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Donnerstag, 16. Dezember 2021

Gib nicht auf. Gott Greift Ein.

Manchmal beten wir mit Gottesvertrauen, aber wir sehen tagelang, wochenlang, monatelang oder jahrelang keine Antwort, aber manchmal sehen wir in Minuten oder Sekunden eine erstaunliche Antwort von Gott.

Ich bekehrte mich im 1974. Ich betete fast 36 jahrelang für meinen Vater. Mit 88 Jahren war er bettlägerig in einem Seniorenheim und er übergab Jesus sein Leben. Er starb mit 91 Jahren und ist jetzt im Himmel.

Glaube ohne Geduld funktioniert oft nicht.

Im 2011 war ich mit meiner Frau in Deutschland. Wir besuchten eine Freundin von uns in einer Klinik. Als wir die Klinik verließen, war es finster und kalt. Es nieselte. 

Wir brauchten dringend ein Taxi, aber wir sahen kein Fahrzeug in diesem ruhigen Vorort. Unser Gastgeber sagte uns, wir sollten hier kein Taxi erwarten. Trotzdem hat meine Frau für ein Taxi gebetet und fast sofort erschien ein Taxi.

In kurzer Zeit kann alles anders werden.

Jesus musste am Kreuz sterben. Seine Jünger haben alle Hoffnung aufgegeben, aber drei Tage später kam Jesus von dem Grab zurück.

Mose war Flüchtling. Er verbrachte vierzig Jahre als Hirte in der Wüste, aber dann ist Gott selbst als ein Feuer in einem Busch erschienen. Auf einmal war sein Leben total anders.

Nach seiner Auferstehung von dem Grab verbrachte Jesus vierzig Tage mit seinen Jüngern, aber dann kehrte er zum Himmel zurück. Danach blieben die Jünger eine Woche zusammen, bis in einem Augenblick Gott dramatisch eingriff.

Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten.

Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.
Apostelgeschichte 2,2–4 SLT


Vielleicht bist du seit Jahren frustriert und enttäuscht, aber Gott sieht dein Herz und er kümmert sich um dich. Gott hat dich nicht vergessen.

Gib deine Hoffnung nicht auf. Du kannst Gott vertrauen. Er wird uns in der nächsten Zeit erstaunen.



Mittwoch, 10. November 2021

Jesus heilt unheilbare Krankheiten

Das Emphysem ist eine unheilbare Krankheit, aber bei Gott ist nichts unmöglich.

Mein Vater war 70 Jahre alt und noch nicht gläubig. Er hatte seit vielen Jahren 40 Zigaretten pro Tag geraucht und seine Lungen waren fast kaputt. Er hatte Emphysem und seine älteren Brüder starben mit 59 und 65 Jahren. Ich betete, dass mein Vater leben würde, bis er sich bekehrte.

Mein Vater bekehrte sich mit 88 Jahren und mit 91 Jahren war er noch am Leben, aber ziemlich dement und halb blind.

Ich teilte mein Zeugnis in meiner Gemeinde, wie Gott mein Gebet gehört hatte und meinem Vater ein langes Leben gegeben habe, damit er errettet sein soll.

Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!« Psalm 91,16

Ich erklärte, wie Gott diese Verheißung in dem Leben meines Vaters wunderbar erfüllt hatte, und wie ich das nur als ein total übernatürliches Wunder verstehen konnte.

Dann betete ich nochmals und bat Gott um meinen Vater einen schnellen Tod zu geben, weil das irdische Leben für meinen Vater eine Qual geworden war.

Ich bat Gott ein Zeichen zu geben, um sein Wort zu bestätigen. Ich bat Gott, dass mein Vater genau 16 Tage nach seinem 91. Geburtstag im Frieden sterben würde und das ist genau passiert.

Mein Vater starb ein paar Minuten vor 16 Uhr am 22. September 2014, 16 Tage nach seinem Geburtstag. 

Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!« Psalm 91,16

Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Joh 20,29

Gott ist nicht verpflichtet, uns solche Zeichen zu geben. 

