Gott mag aufschieben, aber er ist nie zu spät. Bei Gott ist Aufschieben keine Unpünktlichkeit, keine Verspätung.
Ich bin jetzt in Ruhestand.
Als
junger Student machte ich meine erste Reise ins Ausland. Ich nahm den
Zug von Rom nach Zürich. Die Reise war über Nacht, und ich sollte früh
am Morgen in Zürich ankommen, aber es ging etwas schief und der Zug
hatte einige Stunden Verspätung.
Bei Tagesanbruch überquerten
wir die Grenze zur Schweiz. Es folgten ein paar ganz unerwartete,
herrliche Stunden auf der Durchquerung der schneebedeckten Alpen bei
blauem Himmel.
Im Jahr 2018 war ich tief erschüttert, als ich
eine Krebsdiagnose erhielt. Ich hatte gebetet und Gott geglaubt, schon
geheilt zu sein. Ich war bereit, Strahlungstherapie zu ertragen, aber
ich ging spazieren, um Gottes Antwort zu empfangen. Als ich am frühen
Abend mein Haus verließ, spürte ich einen allumfassenden Frieden, den
ich als Gottes liebende Gegenwart erkannte.
Ich vernahm Gottes Gedanken. Gott teilte mit, dass er diese Diagnose zugelassen hatte, weil er mir ein Zeugnis geben wollte.
Zwei
anstrengende Jahre später sah ich den Bericht eines MRTs. Die Tumore
waren auf unerklärliche Weise komplett verschwunden. Ich habe mehrere
Bluttests gehabt, und verzichtete auf Strahlungstherapie. Gott hat mich
nicht im Stich gelassen.
Ich würde nicht empfehlen, dass man
normalerweise Strahlungstherapie vermeiden soll. Man muss eine starke
und klare Zusicherung vom Heiligen Geist haben. Das wurde mehrmals auf
verschiedenen Weisen bestätigt. Wir müssen uns nicht nur von Gefühlen
leiten lassen.
Viele hingegebenen Christen warten seit
Jahren auf eine herrliche Ausgießung von Gottes Geist. Wir können
ungeduldig oder skeptisch werden.
Bitte
lass deine Hoffnung nicht los. Gott mag sich aufschieben, aber er kommt
nie zu spät. Mit Gott ist Aufschiebung nicht Verspätung.
Wir müssen lernen, in der Stille Gottes Führung wahrzunehmen.
Wenn
du eine Prophezeiung hörst oder liest, dass Gott etwas sehr bald oder
noch in diesem Jahr tun wird, suchst du dann die Bestätigung von Gott
selbst, oder glaubst du einfach, was du von Menschen hörst?
Im 2020 las ich Prophezeiungen, dass Covid in wenigen Monaten verschwinden würde. Es traf nicht zu.
Vor
ein paar Jahren las ich Prophezeiungen, dass der Brexit Gottes Plan
sei, dass Großbritannien die teuflische EU verlassen würde, dass GB
dadurch verherrlicht würde und wieder eine weltliche und christliche
Supermacht werden würde. Sehen wir jetzt auch nur die kleinste Spur
davon?
Deutsche und andere Europäer in England mussten
Fremdenfeindlichkeit und giftigen englischen Nationalismus ertragen.
Englische Juden, deren Vorfahren Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland waren,
haben massenhaft die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt.
Ein
britischer Freund von mir, der in Deutschland wohnte, besuchte seine
Heimat. Als Engländer sein deutsches Nummernschild sahen, haben manche
mit hässlichem Schimpfen reagiert, und manchmal mit Hitlergruß.
Viele
Europäer, die jahrelang in englischen Kliniken arbeiteten, kehrten zu
ihrer Heimat zurück, sodass schwerkranke englische Patienten lange auf
dringend notwendige Betreuung warten mussten.
Ich habe mit
Entsetzen aus der Ferne beobachtet, wie der Brexit einen giftigen
Nationalismus entfesselt hat. Ich beschwerte mich bei einem englischen
Christen in einer Facebook-Gruppe, der den Brexit begeistert als Gottes
Plan befürwortete.
Ich fragte ihn, was er persönlich von Gottes Geist gelernt habe. Seine Antwort war für mich alarmierend.
Er habe von Gott selbst nicht gehört, aber er verehrte die Propheten.
Das ist so gefährlich!
Worauf
richtest du deine Aufmerksamkeit? Auf Promi-Prediger? Auf
Verschwörungstheoretiker im Internet? Auf scheinbar unfehlbare
Propheten? Auf den Papst? Auf Präsidenten oder Politiker?
Aber hörst du von Gott selbst? Gott will mit dir in der Stille sprechen.
Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist! Jes 55,6 SLT
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,
sondern
so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege
höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. Jes 55,8–9 LUT84
Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt. Jer 33,3 SLT
Samstag, 24. Juni 2023
Gottes Führung für Dich
Freitag, 9. April 2021
Weisheit nur von Gott selbst
Wenn du nur Dosensuppe, Dosenfisch und Weißbrot vom Supermarkt hast, wirst du nicht hungern, aber völlig gesund wirst du auch nicht sein.
Dein Magen braucht Nahrung aber auch dein Geist.
Es gibt Leute, die viel essen, und dadurch werden sie nur dick aber nicht stark.
