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Samstag, 4. Oktober 2025

Gott Tröstet dich in Schweren Zeiten

 Wenn du schwere Zeiten durchmachst, verspricht Gott, dir zu helfen. Hier sind ein paar Verheißungen aus der Bibel, auf die du dich verlassen kannst.
 
Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.
Ps 23,4 SLT 

Du bist schwach, aber du gibst den Glauben nicht auf. Gott wird dich dafür belohnen.

Selig sind, die geistlich arm sind; denn das Himmelreich gehört ihnen.
Mt 5,3 LU.heute

Du bist gebrochen, missverstanden, misshandelt, aber du weigerst dich, Gott die Schuld zu geben. Gott möchte dich trösten.

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
Mt 5,4 LU17

Du befindest dich an einem dunklen Ort. Du siehst keinen Ausweg, aber das Licht der Liebe Gottes scheint in der Dunkelheit.

Das Licht scheint in der Dunkelheit, und die Dunkelheit konnte es nicht auslöschen.
Joh 1,5 NLB

Du steckst in Schwierigkeiten, aber Jesus ist auf deiner Seite. Gib nicht auf!

Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.«
Joh 16,33 NLB

Was kann man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann da noch gegen uns sein?
Röm 8,31 NLB

Wenn du schlecht behandelt wirst, gib niemals Hass und Bitterkeit nach. Gott liebt dich immer noch. Gib niemals auf.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!
Röm 12,21 NLB

Glücklich ist, wer die Prüfungen des Glaubens geduldig erträgt. Wenn er sich bewährt hat, wird er das ewige Leben empfangen, das Gott denen versprochen hat, die ihn lieben.
Jak 1,12 NLB

Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.
Ps 23,4 SLT 

Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, er hat sich als Hilfe in der Not bewährt. 
Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen,
Ps 46,2–3 NLB

Montag, 19. August 2024

Mission mit Gebrochenen Menschen

Bist du bedroht? Angriffe können von allen Richtungen kommen.

Ich habe in meinem Leben schon viele Krisen durchmachen müssen: Krankheit, Arbeitslosigkeit, Mobbing, Verfolgung, finanzielle Probleme.

Ich bin dankbar für die Hilfe meiner Eltern und meiner christlichen Verwandten und Freunde, aber ohne die Treue Gottes wäre ich zugrunde gegangen.

Ich kenne eine sehr sympathische junge Frau, die keine Hilfe von ihrer Familie hatte. Als junges Mädchen hatte sie schon an Jesus geglaubt, aber sie musste traumatische Erlebnisse durchmachen und dann war sie allein.

Sie arbeitete jahrelang als Prostituierte, bis sie endlich echte christliche Liebe erfuhr, weil einige christlichen Frauen das Bordell besuchten, wo sie arbeitete.

Sie sagte mir, dass sie als Kleinkind an Jesus glaubte, aber nicht, dass sie als Prostituierte betete. Aber ich vermute, dass sie manchmal Gott um Hilfe flehte. Jetzt ist sie eine gute christliche Frau.

Gaby Wentland ist eine Pastorin, die unter Prostituierten und ex Prostituierten missioniert. Sie sagte, es wird in Bordellen mehr gebetet als in vielen Kirchen.

In der Bibel lese ich, dass die Hebräer in Ägypten furchtbar drangsaliert und versklavt waren. Als Gott mit Mose in der Wüste sprach, sagte er, dass er die verzweifelten Gebete der Hebräer gehört hatte.

Der HERR sagte zu ihm: »Ich habe gesehen, wie mein Volk in Ägypten unterdrückt wird. Und ich habe ihr Schreien gehört. Ich weiß, wie sehr es leidet. 2. Mose 3,7 NLB

Wenn ich daran denke, bete ich oft für Prostituierte.

Es gibt schon Christen, die Prostituierten und Opfern von Menschenverkehr helfen. Jesus sagte, dass viele Menschen bereit sind, Gottes Errettung zu empfangen, aber sie brauchen Hilfe.

Nicht alle Christen können Bordelle besuchen oder in Kneipen missionieren, aber manche können und sollen in weltlichen Orten dienen.

Deshalb sagte (Jesus) zu seinen Jüngern: »Die Ernte ist groß, aber es sind nicht genügend Arbeiter da.
Betet zum Herrn und bittet ihn, mehr Arbeiter zu schicken, um die Ernte einzubringen.«
Mt 9,37–38 NLB

Aber wir können gebrochene Opfer überall finden, in Schulen, Unis, Büros, Geschäften in deiner Nachbarschaft und auf der Straße. Gebrochene Opfer bewahren oft eine Fassade der Anständigkeit, aber manchmal nicht.

Ich kenne einen Pastor, der schockiert war, als er erfuhr, dass eine scheinbar anständige Frau in seiner Gemeinde einen ekelhaften Job hatte. Sie arbeitete als Stripperin in einem Nachtclub.

