Wenn du schwere Zeiten durchmachst, verspricht Gott, dir zu helfen. Hier sind ein paar Verheißungen aus der Bibel, auf die du dich verlassen kannst.
Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Ps 23,4 SLT
Du bist schwach, aber du gibst den Glauben nicht auf. Gott wird dich dafür belohnen.
„Selig sind, die geistlich arm sind; denn das Himmelreich gehört ihnen. Mt 5,3 LU.heute
Du bist gebrochen, missverstanden, misshandelt, aber du weigerst dich, Gott die Schuld zu geben. Gott möchte dich trösten.
Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Mt 5,4 LU17
Du befindest dich an einem dunklen Ort. Du siehst keinen Ausweg, aber das Licht der Liebe Gottes scheint in der Dunkelheit.
Das Licht scheint in der Dunkelheit, und die Dunkelheit konnte es nicht auslöschen. Joh 1,5 NLB
Du steckst in Schwierigkeiten, aber Jesus ist auf deiner Seite. Gib nicht auf!
Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.« Joh 16,33 NLB
Was kann man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann da noch gegen uns sein? Röm 8,31 NLB
Wenn du schlecht behandelt wirst, gib niemals Hass und Bitterkeit nach. Gott liebt dich immer noch. Gib niemals auf.
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute! Röm 12,21 NLB
Glücklich ist, wer die Prüfungen des Glaubens geduldig erträgt. Wenn er sich bewährt hat, wird er das ewige Leben empfangen, das Gott denen versprochen hat, die ihn lieben. Jak 1,12 NLB
Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Ps 23,4 SLT
Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, er hat sich als Hilfe in der Not bewährt.
Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen, Ps 46,2–3 NLB
Samstag, 4. Oktober 2025
Gott Tröstet dich in Schweren Zeiten
Donnerstag, 2. Januar 2025
Glaube und Liebe Gehören Zusammen
Wenn ich die Gabe der Prophetie hätte und wüsste alle Geheimnisse und hätte jede Erkenntnis und wenn ich einen Glauben hätte, der Berge versetzen könnte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. 1. Kor 13,2 NLB
Wenn wir die biblische Wahrheit weitergeben, kann Gott die Kraft seiner eigenen Worte nutzen, um manche Menschen von der Verwirrung zum Glauben zu führen, aber das ist nur der erste Schritt. Viele glauben anfangs, aber sie fallen ab.
Die Menschen in dieser zerrütteten Welt sehnen sich verzweifelt nach Liebe. Ein Glaube ohne eine tiefgreifende, anhaltende Erfahrung der Liebe führt viele Bekehrte in eine Sackgasse.
Entweder werden sie fanatisch religiös ohne Liebe, oder sie werden von falschen Liebesversprechen enttäuscht und wenden sich von der Kirche oder sogar von Gott ab.
Prophetische Gaben können Menschen sehr dabei helfen, an Gott zu glauben. Ein Christ kann eine Offenbarung vom Heiligen Geist erhalten und einer Person etwas über sich selbst mitteilen, das sonst niemand weiß.
Andererseits können Christen über Menschen prophezeien, um sie zu kontrollieren und sie in der manipulativen Religion gefangenzuhalten. Ein Prediger kann einer Person, angeblich von Gott, sagen, dass Gott sie in diese Kirche gebracht hat und sie diese nicht verlassen sollte.
Geistliche Gaben und biblische Lehren können Menschen helfen, in der Liebe zu wachsen, aber sie dürfen niemals ein Ersatz für Liebe und Respekt für jeden Menschen sein.
Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott.
Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht – denn Gott ist Liebe. 1. Joh 4,7–8 NLB
Wir dürfen nicht glauben, dass wir aufgrund unseres Bibelwissens oder unserer geistlichen Gaben spirituell sind. Das Kennzeichen eines wahren Christen ist ein Charakter, der von der Liebe Gottes geprägt ist.
Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben.
Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit.
Liebe Freunde, weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen wir auch einander lieben. 1. Joh 4,9–11 NLB
Liebe bedeutet, dass wir Menschen nicht beschuldigen oder verurteilen dürfen, wenn sie nicht geheilt werden, wenn wir für sie beten.
Liebe bedeutet, dass wir nicht versuchen dürfen, Menschen zu manipulieren, um unsere Kirche oder unseren Dienst zu vergrößern.
Liebe bedeutet, dass wir Christen mit unterschiedlichen Lehren oder in unterschiedlichen Traditionen respektieren müssen.
Wenn wir Menschen aufrichtig und geduldig weiterhin lieben, werden wir sehen, dass sich mehr Menschen zu Jesus hingezogen fühlen und mehr Menschen nach der Bekehrung im Glauben bleiben.
In seinem Brief an die Christen in Thessaloniki fasst Paulus die Essenz des christlichen Glaubens zusammen, in dem der Glaube von wesentlicher Bedeutung ist, aber Glaube mehr ist als nur Glauben.
Und wenn wir mit unserem Gott und Vater über euch sprechen, denken wir an alles, was ihr im Glauben tut, an die Liebe, die sich in eurem Verhalten zeigt, und an die Geduld, mit der ihr auf Jesus Christus, unseren Herrn, hofft. 1. Thess 1,3 NLB
In seinem Brief an die Galater lehrt er auch die wahre Natur des Glaubens.
Denn wenn wir unser Vertrauen auf Christus Jesus setzen, fragt Gott nicht danach, ob wir beschnitten oder unbeschnitten sind. Entscheidend ist der Glaube, der sich in der Liebe zeigt. Gal 5,6 NLB
Dienstag, 6. Februar 2024
Gott greift in harten Zeiten ein
1941 Paris, unter Nazi-Besatzung. Die Juden mussten einen gelben Stern tragen und wurden massenhaft deportiert und ermordet.
Ein siebenjähriger jüdischer Junge besuchte einen christlichen Freund, blieb aber zu lange. Es herrschte Ausgangssperre für Juden. Nach 18 Uhr würde er auf der Straße festgenommen werden.
Er drehte seine Jacke um, um den gelben Stern zu verbergen, und machte sich auf den Heimweg.
