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Donnerstag, 23. November 2023

Trotz allem. Gott ist real

 Kannst du dir vorstellen, dass es trotz der Anmaßungen einiger prominenter Prediger noch einen guten Gott gibt?

In der Bibel lese ich von vielen falschen Propheten, aber die wenigen echten Propheten haben die Bibel mit Gottes Inspiration geschrieben.

In der Bibel sehen wir die traurige Geschichte der Sünden der Juden, und die Geschichte der christlichen Kirche ist nicht besser.

Dennoch möchte ich mich nicht auf die Sünden der Juden und Christen konzentrieren, sondern auf die wunderbaren Vorbilder, die Helden des Glaubens und die vielen gläubigen Juden und Christen in der Bibel, die uns den Weg zu Gott gezeigt haben und immer noch zeigen.

Hast du jemals daran gedacht, dass Jesus trotz aller Skandale in den Kirchen da ist und dich liebt?
Überall sehen wir Porno, sexuelle Perversionen, Missbrauch und Vergewaltigungen. Trotzdem weiß ich, dass Sex schön und gut ist.

Trotz aller Perversionen der Religion, trotz Scheinheiligkeit, Selbstgerechtigkeit und Besserwisserei, glaube ich immer noch an Gott.

Willst du dein Geld anlegen? Es gibt überall Maschen, aber willst du dein Geld im Garten vergraben oder Geldscheine unter deinem Bett aufbewahren?

Ein kluger Mensch will sein Geld in produktive Projekte investieren.

Ein weiser Mensch hat keinen Bock auf giftige Religion, aber er ist auch mit dieser Welt nicht zufrieden.

Bist du von der Religion enttäuscht? Gib trotzdem nicht auf. Wo Falschgeld ist, können wir auch oft das Echte finden.

Gott ist real. Gott ist dein Schöpfer. Gott liebt dich.

Jesus sagte:


»Bittet und ihr werdet bekommen! Sucht und ihr werdet finden! Klopft an und es wird euch geöffnet! 

Denn wer bittet, der bekommt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Mt 7,7–8 GN

Ein junger Atheist spürte die Leere in seiner Seele. Er sah eine Kirche und ging hinein, wo er fromme Anbeter beobachtete.

Er fing an, auf seine eigensinnige Weise Gott anzusprechen.

Gott, wenn es dich gibt, und ich glaube nicht, dass du existierst, dann halte ich es nicht für meine Pflicht, an dich zu glauben. Im Gegenteil ist es deine Pflicht, mir deine Existenz zu offenbaren. Wenn du existierst, dann lass mich dich finden.

In einem entlegenen Dorf lebte ein alter Mann, der Jesus liebte. Er betete jahrelang, dass Gott ihm helfen soll, einen Juden zum Glauben zu bringen.

Eines Tages war der junge Atheist, der Jude war, auf einer Reise. Er suchte in dem Dorf Unterkunft und der alte Christ hieß ihn willkommen.

Er gab ihm eine Bibel zu lesen. Als der junge Mann das Testament las, spürte er die Liebe Gottes wie Feuer in seinem Herz und er glaubte.

 Der junge Atheist war jüdischer Herkunft, aber erst als er Jesus als seinen Messias kennenlernte, hat er den Gott Israels gefunden.

Bist du Jude, Moslem, Hindu oder Buddhist? Egal. Jesus wurde als Jude geboren und lebte auf Erden als Jude, aber er starb auf einem grausamen Kreuz, um die Strafe für unsere Sünden zu leiden.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 EIN

Mittwoch, 9. März 2022

Gottes neuer Weg für dich

Gott verändert sich nicht. Gott ist Liebe. Sein Charakter ist unbefleckt und total heilig, aber er schaut auf dich nicht herab. Er liebt dich. Gott ist Liebe.

Bist du in Pornos verwickelt? Gott hasst Porno, denn er liebt die Frauen und Kinder, die missbraucht werden, aber er verachtet dich trotzdem nicht. Er liebt dich, und er will dich davon befreien.

Gott hat einen Plan für dein Leben, und alle Gottes Pläne sind gut.

Bist du tugendhaft, aber unzufrieden? Bist du mit religiösen Pflichten dermaßen verstrickt, dass du die Liebe Gottes nur als Lehrsatz kennst.

Viele Christen erleben eine echte Bekehrung, und dann werden sie mit guten christlichen Werken so beschäftigt, dass sie keine Freiheit haben.

Ein junger Christ war verpflichtet, mindestens dreimal pro Woche in der Kirche zu sein. Gottesdienst zweimal am Sonntag, Hauskreis am Mittwoch, Bibelstudium am Samstag, usw.

Er hatte einen Freund, der noch nicht bekehrt war. Sein Freund feierte seinen Geburtstag und lud ihn zu einem Grillfest ein.

Am Sonntag wurde der Christ von seinem Pastor zurechtgewiesen, weil er am Samstag die Bibelstunde versäumte.

Jesus dachte anders.

Als nun aber einige der Schriftgelehrten, die zu den Pharisäern gehörten, sahen, dass Jesus mit diesen Leuten aß, sagten sie zu seinen Jüngern: »Warum isst er mit diesem Abschaum?«

Als Jesus das hörte, sagte er zu ihnen: »Die Gesunden brauchen keinen Arzt – wohl aber die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder zu rufen, nicht Menschen, die sich schon für gut genug halten.«
Markus 2,16–17 NLB


Die religiösen Leiter kritisierten Jesus, aber Jesus erklärte, dass Sünder nicht durch strenge religiöse Regeln errettet werden, sondern durch Jünger, die neu denken, die eine persönliche Beziehung zu Jesus vor allem schätzen, und die für den Heiligen Geist aufgeschlossen sind.

