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Mittwoch, 23. April 2025

Chaos hier auf Erden, aber was ist mit der Ewigkeit?

 Ich mache mir echt Sorgen um Gerechtigkeit und Freiheit. 

Ich finde das richtig. Gott hat Martin Luther King, Konrad Adenauer, William Wilberforce, Harriet Tubman, Nelson Mandela, Winston Churchill, Franklin Roosevelt, feministische Aktivistinnen und viele andere dazu berufen, sich gegen Tyrannei zu wehren.

Freiheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit gegenüber Armen, Kranken und Bedürftigen sind echt wichtig, aber am Ende sterben wir alle. Was kommt dann?

Demokratische Freiheit, gerechte Löhne, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen für Rentner sind in diesem Leben wichtig, aber in der anderen Welt zählen diese Dinge nicht mehr.

Einige Christen sind besessen von Reichtum und nationaler Größe, andere kümmern sich um die Wohlfahrt der Armen und Bedürftigen, aber im nächsten Leben sehen die Alternativen ganz anders aus.

All die Spannungen und das Chaos in unserer Welt lenken uns von den ewigen Realitäten ab.

Wo wirst du die Ewigkeit verbringen?

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Joh 3,16 NLB

Mittwoch, 14. August 2024

Gottes Medikament gegen Stress

 Jesus war von seiner Geburt in Bethlehem bis zu seinem Tod am Kreuz von Konflikten und Ablehnung umgeben. Er wurde in einem Stall geboren. Maria und Josef mussten nach Ägypten fliehen, um ihr Kind vor der Ermordung zu retten.

Als Jesus sein Wirken begann, wurde er drei Jahre lang von den religiösen Machthabern bekämpft und verfolgt, bis sie ihn unter falschen Anschuldigungen hinrichten ließen.

Sein Land war von brutalen römischen Soldaten besetzt. Das jüdische Volk war in religiöse und politische Fraktionen gespalten. Es waren religiöse Legalisten, gewalttätige Freiheitskämpfer und korrupte Kollaborateure, die für die römischen Besatzer arbeiteten.

In diesem chaotischen Umfeld hat Jesus die Menschen geliebt, sich um sie gekümmert, Vergebung praktiziert und gelehrt und seine Feinde geliebt.

Die Welt, in der wir heute leben, ist auf katastrophale Weise chaotisch.

Unsere Umwelt ist stressig. In Familien, Gemeinden und Facebook-Gruppen gibt es Konflikte, Konflikte wegen unterschiedlicher politischer oder religiöser Sichtweisen, wegen Geschlechtsidentität und allerlei schwieriger Themen.

Wir sehen in der Bibel Jesus als Vorbild. Er lebte auch in einer extrem stressigen Zeit. Er liebte Juden und nicht Juden, römische Offiziere und Prostituierte.

Paulus war ein echter Jünger und auch ein wunderbares Vorbild. Er liebte und respektierte Männer und Frauen, Sklaven und Intellektuellen.

Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich – ihr seid eins in Jesus Christus. Gal 3,28 NLB

In dem Leben von Jesus und dann Paulus sehen wir immer Freundlichkeit. Natürlich war Freundlichkeit nicht immer möglich. Jesus und Paulus konnten auch konfrontieren, aber sie wollten so weit wie möglich, alle Menschen mit Freundlichkeit zu behandeln.
 
Die Freundlichkeit geht in dieser Zeit oft verloren. So viele Menschen sind von Stress und Verletzungen überwältigt. Ablehnung ist zu einer Epidemie geworden. So viele Menschen werden zurückgewiesen, und dann werden sie immer defensiver.

 Viele Menschen hassen sich selbst. Wie können sie dann ihre Mitmenschen lieben?

Das Gegengift ist nicht Kulturkrieg, sondern Freundlichkeit und Liebe.

