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Sonntag, 18. Juli 2021

Kennst du den Heiligen Geist?

Dein Leben ist eine Baustelle. Wir sind alle unterwegs.

Gott ist unser Schöpfer. Hast du etwas geleistet? Wer gab dir deine Talente? 

 Wer hat dir zuerkannt, dass du etwas besser kannst? Was hast du eigentlich, was du nicht empfangen hast? 

Hast du es aber selbst empfangen, warum prahlst du dann damit, als wäre das nicht der Fall? 1. Korinther 4,7 Bruns

Hast du sehr gute Bibelkenntnisse? Es gibt immer jemand, der besser versteht. Wer gab dir und ihm den Verstand? 

Wir können nichts von Gottes Wahrheit verstehen ohne die Gnade und Offenbarung, die nur von dem Heiligen Geist kommt.

Vergeblich (ohne bleibenden Segen) mühen sich die Baumeister eines Hauses, wenn der HERR nicht das Haus baut. Vergeblich wachen die Hüter der Stadt, wenn der HERR nicht behütet. Psalm 127,1 Bruns

Stell dir vor, du arbeitest auf einer Baustelle. Der Architekt ist ein Genie. Seine Pläne sind vorhanden, aber du willst alles selbst entwerfen. Etwas blöd, oder?

Dein Leben ist eine Baustelle. Wir sind alle unterwegs.

Paulus, der große Apostel, wusste, dass er Gottes heilige Vollkommenheit nicht erreicht hatte.

Dies Ziel habe ich noch nicht erreicht, ich bin noch nicht vollendet; ich jage ihm aber nach und möchte es gern ergreifen, nachdem ich von Christus ergriffen worden bin. Philipper 3,12 Bruns

Gott hat dir seine Pläne gegeben. Du hast die Bibel, das Wort Gottes. Aber wie können wir Gottes tiefe Weisheit in der Bibel verstehen? Gott hat uns seinen Geist gegeben.

Wenn du dein Leben in Jesus Händen übergeben hast, hat Er dir seinen Geist gegeben. Kennst du den Heiligen Geist persönlich? Oder ist der Geist Gottes für dich nur ein theologischer Begriff?

Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!
Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit,
Johannes 14,15–16 SLT


Ohne Jesus sind wir verloren und ohne Gott. Wenn du Jesus vertraust, und ihm nachfolgen willst, wird er deine Sünden vergeben. Zuerst sagt Jesus, er will unsere Liebe haben. Wenn wir ihn lieben, werden wir seine Gebote gehorchen.

Aber was Jesus verlangt ist unmöglich. Es ist, als ob du deinem fünfjährigen Sohn sagen würdest, er soll sein eigenes Haus bauen, heiraten, einen Job finden und Kinder erzeugen.

Deshalb verspricht Jesus im nächsten Vers, er wird uns seinen Heiligen Geist als Beistand geben, der allein uns befähigen kann, ein Leben mit Gott zu führen. Der Heilige Geist kann das tun, weil Er selbst Gott ist.

Die ersten Jünger konnten nur Jesus nachfolgen, weil Jesus mit ihnen war.

Das Wort, das zum Leben führt, war von Anfang an da. Wir haben es selbst gehört und mit eigenen Augen gesehen, ja, wir haben es angeschaut und sogar mit unseren Händen berührt. 1. Johannes 1,1 HfA

Jesus möchte uns eine Erfahrung von Gottes Gegenwart schenken, die genauso spürbar ist wie die Gemeinschaft der ersten Apostel mit Jesus vor dem Kreuz und dann nach seiner Auferstehung.

Bin ich so weit gekommen? Noch nicht, obwohl ich wunderbare Erlebnisse mit Gott habe.

Wie Paulus kann ich sagen.

Dies Ziel habe ich noch nicht erreicht, ich bin noch nicht vollendet; ich jage ihm aber nach und möchte es gern ergreifen, nachdem ich von Christus ergriffen worden bin. Philipper 3,12 Bruns

Die ersten Jünger konnten nur Jesus nachfolgen, weil Jesus mit ihnen war. Wir können Jesus nur nachfolgen, wenn wir eine lebensverändernde Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist täglich erleben.

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14 SLT

Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.
2. Korinther 13,13 SLT


Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist. Gemeinschaft.

Wenn du Jesus dein Leben übergibst, kommt Gott selbst zu dir und wohnt in dir, genau in dir.
„Gott in dir!“
Wenn das für dich nur ein theologischer Begriff ist und kein überwältigendes Erlebnis, dann ist etwas schrecklich schiefgegangen.

Samstag, 22. August 2020

Deine Gedanken bestimmen dein Schicksal

 Gott ist so viel wunderbarer als jeder, den du je gekannt hast.

Gott liebt Mutter Theresa, aber er beugt sich nicht vor ihrer Güte. Sie lebte jeden Tag ihres Lebens in der Notwendigkeit Seiner Barmherzigkeit und Vergebung, und das tun wir auch.

Als du geboren wurdest, war dein Leben ein Geschenk Gottes.

    Wir verdanken ihm alles.
    Er hat uns erschaffen.
    Gott ist die einzige Quelle des Lebens.
    Alles Leben kommt von Ihm allein.

Aber unsere Erfahrung des Lebens ist nicht so wunderbar. Wir wissen, dass wir uns durch diese Welt auf einer Einbahnstraße in Richtung Tod bewegen.

Große Unternehmen verdienen Milliarden von Dollar mit Botox, Haarfärbemitteln und Viagra. Wir wissen, dass unsere Vitalität mit jedem Jahr schwindet.

Gottes ursprünglicher Plan für uns war, das Leben immer mehr zu verlängern, ganz im Gegensatz zu dem, was wir in dieser verblassten Welt kennen.

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.


Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: 

»Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.« 1. Mose 1,27-28

Unser Schöpfer ist der lebendige Gott, der ewig schöpferische Lebensspender.

Er schuf den ersten Mann und die erste Frau, die über alle Lebewesen herrschen, um das Leben ohne Krankheit, ohne Altern, ohne Tod zu vermehren.

Gott schuf diese Welt voller Leben und Frieden, und Er plant, alles, was zerstört wurde, wiederherzustellen.

Wir sehen in der Bibel einen Vorgeschmack oder Hinweis davon.

Abraham war kinderlos und schon längst im Rentenalter, als Gott versprach, ihn zum Vater vieler Nationen zu machen.

Als er etwa 100 Jahre alt war und sich längst aus dem Ehevergnügen zurückgezogen hatte, stellte Gott seine Männlichkeit wieder her. Seine Frau Sarah, die über 90 Jahre alt war, gebar einen Sohn. Nachdem Sarah gestorben war, hatte Abraham mit Keturah eine weitere Familie.

Das ist Geschichte, aber Gott versprach auch eine wunderbare Zukunft, die wir noch nicht gesehen haben.

Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten. Jesaja 11,6

Unser Denken ist so sehr durch die Grenzen des Alterns und des Todes bedingt, dass säkulare Menschen des 21. Jahrhunderts dies als bloße Mythologie betrachten.

Die akademische liberale Theologie bildet Prediger darin aus, die Bibel als eine Sammlung von Fabeln zu sehen.

Aber warum sollte sie nicht wahr sein, tatsächlich, wirklich, buchstäblich wahr?

Die Grundlage des christlichen Glaubens ist das übernatürliche Leben, der Tod und die Auferstehung des Sohnes Gottes.


Wenn es nämlich keine Auferstehung der Toten gibt, dann ist auch Christus nicht auferstanden. 

Und wenn Christus nicht auferstanden ist, dann war unser Predigen wertlos, und auch euer Vertrauen auf Gott ist vergeblich. 1. Korinther 15,13-14

Nimmt man diesen Glauben weg, wird die christliche Zivilisation zu einer verfallenden leeren Hülle. Diesen Verfall sehen wir jeden Abend in den Fernsehnachrichten.

Glaube ist alles, also was ist Glaube?
Glaube ist Vertrauen, Vertrauen in Geld, Vertrauen in die Wirtschaft, Vertrauen in deine Arbeit oder in deine Fähigkeiten oder Vertrauen in Gott.

