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Sonntag, 18. August 2024

Befreiung von Echter und Falscher Schuld

Psychologen warnen uns vor der toxischen Wirkung von Schuldgefühlen. Aber viele Prediger verurteilen die Psychologen, weil sie Schuldgefühle als Neurosen wegerklären wollen, anstatt unsere Schuld in Gottes Augen zu erkennen.

In Wirklichkeit sind alle Menschen schuldig, weil wir Gott missachten und unsere Mitmenschen ungerecht behandeln.
 
Als Adam und Eva von der verbotenen Frucht aßen, wurden sie sofort schuldig, weil sie Gott ungehorsam waren.

Aber ihre Schuldgefühle waren zum Teil neurotisch und falsch. Sie schämten sich, nackt zu sein, obwohl es keine Sünde war, gemeinsam als Mann und Frau nackt zu sein.

Gott, der HERR, brachte den Menschen in den Garten Eden. Er sollte ihn bebauen und bewahren.

Er befahl dem Menschen jedoch: »Du darfst jede beliebige Frucht im Garten essen,
abgesehen von den Früchten vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Wenn du die Früchte von diesem Baum isst, musst du auf jeden Fall sterben.«
1 Mose 2,15–17 NLB

Dann wurde Eva durch die Lügen des Teufels betrogen.

»Ihr werdet nicht sterben!«, zischte die Schlange.

»Gott weiß, dass eure Augen geöffnet werden, wenn ihr davon esst. Ihr werdet sein wie Gott und das Gute vom Bösen unterscheiden können.«
1 Mose 3,4–5 NLB

Das war eine Lüge. Adam und Eva aß von der verbotene Frucht, und sofort wurden sie unfähig, das Gote vom Bösen richtig zu unterscheiden, denn es war keine Sünde, nackt zu sein.

Diese Verworrenheit sehen wir immer noch. Es gibt Frauen in Afrika, die ohne Schuldgefühle mit nackten Brüsten umhergehen, und es gibt Frauen im Nahen Osten, die sich schuldig fühlen, wenn sie kein Kopftuch tragen.

Jesus starb am Kreuz, um uns von unserer Sünde und Schuld zu befreien.

Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Jes 53,6 LU84

Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1. Joh 1,8–9 LU84

Aber viele Christen bekennen ihre Sünden und bleiben trotzdem von Schuldgefühlen belastet. Sie fühlen sich immer noch schuldig, obwohl Gott verspricht, dass ihre Sünden vergeben sind.

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Röm 8,1 LU84

Sie sind von Scham, Unwürdigkeit und Selbstablehnung geplagt.

Eine Frau sündigt oder wird vergewaltigt und sie bekommt ein ungewolltes Baby. Das Kind spürt immer, dass es ungewollt und abgelehnt ist. 

Das Kind lernt, sich zu verachten. Es fühlt sich verantwortlich für das Leiden seiner Mutter.

Das Kind fühlt sich für seine eigene Existenz schuldig. Wenn das Kind dann wirklich sündigt, kann es sich nie vergeben.

Es ist wohlbekannt, dass Frauen, die missbraucht oder vergewaltigt sind, oft von anderen abgelehnt und verurteilt werden. Sie fühlen sich dann schuldig, obwohl sie in Wirklichkeit Opfer waren.

Als Adam und Eva sündigten, brachen sie ihre enge Beziehung zu Gott ab. Ohne eine liebevolle Beziehung zu Gott konnten sie nicht klar zwischen Gut und Böse unterscheiden.

Bist du von Schuld und Scham belastet? Jesus möchte dich einladen, zu ihm zu kommen, damit er dir vollständig vergeben und deine tief verwundete Seele heilen kann.


»Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen. Mt 11,28 NGÜ NT+PS

Samstag, 2. September 2023

Dankbarkeit setzt Gottes Kraft frei

 Als Jesus am anderen Ufer des Sees in dem Gebiet der Gadarener ankam, begegnete er zwei Männern, die von Dämonen besessen waren. Sie lebten in Grabhöhlen und waren so gefährlich, dass niemand es wagte, durch dieses Gebiet zu reisen. Mt 8,28 NLB

In Markus und Lukas lesen wir dieselbe Geschichte, aber nur ein dämonisierter Mann wird da erwähnt. Manche könnten behaupten, das sei ein Beweis, dass man in der Bibel Fehler findet, aber dem ist nicht so.

Wenn ich von nur einer Person in einer Situation spreche, bedeutet das keineswegs, dass keine anderen dabei waren.

Warum konzentrieren sich Markus und Lukas nur auf einen der besessenen Männer?

Weil dieser Mann eine dramatische Rolle in der Mission von Jesus nach seiner Befreiung spielte.

Jesus befahl den Dämonen, beide Männer zu verlassen.

Die Dämonen stürzten sich von den Menschen in eine Schweineherde. Die Schweine wurden von den Dämonen gezwungen, sich ins Meer zu stürzen, wo sie ertranken.

Die heidnische Bevölkerung war entrüstet, und forderten Jesus auf, ihre Gegend zu verlassen.

Einer dieser Männer wollte mit Jesus bleiben, denn nach seiner Befreiung glaubte er an Jesus, aber Jesus sandte ihn stattdessen auf eine Mission.

Doch Jesus sagte zu ihm: »Nein. Geh nach Hause zu deiner Familie und erzähle ihnen, was der Herr für dich getan hat und wie gnädig er gewesen ist.«

Da wanderte der Mann durch das Gebiet der Zehn Städte und erzählte allen Menschen von dem, was Jesus für ihn getan hatte; und alle staunten über das, was er ihnen berichtete.
Mk 5,19–20 NLB

Seine Mission war nicht vergeblich, denn als Jesus später wieder in diese Gegend kam, wurde er sehr positiv empfangen.

Jesus verließ Tyrus und ging nach Sidon; dann kehrte er zurück an den See von Galiläa und in das Gebiet der Zehn Städte.