Doch dann wurde sein Albtraum noch schlimmer. Ein deutscher Offizier in einer schwarzen SS-Uniform kam auf ihn zu.
Es war kein Traum, aber dann hat sich das Blatt wie im Traum gewendet.
Der Offizier umarmte ihn liebevoll und sprach freundlich mit ihm, obwohl der Junge kein Deutsch verstand. Dann zeigte er ihm ein Foto von einem Jungen, vielleicht von seinem Sohn. Und es wurde noch besser. Er gab dem erstaunten Jungen ein paar Geldscheine und schickte ihn mit weiteren freundlichen Worten nach Hause.
Der Junge und seine Familie überlebten die Nazizeit. Nach dem Krieg ließen sie sich in Israel nieder. Den freundlichen SS-Offizier hat der Junge nie vergessen. Fasziniert von den Widersprüchen der menschlichen Natur, studierte er Psychologie.
Er wurde Psychologe in der israelischen Armee und ging dann nach Amerika, wo er sein Doktorat machte.
Er wurde ein weltberühmter Professor und Nobelpreisträger.
Bist du in vielleicht in einer unmenschlichen Situation verstrickt, wie dieser SS-Offizier? Trotzdem gibt es einen guten Gott, der gute Pläne für dich hat.
Oskar Schindler war ein wohlhabender Kaufmann und Nazi-Mitglied. Er benutzte seine Situation, um zahlreiche Juden zu retten.
Ich lernte eine russische Frau kennen. Ihr Vater war Kommunist, aber die Mutter brachte die Kinder zum Priester, während der Vater politisch aktiv war.
Ein deutscher KZ-Kommandant nutzte seine Position, um viele Juden zu retten. Er half den Juden, sich Verstecke im KZ zu bauen, damit die SS sie nicht finden konnte.
Als junger Christ wurde ich in einer autoritären Kirche grausam missbraucht. Ich erlitt einen Nervenzusammenbruch und brauchte intensive psychiatrische Hilfe. Ich verbrachte ein ganzes Jahr in einer Klinik, aber Gott hatte immer noch gute Pläne für mein Leben.
Als ich wieder zu Hause war, besuchte ich noch andere Patienten und ermutigte sie zum Vertrauen auf Gott.
Der Apostel Paulus wurde grausam verfolgt, ausgepeitscht und war zeitweise im Gefängnis, aber er nutzte seine Gefangenschaft, um für die verfolgten Christen zu beten. Er schrieb auch Briefe an Gemeinden. Diese Briefe sind heute Bücher des Neuen Testaments.
Wie ist deine Situation? Wahrscheinlich nicht optimal. Vielleicht ein Alptraum.
Jesus will dich aus deiner Klemme retten, aber vielleicht nicht von heute auf morgen.
Corrie ten Boom war eine Niederländerin, die in einem Konzentrationslager in Deutschland landete, weil ihre Familie Juden beschützt hatte. Sie erlitt schreckliche Qualen, aber selbst im Konzentrationslager diente sie als Missionarin.
Ihre Schwester wurde im KZ ermordet, aber sie wurde eines Tages wegen eines Fehlers der deutschen Beamten freigelassen.
Nach dem Krieg wurde sie eine umherziehende Evangelistin, auch in Deutschland.
Ist deine Situation sehr schwierig? Wenn es möglich ist, einer brutalen Ehe zu entkommen, ist das wahrscheinlich in Ordnung. Die mütterliche Fürsorge und die Sicherheit der Kinder wiegen schwerer als die Pflicht, in der Ehe zu bleiben.
Wenn du in einer gesetzlich geregelten Gemeinde schikaniert wirst, darfst du vielleicht nicht aussteigen, aber solche Regeln kommen nicht von Gott.
Aber selbst wenn du deiner Situation nicht entkommen kannst, kann Gott dir helfen, ein Segen für andere zu sein.
Paulus hat sein Vertrauen auf Gott inmitten von Bedrängnis sehr anschaulich beschrieben.
Von allen Seiten werden wir von Schwierigkeiten bedrängt, aber nicht erdrückt. Wir sind ratlos, aber wir verzweifeln nicht.
Wir werden verfolgt, aber Gott lässt uns nie im Stich. Wir werden zu Boden geworfen, aber wir stehen wieder auf und machen weiter.
Durch das Leiden erfahren wir am eigenen Leib ständig den Tod von Christus, damit auch sein Leben an unserem Körper sichtbar wird. 2. Kor 4,8–10 NLB
Donnerstag, 25. Januar 2024
Echte Liebe ist Freiwillig, nicht Gezwungen
Ich aber werde über die Erde erhöht werden und werde dann alle zu mir ziehen.«
Jesus deutete damit an, auf welche Weise er sterben würde. Joh 12,32–33 NGÜ NT+PS
Jesus wurde nicht gezwungen, am Kreuz zu sterben. Er wurde verhaftet, hätte aber entkommen können. Er hat sein Leben freiwillig geopfert, um das Strafgericht Gottes für uns zu übernehmen.
Jesus wurde nicht gezwungen. Er wurde von Liebe bewegt. Er will dich und mich auch nicht zwingen, seine Liebe und Vergebung anzunehmen. Er will uns nicht erzwingen, sondern durch Liebe gewinnen.
Es gibt Armeen, in denen die Soldaten nicht freiwillig gehorchen. Es sind Wehrpflichtige. Aber Jesus will keine unfreiwilligen Sklaven. Er liebt dich und möchte deine Liebe gewinnen. Wahre Liebe ist immer freiwillig.
Gottes Liebe ist immer aktiv.
Aber Jesus sagte zu ihnen: »Mein Vater ist ständig am Werk, und ich bin es auch.« Joh 5,17 BB
Bist du mit deiner Situation entmutigt? Fühlst du dich festgefahren? Wo ist Gott?
Auch in deinem Frust ist Gott am Werk in deinem Leben. Du fragst: Wo ist Gott? Auch dieser Gedanke von Gott ist ein Zeichen, dass Gott in deiner Seele flüstert.