Es füllt auch niemand neuen Wein in alte Weinschläuche. Sie würden platzen, der Wein würde auslaufen und die Schläuche wären verdorben. Neuer Wein gehört in neue Weinschläuche.« Markus 2,22 NLB

Was soll das für moderne Menschen bedeuten? Wer ist mit Weinschläuchen vertraut?

Hast du einen sehr alten Computer, der nicht mehr gut funktioniert? Wenn du versuchst, Windows 11 zu installieren, wird es nicht mehr funktionieren. Entweder musst du mit deinem alten Computer zufrieden sein, oder du musst einen neuen Laptop kaufen.

Gott will die Christenheit in unserer Zeit ganz neu gestalten. Die bis jetzt übliche christliche Religion taugt nicht mehr. Ob du Baptist, Lutheraner, Reformierter, Katholik oder Pfingstler bist, Gott will dich und mich in eine völlig neue Lebensweise führen.

Ein junger Christ war in einer bibeltreuen Gemeinde so beschäftigt, dass er sich fühlte, dass er auf einer religiösen Tretmühle war. Nicht nur war er mehrmals jede Woche in Meetings. Er betete zweimal am Tag und studierte die Bibel fleißig. Aber er wurde trotzdem innerlich trocken und müde.

Endlich gab er auf. Er glaubte immer noch an Gott. Er sündigte nicht mit Drogen oder Frauen, aber er hatte keinen Bock mehr auf religiöse Pflicht. Er besuchte den Gottesdienst nicht. Er las zwei Wochen lang die Bibel nicht mehr.

Eines Morgens saß er beim Frühstück und las die Zeitung. Der Heilige Geist fiel unerwartet wie ein Wasserfall über ihn. Plötzlich erlebte er die himmlische Wirklichkeit, die er durch religiöses Streben vergeblich gesucht hatte.

Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! Jesaja 55,6 SLT

Du kannst nur weitergeben, was du empfangen hast. Wenn du nur Glaubenssätze empfangen hast, kannst du nur Glaubenssätze weitergeben. Gott will dich mit Segen überwältigen, und du sollst ein Segen sein.

Mittwoch, 29. Dezember 2021

Religiöse Pficht oder Liebe

Der Kern des christlichen Glaubens ist die Liebe Gottes. Anbetung, Dienst, Moral und Tugend gehören auch dazu, aber wenn alles nicht von Gottes Liebe bewegt wird, gehen wir schief. 

 Es gibt Christen, die immer anbeten wollen, und das ist gut so. Die Heiligen und Engel im Himmel beten Gott an. 

Andrerseits kann die Anbetung ein Problem sein, wenn die Anbetung als religiöse Pflicht so wichtig wird, dass wir immer danach streben, zu singen und anzubeten und ehrfürchtige Gefühle in uns zu erregen.

Anbetung ist nicht in erster Linie eine Aktivität, sondern ein Erlebnis, indem wir Gemeinschaft mit Gott genießen.

Anbetung kann ganz spontan von der Gegenwart Gottes entfacht werden, aber Anbetung ist auch eine Entscheidung, Gott zu lieben, aber wir müssen verstehen, dass unsere Liebe nicht von uns selbst kommt, sondern von Gottes Liebe für uns.

Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. 1. Johannes 4,10 NLB

Gottes Gebot ist, dass wir Gott von ganzem Herzen lieben, aber wir können so pflichtorientiert sein, dass wir Liebe und Anbetung in uns selbst aufzuwühlen streben, sodass wir nicht mehr Gottes Liebe für uns empfangen und genießen.

Moral und Tugend sind auch gut und notwendig, aber wir können uns auf Tugend so fokussieren, dass wir eine Rute in der Hand haben, uns selbst oder andere zu bedrohen und kritisieren. Das blockiert die Liebe und Gnade Gottes.

Samstag, 30. Oktober 2021

Gott will dir ein Neues Leben Schenken

Religiöse Pflicht kann eine Sklaverei sein. Religiöse Schuldgefühle können zu Wahnsinn führen.

Vor 50 Jahren war ich Student. In meinen Sommerferien arbeitete ich für einige Wochen als unqualifizierter Assistent in einem altmodischen psychiatrischen Krankenhaus. Damals befanden sich viele Patienten in permanenter Betreuung in großen Krankenhäusern.

Eines Tages begleitete ich eine Gruppe von chronisch Kranken bei einem Spaziergang mit einem Krankenpfleger. Ich begann ein Gespräch mit einem Mann, der wahrscheinlich für den Rest seines Lebens in der Anstalt bleiben würde.

Er erzählte mir, wie als frommer Katholik sich verpflichtet fühlte, fast die ganz Zeit zu beten. Diese Hingabe an Gebet war für ihn eine Sucht geworden. Er taugte für nichts anders, als immer wieder auf seinen Knien zu fallen, und in allerlei Situationen zu beten.

Religiöse Pflicht kann eine Sklaverei sein. Religiöse Schuldgefühle können zu Wahnsinn führen.

Es gibt Schuldgefühle, die zur Geisteskrankheit führen, aber es gibt auch echte Schuldgefühle, die wegen unserer Sünde kommen. Die brauchen dich nicht zugrunde richten, denn Gott hat seinen einzigen ewigen Sohn als Sühneopfer für dich am Kreuz gegeben.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16 NLB

Was bedeutet glauben? Religiöse Pflichten wie Sklaven erfüllen? Jesus ist nicht mit schrecklichen Schmerzen am Kreuz gestorben, nur um eine Religion zu gründen. 