Ein Mann, der taub war und kaum sprechen konnte, wurde zu ihm gebracht. Die Leute baten Jesus, dem Mann die Hände aufzulegen und ihn zu heilen.

Jesus führte ihn an einen ruhigen Ort, fort von der Menge. Er legte seine Finger in die Ohren des Mannes. Dann benetzte er die Fingerspitzen mit seinem Speichel und berührte damit die Zunge des Mannes.

Schließlich blickte er zum Himmel auf, seufzte und befahl: »Öffne dich!«
Und im selben Augenblick konnte der Mann hören und normal sprechen!

Jesus ermahnte die Menge, niemandem davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto rascher verbreiteten sie die Nachricht,
Mk 7,31–36 NLB

Einer der zwei besessenen Männer in dem Bericht in dem Matthäus-Evangelium reagierte mit extremer Dankbarkeit und Hingabe, aber wir wissen nichts mehr von dem anderen Mann.

Viele empfangen auch heute wunderbare Heilungen und Befreiungen von Jesus. Vielleicht du auch. Wie reagierst du auf Gottes Liebe und Gnade?

Dienstag, 8. November 2022

Ruinierte Menschen werden Missionare

 Gibt es einen Gott?

Egal welche Theorien du gehört oder gelesen hast, gibt es eine Frage, die kein Wissenschaftler beantworten kann.

Warum gibt es etwas? Warum existiert überhaupt etwas?

Wenn du diese Gedanken lesen kannst, bist du am Leben.

Wie bist du auf die Welt gekommen?

Waren deine Eltern ein liebendes Ehepaar? Vielleicht gar nicht.

Egal ob du von deiner Mutter gewollt warst oder aus einer unerwünschten Schwangerschaft gekommen bist, gibt es einen Gott, der diese Schwangerschaft ermöglicht hat.

Wenn niemand auf dieser Erde dich gewollt hat, gibt es einen liebevollen Gott, der dich geschaffen hat, weil er dich wollte.

Es gibt so viele Menschen, die nur Ablehnung erlebt haben. Dann hören sie vielleicht von Predigern, dass sie wegen ihrer Sünden auch von Gott abgelehnt sind.

Ein junger Christ ging auf eine junge Prostituierte zu und bedrohte sie mit den Flammen der Hölle.

Jesus bedrohte die stolzen religiösen Leute mit den Flammen der Hölle, aber er war mit den Prostituierten und anderen gebrochenen Menschen immer freundlich und einfühlsam.

Die selbstgerechten religiösen Profis schimpften Jesus, weil er mit angeblich bösen Sündern umging.

Der Menschensohn feiert und trinkt, und von ihm sagt ihr: ›Er ist ein Schlemmer und Säufer, und die schlimmsten Leute sind seine Freunde!‹ Lukas 7,34 NLB

Jesus war der Sohn Gottes, der mit Vater Gott vor der Gründung der Welt in ewiger Gemeinschaft war. Gott sah gebrochene Menschen, die durch ihre eigenen Sünden, oder durch die Sünden von anderen ruiniert waren.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Johannes 3,16–17 NLB

Als Jesus seine Heimatstadt besuchte, hat er seine Mission der Rettung mit einem Bibelzitat erklärt.

„Der Geist des Herrn ist auf mir, deswegen, weil er mich salbte, den Armen gute Botschaft zu sagen.

 Er hat mich gesandt, zu heilen die, deren Herz zerbrochen ist, Gefangenen Erlassung zu verkünden und Blinden, dass sie wieder sehen dürfen,

Zerbrochene als Freigelassene zu entsenden.
Lukas 4,18 Jantzen

Jesus wollte zerbrochene Menschen nicht nur vergeben und heilen. Er erwählte abgelehnte Menschen, um Gottes neue Welt zu proklamieren.

Jesus erwählte verachtete Frauen, und sandte sie aus.

Du hattest fünf Ehemänner, und mit dem Mann, mit dem du jetzt zusammenlebst, bist du nicht verheiratet. Das hast du richtig gesagt.«
Johannes 4,18 NLB

Diese Frau glaubte dann an Jesus als Messias.


Die Frau ließ ihren Krug neben dem Brunnen stehen, lief ins Dorf zurück und erzählte allen: 

»Kommt mit und lernt einen Mann kennen, der mir alles ins Gesicht gesagt hat, was ich jemals getan habe! Könnte das vielleicht der Christus sein?« Johannes 4,28–29 NLB

Jesus sandte diese Frau zu ihrem Dorf, und alle kamen zum Glauben.

Wenn du gebrochen bist, will Jesus dir nicht nur vergeben und heilen. Er will dir ein neues Leben schenken. In diesem neuen Leben kannst du auch anderen helfen.

Donnerstag, 5. Mai 2022

Gott will dich freisprechen.

 Jesus demonstrierte nicht nur Gottes Macht, sondern auch Gottes konsequente Hingabe an die Heilung

Flüche sind durch Worte vermittelt. Sie müssen durch Worte annulliert werden

Gott will dich durch SEINE Worte des Segens befreien, aber der Teufel will dich durch SEINE Worte wieder gefangen nehmen.

Die Worte des Teufels hörst du oft nicht direkt von Dämonen, sondern von anderen Menschen. Es gibt Menschen, die dich immer wieder mit harten Worten angreifen. Es ist gut, wenn du solche Menschen vermeiden kannst.

Aber die Worte des Teufels hörst du sehr oft in deinen eigenen Gedanken. Du musst dich wehren, indem du dich nicht mit diesen Gedanken übereinstimmst.

Das schlimmste ist, wenn du diese Hexensprüche laut mit deiner eigenen Stimme wiederholst. Dann verfluchst du dich selbst.

Was ist das Gegengift und wie funktioniert das Gegenmittel?

Du kannst dich selbst mit Wahrheit neu definieren.

Hast du gesündigt? Dann bitte Gott um Vergebung und er wird dir vergeben. Aber das ist nur der Anfang. Dann musst du dir selbst vergeben. Bitte vergib dir selbst!