Es gibt Christen, die viel lesen und lernen, aber Gott und die Bibel nur einigermaßen verstehen.
Paulus war in Bibelstudium und Theologie ein glänzender Profi, aber er hatte Jesus komplett missverstanden, bis er Jesus persönlich kennenlernte.
Paul (oder Saul) war überzeugt, dass die Nachfolger Jesu eine falsche Sekte waren. Er war eifrig für biblische Wahrheit und fest entschlossen, die Anhänger des falschen Messias brutal auszurotten.
Er war unterwegs nach Damaskus, um die Jünger von Jesus zu verhaften, als Jesus ihm sich selbst offenbarte.
Als er aber hinzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte; und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht vom Himmel.
Und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul! Saul! Warum verfolgst du mich?
Er aber sagte: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, gegen den Stachel auszuschlagen! Apostelgeschichte 9,3–5 SLT
Demnach hat Paulus sehr wohl verstanden, dass intellektuelles Wissen allein keine Verbindung zu Gott herstellen kann.
Aber es gibt so viele Christen, die lesen und lernen und studieren, als ob alles auf Bibelwissen und Theologie basiert.
Und was ist die Frucht dieses fleißigen Bemühens?
Goethe, der große deutsche Dichter, war ein literarisches Genie, aber Gott sei Dank nicht mein himmlischer Wegweiser.
Er hat die Sinnlosigkeit von dieses Bemühens gut zusammengefasst.
„Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei und Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor;“
Man kann selbst die Bibel als Gottes Wort tüchtig studieren.
Man kann die besten Kommentare lesen, und trotzdem Gott nicht wirklich verstehen.
Paulus schrieb an Christen, die wirklich bekehrt waren und Jesus durch die Wirkung des Heiligen Geistes eine echte Verbindung zu Gott hatten. Er wusste, dass auch echt bekehrte Jünger des Herrn nicht durch Bibelwissen allein vorankommen konnten.
Ich will aber, dass ihr wisst, welch großen Kampf ich habe um euch und um die in Laodizea und um alle, die mich nicht von Angesicht gesehen haben,
damit ihre Herzen ermutigt werden, in Liebe zusammengeschlossen und mit völliger Gewissheit im Verständnis bereichert werden, zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, des Vaters, und des Christus,
in welchem alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen sind. Kolosser 2,1–3 SLT
Die Schätze der Weisheit Gottes sind in Jesus verborgen. Man kann ohne Ende studieren, und diese Schätze nie finden, weil Gott sie verborgen hat.
In Lukas Kapitel 10 sandte Jesus 70 Jünger aus, um in verschiedenen Ortschaften zu predigen und die Kranken zu heilen. Als sie jubelnd von ihrer Mission zurückkamen, war Jesus voll Freude über ihren kühnen Glauben.
In derselben Stunde wurde Jesus von der Freude des Heiligen Geistes erfüllt und rief:
„Vater, du Herr über Himmel und Erde, ich preise dich, dass du das alles vor Klugen und Gelehrten verborgen und es Unwissenden offenbar gemacht hast. Ja, Vater, so hast du es gewollt. Lukas 10,21 NeÜ
Ich will nicht damit Ausbildung und Studium verwerfen. Ich war sieben Jahre in der Uni. Nicht nur Paulus, sondern Martin Luther und John Wesley waren gelehrte Männer.
Aber wir brauchen Einsichten und Kenntnisse, die nur von dem Heiligen Geist selbst kommen.
Donnerstag, 5. November 2020
Wir Brauchen den Heiligen Geist Heute
Doch wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in alle Wahrheit leiten.
Er wird nicht seine eigenen Anschauungen vertreten, sondern wird euch sagen, was er gehört hat. Er wird euch von dem erzählen, was kommt. Johannes 16,13
Was bedeuten diese Worte: ´´in alle Wahrheit leiten``?
Wollte Jesus sagen, der Heilige Geist würde den Aposteln Weisheit und Offenbarung geben, das Neue Testament zu schreiben? Kein Zweifel, aber nichts mehr?
Alle Wahrheit bedeutet viel mehr als richtige Glaubenssätze und gute Theologie.
Viele Christen wollen nur auf Bibeltexte, Glaubenssätze und Theologie fokussieren.
Das alles ist wichtig, aber wir brauchen Weisheit, in jeder Generation, in jeder Kultur und in jedem menschlichen Leben, Gottes Wahrheit umzusetzen und zu kommunizieren.
Jesus kam und sagte zu seinen Jüngern: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.
Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und
lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe. Und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit.« Matthäus 28,18-20
Es waren Missionare in Neu Guinea, die ein Volk in den Bergen für Jesus gewinnen wollten.
Sie mussten die Bibel verständlich machen, aber sie hatten ein großes Problem.
In der Bibel haben die Juden ein Lamm geopfert, um Gottes Urteil abzuwenden. Jesus wird als Lamm Gottes bezeichnet.
Aber in dieser Region waren keine Schafe. Wenn Schafe und Lämmer total unbekannt sind, wie kann man die Bibel verstehen?
Aber der Heilige Geist hat Weisheit gegeben.
Diese Stämme führten immer wieder Krieg gegen ihre Nachbarn. Als sie Frieden stellen wollten, haben sie ein Schwein geopfert.
