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Freitag, 3. Oktober 2025

Du Kannst Überall für Alle Beten

 Ich las gerade ein Buch mit täglichen Andachten von Max Lucado, als mich seine Auslegung dieses Verses inspirierte.

Vor allem anderen fordere ich euch auf, für alle Menschen zu beten. Bittet bei Gott für sie und dankt ihm. 1. Tim 2,1 NLB

Er ermutigte mich, für die Menschen in meiner Umgebung zu beten.

Sofort kam mir der Name eines Mannes in den Sinn, der vor 60 Jahren in meiner Klasse war. Ich habe ihn im Internet gesucht und die Geschichte seiner erstaunlich erfolgreichen Karriere gelesen. 

Da kein Hinweis auf den christlichen Glauben zu finden war, habe ich für ihn gebetet, dass er eine direkte persönliche Begegnung mit Jesus Christus haben möge. Man kann in diesem Leben alles haben und dennoch keine Hoffnung auf Ewigkeit.

Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert? Mk 8,36 NLB

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. 
Er wird ewig leben, weil er an mich geglaubt hat, und niemals sterben...«
Joh 11,25–26 NLB

Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Joh 14,6 NLB

Gott ist dein Schöpfer. Wenn du erfolgreich bist, dann deshalb, weil Gott dir Talente gegeben hat und du sie genutzt hast. Aber vergiss niemals, wer dir diese Fähigkeiten gegeben hat.

Ich habe für diesen Mann gebetet und bin sicher, dass Gott meine Gebete erhören wird.

Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden. 
Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft.
Mt 7,7–8 NLB

Wenn du an Jesus glaubst, kannst du um Segen für dich selbst bitten, und Gott wird dir antworten. 
Du kannst für deine Familie und Freunde beten, und Gott wird dir antworten.

Aber hör damit nicht auf.

Bete für alle Menschen. Aber das ist doch sicher unmöglich. Das stimmt. 


Aber wenn ich spazieren gehe oder einkaufen bin, bemerke ich oft jemanden, der traurig oder gebrochen aussieht, und dann bete ich still für ihn. Ich bin mir sicher, dass ich, wenn ich in den Himmel komme, einige dieser traurigen und gebrochenen Menschen treffen werde, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und für die ich gebetet habe.

Wenn du Jesus nachfolgst, unterschätze niemals die Kraft Gottes, deine kleinen Gebete zu erhören.

Donnerstag, 27. März 2025

Wir Brauchen Mut

 Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ja, ich stehe dir bei! Ja, ich halte dich mit der rechten Hand meiner Gerechtigkeit! Jes 41,10 ZB 2007

In der Bibel sagt Gott seinem Volk oft: „Fürchte dich nicht“ oder „Hab keine Angst“.

    In einigen Texten sagt Gott seinem Volk, dass ihre Ängste eingebildet sind, dass es überhaupt nichts gibt, wovor man Angst haben müsste.

In Matthäus 14 befanden sich die Jünger bei rauer See in einem Boot. Als sie Jesus auf dem Wasser gehen sahen, dachten sie, er sei ein Geist.

Sogleich aber redete Jesus mit ihnen: Seid getrost, ich bin es. Fürchtet euch nicht! Mt 14,27 ZB 2007

Als der Engel Gabriel zu Maria kam, beruhigte er sie.

Und der Engel sagte zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott: Lk 1,30 ZB 2007

Gottes Volk hat vor übernatürlichen Manifestationen himmlischer Herrlichkeit nichts zu befürchten.
Andererseits gibt es Situationen, in denen wir echte Gründe haben, Angst zu haben, aber Gott ruft uns trotzdem dazu auf, keine Angst zu haben.

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können. Fürchtet euch mehr vor dem, der Seele und Leib in der Hölle verderben kann. Mt 10,28 ZB 2007

Hier sagt Jesus: Fürchtet euch nicht, auch wenn ihr grausamer Verfolgung und möglicherweise dem Martyrium ausgesetzt seid. Es ist ein Aufruf zu Mut und Vertrauen in Gottes Erlösung.

  Es ist auch eine Warnung, sich an Gottes Strafe für Feigheit zu erinnern.

Gott ist Liebe

Beim Lesen der Bibel sehen wir immer wieder, dass es zwei wesentliche Aspekte der Liebe Gottes gibt.

Diese sind Trost und Herausforderung.

Eines Tages, als Jesus am Ufer des Sees Genezareth entlangging, sah er zwei Brüder, die ihre Netze auswarfen. Simon, der später Petrus genannt wurde, und Andreas waren von Beruf Fischer.
Jesus rief ihnen zu: »Kommt mit und folgt mir nach. Ich will euch zeigen, wie man Menschen fischt!«
Mt 4,18–19 NLB

Was für ein Segen, eingeladen zu werden, Vollzeit mit Jesus zu leben und die Kraft zu erhalten, Männer und Frauen zu retten, sie vor der Verdammnis zu bewahren!

  Aber was für eine Herausforderung, die Sicherheit eines erfolgreichen Familienfischereibetriebs aufzugeben und im Glauben an Gottes tägliche Versorgung zu leben!

Ich habe einen Freund, der früher ein überzeugter Muslim in Saudi-Arabien war.

Muslime haben keine Gewissheit der Erlösung. Sie leben in der Hoffnung, dass sie gut genug sein könnten, um dem Höllenfeuer zu entkommen.

Als George Jesus kennenlernte, hatte er den Trost, den Gott zu kennen, der ihn wirklich als seinen lieben Sohn liebte.

Einige Muslime wünschen sich eine solche persönliche Beziehung zu Gott, aber ihre heiligen Schriften bieten keine Hoffnung auf eine solche Erfüllung.

Aber es war eine Herausforderung, in seinem eigenen Land abgelehnt und verfolgt zu werden. Es war eine Herausforderung, als Flüchtling nach Australien zu fliehen.

