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Dienstag, 6. Februar 2024

Gott greift in harten Zeiten ein

 1941 Paris, unter Nazi-Besatzung. Die Juden mussten einen gelben Stern tragen und wurden massenhaft deportiert und ermordet.

Ein siebenjähriger jüdischer Junge besuchte einen christlichen Freund, blieb aber zu lange. Es herrschte Ausgangssperre für Juden. Nach 18 Uhr würde er auf der Straße festgenommen werden.

Er drehte seine Jacke um, um den gelben Stern zu verbergen, und machte sich auf den Heimweg.

Doch dann wurde sein Albtraum noch schlimmer. Ein deutscher Offizier in einer schwarzen SS-Uniform kam auf ihn zu.

Es war kein Traum, aber dann hat sich das Blatt wie im Traum gewendet.

Der Offizier umarmte ihn liebevoll und sprach freundlich mit ihm, obwohl der Junge kein Deutsch verstand. Dann zeigte er ihm ein Foto von einem Jungen, vielleicht von seinem Sohn. Und es wurde noch besser. Er gab dem erstaunten Jungen ein paar Geldscheine und schickte ihn mit weiteren freundlichen Worten nach Hause.

Der Junge und seine Familie überlebten die Nazizeit. Nach dem Krieg ließen sie sich in Israel nieder. Den freundlichen SS-Offizier hat der Junge nie vergessen. Fasziniert von den Widersprüchen der menschlichen Natur, studierte er Psychologie.

Er wurde Psychologe in der israelischen Armee und ging dann nach Amerika, wo er sein Doktorat machte.

Er wurde ein weltberühmter Professor und Nobelpreisträger.

Bist du in vielleicht in einer unmenschlichen Situation verstrickt, wie dieser SS-Offizier? Trotzdem gibt es einen guten Gott, der gute Pläne für dich hat.

Oskar Schindler war ein wohlhabender Kaufmann und Nazi-Mitglied. Er benutzte seine Situation, um zahlreiche Juden zu retten.  

Ich lernte eine russische Frau kennen. Ihr Vater war Kommunist, aber die Mutter brachte die Kinder zum Priester, während der Vater politisch aktiv war.

Ein deutscher KZ-Kommandant nutzte seine Position, um viele Juden zu retten. Er half den Juden, sich Verstecke im KZ zu bauen, damit die SS sie nicht finden konnte.

Als junger Christ wurde ich in einer autoritären Kirche grausam missbraucht. Ich erlitt einen Nervenzusammenbruch und brauchte intensive psychiatrische Hilfe. Ich verbrachte ein ganzes Jahr in einer Klinik, aber Gott hatte immer noch gute Pläne für mein Leben.

Als ich wieder zu Hause war, besuchte ich noch andere Patienten und ermutigte sie zum Vertrauen auf Gott.

Der Apostel Paulus wurde grausam verfolgt, ausgepeitscht und war zeitweise im Gefängnis, aber er nutzte seine Gefangenschaft, um für die verfolgten Christen zu beten. Er schrieb auch Briefe an Gemeinden. Diese Briefe sind heute Bücher des Neuen Testaments.

Wie ist deine Situation? Wahrscheinlich nicht optimal. Vielleicht ein Alptraum.

Jesus will dich aus deiner Klemme retten, aber vielleicht nicht von heute auf morgen.

Corrie ten Boom war eine Niederländerin, die in einem Konzentrationslager in Deutschland landete, weil ihre Familie Juden beschützt hatte. Sie erlitt schreckliche Qualen, aber selbst im Konzentrationslager diente sie als Missionarin.

Ihre Schwester wurde im KZ ermordet, aber sie wurde eines Tages wegen eines Fehlers der deutschen Beamten freigelassen.

Nach dem Krieg wurde sie eine umherziehende Evangelistin, auch in Deutschland.

Ist deine Situation sehr schwierig? Wenn es möglich ist, einer brutalen Ehe zu entkommen, ist das wahrscheinlich in Ordnung. Die mütterliche Fürsorge und die Sicherheit der Kinder wiegen schwerer als die Pflicht, in der Ehe zu bleiben.

Wenn du in einer gesetzlich geregelten Gemeinde schikaniert wirst, darfst du vielleicht nicht aussteigen, aber solche Regeln kommen nicht von Gott.

Aber selbst wenn du deiner Situation nicht entkommen kannst, kann Gott dir helfen, ein Segen für andere zu sein.

Paulus hat sein Vertrauen auf Gott inmitten von Bedrängnis sehr anschaulich beschrieben.


Von allen Seiten werden wir von Schwierigkeiten bedrängt, aber nicht erdrückt. Wir sind ratlos, aber wir verzweifeln nicht.

Wir werden verfolgt, aber Gott lässt uns nie im Stich. Wir werden zu Boden geworfen, aber wir stehen wieder auf und machen weiter.

Durch das Leiden erfahren wir am eigenen Leib ständig den Tod von Christus, damit auch sein Leben an unserem Körper sichtbar wird.
2. Kor 4,8–10 NLB

Montag, 12. Juni 2023

Jesus Erleben

 Es gibt sehr wichtige Schlüsselwörter in der Bibel, die Menschen verändern und auch zu entscheidenden Umwälzungen in der Weltgeschichte geführt haben.

Aber diese Stichwörter können zu religiösen Floskeln werden.

Martin Luther ist zu der Einsicht gekommen, dass wir Gottes Gunst nicht durch gute Werke verdienen können, sondern wir werden nur durch Glaube errettet.

Aber was bedeutet „Glaube“? Was bedeutet „Errettet“?

Ein jüdisches Mädchen in Amerika wurde in einer orthodoxen Synagoge erzogen, aber ihre Eltern waren Atheisten zu Hause, obwohl sie in der Synagoge scheinbar fromme Juden waren.
Jesus sprach von Heuchlern. Es gibt auch in christlichen Kreisen Theologen und Geistliche, die Atheisten sind.

Trotz allem wuchs dieses jüdisches Mädchen mit Gott auf. Von klein auf sprach sie mit Gott als ihrem unsichtbaren Freund.

Dieses Mädchen musste viel Stress leiden. Ihr Vater war sehr hart und aggressiv. Zu Hause mit seiner Familie sprach er von Gott als ein Wesen, das nicht existiert. Er sprach von Jesus als einem verachtenswerten Märchen, als einem großen Schwindel,  

Das Mädchen wuchs in einer kleinen Nachbarschaft mit wenigen Juden. Ihre Freundinnen waren meistens nicht jüdisch.

Als sie etwa zwölf Jahre alt war, ging ihr Leben schief. Sie ging auf Irrwegen mit ihren Freunden und Freundinnen und hörte auf, mit Gott zu sprechen. Sie hatte keine Freude gefunden, aber sie liebte Pferde.

Nach vier Jahren ohne Gott wollte sie einfach nur noch sterben. Sie dachte nicht an Selbstmord, aber sie flehte Gott an, sie zu töten.

Gott antwortete nicht sofort, aber einige Wochen später ritt sie mit ihrem Pferd einen schmalen Weg entlang. Dann hörte sie Hufschläge von einem wild galoppierenden Pferd. Das andere Pferd raste vorbei und kollidierte mit ihrem Pferd von der Seite.

Ihr Pferd bäumte sich auf den Hinterbeinen auf, stolperte und fiel auf sie darauf.
Sie war tödlich verletzt. Ihre Seele verließ ihren Körper und sie schaute auf ihren Körper von oben herab.