Wenn ich Menschen sehe, die sehr traurig, verarmt, geistesgestört, oder sehr unanständig aussehen, bete ich oft kurz für sie. Ich glaube, Gott wird viele solche Gebete auf eine erstaunliche Weise antworten.


Freundliche Grüße können auch für viele Menschen eine bedeutungsvolle Ermutigung sein.

Jesus antwortete: »›Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken!‹

Das ist das erste und wichtigste Gebot.

Ein weiteres ist genauso wichtig: ›Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.‹
Mt 22,37–39 NLB


Dienstag, 13. August 2024

Hoffnung mit Jesus

Du bist schwach, aber du hörst nicht auf zu glauben. Gott wird dich belohnen.

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Mt 5,3 LU84

Du bist zerbrochen, missverstanden, misshandelt, aber du weigerst dich, Gott die Schuld zu geben. Gott möchte dich trösten.

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
Mt 5,4 LU84

Du bist an einem finsteren Ort. Du siehst keinen Ausweg, aber das Licht der Liebe Gottes leuchtet in der Finsternis.

Das Licht scheint in der Dunkelheit, und die Dunkelheit konnte es nicht auslöschen.
Joh 1,5 NLB

Es leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können.
Joh 1,5 HfA

Du steckst in Schwierigkeiten, aber Jesus ist auf deiner Seite. Gib nicht auf!

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!
Joh 16,33 SLT

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?
Röm 8,31 SLT

Wenn du misshandelt wirst, gib dich niemals dem Hass und der Bitterkeit hin. Gott liebt dich immer noch. Gib niemals nach.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Röm 12,21 LU84

Glücklich ist, wer die Prüfungen des Glaubens geduldig erträgt. Wenn er sich bewährt hat, wird er das ewige Leben empfangen, das Gott denen versprochen hat, die ihn lieben.
Jak 1,12 NLB

Donnerstag, 18. Januar 2024

Frieden in harten Zeiten

 Es gibt viel Arbeit und Mühe im Leben. Es ist normal, sich manchmal überfordert zu fühlen. Jesus kam, dir Trost und Frieden zu geben, aber deine tägliche Erfahrung ist oft ganz anders, auch wenn du an Jesus glaubst.

 Kurz vor seinem Tod erklärte Jesus seinen Jüngern, dass sie auf harte Erfahrungen vorbereitet sein sollten.

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Joh 16,33 SLT

Jesus wird uns heute mitteilen, dass auch wir auf Schwierigkeiten stoßen werden, aber er hat seinen Heiligen Geist zu uns gesandt, uns durch alle Schwierigkeiten zu helfen. 

Bist du zu jung oder unerfahren, deine Situation zu verkraften? Gott will dich mit seiner Weisheit führen.

Vertraue von ganzem Herzen auf den HERRN und verlass dich nicht auf deinen Verstand. 

Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen. Spr 3,5–6 NLB

Bist du alt, und du spürst deine Schwäche. Das ist kein angenehmes Gefühl, aber Gott will dich ermutigen und stärken.

Dienstag, 15. August 2023

Gott belohnt seine Kinder

 Paulus lehrt uns, dass das ewige Leben in Christus ein unverdientes, freies Geschenk Gottes ist. Damit meint Paulus nicht, dass er ruhig und bequem auf einen sanften Tod und eine glorreiche Himmelfahrt wartete.

Denkt daran, dass alle wie in einem Wettrennen laufen, aber nur einer den Siegespreis bekommt. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt!
1. Kor 9,24 NLB

Aber mit dieser Aussage meinte Paulus nicht, dass nur Superglaubenshelden in Gottes Himmel kommen würden.

Mit dieser Aussage wollte Paulus aber nicht sagen, dass nur Super-Glaubenshelden in Gottes Himmel kommen würden.

Es gibt Christen, die immer streben, mehr zu beten, mehr zu fasten, besser zu predigen oder mehr zu opfern als ihre christlichen Brüder und Schwester.

Paulus schreibt über die antiken Olympischen Spiele. Aber er meinte nicht, dass jeder von uns in einem Wettbewerb mit anderen Christen steht.

Wie würde eine Fußballmannschaft funktionieren, wenn jeder nur danach streben würde, Tore zu schießen?

Man braucht auch einen Torwart, Physiotherapeuten, Fitnessexperten und Buchhalter.

Das Gleichnis des Paulus deutet nicht auf einen Wettkampf zwischen den Christen hin. Paulus will uns bewusst machen, dass unser Dienst für Jesus eine ernste Angelegenheit ist.

Paulus lehrt auch, dass jeder von uns einmalige Begabungen hat. Deine Berufung ist nicht meine Berufung.

Gott möchte jedem von uns eine Goldmedaille im Himmel schenken.

Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu gewinnen. Und wie schnell ist sein Siegeskranz verwelkt! Wir dagegen kämpfen um einen unvergänglichen Preis. 1. Kor 9,25 HfA

In den antiken Olympischen Spielen hatten sie keine Goldmedaillen, sondern Lorbeerkränze, die verwelkten.

Denn Gott hat für seine Kinder ein unvergängliches Erbe, das rein und unversehrt im Himmel für euch aufbewahrt wird. 1. Petr 1,4 NLB

Wenn du Gottes einzigartige Bestimmung für dich mit Gottvertrauen und Entschlossenheit erfüllst, wirst du von Gott selbst eine wunderbare und ewige Belohnung erhalten.

Eine Katze fragte einen Hund, warum er nicht klettern konnte. Der Hund fragte die Katze, warum die Polizei keine Katzen im Dienst hatten, aber nur Hunde.

Du bist nicht berufen, wie Billy Graham zu predigen oder wie dein Pastor zu beten. Jeder hat seine Art. Du bist du.

Sonntag, 2. April 2023

Gottes Liebe Gibt nie auf.

  • Hast du dich sehr bemüht, deine Berufung von Jesus weiterzuführen?

  • Hast du deine Zeit und deine Kraft für die Menschen geopfert, denen du hilfst?

  • Hast du mit aufrichtigem Herz für deine Mitmenschen gebetet?

Trotzdem fühlst du dich innerlich trocken. Die himmlische Musik, die dich früher ermutigt hat, belebt dein Herz nicht mehr, wie vorher. Du spürst die süße Gegenwart des Heiligen Geistes nicht mehr, wie in anderen Zeiten.

Du führst einen langwierigen Kampf mit Problemen in deiner Familie, in deinem Job, mit deiner Gesundheit oder deinen Finanzen.

Ein oder zwei Probleme wären schon eine Herausforderung, aber in so vielen Bereichen des Lebens sieht man keinen glatten Weg, sondern überall Baustellen.

Als ob das nicht schon genug wäre, siehst du um dich herum eine Welt, die in immer schlimmere Krisen verwickelt ist.

Und das erkennst du nicht nur an den täglichen Nachrichten, sondern auch an den hohen Preisen an der Tankstelle, im Supermarkt und an der immer weiter fortschreitenden Pandemie.

Manchmal fühlst du dich so überwältigt, dass deine süße Begeisterung für Gott beeinträchtigt wird, obwohl du in deiner Hingabe und Nächstenliebe niemals aufgibst.

Jesus sieht deinen täglichen Kampf und sein Mitgefühl ist immer noch ein loderndes Feuer. Jesus liebt dich und seine Gnade ist jeden Morgen neu.

Jesus hat ein Wort für dich heute.

Die Gnadenerweisung des HERRN ist noch immer da. Sein Erbarmen ist noch nicht zu Ende. 

Seine Treue ist jeden Morgen neu, und groß ist sein Erbarmen.

Der HERR ist mein Teil, spricht doch mein Herz, darum hoffe ich auf ihn. 

Der HERR ist gütig denen, die auf ihn harren, und gut dem Herzen, das nach ihm sucht. Klgl 3,22–25 Bruns

Donnerstag, 17. November 2022

Gott ist besser als du denkst

 Wenn du an Jesus glaubst, und Gott vom Herzen vertraust, brauchst du keine Furcht vor dem Tod zu haben.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
 
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Johannes 14,1–2 SLT

Als Lazarus starb, war seine Schwester tief erschüttert.

Da sprach Martha zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärst, mein Bruder wäre nicht gestorben! Johannes 11,21 SLT

Jesus tröstete sie mit der Verheißung, dass unser Leben mit dem irdischen Tod nicht zu Ende ist.

»Dein Bruder wird auferstehen!«, gab Jesus ihr zur Antwort.
»Ja, ich weiß«, sagte Marta, »am letzten Tag, bei der Auferstehung der Toten
Johannes 11,23–24 HfA


Martha glaubte dies bereits, aber Jesus wollte ihr noch etwas Besseres offenbaren.

Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,

und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?
Johannes 11,25–26 EÜ


Sie glaubte das einigermaßen, aber Jesus wollte ihre Erwartungen weit übertreffen.

Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt. Epheser 3,20 HfA

Lazarus war schon vier Tage tot, aber Jesus erweckte ihn zu einem neuen Leben, nicht nur wiederhergestellt, sondern nicht mehr krank.

Egal wie schwach dein Glauben sein mag, will Jesus dir helfen.

Egal wie stark dein Glauben, will Jesus deine Erwartungen übertreffen.

Gott ist besser, als du denkst.

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Jeremia 29,11 SLT

Mittwoch, 9. November 2022

Konsequente Jüngerschaft

Jesus kam in eine Welt, wo der böse Herrscher an der Macht waren.