 Worauf du vertraust, bestimmt, was du denkst und wie du lebst.
 Das, worauf du vertraust, wird deine Gedanken füllen.
  •  Man wird zu dem, worüber man die meiste Zeit nachdenkt.

Jesus sagte:

Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost zerstören und wo Diebe einbrechen und stehlen;

sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost zerstören und wo Diebe nicht einbrechen und nicht stehlen;
denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
Matthäus 6,19-21


Worüber denkst du immer wieder? Was erweckt starke Gefühle in dir?
Was ist die Grundlage deines Lebens?

Gottes Pläne für dich sind unermesslich besser als deine besten Gedanken.

Du darfst Gott bitten, seine Gedanken für dich zu offenbaren.

›Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast. Jeremia 33,3



Donnerstag, 6. August 2020

Islam und die Bibel

Fromme Moslems wünschen sich, Gott zu kennen, aber sie glauben nicht, dass man Gott persönlich kennen kann.

Der Allah des Korans ist nicht persönlich, sondern eine unerkennbare oberste Autorität, der Gesetzgeber und Richter.

Die Bibel erzählt eine andere Geschichte.

Wir haben erkannt, wie sehr Gott uns liebt, und wir glauben an seine Liebe. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe lebt, der lebt in Gott und Gott lebt in ihm. 1. Johannes 4,16

 Gott ist Liebe.

Doch Gott ist so barmherzig und liebte uns so sehr, dass er uns, die wir durch unsere Sünden tot waren, mit Christus neues Leben schenkte, als er ihn von den Toten auferweckte.

Nur durch die Gnade Gottes seid ihr gerettet worden!
Epheser 2,4-5


Wir können nicht durch unsere guten Werke oder unser religiöses Leben gerettet werden und ins Paradies eintreten, sondern nur durch die Liebe und Barmherzigkeit Gottes, des Gottes, der auch seine Feinde liebt.

Wir sind ja durch den Tod seines Sohnes mit Gott versöhnt worden, als wir noch seine Feinde waren.

Dann werden wir erst recht jetzt, wo wir seine Freunde geworden sind, durch das Leben von Christus gerettet werden. Römer 5,10

Die Bibel sagt, dass jeder, der durch Hass und Zorn motiviert ist, ein Feind Gottes ist.

Viele islamischen Dschihadisten sind solche Menschen.

Jesus ist ganz anders. Als er am Kreuz starb, betete er darum, dass Gott sich seiner Feinde erbarme.

Jesus sagte: »Vater, vergib diesen Menschen, denn sie wissen nicht, was sie tun.« … Lukas 23,34

Selbst Menschen, die anderen aus einer Haltung der Selbstgerechtigkeit oder religiösen Pflicht heraus dienen, sind nicht in der Lage, Gott zu erkennen.

Aber es gibt auch tugendhafte religiöse Menschen, auch manche Moslems, die Gerecht leben wollen und auch ihren Mitmenschen helfen wollen.

Sie fürchten das Feuer der Hölle, und sie hoffen, dass ihre guten Taten ihre Sünden aufwiegen, wenn sie in der Waage des Urteils abgewogen werden.

Aber die Bibel lehrt, dass wir die Errettung nicht verdienen können. Wir alle verdienen Gottes Strafe, aber Gott schenkt jedem, der auf Jesus vertraut, die Errettung und das ewige Leben als ein freies Geschenk.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23

Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk.

Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden.
Epheser 2,8-9


Die Bibel sagt, dass wir Gott persönlich als unseren himmlischen Vater kennen können.

Der Islam lehrt, dass Allah der höchste Gott ist, aber er ist kein Vater, hat keine Söhne oder Töchter und kann nicht persönlich gekannt werden.


Moslems hoffen, in ein Paradies voller Luxus, Glück und sexuellem Vergnügen einzutreten, aber in diesem Paradies gibt es keine persönliche Freundschaft mit einem liebevollen guten Gott.

Die Bibel erzählt eine ganz andere Geschichte.

Und der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh, ich mache alles neu!« Und zu mir sagte er: »Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!«

Dann sagte er zu mir: »Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen umsonst von der Quelle des lebendigen Wassers geben.

Wer überwindet, der wird das alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
Offb 21,5-7


Der Qur'an lehrt, dass Jesus ein Prophet Allahs, aber NICHT der Sohn Gottes war.

Die Bibel sagt, der einzige Weg, Gott zu erkennen, ist der Glaube an Jesus als den Sohn Gottes.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Joh 14,6

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;

und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?« 
Joh 11,25-26


Sonntag, 26. Juli 2020

Jesus: Gott und Freund

Jesus war Gott, aber er lebte als Mensch auf dieser Erde lebte. Er war echt Mensch mit einer menschlichen Seele, obwohl er immer noch Gott war.

Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,
sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; 
Phil 2,6-7 EIN


Er hörte nie auf, Gott zu sein, aber um ein echt menschliches Leben zu führen, musste Jesus auf seine Allmacht und Allwissenheit verzichten. Er ´´entäußerte sich``.

Jesus lebte als ein Mann, der in inniger persönlicher Freundschaft mit seinem himmlischen Vater lebte.

Jesus aber sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun, sondern nur, wenn er den Vater etwas tun sieht. Was nämlich der Vater tut, das tut in gleicher Weise der Sohn.

Denn der Vater liebt den Sohn und zeigt ihm alles, was er tut, und noch größere Werke wird er ihm zeigen, so dass ihr staunen werdet. 
Joh 5,19-20 EIN


Jesus liebte seine Jünger als enge Freunde. Sie durften sehen, wie man eine enge persönliche Beziehung zu Gott haben könnte.

Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Joh 15,15 EIN

Das Leben, das Jesus geführt hat, ist unser Beispiel, nicht nur in Demut, Güte und Tugend, sondern auch im übernatürlichen Glauben. Seine Jünger lernten, mit der gleichen Art von Glauben, Hoffnung und Liebe zu leben. 


Dann lehrten sie die ersten Christen, dieselbe Art Beziehung mit Gott zu erleben.

Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an alle, die durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus den gleichen kostbaren Glauben erlangt haben wie wir. 2 Pet 1,1 EIN

Petrus nannte sich selbst einen Knecht (oder Sklaven) Jesu, aber er war auch ein enger persönlicher Freund Jesu. Petrus verehrte Jesus als seinen Herrn, Petrus erlebte auch eine enge Freundschaft mit Jesus und verehrte Ihn auch als seinen Herrn und Gott.

Ist Jesus dein Herr und Gott? Dann darfst du Seine Einladung annehmen, Ihn als engen Freund kennenzulernen.

Religion führt uns zu Sitten und Gebräuchen, zu verbindlichen Pflichten und vorhersehbaren frommen Gewohnheiten.

Die Pfingstbewegung begann vor über hundert Jahren mit einer kraftvollen Erfahrung des Heiligen Geistes, der die Gläubigen in erstaunliche Freiheit, Liebe und Macht entließ.

Doch heute sehen wir manche Pfingstkirchen, die die Gläubigen in Traditionen und vorhersehbare Verhaltensmuster einführen, wobei der Mensch dem Menschen folgt, anstatt dass jedes Schaf die Stimme des Hirten hört.

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Joh 10,27 EIN

Wenn du die Stimme Gottes hörst und er deine Stimme hört, gibt es eine persönliche Verbindung, die dich im Geist befreit und die Kraft und Liebe Gottes auf dieser Erde freisetzt.

Jesus hat uns seinen Heiligen Geist gegeben, damit wir eine enge Freundschaft mit Gott haben können. Wenn der Heilige Geist in dir wohnt, kannst du die Führung Gottes in deinem Geist spüren.

Gottes Wort lehrt uns manchmal freimütig zu sprechen und manchmal demütig zu schweigen. 


Nur eine innige Beziehung mit dem Heiligen Geist kann dir Gottes Weisheit geben, damit du weißt, was du gerade jetzt tun sollst.