Gott berief ihn, an einer australischen Universität zu studieren, wo es viele arabische muslimische Studenten gibt. Keiner von ihnen entkommt Georges persönlicher, gezielter Verkündigung von Jesus.

Einmal sprach George auf dem Campus mit einem arabischen muslimischen Missionar, einem von vielen militanten muslimischen Missionaren, die von ölreichen Arabern finanziert und in die ganze Welt geschickt werden.

  • „Warum predigen Sie den Islam?„, fragte mein Freund.

  • “Weil ich in den Himmel kommen möchte„, antwortete der muslimische Missionar.

  • “Das ist sehr egoistisch!“, sagte George. ‚Ich weiß, dass ich im Himmel ein Zuhause habe. Ich predige Jesus, weil ich möchte, dass ANDERE MENSCHEN in den Himmel kommen.‘

  • Wir haben den Trost, zu wissen, dass Gott im Himmel ein Zuhause für uns vorbereitet hat.

  • Wir haben die Herausforderung, andere mit der guten Nachricht von Gottes Güte zu erreichen.

Dienstag, 5. September 2023

Kraft für das Christliche Leben

 Last uns aber im Gutestun nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ermatten. Gal 6,9 SLT

Echte Christen wollen immer Jesus nachfolgen, Gott dienen und anderen helfen. Das soll selbstverständlich sein, aber es ist nicht so einfach.

Es gibt Christen, die alle Erwartungen ihrer Familie, Kollegen und Vorgesetzten oder Pastoren erfüllen müssen. Sie fühlen sich verpflichtet, niemals nein zu sagen. Sie werden wie Aschenputtel, überwältigt von Pflichten, ausgelaugt und ohne Freude.

Sie sind im Gutestun extrem ermüdet, aber Paulus sagt, wir sollen im Gutestun nicht ermüdet werden. Etwas ist schiefgegangen.

Aber Paulus sagte auch, dass Gott uns Kraft gibt, alles zu tun.

Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. Phil 4,13 SLT

Aber das funktioniert nur, wenn man erkennt, was man machen soll, und was man nicht machen soll.

Petrus erhielt den Ruf, Missionar zu werden, aber er musste seine Arbeit als Fischer aufgeben. Er konnte nicht beides tun.

Vor ein einigen Jahren habe ich als Sprachlehrer gearbeitet. Ich war in einer guten Kirche, die jeden Freitag nach der Abendversammlung im Rotlichtviertel auf der Straße missionierte. Es war ein guter Dienst, und ich machte mit.

Aber dann war ich am Samstag müde. Mir wurde klar, dass meine Berufung darin bestand, über Blogs und soziale Medien im Internet zu missionieren. Ich konnte nicht als Lehrer arbeiten, auf die Straße gehen und gleichzeitig für Gott lesen und schreiben.

Dann habe ich die Straßenmission aufgegeben.

Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. Phil 4,13 SLT

Ich vermag nicht alles, was ich tun könnte, sondern alles, wozu Jesus mich beruft.

Dienstag, 21. März 2023

Wie Kannst du Gott Verstehen?

Als Student war ich noch kein Christ, aber ich glaubte irgendwie an Jesus. Christ zu sein bedeutet mehr als nur zu glauben. Es bedeutet Hingabe und Nachfolge. 

Wir werden durch den Glauben gerettet und nicht durch Werke, aber Glaube im biblischen Sinne impliziert Vertrauen und Hingabe.
Ich betete, las die Bibel und besuchte Gottesdienste, aber ich war kein Jünger.

Aber ich lese in der Bibel, dass schwache Gläubige auch in den Himmel kommen werden. 

Jesus wurde zusammen mit zwei Verbrechern gekreuzigt. Beide verfluchten Jesus, aber einer von ihnen dachte dann anders und erkannte Jesus demütig an.

Und er sprach zu Jesus: „HERR, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst!“
Und Jesus sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“
Lk 23,42–43 lut.heute


Mein Vater hat erst mit 88 Jahren geglaubt. Er war bereits seit drei Jahren in einem Altersheim, hilflos, bettlägerig, etwas blind und ein wenig dement. 

Meine Frau betete mit ihm um Frieden mit Gott durch den Glauben an Jesus. Er sagte nichts, drückte aber ihre Hand. Von diesem Tag an hörten wir nie wieder ein Wort der Verzweiflung.

Wenn du errettet sein willst, musst du Jesus mit deinem ganzen Leben vertrauen.

Der Verbrecher, der neben Jesus am Kreuz hing, war innerlich gebrochen. Auch mein Vater war mit 88 Jahren hilflos und gebrochen. Viele kommen erst dann zum Glauben, wenn sie zerbrochen sind.

Aber viele gebrochene Menschen wollen nicht umkehren, auch wenn Jesus der einzige Ausweg aus ihrer Klemme ist.

Einer der Verbrecher am Kreuz wollte Jesus anerkennen, der andere aber nicht.

Wir können nur durch Gottes Barmherzigkeit gerettet werden. Wir müssen ein wenig demütig sein, denn wir müssen erkennen, dass wir Gottes Vergebung brauchen. Ohne Gottes Gnade können wir niemals gut werden.

Als Student war ich ziemlich stolz, dass ich ein idealistischer Denker war. Ich habe philosophische Theologie gelesen, aber Mutmaßungen über Gott führen oft nicht zu einer persönlichen Begegnung mit Gott selbst.

Wenn wir Gott verstehen wollen, müssen wir zuerst Gott selbst begegnen. Erst dann können wir anfangen, ein bisschen zu verstehen.

Alle Erkenntnis beginnt damit, dass man Ehrfurcht vor dem Herrn hat. Nur ein Dummkopf lehnt Weisheit ab und will sich nicht erziehen lassen.
Spr 1,7 HfA

Nikodemus war ein theologisch ausgebildeter Jude. Er suchte eine private Begegnung mit Jesus, weil er besser verstehen wollte.

Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern namens Nikodemus, ein Oberster unter den Juden.