Ich habe dieses Zeichen nicht von Gott verlangt, aber Gott gibt uns manchmal ein Zeichen als ein Zeugnis, als eine Hilfe für andere, damit sie  zum Glauben kommen oder im Glauben ermutigt werden.

Samstag, 7. August 2021

Gottes Hilfe beim Gebet

Betest du immer wieder für Heilung, monatelang, oder jahrelang? Du erlebst Durchbrüche aber dann auch Rückfälle.

Ich erlebte vor vielen Jahren einen kompletten Nervenzusammenbruch. Meine Erholung dauerte lange, aber ich bin dankbar, dass ich nie aufgegeben habe.

Ich weiß, dass ich meinen freien Willen umgesetzt habe, indem ich nie aufgab, aber ohne Gottes Gnade und die treuen Gebete von anderen wäre ich permanent ruiniert.

Ich kenne Christen mit besonderen Glaubensgaben. Sie beten für Schwerkranken und Behinderten und sie sind sofort oder wunderbar schnell geheilt.

Ich war dabei, als für ein völlig taubes Kleinkind gebetet wurde. Eine Woche später war ich dabei, als er zum ersten Mal in seinem Leben eine Stimme hörte und sichtlich reagierte.

Ich kenne einen ex Moslem aus Arabien, der für Jesus missionierte. Ein Araber gab ihm zu essen. Eine  Woche später begegnete ihm derselbe Araber. Er war erstaunt, dass der christliche Araber noch am Leben war. Er hatte genug Gift in das Essen hineingetan, um ein Kamel zu töten.

Später fand man keine Spur von Schäden in ihrer Leber. Das war ein Wunder. Gott erhört auch heute noch Gebete.

Bist du ein Vater oder Mutter, ein Ehemann oder Ehefrau? Oder bist du ein Seelsorger oder Therapeut? Du betest wochenlang, monatelang, jahrelang für jemanden, der schwer verletzt ist, oder missbraucht. 

Diese Person ist nicht gläubig oder sehr schwach im Glauben. Du siehst, wie Gott deine Gebete antwortet, aber dann siehst du immer wieder Rückfälle.

Du fragst dich selbst und betest auch zu Gott:
Wie lange kann ich meine Energie aufwenden, um weiter zu beten und ein Wunder zu erwarten?  

Du brauchst selbst Beistand. Du kannst deinen Sohn oder deine Tochter nicht allein stützen. Im Endeffekt kann nur Gott retten, aber wie kannst du weiter beten, wenn auch dein Tank leer ist?

Was habe ich in harten Proben gelernt?

Ich finde Hilfe in den Psalmen. Dies ist das Gebetsbuch der Bibel. Ich wähle einen Psalm aus, der meinem Bedürfnis entspricht, und bete die Verse dieses Psalms als Gebet für mich selbst oder für jemanden, der in tiefer Not ist.

Ich liebe Psalm 3, Psalm 56, 57, 91 und 121. Es gibt viele anderen, die dir helfen können.

Bitte gib nie auf. Gott steht zu dir und zu deiner Familie.


Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig! Denn bei dir birgt sich meine Seele, und ich nehme Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel, bis das Verderben vorübergezogen ist.

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache hinausführt.
Psalm 57,2–3 SLT

Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

Wenn Übeltäter mir nahen, um mein Fleisch zu fressen, meine Widersacher und Feinde, so müssen sie straucheln und fallen.

Selbst wenn ein Heer sich gegen mich lagert, so fürchtet mein Herz sich dennoch nicht; wenn sich Krieg gegen mich erhebt, so bin ich auch dabei getrost.
Psalm 27,1–3 SLT

Der Herr schützt dich vor allem Unheil, er bewahrt dein Leben.

Er gibt auf dich acht, wenn du aus dem Haus gehst und wenn du wieder heimkehrst. Jetzt und für immer steht er dir bei!
Psalm 121,7–8 HfA




 

Sonntag, 13. Juni 2021

Deine Zeit Kommt!

Bist du seit langem gläubig? Liest du die wunderbaren Verheißungen von Fruchtbarkeit in der Bibel? Bist du erfüllt und zufrieden, oder ist dein christliches Leben nur eine religiöse Routine?

