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Freitag, 28. Juli 2023

Endzeit Erschütterungen

 Wir sind in der Endzeit. Der Antichrist könnte schon unter uns sein, aber seine Zeit ist noch nicht gekommen.

Die Erschütterungen in der Welt werden immer schlimmer. Der Teufel schläft nicht. Die Verfolgung der Christen in China und in islamischen Ländern kommt nicht von Gott, aber Gott hat nie versprochen, dass wir nicht verfolgt werden.

Die grausame Aggression von Putin und Nordkorea kommt nicht von Gott. Ich glaube, wir müssen dagegen beten.

Wir hören oft prophetische Botschaften von prominenten Christen, die einander widersprechen.
In 2020 haben manche prominenten Christen prophetisch proklamiert, dass die Covidkrise bald vorbei sein würde, aber das ist nicht passiert. Viele sterben immer noch.

In der Bibel lesen wir, dass Gott selbst in der Endzeit alle Nationen erschüttern wird.

Denn so spricht der HERR Zebaoth: Es ist nur noch eine kleine Weile, so werde ich Himmel und Erde, das Meer und das Trockene erschüttern. Hag 2,6 LUT84

Christen werden verunsichert und konfus. Was kommt vom Teufel und was kommt von Gottes Urteil?

Aber wir müssen nie vergessen, dass Gott sich nie verändert hat. Er ist immer noch gut.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Joh 3,16–17 LUT84

Wenn Katastrophen kommen, können wir immer noch um Gnade beten. Im Alten Testament vollbrachte Gott seine erstaunlichsten Wunder in den schlimmsten Zeiten.
 
Zur Zeit des Mose mussten die Ägypter zehn schreckliche Plagen erleiden, aber die Hebräer wurden beschützt.

Ein britischer Oberst im Zweiten Weltkrieg hat seinen Truppen befohlen, jeden Tag Psalm 91 zu beten. Kein Soldat kam um.

Selbst wenn das Unheil durch Gottes Gericht kommt, hört Gott auf unser Gebet um Gnade.

Hermann Zaiss war ein deutscher Prediger. Er wohnte in 1944 in Ohlig, Solingen-Süd, im Kreis Wuppertal.

Im Radio hörte man eine Warnung, dass Bomber von England unterwegs waren, seine Nachbarschaft anzugreifen. Er ging in den Garten und betete. Wenige Minuten hörte man im Radio, dass die Bomber aus unbekannten Gründen abgeschwenkt waren.

Gott war entsetzt, dass die Hebräer in der Wüste immer wieder gegen ihn rebellierten. Er sagte Mose, dass er alle Hebräer umbringen würde, aber Mose stellte sich in den Riss und betete um Gnade.

»Ich will meinen Zorn über sie kommen lassen und sie alle vernichten. Dich will ich jedoch zu einem großen Volk machen.«

Aber Mose flehte den HERRN, seinen Gott, an: »HERR, warum willst du dein Volk in deinem Zorn vernichten, das du doch mit so großer Macht und starker Hand aus Ägypten geführt hast?
2 Mose 32,10–11 NLB

Und Gott erhörte das Gebet von Mose.

Gottes Wort ist klar. Gott wird die Erde erschüttern. Wir sehen das schon, und es wird heftiger werden.

Wir können nicht alle Desaster abwenden, aber wir müssen immer noch an Gottes Liebe glauben. Wir können oft durch heftige Fürbitte einige bösen Ereignisse abwenden oder Katastrophen entschärfen.

Gott bleibt immer noch gut. Die Erschütterungen um uns herum kommen oft von menschlichen Sünden. 

 Gott war für Auschwitz nicht verantwortlich, aber Gott hat den Völkermord im Zweiten Weltkrieg zu einem guten Ende gebracht, indem die jüdische Nation in Israel etabliert, und Deutschland als zivilisiertes Land wiederhergestellt wurde.

Gott hat immer noch einen guten Zweck in unserer Zeit. Durch die Erschütterungen werden viele Christen wachgerüttelt und unzählig Millionen Menschen werden zu Jesus kommen.

Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. Hab 2,14 SLT

Wer auf die Erscheinung des Antichristen fokussiert, geht schief. Der Schwerpunkt der Prophetie ist das Reich Gottes und die Wiederkunft von Jesus. Wir müssen auf Jesus warten.

Mittwoch, 23. März 2022

Ohne Gottes Führung kommen wir nicht klar

 Viele gute Christen bemühen sich seit Jahren, ein gutes christliches Leben zu führen. Wir sind oft wie Züge oder Straßenbahnen, die auf festen Gleisen fahren. Wir sind wie Angestellte, die ihre Aufgaben nach Schema F verrichten.

  • Viele von uns sind unterwegs zu Gottes Himmel. Das ist gut.

  • Viele von uns sind gute Mütter oder Väter. Das ist auch gut.

Doch in jüngster Zeit gerät unsere bekannte Ordnung aus den Fugen. Junge Menschen gehen seit Jahrzehnten neue Wege im Leben.

Die meisten jungen Leute haben keinen Bock auf alten christlichen Traditionen. Sie wollen auf den festen Gleisen nicht mehr fahren. Wie können wir für Jesus gewinnen?

Nur Gott versteht die Gedanken der jungen Leute. Nur der Geist Gottes kann ihre Herzen bewegen.

Als Gottes Sohn missionierte, gab es viele abtrünnigen Juden. Die Rabbiner konnten sie nicht erreichen, aber Jesus hatte ein Herz für verlorene Menschen.

Jesus ist auferstanden und er hat seinen Heiligen Geist zu uns gesandt, um unsere Herzen zu forschen und die jungen Leute mit Gottes Liebe zu gewinnen.

Heute betete ich für die Opfer in der Ukraine und für Frauen und Kinder in strengen Kirchen, die missbraucht werden. Ich war tief erschüttert. Als ich weiter betete, kam mir ein altes Lied in den Sinn.

Doesn’t that Bible say, we shall overcome … by the blood of the lamb, by the power of the Lord, by the Spirit of God.”

"Die Bibel erklärt, dass wir überwinden werden, durch das Blut des Lammes, durch die Kraft des Herrn, durch den Geist Gottes!"

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

Um wie viel mehr werden wir nun durch ihn gerettet werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind.
Römer 5,8–9 LU

Die Juden schlachteten Lämmer, als Opfer für ihre Sünden, aber Gott sandte seinen eigenen ewigen Sohn als Mensch, der sich als Opfer für unsere Sünden hinrichten ließ. 


Wir sind dazu gekommen, dass unser christlicher Verstand, unsere Bibelkenntnisse, unsere christliche Vorgehensweise nicht mehr funktionieren.

Wir müssen die Führung des Heiligen Geistes suchen, und uns konsequent auf Jesus und auf den Heiligen Geist verlassen. Nur Gott kann unsere Familien retten, unser Land transformieren.


und (wenn) dann mein Volk, über das mein Name genannt ist, sich demütigt, dass sie beten und mein Angesicht suchen und sich von ihren bösen Wegen bekehren, so will ich vom Himmel her hören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen. 2. Chronik 7,14 LU 

Wenn wir an unserer wohlbekannten christlichen Vorgehensweise festhalten, anstatt Gottes Führung zu suchen, funktioniert das nicht. 

Millionen gehen verloren, weil wir uns einbilden, wir hätten recht und wüssten es besser.

Wir sind hilflos, unsere Mitmenschen zu retten. Nur Gott kann eingreifen, obwohl er Menschen gebraucht, aber wir müssen uns von dem Heiligen Geist ganz von neuem führen lassen.