Der kam zu Jesus bei Nacht und sprach zu ihm: „Meister, wir wissen, dass du ein Lehrer bist, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, außer wenn Gott mit ihm ist.“

Jesus antwortete ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen.“
Joh 3,1–3 lut.heute

Nikodemus war kein schwacher oder gebrochener Mensch, aber er war nicht so stolz, wie manche anderen Pharisäer. Er erkannte, dass seine Theologie nicht reichte, um Jesus und Gott wirklich zu verstehen.

Jesus sagte, wir brauchen nicht bessere Theologie, sondern ein neues Leben, das nicht durch unseren Verstand kommt, sondern übernatürlich von Gott selbst. Erst dann können wir offen sein, Gottes Wesen wahrzunehmen.


Freitag, 10. Dezember 2021

Was ist echter Glaube?

Muslime glauben, dass sie die Flammen der Hölle vermeiden können, wenn ihre Tugenden ihre Sünden überwiegen. Sie bemühen sich um ein tugendhaftes und religiöses Leben, um sich ihren ewigen Lohn bei Allah zu verdienen.

Jesus lehrte ganz anders.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16 NLB

Dann werden wir mit einer Frage konfrontiert, die unser ewiges Schicksal bestimmt.

Was ist Glaube?

Nach dem Krieg wurden die hohen Leiter der Nazi Regierung in Deutschland verhaftet. Sie mussten sich wegen Kriegsverbrechen vor einem Gericht in Nürnberg verantworten. Manche wurden dann hingerichtet.

Vor dem Prozess setzten die Amerikaner Seelsorger ein, die die Gefangenen seelsorgerisch betreuen sollten.

Einige der führenden Nazis waren katholisch, andere evangelisch. Sie wurden als Kinder getauft und gehörten dieser oder jener Konfession an. Meinst du, diese Verbrecher würden in Gottes Himmel kommen?

Göring war angeblich evangelisch. Er wollte nichts mit Jesus zu tun haben und er wollte auch nicht vor dem Gericht erniedrigt werden. Er hat Suizid begangen.

Hitlers Außenminister reagierte anders. Von Ribbentrop hat Buße getan. Dann müssen wir fragen, was echte Buße sei. Viele besuchen einen Gottesdienst, aber Gott spielt keine wichtige Rolle in ihrem alltäglichen Leben. Sie bekennen dann und wann eine Sünde, aber sie ändern sich nicht.

War Joachim von Ribbentrop wirklich bekehrt? Vor seiner Hinrichtung flehte er seine Frau an, die Kinder christlich zu erziehen.

Als Jesus zu predigen anfing, sagte er den Juden, dass sie glauben müssen. Was sollte das bedeuten? Die meisten Juden glaubten schon an Gott.

Nachdem Johannes der Täufer von König Herodes verhaftet worden war, kam Jesus nach Galiläa, um dort Gottes Botschaft zu verkünden:

»Jetzt ist die Zeit gekommen, Gottes Reich ist nahe. Kehrt um zu Gott und glaubt an die rettende Botschaft!«
Markus 1,14–15 HfA


Was ist echte Buße? Was bedeutet Umkehr? Das altgriechische Wort ist METANOIA. Das bedeutet, eine wesentliche Änderung der Denkweise. Wer im christlichen Sinne umkehrt, ändert sein Denken und seine Haltung, genau wie von Ribbentrop vor seiner Hinrichtung.

Wer echt an Jesus glaubt, glaubt an den auferstandenen Sohn Gottes. Er öffnet sein Herz für die Liebe Gottes. Er glaubt an Gottes Wort und die Botschaft von Jesus selbst.

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir.
Ich schenke ihnen das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen. Niemand wird sie mir entreißen,
Johannes 10,27–28 NLB


Es gibt einen religiösen Glauben, den man in manchen Gottesdiensten findet, aber so viele Leute in Gottesdiensten haben keine persönliche Beziehung mit Jesus.

Welche Rolle spielt Jesus in deinem alltäglichen Leben?

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Matthäus 11,28 NLB

Jesus ist immer noch bei uns. Er hat seinen Heiligen Geist in diese Welt gesandt. Er will dir heute helfen.

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt. Jeremia 33,3 SLT

Freitag, 27. August 2021

Gespräche mit Gott

Seit Jahrhunderten dreht alles in den Kirchen um die Predigt von der Kanzel. Wo finden wir die Predigten im Neuen Testament? Jesus sprach manchmal in einer Synagoge aber oft nicht.
Die Bergpredigt war auf einem Berg oder Berghang.

In dem Johannesevangelium sehen wir wunderbare Lehren von Jesus, aber keine Predigt, wie in einer Kirche oder von einer Kanzel.

Wir sehen wie Jesus Gespräche führt und in diesen Gesprächen lesen wir erstaunliche Lehren.
Im Alten Testament sehen wir, wie Abraham und Mose Gespräche mit Gott selbst führte.

Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie jemand mit seinem Freunde redet. Dann kehrte er ins Lager zurück. Sein Diener aber, Josua, der Sohn Nuns, ein junger Mann, verließ das Innere des Zeltes nicht. 2. Mose 33,11 Bruns

Die Frage ist, ob Abraham und Mose von Gott auserwählt wurden, diese persönlichen Gespräche mit Gott zu führen, die für die meisten von uns nicht bestimmt sind.

Oder sollen wir diese persönlichen Gespräche als ein Vorbild sehen, sodass wir erwarten sollen, dieselbe intime Freundschaft mit Gott zu erleben?

Was sagte Jesus dazu?

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir… Johannes 10,27 Bruns

Jesus sagte nicht, meine Propheten hören meine Stimme.

  • Er sagte nicht, meine Apostel hören meine Stimme.

  • Er sagte nicht, meine ordinierte Pastoren hören meine Stimme.

  • Er sagte nicht, meine Nachfolger hören meine Stimme, solange ich leibhaftig mit ihnen sind.