Buddha, Mohammed und die Hindu Gurus haben Religionen gegründet. In diesen Religionen müssen ihre Anhänger sich strapazieren, eine Art Heiligkeit zu erlangen, aber sie sind ständig von Unsicherheit geplagt.

Ein Buddhist oder ein Hindu hofft, in seinem nächsten Leben ein besseres Schicksal zu haben. Eine Frau in diesen Religionen kann hoffen, in ihrem nächsten Leben als Mann zurückzukehren. Eine Hindu-Frau muss ihrem Mann gut dienen, um sich diesen vermeintlichen Aufstieg zu verdienen.

Muslime hoffen, den Flammen der Hölle zu entkommen, aber sie sind sich nie sicher, ob ihre Tugendhaftigkeit ausreicht, um ihre Sünden zu überwiegen.

Jesus sagte, Gottes Errettung ist eine freie Gabe, die wir nicht verdienen können. Wer sein Leben in Gottes Händen übergibt, ist vergeben und hat Ewiges Leben.

Paulus wusste, er konnte sein Verbrechen gegen Jesus nie wiedergutmachen. Er wusste, dass Jesus für seine Sünden gestorben war.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23 NLB

Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes.
 
Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann.
Epheser 2,8–9 NLB 

Wir können dieses neue Leben nicht verdienen, aber das bedeutet nicht, dass wir keine Aufgabe im Leben haben.

„Jesus did not accomplish everything, so that you could accomplish nothing.“
"Jesus hat nicht alles geschafft, damit du nichts schaffst." (Bill Johnson)

Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir die guten Taten ausführen, die er für unser Leben vorbereitet hat.
Epheser 2,10 NLB

Wenn wir das Neue Leben von Jesus empfangen, ist das Gebet nicht mehr eine religiöse Pflicht, sondern eine Kommunikation mit dem freundlichen Gott, der dich vom Herzen liebt.

Freitag, 15. Oktober 2021

Entspannung mit Jesus

Bist du ein freier Mensch oder ein Sklave? Nicht nur Leibeigene oder Zwangsprostituierte ist versklavt.

Ein Manager, der kein Leben außer seiner Arbeit hat, hat keine Freiheit. Wie viele erschöpfte Geschäftsleute oder Ärzte gehen in Rente und sterben bald darauf?

Es gibt auch pingelige Hausfrauen, die nie aufhören, alles für ihre Familie tun. Ihre Kinder können emotionell vernachlässigt sein, weil ihre Mutter die ganze Zeit mit häuslichen Pflichten bemüht ist.

Es gibt auch fromme Christen, von ihrer Religion versklavt sind. 

In den Zehn Geboten lesen wir, dass ein Tag jeder Woche ein heiliger Tag sein soll. Wir brauchen Auszeit und Ruhe, aber es gibt Christen, die von Samstag oder Sonntagpflichten versklavt sind.

Ein bekannter Prediger baute mit Gottes Hilfe eine große Gemeinde auf. Sehr viele Christen wurden gesegnet und unzählige Menschen kamen zum Glauben.

Der Prediger war jeden Tag in seinen Dienst eingebunden. Am Samstag und Sonntag war er besonders fleißig. Er wusste, dass er nicht alles aus eigener Kraft schaffen konnte, und er betete viel. Er tankte täglich auf und war mit dem Heiligen Geist erfüllt.

Aber nicht alles war in Ordnung. Seine Frau wurde sehr unglücklich und seine Ehe geriet ins Wanken.

Er war ein guter Mann, und er bat um Gottes Hilfe. Gott zeigte ihm, er sollte jeden Montag einen Ruhetag haben und seine Beziehung mit seiner Frau wiederherstellen.

Vor einigen Jahren arbeitete ich als Sprachlehrer und war auch in der Gemeinde aktiv. Ich war zweimal jeden Sonntag im Gottesdienst. Am Sonntagmorgen fuhr ich einen Minibus und ich predigte manchmal am Abend.

Aber mein Vater war sehr alt, und ich habe ihn nur einmal im Monat besucht. Dann wurde mir klar, dass ich meinen Vater vernachlässigt hatte.

Wir brauchen Ausgleich. Selbst christliche Jüngerschaft kann zu einer Sklaverei werden.

Die Pharisäer waren an ihre Religion gekettet, und so können auch wir sein.

Da kamen die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem zu Jesus und sprachen:
Warum übertreten deine Jünger die Überlieferung der Alten? Denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen.

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen?

Denn Gott hat geboten und gesagt: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!« und: »Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben!«

Ihr aber sagt: Wer zum Vater oder zur Mutter spricht: Ich habe zur Weihegabe bestimmt, was dir von mir zugutekommen sollte!, der braucht auch seinen Vater oder seine Mutter nicht mehr zu ehren.

Und so habt ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen aufgehoben.
Matthäus 15,1–6 SLT 

Wir brauchen Ausgleich und Entspannung.

Ich habe vor 50 Jahren meinen Abschluss an der Uni gemacht. Ich war auf der Suche nach einer Abwechslung und arbeitete ein Jahr lang als Taxifahrer. 

Wir brauchen Abwechslung und Entspannung. Vor der Covid-Pandemie reisten viele junge Europäer nach Australien und arbeiteten in Restaurants oder auf Weingütern.

Wenn du ein gutes Auto hast, musst du nicht oft ein neues Auto kaufen. Viele Autos bleiben zehn Jahre lang in gutem Zustand. Aber ein Auto, das rund um die Uhr als Taxi benutzt wird, geht nach vier Jahren kaputt.

Viele Prediger sind im Dienst überfordert und viele leiden unter Burnout. Die deutsche Kultur ist sehr pflicht-orientiert und viele Deutsche leiden unter Burnout.