Dienstag, 18. Januar 2022

Ohne Gott kommen wir nicht klar

Wir werden von allen Seiten bedroht. Wir sehen, wie die Welt um uns herum außer Kontrolle gerät. 

Wir wollen die Situation besser verstehen, aber wem können wir vertrauen? Wir sehen Angst und Wut im Internet.

Viele suchen Schutz vor Impfungen und Gesundheitsmaßnahmen. Andere kämpfen verzweifelt gegen die Impfpflicht. Doch was steckt oft dahinter? Angst und Wut.

Aber Covid ist nicht das einzige Problem. Wenn wir von Angst und Wut infiziert sind, werden wir oft extrem gestresst.

  • Kein Wunder, wenn wir Depressionen, Mobbing und Einsamkeit erleben.

  • Kein Wunder, wenn die Menschen um uns herum nicht klar denken und nicht liebevoll kommunizieren.

  • Kein Wunder, wenn der freundschaftliche Austausch schwierig wird.

  • Kein Wunder, wenn wir uns in hitzigen Debatten wiederfinden, selbst mit guten Freunden und Ehepartnern.


Wir alle sind in einer sehr harten Probezeit. Die meisten von uns sind verunsichert.

Vielleicht fühlst du dich in deinem Glauben sattelfest, und dann kommen harte Rückschläge.
In der letzten Zeit sind zwei sehr gute Freunde von mir gestorben.

Was passiert gerade in deiner Familie, in deiner Gemeinde, in deinem Job oder in deinem Freundeskreis?

Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit, Burnout, Streit, Mobbing?

Keiner kann mit eigener Kraft in dieser Krise klarkommen. 

Diese Krankheit kommt nicht von Gott, aber Gott lässt uns unsere menschlichen Beschränkungen erfahren, damit wir seine Hilfe und seine Liebe suchen.

Ich bin in der letzten Zeit ermattet und emotional mitgenommen.

Ich brauche dringend Hilfe von einem liebevollen allmächtigen Gott.


Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er weidet mich auf saftigen Wiesen und führt mich zu frischen Quellen.

Er gibt mir neue Kraft. Er leitet mich auf sicheren Wegen und macht seinem Namen damit alle Ehre.

Auch wenn es durch dunkle Täler geht, fürchte ich kein Unglück, denn du, Herr, bist bei mir. Dein Hirtenstab gibt mir Schutz und Trost.
Psalm 23,1–4 HfA

Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.
Psalm 23,4 SLT

 

Freitag, 7. Januar 2022

Alle Christen in einem Team

 Er macht meine Schritte leichtfüßig wie die eines Hirsches und stellt mich hin auf meine Höhen.  Psalm 18,34 NLB

Ich sah auf dem Bildschirm meiner Gedankenwelt ein Team von Bergsteigern an einem steilen Berghang. Ich sah Schnee und der Wind wehte kalt um sie herum.

Schon vor dieser Krise war das Leben für viele sehr stressig, aber jetzt müssen viele um ihr Leben kämpfen.

Sehr viele gehen furchtsam durch das Tal des Todesschattens und viele sind wie Bergsteiger, die unmögliche Hindernisse verkraften müssen.

In der Bibel lese ich, dass wir mit Gottes Hilfe überwinden können, aber es wird davon ausgegangen, dass wir etwas überwinden müssen.

Vor drei Jahren hatte ich eine erschreckende Krebsdiagnose. Ich erhielt von dem Heiligen Geist eine Zusicherung, dass Jesus mich heilen würde. 

Zwei Jahre später zeigte ein MRT Bild, dass die Tumoren verschwunden waren. Gott ist so gut, aber es war ein harter Kampf, im Glauben positiv zu bleiben.

Durch schwere Prüfungen werden wir von Gott ausgerüstet, um im Glauben stark zu sein, sodass wir dann anderen helfen können.

In meinem visuellen Eindruck waren die Bergsteiger mit Seilen verbunden, sodass sie sich gegenseitig helfen konnten, wenn einer rutschte oder fiel.

Wenn wir Jesus zugehören, sind wir alle auf demselben Team. Ob geimpft oder ungeimpft, egal in welcher Konfession oder Gemeinde, hat Gott und beauftragt, andere Christen zu ermutigen und stützen.

Nehmt den Schwachen im Glauben an, ohne über Gewissensfragen zu streiten. Römer 14,1 SLT

Bist du Impfgegner? Bete für deine geimpften Freunde und verurteile sie nicht.

Bist du geimpft? Lass dich von aggressiven Beschuldigungen nicht so herausgefordert, dass du nicht mehr für deine ungeimpften Freunde mit Liebe betest.

Ein Freund von mir hat seinen Job verloren, weil er ungeimpft war. Ich betete für ihn, und er hat einen anderen Job gefunden.

Denn andere werden euch so behandeln, wie ihr sie behandelt. Der Maßstab, nach dem ihr andere beurteilt, wird auch an euch angelegt werden, wenn man euch beurteilt. Matthäus 7,1–2 NLB

Wer ist errettet, die Geimpften oder die Ungeimpften? Die Frage ist verkehrt.

Wir wissen, dass wir aus dem Tod zum Leben gelangt sind, denn wir lieben die Brüder. Wer den Bruder nicht liebt, bleibt im Tod. 1. Johannes 3,14 SLT

Bist du frei im Geist auf einem Berggipfel? Bete für deine Brüder und Schwestern im Tal des Todesschattens und verurteile sie nicht, wenn sie anders denken.

Er macht meine Schritte leichtfüßig wie die eines Hirsches und stellt mich hin auf meine Höhen.

Er bereitet mich auf den Kampf vor und macht mich stark, sodass ich einen bronzenen Bogen spannen kann.

Du gibst mir rettenden Schutz. Deine Hand hält mich und durch deine Gnade hast du mich stark gemacht.
Psalm 18,34–36 NLB


Bist du sehr stark im Glauben? Dann bist du von Gott für einen harten Kampf zugerüstet. 

Bist du ein bewährter Kämpfer im Geiste? Dann musst du deine Kraft für die schwachen einsetzen.

Mittwoch, 1. Dezember 2021

Normalität in der Krise?

Wir leben nicht in einer normalen Zeit. Vielleicht war die Zeit nie normal.

Was ist normal? Wir denken, die meisten Menschen einigermaßen normal sind, weil wir sie nicht intim kennengelernt haben.

Wir haben oft Probleme mit unserer Schwiegerfamilie, weil sie nicht unsere Familie ist. Wir sind mit den Eigentümlichkeiten unserer eigenen Familie vertraut, aber jetzt finden wir eine neue Familie und schauen hinter den Kulissen der angeblichen Normalität.

Was ist normal? Wir streben nach Stabilität in unserem Leben und in unserem Umfeld.

Wir können mit sozialer Evolution klarkommen. Die Kultur und die Alltagssprache ändern sich mit der Zeit. Nichts bleibt permanent unverändert. Wir können das akzeptieren.

Es gibt immer Evolution, aber Revolution ist ganz was anders.

In Deutschland ist in 1848 eine gescheiterte politische Revolution stattgefunden. 

In 1870-71 kam die Wiedervereinigung Deutschlands und der erfolgreiche Krieg gegen Frankreich.

Zu dieser Zeit erlebten die Deutschen eine sehr schnelle industrielle Revolution.
Dann kam der katastrophale Erste Weltkrieg.

Am Ende des Ersten Weltkriegs kamen heftige Umwälzungen, kleine regionale Bürgerkriege, und gescheiterte kommunistische Revolutionen hier und da.