  • Er sagte nicht, meine Stimme, bis sie das Neue Testament lesen können.

Wenn wir an Jesus glauben, wenn wir seine Jünger sind, sollen wir seine Stimme hören.

Christliche Jüngerschaft ist eine persönliche Beziehung mit Gott, sonst ist das christliche Leben bloß eine passive Religion.

Eine persönliche Beziehung ohne persönliche Gespräche ist undenkbar.


Ein christliches Leben, das auf formelhaften Predigten und passivem Gehorsam beruht, hat wenig mit der Bibel zu tun.

Aber wir haben vielleicht Angst, unsere Gedanken von Gottes Gedanken nicht unterscheiden zu können. Wenn wir versuchen, ein Gespräch mit Gott zu führen, könnten wir uns vorstellen, unsere eigenen Gedanken kämen von Gott. Es ist ein Lernprozess und Gott wird uns für unsere Fehler nicht verurteilen.

Wenn wir aber nur Predigten und Bibelkommentare als maßgebend akzeptieren, werden wir unweigerlich auch die Fehler der Prediger und Bibellehrer schlucken, und alle Prediger und Lehrer machen Fehler. Wir werden dann passive Christen bleiben.

Du wirst nicht erkennen können, was Gott dir persönlich mitteilen will. 

Was ist die Lösung? Wir müssen den Mut haben, Fehler zu machen. Wenn man nur biblische Lehren hat, wird man sowieso Fehler machen. Es ist gut, das zu erkennen. Es ist gut zu erkennen, dass man auch in einer übernatürlichen Beziehung zu Jesus und dem Heiligen Geist Fehler machen wird.

Manchmal spreche ich mit Gott, und ein Gedanke taucht in meinem Sinn auf, welcher so weise ist, dass ich einen Durchbruch erfahre und ich eine wunderbare Lösung für mein Problem habe. Ich weiß, das war Gottes Stimme.

Es gibt andere Zeiten, indem ich bete, und ein Gedanke in meinen Sinn kommt, und ich bin nicht sicher, ob es Gott sei oder nicht. Dann spreche ich mit Gott und manchmal auch mit einem weisen Christen darüber. Dann wird es manchmal klar.

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.

Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin- und hergeworfen wird.
Jakobus 1,5–6 SLT

Wenn du in dieser Unsicherheit bleibst, gib bitte nicht auf. Suche Antworten in der Bibel. Denke tief und lang darüber. Bitte Gott um neue Einsicht.

Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!
Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.
Matthäus 7,7–8 SLT

Montag, 23. August 2021

Gemeinschaft mit Gott Selbst

Wenn wir an Jesus glauben, sind wir errettet.

Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;

und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?
Johannes 11,25–26 ELB


Was ist dieser Glaube, wodurch wir errettet sind? Viele sind als Babys getauft, aber sie wissen nicht was geschehen ist.

Manche werden als Erwachsene getauft, aber man sieht danach in ihrem Leben keine Spur von Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Manche werden liebevolle Menschen, aber andere werden bloß religiös und selbstgerecht.

und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das? Johannes 11,26 ELB

„der da lebt und an mich glaubt.“ Jesus spricht von einem andauernden Leben, das vom Glauben bestimmt und geprägt ist.

Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger;
und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.
Johannes 8,31–32 ELB


Was bedeutet, „in meinem Wort bleibt“?

  • Du sollst die Bibel jeden Tag lesen? Eine gute Idee, aber ist das, was Jesus meinte?
  • Gottes Gebote halten? Auch gut. Wir müssen Gottes Gebote nicht missachten.


Jesus lehrte die Bibel ganz anders als die frommen Juden seiner Zeit.

Jesus war hundert Prozent Bibelmensch, aber er sprach von etwas anders, von einer lebendigen Beziehung mit sich selbst.

Jesus rügte die frommen Bibelprofis, die ihn zuhörten.

Ihr erforscht die Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben, und sie sind es, die von mir zeugen;
und ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt.
Joh 5,39–40 ELB


Was meinte Jesus, als er die Juden ermahnten, sie sollten in seinem Wort bleiben?

Sie sollten so leben, wie Jesus selbst lehrte. Es reicht nicht, mit biblischer Wahrheit einverstanden zu sein. Wir müssen die Lehren von Jesus täglich umsetzen.

Aber wie kann man seine Feinde lieben? Nicht nur nett zu schwierigen Menschen sein, nicht nur für die Bekehrung von Sündern beten, sondern wirklich von der Liebe Gottes zu bösen Menschen berührt werden?

Wir müssen die Lehren von Jesus ernst nehmen, aber das reicht auch nicht.

Als Jesus vor dem Kreuz seine Jünger rief, ihm nachzufolgen, war das sowohl ein Gebot als auch eine Einladung, in persönlicher Gemeinschaft mit ihm zu leben. Petrus und Andreas mussten ihr Fischerboot hinter sich lassen. Matthäus musste sein Geschäft aufgeben.

Damals war Jesus ein umherziehender Prediger. Nachfolge bedeutete oft mit ihm umherzuziehen.

Es gibt auch heute neu bekehrte Christen, die ihren Job oder ihre Heimat verlassen müssen, aber viele sollen bleiben, wo sie sind.

Was bedeutet heute Nachfolge?

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14 SLT

Wir haben heute keine sichtbare Gemeinschaft mit Jesus, aber wir haben Gottes Einladung, in Gemeinschaft mit seinem Geist zu erleben. 

Der Heilige Geist ist kein theologischer Begriff, sondern eine liebevolle Person, eine Person, die dich liebt, wie Jesus selbst.

Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen. 2. Korinther 13,13 SLT

Wir können nur dann so leben, wie Jesus es will, wenn wir uns von der Liebe Gottes innerlich verändern lassen. Jesus hat seinen Heiligen Geist gesandt, um diese innere Heilung zu bewirken.

Donnerstag, 8. Juli 2021

Nachfolge oder nur Theologie?