Freitag, 10. Juli 2020

Nicht mehr Opfer

Bist du ein Opfer? Bist du vielleicht daran gewöhnt?
Hast du oft Mobbing erlebt? In deiner Familie? In der Schule? In der Arbeit? Vielleicht in einer Gemeinde?

Jesus sprach mit einer Frau in Samaria. Sie war fünfmal geheiratet und dann wollte kein Mann sie heiraten. 


Wie könnte sie überleben? Als Prostituierte? Schrecklich! Als Bettlerin auf der Straße? Die könnte vergewaltigt werden. Vielleicht war das in Wirklichkeit geschehen.

Sie brauchte einen Mann und dann hat sie einen Mann gefunden, aber er wollte sie nicht heiraten. Alle schauten auf sie herab.

Aber Jesus verachtete sie nicht. Er sah sie nicht als böse Frau, sondern als Opfer.

 
Damals konnte ein Mann seine Frau einfach loswerden. Sie könnte eine gute Frau sein, aber wenn er eine Bessere fand, konnte er seine Frau einfach herausschmeißen. Vielleicht konnte sie keine Kinder gebären. Vielleicht war sie depressiv. Wir wissen nicht.

Aber Jesus erkannte sie als einen leidenden Menschen.

Gott liebte diese Frau. Gott hatte diese Frau ihr ganzes Leben lang Schritt für Schritt unsichtbar begleitet. Gott hatte die Schmerzen in ihrem Herz als ihr barmherziger Vater gespürt.

 

Dann sprach Jesus freundlich mit ihr.

Die Frau war überrascht, denn sonst wollen die Juden nichts mit den Samaritern zu tun haben. Sie erwiderte: »Du bist ein Jude und ich bin eine Samariterin. Warum bittest du mich, dir zu trinken zu geben?« Johannes 4,9

Für Jesus waren alle Menschen halt Menschen. Als Kleinkind war er Flüchtling in Ägypten. Er wollte diese verachtete Ausländerin helfen und retten.

Dann war die Frau erstaunt, als Jesus ihre Lebensgeschichte offenbarte.

»Geh, rufe deinen Mann und komm mit ihm hierher«, sagte Jesus zu ihr.

»Ich habe keinen Mann«, entgegnete die Frau. Jesus sagte: »Das stimmt! Du hast keinen Mann.

Du hattest fünf Ehemänner, und mit dem Mann, mit dem du jetzt zusammenlebst, bist du nicht verheiratet. Das hast du richtig gesagt.«
Johannes 4,16-18


Wieso konnte Jesus das alles wissen?

Kurz vor seinem Tod am Kreuz erklärte Jesus seinen Jüngern, dass er unbegrenzten Zugang zu der Weisheit des Vaters hatte.

Jesus war vor seiner Geburt der ewige Sohn Gottes mit dem Vater, aber als er Mensch wurde, wurde er wirklich Mensch. Um wirklich als Mensch zu leben, musste er seine Allwissenheit beiseitelegen, aber sein Charakter und seine Identität blieben unverändert.

Jesus als Mensch war voll menschlicher Nächstenliebe und auch der ewigen Liebe Gottes.

Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich euch sage, stammen ja nicht von mir, sondern der Vater, der in mir lebt, wirkt durch mich. Johannes 14,10


Denn Gott ist durch Christus selbst in diese Welt gekommen und hat Frieden mit ihr geschlossen, indem er den Menschen ihre Sünden nicht länger anrechnet. 


Gott hat uns dazu bestimmt, diese Botschaft der Versöhnung in der ganzen Welt zu verbreiten. 2. Korinther 5,19 HfA

Als diese Frau die wahre Identität von Jesus erkannte, wollte sie die Gute Botschaft mit ihrem ganzen Dorf mitteilen, mit ihren Nachbarn, die sie Jahrelang abgelehnt hatten.

Bist du ein Opfer? Gott liebt dich.
Gott will dich transformieren.

Sonntag, 3. Mai 2020

Der Baum des Lebens, oder ....

Die ersten Menschen mussten eine Entscheidung treffen, eine Entscheidung zwischen Leben und Tod.
  • Gott hatte ihnen ewiges Leben geschenkt.
  • Sie hatten auch eine Aufgabe, die Welt zu regieren.

Wie konnten sie die nötige Weisheit lernen? Sie hatten zwei Möglichkeiten.

Sie konnten Gott als ihren Mentor vertrauen, in unmittelbarer Gemeinschaft und Freundschaft mit Gott alles lernen.
 

Oder….

Sie konnten versuchen, eine andere Weisheit zu suchen, unabhängig von Gott. Sie konnten versuchen, durch selbstständige Erforschung, immer mehr zu wissen und ihre eigenen Meinungen und Ideen ohne Gott zu entwickeln.

Und Gott, der HERR, ließ alle Arten von Bäumen in dem Garten wachsen – schöne Bäume, die köstliche Früchte trugen. 


In der Mitte des Gartens wuchsen der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. 1. Mose 2,9

Auch wenn wir die Geschichte von Adam und Eva nicht lesen, können wir klar sehen, welche Entscheidung wir Menschen getroffen haben.

Für uns Menschen ist Lernen, Wissen und Urteilen die Grundlage unseres Lebens, aber die meisten Menschen kennen Gott nicht mehr als ihren Vater, Gefährten und Freund.

Selbst für viele bibeltreuen Christen ist die Idee, Gott als Freund zu kennen, seltsam und unangemessen.  


Aber Adam und Eva haben freundliche Spaziergänge mit Gott im Garten gemacht.

Als es am Abend kühl wurde, hörten sie Gott, den HERRN, im Garten umhergehen. Da versteckten sie sich zwischen den Bäumen. 1. Mose 3,8

Weil Adam und Eva für selbstständiges Wissen entschieden hatten, war ihre liebevolle und freundliche Gemeinschaft mit Gott gestört.

In der Bibel lernen wir, dass dieser Verfall zum Tode führt, und dann zu einer Ewigkeit ohne Gott und ohne jede Hoffnung.

Aber Gott wollte uns Menschen nicht aufgeben.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16

Was bedeutet das ewige Leben?
Vergebung der Sünden? Klar.

Ein vollkommenes unendliches Leben im Himmel? Auch das.

Aber viele Christen verstehen nicht die Hälfte.
 

Adam und Eva erlebten freundliche Gemeinschaft mit Gott.

Vor dem Kreuz erlebten die Jünger von Jesus freundliche Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes. 


Nach seiner Auferstehung verbrachte Jesus 40 Tage mit seinen Aposteln in freundlicher Gemeinschaft.

Warum erleben die meisten Christen diese persönliche Gemeinschaft mit Gott nicht mehr?


Viele Christen reagieren misstrauisch auf diese Idee. Sie halten fest an biblischen Glaubenssätze. 


Sie wollen das Böse erkennen und vermeiden und an Gottes Wahrheit und Heiligkeit festhalten, aber Gott als Freund zu erleben erscheint ihnen als etwas extrem und vielleicht abartig.

Diese Denkweise ist nichts anderes als die Erkenntnis von Gut und Böse, und nicht die Frucht von dem Baum des Lebens.

Dürfen wir Gott als Freund und Vater kennenlernen? Laut Bibel, ja.

Der HERR sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück, doch ein junger Mann namens Josua, ein Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nie. 2. Mose 33,11

War das nur für Mose bestimmt? Nein.

Als Jesus zu uns kam, hat er etwas ganz neues eingeführt.

Ich versichere euch: Von allen Menschen, die jemals gelebt haben, war keiner größer als Johannes der Täufer. Und doch ist noch der Geringste im Himmelreich größer als er! Matthäus 11,11  


Jesus sagt uns, Johannes der Täufer war größer als Mose, aber wir, die Geringen in Gottes Reich, sind noch größer!
 

Wow! Was soll das bedeuten?

´´Der HERR sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet.``

Wenn Mose auf diese Weise Zugang zu Freundschaft mit Gott hatte, und wir irgendwie größer als Mose sein sollen, dann dürfen wir eine enge Gemeinschaft und Freundschaft mit Gott suchen.



