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Freitag, 15. April 2022

Jesus der einzige Retter

 Vater Gott hat seinen einzigen Sohn in dieser Welt gesandt. Er heißt Jesus, oder auf Hebräisch Jeschua.

Die Griechen und Inder glauben an Götter, die auf dieser Erde in menschlicher Form erschienen, aber Jesus war ganz anders.

  • Es gibt nur einen Gott, der Schöpfer von allem, was ist.

  • Dieser Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist.

  • Gott ist Liebe.

Der Vater liebt den Sohn und der Sohn liebt den Vater.
Die Einheit Gottes besteht aus Liebe, nicht ichbezogene Selbstliebe, sondern Liebe zwischen Vater und Sohn.

Der liebe Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, hat das Universum geschaffen. In dieses Universum hat Gott einen Planeten gesetzt. Auf diesem Planeten schuf Gott Menschen, die Gottes wunderbaren Charakter widerspiegeln sollten.


Da sprach Gott: »Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische im Meer, die Vögel am Himmel, über alles Vieh, die wilden Tiere und über alle Kriechtiere herrschen.«

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.
1 Mose 1,26–27 NLB


Die Menschen hatten einen freien Willen, weil sie Gottes Ebenbild waren, Wesen mit Freiheit, keine Roboter. Aber die Menschen haben ihren freien Willen missbraucht und Gottes Führung abgelehnt.

Die erste Sünde war keine sexuelle. Adam und Eva waren keine Mörder oder Diebe. Die erste Sünde war Misstrauen, Ablehnung von Gottes liebevoller Anweisung.

Dadurch haben sie ihre menschliche Natur verdorben. Wir sind ihr Nachkommen, und unsere menschliche Natur ist auch verdorben.

Aber Gott wollte uns Menschen nicht der Verdorbenheit und dem Tod preisgeben. Er wollte uns von uns selbst retten.

Warum hat Gott seinen ewigen Sohn in diese Welt gesandt?

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Johannes 3,16–17 NLB


Willst du Jesus dein Leben anvertrauen? Dann bist du mit Gott versöhnt. Dein sterblicher Körper wird sterben, aber du wirst ein ewiges Zuhause bei Gott haben.

Dienstag, 14. Dezember 2021

Gott Denkt an Dich.

 Festgefahren? Drehen sich deine Gedanken im Kreis? Deine wiederholten Gebete der Beichte ändern nichts. Hast du Gott gefragt, was er darüber denkt?

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11 SLT

Gott denkt jede Minute an dich. Gott ist der Schöpfer und Urheber aller Dinge. Seine Gedanken beherrschen das Universum, aber er ist von all dem nicht überfordert. Er denkt immer noch jede Minute an dich.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16 SLT


Vielleicht bist du mit diesem Vers schon vertraut. Du weißt, dass Gott alle Menschen liebt, aber in Gottes Herz bist du nicht bloß ein Exemplar der Menschheit. Du bist du. Gott liebt dich.

Hast du schon dein Leben Jesus anvertraut? Vielleicht betrachtest du dich immer noch als einen unwürdigen Sünder, der Gottes Gnade von Ferne suchst, aber Gott denkt anders. Jesus hing splitternackt am Kreuz. Er ertrug die Scham, um deine Scham abzuschaffen.

Vielleicht hast du noch nicht dein Leben in Gottes Händen übergeben. Du bist in Gottes Augen immer noch ein Sünder, aber trotzdem innig geliebt. Gott denkt an dich mit Liebe. Er will dich adoptieren und als sein eigenes Kind lieben.

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.
Matthäus 11,28 NLB

Festgefahren? Drehen sich deine Gedanken im Kreis? Deine wiederholten Gebete der Beichte ändern nichts. Hast du Gott gefragt, was er darüber denkt?


Gott will dir seine Gedanken mitteilen.

Wenn ihr dann zu mir rufen werdet, will ich euch antworten; wenn ihr zu mir betet, will ich euch erhören.

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt,
Jeremia 29,12–13 NLB

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jeremia 33,3 SLT

Montag, 22. November 2021

Den Weg zu Gott zurückfinden

Dein eigentliches Wesen ist verborgen.

Wenn du keine persönliche Beziehung mit Jesus hast, bist du irgendwie innerlich tot.
Die Quelle des Lebens ist Gott, der Schöpfer. Getrennt von der Quelle des Lebens ist kein andauerndes Leben möglich.

Aber wenn du Jesus dein Leben übergeben hast, hat Gott dich innerlich transformiert.
Das ist oft nicht sofort äußerlich zu sehen, aber Gott hat schon angefangen, etwas Erstaunliches in dir zu schaffen.

… Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 2. Korinther 5,17

Selbst ein gebrochener Mensch, zum Beispiel ein Drogensüchtiger, der sich bekehrt, ist sofort  innerlich transformiert, aber wir Menschen brauchen einen Prozess der Heilung und Reinigung, damit  unsere himmlische innere Natur zum Vorschein kommt.

Wir sehen, wie manche Glaubenshelden erstaunlich gut sind.

Wie können wir geistlich heranwachsen, damit wir wie Jesus selbst werden?

Als Gott Adam und Eva schuf, waren sie in Gottes Ebenbild. Gottes Ziel ist, dass sein eigenes Ebenbild in uns erscheint.


denn alle, die er im voraus erkannt hat, hat er auch im voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei. Römer 8,29 EIN

Wenn aber Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.
Kol 3,4  


Die meisten von uns haben Angst vor dem Tod, aber Jesus will dich ermutigen. Wenn du Jesus mit deinem Leben vertraust, wird dein Leben nach dem Tod viel besser sein. Wenn du mit Jesus in der anderen Welt ankommst, wirst du nicht zurückkommen wollen.

Jesus sagte zu ihr, »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?« Joh 11,26

Und das ist das Zeugnis, dass Gott uns das ewige Leben gegeben hat; und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
1 Joh 5,11-12  


Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Befehlsruf, mit der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die in Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 1 Thess 4,16  

Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen in Wolken entrückt werden, dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir für immer bei dem Herrn sein. So tröstet euch nun gegenseitig mit diesen Worten.
1 Thess 4,17-18  

Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn er offenbart wird, dass wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 1 Joh 3,2
 
Es wird gesät in Unehre und wird auferstehen in Herrlichkeit. Es wird gesät in Schwachheit und wird auferstehen in Kraft.
1 Kor 15,43  

Und wenn ich hingehe und euch einen Platz vorbereitet habe, dann will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Joh 14,3 

Samstag, 28. August 2021

Gott sucht Gemeinschaft mit Dir

 Als es am Abend kühl wurde, hörten sie Gott, den HERRN, im Garten umhergehen. Da versteckten sie sich zwischen den Bäumen. 1. Mose 3,8 NLB

Adam und Eva hatten den Lügen des Widersachers geglaubt und Gott verraten. Sie schämten sich und hatten Angst vor Gott, aber sie glaubten immer noch an Gott.

Wir sind alle in derselben Lage, egal ob wir an Gott glauben oder nicht. Wir verstecken uns und betrachten Gott wie von Ferne.

 Wir können uns von Gott so weit entfernen, dass wir Gott total leugnen. Wir können Atheisten, Hexen oder Nazis werden, aber so weit entfernt waren Adam und Eva nicht.

Eva aß die verbotene Frucht zuerst, aber Adam war nicht besser. Er war mit Eva eng zusammen und sagte nichts.

Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. 1 Mose 3,6 LU

Wenn dein Mann oder deine Frau eine schreckliche Entscheidung trifft, und du schweigend mitmachst, bist du gleich schuldig. Ein Ehemann soll seine Frau von Sünde zurückhalten und eine Frau soll ihren Mann von Sünde zurückhalten.

Adam und Eva erkannten sofort ihre Schuld und schämten sich.

