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Mittwoch, 23. April 2025

Chaos hier auf Erden, aber was ist mit der Ewigkeit?

 Ich mache mir echt Sorgen um Gerechtigkeit und Freiheit. 

Ich finde das richtig. Gott hat Martin Luther King, Konrad Adenauer, William Wilberforce, Harriet Tubman, Nelson Mandela, Winston Churchill, Franklin Roosevelt, feministische Aktivistinnen und viele andere dazu berufen, sich gegen Tyrannei zu wehren.

Freiheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit gegenüber Armen, Kranken und Bedürftigen sind echt wichtig, aber am Ende sterben wir alle. Was kommt dann?

Demokratische Freiheit, gerechte Löhne, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen für Rentner sind in diesem Leben wichtig, aber in der anderen Welt zählen diese Dinge nicht mehr.

Einige Christen sind besessen von Reichtum und nationaler Größe, andere kümmern sich um die Wohlfahrt der Armen und Bedürftigen, aber im nächsten Leben sehen die Alternativen ganz anders aus.

All die Spannungen und das Chaos in unserer Welt lenken uns von den ewigen Realitäten ab.

Wo wirst du die Ewigkeit verbringen?

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Joh 3,16 NLB

Sonntag, 2. April 2023

Gottes Liebe Gibt nie auf.

  • Hast du dich sehr bemüht, deine Berufung von Jesus weiterzuführen?

  • Hast du deine Zeit und deine Kraft für die Menschen geopfert, denen du hilfst?

  • Hast du mit aufrichtigem Herz für deine Mitmenschen gebetet?

Trotzdem fühlst du dich innerlich trocken. Die himmlische Musik, die dich früher ermutigt hat, belebt dein Herz nicht mehr, wie vorher. Du spürst die süße Gegenwart des Heiligen Geistes nicht mehr, wie in anderen Zeiten.

Du führst einen langwierigen Kampf mit Problemen in deiner Familie, in deinem Job, mit deiner Gesundheit oder deinen Finanzen.

Ein oder zwei Probleme wären schon eine Herausforderung, aber in so vielen Bereichen des Lebens sieht man keinen glatten Weg, sondern überall Baustellen.

Als ob das nicht schon genug wäre, siehst du um dich herum eine Welt, die in immer schlimmere Krisen verwickelt ist.

Und das erkennst du nicht nur an den täglichen Nachrichten, sondern auch an den hohen Preisen an der Tankstelle, im Supermarkt und an der immer weiter fortschreitenden Pandemie.

Manchmal fühlst du dich so überwältigt, dass deine süße Begeisterung für Gott beeinträchtigt wird, obwohl du in deiner Hingabe und Nächstenliebe niemals aufgibst.

Jesus sieht deinen täglichen Kampf und sein Mitgefühl ist immer noch ein loderndes Feuer. Jesus liebt dich und seine Gnade ist jeden Morgen neu.

Jesus hat ein Wort für dich heute.

Die Gnadenerweisung des HERRN ist noch immer da. Sein Erbarmen ist noch nicht zu Ende. 

Seine Treue ist jeden Morgen neu, und groß ist sein Erbarmen.

Der HERR ist mein Teil, spricht doch mein Herz, darum hoffe ich auf ihn. 

Der HERR ist gütig denen, die auf ihn harren, und gut dem Herzen, das nach ihm sucht. Klgl 3,22–25 Bruns

Dienstag, 18. Februar 2020

Mobbing, Missbrauch und Vergebung

Wenn ein Ehemann seine Frau gewaltsam angreift und sich dann entschuldigt. Sollte sie ihm verzeihen?

Wenn er dann seine Frau immer wieder schlägt und sich entschuldigt, und jedes Mal, wenn er um Verzeihung bittet, sollte sie ihm dann verzeihen?

Dann kam Petrus zu ihm und fragte: »Herr, wie oft soll ich jemandem vergeben, der mir Unrecht tut? Sieben Mal?«

»Nein!«, antwortete Jesus, »siebzig-mal sieben Mal!
Matthäus 18,21-22


Bedeutet das, wenn er sie jede Woche schlägt und verletzt und jedes Mal um Vergebung bittet, dass sie bei ihm bleiben und nie verlassen soll?

Jesus ist unser Vorbild. Was können wir aus seinem Leben lernen?

Als für Jesus die Zeit kam, sein Leben durch den Tod am Kreuz zu beenden, hat er sich nicht gegen Gewalt gewehrt, sondern sich selbst aufgegeben.

Aber in anderen Situationen schützte ihn Gott jedoch und er entkam.


Als er ein Baby war und Herodes versuchte, ihn zu töten, flohen Maria und Josef mit ihm nach Ägypten.

Als er erwachsen wurde, schützte Gott ihn vor einem vorzeitigen Tod.

Wütend sprangen sie auf und schleppten Jesus aus der Stadt hinaus bis zu dem Steilhang des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war. Dort wollten sie ihn hinunterstoßen.