Die Freundschaft mit dem HERRN gebührt denen, die ihn ernst nehmen. Er lässt sie wissen, wozu sein Bund mit ihnen da ist. Psalmen 25,14  

Aber jemand wird einwenden, dass wir doch Unrecht erkennen und vermeiden müssen. Ganz richtig. 

Aber wenn man auf solche Fragen fokussiert, ohne eine enge Freundschaft mit Gott zu erleben, suchen wir unsere Nahrung von dem falschen Baum.

In dem Neuen Testament lesen wir, dass Jesus selbst Unrecht hasste, aber seine liebevolle Beziehung mit dem Vater war sein Hauptanliegen. So soll es mit uns sein.

Dienstag, 28. April 2020

Wir kommen ohne Gottes Führung nicht klar

Die ersten Gemeinden in der Apostelgeschichte wurden unmittelbar von dem Heiligen Geist geleitet. Nur diese Vorgehensweise reicht, in dieser Krise klarzukommen.

In der Apostelgeschichte wurden nicht nur die Apostel von dem Heiligen Geist unmittelbar geführt.

 

In Damaskus lebte ein gläubiger Mann mit Namen Hananias. Den rief der Herr in einer Vision: »Hananias!« Er antwortete: »Ja, Herr!«
Der Herr sagte: »Geh in die Straße, die ›Gerade‹ genannt wird, zum Haus von Judas. Dort frage nach Saulus von Tarsus. Er betet zu mir…
Apostelgeschichte 9,10-11


Hananias war ein gläubiger Mann, offensichtlich kein ordinierter Gemeindeleiter.

Was sagt Paulus von der Führung des Heiligen Geistes?

Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. Römer 8,14 SLT

Genauso kommt auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie es sich gebührt; sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Römer 8,26

Ohne die unmittelbare Führung und Teilnahme des Heiligen Geistes können wir nicht einmal richtig oder fruchtbar beten!

In der Apostelgeschichte haben die Christen die Stimme Jesus durch den Heiligen Geist so klar gehört, wie Jesus schon vor dem Kreuz versprochen hatte.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir;  Joh 10,27  


Viele aufrichtige bibelgläubige Christen verlassen sich heute nicht mehr darauf, täglich vom Heiligen Geist geführt zu werden. Vielmehr legen sie Wert auf Bibelwissen, Tugendhaftigkeit und vermeintlich richtige Theologie.

Auch für Paulus war Bibelwissen, Tugend und richtige Theologie unerlässlich, aber ohne von dem Heiligen Geist unaufhörlich geleitet zu sein, bleibt nur eine trockene Religion.

Aber manche wenden ein, die ersten Christen brauchten die übernatürliche Führung und die Gaben des Heiligen Geistes, weil sie den Text des Neuen Testaments noch nicht hatten.

Was sagt Paulus?

Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig. 2 Kor 3,6 EIN
 

Seit Jahrhunderten haben unzählige bibeltreuen Christen an den Buchstaben der Bibel festgehalten, ohne die unmittelbare Führung des Heiligen Geistes täglich zu erleben.

Wir sehen jetzt in Europa die jämmerlichen Resultate, die traurige Unfruchtbarkeit einer Christenheit, die von der Welt nicht mehr ernst genommen wird.

Aber manche werden einwenden, dass es genau so sein soll, weil Jesus in der Bibel von einem Verfall in der Endzeit gesprochen hat.

Traurigerweise sehen wir gerade diesen Verfall in Europa. Die meisten jungen Leute wollen nichts mehr mit Gott oder Kirche zu tun haben.

Aber warum? Wegen kraftloser humanistischer Theologie in der Landeskirche? Sicher.
Wegen Priester, die Kinder missbraucht haben?

Aber auch wegen der leblosen Trockenheit einer Bibeltreuen Religion, wo man an den Buchstaben festhalten will, aber das Erlebnis und die Führung des Heiligen Geistes misstraut oder ablehnt.

Aber haben Jesus und die Apostel gegen falsche Prophetien und Geistesgaben gewarnt?

Sicher, aber nicht gegen alle Prophetien und Geistesgaben. Wo man Falschgeld findet, wird man auch echte Währung finden.

Jesus versprach, dass echte Christen echte Wunder erwarten sollen, und diese Verheißung war nicht Zeit befristet.


Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Johannes 14,12

In West Europa werden Christen nicht gefoltert, wie in China oder Arabien. Die grausam verfolgten Christen in solchen Ländern könnten nicht ohne die Führung des Heiligen Geistes nicht funktionieren.

In Russland während des Kalten Kriegs wurden die verfolgten gemeinden von Spionen unterwandert. 


In einem Hauskreis in Russland wurden Mitglieder mehrmals verraten, aber sie wussten nicht, wer der falsche Christ war. Sie einigten sich auf den Plan, der Heilige Geist soll den Ort auswählen, wo sie treffen würden. 


Als sie zusammen kamen, war der Verräter nicht da, weil nur die echten Christen von dem Heiligen Geist geführt wurden.

Diese Führung des Heiligen Geistes steht uns immer noch zur Verfügung.

Wir brauchen dies Führung vielleicht nicht, um Knast und Folter zu vermeiden, aber wir brauchen diese Führung Gottes, um unzählige Menschen um uns für Jesus zu gewinnen.

Sonntag, 9. Februar 2020

Wie Sollen wir Außergewöhnliche Ereignisse Prüfen?

Prüft alles, und das Gute behaltet. 1 Thess 5,21

Wir müssen alles prüfen und das gute behalten, aber wie sollen wir prüfen?
 

Was ist unser Maßstab? Natürlich das Wort Gottes.

Aber wie sollen wir das Wort Gottes umsetzen?


Viele Christen verwerfen alles, wofür sie keine Anweisung oder Befehl in der Bibel sehen.
In Wirklichkeit verurteilen alles, was sonderbar aussieht.

Aber in Jesaja Kapital 20 hat Gott Jesaja befohlen, drei Jahre Lang splitternackt umzugehen.

... zu dieser Zeit redete der HERR durch Jesaja, den Sohn des Amoz, und sagte: »Geh hin und zieh den Sack von deinen Lenden aus, und zieh deine Schuhe von deinen Füßen.« 


Und er tat es und ging nackt und barfuß. Jes  20,2

Aber wirklich splitternackt? Ja, splitternackt. ´´nackt und barfuß, mit entblößtem Gesäß´´ (Vers 4)

Aber widerspricht das nicht Gottes Wort?

Niemand von euch soll sich seinen nächsten Blutsverwandten nahen, um ihre Blöße aufzudecken; ich bin der HERR. 3 Mose 18,6  

Trotzdem hat Gott Jesaja befohlen und Jesaja gehorchte.

Hier sehen wir, dass Gott sehr außergewöhnlich handeln kann, manchmal sogar extrem schockierend.
In der Bibel offenbart Gott seine Natur, seinen Charakter.

  • In der Bibel verbrachte Jonas drei Tage in dem Bauch eines Fisches.

  • In der Bibel gingen Jesus und Petrus auf Wasser spazieren.

  • Jesus heilte Blinden und Tauben mit seinem Speichel.

  • In der Bibel starb Elija nie, sondern wurde in den Himmel entrückt.


Wenn wir prüfen wollen, um zu wissen, was von Gott sein kann, und wir nur übliche und vertraute Ereignisse als richtig akzeptieren, sind wir weit verfehlt, denn die Bibel offenbart einen Gott, der total unerwartete und unerhörte Ereignisse geschehen lässt.

Und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf; Apg 2,19 


Hier sehen wir eine prophetische Verheißung, dass Gott in der Endzeit Wunder und Zeichen erscheinen lassen wird.

Aber wenn unsere Einstellung zur geistlichen Prüfung von extrem konservativer Vorsicht geprägt ist, werden wir kaum imstande sein, erstaunliche Zeichen und Wunder von Gott zu erkennen.
 


Ich habe eine junge englische Frau kennengelernt, die allein nach Thailand zog, und auf einer Touristeninsel allein missionierte.
Gott war mit ihr und die Moslems fühlten sich bedroht. Sie lauerten auf sie, um sie umzubringen.

