Gott ist ein großzügiger Geber. Er hat seinen einzigen Sohn hingegeben, damit er einen schmerzhaften Tod am Kreuz sterben musste.
Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so überreich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt. Mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird man auch euch messen.« Lk 6,38 HfA
Gott sehnte sich danach, die Milliarden von Männern, Frauen und Kindern zurückzugewinnen, die sich von ihm abgewandt und seine Liebe und Güte vergessen oder abgelehnt hatten.
Gott begann die Schöpfung der Welt, indem er gab. Er gab uns das Leben und eine wunderschöne Welt, in der wir leben können. Tragischerweise wandten wir uns einer nach dem anderen von unserem Schöpfer ab und bildeten uns ein, wir könnten es selbst besser machen. Schau dir an, was wir aus der Welt gemacht haben.
Gott ist ein Gebender, deshalb begann er seinen Rettungsplan, indem er wieder gab.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB
Gott wollte seine verlorenen Kinder zurückgewinnen, deshalb gab er. Er gab seinen einzigen Sohn, um viele Söhne und Töchter zu erhalten.
Das ist das Gesetz von Saat und Ernte. Wenn du ernten willst, musst du zuerst säen.
Wenn deine Söhne oder Töchter sich von dir abwenden, wirst du sie nicht zurückgewinnen, indem du ihnen ihr Erbe wegnimmst oder sie enterst. Gib ihnen weiterhin deine Liebe, deine Güte und deine Gebete für sie. Leider kommen nicht alle Kinder zurück, aber viele tun es. Wenn du Liebe ernten willst, säe Samen der Liebe.
Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so überreich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt. Mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird man auch euch messen.« Lk 6,38 HfA
Wenn du Barmherzigkeit brauchst, sei barmherzig.
Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren. Mt 5,7 NLB
Wenn du Heilung brauchst, bete für andere, die Heilung brauchen. Ich mache das schon seit vielen Jahren und habe wunderbare Antworten auf meine Gebete erhalten.
Wenn du finanzielle Not hast, hör nicht auf zu geben. Einige bekannte Prediger haben diesen Grundsatz mit aggressiven Spendenaktionen missbraucht. Sie hören nie auf, über Geld zu predigen. Das ist sehr traurig.
Gott möchte deine Bedürfnisse erfüllen, aber Geld darf nicht im Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit stehen.
Strebt vor allem anderen nach seinem Reich und nach seiner Gerechtigkeit – dann wird Gott euch auch das alles schenken. Mt 6,33 BB
Vergiss nie, dass Gott gut ist. Er ist ein Geber. Er will dich segnen.
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten. Jak 1,17 ELB 2006
Manchmal kann es sein, dass du ein Wunder der Versorgung fast sofort gibst und empfängst. Einmal habe ich 20 Euro einer Kirche gespendet. Ein Freund aus der Kirche wusste nichts davon, aber am selben Abend gab er mir 200 Euro. Ich war auf einer Missionsreise für Gott und brauchte Hilfe.
Aber Gott ist kein Geldautomat. Oft müssen wir Tage, Wochen oder Jahre warten, bis wir unsere Ernte einfahren können.
Wirf dein Brot hin auf die Wasserfläche! – denn du wirst es nach vielen Tagen wieder finden! – Koh 11,1 ELB 2006
Gott will dich segnen und dich für deinen liebevollen Dienst belohnen, aber wir werden Gottes größte Segnung erst sehen, wenn wir Jesus im nächsten Leben sehen.
Sammelt keine Reichtümer hier auf der Erde an, wo Motten oder Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und sie stehlen können.
Sammelt eure Reichtümer im Himmel, wo sie weder von Motten noch von Rost zerfressen werden und vor Dieben sicher sind.
Denn wo dein Reichtum ist, da ist auch dein Herz. Mt 6,19–21 NLB
Freitag, 13. Juni 2025
Säen und Ernten
Montag, 25. März 2024
Gott will Dich segnen.
Was hat Gott mit dir vor? Er will segnen.
›Der HERR segne dich und beschütze dich.
Der HERR lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig.
Der HERR wende dir sein Angesicht zu und schenke dir Frieden!‹
So sollen sie meinen Namen unter den Israeliten weitergeben. Und ich – ich werde sie segnen!«
Gott befahl Aaron, dem Hohenpriester Israels, einen Segensspruch über Israel zu verkünden. Wenn ich diesen Segensspruch heute lese, merke ich, dass Gott nicht nur das Volk als Kollektiv anspricht.
„Der Herr segne DICH.“ Nicht Euch, sondern Dich. Gott wollte jeden einzelnen Hebräer segnen.
Wenn Du durch deinen persönlichen Glauben an Jesus zum Volk Gottes gehörst, dann gilt dieser Segen für Dich.
Als die Hebräer Ägypten mit Mose verließen, waren sie alle von allen Krankheiten geheilt.
Er führte sie heraus mit Silber und Gold; es war kein Gebrechlicher unter ihren Stämmen. Ps 105,37 LU84
Die Hebräer in Ägypten waren bettelarm und versklavt. Zweifellos waren viele krank, verletzt oder behindert. Aber Gott hat sie nicht nur von der Sklaverei befreit, sondern übernatürlich geheilt und finanziell versorgt.
Gott will sein Volk nicht nur mit Vergebung und Heiligung segnen. Wenn du im Glauben mit Jesus verbunden bist, will Gott deine natürlichen Bedürfnisse ernst nehmen. Gott liebt dich einfach.
Welcher gute Vater würde seinem Kind Nahrung, Medikamente oder Kleidung vorenthalten?
Wenn ein junger Sohn ein Auto braucht, um Arbeit zu finden, würde ein reicher Vater nicht helfen?
Wenn eine intelligente Tochter studieren möchte, würde ein reicher Vater nicht helfen, indem er die Kosten übernimmt?
Wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bewahrt, dann gilt: Ihr dürft bitten, was immer ihr wollt – und eure Bitte wird erfüllt werden.
Die Herrlichkeit meines Vaters wird darin sichtbar, dass ihr viel Frucht bringt und euch als meine Jünger erweist.« Joh 15,7–8 BB
Gott ist unser liebender Vater, der für uns sorgt. Er will dich mit himmlischen Geistesgaben ausstatten, aber auch im natürlichen Bereich für dich sorgen.
Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis. Jak 1,17 HfA
Macht das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen, lebt in Gottes Gerechtigkeit, und er wird euch all das geben, was ihr braucht. Mt 6,33 NLB
denn mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft. Das sage ich, der HERR. Jer 29,11 GN
Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. Mein Wort gilt! Jer 29,11 HfA
Donnerstag, 25. Januar 2024
Echte Liebe ist Freiwillig, nicht Gezwungen
Ich aber werde über die Erde erhöht werden und werde dann alle zu mir ziehen.«
Jesus deutete damit an, auf welche Weise er sterben würde. Joh 12,32–33 NGÜ NT+PS
Jesus wurde nicht gezwungen, am Kreuz zu sterben. Er wurde verhaftet, hätte aber entkommen können. Er hat sein Leben freiwillig geopfert, um das Strafgericht Gottes für uns zu übernehmen.
Jesus wurde nicht gezwungen. Er wurde von Liebe bewegt. Er will dich und mich auch nicht zwingen, seine Liebe und Vergebung anzunehmen. Er will uns nicht erzwingen, sondern durch Liebe gewinnen.
Es gibt Armeen, in denen die Soldaten nicht freiwillig gehorchen. Es sind Wehrpflichtige. Aber Jesus will keine unfreiwilligen Sklaven. Er liebt dich und möchte deine Liebe gewinnen. Wahre Liebe ist immer freiwillig.
Gottes Liebe ist immer aktiv.
Aber Jesus sagte zu ihnen: »Mein Vater ist ständig am Werk, und ich bin es auch.« Joh 5,17 BB
Bist du mit deiner Situation entmutigt? Fühlst du dich festgefahren? Wo ist Gott?
Auch in deinem Frust ist Gott am Werk in deinem Leben. Du fragst: Wo ist Gott? Auch dieser Gedanke von Gott ist ein Zeichen, dass Gott in deiner Seele flüstert.
Es gibt trotz allem einen guten Gott, der dir helfen will. Bitte gib nicht auf.
Mittwoch, 3. Januar 2024
Jesus liebt Sünder
Vor
fünf Jahren gab es in Südafrika einen internationalen
Sportbetrugsskandal. Niemand in Deutschland oder Amerika war daran
interessiert, denn es ging nicht um Fußball, sondern um Kricket.
Der
Hauptverantwortliche für den Betrug war ein australischer Kricket-Star
namens David Warner. Er war in Australien, Südafrika, England und Indien
berühmt, aber in den meisten anderen Ländern unbekannt.
Er
musste als schwarzes Schaf zurück nach Australien fliegen. Im Flughafen
wollte niemand mit ihm sprechen, außer Fotografen und Prediger. Die
Fotografen jagten nach Skandal, aber die Prediger wollten dem entblößten
Sünder helfen.
In Sydney, seine Heimatstadt, war er nicht mehr
der bewunderte Kricketheld, sondern der erwischte Betrüger. Er flüchtete
nach Singapur, um der schmerzhaften Publicity zu entgehen. Aber in
Sydney und Singapur war er erstaunt, dass Christen ihn immer wieder in
ihre Kirchen einladen wollten. Der weltliche Sportstar war verblüfft. Er
dachte, es sei Gott selbst, der mit ihm kommunizieren wollte.
Wie reagieren wir Christen, wenn ein Promi erwischt wird? Christen sind oft an der öffentlichen Verurteilung beteiligt.
Vielleicht sollten wir manchmal anders reagieren. Jesus war als Freund der Sünder bekannt.
Vor
etwa 30 Jahren gab es eine riesengroße Erweckung in Argentinien.
Tausende Christen marschierten durch die Stadt, um ihre Einheit im
Glauben zu proklamieren.
Aber das gefiel vielen Homosexuellen
überhaupt nicht. Viele Homosexuelle organisierten einen Protest. Das
hätte zu einer hässlichen Konfrontation entwickeln können, aber der
Heilige Geist führte die Christen, mit Gottes Liebe und Gnade zu
reagieren.
Die Christen gingen auf die Homosexuellen zu und baten
um Vergebung für die grausame Behandlung der Homosexuellen von vielen
Christen. Die Homosexuellen spürten die echte Liebe Gottes und manche
bekehrten sich zu Jesus.
Die Pharisäer waren empört. »Wie kommt euer Meister dazu, mit solchem Abschaum zu essen?«, fragten sie seine Jünger.
Als Jesus es hörte, antwortete er: »Die Gesunden brauchen keinen Arzt – wohl aber die Kranken.«
Und
er fügte hinzu: »Nun geht und denkt einmal darüber nach, was mit dem
Wort in der Schrift gemeint ist: ›Ich will, dass ihr barmherzig seid;
eure Opfer will ich nicht.‹ Denn ich bin für die Sünder gekommen und
nicht für die, die meinen, sie seien schon gut genug.« Mt 9,11–13 NLB
Eine
Prostituierte ging ins Kino mit einer christlichen Frau. Mitten in dem
Film rief die Prostituierte laut. „Jetzt glaube ich an Jesus.“ Die
spürte Gottes freundliche Liebe durch die christliche Frau.
Dienstag, 14. November 2023
Gesetzlichkeit und Gesetzlosigkeit
Mose war dazu berufen, die Hebräer aus der Sklaverei zu befreien. Er war ein Befreier, aber auch ein Gesetzgeber.
Mose kämpfte jahrelang darum, die Hebräer in das Gelobte Land zu führen, wo sie ein freies Volk sein sollten, aber er musste sich auch ständig bemühen, das rebellische Volk zu richten, wenn es Gott misstraute und dadurch in die Gesetzlosigkeit fiel.
Als Jesus in die Welt kam, kam er auch als Befreier. Er befreite Prostituierte und korrupte Beamten aus Gesetzlosigkeit, aber seine schwierigste Aufgabe war, die Juden aus der Gesetzlichkeit der religiösen Leiterschaft zu befreien.
Diese Themen in der antiken Geschichte sind immer noch aktuell. Die Ägypter hassten die Hebräer. Judenhass in Europa und in der islamischen Welt wird immer stärker.
Im nachchristlichen Europa ist die Gesetzlosigkeit auf dem Vormarsch, während in vielen islamischen Ländern religiöse Gesetzlichkeit immer strenger wird.