Für die Juden in der Bibel wäre es Gotteslästerung, ein Schwein zu opfern, denn unter dem Gesetz im Alten Testament sind Schweine unrein.
Die Missionare haben Jesus als Gottes Friedensschwein erklärt. Das wurde klar verstanden. Schweine waren für dieses Volk sehr wichtig.
Sie bekehrten sich und führten nicht mehr ständig Krieg gegen ihre Nachbarn.
Sonntag, 31. Mai 2020
Gott will am Pfingsten für dich Eingreifen
Vor einigen Wochen haben die Juden das Passahfest und die Christen Ostern zu Hause gefeiert. Die alte Geschichte wiederholte sich. Wir haben zu Hause Zuflucht von der Seuche gefunden.
Jesus wurde als Lamm Gottes geschlachtet. Wann war das, genau an derselben Zeit, als die Lämmer für das Passahfest geschlachtet wurden.
Es war zu der Zeit des Passahfests, dass Jesus die Strafe für unsere Sünden am Kreuz auf sich nahm.
Nach dieser schrecklichen Zeit zogen sich die Jünger zurück. Als Jesus nach seinem Tode zurückkam, verbrachte Er 40 Tage, fast 6 Wochen, in privater Gemeinschaft mit seinen auserwählten Jüngern.
Dann ist Jesus zu seinem Vater im Himmel zurückgekehrt. Wir nennen das die Himmelsfahrt.
Nicht lange, nachdem er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen in den Himmel aufgehoben und verschwand in einer Wolke.
Während sie ihm nachschauten, standen plötzlich zwei weiß gekleidete Männer bei ihnen.
Sie sagten: »Männer aus Galiläa, warum steht ihr hier und starrt zum Himmel? Jesus ist von euch fort in den Himmel geholt worden.
Eines Tages wird er genauso wiederkommen, wie ihr ihn habt fortgehen sehen!« Apg 1,9-11
Jesus wird sicher vom Himmel zurückkommen. Die Zeit rückt immer näher.
Die Jünger beteten dann eine Zeitlang im Tempel, aber dann zogen sie sich wieder zurück und warteten auf das Kommen des Heiligen Geistes. Sie waren schon errettet, gläubig und treu, aber sie warteten auf eine große Wende von Gott.
Wir können in der Apostelgeschichte Kapitel 2 lesen, wie der Heilige Geist auf sie kam, wie sie von Gottes Geist erfüllt und transformiert wurden.
Sie verkündigten prophetische Botschaften in Sprachen, die sie nie gelernt hatten.
Juden aus verschiedenen Ländern verstanden die Botschaften in ihnen bekannten Sprachen und wie 3000 Juden kamen zum Glauben.
Im Jahre 2020 haben wir etwas zum ersten Mal seit 3220 Jahren erlebt. Juden und Christen haben in Privathäusern gefeiert und Zuflucht vor einer schrecklichen Seuche gefunden.
50 Tage nach dem ersten Passahfest empfing Mose die Zehn Gebote von Gott.
50 Tage nach dem Tode von Jesus am Kreuz gab Gott nicht das Gesetz, sondern die Freisetzung des Heiligen Geistes für alle Gläubigen.
Heute haben wir fast 2000 Jahre später einen neuen Pfingsttag.
Millionen erwarten eine neue dramatische Wende in dieser Krisenzeit.
Gott wird heute vielen Gläubigen einen dramatischen Durchbruch geben.
Viele werden übernatürliche Weisheit und Offenbarung bekommen.
Viele werden von Angst, Verwirrung und Unsicherheit befreit.
Nach der Auferstehung haben 500 Jünger Jesus gesehen, aber nur 120 waren am Pfingsttag im Obergemach.
Lasst uns heute Gottes Eingreifen erwarten.
Samstag, 23. Mai 2020
Voreilig Urteilen ist Gefährlich
Viele Christen haben Angst davor, von der Falschheit fehlgeleitet zu werden, aber in ihrem Eifer können sie selbst falsch urteilen.
Eifriges, aber fehlerhaftes Urteilsvermögen kann genauso gefährlich sein wie der Einfluss eines fehlgeleiteten Dienstes.
Paulus war zu seiner Zeit ein radikaler Charismatiker. Seine Kritiker waren eifrig auf eine konservativere Auslegung des Wortes Gottes bedacht. Was hat Paulus über sie geschrieben?
O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, der Wahrheit nicht zu gehorchen, denen Jesus Christus vor Augen gemalt wurde als unter euch gekreuzigt?
Das allein will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist durch die Werke des Gesetzes empfangen oder durch das Hören auf die Botschaft vom Glauben?
Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr es nun in eigener Kraft vollenden?
Habt ihr denn so vieles vergeblich erlebt? Wenn es auch vergeblich war:
Der euch nun den Geist schenkt und solche Wundertaten unter euch wirkt, tut er es durch die Werke des Gesetzes oder durch das Hören auf die Botschaft vom Glauben? Gal 3,1-5
So etwas wie eine neue Wahrheit gibt es nicht, denn Jesus ist "der Weg, die Wahrheit und das Leben".
Gottes Wahrheit ist ewig und unveränderlich, aber er hat seinen Geist gesandt, um uns in alle Wahrheit zu führen.
