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Freitag, 4. Juni 2021

Wir Brauchen immer noch Geistesgaben

Warum brauchen wir immer noch heute die übernatürlichen Geistesgaben, die in dem Neuen Testament erscheinen?

Gott will auch noch heute übernatürlich heilen.

Warum heilte Jesus? Das Leiden der Kranken erregte so ein Mitgefühl in Jesus, dass ihm der Magen umdrehte. Er hat sich nie verändert. Gott ist Liebe. Er hat sich nie verändert.


Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!
Hebräer 13,8 Schlachter 2000

Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe.
Joh 14,12 ELB


Wir brauchen die Heilungsgaben des Heiligen Geistes freizusetzen, weil Jesus das befohlen hat, weil er kranke Menschen liebt.

Wir brauchen die Gnadengabe, Geister zu unterscheiden. (1 Kor 12,9)

So viele Christen versuchen, Geister zu unterscheiden, aber nur aufgrund von Bibelwissen. Aber wie können wir einem psychisch kranken Menschen helfen, wenn wir nicht wissen, was die Ursache der Krankheit sein kann? Natürlich oder dämonisch?

  • Ist der Kranke dämonisiert, oder spielen Dämonen eine geringere Rolle?

  • Sollen wir um Wunderheilung beten, oder Dämonen austreiben?

  • Braucht diese Person Seelsorge oder Psychiatrie oder einfach nur Befreiung?

Bibelkenntnisse oder Psychologie können oft keine Antworten geben. Wir brauchen Offenbarung von dem Heiligen Geist.

Einmal wollte ich einer Person helfen, die eine giftige Überdosis genommen hatte. Ich betete stundenlang in mir unbekannten Sprachen vom Heiligen Geist. Gott griff ein und die Person erholte sich ohne Schaden.

Warum war das Sprachengebet notwendig und wirksam? Ich brauchte dringend ein Wunder von Gott, aber mein Glaube reichte nicht aus, um das notwendige Wunder zu bekommen.

Dabei hilft uns der Geist Gottes in all unseren Schwächen und Nöten. Wissen wir doch nicht einmal, wie wir beten sollen, damit es Gott gefällt! Deshalb tritt Gottes Geist für uns ein, er bittet für uns mit einem Seufzen, wie es sich nicht in Worte fassen lässt.

Und Gott, der unsere Herzen durch und durch kennt, weiß, was der Geist für uns betet. Denn im Gebet vertritt der Geist die Menschen, die zu Gott gehören, so wie Gott es möchte.
Römer 8,26–27 HfA


Paulus wollte im Gottesdienst nicht in Sprachen reden, sondern eher weissagen, damit die Gemeinde verstehen sollte, aber in seiner privaten Gebetszeit war es ganz anders.

Ich bin Gott dankbar, dass ich mehr als ihr alle in unbekannten Sprachen rede! 1. Korinther 14,18 HfA

Freitag, 9. April 2021

Gottes Gegenwart Erleben

 Gott hat bestimmt, dass die Nachfolger seines Sohnes nicht nur tugendhaft in seiner Wahrheit, sondern in seiner herrlichen Gegenwart leben sollten. 

Das beinhaltet nicht nur Gehorsamkeit, sondern auch ein Vorgeschmack der himmlischen Herrlichkeit erleben zu dürfen.

Ihnen wollte Gott zu erkennen geben, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Nationen sei, und das ist: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Kolosser 1,27 ELB

Wenn du Jesus dein Leben übergibst, kommt Gott selbst zu dir und wohnt in dir, genau in dir.
„Gott in dir!“

Wenn das für dich nur ein theologischer Begriff ist und kein überwältigendes Erlebnis, dann ist etwas schrecklich schiefgegangen.


Warum haben die christlichen Gemeinden in Europa so wenig Einfluss?

Weil wir Gottes herrliche überwältigende Wunder wirkende Gegenwart von uns fernhalten und nur an der Wahrheit der Bibel als theologische Glaubenssätze festhalten wollen.

Wenn, zum Beispiel, Christen von Gottes Gegenwart überwältigt werden, und zu Boden fallen, dann meckern manche angeblich weisen Christen, weil sie auf den Rücken fallen und nicht vorwärts. 

Ich persönlich habe beides erlebt, meistens rückwärts aber mindestens einmal vorwärts.

Aber wie kann man so vermessen sein, dramatische Erlebnisse zu urteilen, wenn man nicht selbst die überwältigende Gegenwart Gottes erlebt hat und nicht erleben will?

Wer nur analytisch und theologisch denkt, kann die Bibel niemals richtig verstehen.

Wir müssen die Geister unterscheiden, aber mit göttlicher Weisheit, eine Gnadengabe des Heiligen Geistes, was viel mehr ist, als intellektuelle Bibelkenntnisse.
 