Wenn wir sagen, wir seien ohne Schuld, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns.  
Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von allem Bösen reinigt.
1. Johannes 1,8-9


Bist du nicht sicher, ob du wirklich zu Gott gehörst?

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Glaubst du an Jesus? Er ist für dich gestorben. Hast du dein Leben Jesus übergeben? Dann bist du ein geliebtes Kind Gottes.

Aber es ist möglich, dass die Botschaft von Jesus für dich nur eine religiöse Wahrheit ist, aber keine persönliche Wirklichkeit, keine erlebte Realität in deinem Alltag ist.

Wenn du in diesem religiösen Niemandsland bist, kannst du diese Worte von Jesus dir zu Herzen nehmen.

Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe? Wer mich rufen hört und mir öffnet, zu dem gehe ich hinein, und wir werden miteinander essen – ich mit ihm und er mit mir. Offenbarung 3,20 NeÜ

Jesus will dir nicht nur religiöse Glaubenssätze anbieten. Ein Leben, das nur auf Glaubenssätzen basiert ist, ist nur Religion.

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Matthäus 11,28

Hast du Jesus in deinem Leben wirklich gefunden, darfst du dich neu definieren.

Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt.
Römer 8,1

Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen.
2. Korinther 5,17


Hast du Frieden mit Gott geschlossen? Dann darfst du Gottes Segenssprüche in der Bibel in Anspruch nehmen. Du bist nicht mehr minderwertig, nicht mehr Versager, nicht mehr verurteilt.

Du kannst Worte des SEGENS über dich selbst denken und laut sprechen und du musst. Segne dich selbst immer wieder, immer wieder, immer wieder, immer wieder, besonders in bitteren Stunden.

Schwimme mit deinen Gedanken und Worten gegen den Strom deines bisherigen Lebens. 

Sag nicht, Mein Leben ist so und immer noch nicht anders. NEIN. Ich fliege aus dem Mist raus!!! Und meine Flucht in die Freiheit ist schon weit fortgeschritten!!

Montag, 4. April 2022

Wenn du nur wüsstest, was Jesus dir geben will ...

 Jesus verließ Judäa und kehrte nach Galiläa zurück. Es war ein langer Fußmarsch, und mittags machte er eine Ruhepause an einem Brunnen in Samarien.

Dort fand er eine Frau, die Wasser aus dem Brunnen holte.

Für Juden war es ein Tabu, mit Samaritern zu sprechen. Jesus war auch ein Bibellehrer, und kein Rabbiner durfte allein mit einer Frau sprechen.  

Da kam eine Samariterin aus der nahe gelegenen Stadt zum Brunnen, um Wasser zu holen. Jesus bat sie: »Gib mir etwas zu trinken!« Johannes 4,7 HfA

Jesus war mit dieser Frau allein, weil seine Jünger in der nahe gelegenen Stadt einkaufen waren. Die Frau war erstaunt, dass Jesus mit ihr sprach.

Überrascht fragte die Frau: „Wie kannst du mich um etwas zu trinken bitten? Du bist doch ein Jude und ich eine Samaritanerin.“ … Johannes 4,9 NeÜ

Jesus antwortete: „Wenn du wüsstest, welche Gabe Gott für dich bereithält und wer es ist, der zu dir sagt: ‚Gib mir zu trinken‘, dann hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.“
Johannes 4,10 NeÜ

Bist du ein bisschen religiös, tugendhaft und idealistisch? Das ist ein guter Anfang, aber es gibt mehr. 

Viele Pfarrer predigen humanistische Philosophie, und ihrer Zuhörer haben nichts mehr als vage Ideen von Gott und ewige Realität.

Bist du Christ? Erwartest du eine ewige Zukunft im Himmel? Das ist gut. Aber wenn du wüsstest, was Jesus dir hier auf der Erde geben will, würdest du mit Freude beten, und Wunder erwarten.

Bist du in Drogensucht, Prostitution, Porno oder Esoterik verstrickt?

Die Frau in dieser Geschichte war in ihrer Nachbarschaft verachtet, aber sie war vielleicht nicht schuld daran.

„Ich habe keinen Mann“, entgegnete die Frau. „Das ist richtig“, erwiderte Jesus. „Du hast keinen Mann.

Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du etwas Wahres gesagt.“
Johannes 4,17–18 NeÜ


In dieser Gesellschaft hatte nur der Mann das Sagen. Fünf Ehemänner hatten sie abgelehnt? Warum?

Wie konnte sie dann als fünfmal geschiedene Frau überleben? Als Bettlerin? Als Prostituierte?

Jesus schaute nicht auf ihre Sünden, sondern auf ihre Not. Er liebte sie einfach.

Jesus ist für dich und für deine Sünden am Kreuz gestorben. Er liebt dich einfach.

Egal wo du bist, Jesus will dich segnen.

Wenn du Jesus dein Leben ganz anvertraust, kommt Gottes Geist und wohnt in deinem Geist.

Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt. Epheser 3,20 HfA

Warum erwarten wir so wenig von Gott? Was ist dein Problem?
Hast du versagt? Jesus kann dir Kraft und Weisheit geben, ein neues Leben zu führen.

Bist du in einer farblosen anständigen religiösen Routine verstrickt? Jesus hat die anständigen Juden seiner Zeit aus ihrer religiösen Tretmühle befreit. Jesus hat seinen Jüngern ein neues Leben mit Freude, Freiheit und Abenteuer gegeben.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Johannes 10,10

Bist du Pornosüchtig? Du kannst mit Porno nie in Gottes Himmel kommen, aber Jesus kann dich befreien.

Jesus wurde am Kreuz gefoltert. Durch sein Leiden hat er die Strafe für alle deine Sünden auf sich genommen.

Wenn du nur wüsstest, wie Gott dir helfen kann und will, würdest du von Herzen um Gottes Hilfe bitten, und du würdest ein neues Leben haben.

 

Montag, 24. Januar 2022

Jesus will dich Befreien

Es gibt Christen, die denken, sie müssen alle Erwartungen und Anweisungen von ihrer Familie, Ihrer Gemeinde und ihrem Chef in der Arbeit erfüllen, als wäre jedermann um sie herum ein Offizier in Gottes Armee.