Dann kam ein Mann liebevoll auf sie zu. Sie sagte ihm, „ich kenne dich.“ Sie erkannte ihren unsichtbaren Freund von ihrer Kindheit sofort. Sie wusste, er war Jesus.

Dann wurde sie von herrlichem, liebevollem allumfassendem Licht umgeben. Dann wurde sie von einem herrlichen, liebevollen, allumfassenden Licht umgeben. Sie erfuhr, dass dieses Licht eine Offenbarung des himmlischen Vaters war. Sie war überwältigt von der Liebe Gottes.

Dann sagte Jesus, sie sei noch nicht tot. Sie müsse zu ihrem Körper auf der Erde zurückkehren.

Sie war entsetzt. Sie wollte mit Gott bleiben, aber sie durfte nicht widerstehen.

Am Anfang war sie verkrüppelt. Sie brauchte eine lange Erholungszeit, aber Gott hat sie komplett geheilt.

Sie versuchte, ihr Erlebnis zu erzählen, aber niemand wollte sie ernst nehmen.

Sie wurde Vollgas christlich und versuchte andere Juden für Jesus zu gewinnen, aber es war sehr schwierig. 

Wenn sie mit Juden von Errettung sprach, hatte sie keine Ahnung, was das bedeuten soll.

Das gilt nicht nur für Juden. Wir leben im Westen in einer post-christlichen Kultur. Viele Menschen haben keine Ahnung, was Glaube, Gnade, Umkehr und Erlösung bedeuten sollen. Das gilt nicht nur für Juden.

Viele Menschen glauben erst, wenn sie Gott persönlich erleben, wie dieses jüdische Mädchen.

Wenn wir glauben, dass Zeichen und Wunder nur für die Antike bestimmt waren, werden wir für viele Mitmenschen zu Stolpersteinen, die dem Heil im Wege stehen.


»Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; 

und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; Apg 2,17 LUT84

Dienstag, 12. Oktober 2021

Endzeit Rettug für ganz Israel

Wenn unsere Endzeit Theologie auf Luther oder Rom gegründet ist, werden wir viele wichtige Bibeltexte ignorieren oder missdeuten.

Sacharja Kapitel 12 bis 14 erzählen wie Jesus Messias zu seinem belagerten jüdischen Volk in Israel  vom Himmel zurückkommen wird. Das kommt noch.

Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen. Sacharja 12,10 SLT

Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem nach Osten zu liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin zu einem sehr großen Tal, und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden. Sach 14,4 SLT

Man findet in den prophetischen Büchern im Alten Testament  viele Hinweise auf diese Wiederkunft des Herrn, wo er den Überrest seines jüdischen Volkes retten wird.

Danach werden die Kinder Israels umkehren und den HERRN, ihren Gott, und David, ihren König, suchen; und sie werden sich bebend zu dem HERRN und zu seiner Güte flüchten am Ende der Tage. Hosea 3,5 SLT

Hier spricht der Prophet nicht von einigen Juden oder von vielen Juden, die in der Endzeit zu Jesus kommen werden, sondern von ISRAEL.  

Paulus war Profi im Alten Testament. Er hat auch von dieser wunderbaren Rettung von Israel geschrieben.

Denn ich will nicht, meine Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt bleibt, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Israel ist zum Teil Verstockung widerfahren, bis die Vollzahl der Heiden eingegangen ist;

und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden,
Römer 11,25–26 SLT

Mittwoch, 1. September 2021

DIe Zukunft der Jüdischen Nation

Die Juden bleiben trotz allem, Gottes auserwähltes Volk.

Was soll das bedeuten, das Gott zwei Völker hat, die Juden und die Christen?
Was sagt Jesus?

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.

Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
Johannes 3,16–18 SLT

Jesus starb am Kreuz, um allen Menschen zu vergeben und ihnen das ewige Leben zu schenken. Aber dieses Geschenk ist nicht bedingungslos. Jeder muss an Jesus glauben und bereit sein, sich auf ein neues Leben mit Gott einzulassen.

Es reicht nicht aus, die biblischen Lehren zu bejahen. Es reicht auch nicht aus, sich um ein tugendhaftes Leben zu bemühen.

Du und ich sind eingeladen, eine übernatürliche persönliche Beziehung mit dem ewigen Sohn Gottes zu erleben.

Wir sind eingeladen, durch seinen Heiligen Geist in der Gemeinschaft mit Gott selbst innerlich verwandelt zu werden.

Es macht keinen Unterschied, ob du jüdischer oder nicht jüdischer Herkunft bist. Es geht nur darum, Gott durch seinen Sohn zu vertrauen, der auch der verheißene Messias der Juden ist.

Manche fragen dann, ob die Juden als Volk immer noch eine Rolle in Gottes Plan haben. 

Die meisten Juden in Israel heute glauben nicht an Jesus als den Messias. Laut Jesus dürfen sie keine himmlische Heimat ohne Glauben an Gottes Sohn erwarten.

  • Sollen wir die moderne jüdische Nation als Gottes Werk und Gottes Nation immer noch erkennen?

  • Hat Gott selbst die jüdische Nation in Israel in unserer Zeit wiederhergestellt? Und warum?

  • Hat diese jüdische Nation eine Rolle in biblischer Prophetie?


In Offenbarung finden wir eine rätselhafte Prophetie, die noch nicht erfüllt worden ist.

Offenbarung 7,3–8 SLT
und er (ein mächtiger Engel) sprach: Schädigt die Erde nicht, noch das Meer noch die Bäume, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben!
Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: 144 000 Versiegelte, aus allen Stämmen der Kinder Israels.
Aus dem Stamm Juda 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Ruben 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Gad 12 000 Versiegelte;
aus dem Stamm Asser 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Naphtali 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Manasse 12 000 Versiegelte;
aus dem Stamm Simeon 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Levi 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Issaschar 12 000 Versiegelte;
aus dem Stamm Sebulon 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Joseph 12 000 Versiegelte; aus dem Stamm Benjamin 12 000 Versiegelte.

Was lernen wir von diesem Text bezüglich Gottes Plan für die Juden in der Zukunft? Das ist rätselhaft. 

Viele Bibellehrer erklären gerne ein einfaches theologisches System. Bibeltexte, die nicht in dieses System passen, werden ignoriert oder oberflächlich wegerklärt.

Wir werden viele prophetische Bibelstellen in diesem Leben nicht genau verstehen, bis sie sich erfüllen, aber wir dürfen sie deshalb nicht leichtfertig über Bord werfen.

Paulus lehrte, dass die Zeit kommen wird, indem eine ganze jüdische Nation Jesus von Jesus sichtbar heimgesucht wird und alle die Juden, die Jesus dann sehen, werden umkehren, glauben und erlöst werden.

und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht: »Aus Zion wird der Erlöser kommen und die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden, Römer 11,26 SLT

Hier ist nicht nur von Israel die Rede, sondern von der Nachkommenschaft Jakobs, das heißt, die Juden. 

Spricht hier Paulus von allen den Juden, die in allen Generationen sich zu Jesus bekehrten? 

Nein.

Wer hat je so etwas gehört? Wer hat etwas derartiges gesehen? Wurde je ein Land an einem Tag zur Welt gebracht? Ist je ein Volk auf einmal geboren worden? Denn Zion hat Wehen bekommen und zugleich ihre Kinder geboren. Jesaja 66,8 SLT

In Jesaja und in anderen prophetischen Schriften im Alten Testament sehen wir viele Bibeltexte, die von einer künftigen jüdischen Nation in Israel erzählen, wo der Messias Israel und die ganze Welt regieren wird.