Herodes war eine Marionette der römischen Besatzung. Er war kein Jude, sondern ein Nachkomme von Esau, dem Bruder Jakobs. Esaus Stamm hatte den Juden nie vergeben, weil der Segen Gottes auf Jakobs Nachkommen lag.

Als Herodes hörte, dass ein jüdischer König in Bethlehem geboren wurde, versuchte er, Jesus abzuschaffen.

Alle jüdischen Säuglinge in Bethlehem bis zu 2 Jahren wurden ermordet, aber ein Engel warnte Josef, der mit Maria und Jesus nach Ägypten flüchtete.

Jesus war immer wieder eine Zielscheibe für Gottes Feinde.

Nach seiner Taufe fastete er vierzig Tage lang in der Wüste. Das war eine harte Probe, nicht nur wegen Hunger, sondern auch wegen Versuchungen vom Teufel.

Als Jesus aus der Wüste zurückkehrte, war sein Dienst ein Kampf gegen alle Arten von Werken des Teufels, gegen Krankheit und Sünde, aber auch gegen falsche Traditionen und Irrlehren.
Dann wurde Jesus von den religiösen Fachleuten gehetzt und verfolgt.

Mose lehrte, man musste am Schabbat nicht arbeiten. Die religiösen Profis erlaubten Wunderheilungen, aber nicht am Schabbat, weil Heilen angeblich Arbeit war. 

Jesus heilte immer wieder am Schabbat, um diese Gesetzlichkeit zu widerlegen. Natürlich wurde er dafür verfolgt.

Es gibt nicht ordinierte Christen, die neu bekehrte Christen taufen. Das ist von vielen religiösen Profis verworfen, weil sie behaupten, dass nur ordinierte Prediger taufen dürfen. Aber diese Tradition findet man in keiner Bibelstelle.

Christen, die konsequent biblisch dienen, werden immer noch von christlichen Profis verfolgt.
Aber manche werden einwenden, „Ordnung muss sein.“

Aber wessen Ordnung? Die herkömmliche Ordnung der Kirchentraditionen oder Gottes Ordnung?

Jemand in einem Hauskreis hatte ein verletztes Bein. Ein Mann sprang von seinem Stuhl, legte seine Hand auf dem verletzten Bein, und der leidende Christ wurde schlagartig geheilt.

Wie reagierte der Pastor? Mit Lob und Dank? Nein.
Nein. Der Mann, der Heilung vermittelt hatte, wurde ausgestoßen, weil er angeblich die Ordnung gestört hatte.

Was für eine Gemeinde war das? Eine Pfingstgemeinde. Egal in welcher Konfession, gibt es Kirchenleiter, die alles selbst kontrollieren wollen.

Wenn du Jesus nachfolgen willst, musst du allerlei Angriffe erwarten.

  • Erschreckende Träume.

  • Missverständnisse von anderen Christen oder Kirchenleitern.

  • Verfolgung von nicht Christen. 

Andrerseits gibt es sehr gute Pastoren, Prediger und Priester, die konsequent Menschen lieben und Jesus nachfolgen. Sie werden auch oft missverstanden und verfolgt.

Ein konservativer Pastor betete, und ein Mädchen wurde geheilt, aber in seiner Gemeinde glaubte man nicht an Wunderheilungen. Der Prediger suchte Rat. Hätte er richtig gehandelt? Ein weiser Prediger sagte, er sollte das Mädchen fragen.

Jesus war der Bibel immer treu. Er verehrte seinen himmlischen Vater und er liebte alle Menschen. Er war kein rebellischer Anarchist, aber er war auch radikal in seiner Hingabe an Gott und in seiner Liebe zu den leidenden Menschen.

Jesus ist unser Vorbild. Während seines irdischen Dienstes sagte er immer wieder: "Folge mir nach."

Das will er immer noch mir und dir sagen. „Folge mir nach.“

Aber das ist eine große Herausforderung, denn wir müssen dann mit harten Prüfungen rechnen wie Jesus selbst.

Wie können wir mit diesen Prüfungen klarkommen?

Gott hat uns Psalmen gegeben, wo er seinen Beistand für treue Nachfolger verspricht.

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. 

Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue! Psalm 91,1–2 SLT

Ein britischer Oberst im Zweiten Weltkrieg war treuer Christ. Er hat seinen Truppen befohlen, jeden Tag den 91. Psalm zu lesen und zu beten.

Während des Kriegs ist kein Mann gestorben.

Freitag, 7. Januar 2022

Alle Christen in einem Team

 Er macht meine Schritte leichtfüßig wie die eines Hirsches und stellt mich hin auf meine Höhen.  Psalm 18,34 NLB

Ich sah auf dem Bildschirm meiner Gedankenwelt ein Team von Bergsteigern an einem steilen Berghang. Ich sah Schnee und der Wind wehte kalt um sie herum.