Unter Christen in Europa sehen wir beide Tendenzen, eine liberale Gesetzlosigkeit in vielen Kirchen, aber in anderen Gemeinden sehen wir unbiegsame Gesetzlichkeit.
Viele Christen sehen sich Pornos an, und viele unverheiratete Christen sind in sexuellen Beziehungen. Auf der anderen Seite gibt es Kirchen, in denen Frauen jahrelang unter häuslicher Gewalt leiden, aber sie werden ausdrücklich ermahnt, sich nicht zu trennen.
Es gibt Prediger, die Gottes Wort nicht ernst nehmen, und andere, die biblische Texte wie Peitschen benutzen, um Christen vor Sünde zu warnen.
Jesus hielt fest an die Heilige Schrift, aber er handelte immer mit Liebe und Mitgefühl.
Wir müssen zu Jesus zurückkehren. Er predigte Heiligkeit, aber er predigte auch hart gegen gesetzliche religiöse Leiterschaft. Er war der Freund der Sünder, aber er wollte die Sünder mit Liebe zu Gott führen.
Paulus hat die Lehre von Jesus klar zusammengefasst.
Er (Gott) hat uns befähigt, Diener seines neuen Bundes zu sein, eines Bundes, der nicht auf schriftlichen Gesetzen beruht, sondern auf dem Geist Gottes. Der alte Weg führt in den Tod, aber auf dem neuen Weg schenkt der Heilige Geist Leben. 2. Kor 3,6 NLB
Jesus und Paulus hielten fest an Gottes Wort, aber sie waren nie gesetzlich. Nur der Heilige Geist kann uns die notwendige Weisheit geben, Gottes Wort treu zu bleiben, ohne lieblos, religiös und gesetzlich zu sein.
Jesus sagte den Juden und er will auch uns heute sagen:
… »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.
Nehmt mein Joch auf euch. Ich will euch lehren, denn ich bin demütig und freundlich, und eure Seele wird bei mir zur Ruhe kommen.
Denn mein Joch passt euch genau, und die Last, die ich euch auflege, ist leicht.« Mt 11,28–30 NLB
Die Bibel ist Gottes Wort. Gottes Wort ist wie eine wunderbare Medizin, und Gott selbst ist der perfekte Arzt.
Stelle dir vor, ein Arzt hat an einem Morgen zehn Patienten. Würde er jedem Patienten die gleiche Medizin geben? Nein, natürlich nicht.
Wenn wir alle Christen mit denselben biblischen Ermahnungen betreuen, gehen wir schief und verletzen viele Seelen. Wir brauchen die Führung des Heiligen Geist, die Bibel als Heilmittel richtig zu benutzen.
Wenn wir mit menschlichem Verstand gegen Gesetzlichkeit reagieren, werden wir oft gesetzlos.
Aber umgekehrt, wenn wir Gottes Wort mit menschlichem Verstand benutzen, um Sünde zu bekämpfen, werden wir gesetzlich.
Dienstag, 7. November 2023
Übergib deine Kinder in Gottes Hand
Jesus ist der gute Hirte. Er sucht die verlorenen Schafe auf ihren Irrwegen. Jesus ist nicht nur in Gottesdienste und christlichen Familien aktiv, sondern auch in Kneipen und Bordellen.
Es gibt viele Moslems, die denken, Jesus nur ein Prophet sei, wie in dem Koran, aber sie erleben Heimsuchungen von Jesus in Träumen. Viele bekehren sich sofort, aber manche erst Jahre nachher. Wahrscheinlich bekehren sich manche nie.
Gott hat uns Willensfreiheit gegeben.
Gaby Wentland war jahrzehntelang Missionarin mit ihrem Mann in Afrika, aber seit Jahren missioniert sie in ihrer deutschen Heimat. Sie hilft missbrauchten Frauen unter den Asylanten, Frauen in Bordellen, und Frauen, die Prostitution verlassen wollen.
Sie sagt, es gibt mehr echtes Gebet in Bordellen als in vielen Kirchen. Gott ist auch in den finsteren Orten als guter Hirte involviert.
Hast du einen Sohn oder eine Tochter, die als verlorenes Schaf, das auf Irrwegen geht? Wenn Kinder erwachsen sind, und christliche Ermahnungen nicht hören wollen, müssen wir sie mit Gnade und Liebe behandeln. Gott versteht, die richtigen Menschen in ihr Leben zu bringen.
Ist deine Tochter ständig hinter Männern her? Vorwürfe von dir haben null Wirkung. Hör bitte auf, zu predigen oder nörgeln. Es bringt nichts.
Wenn wir vergeben und nicht verurteilen, können wir positiv mit Liebe und Gnade beten. Der gute Hirte kann unsere Tochter vor den schrecklichsten Gefahren bewahren. Unsere Fähigkeiten als Hirten sind sehr begrenzt, aber Jesus hat unbegrenzte Weisheit und Macht.
Als Vater habe ich gesehen, wie Jesus die richtigen Menschen in das Leben unserer Kinder gebracht hat, Menschen, die sie aufbauen konnten.
In dem Gleichnis des verlorenen Sohns, will der rebellische Sohn seinen eigenen Weg gehen, und sein Vater gibt traurig nach.
Wenn unsere Kinder erwachsen sind, dürfen wir sie nicht mehr kontrollieren. Sie gehören Gott, nicht uns. Wir müssen sie in Gottes Händen übergeben.
Wenn sie unseren Rat suchen, dürfen wir Wegweiser sein, aber wir haben kein Recht mehr, sie als Kinder zu behandeln.
Gott selbst hat uns Willensfreiheit gegeben und er respektiert unsere Entscheidungen.
Aber Gott versteht, für seine verlorenen Kinder zu sorgen, wenn wir für sie beten und sie in Gottes Händen übergeben.
Jesus sagte:
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe. Joh 10,11 NLB
… der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Lk 19,10 SLT
Wir können unsere Kinder nicht retten. Nur Jesus ist der Retter. Er wird Wunder wirken, wenn wir ihm vertrauen und mit Liebe und Hoffnung beten.
Montag, 31. Juli 2023
Nicht schnell reagieren.