Deutschland wurde von den britischen und französischen Eroberern gedemütigt, belagert und erbarmungslos ausgeplündert.

Nach der chaotischen Weimar Republik kam die Nazi-Revolution, der Zweite Weltkrieg und den Völkermord der Juden.

Mitten in allen diesen Umwälzungen strebten viele traumatisierten Deutschen, an einer Art Normalität festzuklammern. „Ordnung muss sein.“

Dann entstanden zwei ganz unterschiedliche Deutsche Nationen. Das war für viele Deutschen noch eine traumatische Revolution, aber nach und nach wurde im Westen und Osten eine neue Normalität etabliert. Ordnung muss sein.

Aber im Westen wurde die neue alte Ordnung für die Nachkriegsgeneration unerträglich. Sie sahen  den Aufstand der Schwarzen und der Hippie Generation in Amerika.

Sie sahen auch die Proteste gegen den Vietnamkrieg. Die Kriegsgeneration strebten, die gute alte deutsche Ordnung zu bewahren, aber die jungen Studenten wollten eine neue kulturelle Freiheit und eine radikal neue Demokratie herstellen.

Für viele Ostdeutschen war der Kommunismus eine Qual und die Wiedervereinigung Deutschlands eine traumhafte Befreiung, aber für andere Ostdeutschen führte die Wende zu einer großen Enttäuschung, zu einer kapitalistischen Geschäftsübernahme.

Dann kam in 2015 noch eine Umwälzung mit der Flut der Asylanten aus dem Nahen Osten. 

Für manche Deutschen war die richtige Reaktion die Willkommenskultur. Dadurch wollte man bestätigen, dass die Deutschen nicht mehr die fremdenfeindlichen Nationalisten oder Rassisten der Vergangenheit seien.

Für andere Deutschen waren die Flüchtlinge eine Bedrohung für deutsche Frauen, die nationale Identität und die deutsche Ordnung. Wieder einmal, „Ordnung muss sein“, aber welche Ordnung? Was soll normal sein?

Zur gleichen Zeit war eine andere Revolution im Gange. Gender Mainstreaming.

Das Stichwort der Zeit ist Toleranz. Aber was ist Toleranz? Früher meinte man damit, dass man ganz unterschiedliche Denkarten oder Sitten tolerierte, oder ertragen sollte.

Aber Toleranz hat jetzt eine ganz andere Bedeutung. Tolerieren bedeutet nicht mehr nur „ertragen“ ,sondern befürworten oder feiern.

Was ist jetzt normal? Wenn Feminismus normal sein soll, wie kann auch Islam normal sein?
Wenn Islam normal ist, wie kann Homo-Ehe normal sein?

Dann ist die Coronakrise gekommen. Jeder Anschein von Normalität ist verschwunden.

Wie ertrinkende Schwimmer kämpfen alle für die Wiederherstellung der Normalität.


Für manche ist die Krankheit und der Tod die schrecklichste aller möglichen Feinde. Lockdowns und Impfung sind der einzige Weg, den Rückweg zur Normalität zu finden. Die Querdenker und Ungeimpften, die Rebellen ohne Mundschutz sind die Feinde des normalen Lebens.

Für andere sind Lockdowns, die Impfstoffe, die Impfpflicht und andere Maßnahmen das Ende der Menschenrechte, die Wiederherstellung der Diktatur und die letzte Katastrophe.

Alle streben nach Sicherheit und Normalität, aber soll jetzt normal sein?

Gott sandte seinen Sohn in einer sehr schwierigen Zeit in diese Welt. Die Juden wurden von der römischen Besatzung drangsaliert. Nationalisten und Freiheitskämpfer wurden routinemäßig gekreuzigt. Die qualvollen Kreuzigungen waren auch öffentlichen Hinrichtungen.

Dann wurden die Juden auch von überheblichen und gesetzlichen religiösen Leitern bedrückt.

Leprakranken wurden von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Nicht religiösen Juden waren verachtet und abgelehnt. Manche Juden sprachen Aramäisch und andere sprachen Griechisch. Was sollte normal sein?

Mitten in dieser schwierigen Zeit hat Gottes Sohn eine Alternative angeboten.

Darauf antwortete Jesus: »Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn es so wäre, hätten meine Diener für mich gekämpft, als ich verhaftet wurde. Aber mein Königreich ist nicht von dieser Welt.« Johannes 18,36 NLB

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.
Matthäus 11,28 NLB


Donnerstag, 2. September 2021

Gottes Weisheit in der Krise Suchen

… und die Sterne des Himmels werden herabfallen und die Kräfte im Himmel erschüttert werden.
Und dann wird man den Sohn des Menschen in den Wolken kommen sehen mit großer Kraft und Herrlichkeit.
Markus 13,25–26 SLT


Verstehst du diese Vorhersage von Jesus, dass die Sterne des Himmels herabfallen werden? Ich auch nicht, aber wenn wir nur an das glauben, was für uns verständlich ist, dann glauben wir nicht mehr an Gott, dessen Weisheit viel höher ist als unser begrenzter Verstand.

Jesus sagt, dass er leibhaftig und sichtbar vom Himmel zurückkehren wird. Wenn wir das nicht glauben wollen, weil es zu seltsam erscheint, beschränken wir uns auf unseren kleinen menschlichen Verstand.

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; 

sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jesaja 55,8–9 SLT

In dieser Krisenzeit wollen viele Christen an wohlbekannten herkömmlichen Bibellehren festhalten. 

Wir müssen unseren biblischen Glauben keineswegs wegwerfen, aber wenn unsere herkömmliche Theologie die aktuellen Begebenheiten nur mangelhaft erklären, müssen wir von neuem Gottes Weisheit in der Bibel suchen.

Das wird nicht helfen, wenn wir in der Bibel nur Bestätigung für unsere bevorzugten Verschwörungstheorien suchen, oder wenn wir nur mit unserem menschlichen Verstand studieren. 

Nur der Heilige Geist kann in verwirrenden Zeiten der zuverlässige Wegweiser sein.

Wird Jesus wiederkommen? Er hat das mehrmals versprochen. Aber verstehst du wie, wo und wann er erscheinen wird?

Wir müssen Weisheit von Gott suchen und in unserer Unsicherheit Gott selbst vertrauen. 

Samstag, 1. Mai 2021

Gottes Schutz in Krieg und Krisen

 1944 war eine schreckliche Zeit in Deutschland. Der Krieg war so gut wie verloren, aber die Nazis waren immer noch an der Macht. Britische und amerikanische Luftangriffe wurden immer heftige. Tag und Nacht kamen abertausende Zivilisten ums Leben.

In dieser traumatischen Zeit lebte ein deutscher Prediger, Hermann Zaiss, in Ohligs, im Kreis Wuppertal. Er hatte in seinem Leben viel gelitten.

Im Ersten Weltkrieg war er 4 Jahre lang in Kriegsgefangenschaft.  Dann diente er als Evangelist in Deutschland, aber er wurde von den Christen verfolgt, weil er ein Pfingstler war. Dann wurde seine Frau psychisch krank, und zwar chronisch psychotisch.

Sein Herz war gebrochen. Er konnte es nicht mehr ertragen. Er beschloss, sich von Gott abzuwenden. Er glaubte immer noch an Gott, aber er sagte Gott, er wollte nichts mehr mit Gott zu tun haben.

