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Samstag, 13. Juni 2026

Jesus ist Freundlich. Er sucht deine Freundschaft

 Die Liebe ist langmütig und freundlich ...1.Kor 13,4 LUT84   
Liebe hat Geduld. Die Liebe ist gütig. ..
.1.Kor 13,4 (NeÜ)

JESUS HAT GEDULD.. 
Trotz aller Frustration, kann er warten. 
Er will, dass wir alle heilig leben
Er will, dass wir Ihm total vertrauen. 
Er will, dass wir Kranken heilen und viele Leute in Sein Reich leiten. 
Wir versagen oft aber Er kann warten, weil er uns LIEBT.

Da sagte Jesus: O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein und euch ertragen?... Lk 9,41 

Die Jünger von Jesus konnten einen Teufel nicht austreiben und Jesus hat starke Frustration empfunden.   
Und wir...?
Jesus erwartet sehr viel von uns aber Er kann warten, weil Er uns LIEBT. 
Aber Er wartet nicht passiv. Der Geist Gottes ist immer am Werk, uns durch Seine LIEBE zu verwandeln
Jesus ist langmütig und FREUNDLICH. 


FREUNDLICH, so Martin Luther. Wow! Was für Inspiration ist das! Auf Englisch lesen wir KIND, (gütig). 
Aber Jesus ist gütig und FREUNDLICH.

 Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Ps 118,1

 Jesus ist gütig. Das bedeutet nicht nur, dass Jesus gerne hilft. 
Jesus sucht auch, dich als Seinen Freund zu gewinnen
Er sucht eine echte, tiefe Freundschaft MIT DIR!


Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.
Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
Joh 15,15

Jesus will dir so viele Offenbarungen geben, weil Er dich so sehr LIEBT.
Jesus will dich als Seinen Partner im Dienst ausrüsten, trainieren und gebrauchen, weil Er dich so sehr LIEBT.

 Wir sind oft im Christlichem Dienst so beschäftigt, dass wir die Liebe und Freundschaft mit Jesus manchmal vernachlässigen.

 Aber was kann unseren Dienst fruchtbar machen? NUR die Liebe Gottes und unsere Freundschaft mit Jesus.    

Die Liebe ist langmütig und freundlich 
... die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
1.Kor 13,4 LUT84  

Montag, 29. Dezember 2025

Errettung aus tiefer Finsternis

 Ein Mann aus Peru hatte echt Lust auf Abenteuer. Abenteuer können echt spannend sein, aber auch lebensgefährlich.

Dieser Typ hat sich im Amazonas-Dschungel verlaufen. Seine Familie dachte, er wäre tot, aber er wurde von einem indigenen Stamm aufgenommen und lernte, im Dschungel zu leben. Er lernte nicht nur ihre Sprache und Bräuche, sondern auch, wie man Dschungelpflanzen zur Behandlung tropischer Krankheiten einsetzt. 

Nach sieben Jahren fand er irgendwie den Weg zurück zu seinem Volk, aber er fand eine Gemeinschaft in einer tragischen Krise vor. Die Menschen waren von einer Epidemie heimgesucht. Die moderne Medizin half nicht und viele Menschen starben. Er war kein Arzt, aber er nutzte sein Wissen über Naturmedizin, das er im Dschungel gelernt hatte. Es erwies sich als so effektiv, dass viele Leben gerettet werden konnten.
 

Die Nachricht von diesem Erfolg verbreitete sich weit und breit. Viele Botaniker und Mediziner kamen, um von ihm zu lernen. 

Dieser Mann, der schon als tot galt, wurde 91 Jahre alt.

Ich kenne niemanden, der sich im Dschungel verirrt hat, aber es gibt verschiedene schlimme Erfahrungen, die zu großem Segen führen können.

Ich habe Menschen getroffen, die aus der Prostitution, langen Gefängnisstrafen und schrecklicher Drogenabhängigkeit herausgekommen sind, aber sie haben den Glauben an Gott gefunden und sind für viele Menschen zu einer lebensrettenden Hilfe geworden.

In meinen Zwanzigern hatte ich eine christliche Bekehrungserfahrung, aber die erste Kirche, der ich beitrat, entpuppte sich als Sekte, in der Menschen einer Gehirnwäsche unterzogen und spirituell missbraucht wurden. Nachdem ich aus der Sekte ausgeschlossen worden war, verbrachte ich ein ganzes Jahr in intensiver Vollzeit-psychiatrischer Behandlung.

Ich habe viele Jahre gebraucht, um mich zu erholen, aber Gott hat mich nicht aufgegeben.

Corrie ten Boom war eine niederländische Christin, deren Familie während der Nazi-Besatzung Juden beschützt hat. Sie und ihre Schwester wurden gefangen genommen und verbrachten fast ein Jahr in deutschen Gefängnissen und Konzentrationslagern. Ihre Schwester starb im Lager, aber sie wurde aufgrund eines Verwaltungsfehlers freigelassen. 

Nach diesem schrecklichen Leid reiste sie um die Welt und brachte Menschen ohne Hoffnung Glauben und Hoffnung.

Was für Leiden hast du durchgemacht? Gefängnis, häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Menschenhandel, Gehirnwäsche durch Sekten, schwere psychische Erkrankungen?

Egal, wo du bist, Gott liebt dich und hat einen Plan für dein Leben. Im Himmel gibt es Mörder, ehemalige Prostituierte, Menschen, die Hexen waren, und auch Opfer. 

Im Himmel gibt es Babys, die abgetrieben wurden, und Mütter, die ihre Babys abgetrieben haben.

Egal, was du durchgemacht hast, egal, was du gerade durchmachst, gib niemals, niemals, niemals auf.