Schon vor dieser Krise war das Leben für viele sehr stressig, aber jetzt müssen viele um ihr Leben kämpfen.

Sehr viele gehen furchtsam durch das Tal des Todesschattens und viele sind wie Bergsteiger, die unmögliche Hindernisse verkraften müssen.

In der Bibel lese ich, dass wir mit Gottes Hilfe überwinden können, aber es wird davon ausgegangen, dass wir etwas überwinden müssen.

Vor drei Jahren hatte ich eine erschreckende Krebsdiagnose. Ich erhielt von dem Heiligen Geist eine Zusicherung, dass Jesus mich heilen würde. 

Zwei Jahre später zeigte ein MRT Bild, dass die Tumoren verschwunden waren. Gott ist so gut, aber es war ein harter Kampf, im Glauben positiv zu bleiben.

Durch schwere Prüfungen werden wir von Gott ausgerüstet, um im Glauben stark zu sein, sodass wir dann anderen helfen können.

In meinem visuellen Eindruck waren die Bergsteiger mit Seilen verbunden, sodass sie sich gegenseitig helfen konnten, wenn einer rutschte oder fiel.

Wenn wir Jesus zugehören, sind wir alle auf demselben Team. Ob geimpft oder ungeimpft, egal in welcher Konfession oder Gemeinde, hat Gott und beauftragt, andere Christen zu ermutigen und stützen.

Nehmt den Schwachen im Glauben an, ohne über Gewissensfragen zu streiten. Römer 14,1 SLT

Bist du Impfgegner? Bete für deine geimpften Freunde und verurteile sie nicht.

Bist du geimpft? Lass dich von aggressiven Beschuldigungen nicht so herausgefordert, dass du nicht mehr für deine ungeimpften Freunde mit Liebe betest.

Ein Freund von mir hat seinen Job verloren, weil er ungeimpft war. Ich betete für ihn, und er hat einen anderen Job gefunden.

Denn andere werden euch so behandeln, wie ihr sie behandelt. Der Maßstab, nach dem ihr andere beurteilt, wird auch an euch angelegt werden, wenn man euch beurteilt. Matthäus 7,1–2 NLB

Wer ist errettet, die Geimpften oder die Ungeimpften? Die Frage ist verkehrt.

Wir wissen, dass wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. 1. Johannes 3,14 SLT

Bist du frei im Geist auf einem Berggipfel? Bete für deine Brüder und Schwestern im Tal des Todesschattens und verurteile sie nicht, wenn sie anders denken.

Er macht meine Schritte leichtfüßig wie die eines Hirsches und stellt mich hin auf meine Höhen.

Er bereitet mich auf den Kampf vor und macht mich stark, sodass ich einen bronzenen Bogen spannen kann.

Du gibst mir rettenden Schutz. Deine Hand hält mich und durch deine Gnade hast du mich stark gemacht.
Psalm 18,34–36 NLB


Bist du sehr stark im Glauben? Dann bist du von Gott für einen harten Kampf zugerüstet. 

Bist du ein bewährter Kämpfer im Geiste? Dann musst du deine Kraft für die schwachen einsetzen.

Dienstag, 7. September 2021

Wenn alles schiefgeht ...

 Du warst arbeitslos und du hast für Arbeit gebetet. Dann hast du einen Job bekommen.

Voller Hoffnung hast du fleißig gearbeitet, aber dann ist alles schiefgegangen. Du hast dein Bestes gegeben, aber du hast Fehler gemacht. Dein Chef hat dich missverstanden und drangsaliert.

Hat Gott dich im Stich gelassen?

Du hast einen guten christlichen Ehemann gefunden. Du warst als Ehefrau zufrieden, aber dein Mann hat dich betrogen.

Du bist am Boden zerstört. Du schreist: "Wo bist du, Gott?"

Daniel war ein sehr gebildeter und aufrechter Jugendlicher aus einer angesehenen jüdischen Familie. Er stammte aus dem Königshaus Davids. Er erwartete vielleicht eine glänzende Zukunft, aber Jerusalem wurde von Babylon erobert und er wurde verschleppt und versklavt.

Hatte Gott ihn im Stich gelassen? Er hatte einen langen und harten Weg vor sich, aber er blieb treu und Gott beförderte ihn. Er wurde der Kanzler des babylonischen Reiches.

Egal, wie tief du sinkst, Gott bleibt bei dir. Bitte gib niemals auf.

Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!

Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, und wenn du durch Ströme gehst, sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du ins Feuer gehst, wirst du nicht brennen, und die Flamme wird dich nicht versengen.
Jesaja 43,1–2 LU


Als ich mich zu Jesus bekehrte, war meine erste Kirche eine gefährliche Sekte, aber das wusste ich nicht. 