Einmal wurde sie in einem Hinterhalt eingefangen. Wie hat Gott sie gerettet? Sie wurde auf der Stelle unsichtbar.

Ich kenne eine andere Frau, die in einem Traum Indien besuchte. Sie traf da Christen mit Problemen und sie erteilte weisen Rat.

War das nur ein Traum oder ist es wirklich geschehen?

Eine Missionarin war oft in China. Eines Tages bekam sie eine Nachricht von China mit einem Foto von ihrem Besuch. Aber zu der Zeit des Fotos war sie nicht in China. War das ein Traum, den sie vergessen hatte? So ein Rätsel. Gott bewirkt Wunder, die total unerklärlich sind.

Wir dürfen Gott nicht beschränken, indem wir nur daran Glauben, was wir von unseren biblischen Kenntnissen und unserem menschlichen Verstand erwarten.

Sicher wird Gott nichts tun, was gerade gegen seine offenbarte Natur in der Bibel ist.


Wir brauchen sicher gute biblische Kenntnisse, aber wir können nicht ohne die Führung des Heiligen Geistes urteilen. 



Heidi Baker ist Missionarin in Afrika. Sie rettet kleine Mädchen von Sex Sklaverei und kleine Jungs von Zwangsdienst als Soldaten.

Sie adoptiert diese Waisen und sie lernen Jesus gut kennen.

Ein Mädchen mit 11 Jahren wurde Predigerin, natürlich nicht ordiniert. Sie ging zu einem Dorf, wo Islam und Hexerei total dominant waren. Als sie laut über Jesus sprach, fingen die Leute, große Steine zu werfen.

Plötzlich proklamierte sie Heilung für einen Tauben unter ihrer Verfolger. Der Taube ließ seinen Stein fallen. Er konnte hören und schrie laut. „Ich kann hören.“

Die Steine flogen nicht mehr. Die Menge hörte das Evangelium und bekehrten sich massenweise.

Aber das kann nicht sein! Warum nicht?

Vielleicht hast du Videos gesehen, indem Heidi Baker betrunken erscheint. Aber kann das von Gott sein?

In der Apostelgeschichte am ersten Pfingsttag sahen die vom Heiligen Geist erfüllten Jünger betrunken aus.

Andere aber hatten ihren Spott und sagten: »Sie sind voll von süßem Wein.« Apg 2,13  


Das widerspricht unsere üblichen christlichen Erwartungen. 

Gott will unsere Sichtweise erweitern.
Wenn wir versuchen mit biblischen Kenntnissen und menschlichem Verstand, aber ohne die Führung des Heiligen Geistes, ungewöhnliche Ereignisse zu prüfen, werden wir sehr oft weit verfehlt sein.







Samstag, 1. Februar 2020

Endzeit Positiv Betrachtet

In der Bibel haben Juden und Christen Engel gesehen und mit Engeln gesprochen. Sie haben Gottes Herrlichkeit in Visionen gesehen. 

Paulus hat Gottes Paradies besucht. Johannes hat Gottes Himmel in Visionen gesehen.

Abraham hat Botschaften von Gott bekommen, manchmal mit herrlichen Visionen, manchmal durch eine hörbare Stimme und manchmal wahrscheinlich in der Form von Worten in seinen Gedanken.

Und der HERR sagte zu Abram: »Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in ein Land, das ich dir zeigen will. 1 Mose 12,1

In der Apostelgeschichte lernen wir mehr über diese Erfahrung.

Er (Stephanus) aber sagte: »Liebe Brüder und Väter, hört zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abraham, als er noch in Mesopotamien war, bevor er in Haran wohnte,
und sagte zu ihm: Geh aus deinem Land und von deiner Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde. 
Apg 7,2-3
 


Es ist klar, dass Juden und Christen in der Bibel stark spürbare Erlebnisse von Gott erfahren haben.
 

Petrus, Johannes und Jakobus haben Jesus gesehen, als er mit himmlischer Herrlichkeit offenbart wurde und mit Mose und Elija sprach.

Nach sechs Tagen nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes mit sich und führte sie abseits auf einen hohen Berg, sie allein, und er wurde vor ihnen verklärt.


Seine Kleider wurden glänzend und blendend weiß wie Schnee, wie sie kein Färber auf Erden so weiß bleichen kann.
Dann erschien ihnen Elia mit Mose, und sie redeten mit Jesus.  Mk 9,2-4

Nicht nur Jesus, sondern manche Propheten im Alten Testament und auch Apostel im Neuen Testament haben Toten wieder lebendig gemacht.

Manche heute wollen irgendwie an Jesus glauben, aber sie wollen auch die erstaunlichen Wunder in der Bibel als angeblichen Aberglaube leugnen. Das ist nichts als Unglauben mit Religion und Philosophie gemischt.

Andere wollen an alle Wunder in der Bibel glauben, aber wenn sie Berichte von total außergewöhnlichen Wundern in unserer Zeit hören, reagieren sie negativ, als ob Gott dramatische Wunder nur in Bibelzeiten wirken durfte, aber nicht heute.

Das ist völlig sinnlos.

Gott ist derselbe Gott heute. Es gehört zu seiner Natur, unsere begrenzten natürlichen Erwartungen bei Weitem zu übertreffen.
 

In Afrika starb ein Pastor in einem Autounfall. Er besuchte die Hölle, weil er Bitterkeit gegen seine Frau in seinem Herzen hegte, aber seine Frau gab nicht auf und betete heftig für seine Wiederherstellung. 

Treue Christen brachten den Leichnam zu einem Treff, wo Reinhard Bonnke predigte. Da wurde heftig gebetet, und der gestorbene Pastor kam zum Leben zurück.

´´Aber das kann nicht echt sein! Es ist nicht biblisch!´´

Doch! Solche erstaunliche Geschichten findet man auch in der Bibel.

´´Aber es kann nicht noch heute nicht geschehen!´´
Warum eigentlich nicht! Wegen des Unglaubens der konservativen Christen, die an Bibelgeschichten glauben, aber nichts von Wundern in unserer Zeit glauben wollen.

´´Aber Bonnke war ein falscher Lehrer.´´ Wieso? Weil er Wunder wirkte, wie die Apostel in der Bibel?

´´Aber man darf keine solchen Wunder in unserer Zeit wie in der Bibel wirken!´´
Wer hat diese Regel erfunden? Sicher nicht Gott!

Ich kenne eine Frau, die in einem Traum Indien besuchte und Christen mit Problemen mit weisem Rat geholfen hat.

Als ich das mit einer Missionarin mitteilte, erzählte sie mir von einer Freundin von ihr, die in einem Traum China besuchte. 


Sie wusste nicht ob es nur ein Traum wäre, bis sie ein Foto von ihrer Freundin in China bekam. In dem Foto sah sie ihre Freundin und sich selbst.

Viele Christen verstehen, dass wir in der Endzeit leben. Sie erkennen die Prophetien, die durch Naturkatastrophen und die Wiederherstellung von Israel erfüllt werden.

Sie besuchen prophetische Konferenzen, wo man von den alarmierenden Zeichen der Endzeit viel lernt, aber sie wollen nicht glauben, dass Gott in dieser Zeit herrliche Zeichen und Wunder wirken will und tatsächlich wirkt.

Das ist völlig unlogisch. Es widerspricht auch Gottes wunderbarer Natur.

Viele beten für Erweckung, aber wenn Gott wunderbare Werke geschehen lässt, die ihrer theologischen Denkart nicht entsprechen, dann verwerfen sie Gottes Antworten auf ihre eigenen Gebete.


Jesus hat vor dem Unglauben in der Endzeit gewarnt.

Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich Recht schaffen. Doch wenn der Menschensohn kommt, wird er den Glauben finden auf der Erde?« Lk 18,8 

Montag, 27. Januar 2020

Keine Passive Religion Mehr

Jesus rief die Menschen nicht dazu auf, passive Gläubige zu sein, die darauf warten, zu sterben und in den Himmel zu kommen.

wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.

Damit meinte er den Geist, den alle empfangen sollten, die an ihn glauben; denn der Geist war noch nicht gegeben, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.