Bist du wie in einer Tretmühle? Kannst du deinen Pflichten nicht entkommen? Viele leiden so, selbst die wenigen Minuten vermeintlicher Freizeit werden von Sorgen und Ängsten vergiftet.

Du brauchst dringend einen Urlaub. Dein christliches Gewissen lehrt dich, auch zu beten, aber woher nimmst du die Zeit zum Beten? Selbst das Gebet wird zur Pflicht und zur Arbeit.

Jesus ruft dich.

Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Matthäus 11,28 ELB

Jesus kann dir mit deinen Sorgen helfen. Er kann dir Einsicht geben, damit du verstehst, welche angebliche Pflichten nicht notwendig sind.

Wenn du mit Gottes Liebe unterwegs bist, kannst du oft ein paar Minuten Auszeit genießen. Statt die ganze Zeit über deine Sorgen und Pflichten nachzudenken, kannst du dich einem süßen Tagtraum hingeben.

Samstag, 10. Juli 2021

Weltlich, Religiös oder Himmlisch sein

Viele christliche Leiter warnen gegen Weltlichkeit. Das ist keine von selbst erfundene religiöse Idee. Wir lesen immer wieder in den Briefen im Neuen Testament dieselbe Lehre.

Liebt weder die Welt noch die Dinge in der Welt. Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. 1 Joh 2,15

Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein gewandter Redner dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?
1 Kor 1,20

Die Apostel haben das auch nicht selbst erdacht. Die Lehre kommt von Jesus selbst.

Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.
Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
Joh 15,18–19 SLT

Und er sagte zu ihnen: »Ihr seid von unten her, ich bin von oben her; ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.
Joh 8,23


Jesus antwortete: »Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, damit ich den Juden nicht übergeben würde; nun aber ist mein Reich nicht von hier.« Joh 18,36

Jesus betete für seine Jünger, dass sie in der Welt bleiben, aber nicht weltlich sein sollten.

Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen.
Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.
Johannes 17,15–16 SLT


Aber dann finden wir in der Geschichte von dem irdischen Dienst von Jesus ein anderes Thema.

Jesus kam, um das Himmelreich Gottes zu offenbaren, ein Reich, dass nicht zu dieser Welt gehört. Aber dieses Reich sollte gerade in dieser Welt aufgerichtet werden.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.
Johannes 3,16–17 SLT


Jesus war immer im Konflikt, aber seine Gegner waren nicht die weltlich lebenden Juden, nicht die korrupten Steuereintreiber oder die Prostituierten, sondern die strengen Bibellehrer.

Wenn wir uns mit unserem menschlichen Verstand bemühen, nicht weltlich zu sein, werden wir auf dem ebenso gefährlichen Weg auf Abwege geraten. Wir werden legalistisch und religiös werden.

Wenn wir das Neue Testament mit dieser Sichtweise zu einem Gesetzbuch machen, werden wir nicht anders als die Pharisäer sein.

Das Neue Testament erzählt wie Jesus und die ersten Christen von dem Heiligen Geist geführt wurden. 

Manche Prediger sagen, das war nur eine Übergangsphase. Sie behaupten, wir brauchen diese übernatürlichen Geistesgaben nicht mehr, weil wir Gottes vollständige Weisheit in dem Neuen Testament finden.

Weit verfehlt! Die konservativen Christen, die so denken, haben keinen Einfluss mehr in dieser Welt, wo der Einfluss der Finsternis immer stärker wird.


Wenn wir die übernatürliche Vorgehensweise von Jesus und den Aposteln als Vorbild verstehen, und in ihren Fußstapfen folgen, werden unzählige Kommunisten, Moslems, Prostituierten und allerlei andere verlorene Menschen zu Jesus kommen. 

Gerade das passiert jetzt in Afrika, Südamerika, Indonesien und China und auch in islamischen Nationen.

Jesus aus Nazareth, der von Gott versprochene Retter, ist von Ort zu Ort gezogen. Er hat überall Gutes getan und alle geheilt, die der Teufel in seiner Gewalt hatte, denn Gott selbst hatte ihm seine Macht und den Heiligen Geist gegeben. Gott stand ihm bei. Apostelgeschichte 10,38 HfA

Dann sagte er zu ihnen: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft.
Wer glaubt und sich taufen lässt, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden.

Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Wunder bestätigen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in unbekannten Sprachen reden. 

Gefährliche Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden, und Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund.« Markus 16,15–18 HfA

Ohne die Führung des Heiligen Geistes, kann auch das NT zu einem toten Gesetzbuch werden.

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14 SLT 

Mittwoch, 7. Juli 2021

Der Weg zum Glauben

Prediger sprechen oft von Glauben. Das haben sie nicht erfunden. Das war ein Lieblingsthema von Jesus selbst.

Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
Johannes 6,28–29 SLT


Für Paulus war der Glaube ebenso wichtig.

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;
nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Epheser 2,8–9 SLT


Vielleicht hast du eine Sehnsucht nach Gott, aber du schaust in dein eigenes Herz, und du siehst Zweifel. Du siehst Unsicherheit. Du hast Fragen, aber du bist vielleicht mit den Antworten, die du hörst, nicht zufrieden.

In vielen Versammlungen werden Rituale angeboten, um die Erlösung zu garantieren, vielleicht die Taufe oder ein Gebet der Hingabe.

Viele werden getauft, aber sie erfahren kein neues Leben.
Viele sprechen ein Gebet der Hingabe, aber danach bleiben sie unsicher und innerlich unverändert.