Wer alle außergewöhnliche Erlebnisse verwirft, hat kein geistliches Urteilsvermögen. Er wird manchmal falsche Erscheinungen richtig urteilen, aber auch oft echte Wirkungen des Heiligen Geistes verurteilen.


Prüft alles, das Gute behaltet! 1. Thessalonicher 5,21 SLT

Viele wollen alles prüfen, aber verwerfen alles, was dramatisch erscheint. Das hat Paulus nicht gemeint.

Samstag, 30. Mai 2020

Gold im Staub Finden

Nach unserer Erfahrung ist so gut wie alles eine Mischung aus Gut und Böse. 

Sogar in der natürlichen Welt, die Gottes eigene Schöpfung ist, sehen wir, dass Tiere oft grausam sind. Die stärkeren Hühner und Enten drangsalieren die Schwachen.

Alles auf Erden wurde der Vergänglichkeit unterworfen. Dies geschah gegen ihren Willen durch den, der sie unterworfen hat. Aber die ganze Schöpfung hofft auf den Tag,

an dem sie von Tod und Vergänglichkeit befreit wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt, wie unter den Schmerzen einer Geburt.
Römer 8,20-22


Die Bibel sagt uns, dass wir Führungskräfte und Regierungen respektieren und ehren sollen, aber wir müssen auch Korruption und Grausamkeit in Leiterschaft erkennen und dürfen uns nicht bedingungslos unterwerfen.

Ihr nehmt es hin, wenn sie euch zu ihren Sklaven machen, euch alles wegnehmen, was ihr besitzt, und euch übervorteilen, wenn sie vornehm tun und euch ins Gesicht schlagen. 2. Korinther 11,20

Nichtsdestoweniger ist jede menschliche Verwaltung und Leiterschaft unvollkommen. 


Um also die Autorität zu ehren, müssen wir in der Lage sein, Tugend inmitten von Unvollkommenheit und menschlicher Gebrechlichkeit zu erkennen.

Setzt euer Vertrauen nicht auf die Mächtigen dieser Welt; sie können euch nicht helfen. Ps 146,3

Wir können nicht bedingungslos auf menschliche Leiterschaft jeglicher Art vertrauen, auch nicht auf auserwählte und gesalbte Prediger.

Als König David sündigte, indem er eine Volkszählung anordnete, protestierte Joab, der militärische Befehlshaber, und gehorchte dann, aber er gehorchte nur teilweise. Er wurde weder von David bestraft noch von Gott verurteilt. (1. Chron 21)

Dennoch nannte Gott David trotz dieser Sünde, trotz seines Ehebruchs und Mordes und trotz seines Versagens als Familienvater einen Mann nach seinem eigenen Herzen. Davids Feinde hatten vielleicht manchmal Gründe, sich ihm entgegenzustellen, aber Gott vergab Davids Sünden und beförderte ihn.

Unterscheidung bedeutet, dass wir Irrtümer und Sünden wahrnehmen müssen, aber noch wichtiger ist, dass wir nach dem Gold im Sand suchen müssen, nach den guten Seiten eines fehlerhaften menschlichen Charakters.

Es gibt zwei Aspekte der göttlichen Unterscheidung, die Erkennung von Fehlern und die Suche nach dem Guten. Wenn die Fehlerfindung unser Hauptthema ist, sind wir auf einem gefährlichen Abweg.

Man kann getäuscht werden, wenn man den Fehler nicht wahrnimmt, aber man kann auch getäuscht werden, wenn man sich auf den Fehler konzentriert und das Gold im Sand nicht erkennt.


Es gibt Christen, die bestimmte Prediger oder politische Leiter auf ein Podest stellen und alles, was ihre bewunderten Leiter sagen oder tun, unkritisch verteidigen und loben. Das ist gefährlich.

Es gibt auch Christen, die in der Regierung ihres Landes nur das Böse sehen. Das kann in Nord Korea ganz verständlich sein, aber in West Europa ist solche Kritik übertrieben und fehl am Platz. Wenn wir mit der Regierung unzufrieden sind, können wir trotzdem dankbar sein, dass wir nicht in Iran oder Afghanistan sind.

Einige Christen wenden auch viel Zeit und Energie auf, um die Fehler in den Predigern zu analysieren. Sie sagen viel über vermeintliches geistliches Gift im Internet, aber sie selbst liefern nur sehr wenig geistliche Nahrung. Sie sagen viel über vermeintlich schlechte Lehre, aber sie sagen nicht viel über guten Dienst.

Wenn wir uns das Neue Testament ansehen, sehen wir, wie Jesus und die Apostel sehr harte Worte über fehlerhafte religiöse Leiter zu sagen hatten, aber vor allem verkündigten sie die Gute Nachricht

Wenn unser Hauptfokus nicht auf der Guten Nachricht liegt, werden wir getäuscht und führen andere in die Irre. In unserem Eifer für die Wahrheit können wir davon besessen werden, Fehler zu kritisieren. Dann verkündigen wir nicht mehr die Gute Nachricht.