Tatsache ist, dass viele von uns theologisch zu klug geworden sind, um unsere Feinde zu lieben, sich um die Armen zu kümmern, für die Benachteiligten und an der Seite der Kranken einzutreten und den Menschen zu helfen, die Scherben ihres zerrütteten Lebens aufzusammeln.
Wir perfektionieren die Glaubensbekenntnisse und lehnen die Bedürfnisse ab. 

Beth Moore. Twitter 07/07/21. (Aus dem Englischen übersetzt.)

Es ist gut, Gott besser zu verstehen, aber wenn unsere Kenntnisse von Gott meistens theoretisch sind, können wir nur religiös sein, ohne Jesus nachzufolgen.

Wann sandte Jesus seine Jünger aus, um die Kranken zu heilen? Nachdem sie ihre theologische Ausbildung abgeschlossen hatten? Keineswegs.

Für Jesus war Barmherzigkeit und praktischer Glaube wichtiger als fehlerlose Theologie.

Gott hat viele Glaubenshelden in der Kirchengeschichte aufgerichtet, Männer und Frauen, die Gottes rettende Gnade in vielen Ländern weitergegeben haben. Aber waren sie alle theologisch fehlerlos?

Martin Luther, John Wesley und Dietrich Bonhoeffer tauften Babys. Die Baptisten taufen nur Gläubige.

Luther, John Knox und Charles Spurgeon glaubten, dass die Errettung niemals rückgängig gemacht werden kann.

John Wesley glaubte, dass ein wirklich bekehrter Christ immer noch die freie Wahl hat, sich von Gott abzuwenden und in der Hölle zu landen.

Luther, Wesley, Bonhoeffer und Spurgeon waren ordinierte Pastoren oder Pfarrer, aber Watchman Nee, der große Pioneer der Hauskirchenbewegung in China, glaubte nicht daran.

Leider gibt es so viele Christen, die intensiv streben, alles zu verstehen und immer recht zu haben, sodass sie überhebliche und untaugliche religiöse Kopfmenschen werden.

Wenn du etwas über Gott lernst, musst du diese neue Einsicht in die Praxis umsetzen, um besser zu beten und anderen Menschen besser zu helfen. Andernfalls wirst du in einer toten Religion stecken bleiben.

Jesus kritisierte die Schriftgelehrten, weil sie von biblischen Kenntnissen vollgestopft waren, aber Jesus nicht anerkennen wollten.

Ihr durchforscht die Heilige Schrift, weil ihr meint, in ihr das ewige Leben zu finden. Und tatsächlich weist gerade sie auf mich hin.

Dennoch wollt ihr nicht zu mir kommen, um dieses Leben zu haben.
Johannes 5,39–40 HfA


Aber was geht uns das an? Wir glauben doch an Jesus, oder?

Aber unser Glauben ist nutzlos, wenn wir meinen es sei genug, richtig zu denken und richtig zu predigen.

Jesus sagte nicht, lerne fehlerlos zu denken. Er sagte: „Folge mir nach!“

Was tust du, um leidenden Menschen zu helfen? Betrachtest du Prostituierte, Drogensüchtigen oder Homosexuellen mit einer kritischen Haltung oder mit tiefem Mitgefühl?

Liebst du Christen von anderen Konfessionen als deine Brüder und Schwester? Liebst du sie wirklich?

Montag, 20. Juli 2020

Die Schlüssel nur für Petrus?

Jesus gab Petrus die Schlüssel des Himmelreichs. Ein Schlüssel öffnet Türen oder sperrt Türen zu. 

Und ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben... Mt 16,19

Als Petrus am ersten Pfingsttag die Gute Nachricht von Jesus predigte, öffnete er die Tür für 3000 Juden aus verschiedenen Nationen, sodass sie in Gottes Himmelreich hereinkamen. 

… alles, was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, wird auch im Himmel gelöst sein.« Mt 16,19

Als Petrus vom Heiligen Geist gesalbt war, und Gottes Wahrheit und Gnade in seiner Predigt verkündete, wurde die Macht des Unglaubens gebunden und die Gnade der Errettung gelöst.

Man könnte es auch anders veranschaulichen. 


Die Tür zur Hölle wurde gesperrt und die Tür ins Ewige Leben wurde geöffnet.

Aber war es nur die Predigt von Petrus, welche die Tür des Glaubens öffnete?

Und es soll geschehen in den letzten Tagen, sagt Gott, da will ich von meinem Geist ausgießen auf alle Menschen; 


und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen ... Apg 2,17
 

120 Jünger, Männer und Frauen, wurden von dem Heiligen Geist dramatisch erfüllt. 

Sie äußerten prophetische Worte vom Heiligen Geist und sie sprachen diese Worte in Sprachen, die sie nie gelernt hatten. 

Diese Sprachen wurden auch von den Zuhörern aus verschiedenen Nationen verstanden.

Gott gibt allen Jüngern in allen Generationen die Schlüssel des Himmelreichs


Wenn du dich von dem Heiligen Geist führen lässt, wird er dir Worte geben, die Menschen berühren werden.

Gott will dir Worte der Liebe geben, Worte der Gnade geben, und auch Worte der Wahrheit geben.

Donnerstag, 1. November 2018

Gott Liebt Dich Weil er Dich Liebt

Wenn du versuchst, Jesus zu gehorchen, Gott zu dienen, anderen mit Nächstenliebe zu helfen, dann pocht Gottes Herz über dir vor Freude.

Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein rettender Held, voller Freude frohlockt er über dich, in seiner Liebe schweigt er, mit Begeisterung jubelt er über dich. Zef 3,17 ZUR

Was soll das bedeuten?

Können wir Gottes Gutheißung durch gute Werke verdienen? Keineswegs.

Wie kommen wir zu Gott?