Es gibt trotz allem einen guten Gott, der dir helfen will. Bitte gib nicht auf.
Dienstag, 7. November 2023
Übergib deine Kinder in Gottes Hand
Jesus ist der gute Hirte. Er sucht die verlorenen Schafe auf ihren Irrwegen. Jesus ist nicht nur in Gottesdienste und christlichen Familien aktiv, sondern auch in Kneipen und Bordellen.
Es gibt viele Moslems, die denken, Jesus nur ein Prophet sei, wie in dem Koran, aber sie erleben Heimsuchungen von Jesus in Träumen. Viele bekehren sich sofort, aber manche erst Jahre nachher. Wahrscheinlich bekehren sich manche nie.
Gott hat uns Willensfreiheit gegeben.
Gaby Wentland war jahrzehntelang Missionarin mit ihrem Mann in Afrika, aber seit Jahren missioniert sie in ihrer deutschen Heimat. Sie hilft missbrauchten Frauen unter den Asylanten, Frauen in Bordellen, und Frauen, die Prostitution verlassen wollen.
Sie sagt, es gibt mehr echtes Gebet in Bordellen als in vielen Kirchen. Gott ist auch in den finsteren Orten als guter Hirte involviert.
Hast du einen Sohn oder eine Tochter, die als verlorenes Schaf, das auf Irrwegen geht? Wenn Kinder erwachsen sind, und christliche Ermahnungen nicht hören wollen, müssen wir sie mit Gnade und Liebe behandeln. Gott versteht, die richtigen Menschen in ihr Leben zu bringen.
Ist deine Tochter ständig hinter Männern her? Vorwürfe von dir haben null Wirkung. Hör bitte auf, zu predigen oder nörgeln. Es bringt nichts.
Wenn wir vergeben und nicht verurteilen, können wir positiv mit Liebe und Gnade beten. Der gute Hirte kann unsere Tochter vor den schrecklichsten Gefahren bewahren. Unsere Fähigkeiten als Hirten sind sehr begrenzt, aber Jesus hat unbegrenzte Weisheit und Macht.
Als Vater habe ich gesehen, wie Jesus die richtigen Menschen in das Leben unserer Kinder gebracht hat, Menschen, die sie aufbauen konnten.
In dem Gleichnis des verlorenen Sohns, will der rebellische Sohn seinen eigenen Weg gehen, und sein Vater gibt traurig nach.
Wenn unsere Kinder erwachsen sind, dürfen wir sie nicht mehr kontrollieren. Sie gehören Gott, nicht uns. Wir müssen sie in Gottes Händen übergeben.
Wenn sie unseren Rat suchen, dürfen wir Wegweiser sein, aber wir haben kein Recht mehr, sie als Kinder zu behandeln.
Gott selbst hat uns Willensfreiheit gegeben und er respektiert unsere Entscheidungen.
Aber Gott versteht, für seine verlorenen Kinder zu sorgen, wenn wir für sie beten und sie in Gottes Händen übergeben.
Jesus sagte:
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe. Joh 10,11 NLB
… der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Lk 19,10 SLT
Wir können unsere Kinder nicht retten. Nur Jesus ist der Retter. Er wird Wunder wirken, wenn wir ihm vertrauen und mit Liebe und Hoffnung beten.
Samstag, 2. September 2023
Dankbarkeit setzt Gottes Kraft frei
Als Jesus am anderen Ufer des Sees in dem Gebiet der Gadarener ankam, begegnete er zwei Männern, die von Dämonen besessen waren. Sie lebten in Grabhöhlen und waren so gefährlich, dass niemand es wagte, durch dieses Gebiet zu reisen. Mt 8,28 NLB
In Markus und Lukas lesen wir dieselbe Geschichte, aber nur ein dämonisierter Mann wird da erwähnt. Manche könnten behaupten, das sei ein Beweis, dass man in der Bibel Fehler findet, aber dem ist nicht so.
Wenn ich von nur einer Person in einer Situation spreche, bedeutet das keineswegs, dass keine anderen dabei waren.
Warum konzentrieren sich Markus und Lukas nur auf einen der besessenen Männer?
Weil dieser Mann eine dramatische Rolle in der Mission von Jesus nach seiner Befreiung spielte.
Jesus befahl den Dämonen, beide Männer zu verlassen.
Die Dämonen stürzten sich von den Menschen in eine Schweineherde. Die Schweine wurden von den Dämonen gezwungen, sich ins Meer zu stürzen, wo sie ertranken.
Die heidnische Bevölkerung war entrüstet, und forderten Jesus auf, ihre Gegend zu verlassen.
Einer dieser Männer wollte mit Jesus bleiben, denn nach seiner Befreiung glaubte er an Jesus, aber Jesus sandte ihn stattdessen auf eine Mission.
Doch Jesus sagte zu ihm: »Nein. Geh nach Hause zu deiner Familie und erzähle ihnen, was der Herr für dich getan hat und wie gnädig er gewesen ist.«
Da wanderte der Mann durch das Gebiet der Zehn Städte und erzählte allen Menschen von dem, was Jesus für ihn getan hatte; und alle staunten über das, was er ihnen berichtete. Mk 5,19–20 NLB
Seine Mission war nicht vergeblich, denn als Jesus später wieder in diese Gegend kam, wurde er sehr positiv empfangen.
Jesus verließ Tyrus und ging nach Sidon; dann kehrte er zurück an den See von Galiläa und in das Gebiet der Zehn Städte.
Ein Mann, der taub war und kaum sprechen konnte, wurde zu ihm gebracht. Die Leute baten Jesus, dem Mann die Hände aufzulegen und ihn zu heilen.
Jesus führte ihn an einen ruhigen Ort, fort von der Menge. Er legte seine Finger in die Ohren des Mannes. Dann benetzte er die Fingerspitzen mit seinem Speichel und berührte damit die Zunge des Mannes.
Schließlich blickte er zum Himmel auf, seufzte und befahl: »Öffne dich!«
Und im selben Augenblick konnte der Mann hören und normal sprechen!