Plötzlich gingen beiden die Augen auf, und ihnen wurde bewusst, dass sie nackt waren. Hastig flochten sie Feigenblätter zusammen und machten sich daraus einen Lendenschurz. 1 Mose 3,7 HfA

Eine unmittelbare Folge der Sünde und der sündhaften menschlichen Natur ist die Scham. Wir sehen unsere sexuelle Natur nicht mehr als unschuldig und schön.

Viele religiöse Menschen glauben, dass ein zölibatäres Leben besser und heiliger ist als eine christliche Ehe. 

Manche religiösen Kirchenväter haben die Idee erfunden, dass die sexuelle Fortpflanzung erst nach dem Sündenfall kam. Dass Sex irgendwie Gottes Plan B war und nur dazu gedacht war, Kinder zu zeugen.

Solche theologischen Vorstellungen sind nur Symptome der Schande, die durch den Sündenfall entstanden ist. Diese theologischen Traditionen sind nur Feigenblätter, die uns nicht helfen, die Versöhnung mit Gott zu finden.

Als Gott im Garten umherging, wusste Er natürlich, was Adam und Eva getan hatten. Trotzdem kam er, die gebrochene liebevolle Gemeinschaft mit dem ersten Ehepaar wiederherzustellen.

Egal wo du dich versteckst, liebt dich Gott immer noch.

  • Versteckst du dich in deinem Job, oder in deiner geschäftigen häuslichen Routine?

  • Versteckst du dich in Drogen oder Alkohol oder Esoterik?

  • Versteckst du dich vielleicht in religiösen Traditionen oder theologischen Studien?

Egal wo du eine Zuflucht ausgesucht hast, will Gott dich suchen. Er weiß schon, wo du bist und er sucht dich gerade wo du bist.

Er versteht dein Herz und deine Abwege, aber er will dich nicht züchtigen. Er sucht dein Vertrauen, damit du freundliche Gemeinschaft mit ihm haben kannst.

Gott weiß, dass wir von seiner Größe, seiner Heiligkeit und seiner Allmacht eingeschüchtert sind.
Er weiß, dass wir Angst vor seinem Urteil haben.

Deshalb hat er sich klein gemacht. Er hat seinen ewigen, allmächtigen Sohn als Mensch auf die Erde geschickt, um als Mensch zu leben und mit uns zu leiden.

Jesus starb am Kreuz, um die Strafe für unsere Untreue auf sich zu nehmen.

Am Kreuz sehen wir Gottes gebrochenes Herz, nicht nur, weil wir schiefgegangen sind, sondern weil er die liebevolle Gemeinschaft mit uns verloren hatte, und auch weil du und ich diese Gemeinschaft mit ihm verloren hatten.

Gott will diese zärtliche Freundschaft mit uns als seinen Kindern zurückhaben. Es ist die Sehnsucht seines Herzens, unsere Gemeinschaft wiederzuhaben, und uns den Segen seiner Freundschaft zu geben.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16 LU

Freitag, 2. April 2021

Jesus verzichtete auf seine Unsterblichkeit

Warum ist Jesus vor 2000 Jahren gestorben?
Er musste nicht sterben. Weil er Gottes Ewiger Sohn war, war er unsterblich.

Die ersten Menschen waren vor dem Sündenfall unsterblich. Gott warnte sie, sie sollten die verbotene Frucht nicht essen. Sie würden dadurch ihre Unsterblichkeit verlieren.

Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen;

aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!
1 Mose 2,16–17 ELB


Der erste Adam wurde ohne Sünde geschaffen und deshalb unsterblich, aber als er sündigte, wurde er verdorben und sterblich. Seitdem sind wir alle mit einer verdorbenen und sterblichen Natur geboren.

Jesus wurde ohne unsere verdorbene Natur geboren. Paulus schreib, Jesus ist der letzte Adam, der himmlische Samen für eine neue Menschheit.

... denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.

Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
1. Kor 15,21–22 ELB

Jesus hat seine körperliche Unsterblichkeit freiwillig aufgegeben, um die Strafe für meine Sünde und deine Sünde zu leiden.

Sein letztes Wort am Kreuz war das freiwillige Opfer seines irdischen Lebens.


Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er. Lukas 23,46 ELB

Karfreitag. Wendepunkt der Geschichte

Karfreitag. Vor zweitausend Jahren hing Jesus am Kreuz. Warum?

  • Um eine Religion zu gründen?

  • Damit Prediger tröstende Leichenpredigten halten können?


Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 SLT

Hat der allmächtige Gott seinen ewigen Sohn für alle Menschen am Kreuz foltern lassen? 

Warum? Um alle unsere Sünden stellvertretend zu bestrafen. 

Jesus nahm die Strafe für deine Sünden und meine Sünden auf sich selbst, damit unsere Sünden nicht  unbestraft sein sollten, damit er gerecht und auch barmherzig sein würde.

Das soll Ehrfurcht und Dankbarkeit erregen.

Aber geht es nur um religiöse Emotionen?

Es geht um Leben und Tod. Es geht um Realität. Entweder ist das alles total wahr oder total falsch.

  • Die Buddhisten glauben an keinen allmächtigen Vater Gott. Wahr oder falsch?

  • Die Hindus glauben an viele Götter. Wahr oder falsch?

  • Die Moslems glauben, dass der allmächtige Schöpfer kein Vater ist und keine Kinder hat. Wahr oder falsch?


Wenn die Buddhisten, Hindus oder Muslims recht haben, ist unser Glaube an Jesus bloß eine religiöse Wahnvorstellung.

Wenn Gott wirklich seinen Sohn am Kreuz für uns foltern ließ, müssen alle Buddhisten, Hindus und Moslems ihre Religionen für falsch erkennen und Gottes Sohn als Herr und Heiland exklusiv verehren.

Ist Jesus nur für Christen der Retter? Entweder ist Jesus für alle Menschen der Retter, oder er war nur der Gründer einer Religion ohne Realität.


„Ich bin der Weg!“, antwortete Jesus. „Ich bin die Wahrheit und das Leben! Zum Vater kommt man nur durch mich. Johannes 14,6 NeÜ

Sonntag, 24. Januar 2021

Gerechtigkeit und Gnade

Versöhnung ist Gottes Plan. Streit gehört nicht zu seiner Natur.
Gott ist Liebe und er liebt alle Menschen.

Gott sandte seinen einzigen ewigen Sohn, um für dich und mich zu leiden und sterben.
Warum musste Jesus sterben, um uns zu vergeben?

Wir brauchen Vergebung und Gott wollte und will immer vergeben, aber Gott ist auch gerecht.

Jesus war demütig und suchte immer Versöhnung, aber er hörte nie auf, Gerechtigkeit zu verlangen.

Gottes Denkart ist radikal anders.

Eine junge Frau in Amerika wurde christlich erzogen, aber sie verliebte sich in einen Mann, der sie in die Irre führte.

Ihre christliche Mutter hörte nie auf, für sie zu beten, aber eines Tages wurde sie mit einem Alptraum konfrontiert. Ihre Tochter wurde von ihrem Freund ermordet.

Der Mann musste jahrelang im Knast bleiben.

Die Mutter der verstorbenen jungen Frau hatte ein gebrochenes Herz, aber dann hat sie von dem Heiligen Geist eine undenkbare Anweisung mitbekommen.

Sie sollte dem Mörder nicht nur vergeben, sondern ihn im Knast besuchen. Sie sollte ihm helfen und als ihren eigenen Sohn lieben lernen.

Nach und nach spürte der böse Mann immer mehr die Liebe und Gnade Gottes, bis er endlich umkehrte und sich bekehrte.

Er wurde aus dem Knast entlassen, und die Mutter der ermordeten Frau half ihm, sein Leben wieder aufzubauen. Jetzt reisen sie umher und geben ihr Zeugnis ab.

Der Mörder musste im Knast jahrelang leiden. Das war Gerechtigkeit.

Aber die Mutter der verstorbenen jungen Frau adoptierte ihn und liebte ihn, bis er umkehrte und Gottes Gnade empfing. Das ist Versöhnung.


