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Montag, 29. Dezember 2025

Errettung aus tiefer Finsternis

 Ein Mann aus Peru hatte echt Lust auf Abenteuer. Abenteuer können echt spannend sein, aber auch lebensgefährlich.

Dieser Typ hat sich im Amazonas-Dschungel verlaufen. Seine Familie dachte, er wäre tot, aber er wurde von einem indigenen Stamm aufgenommen und lernte, im Dschungel zu leben. Er lernte nicht nur ihre Sprache und Bräuche, sondern auch, wie man Dschungelpflanzen zur Behandlung tropischer Krankheiten einsetzt. 

Nach sieben Jahren fand er irgendwie den Weg zurück zu seinem Volk, aber er fand eine Gemeinschaft in einer tragischen Krise vor. Die Menschen waren von einer Epidemie heimgesucht. Die moderne Medizin half nicht und viele Menschen starben. Er war kein Arzt, aber er nutzte sein Wissen über Naturmedizin, das er im Dschungel gelernt hatte. Es erwies sich als so effektiv, dass viele Leben gerettet werden konnten.
 

Die Nachricht von diesem Erfolg verbreitete sich weit und breit. Viele Botaniker und Mediziner kamen, um von ihm zu lernen. 

Dieser Mann, der schon als tot galt, wurde 91 Jahre alt.

Ich kenne niemanden, der sich im Dschungel verirrt hat, aber es gibt verschiedene schlimme Erfahrungen, die zu großem Segen führen können.

Ich habe Menschen getroffen, die aus der Prostitution, langen Gefängnisstrafen und schrecklicher Drogenabhängigkeit herausgekommen sind, aber sie haben den Glauben an Gott gefunden und sind für viele Menschen zu einer lebensrettenden Hilfe geworden.

In meinen Zwanzigern hatte ich eine christliche Bekehrungserfahrung, aber die erste Kirche, der ich beitrat, entpuppte sich als Sekte, in der Menschen einer Gehirnwäsche unterzogen und spirituell missbraucht wurden. Nachdem ich aus der Sekte ausgeschlossen worden war, verbrachte ich ein ganzes Jahr in intensiver Vollzeit-psychiatrischer Behandlung.

Ich habe viele Jahre gebraucht, um mich zu erholen, aber Gott hat mich nicht aufgegeben.

Corrie ten Boom war eine niederländische Christin, deren Familie während der Nazi-Besatzung Juden beschützt hat. Sie und ihre Schwester wurden gefangen genommen und verbrachten fast ein Jahr in deutschen Gefängnissen und Konzentrationslagern. Ihre Schwester starb im Lager, aber sie wurde aufgrund eines Verwaltungsfehlers freigelassen. 

Nach diesem schrecklichen Leid reiste sie um die Welt und brachte Menschen ohne Hoffnung Glauben und Hoffnung.

Was für Leiden hast du durchgemacht? Gefängnis, häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Menschenhandel, Gehirnwäsche durch Sekten, schwere psychische Erkrankungen?

Egal, wo du bist, Gott liebt dich und hat einen Plan für dein Leben. Im Himmel gibt es Mörder, ehemalige Prostituierte, Menschen, die Hexen waren, und auch Opfer. 

Im Himmel gibt es Babys, die abgetrieben wurden, und Mütter, die ihre Babys abgetrieben haben.

Egal, was du durchgemacht hast, egal, was du gerade durchmachst, gib niemals, niemals, niemals auf.

Gaby Wentland ist eine deutsche Missionspredigerin. Sie betreut Prostituierte und Opfer von Missbrauch. Sie sagt, dass in Bordellen mehr gebetet wird als in vielen Kirchen.

Gott liebt dich, egal wo du bist, wer du bist, was du tust, was du getan hast oder was dir angetan wurde.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Joh 3,16 NLB

Egal, ob du der schlimmste Täter oder das am meisten gebrochene Opfer bist, Jesus ist gestorben, um deine Strafe auf sich zu nehmen. Er hing nackt am Kreuz, um deine Schande zu tragen.

Aber es gibt eine Bedingung. Du musst bereit sein, deine Grausamkeit, deine Selbstsucht und deine Unehrlichkeit hinter dir zu lassen. Gott liebt dich, aber du musst bereit sein, dich zu ändern.

›Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast.
Jer 33,3 NLB

Gott wartet darauf, dass du um Hilfe rufst.

Gott will dich nicht nur von Schuld, Scham und Missbrauch erlösen. Er will deine schmerzhaften Erfahrungen nutzen, um anderen zu helfen. Ich wurde von Menschen, die in sehr dunklen Zeiten waren, wunderbar ermutigt. 

Der Peruaner lernte die Medizin des Dschungels, um Leben zu retten. Wenn du im Gefängnis warst, in psychiatrischer Behandlung, drogenabhängig oder in der Prostitution, kann Gott deine Erfahrungen nutzen, um Menschen mit ähnlichen Erfahrungen zu helfen.

Montag, 6. Oktober 2025

Gottes Sehnsucht für Dich

 Wenn du jemals einen Sohn oder eine Tochter hattest, die sich gegen dich gewandt und verschwunden ist, weißt du, wie sich Herzschmerz anfühlt. 

Jesus erzählte eine Geschichte über einen jungen Mann, der sein Erbe einforderte, während sein reicher Vater noch lebte, und in ein fremdes Land reiste. Es gab kein Internet und keine Handys. Der Vater organisierte keine Suchaktion, aber jeden Tag ging er hinaus und schaute die Straße hinunter, um zu sehen, ob sein Sohn zurückkommen würde. 

Eines Tages schaute er hinaus und sah tatsächlich seinen Sohn in der Ferne.

Ich möchte keine persönlichen Familiengeheimnisse preisgeben, aber ich weiß, was dieser Vater durchgemacht hat.

Jesus erzählte auch die Geschichte eines Bauern mit 100 Schafen. Ein Schaf lief weg und ging verloren. Der Bauer ließ seine 99 Schafe zurück und suchte nach seinem verlorenen Schaf, bis er es fand und nach Hause brachte.

Heute habe ich eine Nachricht über ein junges Paar gelesen, das Urlaub auf Kangaroo Island vor der Küste Australiens gemacht hat. Sie hatten ihren einjährigen Dackel mitgenommen. Eines Tages lief ihre geliebte Valerie weg und verschwand im Busch.