Das habe ich durchgeführt, und ich sagte Gott: „Wenn du lebst und ein Interesse an mir hast und deine Liebe zu mir so groß ist, dann hole mich nach 20 Jahren wieder!“

Schneider, Peter. Lahme tanzen unter der Kanzel: Zeichen und Wunder in den Gottesdiensten von Hermann Zaiss (German Edition) . Asaph Verlag. Kindle Edition.


Er ließ sich von seiner psychisch kranken Frau scheiden, wurde als Unternehmer sehr erfolgreich und heiratete wieder.

Dann kamen die schrecklichen Bombenangriffe in Deutschland. Alle waren von Panik und Verzweiflung ergriffen.

Schon 1939 hatte seine Frau Clara durch das Gebet für ihre schwerkranke Tochter den Weg zu Gott gefunden. Gott hatte ihre Tochter geheilt und sie flehte ihren Mann immer wieder an, seinen Dienst wieder aufzunehmen und den leidenden Menschen zu helfen.

Am 22. Juli 1944, genau an dem Tag, als die zwanzig Jahre der Abwendung von Gott vorüber waren, knieten Hermann und Clara in der zerbombten evangelischen Kirche von Ohligs nieder und beteten: „Herr, wenn du uns wieder haben willst, hier sind wir.“ Er erhielt von Gott einen klaren Auftrag, das Evangelium radikal, ohne irgendeine Bindung zu verkünden.

Schneider, Peter. Lahme tanzen unter der Kanzel: Zeichen und Wunder in den Gottesdiensten von Hermann Zaiss (German Edition) . Asaph Verlag. Kindle Edition.


Hermann gründete einen Hauskreis und Gott segnete diesen kleinen Anfang. Sehr viele verzweifelte Nachbarn suchten Gottes Hilfe.

Die Versammlungen wurden größer. Sie beteten zusammen und vertrauten Gott, sie von den Bomben zu schützen.

Im November 1944 wurde Solingen bombardiert und Tausende kamen ums Leben. 

Dann hörte Hermann Zaiss im Radio, dass die Bomber unterwegs nach seiner Nachbarschaft in Ohligs waren. Er ging in den Garten und betete für Schutz und Frieden.

Kurz danach hörte er wieder im Radio, dass die Bomber aus unbekannten Gründen abgeschwenkt waren. 

Auf der britischen Seite waren auch treue Christen, die für Schutz beteten.

Colonel Whittlesey war der Kommandeur eines britischen Regiments im Zweiten Weltkrieg. Er war ein Christ. 

Er befahl seinen Soldaten, jeden Tag den Psalm 91 zu rezitieren. Das Regiment war fünf Jahre lang in heftigen Kämpfen und kein einziger Mann wurde getötet.

Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen; Psalm 91,7 Schlachter 2000

Jetzt sind wir wieder in einer lebensgefährlichen Krise. Viele sterben in Indien, in Brasilien aber auch in Nordamerika und Europa. Viele haben schrecklich Angst vor dem Virus und andere grauen sich vor dem Impfstoff.

Wenn Gott während des Krieges viele deutsche Zivilisten vor Bombenangriffen geschützt und auch britische Soldaten gerettet hat, kannst du sicher sein, dass er auch dir in dieser Zeit helfen kann und dich retten will.

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,

der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.

Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.
Psalmen 91,1-3 LUT

Freitag, 26. März 2021

Krise: Langsam Eilen

 Die Zeit ist knapp. Wir sind in einer stressigen Übergangsphase, aber wohin führt dieser Übergang? 

Die Verwandlungen um uns herum beschleunigen sich.

Als Jünger von Jesus ist unsere Aufgabe dringend, aber wenn wir schnell eingreifen, können wir dumme Fehler machen.

Im Internet sehen wir so viele Streite unter Christen. Manche wollen mit den Querdenkern marschieren. Andere wollen große christliche Versammlungen haben, aller Lockerungsmaßnahmen zum Trotz.

Dann sagen andere, wir müssen diese Lockdownzeit benutzen, indem wir Gottes Gegenwart suchen und in tiefem Gebet die Weisheit und Kraft des Heiligen Geistes finden.

Ist Bill Gates vielleicht ein General in der Endzeitarmee des Antichristen?

Ich finde diese Vorstellung ein wenig übertrieben, aber selbst wenn es so wäre, was nützt es, gegen den römischen Kaiser oder den Pharao von Ägypten zu protestieren?

Ich finde in der Bibel diese Lehren.

Da antwortete er und sprach zu mir: Das ist das Wort des HERRN an Serubbabel: Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist!, spricht der HERR der Heerscharen. Sacharja 4,6 SLT

Wie konnten die Hebräer aus der Sklaverei in Ägypten entkommen? Durch politische Proteste?

Hat Jesus, oder Petrus oder Paulus einen Aufstand gegen Rom geführt? Nein.

… Wenn der HERR nicht das Haus baut, dann arbeiten umsonst, die daran bauen; wenn der HERR nicht die Stadt behütet, dann wacht der Wächter umsonst. Psalm 127,1 SLT

Wenn wir versuchen, die bestürzenden Umständen um uns mit unserem menschlichen Verstand zu verkraften, auch mit Bibelwissen, gehen wir schief.

Die Herausforderungen um uns sind für uns viel zu groß. Nur der Geist Gottes kann uns leiten und befreien.

Manche Christen lesen die Bibel und sehen nur Verfall und Abfall in unserer Zeit, aber in der Bibel sehe ich Gottes Verheißung, dass in dieser Finsternis, Gottes Herrlichkeit am hellsten strahlen wird.

Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Jesaja 60,1–2 SLT

Die Zeit ist knapp. Wir müssen mit Gott eingreifen, aber wie? Nur der Heilige Geist selbst kann dich sicher führen. Eilen wir also langsam, wie Paulus, der von dem Heiligen Geist geführt wurde.

… nicht daß wir von uns selber aus tüchtig wären, so daß wir uns etwas anrechnen dürften, als käme es aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit kommt von Gott,

der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes; denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 2. Korinther 3,5–6 SLT

Wir sind in einer stressigen Übergangsphase, aber wohin führt dieser Übergang?

Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern.

Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, wie es Gott entspricht.
Römer 8,26–27 SLT

 Die Zeit ist knapp. Wir müssen mit Gott eingreifen, aber wie? 

Nur der Heilige Geist selbst kann dich sicher führen. Eilen wir also langsam, wie Paulus, der von dem Heiligen Geist geführt wurde.

Donnerstag, 25. März 2021

Gott hat bessere Pläne

Bist du entmutigt? Enttäuscht? Verängstigt?
Bist du völlig niedergeschlagen?

Vor dem letzten Abendmahl waren die Apostel enttäuscht und tief erschüttert.

Aber wie war das möglich? Sie waren die engsten Freunde von Jesus. Sie glaubten, er war der Sohn Gottes, ihr Heiland und Retter. Er war leibhaftig mit ihnen. Und sie waren bestürzt?

Vor wenigen Tagen war Jesus in Jerusalem angekommen. Die Menge hatten ihn als den Messias mit Jubel anerkannt.

Und die Scharen, die ihm vorausgingen und die ihm folgten, schrien: Hosanna dem Sohn Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, Hosanna in der Höhe! Matthäus 21,9 ZB 2007

Die Juden, und auch die Apostel erwarteten, dass Jesus als Messias dann das Reich Gottes in Jerusalem aufrichten würde, dass Jesus die Welt regieren würde.

Aber Jesus hat das nicht getan. Alle waren enttäuscht. Die religiösen Leiter konnten jetzt die enttäuschten Juden manipulieren.

Statt des erwarteten Triumphs starrten die Jünger der Katastrophe ins Gesicht.