Es gibt Theologen, die diese Passagen als symbolisch verstehen, die lehren, Gott spricht von der Kirche. 

Ich sehe keinen Grund, diese Prophetien nicht buchstäblich zu verstehen. Das heißt, klare Prophetien von einer künftigen jüdischen Nation nach der Wiederkunft des Messias.

Diesbezüglich haben Luther und Calvin die christliche Welt fehlgeleitet.
 

Sonntag, 7. Februar 2021

Israel Endlich Gerettet.

Warum erwarten wir, dass Gott immer auf eine wohlbekannte Weise handeln soll? 

Ist Gott verpflichtet, unsere Erwartungen zu erfüllen?

Im Alten Testament hat Gott den Juden immer wieder geholfen.

  • Gott ließ die ägyptische Armee im Roten Meer ertrinken.

  • Gott ließ Josua immer wieder in Kriegen triumphieren.

  • Immer wieder tauchten Glaubenshelden auf, die Israel in Kriegen retteten.

Als Jesus in Jerusalem zum letzten Mal ankam, wurde er mit Jubel begrüßt. 

Warum?

Juble laut, Tochter Zion, jauchze, Tochter Jerusalem, sieh, dein König kommt zu dir, gerecht und siegreich ist er, demütig und auf einem Esel reitend, auf einem Fohlen, einem Eselsfohlen. Sacharja 9,9 ZB 2007

Die Juden erkannten die Erfüllung dieser Prophetie. Jesus war offensichtlich der Messias, der sie retten soll.
Sie erwarteten eine dramatische Befreiung von der grausamen römischen Besatzung.

Und ich werde die Streitwagen ausrotten in Ephraim und die Pferde in Jerusalem. Und der Kriegsbogen wird ausgerottet. Und er verheißt den Nationen Frieden. Und seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Strom bis an die Enden der Erde. Sacharja 9,10 ZB 2007

Jesus Ankunft als demütiger Prediger wurde erfüllt, aber sein gewaltiger Befreiungskrieg musste warten.

Viele Christen schauen auf die verfehlte Denkart der Juden herab, aber viele Christen verstehen auch nicht.

Wie sollen wir heute diese noch nicht erfüllte Prophetie von einem dramatischen Befreiungskrieg verstehen?

Was Gott verspricht, muss geschehen.

In der Apostelgeschichte konnten auch die Apostel dieses Rätsel nicht verstehen.

Bei dieser Gelegenheit fragten sie ihn: »Herr, wirst du jetzt Israel wieder zu einem freien und mächtigen Reich machen?« Apg 1,6

Wie antwortete Jesus?

Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat. Apostelgeschichte 1,7 ELB

Jesus (oder Jeschua) wird sicher seine Herrschaft als Messias in Jerusalem aufrichten.

Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben; 

und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein. Lukas 1,32–33 ELB

David hat keinen Thron im Himmel. Der Thron Davids war auf Erden, in Israel, in Jerusalem.

Die reformierte Ersatztheologie behauptet, die Prophetien für Israel sollen nur die Christen ererben, aber wenn Gott von dem Haus Jakobs spricht, müssen wir verstehen, dass der Heilige Geist das hebräische Volk im Sinn hat.

Ersatzkaffee ist nicht Kaffee und Ersatztheologie ist keine biblische Wahrheit.


Bei seiner Wiederkunft wird Jesus den Antichristen und seine Armee vernichten.

Dann aber wird jener „Gesetzlose“ offenbart werden. Der Herr Jesus selbst wird ihn mit dem Hauch seines Mundes umbringen und durch die Erscheinung seiner Gegenwart vernichten. 2. Thess 2,8 Bruns

Als der Kampf des Armageddon tobt, wird Jesus (oder Jeschua) mit unbegrenzter Macht vom Himmel erscheinen. Dann werden die überlebenden Hebräer in Israel Jesus als ihren Messias erkennen, und sie werden durch Gottes Gnade errettet werden.

Er wird das hebräische Volk als gläubige und heilige Nation in Israel wiederherstellen.

Dann will ich über das Haus Davids und über die Bewohner Jerusalems den Geist der Gnade und des Gebets um Gnade ausgießen, 

und sie werden hinschauen auf ihn, den sie durchbohrt haben, und um ihn jammern, wie man jammert um das einzige Kind, und bitterlich über ihn weinen, wie man weint über den Tod des Erstgeborenen. Sacharja 12,10 Bruns

Er wird als jüdischer König regieren.

Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da werde ich dem David einen gerechten Spross erstehen lassen. 

Er wird als König herrschen, weise regieren und Recht und Gerechtigkeit üben im Lande.

In jenen Tagen wird Juda geholfen werden, und Israel wird in Sicherheit wohnen. Das ist der Name, den man ihm gibt: „Der HERR ist unsere Gerechtigkeit!“ Jeremia 23,5–6 Bruns

Er wird Jerusalem die Hauptstadt der Welt machen.

Und viele Völker werden hingehen und sagen: »Kommt, laßt uns hinaufziehen zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns belehre über seine Wege und wir auf seinen Pfaden wandeln!« 

Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem. Jesaja 2,3 SLT

Das alles ist noch nicht geschehen. Das kommt noch.

Mittwoch, 25. November 2020

Endzeit Krise wie Geburtswehen

 Was sehen wir in den Tagesnachrichten? Keineswegs beruhigend, nicht? Was jetzt in der Welt passiert, wurde von biblischen Propheten im Voraus gesehen.

Die Völker und Königreiche der Erde werden Kriege gegeneinander führen. In vielen Teilen der Welt wird es Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geben.

Das ist aber erst der Anfang - so wie die ersten Wehen bei einer Geburt.
Matthäus 24,7-8


In der Bibel lesen wir viele Prophetien, wo Gott von der Endzeit spricht. Es gibt prophetische Passagen, wo wir Herrlichkeit und Schrecken zusammen sehen.

Steh auf, werde licht! Denn dein Licht ist gekommen, und die Herrlichkeit des HERRN ist über dir aufgegangen. 

Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. 

Und es ziehen Nationen zu deinem Licht hin und Könige zum Lichtglanz deines Aufgangs. Jesaja 60,1–3 ELB

Die Endzeitprophetien sprechen von der Wiederherstellung der jüdischen Nation in Israel. 

Das muss passieren, denn biblische Prophetien lehren uns, dass Jesus am Ende eines schrecklichen Kriegs mit himmlischer Kraft und Herrlichkeit zurückkommen wird. Wo wird Jesus dann erscheinen?

Die dämonischen Geister versammelten die Heere der Welt an dem Ort, der auf Hebräisch »Harmagedon« heißt. Offenbarung 16,16

Dann gieße ich einen Geist der Gnade und des Gebets über die Nachkommen Davids und die Bewohner Jerusalems aus. 

Sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben, und um ihn trauern wie um einen einzigen Sohn. Sie werden ihn beweinen, wie man einen erstgeborenen Sohn beweint. Sacharja 12,10

Was wir jetzt sehen, ist die Vorbereitung für diese traumatische Wiedergeburt des geistlichen Israels, wenn Jesus zu dem Volk Abrahams, Isaaks und Jakobs zurückkehrt.

Inzwischen sollen wir zunehmenden Schrecken aber zugleich beispiellose weltweite Erweckung.

Wie das Wasser die Meere füllt, so wird die Erde einmal erfüllt sein von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn. Habakuk 2,14

Siehst du um dich herum ungläubige Menschen ohne Hoffnung? Siehst du auch viele Christen, die nur die negativen Aspekte der Endzeit sehen können?