Sie waren untröstlich und mussten nach fünf Tagen Suche ohne ihr Haustier nach Hause zurückkehren. Die Menschen auf der Insel waren sehr mitfühlend und zutiefst besorgt. Sie suchten über ein Jahr lang mit Videokameras und Drohnen. 

Ein Bauer stellte eine Falle mit Futter auf, weil Valeries Besitzer befürchteten, dass ihr verwöhnter Haushund in der wilden Natur, wo Schlangen und andere Raubtiere eine ständige Gefahr darstellten, nicht überleben würde. 

Schließlich geriet eine starke, muskulöse, kleine Hündin in die Falle. Der Bauer sah Valerie auf seiner Fernvideokamera und drückte den Knopf, um die Tür zu schließen und sie einzusperren.

Valeries Besitzer waren außer sich vor Freude, ihre Valerie zurückzubekommen. Sie hatten eine Hauskatze und zwei andere Hunde, aber sie liebten Valerie wie ihr eigenes Kind.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Wenn du keine persönliche Beziehung zu Gott, dem Vater, hast, möchte er dich zurückhaben. Er wird alles tun, um dein Vertrauen zu gewinnen.

(Jesus sagte…) „
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe.
Joh 10,11 NLB

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du glaubst, bist du vielleicht wie Valerie, die kleine Hündin, die in Panik geriet und durchdrehte. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du mit Gott reden. 

„Wenn du echt bist und mich wirklich liebst, dann hilf mir bitte, zu glauben.“

Gott will dir vergeben, dich lieben und für dich sorgen.

Wenn Christen dich gemobbt, missbraucht oder betrogen haben, dann war das nicht Gottes Werk.

Der Menschensohn ist nämlich gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten.«
Lk 19,10 NLB

Freitag, 3. Oktober 2025

Du Kannst Überall für Alle Beten

 Ich las gerade ein Buch mit täglichen Andachten von Max Lucado, als mich seine Auslegung dieses Verses inspirierte.

Vor allem anderen fordere ich euch auf, für alle Menschen zu beten. Bittet bei Gott für sie und dankt ihm. 1. Tim 2,1 NLB

Er ermutigte mich, für die Menschen in meiner Umgebung zu beten.

Sofort kam mir der Name eines Mannes in den Sinn, der vor 60 Jahren in meiner Klasse war. Ich habe ihn im Internet gesucht und die Geschichte seiner erstaunlich erfolgreichen Karriere gelesen. 

Da kein Hinweis auf den christlichen Glauben zu finden war, habe ich für ihn gebetet, dass er eine direkte persönliche Begegnung mit Jesus Christus haben möge. Man kann in diesem Leben alles haben und dennoch keine Hoffnung auf Ewigkeit.

Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert? Mk 8,36 NLB

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. 
Er wird ewig leben, weil er an mich geglaubt hat, und niemals sterben...«
Joh 11,25–26 NLB

Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Joh 14,6 NLB

Gott ist dein Schöpfer. Wenn du erfolgreich bist, dann deshalb, weil Gott dir Talente gegeben hat und du sie genutzt hast. Aber vergiss niemals, wer dir diese Fähigkeiten gegeben hat.

Ich habe für diesen Mann gebetet und bin sicher, dass Gott meine Gebete erhören wird.

Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden. 
Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft.
Mt 7,7–8 NLB

Wenn du an Jesus glaubst, kannst du um Segen für dich selbst bitten, und Gott wird dir antworten. 
Du kannst für deine Familie und Freunde beten, und Gott wird dir antworten.

Aber hör damit nicht auf.

Bete für alle Menschen. Aber das ist doch sicher unmöglich. Das stimmt. 


Aber wenn ich spazieren gehe oder einkaufen bin, bemerke ich oft jemanden, der traurig oder gebrochen aussieht, und dann bete ich still für ihn. Ich bin mir sicher, dass ich, wenn ich in den Himmel komme, einige dieser traurigen und gebrochenen Menschen treffen werde, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und für die ich gebetet habe.

Wenn du Jesus nachfolgst, unterschätze niemals die Kraft Gottes, deine kleinen Gebete zu erhören.

Mittwoch, 23. April 2025

Chaos hier auf Erden, aber was ist mit der Ewigkeit?

 Ich mache mir echt Sorgen um Gerechtigkeit und Freiheit. 

Ich finde das richtig. Gott hat Martin Luther King, Konrad Adenauer, William Wilberforce, Harriet Tubman, Nelson Mandela, Winston Churchill, Franklin Roosevelt, feministische Aktivistinnen und viele andere dazu berufen, sich gegen Tyrannei zu wehren.

Freiheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit gegenüber Armen, Kranken und Bedürftigen sind echt wichtig, aber am Ende sterben wir alle. Was kommt dann?

Demokratische Freiheit, gerechte Löhne, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen für Rentner sind in diesem Leben wichtig, aber in der anderen Welt zählen diese Dinge nicht mehr.

Einige Christen sind besessen von Reichtum und nationaler Größe, andere kümmern sich um die Wohlfahrt der Armen und Bedürftigen, aber im nächsten Leben sehen die Alternativen ganz anders aus.

All die Spannungen und das Chaos in unserer Welt lenken uns von den ewigen Realitäten ab.

Wo wirst du die Ewigkeit verbringen?

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Joh 3,16 NLB

Donnerstag, 14. November 2024

Gott ist Liebe. Lass dich nicht ablenken.

 Die Bibel ist voll von Geschichte, Lebensgeschichten, Prophezeiungen, Gesetzen und Geboten, Lehren über Gott und Menschen. Sie ist eine Bibliothek mit so vielen Details.

Manche Menschen studieren die Bibel und verlieren sich in den Details, aber Jesus und die Apostel mussten die Menschen daran erinnern, dass die Details uns nicht ablenken dürfen.

Die Hauptsache muss die Hauptsache sein.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Joh 3,16–17 NLB

Gott schuf eine perfekte Welt, aber der erste Mann und die erste Frau lehnten Gott ab und seitdem haben wir seine Schöpfung verdorben. Wir alle sind schiefgegangen und brauchen Vergebung. Gott hat seinen Sohn gesandt, um Gottes Strafe auf sich zu nehmen, damit Gott das Böse gerecht bestrafen und sich unser aller erbarmen kann.

