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Dienstag, 13. August 2024

Hoffnung mit Jesus

Du bist schwach, aber du hörst nicht auf zu glauben. Gott wird dich belohnen.

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Mt 5,3 LU84

Du bist zerbrochen, missverstanden, misshandelt, aber du weigerst dich, Gott die Schuld zu geben. Gott möchte dich trösten.

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
Mt 5,4 LU84

Du bist an einem finsteren Ort. Du siehst keinen Ausweg, aber das Licht der Liebe Gottes leuchtet in der Finsternis.

Das Licht scheint in der Dunkelheit, und die Dunkelheit konnte es nicht auslöschen.
Joh 1,5 NLB

Es leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können.
Joh 1,5 HfA

Du steckst in Schwierigkeiten, aber Jesus ist auf deiner Seite. Gib nicht auf!

Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!
Joh 16,33 SLT

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?
Röm 8,31 SLT

Wenn du misshandelt wirst, gib dich niemals dem Hass und der Bitterkeit hin. Gott liebt dich immer noch. Gib niemals nach.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Röm 12,21 LU84

Glücklich ist, wer die Prüfungen des Glaubens geduldig erträgt. Wenn er sich bewährt hat, wird er das ewige Leben empfangen, das Gott denen versprochen hat, die ihn lieben.
Jak 1,12 NLB

Dienstag, 24. Januar 2023

Gott greift ein, dich zu retten

 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit! Jesaja 41,10 SLT

Warum spricht Gott immer wieder in der Bibel von seiner Hand?

Manche Fachbücher erklären, dass Gottes Hand seine Kraft symbolisiert. Das ist wahr, aber wir müssen weiter suchen, um dieses Wort tiefer zu verstehen.

In der Bibel sehen wir immer wieder, dass Gott nicht ein ferner Gesetzgeber ist, sondern der persönliche Gott, der immer wieder in unser menschliches Leben eingreift. Gott spricht von seiner Hand, weil er handelt.

In 1. Mose lesen wir, dass die Welt durch das gesprochene Wort Gottes entstanden ist. Aber als Gott Adam und Eva schuf, hat Gott auf eine intime Weise gehandelt.

 Da bildete der HERR, Gott, den Menschen aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele. 1 Mose 2,7 ELB 2006

Da ließ der HERR, Gott, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch;

und der HERR, Gott, baute die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau, und er brachte sie zum Menschen.
1 Mose 2,21–22 ELB 2006


Gott spricht von seiner Hand, weil er uns wissen lassen will, dass er immer wieder in unser Leben direkt eingreifen will. Manche fühlen sich dadurch eingeschüchtert. Die haben Angst vor einem Vater, der streng kontrolliert und oft prügelt.

Gott ist Liebe, aber Gott ist auch gerecht und wir müssen verstehen, dass Gott auch Strafe austeilt.

Gehe ich auch mitten durch Bedrängnis, du erhältst mich am Leben, dem Zorn meiner Feinde zum Trotz, du streckst deine Hand aus, und deine Rechte rettet mich.
Psalm 138,7 ZB

Gott greift ein, um seine treuen Kinder vor ihren Feinden zu retten. Gott hält seine und unsere Feinde im Zaum, und manchmal bestraft er sie.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16 ELB 2006

Jesus, der ewige Sohn Gottes, hatte seine Hände am Kreuz ausgestreckt. Seine Handgelenke waren durchbohrt, sodass der geliebte Sohn Gottes die Strafe für unsere Sünden auf sich nahm.

Wer glaubt und sein Leben Jesus anvertraut, hat Zugang zu Gottes rettende Gnade.

Gottes Hand hilft, rettet, heilt, segnet, tröstet, schützt und leitet.

Doch Jabez rief zum Gott Israels und sprach: Möchtest du mich segnen und mein Gebiet erweitern. 

Möchte deine Hand mit mir sein, dass du mich freimachst von Unheil und ich ohne Beschwerden bleibe. Und Gott erfüllte seine Bitte. 1. Chronik 4,10 EÜ

Dienstag, 18. Januar 2022

Ohne Gott kommen wir nicht klar

Wir werden von allen Seiten bedroht. Wir sehen, wie die Welt um uns herum außer Kontrolle gerät. 