Doch Jesus ging ruhig durch die aufgebrachte Volksmenge weg, ohne dass jemand ihn aufhielt.

Lukas 4,29-30
Jesus hegte nie einen Groll.

Er war immer bereit zu vergeben, aber das verpflichtete ihn nicht dazu, sich der Gewalt oder körperlichen Gefahr zu unterwerfen, bis die Zeit kam, sein Leben für uns am Kreuz zu opfern.


Durch die Wunder , die er während des Passahfestes in Jerusalem tat, glaubten viele Menschen an seinen Namen.

Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht an, denn er kannte sie und wusste, wie es in den Menschen wirklich aussieht.
Joh 2,23-24


Jesus hat sein Leben nicht in die Hände gefährlicher Menschen gelegt, bis die Zeit für seinen Tod gekommen ist.
Christen wird oft gesagt, dass sie sich niemals verteidigen oder sich gegen Missbrauch wehren sollen, weil Jesus sich nicht gegen das Böse wehrte, als er verhaftet und getötet wurde.
 

Christen wird gesagt, dass sie keine Rechte haben. Ist das wahr?

Jesus benutzte bei vielen Gelegenheiten sehr starke Worte, um gegen seine Widersacher zu sprechen. Erst als die Zeit seines Todes gekommen war, hat er seine Rechte beiseite gelegt und sein Leben gelassen.


Als der Apostel Paulus verhaftet und brutal geschlagen wurde, verteidigte er seine Rechte als römischer Bürger.

Der Gefängnisvorsteher berichtete Paulus und sagte: »Die Amtsdiener sind gekommen, um mir zu sagen, dass ihr frei seid. Geht in Frieden.«

Aber Paulus entgegnete: »Sie haben uns ohne Prozess öffentlich auspeitschen und ins Gefängnis werfen lassen, obwohl wir römische Bürger sind, und jetzt erwarten sie, dass wir uns heimlich fortschleichen?


Niemals! Sie sollen selbst kommen und uns freilassen.« Apg 16,36-37

Es ist eine traurige Ironie, dass einige Prediger, die Christen lehren, sich nicht zu schützen, sehr schnell gegen jeden sprechen, der sie herausfordert.

Es ist also klar, dass man jedes Mal vergeben muss, wenn jemand einen angreift oder missbraucht, besonders wenn er um Verzeihung bittet, sogar 490 Mal.

Das bedeutet jedoch nicht, dass du in einer Situation bleiben musst, in der du immer wieder angegriffen wirst, auch wenn auf jeden Angriff eine Entschuldigung folgt.

Du kannst deinem Verfolger verzeihen und um Segen für ihn beten, aber du kannst es aus sicherer Entfernung tun.

Manche könnten sagen, dass man, wenn man vergibt, vergessen und nicht über den Täter sprechen muss.

Wenn du jedoch schwer verletzt bist, musst du mit einem Arzt über deine Verletzungen sprechen. Wenn du bedroht wirst, musst du mit der Polizei und den Anwälten darüber reden.

Wenn du emotional und geistig am Boden zerstört bist, brauchst du Freundschaft und geistige Unterstützung



Eine typische Strategie von Tyrannen und Mobbern ist, ihre Opfer zu isolieren. Viele Christen glauben, sie sollen vergeben und deshalb von ihrem Missbrauch nicht sprechen. Dieses Missverständnis kann zu Mord oder Selbstmord führen.

Deshalb musst du natürlich über deinen Verfolger sprechen, aber dann auch um Segen und Hilfe für ihn beten.

Samstag, 25. Januar 2020

Gottes Zusicherung für die Zukunft

Wir leben in turbulenten Zeiten. Selbst die Jahreszeiten ändern sich. Man hört überall heftige Streite, ob es um Klimawandel geht, und wenn nicht Klimawandel, was denn eigentlich?

In der letzten Zeit haben viele Deutschen Hitzewellen ertragen müssen, mit manchmal 40 Grad und sehr warme Nächte, wie in Kalifornien oder Australien, aber ohne Klimaanlage.

In Australien hat eine schreckliche Dürre zu den schlimmsten Buschbränden aller Zeiten geführt. Ein Gebiet, das größer ist als Belgien, ist in Flammen aufgegangen. 


In einigen Gebieten haben die Menschen monatelang gegen Brände gekämpft, die selbst mit Wassermassen, die aus großen Flugzeugen geschüttet wurden, nicht gelöscht werden konnten.

Viele Umweltwissenschaftler warnen, dass unser Planet in großer Gefahr ist. Engagierte junge Menschen schreien uns an. Müssen wir unser gesamtes Wirtschaftssystem radikal ändern, um den Planeten zu retten? Ist das politisch möglich?

Was sagt die Bibel dazu?
Wird die Erde zugrunde gehen? Ja und nein.


Jesus versprach, die Seelen der gläubigen Menschen zu retten, auch in dramatisch harten Zeiten.
 

Und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf;
 

die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, bevor denn der große und herrliche Tag des Herrn kommt.
 