Er rief die Menschen dazu auf, Ihm zu folgen, von Ihm zu lernen, Ihm zu gehorchen, Ihm ähnlich zu werden, in Freundschaft mit Gott zu leben, wie Er es gerade getan hat.

Gott ruft dich dazu auf, Seine Stimme zu vernehmen und erkennen, das zu tun, was Er dir zeigt, genau wie Jesus.

Euer Leben soll von Liebe geprägt sein, wie auch Christus uns geliebt hat, denn er hat sich selbst als Gabe und Opfer für unsere Sünden gegeben… Epheser 5,1-2

und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Johannes 10,27-28

Donnerstag, 23. Januar 2020

Was ist der Zweck deines Lebens?

Dein christliches Leben ist eine persönliche Beziehung mit dem Gott, der dich von ganzem Herzen liebt.

Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Epheser 2,8

    Wahrscheinlich hast du eine Familie. Du gehörst vielleicht zu einer Gemeinde, aber eine Sache ist vor allem wichtig, die Quelle deines Lebens zu entdecken, die Liebe Gottes zu finden.

Viele kommen zu Jesus und empfangen seine Erlösung, aber tragischerweise werden sie dann in dem täglichen Leben festgefahren. Sie versuchen, ein tugendhaftes christliches Leben zu führen, und dann sterben sie und sind in Gottes Himmel ewig gesegnet.

Aber sie versäumen den Weg auf Erden, den Gott für sie bestimmt hat. Sie finden nie die große Aufgabe, die Gott für sie geplant hat.

Wenn du die Mission im Leben findest, wofür Gott dich geschaffen hat, wirst du eine Erfüllung erleben, wovon die meisten Menschen keine Ahnung haben.

Denn wir sind Gottes Meisterwerk. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir die guten Dinge tun können, die er vor langer Zeit für uns geplant hat. Epheser 2,10 (von der Englischen NLT)

Für viele Menschen ist die Beteiligung an kirchlichen Aktivitäten die Hauptsache im Christentum.

Einige Kirchenleiter helfen den Menschen, ihre Berufung zu entdecken und sie in ein Leben voller geistlicher Abenteuer zu entlassen.
   
Traurigerweise scheinen andere der Meinung zu sein, dass die meisten Christen nur dazu bestimmt sind, mit Aktivitäten der Gemeinde zu helfen und nicht viel mehr.

Aber du kannst deine Mitmenschen viel mehr segnen, indem du von Gott selbst herausfindet, wer du bist, wofür dein Schöpfer dich geschaffen hat

  • Einige Christen sind besonders begabt und dazu berufen, andere Gläubige in ihrer Ortsgemeinde aufzubauen.

  • Andere haben eine besondere Berufung, Gläubige an ihrem Arbeitsplatz, im Internet, in ihrer Großfamilie oder in ihrer Stadt aufzubauen.

  • Andere haben die besondere Gabe, Ungläubige für den Glauben an Jesus Christus zu gewinnen. Das ist nicht nur für ordinierte Evangelisten.

  • Andere haben die Gabe, das Denken und die Arbeitspraxis am Arbeitsplatz, in Unternehmen oder sogar in ihrem Beruf oder ihrer Branche zu verändern.

  • Einige haben Gaben in Politik, Medien, Wissenschaft oder Fürbitte. Sie haben von Gott gegebene Gaben, die Kriege verhindern oder gewinnen, Nationen verändern oder Zivilisationen umlenken können.

Es ist so wichtig zu wissen, wo man in erster Linie zum Dienst berufen ist.

John Wimber hatte die apostolische Gabe, eine große geistliche Bewegung zu gründen und zu leiten. Er war auch ein erstaunlich begabter persönlicher Evangelist. Tausende kamen durch den Kontakt mit ihm zum Glauben an Jesus Christus.

Als er sich zu Christus bekehrte, arbeitete er als Manager von populären Sängern und Entertainern. Er war ein echt hingegebener Christ und verpflichtete sich, an einem wöchentlichen Gebetstreffen in der Kirche, in der er Mitglied war, teilzunehmen.

Dann wurde ihm die Aufgabe angeboten, die Beatles auf einer Tournee durch die USA zu begleiten. Er lehnte dies ab, weil er sich verpflichtet fühlte, an den wöchentlichen Treffen in seiner Ortsgemeinde teilzunehmen.

Was wäre, wenn er die Beatles gemanagt hätte und Gott ihn benutzt hätte, um sie für Christus zu gewinnen?

Wie viele Millionen hätten sich für Jesus beeinflussen lassen können, anstatt sich von Drogen, hinduistischer Mystik und leerer Jugendkultur verführen zu lassen?

Mittwoch, 22. Januar 2020

Zugang zu der Quelle der Liebe

Ihr seid das Licht der Welt… So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.«  Mt 5,14-16 Moses war das Licht seiner Generation. Nach vierzig Tagen allein mit Gott kam Mose als veränderter Mann vom Berg Sinai herab. Sein Gesicht strahlte.

»Das Auge gibt dem Körper Licht. Ist dein Auge gut, dann ist dein ganzer Körper im Licht. Mt 6,22 NGÜ

Wenn eine Frau verliebt ist, strahlen ihre Augen. Ihr ganzes Gesicht leuchtet. Wenn wir Jesus lieben und in seiner Gegenwart leben, sind wir wie verliebte Menschen und die Welt kann es sehen. 


Diese Liebe beruht nicht auf Leistung oder guter Arbeit. Sie kommt aus der Offenbarung, dass Gott dich von ganzem Herzen liebt.

Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat. 1. Joh 4,19 SLT

Kindliches Vertrauen

Wie wächst ein Kind auf? Indem es die Liebe seiner Eltern erlebt und auf ihre Führung vertraut.

 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht wie ein Kind annimmt, der wird nicht hineinkommen.«  Mk 10,15

In einer gesunden Familie üben die Eltern aufopfernde Liebe aus, und die Kinder genießen diese Liebe. Indem wir uns an der Liebe Gottes erfreuen, leuchten wir wie Lichter in einer dunklen Welt. 

Nichts macht das Gesicht eines Menschen so schön wie die Freude an der Liebe, weil man weiß, dass man geliebt wird.

Gott ist Liebe.
Wenn wir uns auf unser eigenes Streben nach der Einhaltung von Gottes Geboten konzentrieren, verlieren wir die kindliche Freude an Gott, die unsere Quelle der Liebe, Freude und Kraft ist.

Aber ist Gehorsam nicht auch wichtig?

Wenn ihr meine Gebote haltet, dann werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Joh 15,10

Ungehorsam ist kein kindliches Vertrauen an einen guten Vater. Jesus sprach über gute Werke, die Ungläubige an sein Licht ziehen.

Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ›Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben? Oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Mt 25,37

Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: ›Wahrlich, ich sage euch: Was ihr für einen von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr für mich getan.‹ 
Mt 25,40

Wenn wir Kranke heilen oder Obdachlosen zu essen geben, können deine Mitmenschen durch deine echte Freundlichkeit die Liebe Gottes erkennen.

Der Gehorsam, den Jesus liebt, beruht nicht auf einer Verpflichtung zu einem Priester oder Prediger. Jesus ist nicht beeindruckt, wenn wir danach streben, Zustimmung zu gewinnen, Kritik zu entgehen oder Leitern zu gefallen.

Er aber sagte zu ihnen: »Die Könige der Völker herrschen über sie, und ihre Machthaber werden Wohltäter genannt. Lk 22,25

Aber ihr sollt euch nicht ›Rabbi‹ nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.
Mt 23,8

Prediger, die einschüchtern und kontrollieren, wollen tugendhafte Christen haben, aber sie zerstören die kindliche Liebe, Freude und den Glauben. Sie blockieren die wahre Quelle des christlichen Lebens.

Furcht ist das Gegenteil von Glauben. Die Angst vor dem Menschen (einschließlich der Kirchenführer) untergräbt das Gottesvertrauen.