Die Bibelexperten, die Jesus von Angesicht zu Angesicht sahen, weigerten sich einfach zu glauben.

Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich!

Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann.
Wir können so voll von Detailwissen sein, dass wir für die wichtigsten Dinge blind sind.
Joh 5,39–40 NLB

Paulus pflanzte den christlichen Glauben in der wichtigen heidnischen Stadt Ephesus ein. Es war schwierig, weil Ephesus von einem heidnischen Kult beherrscht wurde. Die Menschen verehrten die Göttin Artemis. Viele glaubten, dass die Göttin Artemis vom Himmel herabkam und die Frauen vor den Männern erschuf.

Nachdem die Heiden in Ephesus sich bekehrt hatten, waren sie weiterhin von Mythen und Legenden fasziniert, von denen einige heidnischen und vielleicht auch einige jüdischen Ursprungs waren.

Paulus hatte Timotheus die Leitung der Gemeinde in Ephesus überlassen. Er schrieb zwei Briefe an Timotheus mit Anweisungen, wie man mit theologischer Verwirrung und falschen Lehren umgehen sollte.

Er schrieb, dass die Gläubigen sich nicht mit spekulativen Theorien oder detaillierten Geschichten ablenken lassen sollten.

Lass nicht zu, dass die Menschen ihre Zeit mit endlosen Spekulationen über Fabeln und Stammbäumen vergeuden. Denn das führt nur zu Streit und hilft nicht, ein Leben im Glauben an Gott zu führen. 

Das Ziel meiner Unterweisung ist, dass alle Christen von der Liebe erfüllt sind, die aus einem reinen Herzen kommt, aus einem guten Gewissen und aufrichtigem Glauben. 1. Tim 1,4–5 NLB

Gott ist Liebe.

Viele Lehrsätze können uns von der Liebe Gottes ablenken.

Paulus schrieb auch an die Gemeinde in Rom.

Nehmt den an, der im Glauben schwach ist, und streitet nicht mit ihm über unterschiedliche Meinungen.

Während der eine zum Beispiel glaubt, man dürfe alles essen, verzichtet ein anderer auf Fleisch, weil sein Gewissen es ihm verbietet.

Wer meint, er dürfe alles essen, soll nicht auf den herabsehen, der nicht alles isst. Und wer bestimmte Speisen meidet, soll den nicht verurteilen, der alles isst, denn Gott hat ihn angenommen.
Röm 14,1–3 NLB

Christen streiten sich über den Sabbat oder darüber, ob wir Schweinefleisch essen sollten. Manche Christen sind so sehr damit beschäftigt, mit anderen Christen zu debattieren oder sie zu verurteilen, dass die christliche Liebe nur noch eine vernachlässigte Glaubenslehre ist.

Samstag, 9. November 2024

Gottes Ausweg in einer Chaotischen Welt

 Ohne Gott in unserem Leben werden wir von unserer fehlerhaften menschlichen Natur beherrscht. Gott ist überall um uns herum und kontrolliert jedes Atom und jedes Molekül, aber wir sind blind und taub für die Realität unseres allmächtigen, liebenden Schöpfers.

Wir sind wie ein Schiff auf dem Meer ohne verlässliche Karte oder Kompass, das nur durch Vermutungen navigiert.

Wir haben aus diesem Planeten ein solches Chaos gemacht. Wenn wir nicht so schlecht wären, bräuchten wir keine Polizei oder Armeen.

Wir haben den Planeten durch Umweltverschmutzung und Klimawandel an den Rand des Ruins gebracht. Politische Streitigkeiten machen es unmöglich, die Schäden zu beheben.

Aber wenn Gott wirklich die Kontrolle hat, warum lässt er dann zu, dass wir alles kaputt machen? 

Als Gott den ersten Mann und die erste Frau schuf, beauftragte er sie, über den Planeten zu herrschen.

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.

Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: »Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.«
1. Mose 1,27–28 NLB

Mann und Frau sollten unter der liebevollen Führung Gottes über die Welt herrschen, aber als sie Gott misstrauten und ihm nicht gehorchten, begaben sie sich auf einen verhängnisvollen Weg der sturen Unabhängigkeit.

Wir kennen das bekannte Lied: „I Did it My Way“… („Ich habe es auf meine Weise gemacht“). Ohne Gott hat es nie funktioniert. Manche Menschen haben auf diese Weise Großes geleistet, aber am Ende sterben wir alle, und was passiert dann?

Gott liebt dich, und er möchte, dass du für immer mit ihm in seinem himmlischen Zuhause lebst.

Die Aussichten für diesen Planeten ohne Gott werden von Jahr zu Jahr schlechter, aber Gott liebt immer noch jeden Mann, jede Frau und jedes Kind.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Joh 3,16–17 NLB

Wenn du deine Unabhängigkeit aufgibst und dein Leben in Gottes Hände legst, wird Jesus dein Wegweiser und dein liebevoller Freund sein.

Dienstag, 20. August 2024

Die Liebe ist eine Entscheidung

 Gott sandte seinen einzigen Sohn in diese Welt, um uns aus unserer Selbstzerstörung zu retten. Gottes ursprüngliche Absicht für uns alle ist, dass wir ihn als unseren Schöpfer kennenlernen, der uns liebt und sich um jeden Aspekt unseres Lebens kümmert.

Warum hat Gott uns nicht einfach vollkommen gut gemacht und es dabei belassen?

Dann würde keiner von uns böse werden. Keiner von uns würde töten oder stehlen. Wir würden unser Leben nicht mit nutzlosen Süchten vermasseln.

In der Tat hat Gott den ersten Mann und die erste Frau perfekt und gut gemacht.

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie. 1 Mose 1,27 NLB

Gott ist vollkommen freundlich, liebevoll und gut. Der erste Mann und die erste Frau wurden also mit demselben Charakter geschaffen wie ihr liebevoller Schöpfer: gütig, liebevoll und gut.

Auch heute können wir in vielen Menschen unvollkommene Manifestationen von Gottes Güte sehen.

Wir sehen treue Ehepaare, liebende Mütter, fähige Ärzte, die sich um ihre Patienten kümmern, Richter, die ihr Bestes tun, um gerecht zu sein.

Warum also sind Menschen auf Abwege geraten?

Gott hat Männer und Frauen mit seinem eigenen Wesen geschaffen.