Ich gerate oft in Schwierigkeiten, wenn ich meine Meinung sage. Es kann eine Tugend oder ein Laster sein, mutig seine Meinung zu sagen.
Wenn ich mich über Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit oder Korruption aufrege, kann das gut sein. Jesus hat es getan. Aber es kann Menschen verärgern. Das ist nicht unbedingt schlecht. Jesus hat die Menschen heftig herausgefordert.
Aber alles hat seine Zeit. Ich kann mich äußern und wichtige Beziehungen beschädigen.
Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. Joh 16,12 LUT84
Wenn ich mich aufrege, muss ich innehalten, darüber nachdenken, mit wem ich spreche, und entscheiden, was ich dieser Person in dieser Situation sagen oder nicht sagen sollte.
Ich kann einfühlsam sein und das ist gut. Wenn ich Ungerechtigkeit sehe, empfinde ich Entrüstung, weil ich das Leiden der Opfer spüre.
Aber wie, wo und wann soll ich meine Entrüstung äußern? Das ist eine ganz andere Frage.
Liebe Freunde, seid schnell bereit, zuzuhören, aber lasst euch Zeit, ehe ihr redet oder zornig werdet.
Denn menschlicher Zorn kann niemals etwas hervorbringen, das in Gottes Augen gerecht ist. Jak 1,19–20 NLB
Auch wenn mein Urteil gerecht ist, muss ich Gottes Rat suchen. Vielleicht reicht ein schnelles Gebet, ohne meinen Mund zu öffnen. Dann kann Gott mich beraten, wie ich antworten soll.
Wenn jemand unter euch Weisheit braucht, weil er wissen will, wie er nach Gottes Willen handeln soll, dann kann er Gott einfach darum bitten. Und Gott, der gerne hilft, wird ihm bestimmt antworten, ohne ihm Vorwürfe zu machen. Jak 1,5 NLB
Ich höre natürlich wahrscheinlich keine Stimme vom Himmel, aber der Heilige Geist in mir kann mir helfen, klar und klug zu denken.
Es gibt zwei extreme und ungesunde Tendenzen. Es gibt Menschen, die immer alle Konfrontation vermeiden. Solche Menschen können Waschlappen sein.
Dann gibt es streitsüchtige Besserwisser und Rechthaber. Das ist Stolz. Solche Reaktionen stören notwendige Beziehungen.
Ich bin oft versucht, unangemessen zu reagieren, wenn ich mich zu Unrecht beschuldigt fühle. Dann muss ich mich bremsen und um Weisheit und Einsicht bitten.
Für alles ist eine bestimmte Zeit; und es ist eine Zeit für jedes Anliegen unter den Himmeln: Koh 3,1 BidF
Nicht nur sind Wahrheit und Gerechtigkeit wichtig, sondern auch Gnade und Timing.
Dienstag, 23. Mai 2023
Kulturkämpfer oder Menschenfischer?
Und Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! Mk 1,17 LUT84
Menschenfischer retten Sünder, denn wir alle sind ohne Jesus Sünder und brauchen seine Rettung und Vergebung.
Wie hat Jesus gegen Sünde gekämpft? Er predigte nicht gegen Prostitution oder Saufen. Er wurde als Freund der Sünder verleumdet.
Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagen sie: Siehe, was ist dieser Mensch für ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden aus ihren Werken. Mt 11,19 LUT84
Paulus hat in dem heidnischen römischen Reich missioniert. Da gehörte Homosexualität und Sklaverei zu der Weltordnung, die nicht infrage gestellt wurde.
Unter den Griechen und Römern wurden viele Ehefrauen so unterworfen, wie heute in manchen sehr gesetzlichen islamischen Kulturen.
Wie in manchen Kulturen heute schaute man auf Frauen und Mädchen herab. Ein wohlhabender römischer Familienvater befahl seiner schwangeren Frau, sie musste ihr Baby behalten, wenn es ein Junge war, aber wenn es ein Mädchen war, sollte sie es draußen in der Kälte sterben lassen.
Die weiblichen Babys wurden dann von Menschenhändlern sozusagen geerntet und als Sklaven und Zwangsprostituieren erzogen.
Es war undenkbar, dass seine Frau nicht gehorchen sollte. Die Familie war eine männliche Diktatur.
Wenn wir die Predigten von Paulus in der Apostelgeschichte lesen, sehen wir kein Wort darüber. Paulus war ein Menschenfischer und kein Kulturkämpfer.
Die Berufung von Paulus war, Menschen zu retten und christliche Gemeinde zu gründen, nicht das römische Reich umzustürzen.
Heute werden Babys nach 8 Monaten Schwangerschaft ans Licht gebracht und dann umgebracht.
Das nennt man Teilgeburtsabtreibung. Sollen wir das befürworten? Natürlich nicht.
Aber wenn die nicht mehr christliche Welt nur unsere Proteste gegen Gendermainstreaming und Abtreibung hört, werden wir als Pharisäer verurteilt und nicht ernst genommen.
Wir müssen Jesus darstellen, wie er war und wie er ist. Jesus als Mensch auf der Erde sorgte für die Armen, Behinderten, Kranken und auch psychisch Kranken.
Er war auch mit verachteten Sündern freundlich. Wenn wir nicht so denken und handeln wie Jesus, werden wir als rechthaberische Pharisäer angesehen.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Joh 3,16–17 NLB
Sonntag, 2. April 2023
Gottes Liebe Gibt nie auf.
Hast du dich sehr bemüht, deine Berufung von Jesus weiterzuführen?
Hast du deine Zeit und deine Kraft für die Menschen geopfert, denen du hilfst?
Hast du mit aufrichtigem Herz für deine Mitmenschen gebetet?
Trotzdem fühlst du dich innerlich trocken. Die himmlische Musik, die dich früher ermutigt hat, belebt dein Herz nicht mehr, wie vorher. Du spürst die süße Gegenwart des Heiligen Geistes nicht mehr, wie in anderen Zeiten.
Du führst einen langwierigen Kampf mit Problemen in deiner Familie, in deinem Job, mit deiner Gesundheit oder deinen Finanzen.
Ein oder zwei Probleme wären schon eine Herausforderung, aber in so vielen Bereichen des Lebens sieht man keinen glatten Weg, sondern überall Baustellen.