Als Jesus in seinem irdischen Leben predigte und diente, sah er, wie so viele Juden schwere Lasten tragen mussten.

Gott hatte im Alten Testament mehr als 600 Gesetze und Regeln den Juden gegeben. Es war schier unmöglich, für einen fehlerhaften Menschen, alles vollkommen zu gehorchen. Nur der sündlose Sohn Gottes hat das geschafft.

Aber für die Juden in jenen Generationen war es noch viel schlimmer. Die Rabbiner und Pharisäer hatten unzählige zusätzliche Regeln aufgestellt.

Zum Beispiel, es war verboten, am Sabbat zu arbeiten, aber die Pharisäer hatten detaillierte Regeln erfunden, wobei es verboten war, Kranken durch Gebet am Sabbat zu heilen.

Jesus konfrontierte die religiösen Leiter direkt, indem er Kranken am Sabbat heilte, und zwar in öffentlichen Gottesdiensten. Es gibt immer noch manche Christen, die entrüstet sind, wenn Wunderheilungen in Gottesdiensten stattfinden.

Die Rabbiner verlangten auch von den Frauen, dass sie sich extrem unterwerfen sollten, genau wie viele strenge christliche Fundamentalisten heute.

Dann kam die römische Besatzung. Ein römischer Soldat durfte einem Juden befehlen, sein Gepäck zu tragen. Wenn Juden sich der römischen Besatzung widersetzten, wurden sie oft gekreuzigt.
Die meisten Juden waren schwer belastet und viele waren traumatisiert.

Jesus hat die Zehn Gebote und das Alte Testament keineswegs abgeschafft, aber er wollte den Weg öffnen, damit jeder direkt zu Gott kommen konnte, damit jedermann Gottes liebevolle Hilfe bekommen sollte. 

Eine Frau wurde erbarmungslos von ihrem Ehemann drangsaliert, aber in ihrer Gemeinde sagte man, sie sollte nur gehorchen, sich unterwerfen, fasten und beten.

Sie gehorchte jahrelang, bis sie nicht mehr ertragen konnte. Sie war eben dabei, sich umzubringen, als ihr Handy klingelte. Gott hatte eine Freundin bewegt, sie zu retten.

Endlich konnte sie verstehen, dass Jesus sie nicht versklaven wollte, sondern retten und befreien. 

Sie verließ ihren Mann und ihre Gemeinde und lebt jetzt als eine befreite christliche Frau

Jesus hat eine einfache Lösung für unsere Probleme.

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.

Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen.

Denn mein Joch passt euch genau, und die Last, die ich euch auflege, ist leicht.«
Matthäus 11,28–30 NLB


Jesus meint nicht, dass wir unser Leben wie faule Menschen in einem Schaukelstuhl ohne Probleme führen sollen, sondern Jesus möchte dich als Freund mitten in deinen Problemen begleiten.

Vielleicht gibt es in deiner Kirche, in deiner Familie oder an deinem Arbeitsplatz einige, die dich dominieren oder manipulieren wollen, aber Jesus will dein Vertrauen, damit du seiner freundlichen Führung folgen kannst.

Freitag, 21. Januar 2022

Gottes unsichtbarer Schutz

 Ich betete heute für Ermutigung und Inspiration von Gott. Dann hatte ich einen Eindruck in meinem Geist.

Ich sah jemanden, der auf einem Drahtseil ging. Ich sah kein Sicherheitsnetz, aber es gab ein weiteres Seil. Der Drahtseilgänger trug einen Gürtel oder Harnisch mit einem starken Karabinerverschluß. 

 An diesem Karabinerverschluß war ein weiteres Seil befestigt. Irgendwo oberhalb des Seiltänzers hielt jemand das Seil sicher fest. Wenn er vom Seil fiel, wurde er von oben gehalten.

Wir haben eine unsichtbare Leibwache.

Ich bin 72 Jahre alt und wohne in Frieden und Sicherheit mit meiner lieben Frau. Wir sind in Ruhestand und nicht krank oder verarmt, aber um uns herum toben beunruhigende Stürme.

Zwei enge Freunde sind verstorben. Menschen in meinem engeren Freundes- und Familienkreis bitten um Gebet wegen Covid Symptome oder wanken am Rande eines kompletten Zusammenbruchs.

Was kann ich tun? Ich bin selbst nur ein anfälliger nicht mehr junger Mann.

Aber ich habe einen mächtigen liebevollen Gott. Er erhört meine Gebete und ich sehe oft, wie Er erstaunlich eingreift.

Vor ein paar Tagen habe ich mit einer Handsäge einen Ast von einem kleinen Baum abgesägt. Ich lehnte mich gegen den Ast und als er nachgab, fiel ich mit dem Kopf voran. Das war extrem gefährlich.

Ich fiel kopfüber in einen Laubhaufen. Ich klappte mein Kinn ein und machte einen halben Purzelbaum. Das habe ich instinktiv gemacht, ohne zu denken. Gott sei Dank.

Unter dem Laubhaufen befand sich harter Beton. Wäre ich ein fleißiger Gärtner gewesen, wäre ich vielleicht auf Beton gestürzt und hätte mir den Schädel gebrochen oder meine Wirbelsäule verletzt. Ein tüchtiger Gärtner hätte das trockene Laub weggeräumt.

Meine Frau war alarmiert. Ich sollte mich nicht bewegen. Aber ich spürte keinen Schmerz. Ich stand langsam auf. Ich hatte ein bisschen Blut auf einem Arm, aber sonst war ich unversehrt.

Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Psalm 34,8 LU

Wenn der HERR deine Zuflucht ist, wenn du beim Höchsten Schutz suchst,
dann wird das Böse dir nichts anhaben können, und kein Unglück wird dein Haus erreichen.

Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu beschützen, wo immer du gehst.
Auf Händen tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.
Psalm 91,9–12 NLB

Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.
Psalm 34,5 LU

Dienstag, 21. Dezember 2021

Covid Kranken Geheilt

 Im Neuen Testament sehen wir, dass Krankheit oft das Werk von Dämonen war. Jesus befahl seinen Jüngern, Kranke zu heilen und Dämonen auszutreiben, so wie er es selbst immer wieder tat.

Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt! Mt 10,8 ELB

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm.
Apg 10,38 NLB


In der modernen Weltanschauung erscheint dies primitiv, abergläubisch und längst überholt. Die moderne Wissenschaft hat die mikroskopische Welt offenbart und uns die Aktivität von Bakterien und Viren verständlich gemacht.

Ich bin für medizinische Wissenschaft dankbar, aber selbst die besten Ärzte können nicht alles erklären und viele Krankheiten sind unheilbar.

Die besten Ärzte sind jetzt von der Covid Krise überfordert. Auch prominente Prediger sind extrem herausgefordert.

Ein Prediger in Amerika hat ein sehr interessantes Video in YouTube hochgeladen, indem er seine Erfahrungen mit Covid Patienten erklärt.

Der Heilige Geist hat ihn geführt, Psalm 91 zu studieren. Er konzentrierte besonders auf Vers 5 und 6.

Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, 

vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag verderbt. Psalm 91,5–6 SLT

Das Wort „Seuche“ ist im Hebräischen QETEB oder KETEB. In manchen englischen Übersetzungen lesen wir „Destruction“ (Zerstörung).  

Das Wort QETEB wurde von jüdischen Rabbinern und Bibelexperten als das Werk von Dämonen verstanden.


Im Neuen Testament sehen wir, dass Jesus und seine Jünger nie beteten, dass Dämonen sich entfernen würden. Jesus und seine Jünger haben mit Vollmacht den Dämonen befohlen, und die Dämonen gehorchten.

Pastor Ken Fish hat diese biblische Lehre praktisch umgesetzt, und zwar in seinem Dienst mit Covid Kranken.

Als Covid kranke Menschen um Gebet für Heilung baten, befahl er dem QETEB-Dämon zu gehen.

„QETEB-Dämon, komm raus!“ Hunderte von Covid-Patienten wurden gesund, manchmal innerhalb von zwei Stunden und fast immer innerhalb von zwei Tagen.

Pastor Ken Fish hat seit mehr als einem Jahr sehr vielen Covid Kranken auf diese Weise geholfen. Nur zwei sind gestorben.

Pastor Fish hat auch Patienten mit Long-Covid Symptome auf dieselbe Weise geholfen, und mit demselben Erfolg.

Manchmal sprach er auf diese Weise zu Patienten auf der Intensivstation. Der Dämon verließ sie, aber dann musste der Prediger die schwer geschädigten Organe mit der Vollmacht Gottes wiederherstellen, die zerstörten Organe wiederherzustellen.

Er befahl einfach den Organen wieder normal zu werden.

 Im Alten Testament lesen wir, dass unsere Worte Autorität haben, besonders wenn wir wie die ersten Christen mit kühnem Glauben sprechen.

Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebevoll gebraucht, nährt sich von ihrer Frucht. Sprichwörter 18,21 ZB

Alle Christen glauben, aber es gibt auch eine Geistesgabe von übernatürlichem Glauben.

Dem einen schenkt er einen besonders großen Glauben, dem anderen die Gabe, Kranke zu heilen – das alles bewirkt der eine Geist. 1. Korinther 12,9 NLB

Hier ist das Zeugnis von Pastor Ken Fish auf Englisch.


https://www.youtube.com/watch?v=ryOgDIZENoc&feature=share&fbclid=IwAR3aXVjfDcgATZUG3elUajypKOACRObKMDhAOldv1bd6WfONbb_XJSB4hbc 

Freitag, 3. Dezember 2021

Gottes Geheimnis für Dich

Bist du ein Kind Gottes? Bist du ein geliebter Sohn oder eine geliebte Tochter des großen Schöpfers? 

Oder bist du ein verlorenes Waisenkind in einer verwirrenden Welt? Bist du nicht sicher, wo du nach deinem irdischen Tod gelangen wirst?

Gott hat ein Geheimnis, das er dir mitteilen will. Es ist wohlbekannt und keineswegs versteckt, aber es ist ein Geheimnis, weil es nur denen offenbart wird, die mit kindlichem Vertrauen Gott lieben wollen.

Aber es ist passiert, wie es in der Schrift heißt: »Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Verstand je erdacht, was Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben.« 1. Korinther 2,9 NLB

Etwas ist passiert. Etwas ist geschehen. Was eigentlich?

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
 
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.
Johannes 3,16–17 SLT


Braucht diese Welt Rettung? Die Umweltaktivisten warnen uns, unser Planet geht zugrunde. Wir sind wie Kinder, die unser eigenes Bett besudeln.

Gott wird diesen Planeten am Ende wiederherstellen.

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr. Offenbarung 21,1 SLT

Aber Gott will nicht nur seine Schöpfung wiederherstellen. Er hat einen Plan, um dich und mich zu retten, um uns eine unvergängliche Zukunft zu geben.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 SLT

Der Schlüssel zu Gottes neue Welt ist Glauben, aber was ist Glauben?

Vor deiner Konfirmation hast du Glaubenssätze gelernt, aber diese Glaubenssätze waren vielleicht nur tote Wörter in einem religiösen Fachbuch.

Vater Gott hat seinen ewigen Sohn nicht in diese Welt gesandt, nur um eine Religion zu gründen.

Als Jesus 30 Jahre alt war, fing er an, die Liebe des himmlischen Vaters zu verkünden, aber nicht nur zu predigen, sondern Menschen aus unmöglichen Klemmen zu retten.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm. Apostelgeschichte 10,38 NLB

Ja. Es gibt den Teufel. Die grausamen Schrecken in dieser Welt kommen nicht von Gott. 

Wir haben einen Feind, einen unsichtbaren Feind, der uns krank macht, der uns betrügen will, sodass wir Gott für unsere Krankheit beschuldigen. 