In den Tagesnachrichten und in Sozialmedien sehen wir immer wieder Krieg, Kulturkrieg, Hass und Gewalt, Mord und Korruption. Natürlich reagieren wir oft mit Entrüstung, aber wir stehen dann in Gefahr, gewohnheitsmäßig entsetzt zu sein.

Ärgere dich nicht über die schlechten Menschen. Beneide die nicht, die Unrecht tun.

Denn sie werden wie Gras verdorren und wie Blumen verwelken.


Vertraue auf den HERRN und tue Gutes, dann wirst du im Lande sicher leben, und es wird dir gut gehen. 

Freu dich am HERRN, und er wird dir geben, was dein Herz wünscht. Ps 37,1–4 NLB

… »›Du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit deiner ganzen Kraft und all deinen Gedanken lieben.‹ Und: ›Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.‹« Lk 10,27 NLB

Das Gegengift, das wir brauchen ist nicht Kulturkrieg, sondern Liebe. Du kannst Gott nicht lieben, ohne Gottes Liebe zu empfangen.

Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit.
Liebe Freunde, weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen wir auch einander lieben.
1. Joh 4,10–11 NLB


Aber wer sich selbst hasst, kann Gottes Liebe nicht empfangen, und auch seinen Nächsten nicht lieben.

Wir müssen unsere Gedankenwelt reinigen. Denke an schöne Erinnerungen. Danke Gott für Menschen, die dir geliebt oder geholfen haben. Lass die Schrecken in dieser Welt die von Gott gegebenen Segen in deinem Leben nicht beseitigen.

Sonntag, 7. Juli 2024

Die Liebe wird Kalt

 Und wegen der Vermehrung der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten… Mt 24,12 BidF

Bandengewalt, Terrorismus, häusliche Gewalt, Korruption in Politik und Wirtschaft, brutaler Rassismus, Geschlechterverwirrung, chaotische sexuelle Promiskuität, sadistische Pornografie, Menschenhandel, brutale Diktaturen, aggressive Militärmächte, Kriege und die Angst vor Kriegen, Abtreibungen bei Lebendgeburten.

Die Gesetzlosigkeit nimmt immer mehr zu.

Die Massenmedien und das Internet machen uns mehr denn je die Schrecken der Welt bewusst. 

Es ist so überwältigend, dass wir oft unsere Emotionen abschalten oder in der Unterhaltung Zuflucht suchen.

Andererseits können wir uns emotional auf dieses oder jenes Thema einlassen und bekommen einen Tunnelblick. Wir können es nicht ertragen, uns mit mehr als einer kleinen Auswahl von Themen auseinanderzusetzen.

Was ist die Folge? Manche Menschen sind wütend über die Abtreibung, aber sie schauen nicht auf einige der Probleme, die oft zur Abtreibung führen.

Niedrige Löhne, Armut, häusliche Gewalt, Immobilienspekulationen, unbezahlbarer Wohnraum, Obdachlosigkeit und Prostitution führen zu ungewollten Schwangerschaften und zu Frauen, die mit weiteren Kindern nicht zurechtkommen.

Wenn wir von den Schrecken in einer Welt, die außer Kontrolle geraten ist, überwältigt werden, werden unsere Gefühle stumpf oder aus dem Lot geraten und unsere Liebe wird kalt. Wenn wir uns um ungeborene Babys kümmern, aber nicht um das Leid vieler schwangerer Frauen, zeigt das, dass unsere Liebe erkaltet ist.

Wenn wir uns über korrupte Gewerkschaften aufregen, aber die Korruption in den Vorstandsetagen von Unternehmen ignorieren, zeigt das, dass wir unsere Fähigkeit, gerecht zu urteilen, verloren haben.

Wenn unsere Liebe erkaltet ist, ist unsere Weisheit verdorben.
Wir kennen vielleicht den Bibeltext über die Frucht des Heiligen Geistes.


Aber die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, GlaubeGal 5,22 BidF

Wenn wir emotional in die Kulturkriege verwickelt werden, die um uns herum toben, kann das dazu führen, dass wir unsere zarten Gefühle verlieren, die Gefühle, die die Frucht des Geistes sind.