Als ob das nicht schon genug wäre, siehst du um dich herum eine Welt, die in immer schlimmere Krisen verwickelt ist.
Und das erkennst du nicht nur an den täglichen Nachrichten, sondern auch an den hohen Preisen an der Tankstelle, im Supermarkt und an der immer weiter fortschreitenden Pandemie.
Manchmal fühlst du dich so überwältigt, dass deine süße Begeisterung für Gott beeinträchtigt wird, obwohl du in deiner Hingabe und Nächstenliebe niemals aufgibst.
Jesus sieht deinen täglichen Kampf und sein Mitgefühl ist immer noch ein loderndes Feuer. Jesus liebt dich und seine Gnade ist jeden Morgen neu.
Jesus hat ein Wort für dich heute.
Die Gnadenerweisung des HERRN ist noch immer da. Sein Erbarmen ist noch nicht zu Ende.
Seine Treue ist jeden Morgen neu, und groß ist sein Erbarmen.
Der HERR ist mein Teil, spricht doch mein Herz, darum hoffe ich auf ihn.
Der HERR ist gütig denen, die auf ihn harren, und gut dem Herzen, das nach ihm sucht. Klgl 3,22–25 Bruns
Mittwoch, 29. März 2023
Christliche Freiheit Richtrig Verstanden
So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasst euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen! Gal 5,1 SLT
Selbsternannte Bibellehrer hatten den nicht-jüdischen Christen in Galatien ermahnt, dass sie sich unbedingt beschneiden lassen mussten. Laut Bibel, nicht?
Im Alten Testament konnten auch Nicht-Juden gerettet werden, aber sie mussten zum Judentum übertreten. Gott gab den Juden durch Mose den Alten Bund. Die Juden waren Gottes auserwähltes Volk, aber sie mussten die Gesetze einhalten, die Gott durch Mose gegeben hatte.
Die konvertierten Nicht-Juden mussten wie Juden leben, die Gesetze einhalten und ihre Männer beschneiden lassen.
Die erste christliche Gemeinde nach dem Kreuz war in Jerusalem und sie waren alle Juden. Sie lebten immer noch als Juden und hielten alle Gesetze genau wie im Alten Testament.
Dann erhielt Paulus von Jesus selbst die Berufung, die Nicht-Juden für das Reich Gottes zu gewinnen. Ihre Rettung sollte nicht auf den alten Gesetzen beruhen, sondern allein durch den Glauben an Gottes Sohn.
Wollte Paulus alle Gebote Gottes für ungültig erklären? Keineswegs!
Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden?
Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder,
weder Diebe noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde (Säufer), noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben. 1. Kor 6,9–10 SLT
Wie können wir unterscheiden, zwischen Gottes Gesetzen, die für uns nicht mehr gelten, und Gottes Geboten, die immer noch für uns wichtig sind?
Manche Christen wollen dieses Rätsel lösen, indem sie sich einem Prediger oder Kirchenleiter unterwerfen und bedingungslos gehorchen.
Aber auch das ist gefährlich.
Jesus warnte uns gegen bedingungsloser Unterwerfung.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen, denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle Brüder.
Nennt auch niemand auf Erden euren Vater; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.
Auch sollt ihr euch nicht Meister nennen lassen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Mt 23,8–10 SLT
Wer waren die Zuhörer dieser Rede von Jesus?
Da redete Jesus zu der Volksmenge und zu seinen Jüngern
und sprach: Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt.
Alles nun, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut; aber nach ihren Werken tut nicht, denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. Mt 23,1–3 SLT
Das war damals extrem radikal, aber richtig verstanden ist es immer noch radikal.
Glaube an Jesus bedeutet auch Unterwerfung, aber nicht vor Menschen, sondern vor Gott.
Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, 1. Tim 2,5 LUT84
Jesus ist nicht der Vermittler zwischen Gott und der Kirche, oder zwischen Gott und der Leiterschaft, sondern zwischen Gott und jedem Menschen der an Jesus glaubt.
Das ist radikal.
Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Röm 8,14 SLT
Gott leitet nicht nur seine Gemeinde, sondern ganz spezifisch jeden Christen, der von dem Heiligen Geist geleitet werden will.
Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; Joh 10,27 SLT
Auch Pastoren und Kirchenführer hören die Stimme Gottes, aber nicht nur das. Jeder Christ sollte die Stimme Gottes für sich selbst hören.
Ich habe einmal einen Christen gefragt, warum er eine bestimmte politische Sache unterstützt. Er sagte, er glaube an Prophezeiungen von prominenten Christen. Ich fragte ihn, ob er selbst in dieser Angelegenheit Führung erhalten habe.
Er sagte: "Nein." Aber er respektiere die Propheten.
Das ist so gefährlich!
Es gibt auch Christen, die keinen Bock auf Prophezeiungen haben, aber sie vertrauen bedingungslos an alles, was ihr Pastor sagt. Auch sehr gefährlich.
Schließlich gibt es schräge Einzelgänger, die auf Abwege geraten, weil sie nur ihre innere Stimme ernst nehmen.
Das ist traurig, aber es kann noch gefährlicher sein, wenn viele Christen ihr Leben und ihren Verstand auf die Lehren eines Mannes oder einer Tradition gründen.
Freitag, 13. Januar 2023
Segne deine Feinde
Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen! Lukas 6,28 EÜ
Das kann so hart sein. Stell dir vor, du wärst ein Opfer der Nazis in dem Krieg. Würdest du für die führenden Nazis beten?
Nach dem Krieg wurden manche der schlimmsten Nazi-Verbrecher von den Alliierten hingerichtet.
Die zivilisierten Amerikaner haben gute deutschsprachige Kapläne als Seelsorger versehen.
Manche Nazis haben Buße getan und starben als vergebene Sünder.
Hitlers Außenminister, Von Ribbentrop, sprach kurz vor seiner Hinrichtung mit seiner Frau und flehte aus tiefstem Herzen, dass ihre Kinder christlich erzogen werden sollten.
Der erste christliche Märtyrer war der Diakon Stephanus, der von den ungläubigen jüdischen Leitern gesteinigt wurde.
Während sie ihn steinigten, betete Stephanus: »Herr Jesus, nimm meinen Geist auf.«
Und kniend rief er: »Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an!« Mit diesen Worten starb er. Apostelgeschichte 7,59–60 NLB
Einer der verbissenen Verfolger von Stephanus war Saulus, ein fanatischer Pharisäer.