Du kannst Gott nicht täuschen. Er versteht deine Gedanken von Ferne. Auch wenn du versuchst, dich selbst zu täuschen, liebt dich Gott, wie du wirklich bist. Er will in dir ein neues Leben schaffen, und keine äußerliche Form der Religion.

Jesus erklärte den Weg, der für viele notwendig ist.

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!
Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.
Matthäus 7,7–8 SLT


Vor dem Krieg lebte ein junger Jude in Rumänien.
Er war Atheist, aber seine Weltanschauung gewährte ihm keinen Trost.

Eines Tages sah er eine alte Orthodoxe Kirche und er trat hinein. Er sah alte Leute, die vor einem Alter knieten. Er glaubte nicht, aber er spürte die Leere in seiner Seele.
 
Er fing an zu beten.
 
``Gott. Ich behaupte, du existierst nicht. Aber wenn es dich trotzdem gibt, bin ich nicht verpflichtet, an dich zu glauben. Es ist deine Pflicht, dich mir zu offenbaren.``

 
Später ging er auf das Land. Er war arm und er ging zu Fuß. Die Sonne ging unter und er suchte Unterkunft in einem Dorf.
 
Da wohnte ein tief gläubiger Christ, der Jahrelang dem Herrn gebetet hatte, einen Juden für Jesus zu gewinnen.

Der junge jüdische Atheist war bei ihm herzlich willkommen. Der Gastgeber gab ihm eine Bibel. Als er die Worte von Jesus las, wurden Flammen der Liebe in seinem Herzen entzündet.

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;

und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?« 
Joh 11,25-26

 
Von diesem Tag war sein Leben völlig neu. Jesus war sein bester Freund und treuer Gefährte im Leben.

Es ist besser, mit Gott selbst zu reden, die Gedanken des Herzens offen auszusprechen, als irgendein formelhaftes Gebet zu sprechen.

Du kannst auch aufrichtig beten:

"Wenn diese Botschaft tatsächlich wahr ist, komm in mein Leben und verändere mein Herz und meine Seele. Ich habe keinen festen Glauben, aber ich will glauben, wenn du wirklich so bist, wie die Bibel sagt."

Sonntag, 4. Juli 2021

Unsere Suche nach Identität und Gemeinschaft

Wir alle haben eine Sehnsucht nach Gemeinschaft. Ohne das Gefühl der Zugehörigkeit sind wir oft verunsichert und einsam.

Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht! 1 Mose 2,18 SLT

Andrerseits haben wir Angst vor Ablehnung, indem wir von unserer Familie oder Gemeinschaft ausgeschlossen sind.

Unsere Identität ist kaum von unserem Gefühl der Zugehörigkeit zu trennen.

Dein Name bezeichnet dich als Mitglied einer Nation oder Religion. Ahmed oder Mohammed Ali ist wahrscheinlich Moslem. Aaron Goldstein ist wahrscheinlich Jude, und zwar Aschkenasisch. Siobon ist eine Frau irischer Herkunft und Wladimir ist Russisch.

Bei einem Fußballspiel sehen wir nicht nur die Fußballspieler, sondern auch die meisten Zuschauer gehören der einen oder anderen Mannschaft an.

Innerhalb einer Nation identifizieren viele mit ihrer Region. Viele Bayern betrachten Norddeutscher als Außenseiter. Im Rheinland gibt es eine Rivalität zwischen Düsseldorf und Köln.

In England, Italien, Deutschland und in den Vereinigten Staaten sehen wir immer noch eine Rivalität zwischen Nord und Süd. In Deutschland spricht man heute von Ossis und Wessis.

Im Neuen Testament haben die religiösen Leiter in Jerusalem auf die Galiläer herabgeschaut.
Der Konflikt zwischen Nord und Süd in Israel dauerte Jahrhunderte.

Muslime haben mir gesagt, dass Muslime niemals andere Muslime töten dürfen. Ich habe gefragt, warum es so viele Kriege zwischen Muslimen gibt. Die übliche Antwort ist, dass die Feinde keine wahren Muslime sind. 

Einmal fragte ich, warum die Feinde in einem Krieg nicht als Muslime angesehen werden, aber wenn sich die Pilger jedes Jahr in Mekka versammeln, werden alle Arten von Muslimen anerkannt. Der Muslim konnte das nicht erklären.

Aber wir Christen sind manchmal nicht anders. Manche evangelischen Christen sind überzeugt, dass kein Katholik in den Himmel kommen kann. Es gibt auch Katholiken, die meinen, nur Katholiken können wahre Christen sein.

Es gibt Lutheraner, die alle Freikirchen als Sekten verurteilen, und es gibt Freikirchen, die auf Lutheraner herabschauen.

Es gibt auch Freikirchen, die Pfingstler nicht als Christen anerkennen.

Aber du bist nicht wegen deiner Angehörigkeit zu einer Konfession errettet, sondern durch deine persönliche Beziehung zu Jesus.

Kurz vor seiner Verhaftung und Hinrichtung hielt Jesus eine sehr wichtige Rede.

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Johannes 15,1 SLT

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.
Johannes 15,5 SLT

Deine Zugehörigkeit besteht in erster Linie nicht aus deiner Mitgliedschaft deiner Familie, deiner Gemeinde, deiner Konfession oder deiner Nation. 

Wenn du in enger Gemeinschaft mit Jesus lebst, kannst du deine Unsicherheit loswerden. Gott liebt dich als sein eigenes Kind.

Bist du dann nicht mehr wer du bist? Du bleibst immer noch Deutscher oder Schweizer, Mann oder Frau, Lehrer oder Taxifahrer, vielleicht Pfingstler oder Baptist oder …. 

Du bist du und Gott hat dich einmalig geschaffen. Keiner ist wie du.