Aber dann tauchen skeptische Gedanken auf. Das ist zu radikal, zu extrem. Es ist zu schön, um wahr zu sein?

Woher kommen diese Gedanken? Vielleicht von der nicht mehr christlichen Welt, aber vielleicht von der religiösen christlichen Tradition, von einer verwässerten Version des Evangeliums.

Bist du vielleicht nicht sicher, was du glauben sollst? Warum fragst du nicht Gott selbst? Er ist nicht taub und nicht stumm.

Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden.

Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft.
Matthäus 7,7–8 NLB

Rufe zu mir, dann will ich dir antworten und dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen, von denen du nichts weißt!
Jeremia 33,3 HfA

Samstag, 30. Oktober 2021

Gott will dir ein Neues Leben Schenken

Religiöse Pflicht kann eine Sklaverei sein. Religiöse Schuldgefühle können zu Wahnsinn führen.

Vor 50 Jahren war ich Student. In meinen Sommerferien arbeitete ich für einige Wochen als unqualifizierter Assistent in einem altmodischen psychiatrischen Krankenhaus. Damals befanden sich viele Patienten in permanenter Betreuung in großen Krankenhäusern.

Eines Tages begleitete ich eine Gruppe von chronisch Kranken bei einem Spaziergang mit einem Krankenpfleger. Ich begann ein Gespräch mit einem Mann, der wahrscheinlich für den Rest seines Lebens in der Anstalt bleiben würde.

Er erzählte mir, wie als frommer Katholik sich verpflichtet fühlte, fast die ganz Zeit zu beten. Diese Hingabe an Gebet war für ihn eine Sucht geworden. Er taugte für nichts anders, als immer wieder auf seinen Knien zu fallen, und in allerlei Situationen zu beten.

Religiöse Pflicht kann eine Sklaverei sein. Religiöse Schuldgefühle können zu Wahnsinn führen.

Es gibt Schuldgefühle, die zur Geisteskrankheit führen, aber es gibt auch echte Schuldgefühle, die wegen unserer Sünde kommen. Die brauchen dich nicht zugrunde richten, denn Gott hat seinen einzigen ewigen Sohn als Sühneopfer für dich am Kreuz gegeben.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16 NLB

Was bedeutet glauben? Religiöse Pflichten wie Sklaven erfüllen? Jesus ist nicht mit schrecklichen Schmerzen am Kreuz gestorben, nur um eine Religion zu gründen. 

Buddha, Mohammed und die Hindu Gurus haben Religionen gegründet. In diesen Religionen müssen ihre Anhänger sich strapazieren, eine Art Heiligkeit zu erlangen, aber sie sind ständig von Unsicherheit geplagt.

Ein Buddhist oder ein Hindu hofft, in seinem nächsten Leben ein besseres Schicksal zu haben. Eine Frau in diesen Religionen kann hoffen, in ihrem nächsten Leben als Mann zurückzukehren. Eine Hindu-Frau muss ihrem Mann gut dienen, um sich diesen vermeintlichen Aufstieg zu verdienen.

Muslime hoffen, den Flammen der Hölle zu entkommen, aber sie sind sich nie sicher, ob ihre Tugendhaftigkeit ausreicht, um ihre Sünden zu überwiegen.

Jesus sagte, Gottes Errettung ist eine freie Gabe, die wir nicht verdienen können. Wer sein Leben in Gottes Händen übergibt, ist vergeben und hat Ewiges Leben.

Paulus wusste, er konnte sein Verbrechen gegen Jesus nie wiedergutmachen. Er wusste, dass Jesus für seine Sünden gestorben war.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23 NLB

Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.
 
Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann.
Epheser 2,8–9 NLB 

Wir können dieses neue Leben nicht verdienen, aber das bedeutet nicht, dass wir keine Aufgabe im Leben haben.

„Jesus did not accomplish everything, so that you could accomplish nothing.“
"Jesus hat nicht alles geschafft, damit du nichts schaffst." (Bill Johnson)

Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir die guten Taten ausführen, die er für unser Leben vorbereitet hat.
Epheser 2,10 NLB

Wenn wir das Neue Leben von Jesus empfangen, ist das Gebet nicht mehr eine religiöse Pflicht, sondern eine Kommunikation mit dem freundlichen Gott, der dich vom Herzen liebt.

Mittwoch, 5. Mai 2021

Du darfst Fehler machen.

 Du darfst Fehler machen.

Als ich ein junger neu bekehrter Christ war, bin ich einer Gemeinde beigetreten, wo Vollgas Hingabe verlangt wurde.

Ich hatte einige Jahre mit humanistischer Religion herumgespielt. War das meine Suche nach Wahrheit oder meine Flucht vor der Wahrheit? Eine gute Frage.

In der Bibel sind Wahrheit, Heiligkeit und Gehorsam stark betont, keine Frage, aber man findet in der Bibel auch den Gott der Gnade und Freundlichkeit.

In dieser Gemeinde spürte man die Gegenwart des Heiligen Geistes und ich spürte die Liebe Gottes auf wunderbare Weise. Wo Menschen Gottes Gegenwart echt suchen, lässt Gott seine Gegenwart greifbar erfahren.

Im Neuen Testament sehe ich beides, die Heiligkeit Gottes und die Gnade Gottes. Wir brauchen beides, denn es gibt nicht zwei Götter, sondern nur einen Gott. Der Gott der Heiligkeit ist auch der liebende Gott der Gnade, der sich um die Schwachen kümmert und der sich um schwache Christen mit Sanftmut kümmert.

In dieser Gemeinde haben die Prediger extremen Gehorsam verlangt. Sie haben ungehorsame Mitglieder bedroht und eingeschüchtert. Das kommt nicht von Gott.

Ich hatte den Eindruck, dass die Prediger und Leiter heilig und fehlerlos waren, und ich durfte auch keine Fehler machen.