Gott beantwortete das Gebet des Stephanus auf erstaunliche Weise mit der Bekehrung und dem erstaunlichen Wirken des Saulus, der später als Apostel Paulus hervortrat.
Wenn wir für böse Menschen beten, werden nicht alle umkehren, aber wir wissen nie, wer durch unsere Gebete errettet wird.
Montag, 19. Dezember 2022
Sünde und Gnade
Wer an Jesus als seinen Herrn und Retter vertraut, gehört zu Gottes himmlischer Familie.
Paulus schildert diese Familie als den Leib Christi. Jesus ist das Haupt und wir sind die Körperteile. Zusammen sind wir ein Leib.
Wir wissen, dass unsere sterblichen Körper nicht immer gesund sind. Wenn Christen sündhaft leben, ist der Leib Christi krank. Zum Beispiel, wenn viele Christen Pornosüchtig werden, ist diese Sucht wie eine Epidemie.
Paulus musste christliche Männer in seinem ersten Korintherbrief zurechtweisen, weil manche Männer auch nach ihrer Bekehrung Prostituierte besuchten.
Wisst ihr denn nicht, dass eure Körper zum Leib von Christus gehören? Darf da ein Mann seinen Körper, der doch Christus gehört, mit dem einer Prostituierten vereinigen? Niemals!
Oder wisst ihr nicht, dass ein Mann, der mit einer Prostituierten verkehrt, mit ihr eins wird? Denn in der Schrift heißt es: »Die beiden werden zu einer Einheit.«
Wer aber dem Herrn gehört, ist ein Geist mit ihm. 1. Korinther 6,15–17 NLB
Es ist merkwürdig, dass Paulus diese Männer nicht mit Exkommunikation bedroht.
Nur ein Mann in der Gemeinde sollte exkommuniziert werden. Der war in einer sexuellen Beziehung mit seiner Stiefmutter, und wollte nicht Buße tun.
Es gibt Gemeinden, wo alles toleriert wird, und andere Gemeinden, wo viele Sünden mit Exkommunikation bestraft werden. Beide sind auf dem Holzweg.
Wo die Sünde nicht ernst genommen ist, werden allerlei Sünden die Gemeinde verderben und Gottes Gnade außer Kraft setzen.
In diesem Brief hat Paulus nichts von Pastoren oder Ältesten geschrieben. Die Gemeinde sollte sich gemeinsam mit der Sünde auseinandersetzen.
Es gibt Gemeinden, wo die Pastoren oder Ältesten wie Diktatoren herrschen. Sie herrschen mit Einschüchterung, Bedrohung und harten Strafen. Paulus hatte keinen Bock auf diese Art Leiterschaft.
In seinem zweiten Korintherbrief schrieb Paulus, die Christen sollten sich gegen diese Art Prediger wehren. Sie sollten sich nicht bedingungslos unterwerfen.
Ihr nehmt es hin, wenn sie euch zu ihren Sklaven machen, euch alles wegnehmen, was ihr besitzt, und euch übervorteilen, wenn sie vornehm tun und euch ins Gesicht schlagen. 2. Korinther 11,20 NLB
Wie sollen wir reagieren, wenn jemand in unserer Gemeinde oder christlicher Bekanntschaft sündigt?
Brüder, wenn auch ein Mensch von einer Übertretung übereilt würde, so helft ihr, die ihr geistlich seid, einem solchen im Geist der Sanftmut wieder zurecht; und gib dabei acht auf dich selbst, dass du nicht auch versucht wirst! Galater 6,1 SLT
Es gibt gefährliche Situationen, wo wir entschlossen eingreifen müssen. Eine weise Pastorin hat gewarnt, wenn jemand in der Gemeinde Kinder missbraucht, rufe ich ohne weiteres die Polizei.
Andererseits gibt es Gemeinden, wo Zigaretten verboten sind. Christen, die rauchen werden exkommuniziert. Das ist grausam.
Ich habe ein wunderbares Zeugnis von einer jungen Engländerin gehört. Ihre Eltern waren hingegebene Christen, aber sie war als Teenager ein rebellisches Party-Girl.
Als ihr Vater am Sterben war, besuchte sie ihre Eltern. Als ihr Vater starb, wurde er mit Gottes Herrlichkeit beleuchtet. Sie war tief beeindruckt und bekehrte sich.
Sie entwickelte eine süße Beziehung mit Jesus, aber sie wurde nicht streng religiös. Sie saß oft im Garten und hielt freundliche Gespräche mit Jesus. Das störte ihre Gemeinschaft mit Jesus keineswegs, wenn sie eine Zigarette rauchte.
Eines Tages sagte Jesus, „Du brauchst diese Zigaretten nicht mehr.“ Sie rauchte nicht mehr.
Wir müssen Sünde ernst nehmen, aber wir müssen Gott vertrauen, seine Kinder zu erziehen und heiligen.
Freitag, 2. Dezember 2022
Gottes Verheissungen Retten Uns
Ich kenne Frauen, die immer wieder Krankheit und Depression erleben.
Statt von ihrer christlichen Familie Hilfe und Beistand zu bekommen, erleben sie immer wieder Ablehnung und Verurteilung.
Sie werden in ihrer Familie und ihrer Gemeinde grausam missverstanden und missbraucht. Je mehr sie leiden, desto mehr werden sie verurteilt und beschuldigt.
Ich kenne eine solche Frau, die Hilfe von Gott suchte, aber sie konnte keinen Trost in der Bibel finden konnte.
Sie sagte, ihre Bibel entmutigte sie. Sie hatte die Gesetze, Gebote und Warnungen in ihrer Bibel unterstrichen, weil sie so erzogen wurde, diese Lehren zu betonen.
Ich schenkte ihr eine schöne Bibel, in der die Verheißungen Gottes und tröstende Texte hervorgehoben waren.
Sie fing an, Gottes Liebe in ihrer Bibel zu finden.
Gott ist Liebe.
Wir haben erkannt, wie sehr Gott uns liebt, und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm. 1. Johannes 4,16 NLB
Es gibt christliche Familien und Gemeinden, wo immer nur von Pflicht, Gesetz, Sünde und Schuld die Rede ist. Das führt zu Ablehnung, Mobbing und Missbrauch. Es gibt überall so viele gebrochene Opfer.