Zu den konservativen Bibelgläubigen zur Zeit des Paulus gehörten Pharisäer, die Jesus ablehnten. Es gab jedoch auch konservative Bibelgläubige, die Jesus akzeptierten, aber die Paulus' Offenbarung, dass wir nicht nach dem Gesetz des Mose leben sollen, ablehnten.
Die radikale Lehre des Paulus wurde von aufrichtigen Bibelgläubigen als Ketzerei verworfen. Sie sagten, es handle sich um eine neue Wahrheit und daher um eine falsche Wahrheit, das heißt um Falschheit.
Wenn wir heute einen Dienst sehen, der außerhalb unseres gängigen bibeltreuen Bibelverständnisses liegt, gibt es einige, die extrem und hemmungslos reagieren, indem sie ihre grundlegende biblische Grundlage aufgeben.
Ein gutes Beispiel sind die Menschen, die kichern und umkippen wollen und Universalisten geworden sind. Sie sagen, Gott sei so süß und liebevoll, dass er unmöglich jemanden zu ewiger Strafe verdammen könne.
Aber Vorsicht. Es gibt auch Christen, die ohne Alkohol etwas wie himmlische Betrunkenheit erleben, die aber fest zu biblischer Wahrheit stehen.
Es gibt andere, die entgegengesetzt reagieren. Wenn sie seltsames oder ungewohntes Verhalten oder Lehren sehen, nehmen sie sofort an, dass es dämonisch ist.
Leichtgläubiges Akzeptieren jeder dramatischen Erscheinung ist gefährlich. Es ist gefährlich, anzunehmen, dass jede dramatische Manifestation von Gott kommt. Es ist jedoch auch gefährlich, anzunehmen, sie käme vom Feind.
Ein Urteil, das auf Annahmen beruht, ist überhaupt keine echte Unterscheidung, selbst wenn man seine Annahmen mit Bibelzitaten untermauert.
Bedenken wir diese Bibelgeschichten.
Der Prophet Hosea sagte, Gott habe ihm gesagt, er solle eine Prostituierte heiraten.
Das war sicherlich ein Verstoß gegen biblische Prinzipien. Das Volk Gottes ist sowohl im Alten als auch im Neuen Testament aufgerufen, sich von der innigen Gemeinschaft mit Sündern zu trennen.
Wenn ein Prediger heute dies täte, würde er dann nicht von einem Chor eifriger Bibelgläubiger verdammt werden?
Dies ist ein extremes Beispiel, das zeigt, wie gefährlich es ist, auf der Grundlage vorgefasster Annahmen voreilige Urteile zu fällen, selbst wenn sie durch detaillierte Bibelkenntnisse gestützt werden.
Wenn eifrige theologische Polizisten heute das Leben König Salomos studierten, würden sie dann seine Schriften als göttlich inspiriert akzeptieren?
Ich bin ziemlich sicher, viele würden es nicht tun. Was ist mit dem sinnlichen Hohelied? Wurde es vom Heiligen Geist inspiriert oder von Salomons bekannter extremer Begierde nach Frauen?
Natürlich akzeptieren wir es als Schrift, weil es in der Bibel steht, aber wie viele von uns wären damit einverstanden gewesen, es in die Bibel aufzunehmen, wenn wir beurteilen wollten, welche Texte als Wort Gottes akzeptiert werden sollten?
Was ist mit Simson?
Sicherlich waren seine übernatürlichen Taten Manifestationen der Hexerei! Er war ein Mann von bösem Charakter, ein Mann, der sich aus freien Stücken mit Prostituierten vergnügte, die Götzen anbeteten.
Hat Jesus nicht gesagt: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." Welche Früchte der Rechtschaffenheit können wir im Leben Simsons sehen?
Aber die Bibel sagt uns, dass seine übernatürliche Kraft von Gott kam und dass Simson sein ganzes Leben lang durch die Kraft Gottes übernatürliche Taten vollbrachte.
Wie passt das in die Denkweise einiger theologischer Polizisten?
Dienstag, 10. Dezember 2019
Ist die Auferstehung eine fromme Legende?
Und nach sechs Tagen nahm Jesus Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie abseits auf einen hohen Berg.
Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
Und sieh, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm. Mt 17,1-3
Nicht lange nachher starb Jesus am Kreuz, aber damit war die Geschichte keineswegs zu Ende.
Wir lesen wie Jesus drei Tage nach seinem Tod lebendig erschien, und zwar leibhaftig am Leben.
Aber wieso sollten wir diese Erzählung glauben? Könnte diese Geschichte von den Jüngern erfunden werden, um die neue christlichen Religion zu etablieren und ihre eigene Leiterschaft zu bestätigen?
In einer solchen erfundenen Geschichte würden die Apostel sicher als unbefleckte Glaubenshelden erscheinen.
Dem ist aber definitiv nicht so.
Am Abendmahl vor seiner Verhaftung musste Jesus die Apostel zurechtweisen.
Es erhob sich auch ein Streit unter ihnen, wer von ihnen als der Größte gelten sollte. Lk 22,24
Hinter diesem Streit steckten zwei Probleme. Das erste war Stolz in ihren Herzen. Das zweite war die Unsicherheit der Jünger. Jesus hatte ihnen nicht gesagt, wer der Leiter unter ihnen sein sollte.
Jesus sagte immer noch, wer nach seinem Abschied an der ersten Stelle sein sollte, aber er belehrte sie ernst.