Gaby Wentland ist eine deutsche Missionspredigerin. Sie betreut Prostituierte und Opfer von Missbrauch. Sie sagt, dass in Bordellen mehr gebetet wird als in vielen Kirchen.

Gott liebt dich, egal wo du bist, wer du bist, was du tust, was du getan hast oder was dir angetan wurde.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Joh 3,16 NLB

Egal, ob du der schlimmste Täter oder das am meisten gebrochene Opfer bist, Jesus ist gestorben, um deine Strafe auf sich zu nehmen. Er hing nackt am Kreuz, um deine Schande zu tragen.

Aber es gibt eine Bedingung. Du musst bereit sein, deine Grausamkeit, deine Selbstsucht und deine Unehrlichkeit hinter dir zu lassen. Gott liebt dich, aber du musst bereit sein, dich zu ändern.

›Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast.
Jer 33,3 NLB

Gott wartet darauf, dass du um Hilfe rufst.

Gott will dich nicht nur von Schuld, Scham und Missbrauch erlösen. Er will deine schmerzhaften Erfahrungen nutzen, um anderen zu helfen. Ich wurde von Menschen, die in sehr dunklen Zeiten waren, wunderbar ermutigt. 

Der Peruaner lernte die Medizin des Dschungels, um Leben zu retten. Wenn du im Gefängnis warst, in psychiatrischer Behandlung, drogenabhängig oder in der Prostitution, kann Gott deine Erfahrungen nutzen, um Menschen mit ähnlichen Erfahrungen zu helfen.

Dienstag, 4. November 2025

Jesus heilte immer

Gott gibt uns in der Bibel wunderbare Verheißungen.

Er vergibt mir alle meine Sünden und heilt alle meine Krankheiten. Psalmen 103,3

Aber will Gott wirklich auch alle meine Krankheiten und deine Krankheiten heilen?

Das war das Zeugnis Davids, der diesen Psalm schrieb, aber soll das bedeuten, dass wir alle Wunderheilungen erwarten sollen? Das hört sich ziemlich radikal an, vielleicht charismatisch, oder?

Aber wir glauben sicher, dass Gott bereit ist, alle unsere Sünden zu vergeben. Warum sollen wir eine Verheißung glauben und die andere infrage stellen?

Ein bekannter Prediger hat uns eine Richtschnur gegeben, damit wir zwischen guter und schlechter Theologie unterscheiden können.

``Jesus ist die perfekte Theologie.´´


 Hat Jesus alle Kranken geheilt? Nein.

In Jerusalem war der Teich Betesda. Gott sandte ab und zu einen Engel, der das Wasser bewegte. Wer in das bewegte Wasser tauchen konnte, wurde geheilt.

Einer von den Menschen, die dort lagen, war schon seit achtunddreißig Jahren krank.

Als Jesus ihn sah und erfuhr, dass er schon so lange an seiner Krankheit litt, fragte er ihn: »Willst du gesund werden?« Johannes 5,5-6

Dieser Mann bekam von Jesus eine Wunderheilung. Warum hat Jesus nur diesen Mann auserwählt, und nicht auch andere Kranken geheilt? Gott weiß.

Aber dann wollen manche ihre negative Theologie mit dieser Geschichte belegen. Das heißt, ``Nur manche werden von Gott auserwählt, geheilt zu werden.´´

Jesus ging auf diesen Mann zu, und offensichtlich nur diesen Mann, aber in fast allen anderen Berichten im Neuen Testament war es umgekehrt. 

Die Kranken oder ihre Angehörigen suchten Heilung von Jesus.

In keinem Fall hat Jesus eine Bitte für Heilung abgelehnt, in keinem Fall.

Wenn wir auf Jesus fokussieren, werden wir die Bibel richtig verstehen.

Jesus heilte und heilte und heilte immer wieder. Das war für Jesus sehr wichtig.

Wenn Heilung für Jesus so wichtig war, muss Heilung auch für uns ebenso wichtig sein. Sonst ist unsere Sichtweise anders als bei Jesus.

Wenn unsere Theologie Heilung infrage stellt, denken wir anders als Jesus. Wir müssen in diesem Fall umkehren und anders denken lernen.

Montag, 6. Oktober 2025

Gottes Sehnsucht für Dich

 Wenn du jemals einen Sohn oder eine Tochter hattest, die sich gegen dich gewandt und verschwunden ist, weißt du, wie sich Herzschmerz anfühlt. 

Jesus erzählte eine Geschichte über einen jungen Mann, der sein Erbe einforderte, während sein reicher Vater noch lebte, und in ein fremdes Land reiste. Es gab kein Internet und keine Handys. Der Vater organisierte keine Suchaktion, aber jeden Tag ging er hinaus und schaute die Straße hinunter, um zu sehen, ob sein Sohn zurückkommen würde. 

Eines Tages schaute er hinaus und sah tatsächlich seinen Sohn in der Ferne.

Ich möchte keine persönlichen Familiengeheimnisse preisgeben, aber ich weiß, was dieser Vater durchgemacht hat.

Jesus erzählte auch die Geschichte eines Bauern mit 100 Schafen. Ein Schaf lief weg und ging verloren. Der Bauer ließ seine 99 Schafe zurück und suchte nach seinem verlorenen Schaf, bis er es fand und nach Hause brachte.

Heute habe ich eine Nachricht über ein junges Paar gelesen, das Urlaub auf Kangaroo Island vor der Küste Australiens gemacht hat. Sie hatten ihren einjährigen Dackel mitgenommen. Eines Tages lief ihre geliebte Valerie weg und verschwand im Busch.

Sie waren untröstlich und mussten nach fünf Tagen Suche ohne ihr Haustier nach Hause zurückkehren. Die Menschen auf der Insel waren sehr mitfühlend und zutiefst besorgt. Sie suchten über ein Jahr lang mit Videokameras und Drohnen. 