Denn durch den Tod seines Sohnes hat Gott uns ja schon versöhnt, als wir noch seine Feinde waren. 

Deshalb werden wir jetzt, nachdem wir versöhnt sind, erst recht durch die Kraft seines Lebens gerettet werden. Römer 5,10 NeÜ

Warum musste Jesus sterben? Weil Gott Gerechtigkeit verlangt. Sünde muss bestraft werden.

Jesus starb, um unsere Strafe auf sich selbst zu nehmen, damit wir, wenn wir umkehren, Gottes Strafe in der Hölle nicht leiden sollen.


Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 ELB

Gott liebt alle Menschen, aber du bist nicht bloß ein Exemplar der Menschheit. Gott liebt gerade dich.

Willst du jetzt umkehren und um Gottes Vergebung bitten?


Paulus war sehr religiös aber kein netter Mensch, bis er von Jesus selbst heimgesucht wurde.

Jahre danach hat er geschrieben.

So sind wir nun Gesandte an Christi statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott! 2. Korinther 5,20 ELB

Samstag, 16. Januar 2021

Gottes Ausweg aus Mobbing

Josef war der Lieblingssohn seines Vaters Jakob. Jakob verwöhnte ihn und gab ihm ein prachtvolles Gewand. Das erregte den Neid seiner Brüder und sie hassten ihn.

Sie wollten ihn umbringen, aber stattdessen verkauften sie ihn als Sklave.

Diese Männer waren die Väter der zwölf hebräischen Stämme.

Diese Stämme bildeten das auserwählte Volk Gottes, aber ihr benehmen war alles anderes als heilig.
Josef war prophetisch begabt aber unerträglich stolz und überheblich.

Seine Brüder waren hasserfüllt und grausam.   

Wir Christen lesen die Geschichte der Juden in der Bibel und wir sind oft stolz, dass wir angeblich besser seien.

Wir lesen im Neuen Testament von dem heldenhaften Glauben der Apostel und der Liebe und Tugend der ersten Christen, aber nicht alles in den ersten Gemeinden war schön und gut.

Es waren gute, aber auch böse Gemeindeleiter.

Paulus lehrt uns, wir sollen grausame Behandlung von Predigern und Leitern nicht passiv hinnehmen.

Denn ihr nehmt es hin, wenn euch jemand versklavt, ausbeutet und in seine Gewalt bringt, wenn jemand anmaßend auftritt und euch ins Gesicht schlägt. 2 Kor 11,20 EIN

Aber sicher gibt es heutzutage keine so brutale Leiterschaft. Doch!

Wir lesen oft schreckliche Berichte von Katholiken, die als Kinder in der Kirche sexuell missbraucht wurden.

In Amerika findet man auch Berichte von sexueller Ausbeutung von jungen Frauen in manchen Freikirchen.

Eine christliche Journalistin in Australien hat die Geschichte von drangsalierten Ehefrauen von Pfarrern recherchiert. Diese Frauen erzählten, wie sie von ihren äußerlich anständigen Männern versklavt und oft vergewaltigt wurden.

Jesus warnte seine Apostel, dass auch sie gegen Heuchelei nicht immun waren. Wir alle können versagen. Wo kann man einen Christen finden, der nie von anderen Christen verletzt wurde?

Es gibt zwei tragischen Fehler, die wir vermeiden müssen.
Manche Opfer lernen, niemals zu widerstehen, sich als minderwertig zu betrachten, alle Hoffnung aufzugeben.


Wenn manche Ehemänner in der Bibel lesen, dass ihre Frauen sich unterstellen sollen, verlangen sie Kadavergehorsamkeit. Sie erlauben keinen Zugang zu einem Bankkonto. Sie erteilen immer Befehle und erniedrigen ihre Frau die ganze Zeit.

Wenn die Frau in der Gemeinde Hilfe sucht, wird sie beschuldigt, weil sie angeblich sich noch mehr unterwerfen soll. Es gibt Frauen, die das alles jahrelang hinnehmen. 

Der andere Fehler ist die starke Reaktion, wobei das verletzte Opfer aggressiv und gebieterisch wird, und andere bedroht und verletzt.

Josef war der verwöhnte und stolze Sohn von Jakob. Er wurde von arabischen Sklavenhändlern verschleppt und in Ägypten verkauft. Er musste jahrelang ungerecht als Sklave und dann Gefangener leiden, aber er gab nie auf und wurde auch nicht bitter.

Endlich wurde Josef von Gefangenschaft befreit. Die seltsamen prophetischen Träume seiner Jugend wurden erstaunlich erfüllt. Er wurde der Chef der ägyptischen Regierung und dann wurde er mit seiner Familie versöhnt.

Vielleicht hast du harte Erfahrungen in Gemeinden durchstehen müssen. Bitte gib nicht auf. Jesus wurde auch von Gottes Volk verfolgt. Er versteht dein Leiden und er liebt dich.

Gott hat einen Ausweg für dich, nicht bedingungslose Unterwerfung, aber auch nicht Groll und Rache.


„Rufe mich an, dann antworte ich dir und teile dir große, unfassbare Dinge mit, von denen du nichts weißt.“ Jeremia 33,3 NeÜ

Donnerstag, 19. November 2020

Team Leiterschaft kann Probleme besser lösen.

 Im Neuen Testament waren unter den Juden verschiedene Sondergruppen. Hebräisch als alltägliche Muttersprache war verschwunden. Manche sprachen Aramäisch und andere sprachen Griechisch. 

In den USA heute gibt es weiße Gemeinden, schwarze Gemeinden und auch christliche Gemeinden, wo man Spanisch spricht.

In der Apostelgeschichte war die erste Gemeinde am Anfang nur Jüdisch und der Heilige Geist bewirkte eine wunderbare Einigkeit.

Alle Gläubiggewordenen aber bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam. 

Wer ein Grundstück oder anderen Besitz hatte, verkaufte es und verteilte den Erlös an die Bedürftigen.

Tag für Tag waren sie einmütig im Tempel zusammen, trafen sich in ihren Häusern zum Brechen des Brotes und zu gemeinsamen Mahlzeiten. Alles geschah mit jubelnder Freude und redlichem Herzen.
Apostelgeschichte 2,44–46 NeÜ


Aber als die Gemeinde größer wurde, entstanden Probleme zwischen Sondergruppen.

 In diesen Tagen aber, als die Jünger zahlreich wurden, erhob sich ein Murren unter den Griechen gegen die Hebräer, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Apg 6,1 NLB

Die ``Griechen´´waren nicht Griechen, sondern Juden, die Griechisch sprachen.

Wie haben die Apostel das Problem gelöst?

Da riefen die Zwölf die ganze Versammlung der Jünger zusammen und sagten: „Es ist nicht richtig, dass wir die Verkündigung des Wortes Gottes vernachlässigen und uns um die Verteilung der Lebensmittel kümmern. 

Seht euch deshalb nach sieben Männern unter euch um, liebe Brüder, denen wir diese Aufgabe übertragen können. Sie müssen einen guten Ruf haben und mit dem Heiligen Geist und mit Weisheit erfüllt sein. 

Wir selbst werden uns weiterhin dem Gebet und der Weitergabe des Gotteswortes widmen.“ Apostelgeschichte 6,2–4 NeÜ

Keiner der Apostel gehörte zu der griechischsprachigen Sondergruppe, aber sie wollten nicht absichtlich gegen die Minderheit diskriminieren. 

Sie verstanden auch, dass sie nicht alle Probleme in der Gemeinde verkraften konnten. Wenn sie versuchten, alles selbst zu verwalten, würden sie ihre erste Berufung vernachlässigen.

Es gibt traurigerweise viele Pastoren, die versuchen, alles in der Gemeinde persönlich zu kontrollieren. Sie sind ständig mit menschlichen Problemen verwickelt. 

Viele Pastoren haben wenig Zeit für persönliche Gebete. Viele erleben Burnout oder versagen in ihrem persönlichen christlichen Leben.