Wir wollen die Situation besser verstehen, aber wem können wir vertrauen? Wir sehen Angst und Wut im Internet.

Viele suchen Schutz vor Impfungen und Gesundheitsmaßnahmen. Andere kämpfen verzweifelt gegen die Impfpflicht. Doch was steckt oft dahinter? Angst und Wut.

Aber Covid ist nicht das einzige Problem. Wenn wir von Angst und Wut infiziert sind, werden wir oft extrem gestresst.

  • Kein Wunder, wenn wir Depressionen, Mobbing und Einsamkeit erleben.

  • Kein Wunder, wenn die Menschen um uns herum nicht klar denken und nicht liebevoll kommunizieren.

  • Kein Wunder, wenn der freundschaftliche Austausch schwierig wird.

  • Kein Wunder, wenn wir uns in hitzigen Debatten wiederfinden, selbst mit guten Freunden und Ehepartnern.


Wir alle sind in einer sehr harten Probezeit. Die meisten von uns sind verunsichert.

Vielleicht fühlst du dich in deinem Glauben sattelfest, und dann kommen harte Rückschläge.
In der letzten Zeit sind zwei sehr gute Freunde von mir gestorben.

Was passiert gerade in deiner Familie, in deiner Gemeinde, in deinem Job oder in deinem Freundeskreis?

Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit, Burnout, Streit, Mobbing?

Keiner kann mit eigener Kraft in dieser Krise klarkommen. 

Diese Krankheit kommt nicht von Gott, aber Gott lässt uns unsere menschlichen Beschränkungen erfahren, damit wir seine Hilfe und seine Liebe suchen.

Ich bin in der letzten Zeit ermattet und emotional mitgenommen.

Ich brauche dringend Hilfe von einem liebevollen allmächtigen Gott.


Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen.

Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen und macht seinem Namen damit alle Ehre.

Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, Herr, bist bei mir. Dein Hirtenstab gibt mir Schutz und Trost.
Psalm 23,1–4 HfA

Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.
Psalm 23,4 SLT

 

Samstag, 7. August 2021

Gottes Hilfe beim Gebet

Betest du immer wieder für Heilung, monatelang, oder jahrelang? Du erlebst Durchbrüche aber dann auch Rückfälle.

Ich erlebte vor vielen Jahren einen kompletten Nervenzusammenbruch. Meine Erholung dauerte lange, aber ich bin dankbar, dass ich nie aufgegeben habe.

Ich weiß, dass ich meinen freien Willen umgesetzt habe, indem ich nie aufgab, aber ohne Gottes Gnade und die treuen Gebete von anderen wäre ich permanent ruiniert.

Ich kenne Christen mit besonderen Glaubensgaben. Sie beten für Schwerkranken und Behinderten und sie sind sofort oder wunderbar schnell geheilt.

Ich war dabei, als für ein völlig taubes Kleinkind gebetet wurde. Eine Woche später war ich dabei, als er zum ersten Mal in seinem Leben eine Stimme hörte und sichtlich reagierte.

Ich kenne einen ex Moslem aus Arabien, der für Jesus missionierte. Ein Araber gab ihm zu essen. Eine  Woche später begegnete ihm derselbe Araber. Er war erstaunt, dass der christliche Araber noch am Leben war. Er hatte genug Gift in das Essen hineingetan, um ein Kamel zu töten.

Später fand man keine Spur von Schäden in ihrer Leber. Das war ein Wunder. Gott erhört auch heute noch Gebete.

Bist du ein Vater oder Mutter, ein Ehemann oder Ehefrau? Oder bist du ein Seelsorger oder Therapeut? Du betest wochenlang, monatelang, jahrelang für jemanden, der schwer verletzt ist, oder missbraucht. 

Diese Person ist nicht gläubig oder sehr schwach im Glauben. Du siehst, wie Gott deine Gebete antwortet, aber dann siehst du immer wieder Rückfälle.

Du fragst dich selbst und betest auch zu Gott:
Wie lange kann ich meine Energie aufwenden, um weiter zu beten und ein Wunder zu erwarten?  