Ein wesentlicher Aspekt von Gottes Wesen ist seine Entscheidungsfreiheit. Gott musste weder etwas noch jemanden erschaffen. Er hat sich frei entschieden, alles und jeden zu erschaffen, auch dich und mich.

Wenn wir nach dem Bilde Gottes geschaffen sind, müssen wir auch diese wesentliche Eigenschaft Gottes haben, die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, zu heiraten oder ledig zu bleiben, zu lieben oder zu hassen, zu gehorchen oder nicht zu gehorchen.

Als Gott den ersten Mann und die erste Frau schuf, setzte er sie in einen Garten voller Obstbäume. Sie hatten die Wahl, jede Frucht zu essen, außer einer, der Frucht des verbotenen Baumes. Sie mussten sich entscheiden, ob sie Gott vertrauen und gehorchen oder nicht gehorchen wollten.

Wahre Liebe ist immer eine Entscheidung. Ein neugeborenes Baby spürt die Liebe seiner Mutter und erwidert diese Liebe, aber wenn Jungen und Mädchen aufwachsen, müssen sie sich entscheiden, ihre Eltern zu lieben, oder sie können rebellieren und schlechte Entscheidungen treffen. 

Weil unsere Eltern keine Engel sind, müssen wir auch unsere Eltern vergeben. Auch das ist eine Entscheidung.

Gott hat uns nicht als perfekte Computer geschaffen, die unfehlbar darauf programmiert sind, das zu tun, wozu wir programmiert wurden.

Wenn wir so lieben, wie Gott es von uns will, ist das immer eine Entscheidung.

Wofür wirst du dich heute entscheiden?

Wir alle haben Verderbtheit von unseren Eltern geerbt, und wir alle sind durch die Welt, in der wir leben, schlechten Einflüssen ausgesetzt worden. 

Wir leben nicht in einer perfekten Beziehung zu Gott, weil der erste Mann und die erste Frau von der verbotenen Frucht aßen und ihre verdorbene Natur an alle Generationen weitergaben.

Gott sah, dass wir unseren freien Willen missbrauchen würden

Der freie Wille bringt Belohnungen für gute Entscheidungen und schlechte Konsequenzen für schlechte Entscheidungen mit sich. 

Wenn wir uns von der einzigen Quelle der Liebe und des Guten entfernen, sind wir alle dazu verdammt, zu sterben und im nächsten Leben ohne Hoffnung und Güte weiterzuleben.

Gott ist der Gott der Gerechtigkeit. Er wollte uns nicht bestrafen. Er sandte seinen eigenen, ewigen Sohn in diese Welt, um die Strafe für unsere Sünde zu übernehmen. Wenn wir uns an Jesus wenden, wird uns vergeben und ein neues Leben geschenkt, ein Leben nach dem Bild unseres Schöpfers.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Joh 3,16 NLB

Zu lieben und zu vertrauen ist eine Entscheidung. Der Glaube an Jesus ist eine Entscheidung.

Wenn wir so lieben, wie Gott es von uns will, ist das immer eine Entscheidung.

Wofür wirst du dich heute entscheiden?


Sonntag, 18. August 2024

Befreiung von Echter und Falscher Schuld

Psychologen warnen uns vor der toxischen Wirkung von Schuldgefühlen. Aber viele Prediger verurteilen die Psychologen, weil sie Schuldgefühle als Neurosen wegerklären wollen, anstatt unsere Schuld in Gottes Augen zu erkennen.

In Wirklichkeit sind alle Menschen schuldig, weil wir Gott missachten und unsere Mitmenschen ungerecht behandeln.
 
Als Adam und Eva von der verbotenen Frucht aßen, wurden sie sofort schuldig, weil sie Gott ungehorsam waren.

Aber ihre Schuldgefühle waren zum Teil neurotisch und falsch. Sie schämten sich, nackt zu sein, obwohl es keine Sünde war, gemeinsam als Mann und Frau nackt zu sein.

Gott, der HERR, brachte den Menschen in den Garten Eden. Er sollte ihn bebauen und bewahren.

Er befahl dem Menschen jedoch: »Du darfst jede beliebige Frucht im Garten essen,
abgesehen von den Früchten vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Wenn du die Früchte von diesem Baum isst, musst du auf jeden Fall sterben.«
1 Mose 2,15–17 NLB

Dann wurde Eva durch die Lügen des Teufels betrogen.

»Ihr werdet nicht sterben!«, zischte die Schlange.

»Gott weiß, dass eure Augen geöffnet werden, wenn ihr davon esst. Ihr werdet sein wie Gott und das Gute vom Bösen unterscheiden können.«
1 Mose 3,4–5 NLB

Das war eine Lüge. Adam und Eva aß von der verbotene Frucht, und sofort wurden sie unfähig, das Gote vom Bösen richtig zu unterscheiden, denn es war keine Sünde, nackt zu sein.

Diese Verworrenheit sehen wir immer noch. Es gibt Frauen in Afrika, die ohne Schuldgefühle mit nackten Brüsten umhergehen, und es gibt Frauen im Nahen Osten, die sich schuldig fühlen, wenn sie kein Kopftuch tragen.

Jesus starb am Kreuz, um uns von unserer Sünde und Schuld zu befreien.

Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Jes 53,6 LU84

Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1. Joh 1,8–9 LU84

Aber viele Christen bekennen ihre Sünden und bleiben trotzdem von Schuldgefühlen belastet. Sie fühlen sich immer noch schuldig, obwohl Gott verspricht, dass ihre Sünden vergeben sind.

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Röm 8,1 LU84

Sie sind von Scham, Unwürdigkeit und Selbstablehnung geplagt.

Eine Frau sündigt oder wird vergewaltigt und sie bekommt ein ungewolltes Baby. Das Kind spürt immer, dass es ungewollt und abgelehnt ist. 

Das Kind lernt, sich zu verachten. Es fühlt sich verantwortlich für das Leiden seiner Mutter.

Das Kind fühlt sich für seine eigene Existenz schuldig. Wenn das Kind dann wirklich sündigt, kann es sich nie vergeben.

Es ist wohlbekannt, dass Frauen, die missbraucht oder vergewaltigt sind, oft von anderen abgelehnt und verurteilt werden. Sie fühlen sich dann schuldig, obwohl sie in Wirklichkeit Opfer waren.