Ich wurde exkommuniziert und war dann ein ganzes Jahr lang in einer psychiatrischen Klinik.   Mein Leben lag in Trümmern. Das ist jetzt 46 Jahre her.

Aber Gott hatte gute Pläne für mein Leben, aber wie der junge Daniel hatte ich einen harten Weg vor mir. 

Ich bin jetzt 72 und habe viele harten Proben durchstehen müssen. Ich habe Wunderheilungen von Gott bekommen, von Depression und dann in späten Jahren von Krebs.

Ich arbeitete 40 Jahre lang als Sprachlehrer und jetzt bin ich mit einer wunderbaren christlichen Frau in Ruhestand. Gott ist treu.

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41,10 LU

Samstag, 17. Juli 2021

Bist du Überfordert?

 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit! Jesaja 41,10 SLT

Bist du überfordert? Denkst du manchmal, „Ich kann nicht mehr! Ich kann einfach nicht mehr!“
Du siehst keinen Ausweg. Deine Kraft ist alle.

Wenn wir die Briefe von Paulus lesen, sehen wir, dass Paulus selbst oft überfordert war.

Von den Juden empfing ich fünfmal neununddreißig Stockschläge,
dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, sodass ich einen Tag und eine Nacht im Meer lag.
2. Korinther 11,24–25 Bruns


Wie fühlte sich Paulus, als er all das leiden musste?

Wir sind wohl in vielfacher Bedrängnis, aber wir werden doch nicht erdrückt; wir sind manchmal ratlos, aber wir verzweifeln nicht;

wir werden wohl verfolgt, aber wir sind nicht im Stich gelassen; wir werden wohl niedergeworfen, aber wir werden nicht überwunden.

Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leib mit uns herum, aber nur, damit sich auch das Leben Jesu an unserm Leib offenbare.
2. Korinther 4,8–10 Bruns


Paulus war immer wieder überfordert, aber sein Glauben blieb trotzdem lebendig wie ein loderndes Feuer.

Aber vielleicht bist du durch viele harte Proben am Ende. Dein Glaube ist schwach und du kämpfst mit Verzweiflung. Du bist kein Glaubensheld.

Paulus war Glaubensheld, aber in seinen Schriften sehen wir Gottes Herz für schwache Christen.

Wir, die einen starken Glauben haben, sind dazu verpflichtet, auf die Schwachheit der anderen Rücksicht zu nehmen und nicht an uns selbst zu denken. Römer 15,1 HfA

Jesus und Paulus haben gefastet. Fastenzeiten sind eine wichtige Hilfe für Gebet. Unser Glaube wird durch Fasten und Beten gestärkt, aber nicht alle können fasten. Es gibt verschiedene Umstände und Gesundheitsprobleme, die Fasten hindern. Nicht alle sollen fasten.

Wir sollen die Bibel lesen und studieren, aber es gibt Christen, die Probleme mit Lesen haben. 

Smith Wigglesworth war ein englischer Prediger im letzten Jahrhundert. Durch seinen Dienst wurden allerlei Krankheiten geheilt und Leichen erweckt. 

Als Kind war er sehr arm und ging nie zur Schule. Seine Frau lehrte ihn, die Bibel zu lesen. Er las fast ausschließlich die Bibel und niemals Theologie.

Wir alle haben unsere Schwächen und unsere Grenzen.

Paulus war in der Lage, in unmöglichen Situationen zu überwinden, weil er von Gott dazu berufen wurde und Gott ihn auch dafür ausgerüstet hatte.

Wir sind nicht alle gleich. Jeder ist einzigartig und anders.

Vielleicht bist du überwältigt, weil du versucht hast, mit stärkeren Christen mitzuhalten. 

Für einige Christen ist es eine Berufung und ein Segen, die ganze Nacht zu beten, wie Jesus gebetet hat, aber für andere ist es eine sinnlose religiöse Belastung. Du wirst nur frustriert und erschöpft.

Vielleicht bist du ein Pflichtmensch, der immer die Erwartungen von anderen erfüllen muss. 

Die Wünsche deiner Familie oder dein Chef sind für dich ein Befehl. Du musst immer streben, die Wünsche von anderen fehlerlos und rechtzeitig zu erfüllen.

Jesus hatte dazu etwas zu sagen.


Jesus besuchte Maria und Martha. Martha war die perfekte, emsige Gastgeberin, um sich um Jesus zu kümmern. Aber ihre Schwester Maria saß still vor Jesus und hörte seiner Lehre zu.

Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! 

Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge;
eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.
Lukas 10,40–42 ELB

Vielleicht bist du am Ende, weil du perfekt dienen willst, aber nie gelernt hast, in der liebevollen Gegenwart Gottes, aufzutanken.

Jesus hat ein Wort für dich.


Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und »ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen«;

denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Mt 11,28–30 ELB

Gott hilft den Schwachen

 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit! Jesaja 41,10 SLT

Bist du überfordert? Denkst du manchmal, „Ich kann nicht mehr! Ich kann einfach nicht mehr!“
Du siehst keinen Ausweg. Deine Kraft ist alle.

Wenn wir die Briefe von Paulus lesen, sehen wir, dass Paulus selbst oft überfordert war.

Von den Juden empfing ich fünfmal neununddreißig Stockschläge,
dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, sodass ich einen Tag und eine Nacht im Meer lag.
2. Korinther 11,24–25 Bruns


Wie fühlte sich Paulus, als er all das leiden musste?

Wir sind wohl in vielfacher Bedrängnis, aber wir werden doch nicht erdrückt; wir sind manchmal ratlos, aber wir verzweifeln nicht;

wir werden wohl verfolgt, aber wir sind nicht im Stich gelassen; wir werden wohl niedergeworfen, aber wir werden nicht überwunden.

Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leib mit uns herum, aber nur, damit sich auch das Leben Jesu an unserm Leib offenbare.
2. Korinther 4,8–10 Bruns


Paulus war immer wieder überfordert, aber sein Glauben blieb trotzdem lebendig wie ein loderndes Feuer.

Aber vielleicht bist du durch viele harte Proben am Ende. Dein Glaube ist schwach und du kämpfst mit Verzweiflung. Du bist kein Glaubensheld.

Paulus war Glaubensheld, aber in seinen Schriften sehen wir Gottes Herz für schwache Christen.

Wir, die einen starken Glauben haben, sind dazu verpflichtet, auf die Schwachheit der anderen Rücksicht zu nehmen und nicht an uns selbst zu denken. Römer 15,1 HfA

Jesus und Paulus haben gefastet. Fastenzeiten sind eine wichtige Hilfe für Gebet. Unser Glaube wird durch Fasten und Beten gestärkt, aber nicht alle können fasten. Es gibt verschiedene Umstände und Gesundheitsprobleme, die Fasten hindern. Nicht alle sollen fasten.

Wir sollen die Bibel lesen und studieren, aber es gibt Christen, die Probleme mit Lesen haben. 

Smith Wigglesworth war ein englischer Prediger im letzten Jahrhundert. Durch seinen Dienst wurden allerlei Krankheiten geheilt und Leichen erweckt. 

Als Kind war er sehr arm und ging nie zur Schule. Seine Frau lehrte ihn, die Bibel zu lesen. Er las fast ausschließlich die Bibel und niemals Theologie.

Wir alle haben unsere Schwächen und unsere Grenzen.

Paulus war in der Lage, in unmöglichen Situationen zu überwinden, weil er von Gott dazu berufen wurde und Gott ihn auch dafür ausgerüstet hatte.

Wir sind nicht alle gleich. Jeder ist einzigartig und anders.

Vielleicht bist du überwältigt, weil du versucht hast, mit stärkeren Christen mitzuhalten. 

Für einige Christen ist es eine Berufung und ein Segen, die ganze Nacht zu beten, wie Jesus gebetet hat, aber für andere ist es eine sinnlose religiöse Belastung. Du wirst nur frustriert und erschöpft.

Vielleicht bist du ein Pflichtmensch, der immer die Erwartungen von anderen erfüllen muss. 

Die Wünsche deiner Familie oder dein Chef sind für dich ein Befehl. Du musst immer streben, die Wünsche von anderen fehlerlos und rechtzeitig zu erfüllen.

Jesus hatte dazu etwas zu sagen.


Jesus besuchte Maria und Martha. Martha war die perfekte, emsige Gastgeberin, um sich um Jesus zu kümmern. Aber ihre Schwester Maria saß still vor Jesus und hörte seiner Lehre zu.

Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! 

Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge;
eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.
Lukas 10,40–42 ELB

Vielleicht bist du am Ende, weil du perfekt dienen willst, aber nie gelernt hast, in der liebevollen Gegenwart Gottes, aufzutanken.

Jesus hat ein Wort für dich.


Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und »ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen«;

denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Mt 11,28–30 ELB

Montag, 26. April 2021

Harte Proben

 Für Jesus was das Kreuz der allerschrecklichste Alptraum. An dem Abend seiner Verhaftung, nach dem Abendmahl, wurde Er von Grauen überwältigt.

»Abba, Vater«, sagte er, »dir ist alles möglich. Lass diesen Leidenskelch an mir vorübergehen. Doch dein Wille geschehe, nicht meiner.« Markus 14,36

Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.

Und er war in ringendem Kampf und betete inbrünstiger; sein Schweiß wurde aber wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.
Lukas 22,43–44 SLT


Das Kreuz war eine unerträgliche Qual, aber es war der Weg, den Jesus gehen musste, um uns zu erlösen.