 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollendete Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat mit Strafe zu tun. Wer sich fürchtet, der ist noch nicht vollendet worden in der Liebe. 1 Joh 4,18

Sollten Prediger immer weich und tröstlich sein? Jesus war es nicht. Gottesfürchtige Prediger leiten und lehren. Sie fordern ihre Zuhörer heraus, aber sie kontrollieren die Menschen nicht mit Schuld und Einschüchterung.

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.« 
Mt 11,28-30

Jeder Dienst, der mich nicht dazu führt, die Erfüllung von Matthäus 11,28-30 zu genießen, ist nichts für mich und ich hoffe nicht für dich.

Samstag, 18. Januar 2020

Zugang zu Freundschaft mit Gott

1977 kaufte Irene Pepperberg einen afrikanischen Graupapagei und nannte ihn Alex. Sie war Wissenschaftlerin und wollte beweisen, dass ein Papagei nicht nur lernen kann, die menschliche Sprache nachzuahmen.

Sie wollte Alex trainieren, Fragen und Anweisungen auf Englisch zu verstehen und sinnvoll und intelligent zu beantworten. Sie wollte sehen, ob ein Papagei lernen kann, mit Hilfe der menschlichen Sprache zu denken.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten einige Leute Forschungen durchgeführt, die zeigten, dass Affen die Zeichensprache lernen konnten, um sinnvoll zu kommunizieren.

Einige Hunde konnten über 200 Wörter verstehen lernen und mit einem großen Wortschatz beweisen, dass sie viele Anweisungen verstehen und befolgen konnten.

Aber konnte ein Vogel mit dem Gehirn von der Größe einer Walnuss denselben Intelligenzgrad aufweisen?
Dr. Irene Pepperberg glaubte, dass es möglich wäre und machte sich daran, es zu beweisen.

Dr. Pepperberg und ihre Studenten arbeiteten jahrelang 8 Stunden am Tag mit Alex.
  • Alex lernte, nach dem Essen zu fragen, das er wollte, indem er die gewünschte Frucht oder Nuss nannte.
  • Er lernte, mehrere Farben und Formen zu identifizieren und zu benennen, zu sagen, welche Gegenstände die gleiche Farbe hatten, welcher Gegenstand größer als ein anderer war, alles mit englischen Worten.

  • Er lernte zu sagen, wie viele Gegenstände er sah, indem er Zahlenwörter benutzte.

Alex zeigte Intelligenz wie ein kleines Kind, aber er bewies nicht nur, dass er denken und sprechen konnte.

Alex zeigte eine starke emotionale Bindung zu bestimmten Menschen. Abgesehen von Irene Pepperberg, zeigte er eine Vorliebe für Männer gegenüber Frauen. 
 
Er hing sehr an einem männlichen Studenten. Als dieser junge Mann nach dreimonatiger Abwesenheit zurückkam, war Alex sehr mürrisch zu ihm, weil er weggegangen war.

Jeden Abend, wenn das Tagestraining vorbei war, steckte Irene Alex zum Schlafen in seinen Käfig.
Alex sagte immer: "Sei brav. Ich liebe dich."

Als Alex 31 war, sagte Irene wie immer gute Nacht. Alex sagte: "Sei brav. Ich liebe dich."
Dann sagte er: "Sehen wir uns morgen?" Irene sagte: "Bis morgen."

Am nächsten Morgen lag Alex tot in seinem Käfig. Es war nicht klar, warum. Graupapageien können bis zu 50 Jahre alt werden.
Dr. Irene Pepperberg war untröstlich. Sie liebte Alex so sehr.

Irene und Alex veränderten unser Verständnis davon, wozu Vögel fähig sein könnten. Das war eine Revolution in der Tierverhaltensforschung.

Die Bibel sagt uns, dass wir Schafe sind und Jesus unser Hirte ist. Er ist so weit über uns, aber er liebt uns von ganzem Herzen.
 
Wenn wir die Bibel lesen, sehen wir ein paar Menschen, die ein erstaunliches Maß an persönlicher Kommunikation mit Gott genossen, weit über das hinaus, was die meisten von uns heute für möglich halten würden, sogar unter Menschen, die die Bibel gelesen haben. 
 
 Tatsächlich, wenn einige Leute sagen, dass sie intime persönliche Gespräche mit Gott führen oder den Himmel besucht haben und zurückkommen, wie reagieren dann viele bibelgläubigen Christen?
Sie sagen, dass es nicht wahr sein kann.

Wenn wir die erstaunlichen Geschichten in der Bibel lesen, sollte uns das nicht hungrig machen, das gleiche Niveau der erstaunlichen geistlichen Kommunikation mit Gott in unserer eigenen Zeit zu sehen?

Aber wie wäre es, wenn die erstaunlichen Erfahrungen von Abraham und Mose uns zeigen sollen, wie Gott mit uns kommunizieren will?

Wie wäre es, wenn wir lernen könnten, mit Gott zu kommunizieren, wie Mose und David es taten?

 

Warum nicht?

Wer, sagte Jesus, war der größte der alttestamentlichen Propheten?

Ich versichere euch: Von allen Menschen, die jemals gelebt haben, war keiner größer als Johannes der Täufer. Und doch ist noch der Geringste im Himmelreich größer als er! Mt 11:11

Wenn der Geringste im Himmelreich größer ist als Johannes der Täufer, dann haben wir alle die Möglichkeit, mit Gott auf dieselbe wunderbare Weise zu kommunizieren, wie es Abraham und Mose getan haben.

Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet… 2 Mose 33,11


Montag, 13. Januar 2020

Dein Eigenes Haus im Himmel

Dale Black war ein Pilot, der in einem Flugzeugabsturz starb.

´´Das Flugzeug zerbarst, die drei Piloten wurden mit etwa 220 Stundenkilometer aus etwa zwanzig Metern auf den Beton geschleudert. Nur Dale überlebte, irgendwie…

Plötzlich wurde ich in die Luft geschleudert und schwebte über meinem zertrümmerten Körper...
Zwei Engels-Eskorten begleiteten mich, gekleidet in nahtlos weiße, aus silbernen Fäden gewobenen Gewändern.´´

Er erreichte Gottes Himmel. Nachdem Gott ihn zu seinem Körper und seinem irdischen Leben zurückgesandt hatte, erzählte er, was ihm geschehen war. Er versuchte zu beschreiben, was er im Himmel erlebt und gesehen hatte.

´´Jedes Haus war maßgefertigt und einzigartig und doch sahen alle zusammen sehr harmonisch aus. Manche hatten drei oder vier Stockwerke, andere waren noch höher. Kein Haus glich dem anderen.´´

Burke, John . So ist der Himmel: Nahtoderfahrungen, die Versprechen Gottes und die außergewöhnliche Zukunft, die dich erwartet (German Edition) . Kindle Edition.

Kurz vor seinem Tod am Kreuz wollte Jesus seine Jünger ermutigen.
 

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, dann hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch einen Platz vorzubereiten. Joh 14,2

Das Haus des Himmlischen Vaters ist die Stadt Gottes im Himmel. Wenn du Jesus als deinem Herrn und Erretter vertraust, hast du eine neue und ewige Staatsbürgerschaft. 


Deine Heimat ist Gottes Himmel. Gott hat ein Haus für dich bereitet, dein eigenes Haus.

Warst du je in einem Gottesdienst und das Singen wurde nach und nach langweilig. 


Dann taucht die Frage auf, ob die Anbetung im Himmel nur ein Gottesdienst ohne Ende sein wird. Der Gedanke ist entmutigend.

Aber wenn der Himmel nur ein nie endender Gottesdienst sein wird, wozu werden wir da Häuser brauchen? 


In Gottes Himmel ist alles unbeschreiblich schön, die Bäume, die Blumen, die Musik und auch die Häuser.

Sicher werden wir Gott mit Lobgesängen anbeten.

Der Apostel Paulus wurde gesteinigt und starb. Er starb und kam dann zurück.

Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren– ist er im Leib gewesen, ich weiß es nicht; oder ist er außerhalb des Leibes gewesen, ich weiß es auch nicht; Gott weiß es– wurde derselbe bis in den dritten Himmel entrückt. 2 Kor 12,2

Durch den Zusammenhang der Passage verstehen wir, dass Paulus höchstwahrscheinlich von seiner eigenen Erfahrung erzählte.
 