Vielleicht hast du schon aus der religiösen Routine ausgebrochen, aber du kannst keine Frucht sehen. Du liebst Gott und du hast eine enge Freundschaft mit Jesus.

Du willst Jünger für Jesus gewinnen. Du willst die Hände auf Kranken legen, und Wunderheilungen sehen. Vielleicht liebst du Jesus, aber du hast bis jetzt keine Wunderheilung erhalten, obwohl du unbedingt Heilung brauchst.

Du liebst Gott und dein Gottesvertrauen ist echt und stark, aber deine erhofften Wunder erscheinen nicht. Und du brauchst diese Wunder, weil du von Krankheit behindert bist, weil deine Angehörigen noch nicht gläubig sind, oder weil du mit finanziellen Problemen ringen musst.

In dem Lukasevangelium finden wir eine betagte Frau, die jahrzehntelang Gott mit einem treuen Herz diente. Sie hatte seit ihrer Hochzeit für Kinder gebetet, aber sie bekam kein einziges Baby. Trotzdem wurde sie nie verbittert.

Hatte Gott sie im Stich gelassen? Keineswegs. Gott hatte einen wunderbaren Plan. Sie sollte ein Wunder erleben, aber ohne die langen Jahre der Enttäuschung konnte Gott dieses Wunder nicht zustande bringen.

Ihr Mann Zacharias war ein Priester, der im Tempel diente, als ein Engel des Herrn erschien, und eine erstaunliche Botschaft mitteilte.

Doch der Engel sagte zu ihm: »Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird bald einen Sohn bekommen, den sollst du Johannes nennen! Lukas 1,13 HfA

Elisabeth sollte die Mutter von Johannes dem Täufer sein, der als großer Prophet das Kommen von Gottes Sohn ankündigen würde.

Überall in dieser chaotischen Welt gibt es treue Jünger des Herrn, die das zweite Kommen von Jesus erwarten. 

Manche sind bekannte Propheten, gute Pastoren, oder bekannte Evangelisten, aber es gibt auch viele unbekannte Heiligen, die frustriert sind, weil ihre Gebete scheinbar noch nicht erhört sind.

Bist du so einer? 

Fasse Mut. Gott hat dich nicht vergessen. Gott hat eine spirituelle Armee vorbereitet, die er in der großen Endzeit Erweckung freisetzen wird. Halte fest an deine Hoffnung. Deine Zeit kommt.

  • Ich betete jahrelang und Gott heilte meine Depression.

  • Ich betete jahrelang und Gott hat meine Eltern auf ihrem Sterbebett errettet.

  • Ich betete jahrelang und …. ich bin nicht enttäuscht.

Sei fröhlich, du Unfruchtbare, auch wenn du nie ein Kind geboren hast! Juble und jauchze, du Kinderlose! Denn du, die du allein bist, wirst mehr Kinder haben als eine verheiratete Frau. Jesaja 54,1 HfA

Freitag, 16. April 2021

Krebs Geheilt. Eine harte Probe

 Du hast wahrscheinlich manche Filme oder Romane sehr gern. Wenn du das Happyend siehst oder liest, macht es dir viel Freude.

Aber stell dir vor, du hättest nur die letzte Viertelstunde deines Lieblingsfilms gesehen, würdest du den Film immer noch lieben?

Wenn du nur das letzte Kapitel deines Lieblingsbuches gelesen hättest, wie würde es dir gefallen?
Wir lieben Humor, Unsicherheit und Abenteuer.

Aber in deinem eigenen Leben würdest du oft gern nur das Happyend erreichen.

Im September 2018 hatte ich ein Bluttest. Die Hausärztin sagte, meine Prostata war vielleicht nicht in Ordnung. Ich musste einen Urologen besuchen. Ich hatte einen MRT-Scan und zwei Tumoren waren sichtbar. Ich betete intensiv für Heilung. Bitte kein Krebs!

Unterwegs zum Krankenhaus für eine Biopsie betete ich für Heilung und glaubte, Gott erhörte.
Du kannst gut verstehen, dass der Befund der Biopsie ein Schock war. Krebs!