Als Adam und Eva sündigten, brachen sie ihre enge Beziehung zu Gott ab. Ohne eine liebevolle Beziehung zu Gott konnten sie nicht klar zwischen Gut und Böse unterscheiden.

Bist du von Schuld und Scham belastet? Jesus möchte dich einladen, zu ihm zu kommen, damit er dir vollständig vergeben und deine tief verwundete Seele heilen kann.


»Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen. Mt 11,28 NGÜ NT+PS

Samstag, 13. Januar 2024

Neues Leben. Neuer Anfang für dich.

Gott hat dir dein Leben gegeben, weil er dich liebt. Egal wie du empfangen wurdest, egal ob in einer liebevollen Ehe oder in unappetitlichen Umständen, bist du von Gott vom Herzen geliebt.

Gott hat dir Talente und Fähigkeiten gegeben, weil er dich unendlich liebt. Unabhängig davon, ob du dein Potenzial bisher entwickelt hast, hat Gott Talente in dein Wesen eingebaut.

Gott hat dir das Potenzial gegeben, liebevolle Beziehungen und Freundschaften zu haben, weil er dich liebt. Es kann sein, dass du von Missbrauch so verletzt worden bist, dass du dich von Liebe und Freundschaft zurückziehst, aber Gott kann und will dein gebrochenes Herz heilen.

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Ps 147,3 LUT84

Gott hat ein gutes Leben für dich geplant, auch wenn du schiefgegangen bist. Es kann sein, dass du selbst dein eigenes Leben vermasselt hast, oder es kann sein, dass du so grausam missbraucht worden bist, dass du bis jetzt keine Chance gehabt hast, Gottes guten Plan zu erfüllen.

Aber in der Bibel lese ich, wie Jesus total ruinierte Menschen ausgesucht und geheilt hat, sodass sie mit Gottes allmächtiger Liebe von neuem anfangen konnten.

Jesus fand eine einsame Frau an einem Brunnen gefunden. Sie war fünfmal verheiratet und war jetzt in einer außerehelichen Beziehung.

Hat Jesus sie als sündhafte Frau betrachtet?

Wie könnte sie als alleinstehende Frau überleben? Durch Prostitution? Als Bettlerin könnte sie verhungern oder vergewaltigt werden.


Die Frau sagte: »Ich weiß, dass der Messias kommen wird – der, den man den Christus nennt. Wenn er kommt, wird er uns alle diese Dinge erklären.«

Da sagte Jesus zu ihr: »Ich bin es, der mit dir spricht!«
Joh 4,25–26 NLB

Sie glaubte, dass Jesus der Retter von Gott war, und dass Er sie retten konnte und auch wollte.

Sie wurde eine Missionarin mit einem ganz neuen Leben.

Dienstag, 7. November 2023

Übergib deine Kinder in Gottes Hand

 Jesus ist der gute Hirte. Er sucht die verlorenen Schafe auf ihren Irrwegen. Jesus ist nicht nur in Gottesdienste und christlichen Familien aktiv, sondern auch in Kneipen und Bordellen.

Es gibt viele Moslems, die denken, Jesus nur ein Prophet sei, wie in dem Koran, aber sie erleben Heimsuchungen von Jesus in Träumen. Viele bekehren sich sofort, aber manche erst Jahre nachher. Wahrscheinlich bekehren sich manche nie. 

Gott hat uns Willensfreiheit gegeben.

Gaby Wentland war jahrzehntelang Missionarin mit ihrem Mann in Afrika, aber seit Jahren missioniert sie in ihrer deutschen Heimat. Sie hilft missbrauchten Frauen unter den Asylanten, Frauen in Bordellen, und Frauen, die Prostitution verlassen wollen. 

Sie sagt, es gibt mehr echtes Gebet in Bordellen als in vielen Kirchen. Gott ist auch in den finsteren Orten als guter Hirte involviert.

Hast du einen Sohn oder eine Tochter, die als verlorenes Schaf, das auf Irrwegen geht? Wenn Kinder erwachsen sind, und christliche Ermahnungen nicht hören wollen, müssen wir sie mit Gnade und Liebe behandeln. Gott versteht, die richtigen Menschen in ihr Leben zu bringen.

Ist deine Tochter ständig hinter Männern her? Vorwürfe von dir haben null Wirkung. Hör bitte auf, zu predigen oder nörgeln. Es bringt nichts.

Wenn wir vergeben und nicht verurteilen, können wir positiv mit Liebe und Gnade beten. Der gute Hirte kann unsere Tochter vor den schrecklichsten Gefahren bewahren. Unsere Fähigkeiten als Hirten sind sehr begrenzt, aber Jesus hat unbegrenzte Weisheit und Macht.

Als Vater habe ich gesehen, wie Jesus die richtigen Menschen in das Leben unserer Kinder gebracht hat, Menschen, die sie aufbauen konnten.

In dem Gleichnis des verlorenen Sohns, will der rebellische Sohn seinen eigenen Weg gehen, und sein Vater gibt traurig nach.

Wenn unsere Kinder erwachsen sind, dürfen wir sie nicht mehr kontrollieren. Sie gehören Gott, nicht uns. Wir müssen sie in Gottes Händen übergeben. 

Wenn sie unseren Rat suchen, dürfen wir Wegweiser sein, aber wir haben kein Recht mehr, sie als Kinder zu behandeln.

Gott selbst hat uns Willensfreiheit gegeben und er respektiert unsere Entscheidungen.

Aber Gott versteht, für seine verlorenen Kinder zu sorgen, wenn wir für sie beten und sie in Gottes Händen übergeben.


Jesus sagte:

Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe. Joh 10,11 NLB

… der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.
Lk 19,10 SLT

Wir können unsere Kinder nicht retten. Nur Jesus ist der Retter. Er wird Wunder wirken, wenn wir ihm vertrauen und mit Liebe und Hoffnung beten.

Sonntag, 10. September 2023

Ausweg aus Mobbing

 Mobbing ist nichts Neues. Kain ermordete Abel, weil Abel Gottes Gunst genoss und er eifersüchtig war.

Überall in der Welt sehen wir, wie Männer herrschen und Frauen versklavt und schikaniert werden. 

Dann wird eine Frau eine Großmutter und sie behandelt ihre Schwiegertochter wie eine Sklavin.

In armen Nachbarschaften werden die armen Menschen von den Reichen ausgebeutet. Die Opfer schließen sich Banden an und werden selbst zu Mobbern.