Aber du gehörst zu Gottes Familie, und du bist nicht mehr Otto Normalbürger, sondern ein Sohn oder eine Tochter des allmächtigen Königs im Himmel.

 

Freitag, 18. Juni 2021

Wie Predigte Jesus?

 Viele Christen fangen mit Proklamation von biblischen Lehrsätzen an.

„Jesus ist Gottes Sohn, der vor der Schöpfung mit dem Vater in ewiger Gemeinschaft war. Wir sind Sünder und brauchen Vergebung. Jesus starb für deine Sünden. Wenn du umkehrst und glaubst, wird Gott dir vergeben und ewiges Leben schenken.“

Ich glaube, das ist die Wahrheit, laut Bibel. Es gibt auch Christen, die diese Botschaft gehört haben, und dadurch zum Glauben gekommen sind. Die Apostel in der Apostelgeschichte haben auch diese Wahrheit oft gepredigt, aber nicht ohne Zeichen und Wunder.

Aber hat Jesus so angefangen?

Was hat Jesus gesagt?

Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen! Matthäus 4,17 ELB

Was soll das bedeuten? Wie haben die Juden damals verstanden? Was bedeutete „Das Reich der Himmel“? 

Wir Christen studieren das ganze Neue Testament und wir haben andere theologischen Erklärungen, aber die Juden damals dachten an Prophetien im Alten Testament.

Nach seiner Auferstehung und kurz vor seiner Rückkehr zum Vater im Himmel dachten die Apostel immer noch an die Wiederherstellung von Gottes Reich in Israel.

Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten: Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her? Apostelgeschichte 1,6 ELB

Warum hat Jesus nicht gleich vom Anfang versucht, dieses Missverständnis aufzuklären? Jesus hat keine Theologie erklärt. Er fing nicht mit Lehrsätzen an.

Später fragte Jesus seine Jünger, was sie über ihn glaubten.

Als aber Jesus in die Gegenden von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Was sagen die Menschen, wer der Sohn des Menschen ist?

Sie aber sagten: Einige: Johannes der Täufer; andere aber: Elia; und andere wieder: Jeremia oder einer der Propheten.
Matthäus 16,13–14 ELB

Dann fragte er sie, was sie selbst glaubten. Nur Petrus gab die richtige Antwort.

Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Matthäus 16,16 ELB

Wie reagierte Jesus? Sollten die Jünger die volle Wahrheit überall proklamieren?

Dann gebot er den Jüngern, dass sie niemand sagten, dass er der Christus sei. Matthäus 16,20 ELB

Warum? Die Juden glaubten, dass der Messias als allmächtiger König und Feldherr erscheinen und die Feinde Gottes zwingen würde, die Herrschaft Gottes zu akzeptieren. 

Das ist es, was sie im Alten Testament gelesen haben, aber wir warten immer noch auf diese Zeit. Das ist noch nicht gekommen.

Wie diente Jesus? Er predigte Gottesvertrauen, innere Reinheit und Nächstenliebe, und er heilte und heilte und heilte.

Er wurde von den Bibelexperten seiner Zeit verworfen.

Wenn Christen heute auch so dienen, mit Liebe und wunderbaren Heilungen, werden sie von vielen Bibelexperten und konservativen Christen abgelehnt.

Es hat sich nichts geändert. Gott hat sich nicht verändert. Er will immer noch seine praktische Liebe mit Wunderheilungen zeigen und viele religiösen Profis lehnen diesen Ansatz wie immer ab.

Freitag, 29. Januar 2021

Jesus und Schuldkomplexe

 Viele frommen Moslems leben unter den Gewitterwolken der Furcht. Sie wissen nie, ob ihr Gehorsam reicht, sie von den Flammen der Hölle zu retten.

Manche vergleichen sich mit nicht so tugendhaften Namenschristen und sie fühlen sich stolz und überlegen.

Andere vergleichen sich mit extrem religiösen Moslems und sie verurteilen sich als Versager.

Dann können sie extrem fanatisch werden, weil sie nie sicher sein können, ob ihre religiöse Tugend dazu reicht, sie aus der Hölle zu retten.

Leider gibt es auch manche Christen, die in einer solchen religiösen Niemandsland leben.

Es gibt Christen, die in Pornosucht gefangen sind. Sie fühlen sich hilflos, von der Sklaverei zu entkommen und sind voller Angst vor Gottes Urteil.

Es gibt andere Christen, die zwar an Jesus glauben, aber sie haben nie begriffen, dass sie ihre Errettung nur als Geschenk Gottes empfangen können. Sie leben genau wie die Moslems, mit der Auffassung, dass sie ihre Erlösung verdienen müssen.

Wenn man so denkt, kann man sehr streng religiös werden, und auf nicht so streng tugendhaften Christen herabschauen. Genau so waren die Pharisäer.

Oder man kann sich als Minderwertig verurteilen, weil man immer wieder versagt.

Wenn du Porno-süchtig oder spielsüchtig bist, brauchst du dringend Hilfe, von Gott aber auch von Menschen.

Bekennt einander eure Schuld und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines gerechten Menschen hat große Macht und kann viel bewirken. Jakobus 5,16

Viele Christen brauchen Befreiung von Dämonen und viele brauchen gute Seelsorge oder einen guten Therapeuten.

Jesus kam nicht, um uns mit Schuldkomplexen zu belasten. Im Gegenteil.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben. Johannes 10,10 SLT

Ein solches Leben ist nur in enger Gemeinschaft mit Gott möglich. Gott ist Liebe. Nur wer die Liebe Gottes täglich erlebt, hat Zugang zu diesem Leben im Überfluss.