Und ich kenne diesen Menschen– ob er im Leib oder außerhalb des Leibes war, weiß ich nicht; Gott weiß es–,
 

der wurde ins Paradies entrückt und hörte unaussprechliche Worte, die ein Mensch nicht sagen darf.2 Kor 12,3-4

Ein bekannter Prediger in unserer Zeit hatte auch das Privileg, in Gottes Himmel hineinzuschauen.

War es in einer Vision, einem Traum oder verließ er seinen Körper, wie der Pilot nach dem Flugzeugabsturz? Ich weiß nicht. Gott hat verschiedene Methoden, seine Kinder zu segnen.

Viele Menschen, die den Himmel irgendwie besucht haben, erzählen von der überwältigenden Schönheit der Musik.
 

Dieser Prediger erzählte, wie eine große Menge im Himmel Anbetungslieder gesungen haben. Die Lieder waren in vollkommener Harmonie, aber als er genau zuhörte, stellte er fest, dass ein jeder seine Lieblingsmusik gesungen hat.

Man konnte allerlei musikalische Stile und Traditionen unterscheiden, aber die Harmonie war trotzdem wunderbar.

Einst war ich in einer wunderbar gesegnetem Treff in Deutschland. Die herrliche Gegenwart Gottes war fabelhaft. 


Manche haben einen himmlischen weißen Nebel wie eine Wolke in dem Raum gesehen. Ich konnte das spüren aber nicht sehen. Später war diese himmlische Wolke in digitalen Fotos klar zu sehen.

Zwei Männer fingen an, Gitarre zu spielen, in dem Stil der Rockmusik von 1960. Wir sangen zusammen und spürten Gottes Segen. Ich fing an zu singen, aber nicht einen Rock Song. 


Mein Lied war in klassischem Stil, jemand sagte wie ein jüdischer Kantor, aber mein Lied passte vollkommen zu der Harmonie und dem Rhythmus des Rocksongs.

Wenn du bedrückenden Konformismus in christlicher Gemeinschaft erlebst, kommt das nicht von Gott.
 

Paulus erklärte, wie Gott seinen Kindern unterschiedliche Gaben verteilt.

Wenn aber der Fuß sagte: »Weil ich keine Hand bin, darum gehöre ich nicht zum Leib«,– sollte er deshalb nicht zum Leib gehören?
 

Und wenn das Ohr sagte: »Weil ich kein Auge bin, darum gehöre ich nicht zum Leib«,– sollte es deshalb nicht zum Leib gehören? 1 Kor 12,15-16

Du bist du.

Gott hat dich einmalig kreiert.

Dein Eigenes Haus im Himmel

Kapitän Dale Black war ein Pilot, der in einem Flugzeugabsturz starb.

´´Das Flugzeug zerbarst, die drei Piloten wurden mit etwa 220 Stundenkilometer aus etwa zwanzig Metern auf den Beton geschleudert. Nur Dale überlebte, irgendwie…

Plötzlich wurde ich in die Luft geschleudert und schwebte über meinem zertrümmerten Körper...
Zwei Engels-Eskorten begleiteten mich, gekleidet in nahtlos weiße, aus silbernen Fäden gewobenen Gewändern.´´

Er erreichte Gottes Himmel. Nachdem Gott ihn zu seinem Körper und seinem irdischen Leben zurückgesandt hatte, erzählte er, was ihm geschehen war. Er versuchte zu beschreiben, was er im Himmel erlebt und gesehen hatte.

´´Jedes Haus war maßgefertigt und einzigartig und doch sahen alle zusammen sehr harmonisch aus. Manche hatten drei oder vier Stockwerke, andere waren noch höher. Kein Haus glich dem anderen.´´

Burke, John . So ist der Himmel: Nahtoderfahrungen, die Versprechen Gottes und die außergewöhnliche Zukunft, die dich erwartet (German Edition) . Kindle Edition.

Kurz vor seinem Tod am Kreuz wollte Jesus seine Jünger ermutigen.
 

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, dann hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch einen Platz vorzubereiten. Joh 14,2

Das Haus des Himmlischen Vaters ist die Stadt Gottes im Himmel. Wenn du Jesus als deinem Herrn und Erretter vertraust, hast du eine neue und ewige Staatsbürgerschaft. 


Deine Heimat ist Gottes Himmel. Gott hat ein Haus für dich bereitet, dein eigenes Haus.

Warst du je in einem Gottesdienst und das Singen wurde nach und nach langweilig. 


Dann taucht die Frage auf, ob die Anbetung im Himmel nur ein Gottesdienst ohne Ende sein wird. Der Gedanke ist entmutigend.

Aber wenn der Himmel nur ein nie endender Gottesdienst sein wird, wozu werden wir da Häuser brauchen? 


In Gottes Himmel ist alles unbeschreiblich schön, die Bäume, die Blumen, die Musik und auch die Häuser.

Sicher werden wir Gott mit Lobgesängen anbeten.

Der Apostel Paulus wurde gesteinigt und starb. Er starb und kam dann zurück.

Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren– ist er im Leib gewesen, ich weiß es nicht; oder ist er außerhalb des Leibes gewesen, ich weiß es auch nicht; Gott weiß es– wurde derselbe bis in den dritten Himmel entrückt. 2 Kor 12,2

Durch den Zusammenhang der Passage verstehen wir, dass Paulus höchstwahrscheinlich von seiner eigenen Erfahrung erzählte.
 

Und ich kenne diesen Menschen– ob er im Leib oder außerhalb des Leibes war, weiß ich nicht; Gott weiß es–,
 

der wurde ins Paradies entrückt und hörte unaussprechliche Worte, die ein Mensch nicht sagen darf.2 Kor 12,3-4

Ein bekannter Prediger in unserer Zeit hatte auch das Privileg, in Gottes Himmel hineinzuschauen.

War es in einer Vision, einem Traum oder verließ er seinen Körper, wie der Pilot nach dem Flugzeugabsturz? Ich weiß nicht. Gott hat verschiedene Methoden, seine Kinder zu segnen.

Viele Menschen, die den Himmel irgendwie besucht haben, erzählen von der überwältigenden Schönheit der Musik.
 

Dieser Prediger erzählte, wie eine große Menge im Himmel Anbetungslieder gesungen haben. Die Lieder waren in vollkommener Harmonie, aber als er genau zuhörte, stellte er fest, dass ein jeder seine Lieblingsmusik gesungen hat.

Man konnte allerlei musikalische Stile und Traditionen unterscheiden, aber die Harmonie war trotzdem wunderbar.

Einst war ich in einer wunderbar gesegnetem Treff in Deutschland. Die herrliche Gegenwart Gottes war fabelhaft. 


Manche haben einen himmlischen weißen Nebel wie eine Wolke in dem Raum gesehen. Ich konnte das spüren aber nicht sehen. Später war diese himmlische Wolke in digitalen Fotos klar zu sehen.

Zwei Männer fingen an, Gitarre zu spielen, in dem Stil der Rockmusik von 1960. Wir sangen zusammen und spürten Gottes Segen. Ich fing an zu singen, aber nicht einen Rock Song. 


Mein Lied war in klassischem Stil, jemand sagte wie ein jüdischer Kantor, aber mein Lied passte vollkommen zu der Harmonie und dem Rhythmus des Rocksongs.

Wenn du bedrückenden Konformismus in christlicher Gemeinschaft erlebst, kommt das nicht von Gott.
 

Paulus erklärte, wie Gott seinen Kindern unterschiedliche Gaben verteilt.

Wenn aber der Fuß sagte: »Weil ich keine Hand bin, darum gehöre ich nicht zum Leib«,– sollte er deshalb nicht zum Leib gehören?
 

Und wenn das Ohr sagte: »Weil ich kein Auge bin, darum gehöre ich nicht zum Leib«,– sollte es deshalb nicht zum Leib gehören? 1 Kor 12,15-16

Du bist du.

Gott hat dich einmalig kreiert.