„Lieber Gott, ich verstehe dich nicht mehr. Ich habe geglaubt, du heilst mich und jetzt lässt du das zu? Wie kann das sein?“

Ich war total verdutzt. Ich wollte keine Strahlungstherapie haben. Die Nebenwirkungen können sehr unappetitlich sein.

Dann ging ich spazieren. Die Gegenwart Gottes kam auf mich wie eine tröstende Wolke voller Frieden.

Ich hörte die Stimme Gottes in meinen Gedanken. „Ich habe das erlaubt, um dir ein Zeugnis zu geben.“


Ich hatte immer wieder Blut-teste. Ich war bereit, Strahlungstherapie zu haben, wenn die Blut-Teste nicht besser wurden, aber nach ein paar Monate wurden die Blut-Teste Befunde immer besser.

Spannung und Abenteuer sind in einem Buch oder Film schön und gut, aber ein deinem eigenen Körper kein Spaß.

Ich besuchte mehrmals Gottesdienste, wo für Kranken gebetet wurde. Ich spürte immer wieder starke Ermutigung vom Heiligen Geist.

Ich erwartete, dass die bösartigen Tumoren verschwinden würden. Meine Blut-Teste waren immer noch gut.

Mehr als ein Jahr verging und ich besuchte den Urologen wieder. Ich bat um eine zweite Biopsie und ich erwartete Heilung.

Ich glaubte Gott, aber ich war zum Teil enttäuscht. Der gefährlichste Tumor war verschwunden, aber es waren immer noch zwei kleine und nicht so gefährliche Tumoren da.

Ich wartete noch einige Monate bis ich einen zweiten MRT-Scan haben durfte. Dann endlich kam der Befund, den ich erwartete. Die Tumoren waren total verschwunden.

Wenn das Happyend nicht sofort kommt, bitte gib nicht auf.

Deine Story ist seine Glory. Deine Story verherrlicht den Herrn.
Ein schnelles Happyend ist vielleicht nicht der beste Ausgang.


Das wissen wir aber, dass bei denen, die Gott liebhaben, alles zum Guten zusammenwirkt: Sie sind nach Gottes Willen berufen…
Römer 8,28 Bruns

Ja noch mehr: Wir können uns sogar in unsern Trübsalen rühmen, weil wir die Gewissheit haben: Trübsal wirkt Geduld.

Geduld führt zur Bewährung, Bewährung aber stärkt die Hoffnung.

Und die Hoffnung lässt keinen zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
Römer 5,3–5 Bruns

Diese zwei Jahre waren echt eine Probe, aber Gott hat seine Verheißung nicht vergessen. 

Gott lässt dich nie im Stich.


Mittwoch, 30. Dezember 2020

Schnelle und Langsame Heilung

In der Bibel lesen wir, wie Jesus immer wieder heilte. Normalerweise wurden die Kranken oder Behinderten sofort gesund. 

Die Bibel spricht immer wieder von Zeichen und Wundern.
Das passiert auch oft heute, besonders wo Evangelisten mit Heilungsgaben dienen.

Manche murren, dass unter diesen Evangelisten manche auftauchen, die nicht demütig oder heilig sind, aber wenn du Falschgeld findest, wirst du alle deine echten Banknoten wegwerfen?

Aber nicht alle Heilungen erscheinen sofort auf der Stelle. 

Ich hatte eine erschreckende Krebsdiagnose. Ich glaubte fest, dass Gott heilen würde, aber ich musste zwei Jahre warten, bis ich den Befund eines MRT Scans bekam, wo keine Spur von den Tumoren zu sehen war.

Manche Christen besuchen einen Gottesdienst, wo Heilungswunder stattfinden, und wenn keine Heilung sofort erscheint, geben sie auf. Das ist bedauernswert.


Heilung kann ein Prozess sein, wobei Gottesvertrauen und Geduld notwendig sind.

