber dann kommt die Realität.

  • Wir erleben tiefe Enttäuschungen und demütigende Niederlagen. 
  • Erwünschte Erfolge finden nicht statt und du siehst dich als Versager. 

Am Anfang erwarten wir sehr viel aber nach und nach fangen wir an, wenig zu erwarten.

Aber wenn wir die Bibel mit frischen Augen und einem offenen Herz lesen, hören wir Gottes Stimme

Gott will uns stets ermutigen, nicht weniger, sondern mehr zu glauben, mehr zu hoffen, mehr zu erwarten.

Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel

Im gegenwärtigen Zustand seufzen wir und sehnen uns danach, mit dem himmlischen Haus überkleidet zu werden. 2. Kor 5,1-2  EIN 

Gott verspricht seinen sterblichen Kindern auf Erden ein neues Leben im Himmel. 

  • Da erwarten wir ein herrliches Haus und einen neuen unsterblichen Körper, wie Jesus nach seiner Auferstehung. 
  • Da wird keine Krankheit sein, keine Frust und keine Schmerzen.


Aber auch hier und jetzt brauchen wir nicht mit Enttäuschung und Schwachheit zu leben. 
Im Gegenteil, in unserer Schwachheit können wir Gottes Hilfe suchen und Er wird mit seiner Macht für uns eingreifen.

Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit. 

Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. 2. Kor 12,9 EIN

Dieser Text wird oft missverstanden. 
Man spekuliert herum, Paulus hätte vielleicht eine chronische Erkrankung und betete für Heilung aber Gott weigerte, sein Gebet zu erhören, weil diese Krankheit für Paulus irgendwie ein Segen sein sollte. 

Aber wenn wir die Geschichte von Paulus genauer betrachten, sieht alles komplett anders aus.

Fünfmal erhielt ich von Juden die neununddreißig Hiebe

(...waren vierzig Schläge das Höchstmaß einer vom Richter verhängten Züchtigung. 
Um diese Zahl auf keinen Fall zu überschreiten, pflegte man nur neununddreißig Schläge zu geben.)

dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt, dreimal erlitt ich Schiffbruch, eine Nacht und einen Tag trieb ich auf hoher See.  2. Kor 11,24-25

… sie steinigten den Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei tot. 

Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Am anderen Tag zog er mit Barnabas nach Derbe weiter. Apg 14,19-20 EIN

Ohne Wunderheilungen hätte Paulus solche Angriffe nie überleben können. 
  • Was sollen wir tun, wenn wir schwach, müde oder belastet sind?

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Mt 11,28-29

Das Leben kann echt hart sein aber Jesus wird seine Kraft zu deiner Kraft hinzufügen, so dass du nicht mehr allein deine Lasten tragen musst. 

  • Es gibt sogar Krisen, wo deine Kraft völlig nutzlos ist. Dann kannst du dramatische Wunder erwarten.


Ein Problem kann deine Kraft völlig übertreffen aber wenn Jesus deine Lasten trägt, kannst du aufwärts kommen, anstatt paralysiert stecken zu bleiben. 

Wie kannst du Gott finden? Wie kannst du zu Gott kommen? Wie kannst du ihm begegnen?

Gott will, dass du ihm begegnest und er sehnt danach, dir zu helfen. 

Weißt du, dass Jesus sein Leben für dich am Kreuz geopfert hat? 

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 EIN

Wenn du in Gottes unmittelbarer Gegenwart kommst, wirst du sofort erkennen, dass du unwürdig bist aber dann wirst du stark spüren, wie er dich bedingungslos und unermesslich liebt.

Gott will dir mit allen deinen Problemen helfen aber er sehnt danach vor allem, dass du ihn persönlich kennst und seine unfassbare Liebe genießt.

In Gemeinschaft mit Gott kannst du alles überwinden denn mit Gott ist nichts unmöglich. 

Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden. Eph 3,20 NLB

Wenn du in Finsternis bist, rufe Gott an.

Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt. Jer 33,3 LUT