In Frankreich, Russland und China wurden die Arbeiter und Bauern von den reichen Aristokraten unterdrückt. Dann kamen Revolutionen und die Opfer wurden selbst zu Tyrannen.

Viele Opfer reagieren auf zwei verschiedene Arten. Einige akzeptieren ihre Rolle als Opfer und werden ein Leben lang Opfer. Sie hegen Groll gegen ihre Peiniger, aber oft verachten sie sich selbst. Andere werden selbst zu Mobbern, und sie verachten ihre Opfer.

Die Wurzeln von Mobbing sind Hass, Rache und Verachtung. Wir hassen unsere Peiniger und wir hassen uns selbst. Dann missbrauchen wir andere und verachten unsere Opfer.

Wer kann uns von diesem Teufelskreis retten?

Es gibt einen Gott, der alles geschaffen hat. Er tickt ganz anders.

Er liebt dich. Er liebt deine Peiniger und er liebt deine Opfer,

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Joh 3,16–17 NLB

Jesus lehrte Gnade statt Rache.

Ihr habt gehört, dass es im Gesetz von Mose heißt: ›Liebe deinen Nächsten‹ und hasse deinen Feind.
Ich aber sage: Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!

So handelt ihr wie wahre Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt die Sonne für Böse und Gute aufgehen und sendet Regen für die Gerechten wie für die Ungerechten.
Mt 5,43–45 NLB

Jesus lebte genau, was er lehrte. Er ließ sich selbst Opfer zu werden, um den Teufelskreis zu brechen. Er hat die Strafe Gottes auf sich selbst kommen lassen, nicht weil er schuldig war, sondern um den Preis für unsere Sünden zu bezahlen.

Wenn du Jesus als Gottes liebevollen Sohn erkennst und seine Vergebung suchst, wird er dich nicht verachten oder zurückweisen.

Dann kannst du Gottes Liebe genießen. Du kannst lernen, nicht mehr andere zu hassen oder dich selbst zu verachten.

Es gibt eine giftige Ichbezogenheit, die als sündhafte Selbstliebe bezeichnet wird, aber die Antwort ist nicht Selbsthass.

Wenn du die Liebe Gottes empfängst, lernst du, wirklich zu lieben. Du lernst, andere zu lieben und auch dich selbst mit Liebe anzunehmen.

Donnerstag, 7. September 2023

Gottes Rettungsmission

 Im Himmel werden wir keine Krankheit leiden. Niemand kann sterben. Da wird Friede, Freude und Liebe ewig herrschen.

Aber in dem letzten Buch der Bibel lese ich, dass Gott alle Tränen abwischen wird.

Ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: »Siehe, die Wohnung Gottes ist nun bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein.

Er wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen.« Offb 21,3–4 NLB


Warum werden wir weinen, wenn wir Jesus sehen und wir ewige Liebe und ewige Erfüllung vor uns haben?

Stell dir vor, du wirst von deiner sterblichen Existenz entrückt. Du bist in Gottes unmittelbarer Gegenwart. Du spürst seine überwältigende strahlende Liebe und du siehst seine liebevollen Augen.

Dann schaust du um dich herum. Du siehst geliebte Freunde und Angehörigen.

Aber dann suchst du einen geliebten Bruder oder Großmutter. Wo ist er? Wo ist sie? Du dachtest, sie wären gläubig, aber du findest jetzt, dass sie nie wirklich Gott liebten. Sie sind von Gott ewig getrennt. Du wirst sie nie mehr sehen.

Dann wirst du bitter weinen, aber Gott wird dich trösten.

Gott will alle Menschen retten, aber nicht alle wollen Gott vertrauen. Gott selbst empfindet tiefen Kummer. Dein Kummer ist auch Gottes Kummer.

Ein echter Christ sehnt danach, alle um sich zum Glauben zu führen.

Es gibt Christen, die immer fanatisch predigen und missionieren. Wenn wir an die ewige Realität denken, ist das verständlich, aber dieser Ansatz ist oft nicht wirksam.

Wir müssen für die Führung des Heiligen Geistes offen sein, weil Gott allein versteht, wie er jeden Menschen mit seiner Liebe erreichen kann.

Vor allem müssen wir beten. Unsere Fürbitte kann Gottes Hand freisetzen. Gott will alle retten, aber er hat uns berufen, als seine Partner in dieser Rettungsmission durch Gebet involviert zu sein.

Wir wollen Gottes Wahrheit erklären, aber ohne Gnade und Nächstenliebe kann selbst Gottes Wahrheit abstoßen.

Lass Gottes Liebe deine Seele durchdringen und verwandeln, damit alle um dich herum Gottes Liebe durch dich wahrnehmen.

Dienstag, 15. August 2023

Gott belohnt seine Kinder

 Paulus lehrt uns, dass das ewige Leben in Christus ein unverdientes, freies Geschenk Gottes ist. Damit meint Paulus nicht, dass er ruhig und bequem auf einen sanften Tod und eine glorreiche Himmelfahrt wartete.

Denkt daran, dass alle wie in einem Wettrennen laufen, aber nur einer den Siegespreis bekommt. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt!
1. Kor 9,24 NLB

Aber mit dieser Aussage meinte Paulus nicht, dass nur Superglaubenshelden in Gottes Himmel kommen würden.

Mit dieser Aussage wollte Paulus aber nicht sagen, dass nur Super-Glaubenshelden in Gottes Himmel kommen würden.

Es gibt Christen, die immer streben, mehr zu beten, mehr zu fasten, besser zu predigen oder mehr zu opfern als ihre christlichen Brüder und Schwester.

Paulus schreibt über die antiken Olympischen Spiele. Aber er meinte nicht, dass jeder von uns in einem Wettbewerb mit anderen Christen steht.

Wie würde eine Fußballmannschaft funktionieren, wenn jeder nur danach streben würde, Tore zu schießen?

Man braucht auch einen Torwart, Physiotherapeuten, Fitnessexperten und Buchhalter.

Das Gleichnis des Paulus deutet nicht auf einen Wettkampf zwischen den Christen hin. Paulus will uns bewusst machen, dass unser Dienst für Jesus eine ernste Angelegenheit ist.

Paulus lehrt auch, dass jeder von uns einmalige Begabungen hat. Deine Berufung ist nicht meine Berufung.

Gott möchte jedem von uns eine Goldmedaille im Himmel schenken.

Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu gewinnen. Und wie schnell ist sein Siegeskranz verwelkt! Wir dagegen kämpfen um einen unvergänglichen Preis. 1. Kor 9,25 HfA

In den antiken Olympischen Spielen hatten sie keine Goldmedaillen, sondern Lorbeerkränze, die verwelkten.

Denn Gott hat für seine Kinder ein unvergängliches Erbe, das rein und unversehrt im Himmel für euch aufbewahrt wird. 1. Petr 1,4 NLB

Wenn du Gottes einzigartige Bestimmung für dich mit Gottvertrauen und Entschlossenheit erfüllst, wirst du von Gott selbst eine wunderbare und ewige Belohnung erhalten.

Eine Katze fragte einen Hund, warum er nicht klettern konnte. Der Hund fragte die Katze, warum die Polizei keine Katzen im Dienst hatten, aber nur Hunde.

Du bist nicht berufen, wie Billy Graham zu predigen oder wie dein Pastor zu beten. Jeder hat seine Art. Du bist du.

Freitag, 11. August 2023

Keine Hoffnung ohne Gott

Wir sind keine Übermenschen. Wir alle manche viele Fehler. Wir gehen oft schief.

Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn. Jes 53,6 SLT

Wenn wir bekennen, dass wir sündig sind, und unser Leben Jesus übergeben, dürfen wir von Vater Gott dann Vergebung empfangen.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Joh 3,16 SLT

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! 2. Kor 5,17 SLT

Diese Errettung ist eine freie Gabe Gottes.

In der Französischen Revolution, strebte man, nicht nur den König und die Bischöfe, sondern Gott selbst von seinem Thron zu stürzen.

Wer sollte dann auf dem Thron sitzen? Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit?

Aber was geschah wirklich? Ein schreckliches Blutbad.

Man wollte nichts mehr von Gottes Heiligkeit, Liebe und Gnade wissen. Die Leute schwärmten von menschlicher Tugend und Vernunft. Viele denken immer noch von einer Weltordnung, die von diesen Ideen bestimmt wird.

Aber was für eine Weltordnung sehen wir vor Augen? Die grausame Französische Revolution und die Napoleonischen Kriegen sehen wir immer wieder in aller Welt. Es wird immer schlimmer.

Hitler hat 6 Millionen Juden umgebracht. Wie viele Millionen haben Stalin und Mao hungern lassen?

Wenn wir bekennen, dass wir sündig sind, und unser Leben Jesus übergeben, dürfen wir von Vater Gott dann Vergebung empfangen.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.
Röm 6,23 NLB

Diese Errettung ist eine freie Gabe Gottes.

Ich bin für demokratische Freiheit sehr dankbar, aber menschliche Freiheit ohne Gottes Liebe kann dich nicht retten.

Menschliche Freiheit in dieser Welt zu genießen, ist ein Segen, aber was kommt danach?

Menschliche Freiheit ohne Gottes Gerechtigkeit kann unsere Gesellschaft von einem endgültigen Untergang auch nicht retten.

Wenn wir unbegrenzte menschliche Freiheit haben, werden die Starken und Reichen die Armen ausbeuten und die Schwachen werden von den Starken drangsaliert.

Mittwoch, 26. Juli 2023

Jesus trug deine Krankheit am Kreuz

 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Jes 53,4 LUT84

So wollte ihn der HERR zerschlagen mit Krankheit. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und in die Länge leben, und des HERRN Plan wird durch seine Hand gelingen.
Jes 53,10
LUT84

Jesus gab sein Leben am Kreuz als Schuldopfer, damit alle, die ihm vertrauen, keine Schuld mehr tragen müssen. 

Wir sehen hier auch, dass Jesus am Kreuz von der Krankheit zerquetscht wurde, sodass er nicht nur unsere Sünden trug, sondern auch unsere Krankheit stellvertretend auf sich nahm.

Das wird im Neuen Testament bestätigt.

Am Abend aber brachten sie viele Besessene zu ihm; und er trieb die Geister aus durch sein Wort und machte alle Kranken gesund,

damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht: »Er hat unsre Schwachheit auf sich genommen, und unsre Krankheit hat er getragen.«
Mt 8,16–17 LUT84

Wenn du schuldig bist, kannst du, mit Gottes Gnade, deine Sünde überwinden. Du kannst deine Schuld Jesus übergeben, denn er hat deine Sünde und Schuld am Kreuz getragen.

Wenn du krank bist, kannst du deine Krankheit Jesus übergeben, denn Er hat deine Krankheit am Kreuz getragen.

Dienstag, 25. Juli 2023

Errettung und Heilung für Dich

 Gott sehnt danach, alle Menschen zu retten. Auch die schlimmsten Menschen können zu Gott kommen. 

Es kommt darauf an, ob sie wollen, ob sie von ihren bösen Wegen umkehren wollen, ob sie Gottes Liebe und Vergebung empfangen wollen.

Gott hat uns einen freien Willen gegeben. Wir können Gott vertrauen oder missachten.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.

Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, ist schon verurteilt, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Joh 3,16–18 NLB

Er möchte, dass jeder gerettet wird und die Wahrheit erkennt. 1. Tim 2,4 NLB

Es gibt Christen, die nicht glauben, dass Gott alle Menschen retten will, aber Gott ist Liebe, und die Bibel lässt uns nicht zweifeln, dass Gott alle Menschen liebt.

Es gibt Christen, die glauben, Jesus nur für die erwählten Christen sein Leben am Kreuz opferte, aber dem ist nicht so.

Wir arbeiten hart und leiden dabei viel, denn unsere Hoffnung ist der lebendige Gott. Er ist der Erlöser aller Menschen, insbesondere der Gläubigen. 1. Tim 4,10 NLB

Durch seinen Tod am Kreuz wurde Jesus zum Retter aller Menschen, insbesondere der Gläubigen, aber nicht nur der Gläubigen.

Jesus ist für Dich gestorben, ob Du glaubst oder nicht, ob Du in den Himmel kommst oder in der Hölle endest. Du entscheidest, wie du glaubst und lebst. Die Tür zu Gottes Vergebung ist offen. Es liegt an Dir.

Es gibt Christen, die glauben, wir können durch Glauben Gottes Vergebung und das Ewige Leben empfangen, und das ist gut, aber sie verstehen die barmherzige Liebe Gottes für sie selbst hier auf der Erde.