Suche neue Offenbarung und Ermutigung von dem Heiligen Geist, damit du die Bibel besser verstehst. Dann kannst du diese Ermutigung weitergeben, um anderen zu helfen.

Jetzt will ich meinen Platz auf dem Turm an der Stadtmauer einnehmen. Dort halte ich wie ein Wachposten Ausschau und warte gespannt darauf, was der Herr mir auf meine Klage antworten wird.

Der Herr sprach zu mir: »Was ich dir in dieser Vision sage, das schreibe in deutlicher Schrift auf Tafeln! Jeder soll es lesen können.
Habakuk 2,1-2

Freitag, 6. November 2020

Bist du bereit, wenn Jesus wieder kommt?

Wir haben in unserer Lebenszeit ein großes Wunder gesehen, wie Gott sein jüdisches Volk als Nation in Israel wieder etabliert hat. 

Sieh, ich will sie aus allen Ländern sammeln, in die ich sie durch meinen Zorn, Grimm und meine große Ungnade vertrieben habe. 

Ich will sie wieder an diesen Ort bringen und sie in Sicherheit wohnen lassen. Jer 32,37-41

Zuerst wird Gott die Juden nach Israel zurückbringen. Dann wird Gott alle die Juden retten, die nach dem Kampf von Armageddon überleben.

dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: Der Retter wird aus Zion kommen, er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen. Römer 11,26 EIN

Wie wird das zustande kommen?

Aber über das Haus David und über die Bewohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen;

und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben,

und werden um ihn klagen, wie man um ein einziges Kind klagt, und werden bitterlich um ihn weinen, wie man um den Erstgeborenen weint.
Sach 12,10 NLB

Der gekreuzigte und auferstandene Jesus wird zu seinem jüdischen Volk vom Himmel zurückkommen. Sie werden alle glauben. Sie werden Buße tun und erlöst werden.

Diese besondere Gnade ist den Juden versprochen, aber nicht uns Nicht-Juden.

Wir müssen im Glauben schon vorbereitet sein, als Jesus zurückkommt.

Darum wacht! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird. Matthäus 25,13

``Darum wacht!´´ Das heißt, seid wachsam.

In dieser Endzeit erleben wir oft Ungerechtigkeit und zunehmende harte Proben. 

Wir können entmutigt und bitter werden, oder wir können mit festem Mut und Glauben reagieren.

Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, 

da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt. 

Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt. Jakobus 1,2-4

Die Wiederherstellung der jüdischen Nation in Israel ist ein Zeichen, dass Jesus bald zurückkommt, denn die biblischen Prophetien lehren uns, dass Jesus zu seinem jüdischen Volk in Israel kommen wird.

Und weil die Gesetzlosigkeit überhandnimmt, wird die Liebe in vielen erkalten.

Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.
Matthäus 24,12-13


Wie können wir für die Wiederkunft des Herrn bereit sein?

Und betrinkt euch nicht, denn das führt zu einem zügellosen und verschwenderischen Leben, sondern lasst euch vom Geist Gottes erfüllen! Epheser 5,18 NeÜ

Nüchternheit ist gut, aber Tugend allein reicht nicht, wenn wir in diesen harten Zeiten klarkommen wollen.

Wir brauchen nicht nur die Verbindung mit dem Heiligen Geist, die wir seit unserer Bekehrung haben. 

Wir brauchen, die Liebe und Kraft des Heiligen Geistes täglich zu erleben.

Dienstag, 3. November 2020

Neue Mission, Neue Sichtweise

 Wenn Gott eingreift, sucht er nach Menschen, die er als Werkzeuge oder Agenten einsetzen kann.  

Gottes Ansatz besteht darin, sein Werk auf der Erde durch menschliche Agenten in Gang zu setzen.

Als Gott die hebräische Nation gründete, gab er Mose nicht nur die Zehn Gebote, sondern mehr als 600 Gesetzte. Wer nicht alle Gesetzte gehorchte, war verflucht.

Als der Heilige Geist nach Jesu Himmelfahrt die Gemeinde in Jerusalem etablierte, waren alle Gläubigen Juden, und alle hielten fest an allen den Gesetzen von Mose. Das wurde nie infrage gestellt.

 Im Neuen Testament bekehrten sich viele nicht Juden zu dem Gott der Bibel, aber das war nicht total neu.  

Im Alten Testament bekehrten sich auch manchmal nicht Juden, aber sie mussten dann praktisch jüdisch werden. Sie mussten alle Gebote von Mose befolgen. Die Männer und Jungen mussten sich beschneiden lassen. Aua!

Die neue christliche Gemeinde in Jerusalem war hundert Prozent jüdisch, aber Jesus hatte gesagt, das soll nur der Anfang von etwas neuem sein.

Deshalb fragten sie ihn bei nächster Gelegenheit: „Herr, wirst du dann das Reich Israel wiederherstellen?“

Jesus erwiderte: „Die Zeiten und Fristen dafür hat der Vater selbst festgelegt. Ihr müsst das nicht wissen.

Wenn aber der Heilige Geist auf euch gekommen ist, werdet ihr Kraft empfangen und als meine Zeugen auftreten: in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und bis in den letzten Winkel der Welt.“
Apg 1,6–8 NeÜ

Die jüdischen Jünger mussten ihre herkömmliche jüdische Denkart transformieren lassen, um diese Aufgabe zu erfüllen.

Die verfolgte christliche Bewegung in China kann nicht so funktionieren, wie in Europa oder Nordamerika. 

Christliche Versammlungen müssen in Privathäusern oder Wohnungen stattfinden. Dreiviertel der Gemeindeleiter sind Frauen.

Denkt nicht an das, was früher war, und was vormals war - kümmert euch nicht darum. 

Seht, ich schaffe Neues, schon sprießt es, erkennt ihr es nicht? Ja, durch die Wüste lege ich einen Weg und Flüsse durch die Einöde. Jes 43,18-19 ZUR

Wenn Gott eingreift, sucht er nach Menschen, die er als Werkzeuge oder Agenten einsetzen kann.  Gottes Ansatz besteht darin, sein Werk auf der Erde durch menschliche Agenten in Gang zu setzen.

Aber Gott hat manchmal Probleme mit uns Menschen. Wir beten, dass Gott ein großes Werk tun soll. 

Dann schauen wir so oft, auf die Wunder oder Erweckungen der Vergangenheit, und wir erwarten, dass Gott auf genau dieselbe Weise handeln soll.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Johannes 14,12

Sonntag, 6. September 2020

Die Zukunft der Juden

Luther und Calvin haben einiges richtig verstanden. Ewiges Leben ist eine freie Gabe Gottes. Wir können Errettung nicht durch Werke verdienen.

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;
nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Epheser 2,8-9

Aber ein einem Bereich sind sie extrem schiefgegangen.

Luther und Calvin haben nicht verstanden, dass Gott die Jüdische Nation in der Zukunft wiederherstellen wird.
 

Als der Erzengel Gabriel Maria heimsuchte, sprach er von Marias Berufung, die Mutter von Gottes Sohn zu sein. Gabriel hat auch die folgende Verheißung über Jesus erklärt:

Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; 

und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben,

und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit und sein Reich wird kein Ende haben. Lukas 1,32-33

David hatte nie einen Thron im Himmel, nur auf der Erde in Jerusalem. Als Jesus von Nazareth sein irdisches Leben führte, saß er nie auf einem Thron. 

Jesus hat einen Thron im Himmel aber das ist nicht Davids Thron, denn David ist nur ein Mensch und im Himmel sitzt nur Gott auf dem Thron.