Er aber sprach zu ihnen: Die Könige herrschen über ihre Völker, und ihre Machthaber lassen sich Wohltäter nennen.
Ihr aber nicht so! Sondern der Größte unter euch soll sein wie der Jüngste und der Vornehmste wie ein Diener. Lk 22,25-26
Das war auch nicht das erste oder zweite Mal, dass Jesus seine Apostel auf diese Weise zurechtweisen musste.
Wenn die Apostel die Geschichte erfunden hätten, hätten sie Petrus als den Superhelden darstellen können. Petrus ging auf Wasser. Petrus war der erste Prediger und Tausende bekehrten sich.
Das Wirken der Apostel hatte zur Folge, dass man die Kranken auf Betten und Bahren auf die Straße trug, nur damit der Schatten von Petrus auf sie fiel, wenn er vorüberging. Apostelgeschichte 5,15
Aber das Neue Testament ist echte Geschichte und keine religiöse Legende.
Petrus war ein Versager. Er verleugnete Jesus.
Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Mt 26,34
Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krähte der Hahn. Mt 26,74
Nicht nur Petrus versagte. Als Jesus verhaftet wurde, sind seine Jünger geflohen.
Wenn man die Auferstehung erfunden hätte, was für Menschen würden in der Erzählung als Zeugen erscheinen? Sicher anständige und hoch respektierte Männer.
Aber eine Frau, die einst von Teufeln besessen war?
Aber wirklich?
Früh am ersten Tag der Woche, als es noch dunkel war, kam Maria Magdalena zum Grab und fand den Stein vom Eingang weggerollt. Joh 20,1
»Warum weinst du?«, fragte Jesus sie. »Wen suchst du?« Sie dachte, er sei der Gärtner. »Herr«, sagte sie, »wenn du ihn weggenommen hast, sag mir, wo du ihn hingebracht hast; dann gehe ich ihn holen.«
»Maria!«, sagte Jesus. Sie drehte sich um zu ihm und rief aus: »Meister!« Joh 20,15-16
Jesus war am frühen Sonntagmorgen von den Toten auferstanden und erschien zuerst Maria von Magdala, die er von sieben Dämonen befreit hatte.
Sie ging zu den Jüngern, die um ihn trauerten und weinten,
und berichtete ihnen, dass Jesus lebe und dass sie ihn gesehen habe. Doch sie glaubten ihr nicht.Markus 16,9-11
Die Frau mit dem fragwürdigen Lebenslauf proklamierte die Nachricht, welche die Grundlage des christlichen Glaubens ist, und die großen heiligen Apostel verwerfen ihr Zeugnis, bis Jesus selbst erscheint und sie zurechtweist.
Später erschien er den elf Jüngern, während sie gemeinsam aßen. Er rügte ihren Unglauben, ihre hartnäckige Weigerung, denen zu glauben, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten.Markus 16,14
Später haben diese zaghaften Jünger ihr Leben für den auferstandenen Jesus geopfert. Für eine erfundene Lüge hätten sie das nie gemacht.
Was hat Jesus selbst gesagt?
… »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;
und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?« Joh 11,25-26
Deine Antwort auf diese Frage bestimmt deine ewige Zukunft.
Samstag, 14. September 2019
Brauchen wir neue Offenbarung?
Wie können wir denken, Er würde uns auch in unserer Zeit neue Erlöser senden? Widerspricht das die klare Wahrheit der Heiligen Schrift?
Es gibt nur einen Mensch, der den Preis für unsere Sünden am Kreuz bezahlt hat. Das ist vollbracht. Es gibt kein weiteres Opfer für uns.
Wir können wochenlang fasten, aber damit verschwenden wir unsere Zeit und Kraft, wenn wir denken, wir können dadurch Gottes Gnade verdienen.
Doch wie können sie ihn anrufen, wenn sie nicht an ihn glauben? Und wie können sie an ihn glauben, wenn sie nie von ihm gehört haben? Und wie können sie von ihm hören, wenn niemand ihnen die Botschaft verkündet? Römer 10,14
Gott hat schon den einzigen Erlöser gegeben, der uns retten kann, seinen Sohn Jesus, aber um diese Rettung zu empfangen, muss man glauben.
Billy Graham kann mich nicht retten. Reinhard Bonnke kann mich nicht retten. Martin Luther kann mich nicht retten. John Wesley kann mich nicht retten. Mein Pastor kann mich nicht retten. Meine gläubigen Eltern können mich nicht retten.
Aber Gottes Angebot des Heils muss ich mitbekommen, damit ich glauben kann und Gottes Gnade aus freien Stücken empfangen kann.
Jesus ist die Sonne, die Quelle. Martin Luther, Billy Graham, John Wesley und alle echten Prediger sind wie der Mond, der von dem Licht der Sonne beleuchtet ist und dieses Licht uns weitergibt.
Jesus war nicht nur der Erlöser von Gott, sondern die ultimative Offenbarung Gottes.
In Jesus sehen wir die vollkommene Liebe und Barmherzigkeit Gottes.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Johannes 3,16-17
Die Bibel ist Gottes endgültige Offenbarung, aber man kann die ganze Bibel lesen und auch studieren, ohne diese Lebens-transformierende Offenbarung mitzubekommen. Wissen und Offenbarung sind ganz unterschiedlich.