Du brauchst selbst Beistand. Du kannst deinen Sohn oder deine Tochter nicht allein stützen. Im Endeffekt kann nur Gott retten, aber wie kannst du weiter beten, wenn auch dein Tank leer ist?

Was habe ich in harten Proben gelernt?

Ich finde Hilfe in den Psalmen. Dies ist das Gebetsbuch der Bibel. Ich wähle einen Psalm aus, der meinem Bedürfnis entspricht, und bete die Verse dieses Psalms als Gebet für mich selbst oder für jemanden, der in tiefer Not ist.

Ich liebe Psalm 3, Psalm 56, 57, 91 und 121. Es gibt viele anderen, die dir helfen können.

Bitte gib nie auf. Gott steht zu dir und zu deiner Familie.


Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig! Denn bei dir birgt sich meine Seele, und ich nehme Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel, bis das Verderben vorübergezogen ist.

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache hinausführt.
Psalm 57,2–3 SLT

Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

Wenn Übeltäter mir nahen, um mein Fleisch zu fressen, meine Widersacher und Feinde, so müssen sie straucheln und fallen.

Selbst wenn ein Heer sich gegen mich lagert, so fürchtet mein Herz sich dennoch nicht; wenn sich Krieg gegen mich erhebt, so bin ich auch dabei getrost.
Psalm 27,1–3 SLT

Der Herr schützt dich vor allem Unheil, er bewahrt dein Leben.

Er gibt auf dich acht, wenn du aus dem Haus gehst und wenn du wieder heimkehrst. Jetzt und für immer steht er dir bei!
Psalm 121,7–8 HfA




 

Samstag, 17. Juli 2021

Bist du Überfordert?

 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit! Jesaja 41,10 SLT

Bist du überfordert? Denkst du manchmal, „Ich kann nicht mehr! Ich kann einfach nicht mehr!“
Du siehst keinen Ausweg. Deine Kraft ist alle.

Wenn wir die Briefe von Paulus lesen, sehen wir, dass Paulus selbst oft überfordert war.

Von den Juden empfing ich fünfmal neununddreißig Stockschläge,
dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, sodass ich einen Tag und eine Nacht im Meer lag.
2. Korinther 11,24–25 Bruns


Wie fühlte sich Paulus, als er all das leiden musste?

Wir sind wohl in vielfacher Bedrängnis, aber wir werden doch nicht erdrückt; wir sind manchmal ratlos, aber wir verzweifeln nicht;

wir werden wohl verfolgt, aber wir sind nicht im Stich gelassen; wir werden wohl niedergeworfen, aber wir werden nicht überwunden.

Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leib mit uns herum, aber nur, damit sich auch das Leben Jesu an unserm Leib offenbare.
2. Korinther 4,8–10 Bruns


Paulus war immer wieder überfordert, aber sein Glauben blieb trotzdem lebendig wie ein loderndes Feuer.

Aber vielleicht bist du durch viele harte Proben am Ende. Dein Glaube ist schwach und du kämpfst mit Verzweiflung. Du bist kein Glaubensheld.

Paulus war Glaubensheld, aber in seinen Schriften sehen wir Gottes Herz für schwache Christen.

Wir, die einen starken Glauben haben, sind dazu verpflichtet, auf die Schwachheit der anderen Rücksicht zu nehmen und nicht an uns selbst zu denken. Römer 15,1 HfA

Jesus und Paulus haben gefastet. Fastenzeiten sind eine wichtige Hilfe für Gebet. Unser Glaube wird durch Fasten und Beten gestärkt, aber nicht alle können fasten. Es gibt verschiedene Umstände und Gesundheitsprobleme, die Fasten hindern. Nicht alle sollen fasten.

Wir sollen die Bibel lesen und studieren, aber es gibt Christen, die Probleme mit Lesen haben. 

Smith Wigglesworth war ein englischer Prediger im letzten Jahrhundert. Durch seinen Dienst wurden allerlei Krankheiten geheilt und Leichen erweckt. 

Als Kind war er sehr arm und ging nie zur Schule. Seine Frau lehrte ihn, die Bibel zu lesen. Er las fast ausschließlich die Bibel und niemals Theologie.