Ein Bauer stellte eine Falle mit Futter auf, weil Valeries Besitzer befürchteten, dass ihr verwöhnter Haushund in der wilden Natur, wo Schlangen und andere Raubtiere eine ständige Gefahr darstellten, nicht überleben würde. 

Schließlich geriet eine starke, muskulöse, kleine Hündin in die Falle. Der Bauer sah Valerie auf seiner Fernvideokamera und drückte den Knopf, um die Tür zu schließen und sie einzusperren.

Valeries Besitzer waren außer sich vor Freude, ihre Valerie zurückzubekommen. Sie hatten eine Hauskatze und zwei andere Hunde, aber sie liebten Valerie wie ihr eigenes Kind.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Wenn du keine persönliche Beziehung zu Gott, dem Vater, hast, möchte er dich zurückhaben. Er wird alles tun, um dein Vertrauen zu gewinnen.

(Jesus sagte…) „
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe.
Joh 10,11 NLB

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du glaubst, bist du vielleicht wie Valerie, die kleine Hündin, die in Panik geriet und durchdrehte. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du mit Gott reden. 

„Wenn du echt bist und mich wirklich liebst, dann hilf mir bitte, zu glauben.“

Gott will dir vergeben, dich lieben und für dich sorgen.

Wenn Christen dich gemobbt, missbraucht oder betrogen haben, dann war das nicht Gottes Werk.

Der Menschensohn ist nämlich gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten.«
Lk 19,10 NLB

Freitag, 3. Oktober 2025

Du Kannst Überall für Alle Beten

 Ich las gerade ein Buch mit täglichen Andachten von Max Lucado, als mich seine Auslegung dieses Verses inspirierte.

Vor allem anderen fordere ich euch auf, für alle Menschen zu beten. Bittet bei Gott für sie und dankt ihm. 1. Tim 2,1 NLB

Er ermutigte mich, für die Menschen in meiner Umgebung zu beten.

Sofort kam mir der Name eines Mannes in den Sinn, der vor 60 Jahren in meiner Klasse war. Ich habe ihn im Internet gesucht und die Geschichte seiner erstaunlich erfolgreichen Karriere gelesen. 

Da kein Hinweis auf den christlichen Glauben zu finden war, habe ich für ihn gebetet, dass er eine direkte persönliche Begegnung mit Jesus Christus haben möge. Man kann in diesem Leben alles haben und dennoch keine Hoffnung auf Ewigkeit.

Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert? Mk 8,36 NLB

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. 
Er wird ewig leben, weil er an mich geglaubt hat, und niemals sterben...«
Joh 11,25–26 NLB

Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Joh 14,6 NLB

Gott ist dein Schöpfer. Wenn du erfolgreich bist, dann deshalb, weil Gott dir Talente gegeben hat und du sie genutzt hast. Aber vergiss niemals, wer dir diese Fähigkeiten gegeben hat.

Ich habe für diesen Mann gebetet und bin sicher, dass Gott meine Gebete erhören wird.

Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden. 
Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft.
Mt 7,7–8 NLB

Wenn du an Jesus glaubst, kannst du um Segen für dich selbst bitten, und Gott wird dir antworten. 
Du kannst für deine Familie und Freunde beten, und Gott wird dir antworten.

Aber hör damit nicht auf.

Bete für alle Menschen. Aber das ist doch sicher unmöglich. Das stimmt. 


Aber wenn ich spazieren gehe oder einkaufen bin, bemerke ich oft jemanden, der traurig oder gebrochen aussieht, und dann bete ich still für ihn. Ich bin mir sicher, dass ich, wenn ich in den Himmel komme, einige dieser traurigen und gebrochenen Menschen treffen werde, die meine Aufmerksamkeit erregt haben und für die ich gebetet habe.

Wenn du Jesus nachfolgst, unterschätze niemals die Kraft Gottes, deine kleinen Gebete zu erhören.

Freitag, 13. Juni 2025

Säen und Ernten

Gott ist ein großzügiger Geber. Er hat seinen einzigen Sohn hingegeben, damit er einen schmerzhaften Tod am Kreuz sterben musste. 

Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so überreich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt. Mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird man auch euch messen.« Lk 6,38 HfA

Gott sehnte sich danach, die Milliarden von Männern, Frauen und Kindern zurückzugewinnen, die sich von ihm abgewandt und seine Liebe und Güte vergessen oder abgelehnt hatten.

Gott begann die Schöpfung der Welt, indem er gab. Er gab uns das Leben und eine wunderschöne Welt, in der wir leben können. Tragischerweise wandten wir uns einer nach dem anderen von unserem Schöpfer ab und bildeten uns ein, wir könnten es selbst besser machen. Schau dir an, was wir aus der Welt gemacht haben.

Gott ist ein Gebender, deshalb begann er seinen Rettungsplan, indem er wieder gab.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Gott wollte seine verlorenen Kinder zurückgewinnen, deshalb gab er. Er gab seinen einzigen Sohn, um viele Söhne und Töchter zu erhalten.

Das ist das Gesetz von Saat und Ernte. Wenn du ernten willst, musst du zuerst säen. 

Wenn deine Söhne oder Töchter sich von dir abwenden, wirst du sie nicht zurückgewinnen, indem du ihnen ihr Erbe wegnimmst oder sie enterst. Gib ihnen weiterhin deine Liebe, deine Güte und deine Gebete für sie. Leider kommen nicht alle Kinder zurück, aber viele tun es. Wenn du Liebe ernten willst, säe Samen der Liebe.

Gebt, was ihr habt, dann werdet ihr so überreich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt. Mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird man auch euch messen.« Lk 6,38 HfA

Wenn du Barmherzigkeit brauchst, sei barmherzig.

Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren. Mt 5,7 NLB

Wenn du Heilung brauchst, bete für andere, die Heilung brauchen. Ich mache das schon seit vielen Jahren und habe wunderbare Antworten auf meine Gebete erhalten.

Wenn du finanzielle Not hast, hör nicht auf zu geben. Einige bekannte Prediger haben diesen Grundsatz mit aggressiven Spendenaktionen missbraucht. Sie hören nie auf, über Geld zu predigen. Das ist sehr traurig.

Gott möchte deine Bedürfnisse erfüllen, aber Geld darf nicht im Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit stehen.

Strebt vor allem anderen nach seinem Reich und nach seiner Gerechtigkeit – dann wird Gott euch auch das alles schenken. Mt 6,33 BB

Vergiss nie, dass Gott gut ist. Er ist ein Geber. Er will dich segnen.

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten. Jak 1,17 ELB 2006

Manchmal kann es sein, dass du ein Wunder der Versorgung fast sofort gibst und empfängst. Einmal habe ich 20 Euro einer Kirche gespendet. Ein Freund aus der Kirche wusste nichts davon, aber am selben Abend gab er mir 200 Euro. Ich war auf einer Missionsreise für Gott und brauchte Hilfe.

Aber Gott ist kein Geldautomat. Oft müssen wir Tage, Wochen oder Jahre warten, bis wir unsere Ernte einfahren können.

Wirf dein Brot hin auf die Wasserfläche! – denn du wirst es nach vielen Tagen wieder finden! – Koh 11,1 ELB 2006

Gott will dich segnen und dich für deinen liebevollen Dienst belohnen, aber wir werden Gottes größte Segnung erst sehen, wenn wir Jesus im nächsten Leben sehen.

Sammelt keine Reichtümer hier auf der Erde an, wo Motten oder Rost sie zerfressen oder Diebe einbrechen und sie stehlen können. 

Sammelt eure Reichtümer im Himmel, wo sie weder von Motten noch von Rost zerfressen werden und vor Dieben sicher sind. 

Denn wo dein Reichtum ist, da ist auch dein Herz. Mt 6,19–21 NLB 

Donnerstag, 24. April 2025

Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Progressive und Konservative Christen

 Einige Christen predigen ein soziales Evangelium

Andererseits sind sie oft ziemlich vage, wenn es um das Leben nach dem Tod geht. Sie vermeiden es, über das ewige Gericht Gottes zu sprechen.

Dann gibt es einige Pfingstler, konservative Evangelikale und Fundamentalisten, die sich fast ausschließlich auf biblische Lehren über das ewige Gericht, die persönliche Erlösung, die zum ewigen Leben führt, sowie biblische Lehren über Sexualität, Ehe und Kinderkriegen konzentrieren.

Glaube ich, dass die Bibel von Gott stammt? Ja.
Glaube ich, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der am Kreuz die Strafe für meine Sünden bezahlt hat? Ja.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Denn Gott hat den sündlosen Christus genommen und unsere Sünden auf ihn gelegt. Dann hat er uns im Gegenzug Gottes Güte geschenkt!
2 Kor 5,21 (Übersetzt aus dem Englischen „The Living Bible.“)

Glaube ich an ein soziales Evangelium? Nein. Die gute Nachricht von Jesus ist das ewige Leben.

Wo wirst du die Ewigkeit verbringen? Das ist die wichtigste Frage, die es zu beantworten gilt.

Glaube ich an ein soziales Evangelium? Nein. Aber ich glaube auch nicht an ein asoziales Evangelium.

Jesus lehrte, dass wir Vergebung unserer Sünden brauchen, um in den Himmel zu kommen, aber er kümmerte sich auch intensiv um die leidenden Menschen in diesem Leben.

Jesus heilte kranke Menschen, weil er so viel Mitgefühl für sie empfand, dass es ihm das Herz brach. Er verlangte nicht, dass sie ihre Sünden bereuten, um geheilt zu werden, aber natürlich war er betroffen, wenn sie geheilt wurden, aber ihre Sünden nicht bereuten.

Konservative Christen, denen nur die ewige Erlösung und strenge moralische Regeln wichtig sind, haben teilweise Recht, liegen aber auch ganz daneben.

Progressive Christen, die sich um Menschen in Not kümmern, haben teilweise Recht, liegen aber oft auch teilweise falsch.

Jesus hat das Wesentliche des Gesetzes Gottes in zwei Geboten zusammengefasst.

Und du sollst den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft lieben.‹
Das zweite ist ebenso wichtig: ›Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.‹ Kein anderes Gebot ist wichtiger als diese beiden.«
Mk 12,30–31 NLB

Wenn du andere Menschen so liebst wie Jesus, wirst du wollen, dass sie glauben und in den Himmel kommen, aber die Leute werden dir nicht glauben, dass du sie liebst, wenn dir ihre irdischen Bedürfnisse egal sind.

Wenn Leute sehen, dass konservative Christen nur über moralische Regeln und das ewige Gericht reden, denken sie oft, dass Christen nur über Liebe reden, aber nicht wirklich lieben.

Christliche Missionare in Indien predigten jahrelang einer Dorfgemeinschaft von der Erlösung, aber ohne Erfolg. Als die Christen ein Projekt organisierten, um die Gemeinde mit sauberem Wasser zu versorgen, wurden viele Hindus Christen.

Wenn Christen massive Steuererleichterungen für sehr reiche Leute unterstützen, aber gegen staatliche Programme für eine bezahlbare Gesundheitsversorgung sind, denken viele Leute, dass man konservative Christen nicht ernst nehmen sollte.