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;


und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?«  Joh 11,25-26

Dein Glauben ist entscheidend, aber es gibt viele, die an Jesus als Gottes Sohn anerkennen und die streben, tugendhaft zu leben, aber man sieht in ihrem Leben keine Ausstrahlung der Liebe Gottes.

Es gibt Leute, die für Jesus gute Werke tun und sie hoffen, Gottes Akzeptanz zu verdienen.

Aber es gibt auch Christen, die demütig bewusst sind, dass sie nur durch Gottes Barmherzigkeit und Vergebung errettet sind.


Gott liebt dich, weil er dich liebt.


Er hat dich aus reiner Liebe geschaffen. Er sehnt danach, dass du ihn kennenlernst. Er will eine innige Liebesbeziehung mit dir haben.

Ein pflichtorientierter religiöser Mensch kann diese Idee nicht einmal begreifen.

Jesus antwortete ihm: »Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.«  Joh 3,3

Wenn Gott dir die Einsicht gibt, dass du nur durch seine Vergebung vor seinem Richterstuhl stehen darfst, und von keinen guten Werken gerettet werden kannst, dann kannst du Jesus bitten, dir sein Neues Leben zu geben, und das nur als Geschenk.

Jesus hat schon am Kreuz den Preis bezahlt.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Römer 6,23

Wenn du ein ganz neues Leben mit Jesus angefangen hast, bist du Gottes geliebter Sohn oder geliebte Tochter.


Für Gott ist dein Vertrauen und kindliche Liebe viel wichtiger als deine Werke.

Aber wer kann Gott echt lieben, ohne Jesus nachzufolgen?

Gott ist die Liebe. Er liebt nicht nur dich, sondern alle deine Mitmenschen, alle, auch die Salafisten, Drogendealer und Zuhälter.
 
 
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig-geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16 
 
 Ein geliebtes Kind mit guten Eltern will wie seine Eltern werden. Wenn wir die Liebe Gottes wirklich entdeckt haben, werden wir auch unsere Mitmenschen lieben.

Wer Gottes Liebe täglich erlebt, will Gottes Liebe weitergeben.

Wer Gott echt liebt, will Gott dienen.

Wer seine Mitmenschen liebt, will ihnen helfen.

Wer mit einem demütigem Herz zu Jesus kommt, findet eine offene Tür zu einem neuen Leben.

Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden. Joh 10,9

Wer in enger Gemeinschaft mit Jesus dieses Neue Leben führt, wird, wie Jesus selbst, ein Baum des Lebens, der himmlische Frucht hervorbringt.

Was für Frucht hat Jesus in seinem irdischen Leben hervorgebracht?


Zärtliche Liebe, extreme Barmherzigkeit, erstaunliche Weisheit, tiefe Demut und furchtlose Proklamation der Wahrheit, die nur von Gott kommen kann.

Jesus wartet auf dein Gebet. Er wird dich nie im Stich lassen.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Ist Jesus der Einzige Weg zu Gott?

Die postmoderne Welt behauptet, unser Glaube sei nur unsere Meinung aber Paulus behauptet hier etwas total anders. Paulus schreibt: Wir wissen.

 

Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel. 2.Kor 5,1 

 

Die Welt behauptet, wir sollen andere Religionen als gleich gültig respektieren. 

Wir sollten angeblich mit Moslems oder Hindus immer Austausch und Dialog fortsetzen, nicht um die Moslems und Hindus für Jesus zu gewinnen, sondern damit die Anhänger verschiedener Religionen (auch Christen) andere gleichgültige Religionen gegenseitig verstehen und respektieren sollen. Die Moslems sollten Moslems bleiben und die Hindus sollten Hindus bleiben.

 

Aber Jesus sagte etwas total anders.

 

Und Jesus trat zu ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Mt 28,18  

 

Wenn Jesus alle Macht und Autorität hat, wieviel himmlische Macht hat Mohammed oder Allah oder Krischna? Wenn Jesus alle Macht hat, das bedeutet 100% und es bleibt nichts übrig.  

Dann sagte Jesus:

 

Geht nun hin und macht alle Völker zu Jüngern: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes..Mt 28,19   

 

Wenn alle Völker Jünger von Jesus Christus werden, dann werden sie nicht mehr Moslems oder Hindus.. Das ist Gottes Absicht, Zweck und Ziel und das muss auch unser Ziel sein. Sonst sind wir nicht mehr Jünger von Jesus Christus.


Aber sollten wir nicht alle Menschen lieben und respektieren? Ja sicher.
 

Jesus sagte:

  ...»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!« ... Mk 12,3

Wenn du deine Mitmenschen wirklich liebst, willst du ihnen helfen wollen, damit sie das ewige Leben und den Weg zu Gott finden.


Jesus sagte:

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. Joh 14,6   

 

Mohammed behauptete, dass Allah keinen Sohn habe und keine Kinder haben wollte

 

Dann ist Allah nicht Gott, denn Jesus sagte Gott ist Der Vater im Himmel und es gibt keinen anderen Gott.

 

Aber wie kann man behaupten, dass wir den einzigen Weg zu Gott haben, ohne total anmaßend, hochmütig und arrogant zu sein?

 

Unser Vorbild ist Jesus, der als Gott im Himmel sich demütigte, indem er ein kleines Baby wurde und als Mensch unter Menschen lebte. 

Nur indem wir uns vor Jesus demütigen, können wir mit unseren Mitmenschen mit demütigen Herzen leben. 

 

Ein Menschenherz, das mit Gottes Liebe voll ist, kann nicht arrogant sein.   

Wir müssen von Jesus lernen, echt, bescheiden, demütig und voller Liebe zu leben.

Das können wir nicht leisten, nur indem wir gute Christen nachahmen oder Jesus kopieren. Wir brauchen von Gottes eigene Liebe verwandelt zu werden, durch die Wirkung seines Heiligen Geistes in uns.    


Unsere Hoffnung aber wird uns nicht enttäuschen. Denn dass Gott uns liebt, ist uns unumstößlich gewiss. 