Wann und wo wird Jesus auf Davids Thron sitzen? Das muss nach seiner verheißenen Wiederkunft sein, und zwar in Jerusalem. Sonst ist diese Verheißung in Lukas total sinnlos, unlogisch und unmöglich.

Wir lesen hier, dass Jesus auf Davids Thron sitzen wird und dass er als König der Juden regieren wird. Das Haus Jakob bedeutet die Jüdische Nation.

Luther und Calvin haben Christen fehlgeleitet.

Wenn biblische Prophetien eine Zukunft für Israel oder Jerusalem erklärten, lehrten sie, dass Gott nicht wirklich von den Juden sprach, sondern von der Kirche. Laut Luther und seinen Nachfolgern seien Israel und Jerusalem nur Symbole für die Kirche.

Und alle, die sich nach diesem Maßstab richten - Friede und Barmherzigkeit über sie und über das Israel Gottes! LUT Gal 6,16

Viele verstehen diese Worte „Das Israel Gottes“ als eine Andeutung auf die Kirche. Das ist vielleicht möglich. 

Aber dann gehen sie viel weiter und behaupten, dass viele noch nicht erfüllten Prophetien über Israel, Jerusalem und die Juden nicht mehr für die Juden gelten.

Aber Paulus lehrt ganz klar. Dem ist nicht so.

dann wird ganz Israel gerettet werden, wie es in der Schrift heißt: Der Retter wird aus Zion kommen, er wird alle Gottlosigkeit von Jakob entfernen.  


Das ist der Bund, den ich ihnen gewähre, wenn ich ihre Sünden wegnehme.
Römer 11,26-27


Spricht hier Paulus von der christlichen Gemeinde? Nein. Wer ist ´´Jakob``? Das kann nur die hebräische Nation sein.
 

Am Ende der Großen Trübsal wird Jesus vom Himmel zurückkommen. Er wird nicht irgendwo auf der Erde erscheinen, sondern gerade in Israel.

Deshalb ist die Wiederherstellung der Jüdischen Nation in Israel so wichtig, denn Jesus wird gerade dort zu seinem eigenen Hebräischen Volk zurückkommen.

 
Aber über das Haus David und über die Bewohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen; und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, 

 und werden um ihn klagen, wie man um ein einziges Kind klagt, und werden bitterlich um ihn weinen, wie man um den Erstgeborenen weint. Sach 12,10 

Sonntag, 5. Juli 2020

Gott will dich mit Liebe umarmen.

Wie äußerte sich Gott, wenn er seine Liebe für die Juden im Alten Testament erklären wollte?

Ich selbst werde euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet. In Jerusalem sollt ihr getröstet werden.« Jesaja 66,13
 

Haben diese Juden Gottes Liebe verdient? Wenn wir die Geschichte der Juden in der Bibel lesen, sehen wir oft ein abtrünniges Volk, aber Gott blieb treu.

Aber sind wir Christen besser?

Wenn wir die Geschichte der Christenheit lesen, sehen wir dieselbe Mischung von Tugend und Schande.

Vielleicht ist dein christliches Leben auch wie eine Achterbahn, wo du von Segen erzählen kannst, aber auch von Versagen und Scham.

Trotzdem will dich Gott immer noch lieben, immer noch vergeben und retten.

Gott will dich wie ein freundlicher Vater ermutigen.

Du denkst an die Liebe Gottes und Ängste tauchen auf.

Du siehst dich nicht als jemanden, der geliebt werden kann. Wenn Gott dich liebt, ist es irgendwie sein Job, Menschen zu lieben.

Du denkst, Er will dich versorgen und vergeben, aber er kann dich nicht mögen.

Aber dem ist nicht so.


Gott will dich mit mütterlicher Zärtlichkeit umarmen.

In deinen Augen kannst du nie attraktiv sein, aber für eine liebevolle Mutter ist ihr eigenes Kind immer schön.


Doch Zion sagt: »Der HERR hat mich verlassen; der Herr hat mich vergessen.« 


»Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht!
Jesaja 49,14-15
 

Ich hoffe, du wirst Gottes Liebe heute nicht zurückweisen.

Beten wir auch weiter für die Juden. Gott liebt die Juden immer noch.

Samstag, 6. Juni 2020

Wem Gehört Israel?

Sag ihnen: ›So spricht Gott, der HERR: Ich hole die Israeliten aus allen Völkern heraus, zu denen sie gekommen sind. Ich sammle sie von überall her, bringe sie in ihr Land. Ezechiel/Hesekiel 37,21 


Wer spricht hier? Der allmächtige Schöpfer. 


Es gibt nur einen Gott und einen Richter aller Menschen. Er sandte seinen Sohn Jesus Christus, Jeschua ha Messias, der am Kreuz für unsere Erlösung starb, aber drei Tage danach vom Tode auferstand.

Jesus, der Sohn Gottes, war hundert Prozent Jude und auch hundert Prozent Gott in menschlicher Gestalt.

In der Bibel identifiziert sich Gott mit den Juden. Er liebt alle Menschen, aber er hat nur ein Volk auserwählt, um als seine Vertreter die Menschheit zu segnen.

 Und Gott sagte weiter zu Mose: »So sollst du zu den Kindern Israel sagen: ›Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.‹ 


Das ist mein Name auf ewig, und mit dem soll man an mich gedenken von Generation zu Generation. 2 Mose  3,15 

Man spricht heute von den Abrahamitischen Religionen, das heißt, Judaismus, Christenheit und Islam, weil die Araber von Ismael stammen, von dem Sohn der ägyptischen Sklavin von Sarah. 


Aber in der Bibel bezeichnet sich Gott nicht als den Gott von Isaak und Ismael, sondern als den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.

In Johannes Kapitel 4, sehen wir, dass Gottes Erlösung für alle Menschen, alle Stämme und alle Rassen bestimmt ist. Trotzdem kommt die Errettung von den Juden. 


Die Bibel ist Gottes Wort. Die Bibel wurde mit wenigen Ausnahmen von Juden geschrieben. Auch im Neuen Testament  war nur Lukas kein Jude. 
 

Ihr Samariter wisst wenig über den, den ihr anbetet – wir Juden dagegen kennen ihn, denn die Erlösung kommt durch die Juden. Johannes 4,22 



Erlösung kommt nicht durch die Indischen Gurus, nicht durch die Weisheit der Chinesen oder der Buddhisten und nicht durch die angebliche Offenbarung eines rätselhaften Wesens der mit einem arabischen Propheten vor etwa 1500 Jahren in einer Höhle sprach.

Viele Juden waren schon vor dem Neuen Testament im Römischen Reich und auch in Persien zerstreut. 


Im ersten und zweiten Jahrhundert wurden die meisten Juden aus Israel getrieben oder sie mussten fliehen. Aber in mehreren Bibeltexten verspricht Gott, die Juden nach Israel zurückzuholen.


Sag ihnen: ›So spricht Gott, der HERR: Ich hole die Israeliten aus allen Völkern heraus, zu denen sie gekommen sind. Ich sammle sie von überall her, bringe sie in ihr Land. Ezechiel/Hesekiel 37,21 


Im Alten Testament sehen wir in mehreren Texten, wie Gott das Land von Israel den Hebräer gegeben hat. 


Gott hat diese Entscheidung nie rückgängig gemacht. Gott hat versprochen, in der Endzeit die Zerstreuung der Hebräer zu enden. 

In diesem Text sehen wir, dass Gott das Land von Israel als jüdisches Eigentum anerkennt, egal welche anderen Völker in dem Land wohnen oder das Land besitzen wollen.