In der Bibel finden wir viele Berichte, wo Heilungswunder schnell zustande kamen, aber hier und da siehst du Hinweise auf Heilung, wo Geduld nötig war. Ein gutes Beispiel ist Psalm 41.

Glücklich ist, wer sich für die Schwachen einsetzt! Wenn ihn ein Unglück trifft, hilft der Herr ihm wieder heraus.

Der Herr wird ihn beschützen und am Leben erhalten; im ganzen Land wird man von seinem Glück erzählen. Gott überlässt ihn nicht der Wut seiner Feinde. 

Und wenn er auf dem Krankenbett liegt, steht der Herr ihm zur Seite und hilft ihm wieder auf. 

Deshalb bete ich zu dir: »Herr, ich habe gegen dich gesündigt, aber sei mir gnädig und mach mich wieder gesund!« Psalmen 41,2-5 HfA 

Vor dem Krieg gab es kein Penizillin.

Ein Prediger in England betete für Heilung von Tuberkulose. Er bekam keine schnelle Heilung, aber er gab nicht auf.

Als er weiter betete, hat er vom Heiligen Geist die Anweisung mitbekommen, er sollte jeden Tag zwei Stunden beten. Als er die Führung Gottes gehorchte, erholte er nach und nach, bis er völlig gesund war.



Freitag, 28. August 2020

Gott Rettet aus Extremer Not

 Wir können oft nicht erklären, warum Christen oft Unheil leiden, aber Jesus hat uns versprochen, dass wir in dieser Welt leiden müssen.

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Johannes 16,33

Wir sehen in der Bibel viele Texte, in dem Gott verspricht, uns zu segnen, zu heilen, zu schützen und zu retten. Aber sollen wir auch nicht leiden? Genau.

Proben kommen von Gott, nicht um uns zu quälen, sondern damit wir stark mit Gott werden, damit unser Gottesvertrauen zunimmt, damit Gott uns noch mehr segnen kann.

Zahlreich sind die Leiden des Gerechten, doch aus allem befreit ihn der HERR. Ps 34,20 ZUR

Wer Jesus nachfolgen will, muss Proben erwarten.

Liebe Brüder, wenn in schwierigen Situationen euer Glaube geprüft wird, dann freut euch darüber.

Denn, wenn ihr euch darin bewährt, wächst eure Geduld.

Und durch die Geduld werdet ihr bis zum Ende durchhalten, denn dann wird euer Glaube zur vollen Reife gelangen und vollkommen sein und nichts wird euch fehlen.
Jakobus 1,2-4


Es gibt verschiedene Proben im Leben, aber eins ist sicher. Wer Jesus nachfolgt, muss Verfolgung erwarten.

Glückselig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Mt 5,10

Paulus musste viel leiden, aber Gott hat ihn immer wieder geheilt und aus extremer Not befreit.

  • Fünfmal haben die Juden mir neununddreißig Hiebe verabreicht.  Dreimal wurde ich ausgepeitscht. 
  • Einmal wurde ich gesteinigt. 
  • Ich habe drei Schiffsbrüche überlebt. Einmal verbrachte ich eine ganze Nacht und einen Tag auf dem Meer treibend. 2. Korinther 11,24-25


Es gibt Christen, die eine skeptische Haltung belegen wollen. Sie meinen, wir sollen nicht mehr in unserer Zeit Zeichen und Wunder erwarten.

Sie deuten auf Paulus, der so viel leiden musste. Sie wollen damit beweisen, dass wir nicht wunderbare Heilungen erwarten sollen, sondern eher Leiden.

Aber wenn wir die Geschichte von Paulus näher betrachten, müssen wir eine ganz andere Schlussfolgerung ziehen.

Zum Beispiel, der Bericht von der Steinigung ist ein unbestreitbarer Beweis, dass der Dienst von Paulus nur mit Gottes Wunderheilung möglich war.

Da kamen einige Juden aus Antiochia und Ikonion und hetzten die Menge so sehr auf, dass sie Paulus steinigten und ihn vor die Stadt schleppten. Dort ließen sie ihn liegen, denn sie dachten, er sei tot.