Jesus ermahnte die Menge, niemandem davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto rascher verbreiteten sie die Nachricht, Mk 7,31–36 NLB
Einer der zwei besessenen Männer in dem Bericht in dem Matthäus-Evangelium reagierte mit extremer Dankbarkeit und Hingabe, aber wir wissen nichts mehr von dem anderen Mann.
Viele empfangen auch heute wunderbare Heilungen und Befreiungen von Jesus. Vielleicht du auch. Wie reagierst du auf Gottes Liebe und Gnade?
Mittwoch, 9. August 2023
Gott will deine Gebete Erhören
Einst war ein bekannter Evangelist am Beten. Dann ist ein dramatischer Gedanke ihm eingefallen. Gott sagte ihm, der soll seiner Zuhörer sagen: „Erwarte jeden Tag ein Wunder!“
Einige werden einwenden, dies sei Sensationsgier oder Effekthascherei.
Aber wir brauchen kein Wunder, bis wir ein Wunder brauchen.
Aus der Dritten Welt hören wir immer wieder von dramatischen Wundern.
C Peter Wagner war ein Dozent in einer konservativen Bibelschule. Er hörte diese dramatischen Zeugnisse in Südamerikaner. Statt diese Berichte als überschnappte Märchen zu verwerfen, besuchte er selbst die Erweckungen in Brasilien und Argentinien.
Er sah viele arme Menschen, die unter schrecklichen Zahnschmerzen litten, weil sie kein Geld für einen Zahnarzt hatten. Sie besuchten Versammlungen, wo sie Wunderheilungen erwarteten, und sie waren nicht enttäuscht. Sie kamen mit verfaulten Zähnen und gingen mit Goldfüllungen nach Hause.
Du brauchst kein Wunder, bis du ein Wunder brauchst.
In Europa und Nordamerika, meinen viele, dass wir solche Wunder nicht mehr brauchen, weil wir moderne medizinische Betreuung haben.
Ich bin für gute Zahnärzte und Augenärzte sehr dankbar. Die moderne Medizin kann Krebspatienten helfen und sehr oft ihr Leben verlängern. Aber in der Bibel hat Jesus alle geheilt, die Heilung bei ihm suchten, alle.
Kein moderner Arzt kann das tun. So viele leiden mit chronischen Schmerzen und Behinderungen.
Viele Christen behaupten, dass die Wunder in der Bibel nur für die damalige Zeit galten. Sie zitieren ein paar Beweistexte und versuchen, die vielen Verheißungen Gottes wegzuerklären.
Aber wenn du ein Wunder brauchst, brauchst du ein Wunder. Jesus heilte, weil er von tiefem Mitgefühl bewegt war. Ist Gottes Herz kalt geworden?
Aber alle bibeltreuen Christen stimmen zu, dass Gott unsere Gebete erhört. Wenn Gott dein Gebet erhört, dann greift er übernatürlich in die natürliche Weltordnung ein. Das ist ein Wunder.
Einst besuchten wir eine Frau in einer Klinik in Deutschland. Als wir die Klinik verließen, fing es an zu regnen. Es war kalt und die Straßen waren leer. Wir brauchten ein Taxi, aber unser Freund, der mit diesem Stadtteil vertraut war, sagte uns, wir würden lange auf ein Taxi warten. Meine Frau betete, und fast sofort erschien ein Taxi.
Ein Freund sagte uns, seine Frau war am Sterben. Sein Herz war zerbrochen. Die Ärzte versuchten nicht mehr, ihr Leben zu retten, und wartete nur auf ihren Tod. Meine Frau und ich betete, und die Frau erholte sich und kehrte nach Hause zurück.
Diese Frau war über 70 Jahre alt und hatte allerlei gravierende Gesundheitsprobleme. Sie musste immer wieder ins Krankenhaus.
Zwei Jahre später war sie wieder am Sterben. Die Ärzte konnten nicht mehr helfen. Wir beteten wieder, und gegen alle Erwartungen kehrte sie wieder nach Hause.
Wenn die Zeit der Wunder vorbei ist, dann erhört Gott keine Gebete mehr, denn jede Gebetserhörung ist ein Wunder.
Doch wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt, und es wird euch gewährt werden! Joh 15,7 NLB
Diese Aussage ist keine theologische Theorie, sondern eine Verheißung von Jesus selbst.
Viele wollen solche Verheißungen verwässern oder infrage stellen, aber bitte lass dich nicht dadurch fehlgeleitet
Du brauchst kein Wunder, bis du ein Wunder brauchst.
Du kannst dich auf Jesus verlassen. Er liebt dich.
Donnerstag, 4. Mai 2023
Ehrfurcht vor Gottes Heiligkeit
Ein Mann ging mit zwei Hunden spazieren. Als beide Hunde ungehorsam waren, züchtigte er beide Hunde. Einem Hund gab er einen ziemlich harten Schlag auf die Nase, aber den anderen Hund schimpfte er nur mit scharfer Stimme.
Fragte ihn ein Passant, warum er so ungerecht sei. Sicherlich sollte er beide Hunde gleich behandeln. Der Mann mit den Hunden entgegnete, dass er beide Hunde liebe, aber die Hunde hätten ein unterschiedliches Temperament.
Es gibt Menschen, die Gott nie ernst nehmen, außer dass sie harte Reden über die Flammen der Hölle hören. Es gibt andere, die demütig reagieren, wenn sie nur eine sanfte Botschaft über Gottes Liebe und Heiligkeit hören.
Es gibt Menschen, die durch Mobbing von der Kanzel tief verletzt worden sind. Auch wenn sie manchmal von Gottes Heiligkeit zu hören brauchen, können sie harte Reden nicht ertragen, ohne von dem Prediger oder selbst von Gott eingeschüchtert zu fühlen.
Es gibt Christen, die strenge Predigten oft hören müssen, und andere, die immer wieder Gottes sanftmütige Zusicherung brauchen.
Es gibt Christen, die durch viele harte Predigten so verletzt worden sind, und sie überreagieren, bis sie nicht mehr die deutlichen biblischen Texte über Gottes Urteil ertragen wollen.
Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. Mk 16,16 SLT
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Joh 3,18 SLT
Sie bilden sich ein, dass alle irgendwann in Gottes Himmel landen werden.
Wie würden sich die gläubigen Juden fühlen, wenn sie eines Tages Hitler im Himmel gegenüberstünden? Wie könnte Gott in diesem Fall als gerecht angesehen werden?
Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat. Joh 3,16–18 SLT
Gott liebt uns alle, ohne Ausnahme und ohne Bedingungen. Wir können Gottes Liebe nie verdienen, aber wir können seine Gnade und Vergebung akzeptieren oder ablehnen.
Dienstag, 21. März 2023
Wie Kannst du Gott Verstehen?
Als Student war ich noch kein Christ, aber ich glaubte irgendwie an Jesus. Christ zu sein bedeutet mehr als nur zu glauben. Es bedeutet Hingabe und Nachfolge.
Wir werden durch den Glauben gerettet und nicht durch Werke, aber Glaube im biblischen Sinne impliziert Vertrauen und Hingabe.
Ich betete, las die Bibel und besuchte Gottesdienste, aber ich war kein Jünger.
Aber ich lese in der Bibel, dass schwache Gläubige auch in den Himmel kommen werden.
Jesus wurde zusammen mit zwei Verbrechern gekreuzigt. Beide verfluchten Jesus, aber einer von ihnen dachte dann anders und erkannte Jesus demütig an.
Und er sprach zu Jesus: „HERR, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst!“
Und Jesus sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Lk 23,42–43 lut.heute
Mein Vater hat erst mit 88 Jahren geglaubt. Er war bereits seit drei Jahren in einem Altersheim, hilflos, bettlägerig, etwas blind und ein wenig dement.
Meine Frau betete mit ihm um Frieden mit Gott durch den Glauben an Jesus. Er sagte nichts, drückte aber ihre Hand. Von diesem Tag an hörten wir nie wieder ein Wort der Verzweiflung.
Wenn du errettet sein willst, musst du Jesus mit deinem ganzen Leben vertrauen.
Der Verbrecher, der neben Jesus am Kreuz hing, war innerlich gebrochen. Auch mein Vater war mit 88 Jahren hilflos und gebrochen. Viele kommen erst dann zum Glauben, wenn sie zerbrochen sind.
Aber viele gebrochene Menschen wollen nicht umkehren, auch wenn Jesus der einzige Ausweg aus ihrer Klemme ist.
Einer der Verbrecher am Kreuz wollte Jesus anerkennen, der andere aber nicht.
Wir können nur durch Gottes Barmherzigkeit gerettet werden. Wir müssen ein wenig demütig sein, denn wir müssen erkennen, dass wir Gottes Vergebung brauchen. Ohne Gottes Gnade können wir niemals gut werden.
Als Student war ich ziemlich stolz, dass ich ein idealistischer Denker war. Ich habe philosophische Theologie gelesen, aber Mutmaßungen über Gott führen oft nicht zu einer persönlichen Begegnung mit Gott selbst.
Wenn wir Gott verstehen wollen, müssen wir zuerst Gott selbst begegnen. Erst dann können wir anfangen, ein bisschen zu verstehen.
Alle Erkenntnis beginnt damit, dass man Ehrfurcht vor dem Herrn hat. Nur ein Dummkopf lehnt Weisheit ab und will sich nicht erziehen lassen. Spr 1,7 HfA
Nikodemus war ein theologisch ausgebildeter Jude. Er suchte eine private Begegnung mit Jesus, weil er besser verstehen wollte.
Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern namens Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.
Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: „Meister, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, außer wenn Gott mit ihm ist.“
Jesus antwortete ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ Joh 3,1–3 lut.heute
Nikodemus war kein schwacher oder gebrochener Mensch, aber er war nicht so stolz, wie manche anderen Pharisäer. Er erkannte, dass seine Theologie nicht reichte, um Jesus und Gott wirklich zu verstehen.
Jesus sagte, wir brauchen nicht bessere Theologie, sondern ein neues Leben, das nicht durch unseren Verstand kommt, sondern übernatürlich von Gott selbst. Erst dann können wir offen sein, Gottes Wesen wahrzunehmen.
Samstag, 10. Dezember 2022
Probleme mit Glauben bewältigen
Du gibst dein Bestes als Mutter oder Vater, aber dein Kind geht schief.
Wenn du deinen Job verlierst, wenn du krank wirst, wenn das Leben nicht glattläuft, hast du Probleme.
Was sagt die Bibel über die Probleme im Leben?
Liebe Brüder und Schwestern! Betrachtet es als besonderen Grund zur Freude, wenn euer Glaube immer wieder hart auf die Probe gestellt wird.
Ihr wisst doch, dass er durch solche Bewährungsproben fest und unerschütterlich wird. Jakobus 1,2–3 HfA
Wenn du in einem Einkaufszentrum parkst und zu deinem Auto zurückkommst, findest du eine große, hässliche Delle. Wie reagierst du? Mit Freude? Ich nicht.
Vielleicht müssen wir unsere Sichtweise ändern. Wir können lernen, Gott in allen Problemen zu vertrauen. Gott will immer helfen. Dankbarkeit für Gottes Hilfe ändert alles.
Es ist wichtig, für Gottes Hilfe dankbar zu sein, nachdem er geholfen hat.
Wenn du mit Gottes Liebe vertraut bist, kannst du im Voraus dankbar sein, dass Gott eine Lösung für deine Probleme hat, wo du bis jetzt keinen Ausweg gefunden hast.
In diesem irdischen Leben werden wir immer auf Probleme, Rückschläge und Enttäuschungen stoßen. Wir müssen lernen, diese Realität zu als normal zu akzeptieren.
Was sagte Jesus dazu?
Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33 ELB
Wenn wir nicht mit schwierigen Problemen rechnen, werden wir immer gestresst sein, weil die Probleme sowieso immer auftauchen werden.
Wenn wir in der Bibel lesen, dass wir mit Gottes Hilfe überwinden können, dann sollen wir erwarten, dass wir immer wieder etwas erfahren werden, das wir überwinden müssen.
Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Angst oder Verfolgung oder Hungersnot oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?
Wie geschrieben steht: »Deinetwegen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir gerechnet worden.«
Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat. Römer 8,35–37 ELB
In der Bibel sehen wir, wie Gott seine Kinder immer wieder mit Wundern gerettet hat.
Wenn wir diese Wunder studieren, werden wir feststellen, dass die Menschen, die ein Wunder erlebten, in vielen Fällen keinen anderen Ausweg hatten.
Du brauchst keine Heilung, bis du krank bist. Du brauchst kein Wunder, bis du ein Wunder brauchst.
Mittwoch, 7. Dezember 2022
Gib nie auf
Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen; Psalm 91,7 SLT
Warum beten so viele Christen für Heilung, Schutz oder Fürsorge, aber sie empfangen nicht?
Ich habe immer wieder Wunder erlebt, aber ich will nicht so einer sein, der auf andere herabschaut, weil sie kein Wunder erlebt haben.
Wir wissen oft nicht, warum jemand nicht geheilt wurde, und wir sollen auch nicht urteilen.
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Matthäus 7,1 SLT
Als ich vor mehr als 40 Jahren von einem schrecklichen Nervenzusammenbruch geheilt wurde, habe ich oft Angst gespürt. Ich hatte viele Panikattacken. Ich zweifelte oft und brauchte starke Ermutigung von Christen mit stärkeren Glauben.
Ich sah auch andere Christen, die Geisteskrank waren und nicht geheilt wurden.
Ich brauchte starke Medikamente und für mich waren Tabletten und Gebet beide gültig und wichtig.
Aber ich betete immer wieder für Heilung, und strebte, Gott zu vertrauen und Heilung zu erwarten.
Welche Haltungen würde ich empfehlen?
Gib nie auf! Heilung kommt meistens nicht sofort oder schlagartig. Lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen.
Lass dich keine Minute über die Enttäuschungen von anderen kranken Menschen denken oder sprechen.
Alles geht um Gottes liebe und heilende Kraft für dich, für dich selbst.
Glaubst du, dass Gott deine Sünden vergibt? Manche glauben das, aber sind nicht sicher, ob Gott sie heilen will.
Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten. Psalm 103,3 NLB
Derselbe Gott, der Vergebung der Sünden verspricht, hat dir in derselben Bibel in demselben Bibelvers auch versprochen, alle deine Krankheiten zu heilen.
Egal wer nicht geheilt wird, egal was andere Christen glauben, egal wie oft du selbst enttäuscht worden bist, musst du an Gottes Liebe und Gottes Verheißungen für dich selbst festhalten.
Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen; Psalm 91,7 SLT
So gebt nun acht, dass ihr tut, wie der HERR, euer Gott, euch geboten hat; und weicht nicht ab davon, weder zur Rechten noch zur Linken, 5. Mose 5,32 SLT
Gib keine Acht auf andere Christen, die krank bleiben. Schau nicht zur Rechten noch zur Linken.
Mittwoch, 23. November 2022
Gott will mehr geben
Warum erwarten wir so wenig von Gott?
Wir beten um Regen, und erwarten vielleicht nur ein paar Tropfen. Wir beten um Heilung, und wir sind nicht sicher, ob Gott wirklich heilen will.
Wir beten um Brot, und erwarten vielleicht nur ein paar Krümel.
Jesus sagte, ich solle Gott als meinen gütigen Vater ansehen.
Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Würde etwa jemand von euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es um ein Stück Brot bittet?
Oder eine Schlange, wenn es um einen Fisch bittet?
Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes schenken, die ihn darum bitten!« Matthäus 7,8–11 HfA
Ich habe wunderbare Gebetserhörungen erlebt. Ich habe für eine Frau gebetet, die ein tödliches Gift genommen hatte. Nach einer kurzen Zeit in einer Klinik erholte sie sich vollständig.
Aber manchmal betet man scheinbar vergebens.
Jesus sagte, wir müssen beharrlich beten, und nicht schnell aufgeben.
Ich betete 25 Jahre lang für meine Mutter. Sie bekehrte sich auf ihrem Sterbebett.
Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt … Epheser 3,20 SLT
Alles, was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis. Jakobus 1,17 HfA
Was kann man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?
Gott hat sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle dem Tod ausgeliefert. Sollte er uns da noch etwas vorenthalten? Römer 8,31–32 HfA
Rufe zu mir, dann will ich dir antworten und dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen, von denen du nichts weißt! Jeremia 33,3 HfA
Donnerstag, 17. November 2022
Gott ist besser als du denkst
Wenn du an Jesus glaubst, und Gott vom Herzen vertraust, brauchst du keine Furcht vor dem Tod zu haben.
Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Johannes 14,1–2 SLT
Als Lazarus starb, war seine Schwester tief erschüttert.
Da sprach Martha zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärst, mein Bruder wäre nicht gestorben! Johannes 11,21 SLT
Jesus tröstete sie mit der Verheißung, dass unser Leben mit dem irdischen Tod nicht zu Ende ist.
»Dein Bruder wird auferstehen!«, gab Jesus ihr zur Antwort.
»Ja, ich weiß«, sagte Marta, »am letzten Tag, bei der Auferstehung der Toten.« Johannes 11,23–24 HfA
Martha glaubte dies bereits, aber Jesus wollte ihr noch etwas Besseres offenbaren.
Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,
und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Johannes 11,25–26 EÜ
Sie glaubte das einigermaßen, aber Jesus wollte ihre Erwartungen weit übertreffen.
Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt. Epheser 3,20 HfA
Lazarus war schon vier Tage tot, aber Jesus erweckte ihn zu einem neuen Leben, nicht nur wiederhergestellt, sondern nicht mehr krank.
Egal wie schwach dein Glauben sein mag, will Jesus dir helfen.
Egal wie stark dein Glauben, will Jesus deine Erwartungen übertreffen.
Gott ist besser, als du denkst.
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11 SLT
Montag, 17. Oktober 2022
Halte Fest an Gottes Frieden
Du glaubst fest, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Du hast oft wunderbare Erfahrungen mit Gott gehabt. Du hast Heilungen von Gott empfangen. Gott hat deine Gebete auf wunderschöne Art beantwortet.