Jesus lebte als Mensch, um Gottes Gerechtigkeit am Kreuz zu erfüllen, aber nicht nur das. Er lebte, um Gottes einfühlsame Barmherzigkeit durch seinen Heilungsdienst zu offenbaren.

Er heilte alle, die zu ihm kam, um Heilung zu bekommen. Jesus hat keinem Menschen gesagt, er soll weiter krank bleiben, weil sein Leiden seinen Charakter aufbauen würde.

In unserer Zeit werden viele Christen von dieser negativen religiösen Sichtweise fehlgeleitet, aber Jesus kam, den Willen Gottes zu offenbaren, und Gott will immer heilen.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm.
Apg 10,38 NLB

Derselbe Gott, der in den Psalmen seine Vergebung für alle Deine Sünden versprach, will uns auch zusichern, dass er Deine Krankheiten heilen will.

Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten.
Ps 103,3 NLB

Mittwoch, 24. Mai 2023

Gottes Paradies

 Forscher in England, Kanada und in den Vereinigten Staaten haben die Wirkung von Gärten und Bäumen auf Menschen recherchiert.

In England wurde festgestellt, dass Menschen mit mehr Zugang zu Gärten, Bäumen und Parks gesünder waren.

In Toronto in Kanada entdeckten die Forscher, dass Menschen in Häuserblocks mit mehr Bäumen auch messbar gesunder waren.

In Chicago wurde 1963 ein Hochhauskomplex gebaut, um besseren Wohnraum für arme Menschen zu schaffen. Leider wurde dieser Hochhauskomplex wie ein Ghetto für arme schwarze Leute. Da herrschte Drogenhandel, Gewalt und allerlei soziale Probleme.

Forscher untersuchten die Wirkung der Aussicht aus diesen Wohnungen. Die Mieter, die aus ihren Fenstern Bäume und Grünflächen sehen konnten, konnten besser konzentrieren, waren messbar positiver und besser gelaunt.

Eine andere Studie untersuchte die Genesung von Patienten nach Operationen. Die Patienten in einem Krankenhaus machten bessere Fortschritte, wenn sie aus dem Fenster die grüne Natur sehen konnten.

Gott hat die ersten Menschen in einem wunderschönen Garten wohnen lassen.
Sie haben dann Gott misstraut Gottes Liebe durch Ungehorsam abgelehnt.

Deshalb schickte Gott, der HERR, Adam und seine Frau aus dem Garten Eden fort. Er gab Adam den Auftrag, den Erdboden zu bearbeiten, aus dem er gemacht war.

Nachdem er sie aus dem Garten vertrieben hatte, stellte Gott, der HERR, Cherubim auf, die mit einem flammenden, blitzenden Schwert den Weg zum Baum des Lebens bewachen.
1 Mose 3,23–24 NLB

Die Folgen der Sünde sind immer noch furchtbar, aber Gott hat uns nicht im Stich gelassen.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Wie soll das ewige Leben aussehen?

Diejenigen, die zu Jesus gehören, haben eine wunderbare Hoffnung.

Als Jesus die Strafe für unsere Ungerechtigkeit am Kreuz auf sich nahm, starben zwei böse Verbrecher mit ihm. Einer dieser Verbrecher hat Jesus als den Erlöser erkannt.

Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, spottete: »Du bist also der Christus? Beweise es, indem du dich rettest – und uns mit!«

Doch der andere mahnte: »Hast du nicht einmal jetzt Ehrfurcht vor Gott, da du den Tod vor Augen hast?
Wir haben für unsere Vergehen den Tod verdient, aber dieser Mann hat nichts Unrechtes getan.«
Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst.«

Da antwortete Jesus: »Ich versichere dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.« ..
Lk 23,39–44 NLB

Das Wort Paradies bedeutet „Garten.“


Dienstag, 23. Mai 2023

Kulturkämpfer oder Menschenfischer?

Und Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Mk 1,17 LUT84

Menschenfischer retten Sünder, denn wir alle sind ohne Jesus Sünder und brauchen seine Rettung und Vergebung.

Wie hat Jesus gegen Sünde gekämpft? Er predigte nicht gegen Prostitution oder Saufen. Er wurde als Freund der Sünder verleumdet.

Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagen sie: Siehe, was ist dieser Mensch für ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden aus ihren Werken. Mt 11,19 LUT84

Paulus hat in dem heidnischen römischen Reich missioniert. Da gehörte Homosexualität und Sklaverei zu der Weltordnung, die nicht infrage gestellt wurde.

Unter den Griechen und Römern wurden viele Ehefrauen so unterworfen, wie heute in manchen sehr gesetzlichen islamischen Kulturen.

Wie in manchen Kulturen heute schaute man auf Frauen und Mädchen herab. Ein wohlhabender römischer Familienvater befahl seiner schwangeren Frau, sie musste ihr Baby behalten, wenn es ein Junge war, aber wenn es ein Mädchen war, sollte sie es draußen in der Kälte sterben lassen.

Die weiblichen Babys wurden dann von Menschenhändlern sozusagen geerntet und als Sklaven und Zwangsprostituieren erzogen.

Es war undenkbar, dass seine Frau nicht gehorchen sollte. Die Familie war eine männliche Diktatur.

Wenn wir die Predigten von Paulus in der Apostelgeschichte lesen, sehen wir kein Wort darüber. Paulus war ein Menschenfischer und kein Kulturkämpfer.

Die Berufung von Paulus war, Menschen zu retten und christliche Gemeinde zu gründen, nicht das römische Reich umzustürzen.

Heute werden Babys nach 8 Monaten Schwangerschaft ans Licht gebracht und dann umgebracht.

Das nennt man Teilgeburtsabtreibung. Sollen wir das befürworten? Natürlich nicht.

Aber wenn die nicht mehr christliche Welt nur unsere Proteste gegen Gendermainstreaming und Abtreibung hört, werden wir als Pharisäer verurteilt und nicht ernst genommen.

Wir müssen Jesus darstellen, wie er war und wie er ist. Jesus als Mensch auf der Erde sorgte für die Armen, Behinderten, Kranken und auch psychisch Kranken

Er war auch mit verachteten Sündern freundlich. Wenn wir nicht so denken und handeln wie Jesus, werden wir als rechthaberische Pharisäer angesehen.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. 

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Joh 3,16–17 NLB