Das Streben nach totalem Gehorsam wurde zur Qual. Ich konnte den Stress einfach nicht aushalten. Ich wurde exkommuniziert, aber Gott war mit dem Urteil der Prediger nicht einverstanden.

Ich bin immer noch am Leben Gott segnet mich mehr denn je.

Was habe ich von alldem gelernt?

  • Gehorsam ist wichtig, aber Gott versteht meine Schwächen und liebt mich unabdingbar.

  • Ich darf Fehler machen.

  • Es ist gefährlich, Prediger und Gemeindeleiter als Superheiligen zu betrachten.

  • Alle Christen machen Fehler und alle Pastoren und Prediger machen Fehler.

  • Wenn ich von Predigern missverstanden oder verurteilt bin, habe ich einen Gott, der mich komplett versteht und nicht verurteilt.

  • Es gibt viele Prediger, die behaupten, eine Botschaft von Gott zu haben. Manchmal ist es wahr und manchmal nicht.

  • Ich kann lernen, Gottes Stimme zu hören, aber das ist ein Lernprozess. Auch ich darf Fehler machen.

  • Gott liebt mich trotz allem.

  • Er hat einen guten Plan für mein Leben, auch wenn andere Christen diesen Plan oft nicht verstehen. Auch Pastoren können Gottes Pläne für mich missverstehen.


Ich habe seitdem gute Gemeinden und gute Pastoren gefunden. Gott versteht, seine Kinder zu leiten und zu trösten.

»Tröstet, tröstet mein Volk!«, sagt euer Gott.

»Sprecht den Leuten aus Jerusalem Mut zu, sagt zu ihnen: ‘Eure Gefangenschaft ist zu Ende! Eure Schuld ist abgebüßt! Ihr habt vom HERRN die volle Strafe für eure Vergehen empfangen; jetzt ist alles beglichen!’«
Jesaja 40,1–2 GN

Freitag, 30. April 2021

Ausweg aus Missbrauch

Es gibt Christen, die krank oder bedroht sind. Sie beten. Sie zitieren Gottes Verheißungen aus der Bibel. Und doch werden sie die Krankheit nicht los, oder sie bleiben verzweifelt und geraten oft in Panik.

Ich verstehe das aus eigener Erfahrung. Ich bin jetzt 72 Jahre alt, aber als junger Mann war ich neu bekehrter Christ. Ich besuchte einen Therapeuten jede Woche und dann bin ich gläubiger Christ geworden.

Meine erste Gemeinde war extrem und fanatisch.
Ich erlebte die Gegenwart Gottes und seine süße Liebe, aber man lernte in der Kirche, dass man immer wieder fasten und Angst vor Gottes Gericht haben sollte. 

Übrigens waren die Pastoren wie kleine Götter, wie Propheten, die auf einem Richterstuhl sitzen. Man musste gehorchen, gehorchen, gehorchen. 

Ich sollte nicht mehr jede Woche mit dem Therapeuten sprechen, sondern mit dem Pastor.

Ich konnte den Stress nicht aushalten.

Eines Tages rastete ich aus. Der Pastor exkommunizierte mich. Er befahl mir, keine andere Gemeinde zu besuchen. Ich sei angeblich verdammt, bis ich vielleicht eines Tages Buße tun würde.

Das was geistlicher Missbrauch. Ich war am Boden zerstört.

Meine Eltern kamen zu meiner Rettung. Ich verbrachte ein ganzes Jahr in einer psychiatrischen Klinik

Dann wurde mir klar, dass Hunderte von anderen Christen aus dieser Sekte exkommuniziert worden waren. Die Schuppen fielen mir von den Augen. Ich war frei, ein normaler Christ zu sein, nicht mehr verdammt.

Aber der Rückweg zum normalen Leben war nicht so einfach.

  • Ich musste lernen, an den Gott der Liebe und Gnade zu glauben. Ich musste lernen, Gott für meine Heilung zu vertrauen.

  • Ich musste lernen, für mich selbst zu denken, statt ein abhängiger Jünger zu bleiben, der immer Rat von einem Pastor suchte. 

     Vielleicht bist du Christ, aber du bist Opfer von Gehirnwäsche und Missbrauch. Wenn du so was erlebt hat, bist du traumatisiert, und vielleicht auch oft körperlich krank.

    Bitte gib nicht auf. Ich habe gelernt, Gottes Verheißungen in der Bibel als Schild und Schirm zu gebrauchen, und auch als Waffe.

    Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben. Johannes 10,10 ELB

    In der Bibel lese ich, dass es den Teufel gibt. Er unterwandert auch fromme Gemeinden. Du musst lernen, dem Teufel zu widerstehen, indem du an Gottes Güte und Freundlichkeit glaubst. 

    Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1 HfA

    Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 2. Korinther 5,17 Schlachter 2000

    Ich habe gelernt, Missbrauch und Trauma zu überwinden. Jetzt kann ich durch Gottes Gnade anderen helfen, ihren Ausweg zu finden.

    Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,

    der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
    2. Korinther 1,3–4 Schlachter 2000


    Auch Du kannst diesen Weg gehen. Gott hat wunderschöne Pläne für Dein Leben.


Freitag, 16. April 2021

Gottes Heiligkeit und Barmherzigkeit

Vertraust du Jesus vom Herzen? Bist du entschlossen, so zu leben, dass du Gott gefällst? Dann wird dir vollständig vergeben, nicht teilweise vergeben.

Bist du dann errettet?

Absolut.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 SLT

Entweder bist du unterwegs zum Himmel, oder auf dem Weg zur Hölle.

Aber Jesus predigte nicht nur Vergebung, sondern Umkehr. Gott will dich nicht nur vergeben, sondern dich von Sünde befreien.

Wenn Sünder sich bekehren, sehen wir oft dramatische Änderungen, aber in anderen Fällen scheint die Veränderung langsamer zu sein, aber wenn dein Charakter nicht gereinigt wird, ist dein Glauben nichts mehr als Religion. Religion rettet nicht.