Mittwoch, 23. April 2025

Chaos hier auf Erden, aber was ist mit der Ewigkeit?

 Ich mache mir echt Sorgen um Gerechtigkeit und Freiheit. 

Ich finde das richtig. Gott hat Martin Luther King, Konrad Adenauer, William Wilberforce, Harriet Tubman, Nelson Mandela, Winston Churchill, Franklin Roosevelt, feministische Aktivistinnen und viele andere dazu berufen, sich gegen Tyrannei zu wehren.

Freiheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit gegenüber Armen, Kranken und Bedürftigen sind echt wichtig, aber am Ende sterben wir alle. Was kommt dann?

Demokratische Freiheit, gerechte Löhne, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen für Rentner sind in diesem Leben wichtig, aber in der anderen Welt zählen diese Dinge nicht mehr.

Einige Christen sind besessen von Reichtum und nationaler Größe, andere kümmern sich um die Wohlfahrt der Armen und Bedürftigen, aber im nächsten Leben sehen die Alternativen ganz anders aus.

All die Spannungen und das Chaos in unserer Welt lenken uns von den ewigen Realitäten ab.

Wo wirst du die Ewigkeit verbringen?

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Joh 3,16 NLB

Freitag, 28. März 2025

Geistlicher Missbrauch, Vergebung und Gerechtigkei

 Jesus war sehr vergebungsbereit.

Doch wenn ihr betet, dann vergebt zuerst allen, gegen die ihr einen Groll hegt, damit euer Vater im Himmel euch eure Sünden auch vergeben kann.« Mk 11,25 NLB

Aber Jesus war auch oft wütend über die Art und Weise, wie religiöse Führungskräfte schwache Menschen schikanierten. Predigerinnen und Prediger erwecken so oft den absurden Eindruck, dass religiöses Mobbing etwas war, das vor 2000 Jahren geschah und die jüdischen Leiter die Bösewichte waren. Das hat nichts mit den Predigern von heute zu tun. Wirklich?

Ich habe es satt, Predigten gegen Beleidigung oder Bitterkeit zu hören, weil so viele Prediger Missbrauch und Ungerechtigkeit bagatellisieren. Ich habe gerade eine viel bessere Predigt gelesen. Der Prediger ermutigt verletzte Christen tatsächlich dazu, mit Gott über ihren Schmerz und ihre Empörung zu sprechen, genau wie in den Klagepsalmen.

So viele super positive Prediger ignorieren die Psalmen der Klage und des Wehklagens. Sie haben ihre bevorzugten positiven Bibeltexte und es scheint mir fast, dass sie geistlicher sein wollen als der Heilige Geist, der die Klagepsalmen inspiriert hat. Nicht, dass sie alle arrogant wären, aber es gibt eine Art kollektive Blindheit, die oft von einem Prediger zum anderen weitergegeben wird.

Es sind nicht nur Frauen, die von Eltern, Arbeitgebern oder Kirchenführern schikaniert und niedergemacht werden. Auch Männer schikanieren Männer. Hast du schon einmal gesehen, wie männliche Tiere in Dokumentarfilmen um die Vorherrschaft kämpfen? Jesus sagte, dass die Herrscher der Heiden über sie herrschen und sie als Wohltäter bejubelt werden... Klingt das für dich wie in manchen Kirchen?

Aber Jesus sagte, wir sollten anders sein. Viele Predigerinnen und Prediger lehren Vergebung und bagatellisieren gleichzeitig Traumata und Machtmissbrauch. Diese Art zu predigen ist sehr schädlich und ist oft Teil des Mobbingprozesses. Das Predigen über Unversöhnlichkeit artet oft in Schuldzuweisungen an die Opfer aus.

Jesus ist sehr mitfühlend mit den Opfern und das wird durch die Psalmen der Klage und des Wehklagens bestätigt. Für viele super-positive Glaubensprediger stehen diese „negativen“ Psalmen zwar im Buch, sind aber nicht Teil ihres Verständnisses oder ihrer Lehre.

Meine Empörung über Mobbing zeigt wahrscheinlich, dass ich den Schmerz immer noch spüre. Manche Leute meinen, dass anhaltende Empörung ein Zeichen von sündhafter Unversöhnlichkeit ist, denn wenn du vergibst, vergisst du und das Problem existiert für dich nicht mehr. Ich denke, das ist ein schwerwiegendes Missverständnis der Heiligen Schrift.

Als ich von Pastoren exkommuniziert wurde, war ich so traumatisiert, dass ich ein ganzes Jahr in der Psychiatrie verbrachte. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich nicht von Gott verurteilt wurde und ich vergab den Pastoren von Herzen. Diese Vergebung war Teil meines Heilungsprozesses, aber ich war immer noch gebrochen und brauchte starke psychiatrische Medikamente.

Mit der Zeit lernte ich allmählich, mich selbst nicht zu verurteilen, aber ich empörte mich zunehmend über ungerechte autoritäre Kirchenführer im Allgemeinen. Fünfzig Jahre später bin ich immer noch ein militanter Gegner der autoritären Kirchenführung. Ich befinde mich in guter Gesellschaft. Auch Jesus und Paulus waren entrüstet.

Glaubst du, dass Jesus unversöhnlich war? Oder Paulus? Aber haben sie den Schmerz der Ablehnung und des Mobbings nicht mehr gespürt? Empfanden sie keine Empörung mehr, wenn sie sahen, wie religiöse Tyrannen schwächere Menschen verletzten, vor allem verletzliche Frauen.

Wenn ich die Aussprüche Jesu und die inspirierten Schriften von Paulus lese, sehe ich zwei scheinbar widersprüchliche Tendenzen nebeneinander: extreme Empörung über Ungerechtigkeit, vor allem über Ungerechtigkeit durch Menschen, die behaupten, Gott zu vertreten.