Seine Liebe ist ja in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist*, den er uns geschenkt hat. Röm 5,5  GNB    

 

Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue.. Gal 5,22   

 

Nur Gottes Liebe kann unseren Mitmenschen den Weg offenbar machen und Jesus als Realität darstellen, damit die Moslems, Hindus, Atheisten und andere Mitmenschen zum Glauben kommen können, damit sie durch Jesus Gott finden können.

 

Und diese Liebe verlangt, dass wir unsere Mitmenschen ernst nehmen, auch ihre religiöse Einstellungen und Bestrebungen respektieren, aber nicht damit wir sie in ihrer Verlorenheit bleiben lassen, sondern damit wir sie für Jesus gewinnen können.   


Mittwoch, 26. September 2018

Jesus Will dich Leuchten Lassen

Jesus sagte zu den Leuten: »Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren, denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt.« Joh 8,12

Licht ist dem Gerechten gesät und Freude den von Herzen Aufrichtigen. Ps 97,11 ELB6

Wenn du das Neue Leben empfängst, das nur in Jesus zu finden ist, transformiert Gott dein Herz und deine Seele. Gott kommt in dein Leben herein.

Gott ist Licht und er will auch in dir leuchten. Er will dein ganzes Leben leuchten lassen.

Darum: Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 2 Kor 5,17 NLB

Mache dich auf, werde licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir. Isa 60,1 NLB

Manchmal ist diese Verwandlung sofort und dramatisch sichtbar, aber manchmal ändert sich ein neu bekehrter Christ Schritt für Schritt.

Ich kenne eine Christliche Frau in Deutschland, die Bordellen besucht. Sie hat eine Prostituierte zu einem Gottesdienst eingeladen. 


Mitten im Gottesdienst stand die Prostituierte plötzlich auf. Sie schrie laut: ``Jetzt glaube ich an Jesus. Ich will mich jetzt taufen lassen.``

Eine andere Prostituierte fing an, eine Gemeinde zu besuchen. Sie fing an zu glauben. Sie versuchte freundlich, aufrichtig und sanftmütig zu sein.


Dann fing sie an in der Gemeinde zu spenden. Endlich fasste sie Mut, das Bordell hinter sich zu lassen.


Wann wurde sie eigentlich Christ? Nur Gott weiß.

Willst du Jesus erlauben, mit dir und durch dich zu lieben, um die verlorenen Menschen umher zu erreichen?

Vielleicht willst du andere Menschen wie Jesus echt lieben, aber du kannst nicht wie Jesus lieben, ohne die Liebe Gottes von Jesus selbst zu empfangen.

Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden. 1 Jn 4,10 NLB

Der Kern des christlichen Lebens ist, Gottes Liebe jeden Tag zu empfangen und jeden Tag weiterzugeben.

Samstag, 22. September 2018

Echte und Falsche Demut

Als Jesus mehr Jünger zu sich rief als Johannes der Täufer, sagte Johannes:

Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden. Joh 3,30 EIN

Er war ein demütiger Mann.

Wenn wir etwas für Gott leisten, müssen wir uns vor Ehrgeiz hüten. 


Was du mit Jesus schaffst, wäre ohne Jesus unmöglich. Wir müssen nicht stolz, sondern dankbar sein, dass wir etwas Wesentliches mit Jesus, für Jesus und mit Gottes Gaben vollbringen dürfen. Die Gaben Gottes sind eben Gottes Gaben.

Aber manche Christen wollen so extrem demütig sein, dass sie ihre von Gott gegebenen Talente und persönliche Eigenschaften irgendwie verbergen oder vernichten wollen. 



Vielleicht hast du in deiner Gebetszeit wunderbare Erlebnisse mit Gott und du empfängst Ermutigung, die auch anderen Christen helfen könnte. Aber du schweigst und bleibst in der Gemeinde verborgen, weil du nicht groß tun willst.

Aber in 1 Korinther Kapitel 12 und 14 sagt uns Paulus, unsere Geistesgaben sind uns von Gott gegeben, damit wir andere in Liebe ermutigen sollen.

Mit Geistesgaben kommt eine Verantwortung. Du musst handeln.

 
So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selber tot. Jak 2,17 NLB

Wenn du mit Gottes Gaben und durch Gottes Gnade kühn sprichst und handelst, wird deine Gehorsamkeit eine starke Wirkung haben. Du wirst größer und nicht kleiner. 


Aber sei nicht deswegen stolz. Ohne Jesus bist du so gut wie nichts, aber mit Jesus bist du etwas und jemand. Und Gott sieht dich auch so.

Wer mir dienen will, der soll mir folgen; und wo ich bin, da wird mein Diener auch sein. Und wer mir dient, den wird mein Vater ehren. Joh 12,26

Suche also nicht deine eigene Ehre, sondern Gottes Ehre. Dann wird Gott auch dich ehren.
 

So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöht zu seiner Zeit. 1 Pet 5,6

Viele Christen missverstehen dieses Gebot und die Folgen sind katastrophal. Ein Christ hat eine Gabe,  die Bibel zu verstehen und andere zu lehren, aber er sieht in sich selbst, dass er stolz ist. Er hat einen Traum, dass er Predigen soll, aber er will nicht stolz sein und deshalb gibt er seinen Traum auf.


Vorsicht! Passivität ist nicht Demut.

Wenn du so ein Mensch bist, sollst du Gott bitten, dir Gnade zu geben, dass du Demut lernen kannst. Dann musst du deine Gabe entwickeln, indem du mit großer Begeisterung die Bibel studierst.

Dann kannst du mit Gottes Führung zu predigen anfangen. Manche versuchen, die Gunst des Pastors zu suchen, um an die Kanzel zu gelangen, aber das meine ich nicht. Wenige können von der Kanzel predigen, aber Gott sucht Zeugen auf der Straße und im Internet, und auch Lehrer in Hauskreisen.