Sehr streng religiöse Christen reden nicht viel von Gnade, Liebe und Gottes Verheißungen. Sie denken, wenn wir nur Gottes Verheißungen betonen, werden wir Sünde und Pflicht nicht ernst nehmen.
Sie denken, wir sollen durch Schimpfreden und Bedrohungen zur Buße getrieben werden, aber Gott denkt anders.
Ist es dir gleichgültig, wie freundlich, geduldig und nachsichtig Gott mit dir ist? Siehst du nicht, wie Gottes Freundlichkeit dich zur Umkehr bewegen will? Römer 2,4 NLB
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Johannes 3,16–17 NLB
Gott hat uns wunderbare Verheißungen in der Bibel gegeben. Warum? Weil er uns verwöhnen will? Weil er vor allerlei Leid bewahren will, damit wir Christen verwöhnte Faulpelze sein sollen.
Nein. Das irdische Leben ist ein Kampf. Wir werden ständig von teuflischen Feinden bedroht.
Wird jemand in deiner Familie von Covid infiziert? Du bist dann in einem Krieg gegen eine teuflische Krankheit. Die Verheißungen Gottes sind dann Waffen, deine Zurüstung von Gott.
Wenn du von gesetzlicher christlicher Religion versklavt wirst, ist es schwer zu glauben, dass Gott dich liebt und dich retten und heilen will.
Aber Gott ist Liebe. Er liebt dich. Er hat dir so viele Verheißungen in der Bibel gegeben, nicht nur damit du süße Gefühle haben kannst. Gottes Verheißungen sind für dich Schild und Schirm, Waffen gegen Krankheit, Verzweiflung und Niederlage.
Fürchte dich nicht vor den Angriffen in der Nacht und habe keine Angst vor den Gefahren des Tages,
vor der Pest, die im Dunkeln lauert, vor der Seuche, die dich am hellen Tag trifft. Psalm 91,5–6 NLB
Manche glauben, dass Gott vergeben will, aber sie zweifeln, ob Gott heilen will.
Derselbe Gott in derselben Bibel in demselben Vers hat versprochen, alle deine Sünden zu vergeben und alle deine Krankheiten zu heilen.
Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten. Psalm 103,3 NLB
David wurde oft von Feinden bedroht. Er reagierte mit Gottesvertrauen.
Ein Psalm Davids, als er vor seinem Sohn Absalom floh.
Ach HERR, wie zahlreich sind meine Feinde! Viele erheben sich gegen mich;
viele sagen von meiner Seele: »Sie hat keine Hilfe bei Gott.« (
Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, bist meine Herrlichkeit und der mein Haupt emporhebt.
Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, und er erhört mich von seinem heiligen Berg. Psalm 3,1–5 SLT
Wenn du bedroht bist, musst du eine Entscheidung treffen. Wirst du Gott vertrauen oder nicht?
Ich vertraue Gott. Jesus liebt mich und er liebt dich auch.
Dienstag, 8. November 2022
Ruinierte Menschen werden Missionare
Gibt es einen Gott?
Egal welche Theorien du gehört oder gelesen hast, gibt es eine Frage, die kein Wissenschaftler beantworten kann.
Warum gibt es etwas? Warum existiert überhaupt etwas?
Wenn du diese Gedanken lesen kannst, bist du am Leben.
Wie bist du auf die Welt gekommen?
Waren deine Eltern ein liebendes Ehepaar? Vielleicht gar nicht.
Egal ob du von deiner Mutter gewollt warst oder aus einer unerwünschten Schwangerschaft gekommen bist, gibt es einen Gott, der diese Schwangerschaft ermöglicht hat.
Wenn niemand auf dieser Erde dich gewollt hat, gibt es einen liebevollen Gott, der dich geschaffen hat, weil er dich wollte.
Es gibt so viele Menschen, die nur Ablehnung erlebt haben. Dann hören sie vielleicht von Predigern, dass sie wegen ihrer Sünden auch von Gott abgelehnt sind.
Ein junger Christ ging auf eine junge Prostituierte zu und bedrohte sie mit den Flammen der Hölle.
Jesus bedrohte die stolzen religiösen Leute mit den Flammen der Hölle, aber er war mit den Prostituierten und anderen gebrochenen Menschen immer freundlich und einfühlsam.
Die selbstgerechten religiösen Profis schimpften Jesus, weil er mit angeblich bösen Sündern umging.
Der Menschensohn feiert und trinkt, und von ihm sagt ihr: ›Er ist ein Schlemmer und Säufer, und die schlimmsten Leute sind seine Freunde!‹ Lukas 7,34 NLB
Jesus war der Sohn Gottes, der mit Vater Gott vor der Gründung der Welt in ewiger Gemeinschaft war. Gott sah gebrochene Menschen, die durch ihre eigenen Sünden, oder durch die Sünden von anderen ruiniert waren.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Johannes 3,16–17 NLB
Als Jesus seine Heimatstadt besuchte, hat er seine Mission der Rettung mit einem Bibelzitat erklärt.
„Der Geist des Herrn ist auf mir, deswegen, weil er mich salbte, den Armen gute Botschaft zu sagen.
Er hat mich gesandt, zu heilen die, deren Herz zerbrochen ist, Gefangenen Erlassung zu verkünden und Blinden, dass sie wieder sehen dürfen,
Zerbrochene als Freigelassene zu entsenden. Lukas 4,18 Jantzen
Jesus wollte zerbrochene Menschen nicht nur vergeben und heilen. Er erwählte abgelehnte Menschen, um Gottes neue Welt zu proklamieren.
Jesus erwählte verachtete Frauen, und sandte sie aus.
Du hattest fünf Ehemänner, und mit dem Mann, mit dem du jetzt zusammenlebst, bist du nicht verheiratet. Das hast du richtig gesagt.« Johannes 4,18 NLB
Diese Frau glaubte dann an Jesus als Messias.
Die Frau ließ ihren Krug neben dem Brunnen stehen, lief ins Dorf zurück und erzählte allen:
»Kommt mit und lernt einen Mann kennen, der mir alles ins Gesicht gesagt hat, was ich jemals getan habe! Könnte das vielleicht der Christus sein?« Johannes 4,28–29 NLB
Jesus sandte diese Frau zu ihrem Dorf, und alle kamen zum Glauben.