Doch als die Gläubigen ihn umringten, stand er auf und kehrte in die Stadt zurück. Am nächsten Tag zog er mit Barnabas weiter nach Derbe.
Apostelgeschichte 14,19-20


Wer in diesem Text keine Wunderheilung erkennt, ist fest entschlossen, nicht zu glauben.


Es gibt manche Christen, die immer nur Segen und dramatische Wunder erwarten, aber keine harten Proben. Die wohnen in einem religiösen Traumland.

Aber andere wollen alles infrage stellen. Sie haben keinen Bock auf dramatische Zeugnisse. Das ist auch ein gefährlicher Fehler.

Heidi und Roland Baker missionieren in Moçambique. Sie retten Waisen und Kinder, die als Soldaten oder Prostituierten versklavt sind. Dann adoptieren sie diese Kinder und viele dieser Kinder werden selbst Missionaren.

Ein Mädchen ging zu einem islamischen Dorf und predigte laut das Evangelium von Jesus. Die Moslems fingen an, Steine zu schleudern. Dann schrie das Mädchen, ´´Du bist nicht mehr Taub! Du kannst jetzt in Jesus Namen hören.`` Ein Mann ließ den Stein von seiner Hand fallen. Er jubelte laut. ´´Ich kann hören!``

Dann hörte die Verfolgung sofort auf. Die Moslems bekehrten sich zu Jesus.

Heidi Baker erzählt von vielen erstaunlichen Wundern, aber wer ihre Geschichte näher betrachten will, findet ein sehr hartes Leben mit extremer Verfolgung.

Jesus ist unser Vorbild. Er wurde immer wieder verfolgt, aber sein Leben war von Zeichen und Wundern geprägt. So soll es auch mit uns sein, wenn wir ihm nachfolgen.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.  Joh 14,12

Wer im Schutz des Höchsten lebt, der findet Ruhe im Schatten des Allmächtigen.
 

Der spricht zu dem HERRN: Du bist meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, dem ich vertraue.
 

Denn er wird dich vor allen Gefahren bewahren und dich in Todesnot beschützen. Psalmen 91,1-3



Montag, 25. Mai 2020

Unerwartetes Licht in tiefer Finsternis

Wir sind jetzt in einer Art Niemandsland, in einer Wartezeit.

Wir warten, aber wir wissen nicht, was uns erwartet. Die Zukunft wird anders sein als die Vergangenheit, aber wir wissen nicht was kommt und wann es kommen wird. 


Wir haben Verheißungen von Gott. Wir erwarten vielleicht Erweckung, aber wie wird Erweckung in der unbekannten Zukunft aussehen?

Die Erweckungen der Vergangenheit tauchten oft unerwartet auf. Wir lesen die Geschichte, aber wir wissen, die Welt von gestern kommt nie wieder zurück.

Wir sind wie Abraham in der Bibel, der sich auf eine Pilgerreise begab, ohne zu wissen, wohin Gott ihn führen würde. Abraham ging von seiner Heimat zu einer ganz anderen Region. Wir bleiben, wo wir sind, aber die Welt ändert sich um uns herum.

Aber Abraham und Sara mussten Gott für ihre unbekannte Zukunft vertrauen, genau wie wir heute.


Abraham musste Gott wirklich vertrauen, denn er war 75 Jahre alt, als Gott ihm versprach, einen Sohn zu geben. Er musste etwa noch 25 Jahre warten, bis Isaak geboren wurde.

Doch Abrahams Glaube blieb unerschüttert, obwohl er wusste, dass er mit fast hundert Jahren viel zu alt war, um noch Vater zu werden, und seine Frau Sara keine Kinder mehr bekommen konnte. Römer 4,19

Wir werden oft müde mit warten und mit vielen Proben. Ich bin mir sicher, dass Abraham und Sara manchmal müde und entmutigt waren.

Aber Gott will uns ermutigen. Er gibt uns sein Wort und seine liebevollen Verheißungen.


Er gibt den Erschöpften neue Kraft; er gibt den Kraftlosen reichlich Stärke.