Ihr forscht in der Schrift, weil ihr glaubt, dass sie euch das ewige Leben geben kann. Und gerade sie verweist auf mich!
Dennoch weigert ihr euch, zu mir zu kommen, damit ich euch das ewige Leben schenken kann. Johannes 5,39-40
Bibelkenntnisse retten nicht. Übereinstimmung mit biblischer Wahrheit transformiert kein Menschenleben.
Nur eine persönliche Offenbarung von Gottes Sohn in deinem Geist erleuchtet dein Herz.
Gibt es neue Wahrheit in unserer Zeit? Gott behüte!
Gottes Wahrheit ist ewig und unveränderlich.
Ist die Bibel die vollkommene Offenbarung von Gottes Wahrheit? Sicher. Die Bibel ist Gottes Wort, seine vollkommene Botschaft für uns Menschen.
Die Bibel ist wie Gottes Schatzkammer. Gott will dir Zugang zu seiner Schatzkammer geben.
Aber wenn du Gottes Schätze nur mit menschlichem Verstand erforschen willst, wirst du vielleicht dein Wissen irgendwie erweitern, aber du wirst arm bleiben.
Stell dir vor, du besuchst eine Ausstellung der Juwelen der britischen Königin. Du bewunderst die Juwelen, aber dann fährst du nach Hause.
Aber wenn du von einem Monarchen als Sohn oder Tochter adoptiert wirst und der König oder Königin dir kostbare Juwelen beschenkst, dann bist du wirklich reich.
Die Wahrheit in der Bibel ist komplett und unveränderlich, aber Gott will dich mit seiner Liebe adoptieren und dich mit seinem Heiligen Geist erfüllen.
Dann will der Heilige Geist Gottes Wahrheit so in deinem Herz beleuchten, dass du neue Offenbarungen von Gottes ewiger Wahrheit mitbekommst.
Sollen wir neue Wahrheit suchen? Keineswegs.
Dürfen wir neue Offenbarungen erwarten? Wir brauchen das.
Ist Jesus der ultimative Erlöser? Es gibt keinen anderen und es wird niemals ein anderer kommen.
Sendet Gott Menschen, die neue Offenbarungen aus Gottes Wort mitbekommen und weitergeben? Sicher.
Als Martin Luther durch den Heiligen Geist erkannte, dass wir die Erlösung durch Jesus nur als Geschenk der Gnade bekommen können, war das keine neue Wahrheit, aber es war für Luther und seine Zeitgenossen eine absolut notwendige neue Offenbarung.
In der Bibel erlöste Gott sein Volk immer wieder aus Sklaverei, Götzendienst und Krankheit.
Abraham, Josef, Mose, David, Elias, Nehemia und Esther waren Werkzeuge in Gottes Hand, um sein Volk zu erlösen.
Nach dem Kreuz, sehen wir, wie treue Jünger als Botschafter der Erlösung die Welt veränderten.
Beten wir, dass Gott mehr solche Menschen auferweckt.
Willst du auch ein Werkzeug in Gottes Hand sein?
Freitag, 26. Oktober 2018
Licht in der Tiefsten Finsternis
In diesem Kapitel sehen wir auch die schrecklichste Sünde, die die Welt in den dunkelsten Zeiten beherrscht.
Wir lesen von bösen Männern, die Gewalt und Alkohol (oder Drogen) benutzen, um hilflose Opfer (männlich oder weiblich) sexuell zu missbrauchen.
In der heutigen Welt sind Vergewaltigungen, Entführungen und Menschenhandel außer Kontrolle geraten. Es ist eine riesige weltweite Industrie.
Liberale humanistische Regierungen haben die Prostitution in vielen Ländern legalisiert, in der Hoffnung, dass dies den brutalen Menschenhandel verhindern würde, aber das Resultat war genau das Gegenteil.
Die demokratische Freiheit, die wir zu Recht schätzen, kommt aus Westeuropa, Großbritannien und den ehemaligen britischen Kolonien. Das sind die Länder, in denen die Bibel einst einen tief greifenden Einfluss auf die Kultur hatte.
Die Idee der Demokratie entstand in der heidnischen antiken Griechenland, aber damals waren Sklaven und Frauen keine Staatsbürger. Nur eine männliche Elite hatte demokratische Rechte.
Es ist auch wahr, dass die Französische Revolution auch den Glauben an Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit proklamiert hat. Die Französische Revolution war jedoch Schauplatz der Massenschlachten, schrecklichen Kriege und einer Epidemie willkürlicher Hinrichtungen.
Die liberale Demokratie funktioniert eigentlich nur dann gut, wenn die biblische Wahrheit, Christliche Tugend und Gerechtigkeit respektiert sind.
Wenn der Gott der Bibel ignoriert oder verachtet wird, geraten wir auf Abwege. Gerade das erleben wir jetzt in Westlichen Ländern, die einst als christlich bekannt waren.
Habakuk Kapitel 2 beschreibt anschaulich dieses Chaos. In diesem Kapitel finden wir aber auch die Lösung des Problems.
Hier stehe ich auf meinem Wachposten, stelle mich auf den Wall und halte Ausschau, um zu sehen, was er mir sagen wird, und was für eine Antwort sein wird auf meine Anklage.
Der HERR aber antwortet mir: »Schreib die Vision auf, und male sie auf eine Tafel, damit man sie geläufig lesen kann!