Wenn du gebrochen bist, will Jesus dir nicht nur vergeben und heilen. Er will dir ein neues Leben schenken. In diesem neuen Leben kannst du auch anderen helfen.
Mittwoch, 2. März 2022
Wie können wir für die Ukrainer beten?
Wie können wir für die Russen und Ukrainer beten? Ein junger russischer Soldat schickte eine Nachricht an seine Mutter. "Wir sind hier mitten in einem erbitterten Krieg. Ich habe Angst." Dann starb er.
Gott hat einen Plan für Russland, für die Ukraine und für Europa. Weiß ich genau, Schritt für Schritt, was Gottes Pläne sind? Natürlich nicht. Aber eins weiß ich, dass Gott immer einen Plan hat, mitten in einer Tragödie, Menschen zu retten.
Im Zweiten Weltkrieg hat Gott oft übernatürlich eingegriffen, Menschen auf beiden Seiten zu retten.
Oskar Schindler war ein Mitglied der Nazi-Partei. Er hat sehr viele Juden gerettet.
Herrmann Zaiss war ein deutscher Prediger. Er wohnte in 1944 in Ohlig, Solingen-Süd, im Kreis Wuppertal.
Im Radio hörte man eine Warnung, dass Bomber von England unterwegs waren, seine Nachbarschaft anzugreifen. Er ging in den Garten und betete. Wenige Minuten hörte man im Radio, dass die Bomber aus unbekannten Gründen abgeschwenkt waren.
Ein britischer Oberst im selben Krieg war ergebener Christ. Er betete und proklamierte jeden Tag Psalm 91. Er befahl seinen Soldaten, Psalm 91 jeden Tag zu proklamieren. Kein Soldat in seiner Einheit starb.
Wie können wir jetzt für die Russen und Ukrainer beten?
Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen. Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt.
Und der Vater, der alle Herzen kennt, weiß, was der Geist sagt, denn der Geist bittet für die, die zu Gott gehören, wie es dem Willen Gottes entspricht. Römer 8,26–27 NLB
Manche Christen beten in Sprachen. Gott versteht, was der Heilige Geist durch uns in unbekannten Sprachen betet.
Andere beten einfach mit wortlosen Seufzern und Tränen. Gott versteht dein Flehen und hat praktische Pläne, um deine Seufzer in Rettungsaktionen zu verwandeln.
Willst du wissen und verstehen, genau wie du beten sollst?
›Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast. Jeremia 33,3 NLB
Du kannst einfach Gott fragen, wie du gerade jetzt beten sollst. Wenn eine Idee in deinen Sinn kommt, kannst du dann Gott bitten, seinen Plan auszuführen.
Natürlich muss eine Idee mit dem liebenden Charakter Gottes übereinstimmen.
Wenn du denkst, du solltest für ein Massaker beten, dann ist das nicht von Gott.
Wenn du für Christen und Juden im Krieg betest, dann wird Gott erhören.
Wenn du für Heimsuchungen und Bekehrungen auf beiden Seiten betest, wird Gott sicher erhören.
Samstag, 5. Februar 2022
Gott ruft allerlei Menschen
In China vermehren sich die Christen jedes Jahr. Vor über zwanzig Jahren haben Missionsexperte gesagt, es gab mindestens hundert Millionen Christen in China, und dass jedes Jahr mehrere Millionen Chinese sich zu Jesus bekehrten.
Niemand weiß wie viele Christen es jetzt in China gibt, aber die kommunistische Regierung hat Angst vor Jesus. Die Grundlage der mächtigen christlichen Bewegung in China ist nicht eine ordinierte Leitung mit professionellen Predigern, die eine jahrelange theologische Ausbildung durchlaufen müssen.
Die meisten Versammlungen sind auch nicht in wohl ausgestatteten Kirchen, sondern in Privathäusern. Viele Pastoren werden verhaftet oder verschwinden einfach. Jemand muss dann leiten.
Mehr als siebzig Prozent der Gemeindeleiter in diesen Hauskirchen sind Frauen mit keiner ausführlichen theologischen Ausbildung, aber sie brennen mit Liebe für Jesus und ihre Hingabe ist unbeschränkt.
Ausbildung ist nicht wertlos. Paulus und Lukas waren ausgebildete Männer. Martin Luther und John Wesley waren ausgebildet, aber Petrus und Johannes waren Fischer.
In der mächtigen Bewegung des Heiligen Geistes, die bald kommt, werden auch ausgebildete Prediger mit Kraft gesalbt werden, aber das Merkmal der kommenden Erweckung wird nicht Ausbildung sein, sondern himmlische Liebe, wunder-wirkender Glauben und unbeschränkte Hingabe.
Eine Frau in Brasilien war die Tochter und Enkelin von hochstehenden Hexen. Sie wurde Prostituierte und dann eine Hexe mit furchterregender teuflischer Zauberkraft, aber echte Christen lieben ihre Feinde.
Christen beteten für diese Frau, bis sie in einer traumatischen Krise sich zu Jesus bekehrte. Sie wurde eine Predigerin, die viele verlorene Seelen für Jesus erreichen konnte.
Aber viele von den Ersten werden Letzte, und Letzte werden Erste sein. Matthäus 19,30 SLT
Ein hoch angesehener muslimischer Prediger in Afrika führte ein Doppelleben. Ins Geheim besuchte er Prostituierten, bis er von AIDS infiziert wurde.
Die Christen beteten für ihren Verfolger und Gott erhörte. Auf seinem Sterbebett erlebte er eine Heimsuchung von Jesus. Er bekehrte sich und wurde ein einflussreicher Evangelist für Jesus.
Aber viele von den Ersten werden Letzte, und Letzte werden Erste sein. Matthäus 19,30 SLT
In der Erweckung, die in Europa kommt, wird Gott Evangelisten rufen, die jetzt in Moscheen, Kneipen oder Bordellen sind.
Der Apostel Paulus sagte:
Was ich sage, ist wahr und glaubwürdig: Christus Jesus kam in die Welt, um Sünder zu retten – und ich bin der Schlimmste von allen. 1. Timotheus 1,15 NLB