Sonntag, 31. Mai 2020

Gott will am Pfingsten für dich Eingreifen

Am ersten Passahfest waren die Hebräer nicht in einem Tempel oder in großen Veranstaltungen. Sie waren zu Hause in Familienhäusern. Sie hatten da Zuflucht vor einer tödlichen Seuche.

Vor einigen Wochen haben die Juden das Passahfest und die Christen Ostern zu Hause gefeiert. Die alte Geschichte wiederholte sich. Wir haben zu Hause Zuflucht von der Seuche gefunden.



Jesus wurde als Lamm Gottes geschlachtet. Wann war das, genau an derselben Zeit, als die Lämmer für das Passahfest geschlachtet wurden.

Es war zu der Zeit des Passahfests, dass Jesus die Strafe für unsere Sünden am Kreuz auf sich nahm.

Nach dieser schrecklichen Zeit zogen sich die Jünger zurück. Als Jesus nach seinem Tode zurückkam, verbrachte Er 40 Tage, fast 6 Wochen, in privater Gemeinschaft mit seinen auserwählten Jüngern.


Dann ist Jesus zu seinem Vater im Himmel zurückgekehrt. Wir nennen das die Himmelsfahrt.

Nicht lange, nachdem er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen in den Himmel aufgehoben und verschwand in einer Wolke.

Während sie ihm nachschauten, standen plötzlich zwei weiß gekleidete Männer bei ihnen.

Sie sagten: »Männer aus Galiläa, warum steht ihr hier und starrt zum Himmel? Jesus ist von euch fort in den Himmel geholt worden.

Eines Tages wird er genauso wiederkommen, wie ihr ihn habt fortgehen sehen!« Apg 1,9-11

Jesus wird sicher vom Himmel zurückkommen. Die Zeit rückt immer näher.


Die Jünger beteten dann eine Zeitlang im Tempel, aber dann zogen sie sich wieder zurück und warteten auf das Kommen des Heiligen Geistes. Sie waren schon errettet, gläubig und treu, aber sie warteten auf eine große Wende von Gott.

Wir können in der Apostelgeschichte Kapitel 2 lesen, wie der Heilige Geist auf sie kam, wie sie von Gottes Geist erfüllt und transformiert wurden. 


Sie verkündigten prophetische Botschaften in Sprachen, die sie nie gelernt hatten.

Juden aus verschiedenen Ländern verstanden die Botschaften in ihnen bekannten Sprachen und wie 3000 Juden kamen zum Glauben.

Im Jahre 2020 haben wir etwas zum ersten Mal seit 3220 Jahren erlebt. Juden und Christen haben in Privathäusern gefeiert und Zuflucht vor einer schrecklichen Seuche gefunden.

50 Tage nach dem ersten Passahfest empfing Mose die Zehn Gebote von Gott.

50 Tage nach dem Tode von Jesus am Kreuz gab Gott nicht das Gesetz, sondern die Freisetzung des Heiligen Geistes für alle Gläubigen.

Heute haben wir fast 2000 Jahre später einen neuen Pfingsttag.
Millionen erwarten eine neue dramatische Wende in dieser Krisenzeit.

  • Gott wird heute vielen Gläubigen einen dramatischen Durchbruch geben.

  • Viele werden übernatürliche Weisheit und Offenbarung bekommen.

  • Viele werden von Angst, Verwirrung und Unsicherheit befreit.


Nach der Auferstehung haben 500 Jünger Jesus gesehen, aber nur 120 waren am Pfingsttag im Obergemach.

Lasst uns heute Gottes Eingreifen erwarten.

Samstag, 11. Januar 2020

Umweltkrise und Gott

"Mitgefühl zu haben bedeutet, einen Zaun oben auf der Klippe zu errichten, nicht nur einen Krankenwagen unten." Fred Nile, australischer christlicher Politiker.

Ich denke, Fred Nile spricht davon, Gottes gewollte soziale Ordnung und das moralische Gesetz aufrechtzuerhalten, um uns zu schützen.

Wer an die Bibel glaubt, wird das nicht bestreiten.

Aber in der gegenwärtigen Krise sollten wir diesen Grundsatz auch auf die Bewirtschaftung der Land- und Wasserreserven anwenden. 


Massive Wassermassen wurden geopfert, um die Export-dollar zu maximieren, zum Beispiel im Kohlebergbau. Wir brauchen dieses Wasser, um Nahrung zu produzieren und Brände zu bekämpfen.

Die Prioritäten der Regierung waren falsch in der Moralpolitik, aber auch in der Bodenbewirtschaftungspolitik. Ich vermeide das Wort "Umwelt", weil ich kein Grüner bin. Wir auf der konservativ-christlichen Seite müssen ernsthaft umdenken.

Diese schwarz-weiße Klimadebatte verdeckt unausweichliche Probleme. Umweltschützer konzentrieren sich auf die Übernutzung fossiler Brennstoffe, die die globale Erwärmung verursachen. 


Die Konservativen sagen, dies sei eine pseudo-wissenschaftliche Verschwörung, die den Kapitalismus untergraben und eine sozialistische Weltregierung einführen soll.

Aber sagt die Bibel nicht Umweltkatastrophen in den letzten Tagen voraus?

Es wird Erdbeben geben, in vielen Ländern werden Hungersnöte und Seuchen auftreten, und am Himmel werden schreckliche Dinge und gewaltige Zeichen erscheinen. Lukas 21,11


Wenn die Treibhausgasbelastung ein Problem ist, warum wird dann fast ausschließlich auf die Nutzung fossiler Brennstoffe gesetzt?

Wie sieht es mit der intensiven Nutzung von Agrarchemikalien aus?

Wie steht es mit der fortschreitenden Degradierung der landwirtschaftlichen Böden und dem dramatischen Rückgang des Nährstoffgehalts der mit modernen Methoden produzierten Lebensmittel?

Warum wird die weltweite Dezimierung von Bienen und anderen Insekten so wenig diskutiert? Wir brauchen Bienen, um die Pflanzen zu bestäuben, die wir zum Überleben brauchen.

Der weltweite Einsatz von auf glyphosatbasierten Unkrautvernichtungsmitteln dominiert in vielen Ländern die Landwirtschaft, aber diese Chemikalie ist für Bienen giftig.

In Kalifornien wird die intensive Produktion von Mandeln durch den Einsatz dieser Herbizide optimiert. Die Bauern mieten auch Bienenschwärme von Imkern, um die Mandelbäume zu bestäuben. Unzählige Millionen dieser Bienen sterben, aber die Praxis geht weiter.

Was ist mit der systematischen Vergiftung des Meereslebens mit Plastikabfällen und anderen chemischen Schadstoffen. Unsere derzeitigen industriellen und landwirtschaftlichen Systeme sind nicht nachhaltig.

Schauen Sie sich den Nahen Osten an, hauptsächlich Wüste. Warum? Gottes Fluch über die Feinde von Gottes Volk?

Vielleicht ist das so. Ich bin nicht Gott, aber Gott hat diese Länder auch mit enormen Mengen Öl und Gas versorgt. Wir sind nicht Gott. Wir können Gottes Pläne nie völlig verstehen.

Aber was ist mit unhaltbaren landwirtschaftlichen Praktiken über viele Jahrhunderte? Schwer zu leugnen.

Aber die Juden in Israel haben diesen Prozess umgekehrt. Dies ist zweifellos zum Teil auf den Segen Gottes zurückzuführen, der mehr Regen schickt.