Die Apostel haben den Mitgliedern die Verantwortung übergeben, neue Leiter zu wählen.

Viele Christen erwarten, dass der ordinierte Pastor oder Pfarrer alles kontrollieren soll, aber in der Apostelgeschichte sehen wir konsequente Team-Leiterschaft.

Sonntag, 25. Oktober 2020

Böse Menschen Transformiert

Es gibt schreckliche Menschen, die sich bekehren und Gott vergibt ihnen.

Hermann Zaiss war am Kriegsende ein sehr gesegneter deutscher Evangelist. Schon im 1945 kamen abertausende aus allen Regionen Deutschlands und auch aus anderen Ländern zu seinen Versammlungen. 

Da wurden viele schwerkranken wunderbar geheilt, aber das waren nicht die größten Wunder.  

Es war ein junger Soldat in der britischen Besatzungsarmee. In ihm loderte ein schrecklicher Hass gegen das deutsche Volk. 

Sein Befehlshaber war ein kanadischer Offizier, der diesen jungen Mann mit christlicher Barmherzigkeit betrachtete, weil seine unkontrollierbare Bitterkeit seine eigene Seele vergiftete.

Dieser junger Mann war kein Monster. Als jüdisches Kind aus Deutschland, hatte er in England Zuflucht gefunden, aber seine ganze Familie wurde von den Nazis ermordet.

Der kanadische Offizier brachte den seelisch verletzten jungen Soldaten zu der Versammlung wo der deutsche Evangelist predigte.

Auch unter den Zuhörern war ein anderer schwerverletzter Mann. Der war ein Hardcore-Nazi aus der Waffen-SS, ein treuer Jünger des Führers.

In den letzten Tagen des Krieges wurde er von der Explosion eines Artilleriegeschosses getroffen. 

Als er von einem Koma erwachte, sah er eine schwarze amerikanische Krankenschwester, die ihn mit christlicher Barmherzigkeit anlächelte. 

Er verstand die Welt nicht mehr. Eines seiner Beine war auseinandergerissen und er war permanent gelähmt.

Der ratlose SS-Offizier und der verbitterte junge Jude hörten die Predigt, sahen die Heilungen und spürten die Gegenwart Gottes mit seiner Liebe und Barmherzigkeit. 

Dann wurden ihre Herzen warm und weich. Sie bekehrten sich zu Jesus und zeugten von ihrem Erlebnis.

Er heilt die, deren Herzen gebrochen sind, und verbindet ihre schmerzenden Wunden. Psalm 147,3 NeÜ

Dann ereignete sich das erstaunlichste aller Wunder. Sie wurden feste Freunde.

Wir sind ja aus dem geistlichen Tod ins Leben übergewechselt. Das wissen wir, weil wir unsere Geschwister lieben. Wer nicht liebt, ist noch immer tot.
1. Johannes 3,14 NeÜ

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EIN

 

Montag, 25. Mai 2020

Unerwartetes Licht in tiefer Finsternis

Wir sind jetzt in einer Art Niemandsland, in einer Wartezeit.

Wir warten, aber wir wissen nicht, was uns erwartet. Die Zukunft wird anders sein als die Vergangenheit, aber wir wissen nicht was kommt und wann es kommen wird. 


Wir haben Verheißungen von Gott. Wir erwarten vielleicht Erweckung, aber wie wird Erweckung in der unbekannten Zukunft aussehen?

Die Erweckungen der Vergangenheit tauchten oft unerwartet auf. Wir lesen die Geschichte, aber wir wissen, die Welt von gestern kommt nie wieder zurück.

Wir sind wie Abraham in der Bibel, der sich auf eine Pilgerreise begab, ohne zu wissen, wohin Gott ihn führen würde. Abraham ging von seiner Heimat zu einer ganz anderen Region. Wir bleiben, wo wir sind, aber die Welt ändert sich um uns herum.

Aber Abraham und Sara mussten Gott für ihre unbekannte Zukunft vertrauen, genau wie wir heute.


Abraham musste Gott wirklich vertrauen, denn er war 75 Jahre alt, als Gott ihm versprach, einen Sohn zu geben. Er musste etwa noch 25 Jahre warten, bis Isaak geboren wurde.

Doch Abrahams Glaube blieb unerschüttert, obwohl er wusste, dass er mit fast hundert Jahren viel zu alt war, um noch Vater zu werden, und seine Frau Sara keine Kinder mehr bekommen konnte. Römer 4,19

Wir werden oft müde mit warten und mit vielen Proben. Ich bin mir sicher, dass Abraham und Sara manchmal müde und entmutigt waren.

Aber Gott will uns ermutigen. Er gibt uns sein Wort und seine liebevollen Verheißungen.


Er gibt den Erschöpften neue Kraft; er gibt den Kraftlosen reichlich Stärke.

Es mag sein, dass selbst junge Leute matt und müde werden und junge Männer völlig zusammenbrechen,

doch die, die auf den HERRN warten, gewinnen neue Kraft. Sie schwingen sich nach oben wie die Adler. Sie laufen schnell, ohne zu ermüden. Sie werden gehen und werden nicht matt.

Jesaja 40,29-31 

 
Wir sind in einer noch nie gesehenen weltweiten Krise. In solchen Zeiten sollen wir Gottes wunderbares Eingreifen erwarten. Millionen sind krank und aber Millionen sind in dem Schatten des Todes eingeschüchtert. So viele sterben.

Der Zweite Weltkrieg war eine schreckliche Krise. Millionen starben und aber Millionen waren krank, verletzt und traumatisiert.

Kurz nach dem Krieg war Gott mit großer Barmherzigkeit am Werk. Große Erweckungen tauchten in verschiedenen Ländern auf.


In Amerika kamen Evangelisten zum Vorschein, und aber Tausende schwerkranke Menschen erlebten Wunderheilungen.

In Solingen in Deutschland, tauchte ein deutscher Evangelist auf, der erstaunliche Heilungsgaben ausübte. 


Hermann Zaiss war am Kriegsende ein sehr gesegneter deutscher Evangelist. Schon im 1945 kamen abertausende aus allen Regionen Deutschlands und auch aus anderen Ländern zu seinen Treffen. Da wurden viele Schwerkranken wunderbar geheilt, aber das waren nicht die größten Wunder. 

Es war ein junger Soldat in der britischen Besatzungsarmee. In ihm loderte ein schrecklicher Hass gegen das deutsche Volk. 
Sein Befehlshaber war ein kanadischer Offizier, der diesen jungen Mann mit christlicher Barmherzigkeit betrachtete, weil seine unkontrollierbare Bitterkeit seine eigene Seele vergiftete.

Dieser junger Mann war kein Monster. Als jüdisches Kind aus Deutschland, hatte er in England Zuflucht gefunden, aber seine ganze Familie wurde von den Nazis ermordet.

Der kanadische Offizier brachte den seelisch verletzten jungen Soldaten zu Veranstaltung mit dem deutschen Evangelisten.

Auch unter den Zuhörern war ein anderer schwerverletzte Mann. Der war ein Hardcore Nazi aus der Waffen-SS, ein treuer Jünger des Führers.

In den letzten Tagen des Krieges wurde er von der Explosion eines Artilleriegeschosses getroffen. Als er von einem Koma erwachte, sah er eine schwarze amerikanische Krankenschwester, die ihn mit christlicher Barmherzigkeit anlächelte. Er verstand die Welt nicht mehr. Eines seiner Beine war auseinandergerissen und er war permanent gelähmt.

Der ratlose SS-Offizier und der verbitterte junge Jude hörten die Predigt, sahen die Heilungen und spürten die Gegenwart Gottes mit seiner Liebe und Barmherzigkeit. Dann wurden ihre Herzen warm und weich. Sie bekehrten sich zu Jesus und zeugten von ihrem Erlebnis.

Dann ereignete sich das erstaunlichste aller Wunder. Sie wurden feste Freunde.

In finsteren Zeiten können wir erstaunliche Wunder erwarten.