Was sagte Jesus dazu?

Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich! Johannes 14,1 ELB

Du hast eine große Erweckung erwartet, jahrelang dafür gebetet, wunderbare Weissagungen gehört.

Trotzdem kam die Corona-Katastrophe. Wo ist Gott? Du verstehst nichts mehr.

Was sagt Jesus jetzt?

„Unerschüttert sei euer Herz! Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! Johannes 14,1 Bruns

Du hast etwas Wunderbares von Gott erwartet. Du hast lange darauf gewartet, und jetzt bist du erschüttert.

Mein Vater war 70 Jahre alt. Er rauchte seit vielen Jahren 40 Zigaretten täglich und seine Lungen waren fast kaputt. Ich hatte Jahrelang für ihn gebetet aber von Glauben keine Spur. Aber er war von Emphysem gequält. Das ist ein Todesurteil.

Dann fing ich an, ganz anders zu beten. „Bitte lass meinen Vater so lange leben, bis er zum Glauben kommt.“

Mit 88 Jahren bekehrte er sich. Er war sehr schwach aber man hörte kein Zeichen von Emphysem.

Endlich wurde er 91. Er war halb blind und das Leben war ihm eine Last geworden.

Dann las ich in der Bibel:

Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn meine Rettung schauen.« Psalm 91,16 ELB

Ich dankte und lobte Gott. Ich betete dann tollkühn.

„Lieber Gott, du hast mein Gebet erhört. Aber jetzt ist das Leben für meinen Vater eine Qual. Wie wäre es, wenn mein Vater genau 16 Tage nach seinem 91. Geburtstag in Frieden Abschied nimmt?

Genau 16 Tage später nahm Jesus meinen Vater ohne Schmerzen mit in den Himmel.

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,2–3 SLT


Gott hat gute Pläne für uns, auch für dich.

„Unerschüttert sei euer Herz! Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! Johannes 14,1 Bruns

Samstag, 6. Februar 2021

Gott spricht durch Kinder

2020 war nicht nur der Anfang eines neuen Jahrzehnts. Wegen der Pandemie ist die herkömmliche Weltordnung aus den Fugen geraten. 

Viele wollen zu der angeblich normalen Weltordnung zurückkehren, aber die Welt von gestern kommt nie wieder zurück.

Viele von uns versuchen die Krise mit herkömmlichen Denkarten zu erklären, aber herkömmliche Weltanschauungen führen oft in die Irre.

In Zeiten, wo die Grundsätze von gestern nicht mehr reichen, sehen wie in der Bibel, dass Gott oft durch Kinder oder Teenager spricht.

  • Maria war ein Teenager, als sie die Mutter von Jesus wurde.

  • David war auch Teenager, als er Goliath umbrachte.

  • Samuel war ein kleiner Junge, als er Prophet wurde.


Ein scheinbar erfolgreicher Pastor einer großen amerikanischen Gemeinde besuchte eine charismatische Veranstaltung. Ein sehr junges Mädchen kam auf ihn zu, legte ihre Hand auf den sein Kopf und sprach mit erstaunlicher Kühnheit.

„Herr, entferne den Müll von ihm!“

Als der prominente Pastor zu seiner Gemeinde zurückkehrte, war er ein ganz anderer Mann. Bisher hatte er eine aktive und wohlorganisierte Gemeinde mit seinen eigenen Fähigkeiten und Geistesgaben aufgebaut. Er selbst war der Grundstein der Gemeinde.

Er erkannte den Stolz und Ichbezogenheit seines christlichen Dienstes. Er fing an, auf Jesus zu fokussieren und dem Heiligen Geist Freiraum zu geben.

Sehr viele Mitglieder verließen die Gemeinde, aber in kurzer Zeit war die Gemeinde viel größer als vorher.

Wenn wir neue Probleme mit herkömmlichen Ansätzen zu lösen versuchen, werden wir wie Schiffe ohne Ruder, die hilflos in Kreisen fahren.

Der Prediger, der die walisische Erweckung in 1904 entfachte, war ein Mann mit nur 26 Jahren, Evan Roberts. Er wurde von einem Fürbitter Team unterstützt, vier Teenager, alle Mädchen.

Kinder und junge Leute sind oft für neue Ideen und Offenbarungen von Gott viel offener. Wir brauchen diese Offenheit.

Sehr viele Christen wollen nur glauben und Gott gehorchen, wenn sie Gottes Führung verstehen. Kinder haben oft ein offenes Herz. Sie können glauben und gehorchen, auch wenn sie nicht verstehen.

Wer aber so klein und demütig sein kann wie ein Kind, der ist der Größte in Gottes neuer Welt. Matthäus 18,4 HfA

Aber Jesus sagte: »Lasst die Kinder zu mir kommen. Haltet sie nicht zurück! Denn das Himmelreich gehört ihnen.«
Matthäus 19,14 Neues Leben 

Wenn die Kinder direkt von Gott hören, und die Sachen anders erklären, als unsere alte Denkweise, müssen wie die Kinder ernst nehmen. Wir müssen dem Heiligen Geist nicht im Wege stehen.

Einer der unzähligen Menschen, die in der walisischen Erweckung von Gott aufgerichtet wurde, war eine Straßenpredigerin, die 15 Jahre alt war. 

Sie predigte mit solcher himmlischen Kraft, dass Tausende Zuhörer sie ernst nahmen und gesegnet wurden. Unter ihnen waren prominente Geschäftsleute und verworfene Prostituierten.

Solche Zeugnisse wirst du in vielen Büchern nicht finden. Die Geschichte wird oft manipuliert, um unsere religiösen Traditionen zu fördern.

Wo habe ich das gehört? Vor ein paar Jahren hatten wir eine walisische Gastpredigerin in unserer Gemeinde gehabt. Sie erzählte wunderbare Geschichten von der dramatischen walisischer Erweckung.

Die dramatischen Werke des Heiligen Geistes werden oft beschwichtigt, aber wer sucht, wird finden.


Montag, 25. Januar 2021

Wunder in der Krise

Die Nacht ist lang und die Probe hart, aber Gott ist am Werk.
Gott ist dabei, eine neue Zukunft für dich zu schaffen.

Zu Moses Zeit waren die Hebräer in Ägypten versklavt. Das Mobbing von den Ägyptern wurde immer härter. Sie schrien in ihren Herzen zu Gott.

Was haben die leidenden Hebräer von Gott erwartet? Eine Erleichterung ihrer Lasten? 

Aber wie viele Hebräischen Sklaven haben wirklich erwartet, was Gott geplant hatte?
Wie viele haben erwartet, was Gott wirklich zustande brachte?

Da ließ er Israel ausziehen mit Silber und Gold, und kein Gebrechlicher war unter den Stämmen. Psalm 105,37 Bruns

Als Mose die Hebräer führte, überquerten sie das Rote Meer auf trockenem Meeresboden. 

Kein Hebräer war gelähmt, keiner blind oder taub, keiner krank.

Viele Christen müssen in dieser Coronakrise harte Proben durchstehen. 

Viele schreien in ihren Herzen um Hilfe von Gott.
Meinst du, Gott hört nicht?


Viele Christen erwarten Hilfe von Gott, aber wie viele erwarten erstaunliche Wunder, wie in alten Zeiten?

Die europäische Kultur hat uns fehlgeleitet. Der Humanismus und die Aufklärung haben unsere Denkart verfinstert, sodass wir alle Gottes Wunder infrage stellen. Der Teufel steckt dahinter, gerade wie Mephistopheles in Goethes Faust.