Die Juden haben auch Pionierarbeit geleistet bei der Tropfbewässerung und der strategischen Baumpflanzung.

Warum bewundern wir sie nur und lernen nicht von ihnen? Ist das biblisch?


Vielleicht haben die Umweltschützer recht. Vielleicht sind wir auf einer Einbahnstraße zur Zerstörung.

Warum sollten christliche Konservative diese Sichtweise leugnen? Warum sollten wir dem Status quo verpflichtet sein?  


Ist diese Denkweise von der biblischen prophetischen Schriften bestätigt? 
Lehrt uns die Bibel, ein endloses Wirtschaftswachstum durch den Kapitalismus zu erwarten?

Ich glaube nicht.

Biblische Prophetie sagt uns, dass Jesus zurückkehren und das Königreich Gottes in einer Zeit des Schreckens aufrichten wird.

Auf der anderen Seite gibt es christliche geistliche Leiter mit scheinbar echter prophetischer Begabung, die sagen, dass Gott Präsident Trump erwählt hat.

Kann schon sein. Er steht zu Israel. Aber soll er denn fehlerlos sein?

Diese Welt ist unterwegs zu dem Untergang, laut Bibel. Genau wann? Wissen wir nicht.

Wenn die biblische Apokalypse uns erwartet, wird uns der Umweltschutz, wie sinnvoll er auch sein mag, nicht retten.

Bedeutet das, dass wir nichts tun sollten, um das Umweltmanagement zu verbessern?

Das positive Beispiel Israels ist eine gute Antwort auf diese Frage.

Die grüne Lobby konzentriert sich auf einen globalen Ansatz zur Bekämpfung des Klimawandels. 


Innovative Landbewirtschaftung in Israel und Teilen Afrikas hat jedoch bewiesen, dass Niederschlag und Klima auf lokaler oder regionaler Ebene positiv beeinflusst werden können.

Dieser Ansatz scheint weder für die Konservativen noch für die Grünen in Australien und vielen anderen Ländern im Mittelpunkt der Agenda zu stehen.

Was wir stattdessen oft sehen, ist eine polarisierte Debatte, die uns nirgendwohin führt.


Samstag, 16. November 2019

Bist du ein Ermutiger oder ein Rechthaber?

Ein echter Christ ist ein Jünger. Das bedeutet, einer der Lernt, und nie mit dem Lernen fertig ist.

Da sagte nun Jesus zu den Juden, die an ihn geglaubt hatten: »Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger
und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.« 
Joh 8,31-32

Wer sich einbildet, die Wahrheit voll im Griff zu haben, sodass er nie aufhört, irregeleitete Menschen und besonders anders denkende Christen zu verbessern, so einer ist nicht mehr ein Jünger, sondern ein Besserwisser oder Rechthaber.

Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll. 1 Kor 8,2 L17

Was soll das eigentlich bedeuten? Wenn wir das buchstäblich verstehen wollen, macht es keinen Sinn. Natürlich sollen wir alle als Christen, etwas von Gottes Wahrheit erkennen.
In der Neues Leben Bibel sehen wir, was Paulus wirklich gemeint hat.

Wer behauptet, alle Antworten zu kennen, hat in Wirklichkeit kaum begriffen, auf welche Erkenntnis es ankommt.
Doch wer Gott liebt, der ist von Gott erkannt. 1. Kor 8,2-3 



Wenn ich denke, ich kann andere Christen zurechtweisen, dann muss ich andere Christen lieben und respektieren und ich muss selbst lehrbar sein.

Jesus sagte, wir müssen in Seinem Wort bleiben.
Was bedeutet, in seinem Wort bleiben?

Manche Christen halten fest an gewissen Glaubensätzen und Beweistexten und sie benutzen diese Lehren, um andere Menschen zurechtzuweisen. So waren die Pharisäer, die Jesus und Paulus verfolgten.

Jesus und auch Paulus konnten irregeleitete Menschen zurechtweisen, aber in erster Linie war ihre Vorgehensweise von Barmherzigkeit und Hilfsbereitschaft geprägt.

Bist du ein Ermutiger? Wenn du nicht täglich deine Mitmenschen mit Liebe ermutigst, bist du schon irgendwie schiefgegangen. 


Vielleicht hast du auch manche nicht so positiven Tage. Ich auch. Auch Paulus wusste, dass immer noch unterwegs war, und sein Ziel nicht erreicht hatte.

Ich will nicht behaupten, ich hätte dies alles schon erreicht oder wäre schon vollkommen! 

Aber ich arbeite auf den Tag hin, an dem ich endlich alles sein werde, wozu Christus Jesus mich errettet und wofür er mich bestimmt hat. Philipper 3,12 


Fokussierst du immer nur auf Glaubenssätze und Beweistexte und willst immer andere Christen immer belehren und den Anschein geben, du hättest immer in allem recht? Dann bist du auf dem Holzweg.

Paulus belehrte irregeleitete Christen, aber er war auch immer demütig und von Liebe motiviert.


Mein Herz ist erfüllt von tiefem Schmerz und großer Trauer
um mein Volk, meine jüdischen Schwestern und Brüder


Ich wäre sogar bereit, für immer verflucht zu sein und von Christus getrennt, wenn ich sie dadurch retten könnte. Römer 9,2-3

Auch Jesus hat seine jüdischen Zeitgenossen mit scharfen Worten zurechtgewiesen und auch mit den Flammen der Hölle bedroht, aber trotzdem war sein Herz von Liebe bewegt.

Als sie sich jedoch Jerusalem näherten und Jesus die Stadt vor sich liegen sah, begann er zu weinen. »Wie sehr wünschte ich, du würdest noch heute den Weg des Friedens finden. Doch nun ist es zu spät, und der Friede bleibt dir fremd. Lukas 19,41-42

Jerusalem, Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt! Lk 13,34

Wenn wir wegen falscher Lehren entrüstet sind, müssen wir immer wieder zu dieser Liebe und Barmherzigkeit Gottes zurückkommen, damit wir nicht stolz und selbstgerecht werden.
Jesus liebte seine Feinde, die religiösen Leiter, die ihn verfolgten, und er betete für sie mit bitteren Tränen.

Paulus selbst war einer dieser Feinde, bis Jesus mit Liebe und Vergebung auf ihn zu kam, so dass Paulus umkehrte und sich bekehrte.

Paulus wurde dann von denselben rechthaberischen religiösen Leitern verfolgt, aber er liebte sie auch mit bitteren Tränen.

Bist du ein Ermutiger? Wen trägst du auf deinem Herzen?


Samstag, 17. August 2019

Nur Gott Versteht Alles

Der Pharisäer stellte sich selbstbewusst hin und betete: ›Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie die übrigen Menschen – ich bin kein Räuber, kein Betrüger und kein Ehebrecher, und ich bin auch nicht wie jener Zolleinnehmer dort.

Ich faste zwei Tage in der Woche und gebe den Zehnten von allen meinen Einkünften.‹
Lukas 18,11-12

Es ist nicht schwierig als Christ, von meinem eigenen Herz fehlgeleitet zu sein.
Wir sehen in der christlichen Geschichte so viel Selbstgerechtigkeit, die zur Verfolgung der Juden geführt hat.

Haben die meisten Juden seit jeher Jesus als Messias nicht akzeptiert?

Aber Jesus hat uns gewarnt, wenn wir auf leidende und irregeführte Mitmenschen herabschauen, haben wir Jesus selbst abgelehnt, denn Jesus identifizierte sich am Kreuz mit leidenden Sündern

Eine junge Frau wollte einen Gottesdienst besuchen, aber sie wurde zurückgewiesen, weil ihr Minirock nicht anständig war.