 Demut bedeutet nicht, passiv zu sein, sondern klein anzufangen.

Zu viele wollen von der Kanzel predigen und zu wenige wollen auf der Straße, in Hauskreisen oder im Internet evangelisieren.

Ich denke manche werden hier denken: ``Das hat mit mir nichts zu tun, denn ich kann nicht und will nicht predigen.``

Es gibt Frauen in Deutschland, die nicht predigen, aber sie besuchen Bordellen. Dadurch kommen Prostituierten zu Jesus und versklavte Frauen werden befreit. 


Das ist der Dienst der Freundschaft. Jesus war nicht nur für seine Predigten, aber auch für seine Freundlichkeit bekannt.

Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; da sagen sie: ›Seht, was dieser Mensch für ein Fresser und ein Weinsäufer ist, ein Freund der Zöllner und der Sünder!‹ 


Und die Weisheit ist gerechtfertigt worden von ihren Kindern.« Mt 11,19

Vielleicht bist du eher scheu und zurückhaltend, aber du kochst gern. Eine Christliche Frau hatte eine furchtbare Nachbarin. Die Nachbarin war bitter und voller Hass. Immer wieder schleuderte sie Müll in den Garten der christlichen Frau und fluchte wie ein Matrose.

Die christliche Frau musste diese Aggression geduldig ertragen, bis sie eine Inspiration von Gott bekam.

Sie backte einen leckeren Kuchen, betete vom Herzen und klopfte an die Tür der schrecklichen Nachbarin, um ihr den Kuchen zu schenken. Als die Nachbarin den Kuchen sah, brach sie in Tränen aus und bekehrte sich zu Jesus.


Freitag, 3. August 2018

Spricht Gott immer noch heute?

Spricht Gott immer noch heute, wie in alten Zeiten?
Können wir auch heute Gottes Stimme hören?


 Da sagte nun Jesus zu den Juden, die an ihn geglaubt hatten: 


»Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger

und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.«
Joh 8,31-32 NLB
 


Was wollte Jesus damit meinen? Dass wir die Bibel lesen sollen? Keine schlechte Idee. Jesus würde nichts dagegen einwenden. Die Bibel ist Gottes Wort.


Wenn Christen die Bibel nicht lesen, geht alles schief. In manchen islamischen und kommunistischen Ländern ist die Bibel verboten. Die Bibel ist für den Teufel sehr gefährlich. 


Gottes Wort soll für uns himmlisches Brot sein. Leider gibt es viele Christen, die Predigten zuhören und Christliche Bücher lesen, aber die Bibel selbst vernachlässigen.  


Aber unter seinen Zuhörern waren Bibel-Fachexperten. Was wollte Jesus denn sagen?


Die Rabbiner kannten die Bibel auswendig, aber viele wollten Jesus nicht als Messias anerkennen. 


Ihr sucht in den Schriften, denn ihr meint, in ihnen ewiges Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben;


und ihr wollt nicht zu mir kommen, um das Leben zu bekommen.
Joh 5,39-40 NLB

 

Jesus lebte als Mensch auf der Erde, aber Er war auch Gott.


Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt,und auch: Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein? ...

… aber vom Sohn: O Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit; das Zepter deines Reiches ist ein Zepter der Gerechtigkeit. Heb 1,5; 1,8 NLB

Jesus als Mensch sprach auch als Gott und wer glauben wollte, konnte in seinen Worten Gott sprechen hören


Gott spricht immer noch heute. Es gehört zu seiner Natur.
 

Die Bibel ist die komplette und vollkommene Offenbarung Gottes Wahrheit. Deshalb wollen manche frommen Christen keine Kommunikation von Gott außerhalb des Bibellesens als gültig anerkennen

Sicher ist die Bibel die exklusive Grundlage für unseren Glauben. Gott wird keine neue Wahrheit offenbaren, die man nicht in der Bibel finden kann. 


Aber wenn Gott nicht heute sprechen darf, dann hast du ein Problem.

Darum geht hin und macht alle Völker zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Mt 28,9 NLB


``Ja, Herr Jesus. Ich gehe. Aber wohin?``


So wäre ein Gott, der uns nur ein Buch gibt, und nicht auch heute spricht, kein praktischer Wegweiser.


Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; Joh 10,27 NLB


Für Jesus hatte die Bibel der höchste Stellenwert, aber er sagte nicht, ``Meine Schafe lesen mein Buch.`` 


Natürlich sollen wir Gottes Buch lesen. Wenn du die Bibel mit einem offenen Herz liest, wirst du auch Gottes Herz spüren und Gottes persönliche Wegweisung durch den Heiligen Geist erkennen.

  • Du kannst die Bibel jahrelang lesen und Gottes Herz nie kennenlernen.
  • Du kannst die Bibel auswendig lernen und niemals Gottes persönlicher Wegweisung gewahr werden.
  • Du kannst die besten Predigten und Bibellehren zuhören und Gottes Stimme nicht wahrnehmen.

Was brauchst du denn?


Eine Muslimin in Iran hatte so einen Hunger, den wahren Gott zu finden. Sie schaute eine verbotene Christliche Sendung im Fernsehen an. 


Der Prediger zitierte die Worte von Jesus aus dem letzten Buch der Bibel.


Sieh, ich stehe vor der Tür und klopfe an


Wenn jemand meine Stimme hören und die Tür öffnen wird, zu dem werde ich hineingehen und werde mit ihm essen und er mit mir. Offb 3,20 NLB

Sie hatte so eine Sehnsucht, Gott zu kennen. Sie glaubte.



Wenn du die Bibel mit einem offenen Herz liest, will Gott dir ansprechen.

Vielleicht wirst du keine natürlich hörbare Stimme hören und vielleicht keine Vision sehen, aber Er will mit dir sprechen, weil er dich innig liebt.

Rufe mich an, dann werde ich dir antworten und werde dir große und gewaltige Dinge mitteilen, die du nicht weißt. Jer 33,3 NLB