„Darum kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und belastet seid; ich will euch Ruhe schenken, dass ihr aufatmen könnt. Matthäus 11,28 Bruns

Wie entstehen diese krankhaften religiösen Einstellungen, wobei Gesetzlichkeit, Stolz oder Schuldkomplexen uns von der Liebe Gottes fernhalten?

Gesetzliche Religion, Tradition, unbiegsame oder manipulative Eltern oder Pastoren, spießige Kultur. 

Sünde, Perversion, Missbrauch, Scham. 

Ich kenne Christen, die als Kinder verführt oder missbraucht wurden. Das kann zu allerlei Gefühlen und Gedanken führen, zu allerlei Abwegen im Leben, sodass wir voller Scham sind.

Wenn du verkehrte Gedanken und Gefühle nicht loswerden kannst, musst du wissen, dass Jesus dich bedingungslos liebt. 

Lass Jesus dein Therapeut sein. Er will dir helfen und nicht verurteilen.

 „Darum kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und belastet seid; ich will euch Ruhe schenken, dass ihr aufatmen könnt. Matthäus 11,28 Bruns

Mittwoch, 27. Januar 2021

Religion oder Jüngerschaft

Nichts ist so tot wie Wissen ohne Lebenserfahrung.

Stell dir vor, du willst Englisch lernen. Was für einen Lehrer würdest du lieber haben?

Als die Wende in Deutschland kam, konnten die meisten Englischlehrer in West Deutschland gut Englisch sprechen, aber in der Ostzone war es nicht immer so. Manche Englischlehrer in der DDR hatten Englisch studiert und gelesen, aber ihre Kommunikationsfähigkeiten waren begrenzt.

Es gibt viele Japaner, die in der Schule Englisch gelernt haben, aber sie können Englisch kaum sprechen.

Es gibt auch manche Theologen, die nicht an Gott glauben.

Es gibt ausgebildete Bibelexperte und Pfarrer, die ihre Theorien über Heilungen und Wunder lehren, aber sie haben nie Wunderheilungen erlebt.

Der Apostel Paulus war einer der prominentesten Bibelexperten unter den Juden seiner Zeit. 

Er war auch Vollgas religiös, aber sein Bibelwissen hat ihm nicht geholfen, Gottes Wahrheit zu erkennen, bis er Jesus persönlich begegnete.

Auf dem Weg nach Damaskus, kurz vor der Stadt, strahlte plötzlich ein Licht aus dem Himmel. Es blendete ihn von allen Seiten,

sodass er zu Boden stürzte. Gleichzeitig hörte er, wie eine Stimme zu ihm sagte: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“

„Wer bist du, Herr?“, fragte er. „Ich bin Jesus, den du verfolgst“, erwiderte dieser.
Apostelgeschichte 9,3–5 NeÜ


Aber was geht das uns an? Wir sind Christen, die an Jesus glauben, und keine ungläubigen Juden. Wir erkennen Jesus als Heiland und den Sohn Gottes.

Aber was soll es bedeuten, an Jesus zu glauben?

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Matthäus 7,21 SLT

Wie haben die ersten Christen den Willen des Vaters getan?

Die ersten Jünger haben Jesus nicht nur gesehen, sondern ihn als Gottes Sohn erkannt, 

nicht nur als Gottes Sohn erkannt, sondern ihm mit Liebe und Vertrauen als Retter und Freund vertraut.

Als Jesus in Israel erschien, gab es viele Juden, die glaubten, die jüdische Religion würde sie retten, aber die jüdische Religion konnte sie nicht retten. Nur Jesus konnte sie retten, wenn sie Jesus als ihrem Retter vertraute.

Es gibt viele heute, die glauben, dass die christliche Religion sie retten kann, wenn sie einigermaßen tugendhaft und christlich leben, aber dem ist nicht so.

Im Neuen Testament verlangte Jesus Vertrauen und persönliche Hingabe, und er hat sich nie geändert.

Viele der ersten Gläubigen nach der Himmelfahrt von Jesus haben Jesus nicht gesehen, aber sie haben gesehen, wie die Apostel und andere Jünger am ersten Pfingsten mit Geistesgaben zugerüstet waren und mit Gottes Herrlichkeit strahlten.

Im Neuen Testament war es normal, Gottes Gegenwart zu erleben. Das war keine Kopfreligion, die nur auf theologischen Glaubenssätzen basiert war.

Deshalb seid ihr voll Freude, obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müsst. 1 Pet 1,6 EIN

Ihn liebt ihr, obwohl ihr ihn nicht gesehen habt. An ihn glaubt ihr, obwohl ihr ihn auch jetzt noch nicht seht, und jubelt in unaussprechlicher und ungetrübter Freude.
1. Petrus 1,8 ZB 2007


Der Pfarrer kann dich nicht retten. Der Papst kann dich nicht retten. Dein Pastor kann dich nicht retten.

Die Zehn Gebote können dich nicht retten. Deine Tugend kann dich nicht retten.

Wenn du mit allen Glaubenssätzen deiner Freikirche, evangelischen Kirche oder Katholische Kirche einverstanden bist, kann deine Zustimmung mit richtiger Theologie dich nicht retten.

Kennst du Jesus persönlich? Welche Rolle spielt Jesus in deinem täglichen Leben?

Wie oft erlebst du Gottes Gegenwart? Seine spürbare Liebe?

Erlebst du den Heiligen Geist als deinen Gefährten und praktischen Wegweiser?

Der Apostel Johannes hat das christliche Leben als Gemeinschaft mit Gott und anderen Christen dargestellt.

Ein Leben, das nur auf einer tugendhaften Lebensart und Zustimmung mit Glaubenssätzen besteht, ist keine Gemeinschaft, sondern nur eine Religion.