Stattdessen sehen wir die Werke des Fleisches, Manifestationen der sündigen Natur, sogar bei eifrigen Christen.


Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen
Gal 5,19–20 ELB 2006

Wir erleben, dass christliche Leiter in Kulturkriege verwickelt sind, aber wegen geheimer sexueller Sünden bloßgestellt werden.

Wir sehen eifrige Christen, die sich in moralischer Selbstgerechtigkeit üben, kulturelle oder theologische Gegner hassen und christliche Gruppierungen, die sich gegenseitig wütend anprangern.

Und wegen der Vermehrung der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten…
Mt 24,12 BidF

Einige amerikanische Prediger versuchen, die Menschen auf die Bergpredigt, auf Demut, Mitgefühl und Feindesliebe zu verweisen, aber sie kämpfen auf verlorenem Posten. So viele Christen nehmen die Kulturkriege jeden Tag im Internet auf.

Wenn der Pastor Demut und Sanftmut predigt, erhält er manchmal eine feindselige Antwort von den Kulturkriegern in seiner Gemeinde.

Und wegen der Vermehrung der Gesetzlosigkeit wird die Liebe der Vielen erkalten…
Mt 24,12 BidF


Dienstag, 23. Mai 2023

Kulturkämpfer oder Menschenfischer?

Und Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Mk 1,17 LUT84

Menschenfischer retten Sünder, denn wir alle sind ohne Jesus Sünder und brauchen seine Rettung und Vergebung.

Wie hat Jesus gegen Sünde gekämpft? Er predigte nicht gegen Prostitution oder Saufen. Er wurde als Freund der Sünder verleumdet.

Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagen sie: Siehe, was ist dieser Mensch für ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden aus ihren Werken. Mt 11,19 LUT84

Paulus hat in dem heidnischen römischen Reich missioniert. Da gehörte Homosexualität und Sklaverei zu der Weltordnung, die nicht infrage gestellt wurde.

Unter den Griechen und Römern wurden viele Ehefrauen so unterworfen, wie heute in manchen sehr gesetzlichen islamischen Kulturen.

Wie in manchen Kulturen heute schaute man auf Frauen und Mädchen herab. Ein wohlhabender römischer Familienvater befahl seiner schwangeren Frau, sie musste ihr Baby behalten, wenn es ein Junge war, aber wenn es ein Mädchen war, sollte sie es draußen in der Kälte sterben lassen.

Die weiblichen Babys wurden dann von Menschenhändlern sozusagen geerntet und als Sklaven und Zwangsprostituieren erzogen.

Es war undenkbar, dass seine Frau nicht gehorchen sollte. Die Familie war eine männliche Diktatur.

Wenn wir die Predigten von Paulus in der Apostelgeschichte lesen, sehen wir kein Wort darüber. Paulus war ein Menschenfischer und kein Kulturkämpfer.

Die Berufung von Paulus war, Menschen zu retten und christliche Gemeinde zu gründen, nicht das römische Reich umzustürzen.

Heute werden Babys nach 8 Monaten Schwangerschaft ans Licht gebracht und dann umgebracht.

Das nennt man Teilgeburtsabtreibung. Sollen wir das befürworten? Natürlich nicht.

Aber wenn die nicht mehr christliche Welt nur unsere Proteste gegen Gendermainstreaming und Abtreibung hört, werden wir als Pharisäer verurteilt und nicht ernst genommen.

Wir müssen Jesus darstellen, wie er war und wie er ist. Jesus als Mensch auf der Erde sorgte für die Armen, Behinderten, Kranken und auch psychisch Kranken

Er war auch mit verachteten Sündern freundlich. Wenn wir nicht so denken und handeln wie Jesus, werden wir als rechthaberische Pharisäer angesehen.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. 

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Joh 3,16–17 NLB