Die Weissagung gilt erst für die festgesetzte Zeit, aber sie zielt auf das Ende hin und wird nicht trügen. Wenn sie sich aber verzögert, dann warte darauf: Sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.
Sieh, wer unaufrichtig ist, der wird keine Ruhe in seinem Herzen haben; der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. Hab 2,1-4 NLB
In der traumatischen Endzeit werden treue Christen persönliche Begegnungen mit dem lebendigen Gott Israels suchen, und er wird uns nicht enttäuschen.
Gott wird tief greifende Offenbarungen denjenigen mitteilen, die ihn lieben und ihm zuhören.
Wenn Gott dir eine Botschaft gibt, die du weitergeben sollst, brauchst du nicht jahrelang warten, bis du vielleicht ordiniert bist.
Du hast eine Berufung Gottes Wahrheit den Menschen um dich herum mitzuteilen, zu Hause, bei der Arbeit, im Bus und im Internet.
Aber es handelt sich nicht nur um Predigen. Du kannst jeden Tag mit der Führung des Heiligen Geistes leben. In diesen schwierigen Zeiten kannst du nur mit einem zutiefst persönlichen Gottesvertrauen klarkommen.
Aber die Endzeit ist aber nicht nur eine Zeit der Finsternis.
Viele von haben angefangen, neue Offenbarungen Gottes Herrlichkeit zu erfahren, aber es wird noch besser.
Gott wird den Schrei unseres Herzens auf eine Weise beantworten, die wir noch nicht gesehen oder verstanden haben.
Denn die Erde wird erfüllt sein von Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, wie die Wasser das Meer bedecken. Hab 2,14
Wir finden eine ähnliche Idee in Jesaja.
Mache dich auf, werde licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir. Jes 60,1Es ist an der Zeit, dass wir beginnen, die Herrlichkeit Gottes auf eine neue Weise zu erleben, und zwar dramatischer als je zuvor zu sehen.
Ich glaube, wir werden extreme Wunder sehen, die die Wunder von Mose und die Wunder, die Jesus gewirkt hat, als er als Mensch lebte, übertreffen werden.
Ist das biblisch?
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater.
Und was ihr bitten werdet in meinem Namen, das werde ich tun, damit der Vater verherrlicht wird im Sohn. Joh 14,12-13
Noch nie in der Geschichte ist die Erde mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes erfüllt worden, aber es wird geschehen.
Und es wird inmitten von Finsternis und Streit geschehen, bevor Jesus zurückkehrt.
Sonntag, 30. September 2018
Auf der Suche nach dem Realen Jesus Christus
Ich kenne so eine Inderin, die einen christlichen Gottesdienst besuchte. Sie bekam ein Neues Testament geschenkt und fing an jeden Abend zu lesen.
- Was würdest du an ihrer Stelle finden?
- Was würdest du über Jesus lernen?
Er war Wunder wirkender Prediger, aber er wurde nie offiziell als Prophet oder Priester anerkannt. Er wurde nie ordiniert.
Sein Dienst erstaunte alle. Jede Menge Leute waren begeistert, aber die religiösen Leiter hassten ihn.
Seine weisen Worte sprechen direkt zum Herzen des Lesers.
»Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.
Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. Mt 7,1-2
So wie ihr von den Menschen behandelt werden wollt, so behandelt ihr sie auch ... Mt 7,12
Jesus war nicht standesbewusst. Für Ihn hatten Rang, Amt oder Stand keinen Stellenwert.
Aber ihr sollt euch nicht ›Rabbi‹ nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.
Und ihr sollt niemanden ›Vater‹ nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Mt 23,8-9
Er erwählte als Jünger keine Theologen oder Adeligen, sondern ganz durchschnittliche Menschen.
Er suchte kein Amt für sich. Er lehnte weltliche Beförderung konsequent ab.
Als Jesus nun merkte, dass sie kommen und ihn ergreifen wollten, um ihn zum König zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurück, er ganz allein. Joh 6,15
Ein Schwerpunkt seiner Lehre war Demut.
Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es in ihre Mitte
und sagte: »Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, dann werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
Wer nun sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Mt 18,2-4
Seine eigene Lebensweise war auch immer bescheiden und demütig.
- Jesus war der Sohn des Ewigen Gottes, aber er wurde in einer Scheune geboren.
- Er wurde als König geboren aber er wurde Zimmermann.
- Als Prediger diente er oft im Freien und er wurde nie ordiniert.
- Er provozierte Verfolgung von den religiösen Leitern.
- Er war ganz furchtlos und unverschämt freundlich mit korrupten Zöllnern, Außenseitern und verachteten Frauen.
Wie bezeichnete sich dieser demütige Prediger selbst?
Jetzt wird die Geschichte wirklich seltsam.
Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Mt 11,28-29
Jesus ist ein demütiger Mann, der uns sagt, er ist demütig. So ein Widerspruch!
Er ist der demütige Mann, der allen Menschen kompletten Frieden geben will und auch geben kann!
Was sonst?
Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
Wenn ihr mich erkannt hättet, dann hättet ihr auch meinen Vater erkannt. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.« Joh 14,6-7
Was? Ich bin Gott? Niemand kommt zu Gott außer durch mich!
Denn wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, die er will. Joh 5,21
Nur Gott kann Leben schenken.