Die evangelische Tradition, einschließlich viele Freikirchen, ist manchmal nicht viel besser. Viele glauben an eine Zukunft im Himmel, aber erwarten hier auf Erden nur Gottes Vergebung, aber keine Wunder wie in der Bibel.

Der menschliche Verstand ist ein falscher Gott geworden. Gott ist im Gange, unsere Tagesordnung erschüttern zu lassen, damit wir lernen, auf Gottes Liebe und Kraft zu schauen, damit Gott uns wachrütteln kann.

Gott hat den Coronavirus nicht gesandt. Er vergiftet seine Kinder nicht.

Aber Gott hat das alles zugelassen, genau wie Er die grausame Herrschaft der Ägypter zugelassen hat, damit wir Jesus endlich ernst nehmen, weil Er uns mit erstaunlichen Wundern retten will.

Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jeremia 33,3 ELB

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!
Matthäus 11,28 SLT

 

Mittwoch, 25. November 2020

Endzeit Krise wie Geburtswehen

 Was sehen wir in den Tagesnachrichten? Keineswegs beruhigend, nicht? Was jetzt in der Welt passiert, wurde von biblischen Propheten im Voraus gesehen.

Die Völker und Königreiche der Erde werden Kriege gegeneinander führen. In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geben.

Das ist aber erst der Anfang - so wie die ersten Wehen bei einer Geburt.
Matthäus 24,7-8


In der Bibel lesen wir viele Prophetien, wo Gott von der Endzeit spricht. Es gibt prophetische Passagen, wo wir Herrlichkeit und Schrecken zusammen sehen.

Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen. 

Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. 

Und es ziehen Nationen zu deinem Licht hin und Könige zum Lichtglanz deines Aufgangs. Jesaja 60,1–3 ELB

Die Endzeitprophetien sprechen von der Wiederherstellung der jüdischen Nation in Israel. 

Das muss passieren, denn biblische Prophetien lehren uns, dass Jesus am Ende eines schrecklichen Kriegs mit himmlischer Kraft und Herrlichkeit zurückkommen wird. Wo wird Jesus dann erscheinen?

Die dämonischen Geister versammelten die Heere der Welt an dem Ort, der auf Hebräisch »Harmagedon« heißt. Offenbarung 16,16

Dann gieße ich einen Geist der Gnade und des Gebets über die Nachkommen Davids und die Bewohner Jerusalems aus. 

Sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben, und um ihn trauern wie um einen einzigen Sohn. Sie werden ihn beweinen, wie man einen erstgeborenen Sohn beweint. Sacharja 12,10

Was wir jetzt sehen, ist die Vorbereitung für diese traumatische Wiedergeburt des geistlichen Israels, wenn Jesus zu dem Volk Abrahams, Isaaks und Jakobs zurückkehrt.

Inzwischen sollen wir zunehmenden Schrecken aber zugleich beispiellose weltweite Erweckung.

Wie das Wasser die Meere füllt, so wird die Erde einmal erfüllt sein von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn. Habakuk 2,14

Siehst du um dich herum ungläubige Menschen ohne Hoffnung? Siehst du auch viele Christen, die nur die negativen Aspekte der Endzeit sehen können?

Suche neue Offenbarung und Ermutigung von dem Heiligen Geist, damit du die Bibel besser verstehst. Dann kannst du diese Ermutigung weitergeben, um anderen zu helfen.

Jetzt will ich meinen Platz auf dem Turm an der Stadtmauer einnehmen. Dort halte ich wie ein Wachposten Ausschau und warte gespannt darauf, was der Herr mir auf meine Klage antworten wird.

Der Herr sprach zu mir: »Was ich dir in dieser Vision sage, das schreibe in deutlicher Schrift auf Tafeln! Jeder soll es lesen können.
Habakuk 2,1-2

Montag, 26. Oktober 2020

Zuflucht in der Krise

In Psalm 46 lesen wir von einer Welt, wo Kriege und Katastrophen normal werden. Wie beginnt der Psalm?

Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, der uns in Zeiten der Not hilft.

Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen,

wenn die Ozeane wüten und schäumen und durch ihre Wucht die Berge erzittern! Psalmen 46,2-4

Wir haben eine Quelle der Hoffnung, welche die Menschen in der Welt um uns nicht sehen, und diese Hoffnung ist kein Märchen.

Es gibt eine andere Welt, wo es keine Krankheit gibt, keine Armut und keine Einsamkeit.

Gott sandte seinen Sohn von dieser besseren Welt, um uns von Krankheit, Einsamkeit und Verzweiflung zu retten.

Wir haben diese Flüche auf uns selbst gebracht, weil wir alle irgendwie im Leben schiefgegangen sind, aber wir müssen nie vergessen, dass Jesus am Kreuz unseren Fluch auf sich selbst nahm.

Jesus hat deine Strafe und meine Strafe auf sich selbst genommen, damit der Vater im Himmel uns vergeben könnte.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Brauchst du Gottes Vergebung?

Bitte Gott. Er will dir vergeben. Er will dir das ewige Leben schenken.


Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23 

Montag, 12. Oktober 2020

Gottes Neue Wege in der Krise

Diese Krise ist für viele eine harte Probe. Wenn es dir trotzdem gut geht, ist es wichtig, denen zu helfen, die wirklich leiden.

Es gibt verschiedene Reaktionen. Manche wollen sich beschweren, weil die strengen Maßnahmen wie eine Diktatur erscheint. Wenn wir wirklich in einer Diktatur sind, meinst du, Proteste von ein paar Tausend andersdenkenden uns alle befreien können?

Jemand hat von einem Regierungschef gesagt, ``Der ist ein Diktator. Wir müssen ihn im nächsten Wahlkampf loswerden.´´ Die Antwort war klar. ``Was verstehst du von Diktatur?´´

Für die Christen im Neuen Testament war demokratische Freiheit total unbekannt, aber sie verbreiteten die gute Nachricht von Jesus und erweiterte Gottes Reich auf eine dramatische Weise.

Die erste Gemeinde in Jerusalem musste mit zwei nicht demokratischen Regierungen umgehen. Die römischen Herrscher waren nicht nett und die jüdische religiöse Herrschaft wollte die christliche Freiheit abschaffen.

Aber die Verfolgung der Gemeinde hat Gott gebraucht, das Evangelium zu verbreiten.

Die Christen nun, die sich wegen der Verfolgung, die beim Tod des Stephanus entstanden war, von Jerusalem aus zerstreut hatten, kamen zum Teil bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia. 

Die Botschaft gaben sie aber nur den Juden weiter. Apostelgeschichte 11,19 NeÜ

Das war aber nur die erste Phase von Gottes Plan. Dann wurde es ziemlich radikal.

Einige von ihnen – sie kamen ursprünglich von der Insel Zypern und aus der Gegend von Zyrene in Nordafrika – brachten auch den nichtjüdischen Einwohnern Antiochias die gute Botschaft von Jesus, dem Herrn. Apostelgeschichte 11,20 NeÜ

Manche beschweren sich jetzt, weil normale Gottesdienste nicht erlaubt sind, aber Gott hat auch diese Situation gebraucht, um das Evangelium zu verbreiten.

Viele Gemeinden haben Predigten und Gottesdienste mit Online Streaming und You Tube mitgeteilt. Etwas Erstaunliches ist passiert.

  • In unserer Gemeinde wurde vor der Krise 200 bis 300 Besucher am Sonntag erwartet. Aber als wir nur online dienen durften, waren 2000 beteiligt.