Trotzdem findest du es manchmal schwer, Gottes Nähe zu spüren.
Du willst dein Zeugnis abgeben, aber du hast einen Knoten im Bauch, als ob der liebevolle Heilige Geist nicht mehr da wäre.
Jesus hat Liebe, Freude und Frieden versprochen, oder? Sicher, aber soll das bedeuten, dass wir immer jede Minute nur herrliche Ruhe genießen werden?
Schau mal in die Bibel. Du wirst sehen, wie Johannes der Täufer, Jesus und dann Paulus unglaublich schwierige Probleme überwinden mussten.
Johannes der Täufer wurde fast von Zweifeln überwunden. Paulus hat ganz offen mitgeteilt, wie er gegen seine eigenen Charakterfehler kämpfen musste.
Ich weiß: So wie ich von Natur aus bin, wohnt in mir nichts Gutes. Der Wille zum Guten ist bei mir zwar vorhanden, aber nicht die Fähigkeit, es zu tun.
Ich tue nicht das, was ich eigentlich will – das Gute. Sondern ich tue das, was ich nicht will – das Böse. Römer 7,18–19 BB
Derselbe Paulus hat auch von dem Frieden mit Gott geschrieben.
Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EÜ
Wir haben Zugang zu Gottes Frieden und Gnade, aber wir erleben diesen Segen nicht immer. Wir haben eine menschliche Natur und wir haben einen Feind im geistlichen Bereich.
Wir müssen uns nicht von unseren menschlichen Gefühlen hin und her treiben lassen.
Wenn unser Frieden im Geist von unserer eigenen Heiligkeit abhängig wäre, würden wir alle verloren gehen. Aber unser Frieden kommt von Jesus selbst, durch sein Opfer am Kreuz.
Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EÜ
Dieser Frieden kommt durch Jesus, auf Grundlage der Gnade Gottes. Nur durch diese Gnade können wir weiterhin in diesem Frieden leben.
Durch seine unendliche Gnade vergibt Gott uns immer wieder und ermöglicht uns, trotz unserer Vergehen in Gottes Liebe weiterzugehen.
Durch ihn haben wir auch freien Zugang zu der Gnade bekommen, in der wir jetzt leben. Das geschah im Glauben. Und die Hoffnung, mit der wir nun der Herrlichkeit Gottes entgegengehen dürfen, erfüllt uns mit Freude und Stolz. Römer 5,2 NeÜ
Paulus hat oft von Gnade und Frieden geschrieben, aber auch von Kampf. Kampf und Frieden? Wie gehören Kampf und Frieden zusammen?
Kämpfe den guten Kampf, der zu einem Leben im Glauben gehört, und ergreife das ewige Leben, zu dem Gott dich berufen hat und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast. 1. Timotheus 6,12 NeÜ
Wir haben eine sterbliche menschliche Natur. Wir sind Müdigkeit, Stress, Trauma und Krankheiten ausgesetzt. Wir müssen immer wieder eine Entscheidung treffen, und an Gottes Gnade und Frieden festhalten.
Mittwoch, 10. November 2021
Jesus heilt unheilbare Krankheiten
Das Emphysem ist eine unheilbare Krankheit, aber bei Gott ist nichts unmöglich.
Mein Vater war 70 Jahre alt und noch nicht gläubig. Er hatte seit vielen Jahren 40 Zigaretten pro Tag geraucht und seine Lungen waren fast kaputt. Er hatte Emphysem und seine älteren Brüder starben mit 59 und 65 Jahren. Ich betete, dass mein Vater leben würde, bis er sich bekehrte.
Mein Vater bekehrte sich mit 88 Jahren und mit 91 Jahren war er noch am Leben, aber ziemlich dement und halb blind.
Ich teilte mein Zeugnis in meiner Gemeinde, wie Gott mein Gebet gehört hatte und meinem Vater ein langes Leben gegeben habe, damit er errettet sein soll.
Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!« Psalm 91,16
Ich erklärte, wie Gott diese Verheißung in dem Leben meines Vaters wunderbar erfüllt hatte, und wie ich das nur als ein total übernatürliches Wunder verstehen konnte.
Dann betete ich nochmals und bat Gott um meinen Vater einen schnellen Tod zu geben, weil das irdische Leben für meinen Vater eine Qual geworden war.
Ich bat Gott ein Zeichen zu geben, um sein Wort zu bestätigen. Ich bat Gott, dass mein Vater genau 16 Tage nach seinem 91. Geburtstag im Frieden sterben würde und das ist genau passiert.
Mein Vater starb ein paar Minuten vor 16 Uhr am 22. September 2014, 16 Tage nach seinem Geburtstag.
Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!« Psalm 91,16
Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! Joh 20,29
Gott ist nicht verpflichtet, uns solche Zeichen zu geben.
Ich habe dieses Zeichen nicht von Gott verlangt, aber Gott gibt uns manchmal ein Zeichen als ein Zeugnis, als eine Hilfe für andere, damit sie zum Glauben kommen oder im Glauben ermutigt werden.
Dienstag, 2. November 2021
Gottes Kraft steht uns zur Verfügung
Oft halten wir fest an unseren üblichen christlichen Vorgehensweisen, die zwar oft gut sind, aber Gott hat noch mehr für uns.
Es ist gut, für die Kranken zu beten, und wir sehen oft gute Ergebnisse, aber wir sind oft enttäuscht.
Wenn wir scheinbar umsonst für Heilung beten, sagen manche, es sei nur manchmal Gottes Wille, die Kranken zu heilen.
Aber die Grundlage unseres Glaubens, laut Luther, ist nicht die übliche Ordnung in unserer Konfession, sondern Sola Scriptura, nur die Heilige Schrift, nur die Bibel.
In der Bibel hat Jesus niemals gesagt, jemand soll krank bleiben, um seinen Charakter aufzubauen.
In der Bibel hat Jesus niemanden zurückgewiesen, der Heilung suchte.