Und dann?
Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;
und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?« Joh 11,25-26
Dann hat er die Juden so provoziert, dass sie ihn hinrichten wollten.
Jesus sagte zu ihnen: »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Bevor Abraham war, bin ich.«
Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen. Joh 8,58-59
``Ich bin`` war im Alten Testament der heilige Name Gottes.
Ein Mann, der behauptet, demütig zu sein, aber auch Gott selbst?
Er ist kein bloßer Lehrer. Entweder ist er verrückt oder er ist wirklich Gott.
Die junge indische Frau hat das alles im Neuen Testament mitbekommen aber nicht wirklich verstanden.
Eines Abends machte sie das Licht aus und wollte einschlafen.
Dann trat Jesus selbst in ihr Zimmer. Als sie Ihn sah, war sie auf der Stelle nicht mehr Hindu.
Hier ist der Link für die Geschichte.
Jesus Suchte sie Heim und sie War nicht mehr Hindu
Samstag, 18. August 2018
In Extremer Not, Dürfen wir Extreme Hilfe Erwarten?
- Die Hebräer überquerten das Rote Meer auf trockener Erde, weil Gott das Wasser zurückgehalten hatte.
- Mose schlug einen Felsen und frisches Wasser kam hervor, um zwei Millionen Hebräer und ihre Tiere zu sättigen.
Selbst Jesus als Mensch wirkte keine größeren Wunder.
Aber als Mose das Ende seines Lebens erreichte, sagte er, Gott habe nur angefangen, seine Größe und Macht zu offenbaren.
›Allmächtiger Herr, du hast gerade erst begonnen mir, deinem Diener, deine Größe und Macht zu zeigen.
Gibt es einen Gott im Himmel oder auf der Erde, der solche Taten und Wunder vollbringen kann wie du? 5 Mose 3,24
Warum erwarten wir so wenig, wenn wir oft in solcher Not sind, und wir einen so großen Gott haben?
Ich kenne eine Schwester im Glauben, die Träumte, sie flog nach Indien, aber ohne Flugzeug.
In Indien traf sie Christen in einer Gemeinde, die mit schwierigen Problemen konfrontiert war.
Gott gebrauchte diese Frau, weisen Rat zu geben, um den Christen zu helfen. Als sie erwachte, dachte sie, der Traum wäre vielleicht nur ein Traum.
Dann sprach ich mit einer anderen Schwester. Sie hatte China mehrmals als Missionarin besucht, aber wie war eines Tages ganz verblüfft. Sie bekam eine Nachricht von einer Bekannte in China.
Es gibt in der Bibel Wunder, die immer wieder auf der gleichen Weise geschehen.
Zum Beispiel, Jesus oder ein Prediger legt seine Hand auf einen kranken Menschen und er erholt sich schnell.
Manche wollen nur an ein Wunder glauben, wenn sie sehen, dass ähnliche Wunder in der Bibel üblich waren.
Aber in der Bibel sehen wir erstaunliche einmalige Wunder.
- Jonas wurde von einem riesigen Fisch geschluckt, vielleicht einem Walfisch, aber überlebte.
Einem aber fiel beim Fällen seines Stammes die eiserne Klinge des Beils in das Wasser. Er rief laut: Wehe, mein Herr, das Beil ist auch noch geliehen!
Der Gottesmann fragte: Wohin ist es gefallen? Er zeigte ihm die Stelle; Elischa schnitt ein Stück Holz ab, warf es dorthin und brachte das Eisen zum Schwimmen. 2 Könige 6,5-6 EIN
Es gibt Christen, die an Wunder glauben wollen, wenn es genau passiert, wie es in der Bibel üblich war, aber wenn etwas unerwartet, unerhört und total erstaunlich passiert, dann sagen sie, dass es nicht von Gott kommen kann, weil es angeblich ``nicht biblisch`` sein soll.
Aber was sagt die Bibel selbst?
Gedenkt nicht an das Alte, und sinnt nicht dem Vergangenen nach!
Denn seht, ich will etwas Neues machen; jetzt soll es aufsprossen; könnt ihr es nicht erkennen?
Ich mache einen Weg in der Wüste und gebe Wasserströme in der Einöde, Jes 43,18-19 NLB
Und im Neuen Testament?
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue,
- und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14:12 NLB
Viele fragen, was diese größeren Werke sein sollen?
Die nun sein Wort gern annahmen, wurden getauft; und an dem Tag wurden etwa dreitausend Menschen hinzugetan.
Sie blieben aber treu in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet.Apg 2,41-42 NLB
Solchen Erfolg als Evangelist hatte Jesus nie vor dem Kreuz.
Warum soll das denn so sein?
- Weil der Heilige Geist vor dem Kreuz nicht auf der Erde freigesetzt worden war. Wir unterschätzen den Heiligen Geist.
Bald darauf sehen wir die extremen Wunder, die früher nicht passierten.
Es wurden aber immer mehr, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, eine Menge Männer und Frauen,
sodass sie die Kranken auf die Straßen hinaustrugen und sie auf Matten und Bahren legten, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einige von ihnen überschattete. Apg 5,14-15 NLB
Lassen wir hinfort nicht weniger, sondern mehr von unserem unbegrenzten allmächtigen Gott erwarten.
Gott ist Liebe. Er liebt dich unermesslich.