  • Nicht nur das, aber Gott hat unsere Finanzen auch gesegnet. Die Spenden haben dramatisch zugenommen.

  • Und was ist mit dem Kirchengebäude geschehen? Das wurde benutzt, um Lebensmittel für Arbeitslosen auszuteilen.


Denkt nicht an das Frühere, und auf das Vergangene achtet nicht!
Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht? 

Ja, ich lege durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde. Jesaja 43,18–19 ELB

Gott führt uns auf neue Wege.

Trost in der Krise

 Wir sind in einer harten Probe, aber Gott will dich trösten.
 
Manche wollen von unseren Sünden sprechen. Man sagt, diese Plage sei wegen unserer Sünden gekommen, dass wir Buße tun müssen. 

Aber wir leiden. Viele sind plötzlich verarmt und vereinsamt. Wir sehen überall wie nie zuvor einen Hunger und Durst nach Liebe und echter Gemeinschaft.

Was sagt Gott dazu?

»Tröstet, ja, tröstet mein Volk«, spricht euer Gott. Jesaja 40,1

Gott hat diese Worte durch Jesaja den Propheten gegeben. Damals war die jüdische Nation in tiefer Sünde. Sie wurden von Babylon invadiert und viele Juden wurden verschleppt und mussten in Babylon als Gefangenen ein neues Leben anfangen.

Das war eine sehr harte Zeit. Manche älteren Leute in Deutschland können von harten Erlebnissen in der Nachkriegszeit und in der DDR erzählen.

In der Nachkriegszeit in Deutschland sprach man von der nationalen Schuld der Nazizeit. Als Jesaja von Gottes Trost und Heil schrieb, hatten die Juden schreckliche Sünden begangen.

Aber Gott sah, wie sein Volk leiden musste, und er sagte Jesaja, er sollte die Juden trösten.
In harten Zeiten brauchen wir Gottes Liebe und Trost. Sonst werden wir wie viele anderen in Panik und Verzweiflung geraten.

So viele um uns herum brauchen Hoffnung und Liebe. Wie können wir helfen?
Nur indem wir selbst Trost und Liebe von Gott empfangen.

Der Apostel Paulus hat viel gelitten. Er konnte nur weitermachen, weil er Gottes Hilfe und Trost immer wieder empfing.
Als Paulus in tiefer Bedrängnis war, schrieb er:

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,
der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
2 Kor 1,3-4


Die Schwierigkeiten in dieser Zeit sollen wir nicht schönreden.
Auch Paulus hat nicht versucht, die Schwierigkeiten seines Lebens nicht zu beschwichtigen.

Wir werden ständig bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht; uns ist bange, aber wir verzagen nicht;
wir leiden Verfolgung, aber wir sind nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um;
2 Kor 4,8-9


Gott hat uns nie ein christliches Leben ohne Leiden und Schwierigkeiten, aber er hat uns versprochen, in unserer tiefen Not immer zu helfen.

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41,10

In Psalm 46 lesen wir von einer Welt, wo Kriege und Katastrophen normal werden. Wie beginnt der Psalm?

Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, der uns in Zeiten der Not hilft.
Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen,
wenn die Ozeane wüten und schäumen und durch ihre Wucht die Berge erzittern!
Psalmen 46,2-4


Wir haben eine Quelle der Hoffnung, welche die Menschen in der Welt um uns nicht sehen, und diese Hoffnung ist kein Märchen.

Es gibt eine andere Welt, wo es keine Krankheit gibt, keine Armut und keine Einsamkeit.

Gott sandte seinen Sohn von dieser besseren Welt, um uns von Krankheit, Einsamkeit und Verzweiflung zu retten.

Jesus hat deine Strafe und meine Strafe auf sich selbst genommen, damit der Vater im Himmel uns vergeben könnte.


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Brauchst du Gottes Vergebung?

Bitte Gott. Er will dir vergeben. Er will dir das ewige Leben schenken.


Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23

Samstag, 10. Oktober 2020

Erwarte Überraschungen von Gott

Alles ändert sich um uns. Seit dem letzten Weltkrieg haben wir keine so traumatische Beschleunigung der Änderungen erlebt.

Seit zweihundert Jahren ist unsere Kultur von einer optimistischen Weltanschauung geprägt. Die Dichter und Denker der Aufklärung und die Wissenschaftler seit über hundert Jahren haben uns eine Sichtweise beigebracht, wo Fortschritt unsere Probleme lösen soll.

Aber jetzt gerät alles aus den Fugen.

Vor einigen Jahren war ich Gastprediger in einer kleinen Gemeinde. Ich habe ein ungewöhnliches Wort vom Heiligen Geist mitbekommen. Es was ein Song, kein Kirchenlied und nicht auf Deutsch.

Everyday, it's a gettin' closer
Goin' faster than a roller coaster
Love like yours will surely come my way

(Jeden Tag kommt es näher. Es geht schneller als eine Achterbahn.)

Ich habe diese Botschaft in der Versammlung weitergegeben. Der Pastor bestätigte das Wort von Gott. Ein Gastprediger vor einigen Jahren hatte eine ähnliche Weissagung mitgeteilt, indem er von einer Achterbahn sprach.

In dem Song hören wir von einer romantischen Liebe mit einer Frau. Der Sänger verliebt sich und ist von der Beschleunigung in der neuen Beziehung hingerissen. In der Bibel sehen wir, dass Gott sein Volk wie ein treuer Mann seine Verlobte liebt.

Die verblüffende Beschleunigung der Änderungen um uns ist wie eine Achterbahn.

In dieser chaotischen Zeit suchen viele geschockten Menschen eine Rückkehr zu alten Zeiten. Viele wollen an alten Traditionen festhalten.

Manche wollen von der internationalen Krise ausweichen, indem sie den Nationalismus der Vergangenheit wiederherstellen.

Wir sind von Klimawandel, Terrorismus und Pandemien überwältigt. In einer Welt wo allerlei Stürme toben, suchen viele eine sichere Kuschelecke in einer Religion, wo alles wohlbekannt ist und keine Änderungen erlaubt sind.

Das sehen wir in konservativen christlichen Gemeinden, die von Konformismus und Rechthaberei stark geprägt sein. Diese religiösen Tendenzen sieht man überall und in verschiedenen Konfessionen, und auch in Fundamentalismus in anderen Religionen.

Wir sehen auch genau die entgegengesetzte Tendenz. Es gibt auch Gemeinden, die modern und tolerant sein wollen, wo Homo-Ehe gefeiert wird, wo alles in der Bibel infrage gestellt wird.

 Alles ist wie eine Achterbahn, wo wir streben, irgendwie festzuhalten.

Die Bibel ist unser Anker und Fundament. Nur in Gottes Wort finden wir ewige unveränderliche Wahrheit.
Die Bibel spricht von einem fehlerlosen unveränderlichen Gott, der von unveränderlichen Prinzipien nie abweicht. Das brauchen wir wie nie zuvor.

Aber die Bibel ist nicht nur ein Gesetzbuch oder ein theologisches Fachbuch. 

In der Bibel finden wir geniale Geschichten, wo Gott uns immer wieder mit total unerwarteten übernatürlichen Handlungen erstaunt.

  • Gott hat nur einmal die Hebräer das Rote Meer auf trockenem Meeresboden überqueren lassen.

  • Gott hat nur einmal einen Riesen von einem Knaben töten lassen.


Wir dürfen in dieser Krise eine nie zuvor gesehene weltweite Erweckung erwarten. Das sehen wir in biblischen Prophetien.