Die Liebe erträgt alles, verliert nie den Glauben, bewahrt stets die Hoffnung und bleibt bestehen, was auch geschieht. 1. Korinther 13,7

Gottes Liebe ändert sich nie. Gott ist Liebe.

Montag, 17. Februar 2020

Vergebung ist nicht ...

Eines der größten Probleme bei der Vergebung ist dies. Die Menschen verstehen nicht, was Vergebung wirklich ist.

Wenn jemand dich terrorisiert, dich vergewaltigt, deine Frau oder deinen Mann oder deine Kinder wegnimmt, liest du die Bibel und siehst, dass Gott von dir erwartet, dass du der Person, die dein Leben ruiniert hat, vergibst.

Du bist eine Frau im Krankenhaus, weil dein Mann dich zusammengeschlagen hat, und das nicht zum ersten Mal. Du gehst zur Beerdigung deines Sohnes, der sich umgebracht hat, weil ein Priester oder Pastor ihn vergewaltigt hat.

Du suchst Seelsorge und der Pastor sagt: "Vergib einfach."

Und vergib uns unsere Schuld – so wie auch wir denen vergeben, die an uns schuldig geworden sind. ...‹« Lukas 11,4 


Es stimmt, dass du, wenn du nicht vergibst, nicht in der Lage sein wirst, die Barmherzigkeit Gottes, den Frieden Gottes, den Trost Gottes oder vielleicht die heilende Kraft Gottes in vollem Umfang zu genießen.

Was ist also falsch an dem Ratschlag "einfach zu vergeben"?

Das Wort "einfach" oder ´´nur´´ ist eine Beleidigung, eine Ohrfeige, ein Tritt in den Magen. Es kann religiöse Blindheit oder pharisäische Arroganz sein.

Wenn ein Vater, eine Mutter, eine Ehefrau, ein Ehemann, ein Priester oder Pastor dein Leben durch Verurteilung, Ablehnung, Ehebruch, Verleumdung, Gewalt oder Vergewaltigung zerstört und dein Leben in Trümmern liegt, empfindest du überwältigende Entrüstung. 


Du brennst vor einem Gefühl der Ungerechtigkeit.

Aber vielleicht ist die Ungerechtigkeit andauernd und nicht nur etwas, das in der Vergangenheit geschehen ist. Wenn du "nur" vergibst, hast du das Gefühl, dass du dich dem Bösen unterwirfst und das Böse entschuldigst oder sogar duldest.

Es ist falsch, Böses zu entschuldigen oder Sünde zu dulden, und du hast recht, dies zu fühlen.

Als Jesus am Kreuz hing, sagte er:

»Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!« Lukas 23,34

Jesus entschuldigte ihre Sünde nicht. Er hat die Sünde des Mordes nicht verharmlost. Er befreite sie von dem Gericht Gottes, damit sie in der Lage waren, um Vergebung zu bitten und Gnade vom Vater zu empfangen.

Wenn du eine Person, die schrecklich missbraucht wurde, berätst, sag ihr nie, sie solle "einfach vergeben". Es ist eine schreckliche Ungerechtigkeit geschehen.
 

Freut euch mit den Fröhlichen! Weint aber auch mit den Trauernden! Römer 12,15  

Und wenn ein Opfer mit Recht wütend ist, sollen wir nicht auch diese Wut bestätigen?
 

Wenn ein Mann seine Kinder missbraucht, vergewaltigt oder verprügelt, sollte die Mutter der Kinder wütend sein. Wenn sie nicht wütend ist, stimmt etwas nicht. Kannst du dir vorstellen, dass Gott selbst darüber nicht wütend ist?

Wenn du eine solche Frau berätst, ist es das Wichtigste, ihr zu helfen, ihre Kinder und sich selbst zu schützen, oft indem sie ihren Mann verlässt und ihre Kinder mitnimmt.

Es ist auch wichtig, sich um ihr gebrochenes Herz zu kümmern, indem man ihr Trauma einfühlsam anerkennt, und ihr zur Seite steht.

»Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn er hat mich gesalbt, um den Armen die gute Botschaft zu verkünden.
Er hat mich gesandt, Gefangenen zu verkünden, dass sie freigelassen werden,
Blinden, dass sie sehen werden,

Unterdrückten, dass sie befreit werden. Lukas 4,18  

Dann musst du der Frau helfen, zu vergeben. Das bedeutet nicht, dass sie zu ihrem Mann zurückgehen oder zulassen muss, dass sie weiter geschlagen, vergewaltigt oder missbraucht wird.

Viele Christen werden fälschlicherweise gelehrt, dass Vergebung die Entschuldigung der Sünde einschließen muss. Das ist falsch!

Vielen Christen wird gelehrt, dass Vergebung voraussetzt, dass sie weiterhin in Gemeinschaft mit einem gewalttätigen oder gefährlichen Partner oder Elternteil leben. Das ist falsch!

Vielen Christen wird gelehrt, dass sie vergessen müssen, dass ihre Tochter Selbstmord begangen hat, weil sie von ihrem Vater oder ihrem Pastor verführt wurde. Das ist falsch!

Vielen Christen wird beigebracht, dass sie nicht vergeben haben, wenn sie noch traumatisiert sind.
Aber dem ist nicht so.

Als Jesus am Kreuz um die Vergebung seiner Peiniger betete, fühlte er sich dann nicht mehr gequält? Was für eine lächerliche Idee!

Wenn eine christliche Frau vergewaltigt wird und sie ihrem Angreifer vergibt, bedeutet das dann, dass sie das Verbrechen nicht anzeigen und mit der Polizei und den Gerichten zusammenarbeiten sollte? Das würde andere Frauen einer Gefahr aussetzen.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Verachtung und Missbrauch Überwinden

Corrie ten Boom war eine holländische Frau, die Jesus liebte. Während der Nazibesatzung in Holland hat ihre Familie eine Zuflucht für Juden gegeben.

Ihre Familie wurde verraten und sie wurde mit ihrer Schwester von den Nazis verschleppt. Sie war in Ravensbrück KZ in Mecklenburg-Vorpommern und das war eine sehr harte Zeit.

Sie fing an, die anderen Gefangenen mit ihrem biblischen Glauben zu ermutigen. Sie hielt fest an der Ermahnung von Paulus, für alles dankbar zu sein.

Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 1 Thess 5,18 ELB

Was, wirklich? Für die ekelhafte Speise? Für die Kälte?

Sie fing an, eine undenkbare Danksagung laut zu sprechen.
´´Danke für die Bettwanzen.´
´

Aber nachdem sie dieses unsinnige Gebet gesprochen hatte, hat sie eine Offenbarung mitbekommen.
Wegen der Bettwanzen wurden sie von den grausamen Wärtern in ihrem unappetitlichen Schlafsaal nicht belästigt. Die Wärter wollten diesen ekeligen Ungeziefern um jeden Preis aus dem Weg gehen.

Sie musste auch eine andere harte Probe bestehen. Sie musste ihren Hass überwinden.
Jesus lehrte, wir müssen unsere Feinde lieben und segnen.


Ihre liebe Schwester wurde schwerkrank und starb in dem KZ.

Dann durfte Corrie das KZ verlassen. Das war ein Wunder. Jemand in einem Büro in Deutschland hatte einen Fehler gemacht, und sie wurde deswegen frühzeitig aus dem KZ entlassen. Das war ein Wunder Gottes.

Aber sie hatte schrecklich gelitten und ihre Familie verloren.

Nach dem Krieg wurde Corrie eine umherziehende Predigerin.

Gott ließ sie auch in Deutschland dienen, eine harte Probe für sie.
Nach einer Predigt in Deutschland kam ein Wärter von dem KZ auf sie zu und bat um Vergebung.
 

Corrie war starr vor Schreck. Traumatisiert.
Aber sie hat sich gezwungen, sich ihm die Hand zu geben.


Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln. Lk 6,28

Corrie war ein Opfer der Nazis, aber sie weigerte sich, die Identität eines Opfers auf sich selbst zu nehmen.

Bist du vielleicht eine Zielscheibe für grausame Angriffe in deiner Familie oder in deiner Arbeit? Gott behüte, aber es kann auch vielleicht in einer Gemeinde geschehen. In der Bibel waren die Pharisäer keine netten Leute, aber es gibt auch christliche Pharisäer.

Man kann sich daran gewöhnen, Mobbing zu erwarten. Man kann verachtet sein und dann anfangen, sich selbst nicht mehr zu respektieren.

Das ist eine falsche Identität. Du bist nicht diese Person, egal wie oft du versagt hast.

Gott ist dein Schöpfer und er hat dich gut gemacht.

Waren deine Eltern drogensüchtig? Es kann sein, dass deine Familie Nazi Verbrecher waren, oder verfolgte Juden.

Ist dein Leben ruiniert? Egal wie du heruntergekommen bist, Gott hat dich gut gemacht und Er kann dich wiederherstellen.

Egal wo du herkommst, hat Gott dich gut gemacht. Gott einen guten Plan für dein Leben und Er will seinen Plan verwirklichen.

Aber du musst dich als Gottes gute Schöpfung anerkennen.

Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch misshandeln. Lk 6,28

Weißt du, wer daran gewöhnt ist, verachtet und verflucht zu werden, lernt oft, sich selbst zu verachten und zu verfluchen.

Du musst lernen, deine Peiniger zu segnen, aber auch dich selbst zu segnen.

Fang an, Segenssprüche über dich selbst zu sprechen.
Tu das mehrmals jeden Tag und hör nicht auf.

Gott will dir eine neue Identität geben.


Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.

Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen.
Denn mein Joch passt euch genau, und die Last, die ich euch auflege, ist leicht.«
Mt 11,28-30


Gott will dich segnen. Der Vater im Himmel hat seinen Sohn geopfert, weil er dich segnen will. 

Jetzt erbitte ich Gottes Segen auf dich. 
Nimm Gottes Segen und segne dich selbst.

Samstag, 29. September 2018

Verbrecher Lehnt Begnadigung ab. Musste Sterben.

Wir haben ja nicht einen Hohen Priester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat. Heb 4,15 EIN

Wir haben einen wunderbaren Hohen Priester. Er kümmert sich kontinuierlich um dich. Er hört nie auf, an dich zu denken.

Alle seine Gedanken über dich sind liebevoll und freundlich.

Du kannst Gott nicht davon abhalten, dich zu lieben.

Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. Römer 5,8

For God took the sinless Christ and poured into him our sins. Then, in exchange, he poured God’s goodness into us! 2 Corinthians 5:21 (TLB)


(Denn Gott nahm den sündlosen Christus und goss in ihn unsere Sünden ein. Dann, zum Tausch, goss er Gottes Güte in uns ein! 2 Kor 5,21)

Gott opferte seinen unbefleckten Sohn und schüttete auf ihn alle unseren Sünden. Dann durchtränkte er uns mit der Liebe, Gerechtigkeit und Heiligkeit, die nur in Jesus sind.

Gott will dir eine komplette Begnadigung erteilen und dir ein ganz neues Leben geben.

  • Gottes Liebe ist bedingungslos. Er liebt dich, wie du bist und er liebt dich, weil er dich liebt.


  • Aber Gott erteilt seine Begnadigung mit einer Bedingung. Du kannst Gottes Vergebung nicht verdienen, aber du musst seine Gnade akzeptieren.

Im Jahre 1830 wurde ein Verbrecher in den USA zum Tode verurteilt, aber der Präsident wollte ihm begnadigen.

Der Mann aber, hat die präsidentielle Begnadigung abgelehnt und er musste sterben. 


Das war seine von Gott gegebenen Willensfreiheit.

Auch du und ich haben diese Willensfreiheit. Wir können Gottes Gnade dankbar akzeptieren oder ablehnen.

Jesus sieht alle deine Vergehen und Versäumnisse, aber er sieht auch deine Verzweiflung und spürt dein Leiden.

Sein Herz pocht für dich.


Sieh, ich stehe vor der Tür und klopfe an. 

Wenn jemand meine Stimme hören und die Tür öffnen wird, zu dem werde ich hineingehen und werde mit ihm essen und er mit mir. Offb 3,20

Eine Frau in Iran schaute eine verbotene christliche Fernsehsendung an. 


Sie hörte den Prediger diese Einladung von Jesus zitieren. Dann hörte sie ein Klopfen. Sie ging zur Eingangstür und sie sah Jesus. Sie bat ihn herein und sie war auf der Stelle gläubig.

Willst du auch Jesus hereinbitten?

Gott weist dich nicht zurück. Es liegt an dir.


Dienstag, 25. September 2018

Jesus Läßt dich nicht im Stich

Der himmlische Vater gab seinen Sohn für alle, weil Er alle Menschen retten will.

(Gott) will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1 Tim 2,4 NLB

Warum kommen nicht alle Menschen zu Jesus?

Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen. Joh 6,37 HfA

Will Gott denn nur manche Menschen zu Jesus ziehen?

Keineswegs!

Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Joh 12,32 ELB6

Jesus wurde am Kreuz erhöht, um unsere Strafe zu leiden, weil wir den Gott, der uns total liebt, abgelehnt haben.

Jesus starb, aber Er blieb nicht tot.

Nach drei Tagen wurde Er von dem Heiligen Geist leibhaftig von dem Grab aufgerichtet.

40 Jahre lang lehrte und ermutigte Er seine Nachfolger und dann wurde Er wieder erhöht, indem er zum Himmel zurückkehrte.

Und es geschah, während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde hinaufgetragen in den Himmel. Lk 24,51 ELB6

Gott sehnt danach, alle seine verlorenen Kinder zu retten. Kein Mensch ist davon ausgeschlossen.

Ohne Jesus in deinem Leben bist du durch deine eigene freie Wahl von Gott getrennt, weil du dich entschieden hast, ohne die Liebe Gottes zu leben. Wir alle sind schiefgegangen, weil wir ohne Gott nicht gerecht leben können.

Ohne Gottes Vergebung hast du kein Recht, Gottes Sohn oder Tochter zu sein. Du bist verloren.

Gott ist der einzige Ursprung des Lebens, die einzig Quelle von allem, was gut ist.

Wenn du ohne Jesus stirbst, wirst du immer noch bewusst existieren, aber du wirst allein sein, ohne Gott, ohne menschliche Gemeinschaft, ohne Hoffnung.

Wenn du Gott noch nicht als deinen lieben Vater kennst, will Gott dich jetzt einladen, nach Hause zu kommen.

Übergib dein Leben jetzt in Jesus Händen. Er will dir vergeben. Er will dich versorgen. Er lässt dich nicht im Stich.

Gott sandte seinen Sohn in diese Welt, um alle Menschen mit sich selbst zu versöhnen, aber Jesus wurde abgelehnt und hingerichtet.

Heute ist es nicht anders.

Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; und die Welt erkannte ihn nicht.

Aber allen, die ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; Joh 1,10-12 NLB

Warum hat Gott das gemacht? Gott ist Liebe.

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. 1 Joh 4,8 NLB

Gottes Absicht für seine Kinder ist, dass sie in einer guten Gemeinde Seine Liebe finden sollten, aber Leider ist Gottes Liebe nicht immer in einer Gemeinde zu finden.

Aber wenn du in einer Gemeinde Gottes Liebe nicht gefunden hast, bitte schreibe Gott nicht ab.


Gott liebt dich, auch wenn seine Gemeinde manchmal versagt.

Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen. Joh 6,37 HfA

Wenn du durch ein Video in You Tube oder durch dieses Blog zum Glauben kommst, werden manche Gemeinden nicht verstehen, aber Gott lehnt dich nicht ab.

Wenn du ein isolierter Christ bist, hat Gott etwas Besseres für dich vor.

Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. 1 Mose 2,18 L17

Wenn du mit Jesus allein bist, ist Gott stolz auf dich, weil du trotz deiner Isolation ihm treu bleibst, aber weil er dich innig liebt, will er dir auch menschliche Gemeinschaft geben.



Bitte Gott, dir mit christliche Freundschaft zu segnen.

  • Echte Freundschaft ist wichtiger als die Ehe. Die Ehe kann ein Segen sein, oder eine Last.
  • Christliche Freundschaft ist wichtiger als Mitgliedschaft einer Kirche. Mitgliedschaft ohne Liebe ist einsam.

Man kann in manchen Gemeinden liebevolle Gemeinschaft finden, aber manche Kirchen können auch die Liebe ersticken.

Aber Jesus selbst bleibt trotz allem treu.


Wenn du Jesus liebst, steht Jesus immer zu dir. Wenn zwei oder drei Christen in freundlicher Gemeinschaft sind, dann ist Jesus auch da.

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.« Mt 18,20 NLB

  • Ich bete, du wirst die Liebe Gottes finden.
  • Ich bete, du wirst eine liebevolle Gemeinde oder einen guten Hauskreis finden.
  • Ich bete, du wirst irgendwie Gemeinschaft und Freundschaft finden.

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Ps 147,3 NLB

Freitag, 17. August 2018

Licht in der Tiefsten Finsternis

Ein Pilot in den USA wurde wegen häuslicher Gewalt verhaftet. Kurz danach, hat er ein Flugzeug von seinem Arbeitgeber gestohlen. Er steuerte das Flugzeug in sein eigenes Haus. Seine Frau und Sohn waren unverletzt, aber der 47-jährige Mann kam ums Leben.

So oft lesen wir von solcher unbeherrschten Wut und Mordlust. 
 
Es gibt Menschen, die entscheiden, böse zu sein, böse zu leben und böse zu sterben. Manche alten Nazis verfluchen Gott auf ihrem Sterbebett.

Die Übertretung spricht zum Gottlosen im Innern seines Herzens: Es ist keine Furcht Gottes vor seinen Augen. Ps 36,2 ELB6


Aber darf ich diesen Piloten so urteilen?
 

Wir alle sind Sünder. Jesus starb für die Sünder, auch die allerschlimmsten.
 

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16 NLB


Sicher will Gott auch die aller schrecklichsten Sünder erretten, aber wollen diese Monster errettet werden? Es geht um Willensfreiheit.
Aber es gibt schreckliche Menschen, die sich bekehren und Gott vergibt ihnen.
 

Hermann Zaiss war am Kriegsende ein sehr gesegneter deutscher Evangelist. 


Schon im 1945 kamen abertausende aus allen Regionen Deutschlands und auch aus anderen Ländern zu seinen Treffen. Da wurden viele schwerkranken wunderbar geheilt, aber das waren nicht die größten Wunder. 
 

Es war ein junger Soldat in der britischen Besatzungsarmee. In ihm loderte ein schrecklicher Hass gegen das deutsche Volk.


Sein Befehlshaber war ein Kanadischer Offizier, der diesen jungen Mann mit christlicher Barmherzigkeit betrachtete, weil seine unkontrollierbare Bitterkeit seine eigene Seele vergiftete. 

Dieser junger Mann war kein Monster. Als jüdisches Kind aus Deutschland, hatte er in England Zuflucht gefunden, aber seine ganze Familie wurde von den Nazis ermordet.


Der kanadische Offizier brachte den seelisch verletzten jungen Soldaten zu dem Treff mit dem deutschen Evangelist.
 

Auch unter den Zuhörern war ein anderer schwer verletzter Mann. Der war ein hard-core Nazi aus dem Waffen-SS, ein treuer Jünger des Führers.


In den letzten Tagen des Krieges wurde er von der Explosion eines Artilleriegeschosses getroffen. 

Als er von einem Koma erwachte, sah er eine schwarze amerikanische Krankenschwester, die ihn mit Christlicher Barmherzigkeit anlächelte. Er verstand die Welt nicht mehr. Eines seiner Beine war auseinandergerissen und er war permanent gelähmt.
 

Der ratlose gelähmte SS-Offizier und der verbitterte junge Jude hörten die Predigt, sahen die Heilungen und spürten die Gegenwart Gottes mit seiner Liebe und Barmherzigkeit. 

Dann wurden ihre Herzen warm und weich. Sie bekehrten sich zu Jesus und zeugten von ihrem Erlebnis.


Dann ereignete sich das erstaunlichste aller Wunder. Sie wurden feste Freunde.


Gott ist der Richter, nicht ich. Gott weiß, welche bösen Monster transformiert werden können oder wollen.
 

Der Apostel Paulus vor seiner Bekehrung war kein guter Mensch.
 

Das Wort ist gewiss wahr und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um die Sünder zu retten, unter denen ich der erste bin. 1 Tim 1,15 NLB


Es tat Paulus weh, an seine Verbrechen vor seiner Bekehrung zu denken, als er Christen ermorden ließ.
 

Es gab einen Kaplan in der amerikanischen Armee nach dem Krieg, der gut Deutsch konnte. 

Er bekam einen unerwünschten Befehl. Er sollte in Nürnberg als Seelsorger für die schlimmsten Nazis dienen. 

Manche wollten einfach böse bleiben. Hermann Göring wollte nicht vor Gericht stehen. Er brachte sich mit einer Giftampulle um. 

Aber manche Verbrecher waren anders. Hitlers Außenminister, Von Ribbentrop, wurde hingerichtet, aber vor seinem Tode flehte er seine Frau, ihre Kinder Christlich zu erziehen.
 

Jesus lehrte uns, unsere Feinde zu lieben. Wir wissen nie, wer sich bekehren wird.


Aber Vorsicht. Wölfe sind gefährlich.
 

Ein Sexualverbrecher besuchte eine Gemeinde. Eine gute Christliche Frau gab ihm Unterkunft und der Pastor wollte ihm helfen. 

Eines Abends war eine junge Frau in der Gemeinde nicht zu finden.
 

»Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Mt 10,16 NLB


Es ist nicht immer einfach, die Raubtiere zu lieben aber zugleich unsere Frauen und Kinder zu schützen.
 

Paulus warnt uns gegen Männer, die unser Vertrauen ausnutzen, um Frauen zu missbrauchen. (2 Tim 3,6)
 

Samstag, 11. August 2018

Was suchst du im Leben?

Die Zeit geht dahin. Vor wenigen Jahren war er der Fußball Held. Heute sitzt er mit einem Krug Bier und einem Bierbauch und morgen hat er einen Termin mit seinem Anwalt, weil seine Ehe zugrunde geht. 

Vor wenigen Jahren war sie die schöne Braut. 

Jetzt ist sie alleinstehende Mutter und ihre Tochter macht ihr viel Sorgen, weil ihr Freund Drogendealer ist.
 

Sie kommt erschöpft nach der Arbeit nach Hause und liest die Google News.
 

  • Die Grünen warnen, der Planet geht zugrunde.
  • Die AfD warnt, die Araber oder Türken werden uns erobern.
  • Die Linken beschweren sich, weil so viele Leute Arm werden.
  • Die SPD warnt, die AfD sind getarnte Nazis und unsere Freiheit und Demokratie sollen bedroht sein.

Sie liest Facebook.
  • Manche Konservativen behaupten, Angela Merkel soll getarnte Kommunist oder Freimaurer sein.
  • Putins Panzer bedrohen Deutschland.
  • Asylanten vergewaltigen deutsche Mädels. Alles sehr ermutigend.
  • Sie isst ihr Abendbrot allein und sucht dann etwas Trost in alten Büchern.

Als Teenager war sie idealistisch und las gerne die schöne alte Dichtung. Sie war immer romantisch aber jetzt allein, sehnt sie danach, etwas Schönes zu finden. Sie öffnet ein Buch.
 