Aber Jesus hat sehr unanständige und verachtete Frauen mit Liebe behandelt.

Warum bilden wir uns ein, dass nur Juden als religiös und stolz vor Gottes Urteil nicht bestehen?

Oder vielleicht fangen wir an zu denken, die Katholiken, oder die Evangelischen in der Landeskirche wie die Pharisäer seien, weil die Katholiken an religiöse Traditionen festhalten, die wir nicht in der Bibel finden.

Die Theologie in der Landeskirche ist auch sehr skeptisch und humanistisch orientiert,  aber wir in unserer Freikirche haben die richtige Theologie, weil wir nur an die Bibel glauben.

Ist das wirklich so?
Sind wir wie Jesus selbst auf dieser Erde?


Jesus liebte alle ohne Ausnahme. Die Prostituierten und korrupten Beamten spürten seine Liebe und wollten Ihn näher kennenlernen.

Jesus war immer mit Gottes Geist erfüllt. Die Sünder spürten Gottes Gegenwart und Liebe, aber sie fühlten sich nicht abgelehnt, sondern echt geliebt.

Bist du mit dem Heiligen Geist erfüllt? Empfindest du Liebe für deine Mitmenschen? Spüren deine Kollegen und Nachbarn Gottes Liebe in dir?


Gott ist Liebe, aber ausführliche Bibelkenntnisse reichen nicht, in dir und mir Gottes große Liebe freizusetzen.

… Aber bloßes Wissen macht überheblich. Was uns wirklich voranbringt, ist die Liebe.
Wenn sich jemand etwas auf sein Wissen einbildet, weiß er noch gar nicht, was es bedeutet, echtes Wissen zu haben.

Echtes Wissen ist nur bei dem zu finden, der Gott liebt; denn wer Gott liebt, weiß, dass Gott ihn kennt und liebt.
1. Kor 8,1-3 NGÜ


Als junger Christ lernte ich von meinen Pastoren, theologische Korrektheit wertzuschätzen. Das ist nicht ganz falsch, denn es ist gut, die Bibel zu studieren und die Wahrheit zu suchen. 


Aber ich lernte auch, eine sehr kritische Haltung gegenüber andersdenkenden Christen zu haben.

Was ist das? Rechthaberei. Besserwisserei. Stolz.
Alles Sünde, aber Sünde als Gerechtigkeit getarnt.

Ein bekannter Prediger in Amerika erzählte ein Gleichnis.
Ein Christ stellte dem Pastor eine Frage, wobei der Pastor eine scheinbar biblisch korrekte Antwort gab.


Vater Gott im Himmel hörte das alles zu und fragte Jesus.
``Jesus. Dieser Pastor hat eine geniale Antwort gegeben. Ich hätte nie daran gedacht. Hast du es dem Pastor beigebracht?
``

Wenn ich denke, dass ein Bibellehrer oder mein Pastor oder ich selbst alles wissen und verstehen soll, dann bin ich auf einem religiösen Abweg schiefgegangen.

Wenn ich denke, meine Gemeinde oder meine Konfession in allem immer recht hat, dann erkenne ich nicht meine Unwissenheit. Dann bin ich von stolzer Religiosität betrogen worden.

Denn was wir erkennen, ist immer nur ein Teil des Ganzen, und die prophetischen Eingebungen, die wir haben, enthüllen ebenfalls nur einen Teil des Ganzen. 1. Korinther 13,9 NGÜ

Hier spricht Paulus von charismatischen Gaben, aber dasselbe Prinzip gilt auch für unsere Theologie und unser Bibelwissen, egal ob Charismatisch oder nicht Charismatisch orientiert.

Nur Gott versteht alles.



Sonntag, 2. Dezember 2018

Gott Liebt Dich, gerade Dich

Gott liebt dich. Weißt du, was das bedeutet? Gott will dich segnen.

Vielleicht verstehst du nicht ganz. Gott liebt dich, weil er alle liebt und weil du halt Mensch bist, muss er auch dich lieben. Logisch, oder?

Nein. Das ist total missverstanden. Gott liebt nicht alle Menschen im Allgemeinen


Gottes Herz brennt für jeden Menschen in der Welt.  Gottes Herz brennt für dich, gerade für dich, als ob du der einzige Mensch wärst.

Im Alten Testament lesen wir, wie Gott Israel liebte.

Zion aber sagt: ›Der HERR hat mich verlassen, der Herr hat mich vergessen.‹


Kann denn eine Frau ihren Säugling vergessen, sodass sie sich nicht über den Sohn ihres Leibes erbarmt? Selbst wenn sie vergisst, werde ich dich nie vergessen. Jes 49,14-15

Von wem spricht Gott in hier? Gott spricht von seiner Liebe für Israel, für die Juden. Wenn du jüdisch bist, kannst du diese Liebeserklärung ganz persönlich verstehen.

Aber ich bin kein Jude und wahrscheinlich du auch nicht. Jesus liebt uns nicht weniger als die Juden.


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Gott liebt die ganze Welt, aber was bedeutet das für dich ganz persönlich?

Gott liebte Abraham, Mose, David, Maria, Johannes und Paulus ganz persönlich, aber du bist kein glänzender Heilige, oder?

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater gegeben, dass wir Gottes Kinder heißen sollen! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht. 1 Joh 3,1

Wenn alle echt bekehrten Christen Gottes Kinder sind, dann bist du als Jesus Nachfolger auch Gottes Kind. 

Dann kannst du alle die Liebeserklärungen Gottes in der Bibel als seine Liebe für dich verstehen.


Natürlich, wenn Gott erklärt, wie er die Juden liebt, spricht Er von den Juden.

Aber Gott liebt dich nicht weniger, denn Gott ist Liebe.

Es wird oft gesagt, dass Gott keine Lieblingskinder hat.
Ist das wahr? Nein.

Ein jedes Kind Gottes ist sein Lieblingskind.

Ich bin Gottes Lieblingskind und du bist auch Gottes Lieblingskind.

Gott will dich auch segnen, dir helfen, dich heilen, wenn du krank bist, weil du sein Kind bist.


Jesus sagte den Juden, die seine Predigt zuhörten:

Wer ist unter euch Menschen, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gäbe?


Oder, wenn er ihn um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gäbe?


Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten!
Mt 7,9-11

Das war vor dem Kreuz. Nach seiner Auferstehung hat Jesus etwas ganz Neues zustande gebracht.

Jesus hat am Kreuz die Strafe für alle deine Sünden auf sich genommen. Wenn wir Jesus unser Leben anvertrauen, sieht er unsere Sünden nicht mehr.


Wenn du an Jesus glaubst und dein Leben in Gottes Hände übergeben hast, wird Jesus nicht mehr so von dir sprechen wie damals vor dem Kreuz.
``Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid...``

Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir freigesprochen sind und Menschen werden, die Gott gefallen. 2 Kor 5,21 HfA

In der freien Englischen Übersetzung von Kenneth Taylor lesen wir:
2 Corinthians 5:21 (Today‘s Living Bible)

For God took the sinless Christ and poured into him our sins. Then, in exchange, he poured God’s goodness into us!


Denn Gott nahm den sündlosen Christus und schüttete in (oder auf) ihn unsere Sünden, und dann im Tausch hat er Gottes Güte und Tugend in uns geschüttet.

Kurz vor seinem Tod am Kreuz sagte Jesus seinen Jüngern:

Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch auch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Joh 15,9 


Und mit der gleichen Liebe liebt Jesus auch dich.