Denn die Erde wird davon erfüllt sein, die Herrlichkeit des Herrn zu erkennen, wie das Wasser den Meeresgrund bedeckt. Habakuk 2,14 ELB

Wenn Gott in der Bibel seine Herrlichkeit offenbarte, hat er immer wieder mit dramatischen unerwarteten Wundern erstaunt. 

Wenn wir für unsere Welt in dieser Krise beten, müssen wir an Gottes Wort festhalten.

Denkt nicht an das Frühere, und auf das Vergangene achtet nicht!
Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht? Ja, ich lege durch die Wüste einen Weg, Ströme durch die Einöde.
Jesaja 43,18–19 ELB


Wir müssen riesige Überraschungen erwarten, und dafür beten.


Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jeremia 33,3 ELB

Dienstag, 22. September 2020

Was kommt noch?

 Wir haben in den letzten Jahren erstaunliche Ereignisse gesehen.

  • In 1989 und 1990 ist die Herrschaft der russischen Kommunisten plötzlich zusammengebrochen.
  • In 2001 waren wir erstaunt, als die Zwillingstürme in New York einstürzten.
  • Dann folgte in 2020 die beispiellose Coronakrise.


Was kommt noch?

  • Die Grünen warnen vor dem Untergang des Planeten.
  • Manche Humanisten sehen keine Hoffnung außer einer neuen Welt Ordnung.
  • Viele Christen können nur von Antichrist Verschwörungen denken.


Aber was erwarten wir von Gott?

Hört zu! Die Hand des HERRN ist nicht zu kurz, um euch zu helfen und er ist nicht taub, dass er euch nicht hören würde.
Jesaja 59,1

Wir alle wissen, wie die extremen Sünden von Priestern und Predigern in der letzten Zeit entlarvt worden sind.

Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs. Unzählige christlichen Männer sind mit online Porno verwickelt. So viele Christen betrachten Sex vor der Ehe als normal.

Was soll das Merkmal eines Christen sein?

Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben gekommen sind; denn wir lieben die Brüder. Wer nicht liebt, der bleibt im Tod. 1. Johannes 3,14

Jesus erwartet von uns, dass wir einander lieben, aber wir sehen überall Streitsucht, Besserwisserei und Rechthaberei.

Was soll das Merkmal eines Christen sein? Glaube!

Als Jesus Nazareth besuchte, wollten seine ehemaligen Nachbarn ihn nicht ernst nehmen, weil sie ihn nur mit menschlichen Augen sehen wollten.

Weil sie nicht an ihn glaubten, konnte er keine Wunder bei ihnen tun und er legte nur einigen Kranken die Hände auf und heilte sie.
 

Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Danach zog Jesus von Dorf zu Dorf und lehrte die Menschen. Markus 6,5-6

Im Neuen Testament war Glaube darin zu erkennen, dass immer etwas geschah.

Aber wir haben Glauben zu einem religiösen Konformismus reduziert.

In Afrika und Indonesien bekehren sich Moslems massenweise zu Jesus.

Wie ist das möglich?
Sie erwarten mehr von Gott als viele Christen in Europa.


Zum Beispiel ein Evangelist in Indonesien kündigt eine große Versammlung an, aber ``Nur für Christen,´´ weil es in einem islamischen Land verboten ist, Moslems zu evangelisieren.

Aber sehr viele Moslems kommen zu diesen Versammlungen, weil sie Wunderheilungen erwarten, und viele werden geheilt, und dann errettet.

Sie erwarten mehr von Gott als die viele ungläubigen gläubigen Christen in Europa.

Es ist genau wie im Neuen Testament, wo die Apostel manchmal mehr Probleme mit den angeblich gottesfürchtigen Juden hatten, als mit den Heiden.

Gott wirkt auch in unserer Zeit erstaunliche Wunder, aber oft mehr in angeblich heidnischen Ländern als in der ehemaligen christlichen Welt.

Wach auf! Der Herr kommt bald wieder.

Gott liebt die Welt und Jesus liebt auch die zaghaften religiösen Christen in Europa.

»Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des HERRN erstrahlt über dir. Jesaja 60,1

Aber vielleicht siehst du nur Verfall um dich, und du siehst in den Endzeit Prophetien nur Verfall und keine herrliche Endzeit-Erweckung.

Aber kann es sein, dass wegen dieser negativen Sichtweise, du selbst in dem Verfall verwickelt bist?

Sie werden so tun, als seien sie fromm, doch die Kraft Gottes, die sie verändern könnte, werden sie ablehnen. Von solchen Leuten halte dich fern! 2. Timotheus 3,5

Wacht auf, liebe Freunde. Wir alle versagen. In diesen gefährlichen Zeiten brauchen wir neue Inspiration von dem Heiligen Geist.

Sucht den HERRN, da er sich finden lässt, ruft ihn, da er nahe ist!

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, Spruch des HERRN, 

denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jes 55,6; 8-9 ZUR

Dienstag, 14. Juli 2020

Hoffnung.Trotz Allem Hoffen.

Dieser Planet ist krank. Die Pandemie terrorisiert die Nationen. Im Pazifischen Ozean ist ein riesiger Müllhaufen. Junge Leute sind wegen Klimawandel verzweifelt.

Aber Gott spricht immer noch wie am Anfang.

Am Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Und die Erde war wüst und leer, und es war finster über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Und Gott sagte: »Es werde Licht!« Und es wurde Licht.
1 Mose 1,1-3

 

Gott sprach und er schuf alles. Gott spricht immer noch und er ist nicht in Ruhestand. 

Gott war der Schöpfer und er ist immer noch der Schöpfer.
Er schuf. Er schafft und er wird schaffen.

Alles, was Menschen ruiniert haben, wird er abschaffen.


Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Offb 21,1 NLB

Die Grünen warnen, dass dieser Planet wegen Umweltverschmutzung und Klimawandel zugrunde geht, aber Gott wird alles am Ende wieder neu machen.

Und der, der auf dem Thron saß, sagte: »Ja, ich mache alles neu!« Und dann sagte er zu mir: »Schreib es auf, denn was ich dir sage, ist zuverlässig und wahr!« Offenbarung 21,5

Und wer darf diese Neue Welt genießen? Genau dieselben Menschen, die Gottes Schöpfung ruiniert haben.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16

Trotz allem darfst du Hoffnung haben, weil Gott dich trotz allem liebt.
 

Da hörte ich eine laute Stimme vom Himmel, die rief: »Sieh da, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;

 und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, und weder Leid noch Geschrei noch Schmerz werden mehr sein; denn das Erste ist vergangen.« 
Offb 21,3-4


Das ist schön, denkst du vielleicht, aber ich habe Schiss vor meinem Chef. Hier und jetzt habe ich Angst und Mühe. Wie werde ich in dieser Krise klarkommen?

Ich bin mit diesen Problemen leider vertraut, wie wir alle. Schlafstörungen, Stress in der Familie, Mega Stress im Job, auch Ablehnung von anderen Christen.

Aber Jesus hat mich nie im Stich gelassen und er ist treu. Er wird dich nie im Stich lassen.

 HOFF, o du arme Seele,
hoff und sei unverzagt!
Gott wird dich aus der Höhle,
da dich der Kummer plagt,
mit großen Gnaden rücken;
erwarte nur die Zeit,
so wirst du schon erblicken
die Sonn der schönsten Freud.


Du kannst jeden Morgen sagen: ´´Gott hat einen guten Plan für mich.
Gott hat einen Plan, mich gerade heute zu segnen.``

Heute werde ich Gottes Segen bekommen und ich werde heute ein Segen für andere sein.