Die Qual am Kreuz war Gottes Plan vor der Gründung der Welt, damit Gottes ewiger Sohn die Strafe für unsere Sünden auf sich nehmen würde. Er liebt dich.

Ich danke Jesus.

Aber nicht nur Jesus musste leiden, um Gottes Gnade weiterzugeben. Der Teufel will das Weitergeben von Gottes Gnade nicht ohne grausamen Widerstand zulassen.

Paulus wurde schrecklich verfolgt.

Von den Juden habe ich fünfmal 40 Schläge weniger einen empfangen;

dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht.
2. Korinther 11,24–25 SLT

Auch heute werden jedes Jahr zig Tausend Christen ermordet und noch mehr werden in Gefängnissen gequält.

Bist du jetzt bedroht? Das Kreuz war für Jesus die undenkbare Qual, aber es war der Weg zu Gottes Himmel, nicht nur für sich selbst, sondern von unzählig viele Menschen, auch für dich und mich.

Vor etwa zwei Jahren hatte ich eine Krebsdiagnose. Ich hatte vorher gebetet, dass in der Biopsie kein Krebs erscheinen würde, aber Gott erlaubte den Krebs, damit ich ein Zeugnis haben sollte.

Ich musste zwei Jahre auf einen MRT-Scan warten, der keinen Tumor zeigte. Ich hatte inzwischen viele Blut-Teste, aber keine Strahlentherapie.

Das war eine harte Probe, aber mein Zeugnis hat nicht nur meinen Glauben wachsen lassen, sondern es war eine starke Ermutigung für meine Familie und Freunde.

Ohne harte Proben kommen wir nicht weit voran. Wie wäre David ohne Goliath ein großer König und Prophet geworden?

Für Daniel war die Löwengrube kein Stolperstein, sondern ein Trittstein, durch den er gerechtfertigt wurde. Die Löwengrube war nicht seine Niederlage, sondern sein Sieg.

Dietrich Bonhoeffer ist ein Vorbild für die deutsche Nation und für Christen in aller Welt. Er wurde von den Nazis kurz vor dem Kriegsende ermordet. Ohne Adolf Hitler wäre sein Einfluss nie so groß geworden.

Ich liebe Zeugnisse von Wunderheilungen und Nahtoderfahrungen, aber alle diese Menschen mussten zuerst Krankheit oder Tod erleben, um von Jesus und seine Herrlichkeit zeugen zu können.

Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet,

da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt.

Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt.
Jakobus 1,2–4 SLT

Sonntag, 18. April 2021

Gib nie auf!

 Der Gottesfürchtige kann siebenmal fallen und wird doch jedes Mal wieder aufstehen. Den Gottlosen dagegen genügt ein Unglück, um sie zu Fall zu bringen. Spr 24,16

Für mich waren die letzten vier Jahren sehr schwierig. Ich bin mit Niederlagen und harten Proben vertraut.

Ich habe eine sehr ermutigende Prophetie im Internet gefunden, eine Botschaft, die Lana Vawser in Australien von Gott mitbekommen hat.

Gott will uns ermutigen, uns seiner Befreiung anzueignen. 

Es ist immer Gottes Willen, dich von Versagen oder Niederlagen zu retten, aber am Anfang eines neuen Jahres, und besonders in einem neuen Jahrzehnt, kannst du Mut fassen und Gottes Gnade für einen neuen Anfang empfangen.

Stell dir vor, jemand hat dir eine neue App als Weihnachtsgeschenk gegeben. Die App gefällt dir aber es ist nutzlos, bis du sie installierst.

 Manchmal musst du die Software auch vorher herunterladen und oft auch nach der Installation aktivieren. Dann musst du lernen, die Software zu gebrauchen.

Stell dir vor, Gott gibt dir eine liebe Ehefrau. Du musst dann lernen, sie zu lieben und versorgen. Das ist viel mehr als verliebt zu sein.

Du bist eine Frau und du betest für ein Baby. Deine Sehnsucht wird erfüllt. Dann musst du lernen, eine Mutter zu sein. Das bedeutet nicht nur biologische Reproduktion.

Gott hat dir schon gute Gaben anvertraut. Er will dir viel mehr geben, aber mit jeder Gabe kommt eine Aufgabe.

Jesus hat alles am Kreuz geleistet, um uns zu vergeben und ein ganz neues Leben zu geben.

Aber Jesus hat nicht alles geleistet, damit du nichts leisten sollst.

Vorwärts also. Jeden Tag Schritt für Schritt voran. Bitte gib nie auf.


Wir wollen also nicht müde werden, Gutes zu tun, denn wenn die Zeit gekommen ist, werden wir die Ernte einbringen, falls wir nicht aufgeben.

Solange wir also noch Gelegenheit haben, wollen wir allen Menschen Gutes tun, am meisten natürlich denen, die zur Glaubensfamilie gehören.
Galater 6,9–10 NeÜ