Mein Vater hat sein Leben Jesus mit 88 Jahren übergeben. Danach lebte er noch 3 Jahre. Er war dement und hilflos, aber wir sahen eine Änderung. Vor seiner Bekehrung lebte er verzweifelt und hoffnungslos.

Wie geht’s dir? „Noch am Leben.“

Aber nachher sahen wir keine Spur mehr von Verzweiflung.

Paulus war in manchen Hinsichten sehr streng.

Denkt daran: Für Menschen, die Unrecht tun, ist kein Platz in Gottes neuer Welt! 

Täuscht euch nicht: Menschen, die Unzucht treiben oder Götzen anbeten, die die Ehe brechen oder als Männer mit Knaben oder ihresgleichen verkehren,

Diebe, Wucherer, Trinker, Verleumder und Räuber werden nicht in Gottes neue Welt kommen.
1. Korinther 6,9–10 GN

Aber er erkannte, dass manche Christen stark im Glauben sind und andere schwach.

In seinem ersten Brief an die Korinther erkennt Paulus die Christen als Heilige an, obwohl er dann in dem Brief von ihren Sünden und Charakterfehlern schreibt, die sie noch nicht überwunden haben.

Es gibt Christen, die Sex vor der Ehe als normal betrachten, und diese Christen sollten ihre Gefahr erkennen.

Aber es gibt auch Christen, die wegen jedem Fehltritt sich verdammen, und sich als hoffnungslose Versager und verdammte Sünder betrachten.

Für diese Christen hat Paulus die wunderbaren Verheißungen Gottes geschrieben.

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. 

Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Römer 5,1-2 EIN

Jetzt aber, in der Lebensgemeinschaft mit Jesus Christus, trifft uns kein Verdammungsurteil mehr.
Römer 8,1 Bruns


Sonntag, 11. April 2021

Opfer brauchen Befreiung

 Die Hebräer waren 400 Jahre lang Sklaven in Ägypten. Es wurde immer schlimmer. Endlich wurden ihre männlichen Babys von den Ägyptern geschlachtet. Ihr Schicksal war unerträglich.

Wir könnten an die Flüchtlinge denken, die alles opfern, um die Qual der Tyrannei in Nordkorea zu entkommen, noch viel schlimmer als in der alten DDR.

Als ich in 1972 in Australien studierte ich Psychologie in der Uni. Ich habe gelesen, dass nicht wenige Zuwanderer aus Osteuropa nach dem Krieg psychiatrische Störungen hatten, besonders Paranoia, das heißt Verfolgungswahn.

Wenn man ständig bedroht fühlt, kann man Angst so verinnerlichen, dass man Bedrohungen sieht, wo keine Bedrohung ist.

Panische Angst kann zur Gewohnheit werden. Mit dieser extremen Angst kommen dann Verzweiflung, Depression, Wut und Hass.

Verfolgte Sklaven und Gefangene haben immer Angst vor Verrat, weil das ihrer Lebenserfahrung entspricht.

Zwangsprostituierten haben manchmal die Gelegenheit, sich bei der Polizei zu melden, aber sie wissen nicht, ob ein Polizist vertrauenswürdig sei oder vielleicht in der dreckigen Masche verwickelt.

Wir lesen in der letzten Zeit von Kindern, die in Kirchen oder religiösen Schulen sexuell missbraucht wurden. Wem können diese Kinder vertrauen? Wer würde sie glauben?

Ich kenne eine christliche Frau, die von ihrem ichbezogenen Ehemann grausam kontrolliert wurde. Zu Hause war er arrogant und gebieterisch, aber in der Gemeinde war er ein strahlender Christ. Wenn sie ihren Mann verließ, wurde sie als die Schuldige verurteilt.

Wenn Menschen gebrochen sind, brauchen sie nicht nur einen Befreier, der sie aus Gefangenschaft rettet. Sie brauchen auch Wunderheilung für ihr gebrochenes Herz.

In der Geschichte von Mose in 2. Mose, sehen wir, wie Gott die Hebräer durch dramatische Wunder befreit hat. Gott hat die Ägypter mit zehn schrecklichen Plagen bestraft, aber die Hebräer wohnten in einer anderen Region, in Goschen, und sie wurden geschont.

Dann waren zwei Millionen Hebräer am Ufer des Roten Meers in einem Hinterhalt gefangen. Der Pharao mit seiner Armee jagten ihnen nach. Ohne ein Wunder wären sie so gut wie tot.

Es gibt Christen heute, die behaupten, Gott hat Wunder nur für Bibelzeiten bestimmt, aber nicht mehr, als ob Wunder ein Sonderangebot für damals war.

Diese religiöse Idee ist einfach grausam, Gotteslästerung. Gott ist Liebe. Er verändert sich nicht.

Du brauchst kein Wunder bis du ein Wunder brauchst.

Es gibt heute so viele gebrochenen und versklavten Menschen.


Ich kenne christliche Frauen, die Bordellen besuchen. In einem Jahr haben sie vier Zwangsprostituierten entdeckt und befreit.

Befreiung von Sklaverei ist absolut notwendig, aber das ist nicht genug. Sie brauchen Jesus als ihren ewigen Befreier zu finden. Wer nicht durch Glauben in den Himmel kommt, ist ewig verloren, egal ob man in einem Bordell oder in einem Palast lebte.

Aber es gibt so viele Christen, die Jesus nur einigermaßen kennen. Sie glauben, dass ihre Sünden vergeben sind und sie hoffen nach dem Tod im Himmel zu sein.

Aber in der Bibel sehen wir Jesus als den Heiler und Befreier, der gebrochene Menschen völlig verwandelt hat.

Vielleicht bist du von Missbrauch befreit worden, aber die Nachwirkungen des Traumas sind immer noch eine Qual.

Er heilt alle, deren Herz zerrissen ist, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,3 GN

Es ist nicht genug, Menschen aus der Sünde zu retten. 

Sie brauchen Fürsorge und Heilung für die Nachwirkungen der Sünde, von ihren eigenen Sünden und von den Sünden von anderen, die sie zugrunde gerichtet haben.