Es mag sein, dass selbst junge Leute matt und müde werden und junge Männer völlig zusammenbrechen,

doch die, die auf den HERRN warten, gewinnen neue Kraft. Sie schwingen sich nach oben wie die Adler. Sie laufen schnell, ohne zu ermüden. Sie werden gehen und werden nicht matt.

Jesaja 40,29-31 

 
Wir sind in einer noch nie gesehenen weltweiten Krise. In solchen Zeiten sollen wir Gottes wunderbares Eingreifen erwarten. Millionen sind krank und aber Millionen sind in dem Schatten des Todes eingeschüchtert. So viele sterben.

Der Zweite Weltkrieg war eine schreckliche Krise. Millionen starben und aber Millionen waren krank, verletzt und traumatisiert.

Kurz nach dem Krieg war Gott mit großer Barmherzigkeit am Werk. Große Erweckungen tauchten in verschiedenen Ländern auf.


In Amerika kamen Evangelisten zum Vorschein, und aber Tausende schwerkranke Menschen erlebten Wunderheilungen.

In Solingen in Deutschland, tauchte ein deutscher Evangelist auf, der erstaunliche Heilungsgaben ausübte. 


Hermann Zaiss war am Kriegsende ein sehr gesegneter deutscher Evangelist. Schon im 1945 kamen abertausende aus allen Regionen Deutschlands und auch aus anderen Ländern zu seinen Treffen. Da wurden viele Schwerkranken wunderbar geheilt, aber das waren nicht die größten Wunder. 

Es war ein junger Soldat in der britischen Besatzungsarmee. In ihm loderte ein schrecklicher Hass gegen das deutsche Volk. 
Sein Befehlshaber war ein kanadischer Offizier, der diesen jungen Mann mit christlicher Barmherzigkeit betrachtete, weil seine unkontrollierbare Bitterkeit seine eigene Seele vergiftete.

Dieser junger Mann war kein Monster. Als jüdisches Kind aus Deutschland, hatte er in England Zuflucht gefunden, aber seine ganze Familie wurde von den Nazis ermordet.

Der kanadische Offizier brachte den seelisch verletzten jungen Soldaten zu Veranstaltung mit dem deutschen Evangelisten.

Auch unter den Zuhörern war ein anderer schwerverletzte Mann. Der war ein Hardcore Nazi aus der Waffen-SS, ein treuer Jünger des Führers.

In den letzten Tagen des Krieges wurde er von der Explosion eines Artilleriegeschosses getroffen. Als er von einem Koma erwachte, sah er eine schwarze amerikanische Krankenschwester, die ihn mit christlicher Barmherzigkeit anlächelte. Er verstand die Welt nicht mehr. Eines seiner Beine war auseinandergerissen und er war permanent gelähmt.

Der ratlose SS-Offizier und der verbitterte junge Jude hörten die Predigt, sahen die Heilungen und spürten die Gegenwart Gottes mit seiner Liebe und Barmherzigkeit. Dann wurden ihre Herzen warm und weich. Sie bekehrten sich zu Jesus und zeugten von ihrem Erlebnis.

Dann ereignete sich das erstaunlichste aller Wunder. Sie wurden feste Freunde.

In finsteren Zeiten können wir erstaunliche Wunder erwarten.

Die Liebe erträgt alles, verliert nie den Glauben, bewahrt stets die Hoffnung und bleibt bestehen, was auch geschieht. 1. Korinther 13,7

Gottes Liebe ändert sich nie. Gott ist Liebe.

Sonntag, 23. Februar 2020

Die Tiefste Nacht Durchstehen

Ist dein Leben nie schiefgegangen? Ich habe oft Mist gebaut und oft Mist erlebt. Wahrscheinlich du auch. 

Wenn wir als Babys wie unschuldige Engel erscheinen, bleiben wir nicht lange so.

Vor meiner Bekehrung war ich in einer Klemme mit keinem Ausweg.
 

Viele bekehren sich in Krisen.

Aber nachdem wir Jesus entdeckt haben, sind die Krisen dann endlich für immer weg? Leider nicht.
 

Aber wir müssen lernen, auch in Krisen, Gott zu vertrauen. Doch, wir können lernen, Jesus für die harten Zeiten zu danken. Warum?