´´Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
und grün des Lebens goldner Baum.``
 

Das tut weh. Wo habe ich einen teuren Freund? Mein Leben ist jetzt total grau und das ist keine Theorie.
 

Sie geht zum Hausarzt und nimmt Tabletten. Das hilft ein wenig.
Sie spricht mit ihrem Therapeuten. Das lindert auch den Schmerz.
 

Aber wohin jetzt? Wo, wie und mit wem kann sie eine Zukunft finden?
 

Sie denkt an ihre Kindheit. Die wurde konfirmiert, aber was soll das bedeuten? 

Am folgenden Sonntag besucht sie den Gottesdienst um die Ecke. Der Pfarrer versucht ``Ewiges Leben`` neu und aktuell zu definieren. Graue Theorie. Kein Trost da.
 

Sie ist furchtbar einsam, aber eine Kollegin im Büro ist freundlich. Sie ist fromme Muslimin und sie erklärt ihre Religion.
 

`` Wenn du fromme Muslimin wirst, und keinen Minirock mehr trägst, und eine gehorsame muslimische Ehefrau bist, wirst du vielleicht die Flammen der Hölle entkommen.``
 

Sie ist tolerant und will nicht verurteilen, aber sie hat keinen Bock auf einen so unappetitlichen Gott. Um ewige Schmerzen zu vermeiden, soll sie auf Arabisch beten. Danke für den interessanten Austausch.
 

Sie weiß nicht mehr was oder ob sie glaubt, aber sie schreit aus ihrer inneren Leere.
 

``Gott, wenn es dich wirklich gibt, hilf mir, dich zu finden!``
Sie hat keinen Bock auf Arabisch, Latein, Luther Deutsch oder Theologie, alles Schall und Rauch. Sie muss Wirklichkeit finden. Sie muss Hoffnung haben.
 

Dann besucht sie einen Gottesdienst in einer Freikirche. Sie lernt, dass die Landeskirche, die Katholiken und die Pfingstler alle schief gehen. Gott schätzt fromme, bescheidene und äußerst konservative Töchter, und Frauen sollen nicht predigen.
 

Diese interessanten Leute sind Zeitreisenden. Offensichtlich muss ein guter Christ im 19. Jahrhundert leben.
 

Aber sie ist nicht blind. Sie sieht die Rechthaberei, aber sie sieht auch etwas Freundlichkeit. Nicht alle sind spitzfindig. Manche sind gut und echt.
 

Es gibt hier Stroh und Mist, aber auch vielleicht ein bisschen Gold.
Aber sie will nicht altmodische Zeitreisende werden. Sie sucht weiter.

Vor dem Krieg lebte ein junger Jude in Rumänien. 

Er war Atheist, aber seine Weltanschauung gewährte ihm keinen Trost. 

Eines Tages sah er eine alte Orthodoxe Kirche und er trat hinein. Er sah alte Leute, die vor einem Alter knieten. Er glaubte nicht, aber er spürte die Leere in seiner Seele.
 

Er fing an zu beten.
 

``Gott. Ich behaupte, du existierst nicht. Aber wenn es dich trotzdem gibt, bin ich nicht verpflichtet, an dich zu glauben. Es ist deine Pflicht, dich mir zu offenbaren.``
 

Später ging er auf das Land. Er war arm und er ging zu Fuß. Die Sonne ging unter und er suchte Unterkunft in einem Dorf.
 

Da wohnte ein frommer Christ, der Jahrelang dem Herrn gebetet hatte, einen Juden für Jesus zu gewinnen. 

Der junge jüdische Atheist war bei ihm herzlich willkommen. Der Gastgeber gab ihm eine Bibel. Als er die Worte von Jesus las, wurden Flammen der Liebe in seinem Herzen entzündet.
 

Von diesem Tag war sein Leben völlig neu. Jesus war sein bester Freund und treuer Gefährte im Leben.

Freitag, 3. August 2018

Spricht Gott immer noch heute?

Spricht Gott immer noch heute, wie in alten Zeiten?
Können wir auch heute Gottes Stimme hören?


 Da sagte nun Jesus zu den Juden, die an ihn geglaubt hatten: 


»Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger

und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.«
Joh 8,31-32 NLB
 


Was wollte Jesus damit meinen? Dass wir die Bibel lesen sollen? Keine schlechte Idee. Jesus würde nichts dagegen einwenden. Die Bibel ist Gottes Wort.


Wenn Christen die Bibel nicht lesen, geht alles schief. In manchen islamischen und kommunistischen Ländern ist die Bibel verboten. Die Bibel ist für den Teufel sehr gefährlich. 


Gottes Wort soll für uns himmlisches Brot sein. Leider gibt es viele Christen, die Predigten zuhören und Christliche Bücher lesen, aber die Bibel selbst vernachlässigen.  


Aber unter seinen Zuhörern waren Bibel-Fachexperten. Was wollte Jesus denn sagen?


Die Rabbiner kannten die Bibel auswendig, aber viele wollten Jesus nicht als Messias anerkennen. 


Ihr sucht in den Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben;


und ihr wollt nicht zu mir kommen, um das Leben zu bekommen.
Joh 5,39-40 NLB

 

Jesus lebte als Mensch auf der Erde, aber Er war auch Gott.


Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt,und auch: Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein? ...

… aber vom Sohn: O Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit; das Zepter deines Reiches ist ein Zepter der Gerechtigkeit. Heb 1,5; 1,8 NLB

Jesus als Mensch sprach auch als Gott und wer glauben wollte, konnte in seinen Worten Gott sprechen hören


Gott spricht immer noch heute. Es gehört zu seiner Natur.
 

Die Bibel ist die komplette und vollkommene Offenbarung Gottes Wahrheit. Deshalb wollen manche frommen Christen keine Kommunikation von Gott außerhalb des Bibellesens als gültig anerkennen

Sicher ist die Bibel die exklusive Grundlage für unseren Glauben. Gott wird keine neue Wahrheit offenbaren, die man nicht in der Bibel finden kann. 


Aber wenn Gott nicht heute sprechen darf, dann hast du ein Problem.

Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Mt 28,9 NLB


``Ja, Herr Jesus. Ich gehe. Aber wohin?``


So wäre ein Gott, der uns nur ein Buch gibt, und nicht auch heute spricht, kein praktischer Wegweiser.


Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; Joh 10,27 NLB


Für Jesus hatte die Bibel der höchste Stellenwert, aber er sagte nicht, ``Meine Schafe lesen mein Buch.`` 


Natürlich sollen wir Gottes Buch lesen. Wenn du die Bibel mit einem offenen Herz liest, wirst du auch Gottes Herz spüren und Gottes persönliche Wegweisung durch den Heiligen Geist erkennen.

  • Du kannst die Bibel jahrelang lesen und Gottes Herz nie kennenlernen.
  • Du kannst die Bibel auswendig lernen und niemals Gottes persönlicher Wegweisung gewahr werden.
  • Du kannst die besten Predigten und Bibellehren zuhören und Gottes Stimme nicht wahrnehmen.

Was brauchst du denn?


Eine Muslimin in Iran hatte so einen Hunger, den wahren Gott zu finden. Sie schaute eine verbotene Christliche Sendung im Fernsehen an. 


Der Prediger zitierte die Worte von Jesus aus dem letzten Buch der Bibel.


Sieh, ich stehe vor der Tür und klopfe an


Wenn jemand meine Stimme hören und die Tür öffnen wird, zu dem werde ich hineingehen und werde mit ihm essen und er mit mir. Offb 3,20 NLB

Sie hatte so eine Sehnsucht, Gott zu kennen. Sie glaubte.



Wenn du die Bibel mit einem offenen Herz liest, will Gott dir ansprechen.

Vielleicht wirst du keine natürlich hörbare Stimme hören und vielleicht keine Vision sehen, aber Er will mit dir sprechen, weil er dich innig liebt.

Rufe mich an, dann werde ich dir antworten und werde dir große und gewaltige Dinge mitteilen, die du nicht weißt. Jer 33,3 NLB