Das andere auffällige Merkmal ist die extreme Betonung von Liebe, Barmherzigkeit, Gnade und Vergebung. Es ist schwer, christliche Schriftsteller und Prediger zu finden, die in der Lage sind, diese beiden Aspekte von Gottes Charakter in vollem Maße zu erfassen.

In seinem zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth tadelt Paulus die Christen dafür, dass sie sich autoritären Predigern unterwerfen.

Ihr nehmt es hin, wenn sie euch zu ihren Sklaven machen, euch alles wegnehmen, was ihr besitzt, und euch übervorteilen, wenn sie vornehm tun und euch ins Gesicht schlagen.
2. Kor 11,20 NLB


Donnerstag, 27. März 2025

Wir Brauchen Mut

 Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ja, ich stehe dir bei! Ja, ich halte dich mit der rechten Hand meiner Gerechtigkeit! Jes 41,10 ZB 2007

In der Bibel sagt Gott seinem Volk oft: „Fürchte dich nicht“ oder „Hab keine Angst“.

    In einigen Texten sagt Gott seinem Volk, dass ihre Ängste eingebildet sind, dass es überhaupt nichts gibt, wovor man Angst haben müsste.

In Matthäus 14 befanden sich die Jünger bei rauer See in einem Boot. Als sie Jesus auf dem Wasser gehen sahen, dachten sie, er sei ein Geist.

Sogleich aber redete Jesus mit ihnen: Seid getrost, ich bin es. Fürchtet euch nicht! Mt 14,27 ZB 2007

Als der Engel Gabriel zu Maria kam, beruhigte er sie.

Und der Engel sagte zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott: Lk 1,30 ZB 2007

Gottes Volk hat vor übernatürlichen Manifestationen himmlischer Herrlichkeit nichts zu befürchten.
Andererseits gibt es Situationen, in denen wir echte Gründe haben, Angst zu haben, aber Gott ruft uns trotzdem dazu auf, keine Angst zu haben.

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können. Fürchtet euch mehr vor dem, der Seele und Leib in der Hölle verderben kann. Mt 10,28 ZB 2007

Hier sagt Jesus: Fürchtet euch nicht, auch wenn ihr grausamer Verfolgung und möglicherweise dem Martyrium ausgesetzt seid. Es ist ein Aufruf zu Mut und Vertrauen in Gottes Erlösung.

  Es ist auch eine Warnung, sich an Gottes Strafe für Feigheit zu erinnern.

Gott ist Liebe

Beim Lesen der Bibel sehen wir immer wieder, dass es zwei wesentliche Aspekte der Liebe Gottes gibt.

Diese sind Trost und Herausforderung.

Eines Tages, als Jesus am Ufer des Sees Genezareth entlangging, sah er zwei Brüder, die ihre Netze auswarfen. Simon, der später Petrus genannt wurde, und Andreas waren von Beruf Fischer.
Jesus rief ihnen zu: »Kommt mit und folgt mir nach. Ich will euch zeigen, wie man Menschen fischt!«
Mt 4,18–19 NLB

Was für ein Segen, eingeladen zu werden, Vollzeit mit Jesus zu leben und die Kraft zu erhalten, Männer und Frauen zu retten, sie vor der Verdammnis zu bewahren!

  Aber was für eine Herausforderung, die Sicherheit eines erfolgreichen Familienfischereibetriebs aufzugeben und im Glauben an Gottes tägliche Versorgung zu leben!

Ich habe einen Freund, der früher ein überzeugter Muslim in Saudi-Arabien war.

Muslime haben keine Gewissheit der Erlösung. Sie leben in der Hoffnung, dass sie gut genug sein könnten, um dem Höllenfeuer zu entkommen.

Als George Jesus kennenlernte, hatte er den Trost, den Gott zu kennen, der ihn wirklich als seinen lieben Sohn liebte.

Einige Muslime wünschen sich eine solche persönliche Beziehung zu Gott, aber ihre heiligen Schriften bieten keine Hoffnung auf eine solche Erfüllung.

Aber es war eine Herausforderung, in seinem eigenen Land abgelehnt und verfolgt zu werden. Es war eine Herausforderung, als Flüchtling nach Australien zu fliehen.

Gott berief ihn, an einer australischen Universität zu studieren, wo es viele arabische muslimische Studenten gibt. Keiner von ihnen entkommt Georges persönlicher, gezielter Verkündigung von Jesus.

Einmal sprach George auf dem Campus mit einem arabischen muslimischen Missionar, einem von vielen militanten muslimischen Missionaren, die von ölreichen Arabern finanziert und in die ganze Welt geschickt werden.

  • „Warum predigen Sie den Islam?„, fragte mein Freund.

  • “Weil ich in den Himmel kommen möchte„, antwortete der muslimische Missionar.

  • “Das ist sehr egoistisch!“, sagte George. ‚Ich weiß, dass ich im Himmel ein Zuhause habe. Ich predige Jesus, weil ich möchte, dass ANDERE MENSCHEN in den Himmel kommen.‘

  • Wir haben den Trost, zu wissen, dass Gott im Himmel ein Zuhause für uns vorbereitet hat.

  • Wir haben die Herausforderung, andere mit der guten Nachricht von Gottes Güte zu erreichen.

Dienstag, 7. Januar 2025

Eine Neue Welt Kommt

 Wohin wir auch schauen, sehen wir Tiere, die andere Tiere jagen und töten, Tiere und Pflanzen, die an Krankheiten und Austrocknung sterben, Seuchen und Hungersnöte, die Männer, Frauen und Kinder töten.

Hat Gott die Welt so erschaffen? NEIN.