Wir alle haben unsere Schwächen und unsere Grenzen.

Paulus war in der Lage, in unmöglichen Situationen zu überwinden, weil er von Gott dazu berufen wurde und Gott ihn auch dafür ausgerüstet hatte.

Wir sind nicht alle gleich. Jeder ist einzigartig und anders.

Vielleicht bist du überwältigt, weil du versucht hast, mit stärkeren Christen mitzuhalten. 

Für einige Christen ist es eine Berufung und ein Segen, die ganze Nacht zu beten, wie Jesus gebetet hat, aber für andere ist es eine sinnlose religiöse Belastung. Du wirst nur frustriert und erschöpft.

Vielleicht bist du ein Pflichtmensch, der immer die Erwartungen von anderen erfüllen muss. 

Die Wünsche deiner Familie oder dein Chef sind für dich ein Befehl. Du musst immer streben, die Wünsche von anderen fehlerlos und rechtzeitig zu erfüllen.

Jesus hatte dazu etwas zu sagen.


Jesus besuchte Maria und Martha. Martha war die perfekte, emsige Gastgeberin, um sich um Jesus zu kümmern. Aber ihre Schwester Maria saß still vor Jesus und hörte seiner Lehre zu.

Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! 

Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge;
eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.
Lukas 10,40–42 ELB

Vielleicht bist du am Ende, weil du perfekt dienen willst, aber nie gelernt hast, in der liebevollen Gegenwart Gottes, aufzutanken.

Jesus hat ein Wort für dich.


Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und »ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen«;

denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Mt 11,28–30 ELB

Gott hilft den Schwachen

 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit! Jesaja 41,10 SLT

Bist du überfordert? Denkst du manchmal, „Ich kann nicht mehr! Ich kann einfach nicht mehr!“
Du siehst keinen Ausweg. Deine Kraft ist alle.

Wenn wir die Briefe von Paulus lesen, sehen wir, dass Paulus selbst oft überfordert war.

Von den Juden empfing ich fünfmal neununddreißig Stockschläge,
dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, sodass ich einen Tag und eine Nacht im Meer lag.
2. Korinther 11,24–25 Bruns


Wie fühlte sich Paulus, als er all das leiden musste?

Wir sind wohl in vielfacher Bedrängnis, aber wir werden doch nicht erdrückt; wir sind manchmal ratlos, aber wir verzweifeln nicht;

wir werden wohl verfolgt, aber wir sind nicht im Stich gelassen; wir werden wohl niedergeworfen, aber wir werden nicht überwunden.

Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leib mit uns herum, aber nur, damit sich auch das Leben Jesu an unserm Leib offenbare.
2. Korinther 4,8–10 Bruns


Paulus war immer wieder überfordert, aber sein Glauben blieb trotzdem lebendig wie ein loderndes Feuer.

Aber vielleicht bist du durch viele harte Proben am Ende. Dein Glaube ist schwach und du kämpfst mit Verzweiflung. Du bist kein Glaubensheld.

Paulus war Glaubensheld, aber in seinen Schriften sehen wir Gottes Herz für schwache Christen.

Wir, die einen starken Glauben haben, sind dazu verpflichtet, auf die Schwachheit der anderen Rücksicht zu nehmen und nicht an uns selbst zu denken. Römer 15,1 HfA

Jesus und Paulus haben gefastet. Fastenzeiten sind eine wichtige Hilfe für Gebet. Unser Glaube wird durch Fasten und Beten gestärkt, aber nicht alle können fasten. Es gibt verschiedene Umstände und Gesundheitsprobleme, die Fasten hindern. Nicht alle sollen fasten.

Wir sollen die Bibel lesen und studieren, aber es gibt Christen, die Probleme mit Lesen haben. 

Smith Wigglesworth war ein englischer Prediger im letzten Jahrhundert. Durch seinen Dienst wurden allerlei Krankheiten geheilt und Leichen erweckt. 

Als Kind war er sehr arm und ging nie zur Schule. Seine Frau lehrte ihn, die Bibel zu lesen. Er las fast ausschließlich die Bibel und niemals Theologie.

Wir alle haben unsere Schwächen und unsere Grenzen.