Jesus ließ sich nicht stundenlang am Kreuz foltern, nur um eine Religion zu gründen.

Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe? Wer mich rufen hört und mir öffnet, zu dem gehe ich hinein, und wir werden miteinander essen – ich mit ihm und er mit mir. Offenbarung 3,20 NeÜ

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Jesus die Quelle des Lebens

Es gibt jemanden, der dir ein echt erfülltes Leben schenken möchte.
Aber es gibt auch jemanden, der dich von dieser Erfüllung zurückhalten will, der dir alles berauben will.

Wenn du dazu gekommen bist, den Gott der Bibel als reine Liebe zu erkennen, bist du wirklich gesegnet, aber Gott hat einen starken Feind, der alles verderben will.

Die meisten Menschen respektieren Jesus einigermaßen, aber er war als Mensch schmerzhaft missverstanden.

Er kam als Sohn Gottes und Prophet der heiligen Liebe, aber die meisten Geistlichen haben ihn verworfen.

Jesus war mit den verachteten Hardcore Sündern wirklich freundlich, aber sehr kritisch gegenüber die lieblosen gesetzlichen religiösen Menschen.

Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt, und ihr sagt: ‘Seht ihn euch an, diesen Vielfraß und Säufer, diesen Kumpan der Zolleinnehmer und Sünder!’ Lukas 7,34 GN

Jesus wird auch bis heute falsch dargestellt.

  • Er soll ein großer religiöser Lehrer sein, aber nur ein Mensch.

Welcher gute Mensch hat je behauptet, der Ewige Sohn Gottes zu sein?

 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Joh 14,6-7 EIN

  • Jesus wird als islamischer Prophet dargestellt, aber in dem Koran lesen wir, dass Allah kein Vater ist und keine Kinder haben will.

  • Weil Jesus barmherzig und voller Gnade war, lehren manche, dass Gott keine Sünder verdammen wird, aber Jesus selbst hat streng gewarnt, dass wir nur durch Umkehr und echten Glauben Gottes Urteil entkommen dürfen.


Gott hat seinen Sohn ja nicht in die Welt geschickt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.

Wer ihm vertraut, wird nicht verurteilt, wer aber nicht glaubt, ist schon verurteilt. Denn der, an dessen Namen er nicht geglaubt hat, ist der eine und einzigartige Sohn Gottes.
Joh 3,17–18 NeÜ


Viele behaupten, dass Jesus im Neuen Testament die Kranken heilte, aber er heilt nicht mehr wie damals. Falsch!

In seiner letzten Rede vor seiner Himmelfahrt hat Jesus alle Gläubigen beauftragt, die Kranken zu heilen, und diese Anweisung ist nicht Zeit befristet.

Folgende Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,  

wenn sie Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden,  

Kranken, denen sie die Hände auflegen, wird es gut gehen.“ Markus 16,17–18 NeÜ

Es gibt jemanden, der dir ein echt erfülltes Leben schenken möchte.
Aber es gibt auch jemanden, der dich von dieser Erfüllung zurückhalten will, der dir alles berauben will.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu zerstören. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Joh 10,10  

Gott will dich erstaunen.

 Was liegt in deinem Leben verborgen?

Bist du resigniert, dass du nur ein gewöhnliches Leben führen kannst, ohne dramatische Bedeutung, ohne irgendein Abenteuer?

So viele von uns haben eine verborgene Sehnsucht nach etwas mehr. Deshalb lesen wir Romane und schauen Filme an.

Aber ist es möglich, dass Gott dir viel mehr geben will, als du denkst?

Wir denken oft, dass Gott nur viel von uns verlangt, aber wenig geben will, aber dem ist nicht so.

Wir sind belogen und betrogen.

Gott sandte seinen ewigen Sohn, um dir ein besseres Leben zu geben, aber wir sind Opfer der religiösen Hirnwäsche.

Ich war einmal in einem Gottesdienst. Der Prediger konnte sehen, dass nicht alle begeistert waren.

Er sagte: ``Sie sollen sich daran gewöhnen, denn im Himmel werden wir ewig singen und Gott anbeten.´´

Hat Gott keine besseren Pläne, als einen Gottesdienst ohne Ende?

Was sagte Jesus?


Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Joh 10,10 EIN

Gott hat uns das natürliche Leben gegeben, ein Leben mit allerlei wunderbarer Musik, wunderschöner Landschaften, faszinierenden Hobbys, Sport, Wissenschaft, und, und, und.

Meinst du wirklich, dass Gott alles von dir wegnehmen will, und nur Gottesdienste geben?

Liebst du Musik? Denkst du wir werden im Himmel nur Kirchenlieder singen?

Ich lese so gerne Bücher über Nahtoderfahrungen, besonders von Menschen, die Gottes Himmel besuchen durften.

Da lese ich von Kinder, die mit Engeln spielen, von herrlicher Musik mit erstaunlichen Instrumenten und Orchestern, von herrlichen Flüssen, wo Leute schwimmen, von Partys mit leckeren Speisen, von erstaunlicher Freiheit und Spaß.

Bitte lass deine Gedanken von religiösen Vorurteilen nicht beschränken.

Wenn du Gottes Realität nicht gefunden hast, aber eine Sehnsucht nach mehr hast, darfst du einfach Gott bitten.

Er sieht dein Herz und er hört auf deine Stimme.

„Rufe mich an, dann antworte ich dir und teile dir große, unfassbare Dinge mit, von denen du nichts weißt.“ Jeremia 33,3 NeÜ

Gott will dich erstaunen, wenn du bereit bist, religiöse Lügen loszuwerden.