Und Gott sprach: »Die Erde soll alle Arten von Tieren hervorbringen – Vieh, Kriechtiere und wilde Tiere.« Und so geschah es.
Gott schuf alle Arten von wilden Tieren, Vieh und Kriechtieren. Und Gott sah, dass es gut war.
1. Mose 1,24–25 NLB

Die Bibel gibt uns einen kleinen Einblick in die Tierwelt, wie Gott sie geplant hat.

Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten. Jes 11,6 NLB

 Gott übertrug Adam und Eva die Verantwortung für eine Welt voller Tiere in Frieden. Es gab kein Töten und keinen Tod, nicht einmal unter den Tieren.

 Adam und Eva wurden zu Gouverneuren eines Planeten voller Frieden und Leben ernannt, aber als sie sich dafür entschieden, an das Böse zu glauben, kam der Tod in die Welt, genau wie Gott sie gewarnt hatte.

Aber vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen. Sobald du davon isst, wirst du sterben.« 1. Mose 2,17 BB

Der Teufel erschien Eva als Schlange. Besaß Satan eine natürlich geschaffene Schlange oder ließ er sich selbst als Schlange erscheinen? Wir wissen es nicht.
Gott ist nicht für das Leid und den Tod um uns herum verantwortlich.

 Wir alle sind dem Beispiel von Adam und Eva gefolgt, indem wir den Lügen der Dunkelheit glauben und Gott misstrauen.

 Durch unsere mutwillige Blindheit haben wir die Erde verflucht.

Aber Gott hatte einen wunderbaren Plan, um alles wiederherzustellen.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Joh 3,16 NLB

Der Mensch hat den Tod in die Welt gebracht und Gottes Schöpfung zerstört, aber Gott wurde nicht überrascht. Er sah alles kommen, denn die Zukunft ist für sein allsehendes Auge wie ein offenes Buch.

Noch bevor Adam und Eva vom rechten Weg abkamen, plante Gott, dass er selbst als Mensch auf die Erde kommen würde.

 Was ein Mensch zerstört hat, wird ein Mensch wiederherstellen: der vollkommene Sohn Gottes, Jesus Christus von Nazareth, der verheißene Messias Israels.

Denn durch einen Menschen kam der Tod in die Welt. So bringt auch ein Mensch die Auferstehung der Toten.

Weil wir mit Adam verbunden sind, müssen wir alle sterben. Weil wir aber mit Christus verbunden sind, werden wir alle lebendig gemacht.
1. Kor 15,21–22 BB

Wie kannst du das wiederhergestellte ewige Leben empfangen, das Jesus anbietet?
Wie haben Adam und Eva das ewige Leben verloren?

 Eva glaubte den Lügen des Teufels und verlor ihre Unsterblichkeit und Herrlichkeit.

 Du und ich können an die Wahrheit von Jesus glauben und Gott wird dir das zurückgeben, was Adam und Eva verloren haben.

Aber Eva glaubte nicht nur einer Lüge, sie handelte auch danach. Du musst an die Wahrheit von Jesus glauben und danach handeln.

 Bitte Jesus, dir deine Sünden zu vergeben und dein Leben dem Vertrauen und Gehorsam Ihm gegenüber zu widmen. Er ist derjenige, der dich erschaffen hat und dich wahrhaftig liebt.

Ich bin überzeugt: Das Leid, das wir gegenwärtig erleben, steht in keinem Verhältnis zu der Herrlichkeit, die uns erwartet. Gott wird sie an uns offenbar machen.

Die ganze Schöpfung wartet doch sehnsüchtig darauf, dass Gott die Herrlichkeit seiner Kinder offenbart.
Röm 8,18–19 BB

 Wenn du dich entscheidest, den Lügen der Finsternis nicht mehr zu glauben und nach der Wahrheit Gottes zu leben, wirst du ein Sohn oder eine Tochter des Allerhöchsten, des himmlischen Vaters.

 Das Leiden verschwindet nicht, aber eines Tages werden wir alle in Gottes vollkommen wiederhergestellter himmlischer neuer Schöpfung leben.

Alles auf Erden wurde der Vergänglichkeit unterworfen. Dies geschah gegen ihren Willen durch den, der sie unterworfen hat. Aber die ganze Schöpfung hofft auf den Tag,
an dem sie von Tod und Vergänglichkeit befreit wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
Röm 8,20–21 NLB

Samstag, 16. November 2024

Ehescheidung wegen Missbrauch oder Häuslicher Gewalt

 In der Bibel war es üblich, dass sich Männer von ihren Frauen scheiden ließen. Dies war oft eine grausame Praxis. Ein Mann konnte damit drohen, sich von seiner Frau scheiden zu lassen, wenn sie sich seinem Willen nicht beugte.

In neutestamentlicher Zeit erlaubten viele Rabbiner einem Mann, sich aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheiden zu lassen.

Eine geschiedene Frau war oft mit schrecklichen Alternativen konfrontiert. Sie war keine Jungfrau mehr. Wenn ihr Vater oder ihre Brüder sie nicht unterstützen wollten, konnte sie zum Betteln oder zur Prostitution gezwungen werden, um zu überleben.

Dieser historische Hintergrund hilft uns, die strenge Lehre Jesu gegen die Scheidung zu verstehen.