Paulus war in der Lage, in unmöglichen Situationen zu überwinden, weil er von Gott dazu berufen wurde und Gott ihn auch dafür ausgerüstet hatte.

Wir sind nicht alle gleich. Jeder ist einzigartig und anders.

Vielleicht bist du überwältigt, weil du versucht hast, mit stärkeren Christen mitzuhalten. 

Für einige Christen ist es eine Berufung und ein Segen, die ganze Nacht zu beten, wie Jesus gebetet hat, aber für andere ist es eine sinnlose religiöse Belastung. Du wirst nur frustriert und erschöpft.

Vielleicht bist du ein Pflichtmensch, der immer die Erwartungen von anderen erfüllen muss. 

Die Wünsche deiner Familie oder dein Chef sind für dich ein Befehl. Du musst immer streben, die Wünsche von anderen fehlerlos und rechtzeitig zu erfüllen.

Jesus hatte dazu etwas zu sagen.


Jesus besuchte Maria und Martha. Martha war die perfekte, emsige Gastgeberin, um sich um Jesus zu kümmern. Aber ihre Schwester Maria saß still vor Jesus und hörte seiner Lehre zu.

Marta aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen; sie trat aber hinzu und sprach: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich allein gelassen hat zu dienen? Sage ihr doch, dass sie mir helfe! 

Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Marta, Marta! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge;
eins aber ist nötig. Maria aber hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird.
Lukas 10,40–42 ELB

Vielleicht bist du am Ende, weil du perfekt dienen willst, aber nie gelernt hast, in der liebevollen Gegenwart Gottes, aufzutanken.

Jesus hat ein Wort für dich.


Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.

Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und »ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen«;

denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.
Mt 11,28–30 ELB

Sonntag, 18. April 2021

Gib nie auf!

 Der Gottesfürchtige kann siebenmal fallen und wird doch jedes Mal wieder aufstehen. Den Gottlosen dagegen genügt ein Unglück, um sie zu Fall zu bringen. Spr 24,16

Für mich waren die letzten vier Jahren sehr schwierig. Ich bin mit Niederlagen und harten Proben vertraut.

Ich habe eine sehr ermutigende Prophetie im Internet gefunden, eine Botschaft, die Lana Vawser in Australien von Gott mitbekommen hat.

Gott will uns ermutigen, uns seiner Befreiung anzueignen. 

Es ist immer Gottes Willen, dich von Versagen oder Niederlagen zu retten, aber am Anfang eines neuen Jahres, und besonders in einem neuen Jahrzehnt, kannst du Mut fassen und Gottes Gnade für einen neuen Anfang empfangen.

Stell dir vor, jemand hat dir eine neue App als Weihnachtsgeschenk gegeben. Die App gefällt dir aber es ist nutzlos, bis du sie installierst.

 Manchmal musst du die Software auch vorher herunterladen und oft auch nach der Installation aktivieren. Dann musst du lernen, die Software zu gebrauchen.

Stell dir vor, Gott gibt dir eine liebe Ehefrau. Du musst dann lernen, sie zu lieben und versorgen. Das ist viel mehr als verliebt zu sein.

Du bist eine Frau und du betest für ein Baby. Deine Sehnsucht wird erfüllt. Dann musst du lernen, eine Mutter zu sein. Das bedeutet nicht nur biologische Reproduktion.

Gott hat dir schon gute Gaben anvertraut. Er will dir viel mehr geben, aber mit jeder Gabe kommt eine Aufgabe.

Jesus hat alles am Kreuz geleistet, um uns zu vergeben und ein ganz neues Leben zu geben.

Aber Jesus hat nicht alles geleistet, damit du nichts leisten sollst.

Vorwärts also. Jeden Tag Schritt für Schritt voran. Bitte gib nie auf.


Wir wollen also nicht müde werden, Gutes zu tun, denn wenn die Zeit gekommen ist, werden wir die Ernte einbringen, falls wir nicht aufgeben.

Solange wir also noch Gelegenheit haben, wollen wir allen Menschen Gutes tun, am meisten natürlich denen, die zur Glaubensfamilie gehören.
Galater 6,9–10 NeÜ