Ein Mann brachte seinen offensichtlichen epileptischen Sohn zu den Jüngern, und sie konnten ihn nicht heilen.
In solchen Situationen gibt es heute manche Charismatiker, die den Vater wegen seines Unglaubens beschuldigen würden, aber Jesus urteilte anders. Er beschuldigte die Jünger.
Ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht, aber sie konnten ihm nicht helfen.«
Jesus antwortete: »Ihr uneinsichtigen, ungläubigen Menschen! Wie lange muss ich noch bei euch sein, bis ihr endlich glaubt? Wie lange muss ich euch noch ertragen? Bringt den Jungen zu mir.« Matthäus 17,16–17 NLB
Jesus gab dann zu verstehen, dass seine Nachfolger nicht nur mit Gottesvertrauen beten sollen, sondern göttliche Autorität gegen Krankheit und Dämonen ausüben sollen.
Als sie später wieder unter sich waren, fragten die Jünger Jesus: »Warum konnten wir diesen Dämon nicht austreiben?«
»Weil euer Glaube so gering ist«, sagte Jesus. »Ich versichere euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: ›Rücke dich von hier nach da‹, und er würde sich bewegen. Nichts wäre euch unmöglich.« Matthäus 17,19-20 NLB
Warum hat Jesus so hart zu seinen Jüngern gesprochen? Wegen eines Mangels an Liebe? Gott behüte!
Jesus liebte sie innig. Er wollte nicht, dass sie so bleiben, wie sie waren, sondern sie anspornen, im Glauben weiter voranzukommen.
So ist es auch bei uns. Wenn wir denken, dass Gott unsere Gebete um Heilung nicht erhört hat, weil es nicht seinem Willen entsprach, ist das nur eine Ausrede, um unseren Mangel an Glauben zu rechtfertigen. Jesus will uns anspornen, im Glauben höher zu steigen.
Oft halten wir fest an unseren üblichen christlichen Vorgehensweisen, die zwar oft gut sind, aber Gott hat noch mehr für uns.
Es ist gut, Kranken zu helfen, aber es ist besser, wenn wir mit übernatürlichem Glauben, Gottes Wunderkraft freizusetzen.
Es ist gut, biblische Gebote umzusetzen, aber noch besser ist es, wenn du auch die Stimme des Heiligen Geistes wahrnimmst und Gottes Führung folgst.
Gott wird seinem Wort nie widersprechen, aber er möchte dir jeden Tag neue Einsichten schenken und oft konkrete Anweisungen geben, um Gottes Absicht in einer bestimmten Situation zu erfüllen.
Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Johannes 10,27 NLB
Denn die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Kinder Gottes. Römer 8,14 EÜ
Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere als diese vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Johannes 14,12 EÜ
Und was für Werke hat Jesus vollbracht?
Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm. Apostelgeschichte 10,38 NLB
Jesus hat uns nicht nur beauftragt, alle möglichen guten Werke zu tun, sondern auch die himmlische Kraft Gottes freizusetzen, um Menschen von allen möglichen Krankheiten und Belastungen zu befreien.
Mittwoch, 6. Oktober 2021
Wunder im alltäglichen Leben
In unserer Zeit haben wir manche begabten Evangelisten gesehen. In vielen Versammlungen werden viele geheilt und auch viele bekehren sich zu Jesus.
Manche behaupten, wir sollen Wunderheilungen nicht begeistert proklamieren, weil nicht alle geheilt werden.
Sollen Ärzte nicht mehr Kranken betreuen, weil manche nicht besser werden?
Sollen Chirurgen keine Operationen mehr vornehmen, weil manche Eingriffe nicht helfen?
Sollen Kinder nicht mehr zur Schule gehen, weil manche Kinder versagen?
Ich glaube, wie müssen Jesus nachfolgen. Sollen wir versuchen, tugendhaft wie Jesus zu leben? Natürlich.
Sollen wir wie Jesus die gute Nachricht vom Ewigen Leben proklamieren?
Sollen wir leidenden Menschen barmherzig lieben?
Aber nichts mehr?
Wie hat Jesus gedient?
Gott hatte Jesus von Nazaret mit dem Heiligen Geist gesalbt und mit Kraft erfüllt. Gott war mit ihm, und so zog er umher, tat den Menschen Gutes und heilte alle, die der Teufel in seiner Gewalt hatte. Apostelgeschichte 10,38 NeÜ
Ohne regelmäßige Wunderheilungen wäre die Geschichte von Jesus total anders aussehen. Für Jesus waren Wunderheilungen unentbehrlich. Deshalb sollen Heilungen und Wunder in unserem christlichen Leben sehr wichtig sein. Sonst würden wir Jesus nicht so darstellen, wie er wirklich war.
Aber manche behaupten, diese Wunder waren nur für damals bestimmt.
Was hat Jesus dazu gesagt?
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe. Johannes 14,12 SLT
Warum sollen wir denn Wunder erwarten und dafür beten? Weil Jesus uns gesagt hat, sein übernatürlicher Dienst unser Vorbild sein soll.
Warum?
Weil in seinem Dienst auf Erden hat Jesus Gottes ewigen Charakter genau dargestellt hat, und das ist auch unsere Aufgabe.
Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns.
Jesus sagte zu ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Johannes 14,8–9 EÜ
Jesus wies keinen Kranken ab, der vor dem Kreuz um Heilung bat. Zeichen, Wunder und Heilungen waren kein Sonderangebot, sondern eine Offenbarung von Gottes ewigem Charakter.
Leider haben manche Leiter in der evangelischen Tradition das nicht verstanden, aber unser Vorbild ist nicht evangelische Theologie, sondern Jesus selbst, wie er in der Bibel erscheint.
Ein bekannter Evangelist erklärte, Jesus habe ihm gesagt, er soll jeden Tag ein Wunder erwarten. Das sollte er den Christen mitteilen:
„Erwarte jeden Tag ein Wunder.“
Ziemlich radikal, oder?
Aber wenn wir die Geschichte Jesus in der Bibel lesen, sehen wir, dass Jesus genau so gedacht und gehandelt hat. Jesus ist unser Vorbild.