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
 

Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
 

Mehr noch, wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld,
Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung.
 

Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Römer 5,1–5
 
Ich bin durch Bedrängnisse zu Jesus gekommen und ich bin auch durch Bedrängnisse Jesus näher gekommen.
 

Jesus kennt sich mit Krisen und Proben sehr gut aus und er versteht sehr gut, uns durch die Finsternis zu führen.

In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.  Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Joh 1,4-5

Jesus wurde abgelehnt, verachtet, vereinsamt, gefoltert und ungerecht hingerichtet. Er versteht alle unseren Schwierigkeiten und Enttäuschungen.

Mein Vater war 70 Jahre alt und seine Lungen waren gefährlich beschädigt. 


Er hatte jahrelang 40 Zigaretten am Tag geraucht und litt mehrere Jahre lang an einem Emphysem, das ihm langsam und unwiderstehlich den Atem raubte. 

Mit Emphysem funktionieren die Lungen endlich nicht mehr und man erstickt an der Krankheit.

Mein Vater hatte zwei ältere Brüder, welche dieselbe Krankheit hatten. Einer starb mit 59 Jahren und der andere mit 65.

Er war noch nicht gläubig, hatte keine himmlische Hoffnung. Ich flehte Gott an, meinen Vater zu retten. Endlich fing ich an Gott zu bitten, dass mein nicht sterben würde, bis er sich bekehrte.
 

Mit 79 Jahren ging er in Ruhestand. Mit 85 Jahren musste er in einem Altersheim betreut werden. 

Mit 88 Jahren bekehrte er sich.

Als er 90 Jahre alt war, bat ich Gott, meinen Vater endlich sterben zu lassen, weil er teilweise blind und dement war und sein Leben war voll Leid und Schmerz.

Als er 91 wurde, dachte ich an Psalm 91,16.

„Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.“
 

Dann sagte ich Gott: „Wie wäre es, wenn mein Vater genau 16 Tage nach seinem 91. Geburtstag in den Himmel versetzt würde.”

Und genau das ist geschehen.

Sonntag, 20. Oktober 2013

JESUS IST FREUNDLICH

Die Liebe ist langmütig und freundlich ...1.Kor 13,4 LUT84   

Liebe hat Geduld. Die Liebe ist gütig. ...1.Kor 13,4 (NeÜ)


JESUS HAT GEDULD.. 

  • Wir versagen oft aber Er kann warten, weil er uns liebt.

Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein und euch ertragen?... Lk 9,41 

Die Jünger von Jesus konnten einen Teufel nicht austreiben und Jesus hat starke Frustration empfunden.

  • Und wir...?

Jesus erwartet sehr viel von uns, aber Er kann warten, weil Er uns LIEBT. 

Aber Er wartet nicht passiv. Der Geist Gottes ist immer am Werk, uns durch Seine LIEBE zu verwandeln

  • Jesus ist langmütig und freundlich

FREUNDLICH, so Martin Luther. Wow! Was für Inspiration ist das! Auf Englisch lesen wir KIND, (gütig). 

  • Aber Jesus ist gütig und freundlich.

Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Ps 118,1

Jesus ist gütig. Das bedeutet nicht nur, dass Jesus gerne hilft. 
Jesus sucht auch, dich als Seinen Freund zu gewinnen. 

  • Er sucht eine echte, tiefe Freundschaft mit dir!

Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.
  • Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Joh 15,15

Jesus will dir so viele Offenbarungen geben, weil Er dich so sehr liebt.

Jesus will dich als Seinen Partner im Dienst ausrüsten, trainieren und gebrauchen, weil Er dich so sehr liebt.

  • Wir sind oft im christlichen Dienst so beschäftigt, dass wir die Liebe und Freundschaft mit Jesus manchmal vernachlässigen.
  • Aber was kann unseren Dienst fruchtbar machen? NUR die Liebe Gottes und unsere Freundschaft mit Jesus.

Die Liebe ist langmütig und freundlich 

... die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, 1.Kor 13,4 LUT84