Da kamen einige Pharisäer zu ihm und versuchten, ihm eine Falle zu stellen. Sie fragten ihn: »Darf sich ein Mann aus jedem beliebigen Grund von seiner Frau trennen?«
»Wisst ihr nicht, was in der Schrift steht?«, erwiderte Jesus. »Dort steht, dass ›der Schöpfer die Menschen als Mann und Frau schuf‹.
Und es heißt weiter: ›Deshalb wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die beiden werden zu einer Einheit.‹
Dann sind sie also nicht mehr zwei, sondern eins, und niemand soll sie mehr trennen, denn Gott hat sie zusammengebracht.«
»Und warum hat dann Mose gesagt, dass ein Mann seiner Frau einen offiziellen Scheidungsbrief ausstellen und sie dann fortschicken darf?«, fragten sie.
Jesus antwortete: »Mose erlaubte die Ehescheidung, weil eure Herzen hart sind, aber ursprünglich war sie nicht Gottes Wille.
Und ich sage euch: Ein Mann, der sich von seiner Frau scheiden lässt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch – es sei denn, seine Frau war untreu.«
Mt 19,3–9 NLB

In diesem Abschnitt spricht Jesus über Ehemänner, die sich von ihren Frauen scheiden lassen, und nicht über Frauen, die vor brutaler häuslicher Gewalt fliehen, was nicht dasselbe Thema ist.

Im Alten Testament gibt es einen Text, der oft übersehen wird. Wenn ein Mann eine zweite Frau heiratet, darf er seine erste Frau nicht vernachlässigen oder misshandeln, da sie sonst Anspruch auf eine Scheidung hätte.

Wenn ein Mann oder sein Sohn eine Sklavin heiratete und sie nicht richtig behandelte, hatte sie ebenfalls Anspruch auf eine Scheidung.

Dies führt uns zu der Frage: Wenn eine freigelassene Sklavin oder eine erste Frau auf diese Weise von Gott beschützt wurde, sollte dann eine missbrauchte Ehefrau heute Anspruch auf weniger Schutz haben?

Nimmt er sich später noch eine andere Frau, muss er die erste trotzdem mit Essen und Kleidung versorgen und darf ihr den ehelichen Verkehr nicht vorenthalten.
Wenn er diesen drei Verpflichtungen ihr gegenüber nicht nachkommt, kann sie ihn als freie Frau verlassen, ohne etwas dafür zu bezahlen.
2. Mose 21,10–11 NLB

Was sind die ehelichen Rechte? Nur Sex? Sicherlich Liebe, Respekt und Schutz.

Donnerstag, 14. November 2024

Gott ist Liebe. Lass dich nicht ablenken.

 Die Bibel ist voll von Geschichte, Lebensgeschichten, Prophezeiungen, Gesetzen und Geboten, Lehren über Gott und Menschen. Sie ist eine Bibliothek mit so vielen Details.

Manche Menschen studieren die Bibel und verlieren sich in den Details, aber Jesus und die Apostel mussten die Menschen daran erinnern, dass die Details uns nicht ablenken dürfen.

Die Hauptsache muss die Hauptsache sein.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Joh 3,16–17 NLB

Gott schuf eine perfekte Welt, aber der erste Mann und die erste Frau lehnten Gott ab und seitdem haben wir seine Schöpfung verdorben. Wir alle sind schiefgegangen und brauchen Vergebung. Gott hat seinen Sohn gesandt, um Gottes Strafe auf sich zu nehmen, damit Gott das Böse gerecht bestrafen und sich unser aller erbarmen kann.

Die Bibelexperten, die Jesus von Angesicht zu Angesicht sahen, weigerten sich einfach zu glauben.

Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich!

Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann.
Wir können so voll von Detailwissen sein, dass wir für die wichtigsten Dinge blind sind.
Joh 5,39–40 NLB

Paulus pflanzte den christlichen Glauben in der wichtigen heidnischen Stadt Ephesus ein. Es war schwierig, weil Ephesus von einem heidnischen Kult beherrscht wurde. Die Menschen verehrten die Göttin Artemis. Viele glaubten, dass die Göttin Artemis vom Himmel herabkam und die Frauen vor den Männern erschuf.

Nachdem die Heiden in Ephesus sich bekehrt hatten, waren sie weiterhin von Mythen und Legenden fasziniert, von denen einige heidnischen und vielleicht auch einige jüdischen Ursprungs waren.

Paulus hatte Timotheus die Leitung der Gemeinde in Ephesus überlassen. Er schrieb zwei Briefe an Timotheus mit Anweisungen, wie man mit theologischer Verwirrung und falschen Lehren umgehen sollte.

Er schrieb, dass die Gläubigen sich nicht mit spekulativen Theorien oder detaillierten Geschichten ablenken lassen sollten.

Lass nicht zu, dass die Menschen ihre Zeit mit endlosen Spekulationen über Fabeln und Stammbäumen vergeuden. Denn das führt nur zu Streit und hilft nicht, ein Leben im Glauben an Gott zu führen. 

Das Ziel meiner Unterweisung ist, dass alle Christen von der Liebe erfüllt sind, die aus einem reinen Herzen kommt, aus einem guten Gewissen und aufrichtigem Glauben. 1. Tim 1,4–5 NLB

Gott ist Liebe.

Viele Lehrsätze können uns von der Liebe Gottes ablenken.

Paulus schrieb auch an die Gemeinde in Rom.

Nehmt den an, der im Glauben schwach ist, und streitet nicht mit ihm über unterschiedliche Meinungen.

Während der eine zum Beispiel glaubt, man dürfe alles essen, verzichtet ein anderer auf Fleisch, weil sein Gewissen es ihm verbietet.

Wer meint, er dürfe alles essen, soll nicht auf den herabsehen, der nicht alles isst. Und wer bestimmte Speisen meidet, soll den nicht verurteilen, der alles isst, denn Gott hat ihn angenommen.
Röm 14,1–3 NLB

Christen streiten sich über den Sabbat oder darüber, ob wir Schweinefleisch essen sollten. Manche Christen sind so sehr damit beschäftigt, mit anderen Christen zu debattieren oder sie zu verurteilen, dass die christliche Liebe nur noch eine vernachlässigte Glaubenslehre ist.