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Montag, 6. Oktober 2025

Gottes Sehnsucht für Dich

 Wenn du jemals einen Sohn oder eine Tochter hattest, die sich gegen dich gewandt und verschwunden ist, weißt du, wie sich Herzschmerz anfühlt. 

Jesus erzählte eine Geschichte über einen jungen Mann, der sein Erbe einforderte, während sein reicher Vater noch lebte, und in ein fremdes Land reiste. Es gab kein Internet und keine Handys. Der Vater organisierte keine Suchaktion, aber jeden Tag ging er hinaus und schaute die Straße hinunter, um zu sehen, ob sein Sohn zurückkommen würde. 

Eines Tages schaute er hinaus und sah tatsächlich seinen Sohn in der Ferne.

Ich möchte keine persönlichen Familiengeheimnisse preisgeben, aber ich weiß, was dieser Vater durchgemacht hat.

Jesus erzählte auch die Geschichte eines Bauern mit 100 Schafen. Ein Schaf lief weg und ging verloren. Der Bauer ließ seine 99 Schafe zurück und suchte nach seinem verlorenen Schaf, bis er es fand und nach Hause brachte.

Heute habe ich eine Nachricht über ein junges Paar gelesen, das Urlaub auf Kangaroo Island vor der Küste Australiens gemacht hat. Sie hatten ihren einjährigen Dackel mitgenommen. Eines Tages lief ihre geliebte Valerie weg und verschwand im Busch.

Sie waren untröstlich und mussten nach fünf Tagen Suche ohne ihr Haustier nach Hause zurückkehren. Die Menschen auf der Insel waren sehr mitfühlend und zutiefst besorgt. Sie suchten über ein Jahr lang mit Videokameras und Drohnen. 

Ein Bauer stellte eine Falle mit Futter auf, weil Valeries Besitzer befürchteten, dass ihr verwöhnter Haushund in der wilden Natur, wo Schlangen und andere Raubtiere eine ständige Gefahr darstellten, nicht überleben würde. 

Schließlich geriet eine starke, muskulöse, kleine Hündin in die Falle. Der Bauer sah Valerie auf seiner Fernvideokamera und drückte den Knopf, um die Tür zu schließen und sie einzusperren.

Valeries Besitzer waren außer sich vor Freude, ihre Valerie zurückzubekommen. Sie hatten eine Hauskatze und zwei andere Hunde, aber sie liebten Valerie wie ihr eigenes Kind.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Wenn du keine persönliche Beziehung zu Gott, dem Vater, hast, möchte er dich zurückhaben. Er wird alles tun, um dein Vertrauen zu gewinnen.

(Jesus sagte…) „
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte opfert sein Leben für die Schafe.
Joh 10,11 NLB

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du glaubst, bist du vielleicht wie Valerie, die kleine Hündin, die in Panik geriet und durchdrehte. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du mit Gott reden. 

„Wenn du echt bist und mich wirklich liebst, dann hilf mir bitte, zu glauben.“

Gott will dir vergeben, dich lieben und für dich sorgen.

Wenn Christen dich gemobbt, missbraucht oder betrogen haben, dann war das nicht Gottes Werk.

Der Menschensohn ist nämlich gekommen, um Verlorene zu suchen und zu retten.«
Lk 19,10 NLB

Dienstag, 25. April 2023

Gott spricht durch Tiere

  Es gibt Tierfreunde, die alle Tiere lieben.

Als Kind hatte ich einen innig geliebten Wellensittich, der mich auch liebte. Er spielte mit einem Tischtennisball auf einem Tisch. Als er auf meiner Schulter hockte, knabberte er an meinem Ohr.

Viele Jahre später war ich Familienvater. Wir hatten einen Wellensittich, der mit klassischer Musik begeistert war. Als er Beethovens Fünfte Symphonie auf meiner Stereoanlage hörte, tanzte er von Anfang bis Ende mit voller Konzentration.

Als unsere Jungen Teenager waren, kauften wir ein Welpe. Unser 14-jähriger Sohn schlief auf dem Boden die erste Nacht neben seinem neuen Freund.

Ich habe Hunde und Vögel immer geliebt, aber ich habe eine Allergie gegen Katzen. Ich liebe sie nicht besonders und wenn ich mit einer Katze bin, jucken meine Augen.

Aber Gott hat alle Tiere geschaffen und er liebt auch Katzen.

In der Bibel wies Gott einen störrischen, rebellischen Propheten zurecht, indem er den Esel mit seinem Herrn reden ließ.

Ich sah einst ein erstaunliches Video, wo ich sah, wie ein Mann einen verletzten Wolfswelpe adoptierte und pflegte, bis er gesund und erwachsen war. Dann hat der man sein ungewöhnliches Haustier im Wald freigelassen.

Eines Tages war er an einem kalten Wintertag und ein Ast von einem Baum fiel auf ihn. Es war furchtbar kalt im Schnee und er konnte sich nicht befreien.

Dann kamen Wölfe und er war starr vor Schreck. Aber die Wölfe attackierte ihn nicht. Sie leckten ihn, damit nicht frieren würde. Dann haben sie zusammen, den Ast gestoßen und haben ihn befreit.

Sein Haustier hatte ihn erkannt und kommunizierte mit den anderen Wölfen, die ihn als Wolfsfreund erkannten und sie haben sein Leben gerettet.  

Vor vielen Jahren war ich ein junger neu bekehrter Christ, aber meine erste Gemeinde war eine fanatische autoritäre Sekte. Ich konnte den Druck nicht ertragen und ich wurde exkommuniziert.

Ich glaubte, ich war verdammt und von Gott verlassen. Ich las die Bibel und fühlte Gottes Trost, aber ich zweifelte immer, ob Gott mich vergeben hatte. Eines Nachts lag ich im Bett und konnte nicht schlafen.