Und es soll geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Apg 2,19-21

Wir erwarten eine wunderbare Zukunft in Gottes Himmel. Christen haben immer diese Hoffnung gehabt.

Aber was soll mit dieser Erde geschehen?

Es wird sich Volk gegen Volk und Königreich gegen Königreich erheben. Erdbeben werden sich an verschiedenen Orten ereignen, und es wird Hungersnöte und Unruhen geben. Das ist der Anfang der Wehen. Mk 13,8

Diese Naturkatastrophen und politischen Unruhen sehen wir jetzt, aber es kommt mehr, noch viel schlimmer.

Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und ihn nicht finden, werden zu sterben wünschen, aber der Tod wird vor ihnen fliehen. Offb 9,6

Aber am Ende können wir eine neue Schöpfung erwarten, weil Gott uns zusichert, er hat alles im Griff und er wird alles übernatürlich wiederherstellen.

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Offb 21,1

Denn sieh, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man der früheren nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird;
Jes 65,17

Wir erwarten aber nach seiner Verheißung einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen Gerechtigkeit wohnt.
2 Pet 3,13
 

Wenn Gott in seinem Wort dieselbe Zusicherung dreimal erklärt, dürfen wir uns diese Verheißung als starken Trost zu Herzen nehmen.

Aber Gott hat noch mehr zu sagen, um uns zu ermutigen.

Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Befehlsruf, mit der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes vom Himmel herabkommen, und die in Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen.
 

Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen in Wolken entrückt werden, dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir für immer bei dem Herrn sein.
So tröstet euch nun gegenseitig mit diesen Worten.
1 Thess 4,16-18
 


Wird dieses dramatische Ereignis wirklich und buchstäblich genau stattfinden? Manche wollen das bezweifeln. Aber Gott will uns nicht darüber im Dunklen lassen.
 

Wenn Gott etwas betonen will, wiederholt er seine Verheißung in einer anderen Bibelstelle.

Seht, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle sterben, wir werden aber alle verwandelt werden,
 

plötzlich, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden unverweslich auferstehen, und wir werden verwandelt werden. 1 Kor 15,51-52

Samstag, 24. November 2018

Wenn Kein Ausweg Erscheint

Es ist nicht leicht, an Glauben festzuhalten, wenn alles schief geht.

Als Hiob alles verloren hat und auch schrecklich krank war, sagte ihm seine Frau, er sollte einfach aufgeben und sterben.

In Epheser Kapitel 6 lehrt Paulus, dass wir in einem geistlichen Kampf sind.

Denn wir haben nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Fürsten und Mächtige, nämlich gegen die Herrscher der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, gegen die bösen Geister in den himmlischen Regionen.

Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag Widerstand leisten und alles gut ausrichten und das Feld behalten könnt. 
Eph 6,12-13

Gott will dich retten und heilen, deine Kinder restaurieren, dich von Arbeitslosigkeit und Schulden befreien, dir Freude statt Depression zu geben.

Für Jesus war sein Dienst ein Krieg gegen Feinde, die Menschen verderben wollten.


Petrus hat diese Sichtweise von Jesus kurz und konsequent zusammengefasst.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm. Apg 10,38

Vielleicht ist deine Notlage schon extrem. Du hast heftig gebetet, aber du gehst scheinbar schon unter.

Jesus und seine Jünger waren unterwegs auf dem See Genezareth.

Da erhob sich ein großer Sturmwind, und die Wellen schlugen ins Boot, sodass es sich schon füllte.


Er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sagten zu ihm: »Meister, fragst du nicht danach, dass wir umkommen?«
Mk 4,37-38


Diese Jünger sind heute als Heiligen verehrt, aber sie wurden von Panik ergriffen, gerade wie du und ich.

Aber wie konnte das Boot untergehen, wenn der Sohn Gottes an Bord war?

Jesus lebt in dir und er liebt dich auch.

Die Jünger in ihrer Panik konnten nicht verstehen, dass sie in einem Wunder mittendrin waren. 


Das Boot war fast voller Wasser, aber es ging trotzdem nicht unter.

Als sie Jesus weckten, war der Sohn Gottes total Herr der Lage. Das soll uns nicht überraschen.


Und er stand auf und schalt den Wind und sagte zum See: »Schweig und verstumme!« Und der Wind legte sich, und es entstand eine große Stille. Mk 4,39

Ich glaube, Jesus will dir jetzt sagen:

Rufe mich an, dann werde ich dir antworten und werde dir große und gewaltige Dinge mitteilen, die du nicht weißt. Jer 33,3

Ich will keinen Rat bezüglich Medikamente oder Krebsbetreuung geben. Derselbe Gott, der übernatürlich heilt, hat uns auch gute Ärzte gegeben.

Wenn eine brutal missbrauchte Frau für ihren Mann betet, darf sie auch Schutz und Zuflucht suchen.


In diesem Leben werden wir immer manche ungelösten Probleme haben, aber Gott versteht, auch in  tragischen Umständen Rettung und Segen zustande zu bringen.

Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe.


Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.
Ps 57,2-3