Dann kam ein niedliches Kätzchen in mein Zimmer. Ich wollte es loswerden. Ich hob es auf und warf es aus dem Fenster. Ich war auf der ersten Etage und das Kätzchen konnte auf dem Dach klettern.

Aber irgendwie hat das Kätzchen einen Weg gefunden, in mein Zimmer zurückzukommen. Ich hob es wieder auf und warf es aus dem Fenster.

Aber dann kam das Kätzchen ein drittes Mal herein. Endlich habe ich verstanden, dass Gott mit mir sprechen wollte. Das süße Kätzchen war ein Botschafter für Gottes Liebe.

Alles, was atmet, lobe den HERRN! Halleluja! Ps 150,6 NLB

Gott spricht auch durch Tiere, um seine Liebe zu mitzuteilen.

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Liebe zwischen Menschen und Tieren

 Ich selbst werde euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet. In Jerusalem sollt ihr getröstet werden.« Jesaja 66,13 NLB

Kleinkinder haben Schwierigkeiten, zu sprechen und sich verständlich zu machen. Die meisten Menschen verstehen ihre unbeholfenen Äußerungen nicht, aber ihre Mütter sind anders. Mütter verstehen ihre Säuglinge.

Wir haben einen australischen Regenbogenlori. Der Regenbogenlori ist ein sehr bunt gefärbter mittelgroßer Papagei mit einer Länge von 25-30 cm. Sie haben eine Pinselzunge, mit der sie Nektar aus den Blüten lecken und saugen können.

Wegen ihrer haarigen Zungen sind sie nicht sprachbegabt, obwohl sie keineswegs unintelligent sind. Sie sind wie Säuglinge, die unbeholfen streben, menschliche Äußerungen zu kopieren.

Viele Menschen missverstehen Papageien. Sie denken, Papageien können unsere Äußerungen nur nachahmen. Sie denken, sie verstehen nichts von unserer Sprache, aber dem ist nicht so.

Wie eine Mutter mit einem Kleinkind versteht meine Frau die unbeholfenen Versuche unserer Lori, mit Worten zu kommunizieren. Sie versteht, wenn unser geliebtes Haustier nach Papa schreit oder um eine Blume bittet.

Unsere Lori liebt es, wenn meine Frau duscht. Meine Frau sagt, „Dusche“ und sie kommt aus ihrem Käfig und läuft erwartungsvoll zum Badezimmer. Nach dem Duschen trocknet sie sich mit einem kleinen Handtuch auf dem Boden.

Wenn du einen Lori hast, und deinen Lori liebevoll versorgst, wird dein Lori dich auch lieben.

Gott hat die Tiere nicht geschaffen, damit wir sie erbarmungslos ausbeuten. 

Gott hat die ganze Welt mit Liebe geschaffen, damit Liebe herrschen soll, nicht nur Liebe zwischen Menschen, sondern Liebe zwischen Menschen und Tieren.

Wir können immer noch Spuren davon sehen, und zwar nicht nur bei Haustieren wie Hunden und Papageien.

Ich hörte im Radio, wie ein Ehepaar in Australien wilde Regenbogenloris fütterte. Einer der Loris liebte den Mann und setzte sich immer wieder auf seine Schulter.

Als der Mann starb, konnten die Loris den Mann nicht mehr finden. Danach kamen sie nicht mehr.

In Gottes Augen sind wir Menschen wie verwilderte Tiere, die sich ängstlich oder aggressiv von unserem liebenden Vater fernhalten.

Warum sehen wir so viel Grausamkeit in der Tierwelt. Wir sehen furchtbare Kämpfe zwischen Tieren. Tier schlachtet Tier, und oft nicht nur um Fleisch zu fressen.

Nicht nur Menschen führen Kriege. Erdmännchen führen grausame Kämpfe, bei denen sehr viele sterben.

Gott will diesen tragischen Zustand in der Bibel erklären.

Gott wies die ersten Menschen an, über die Tiere zu herrschen und sie mit Liebe zu versorgen.

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.

Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: »Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.« 1 Mose 1,27–28 NLB

Als die ersten Menschen dann Gott misstrauten und ungehorsam wurden, ging alles schief.

In 1. Mose war von Hierarchie nicht die Rede. Mann und Frau sollten als Partner zusammen und mit Liebe über die Welt herrschen, in Partnerschaft miteinander und als Kinder und Mitarbeiter Gottes.

Als Folge der Sünder wurde die Männer Herrscher über die Frauen, und wir sehen immer noch, wie grausam das sein kann.

Die Menschen herrschten über die Tiere, und oft nicht mehr mit Liebe.

Die meisten Tiere hatten fortan Angst vor dem Menschen.

Aber im Testament sehen wir Gottes Plan, seine Schöpfung wieder herzustellen.

So wie der Tod durch einen Menschen – Adam – in die Welt kam, hat nun durch einen anderen Menschen – Christus – die Auferstehung von den Toten begonnen.

Die Menschen sterben, weil alle mit Adam verwandt sind. Ebenso werden durch Christus alle lebendig gemacht und neues Leben empfangen.
1. Korinther 15,21–22 NLB

Gott sandte seinen ewigen Sohn in die Welt, um die Folgen der Sünde rückgängig zu machen.

Schon in den Prophetien im Alten Testament sehen wir wunderbare Darstellungen der neuen Ordnung in dem künftigen Reich Gottes.

Dann werden der Wolf und das Lamm einträchtig zusammenleben; der Leopard und die Ziege werden beieinander lagern. Kalb, Löwe und Mastvieh werden Freunde und ein kleiner Junge wird sie hüten. Jesaja 11,6 NLB