Feste Nahrung dagegen ist für die Menschen, die erwachsen und reif sind, die aufgrund ihrer Erfahrung gelernt haben, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Hebräer 5,14

Samstag, 23. Mai 2020

Voreilig Urteilen ist Gefährlich

Vorsicht! Manche Christen urteilen schnell. Das ist gefährlich.

Viele Christen haben Angst davor, von der Falschheit fehlgeleitet zu werden, aber in ihrem Eifer können sie selbst falsch urteilen.

Eifriges, aber fehlerhaftes Urteilsvermögen kann genauso gefährlich sein wie der Einfluss eines fehlgeleiteten Dienstes.

Paulus war zu seiner Zeit ein radikaler Charismatiker. Seine Kritiker waren eifrig auf eine konservativere Auslegung des Wortes Gottes bedacht. Was hat Paulus über sie geschrieben?

O ihr unverständigen Galater, wer hat euch bezaubert, der Wahrheit nicht zu gehorchen, denen Jesus Christus vor Augen gemalt wurde als unter euch gekreuzigt?
Das allein will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist durch die Werke des Gesetzes empfangen oder durch das Hören auf die Botschaft vom Glauben?
Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr es nun in eigener Kraft vollenden?
Habt ihr denn so vieles vergeblich erlebt? Wenn es auch vergeblich war:
Der euch nun den Geist schenkt und solche Wundertaten unter euch wirkt, tut er es durch die Werke des Gesetzes oder durch das Hören auf die Botschaft vom Glauben?
Gal 3,1-5


So etwas wie eine neue Wahrheit gibt es nicht, denn Jesus ist "der Weg, die Wahrheit und das Leben".

Gottes Wahrheit ist ewig und unveränderlich, aber er hat seinen Geist gesandt, um uns in alle Wahrheit zu führen.

Zu den konservativen Bibelgläubigen zur Zeit des Paulus gehörten Pharisäer, die Jesus ablehnten. Es gab jedoch auch konservative Bibelgläubige, die Jesus akzeptierten, aber die Paulus' Offenbarung, dass wir nicht nach dem Gesetz des Mose leben sollen, ablehnten.

Die radikale Lehre des Paulus wurde von aufrichtigen Bibelgläubigen als Ketzerei verworfen. Sie sagten, es handle sich um eine neue Wahrheit und daher um eine falsche Wahrheit, das heißt um Falschheit.

Wenn wir heute einen Dienst sehen, der außerhalb unseres gängigen bibeltreuen Bibelverständnisses liegt, gibt es einige, die extrem und hemmungslos reagieren, indem sie ihre grundlegende biblische Grundlage aufgeben. 


Ein gutes Beispiel sind die Menschen, die kichern und umkippen wollen und Universalisten geworden sind. Sie sagen, Gott sei so süß und liebevoll, dass er unmöglich jemanden zu ewiger Strafe verdammen könne.

Aber Vorsicht. Es gibt auch Christen, die ohne Alkohol etwas wie himmlische Betrunkenheit erleben, die
aber fest zu biblischer Wahrheit stehen.

Es gibt andere, die entgegengesetzt reagieren. Wenn sie seltsames oder ungewohntes Verhalten oder Lehren sehen, nehmen sie sofort an, dass es dämonisch ist.

Leichtgläubiges Akzeptieren jeder dramatischen Erscheinung ist gefährlich. Es ist gefährlich, anzunehmen, dass jede dramatische Manifestation von Gott kommt. Es ist jedoch auch gefährlich, anzunehmen, sie käme vom Feind.

Ein Urteil, das auf Annahmen beruht, ist überhaupt keine echte Unterscheidung, selbst wenn man seine Annahmen mit Bibelzitaten untermauert.

Bedenken wir diese Bibelgeschichten.

Der Prophet Hosea sagte, Gott habe ihm gesagt, er solle eine Prostituierte heiraten.

Das war sicherlich ein Verstoß gegen biblische Prinzipien. Das Volk Gottes ist sowohl im Alten als auch im Neuen Testament aufgerufen, sich von der innigen Gemeinschaft mit Sündern zu trennen.

Wenn ein Prediger heute dies täte, würde er dann nicht von einem Chor eifriger Bibelgläubiger verdammt werden?

Dies ist ein extremes Beispiel, das zeigt, wie gefährlich es ist, auf der Grundlage vorgefasster Annahmen voreilige Urteile zu fällen, selbst wenn sie durch detaillierte Bibelkenntnisse gestützt werden.

Wenn eifrige theologische Polizisten heute das Leben König Salomos studierten, würden sie dann seine Schriften als göttlich inspiriert akzeptieren?

Ich bin ziemlich sicher, viele würden es nicht tun. Was ist mit dem sinnlichen Hohelied? Wurde es vom Heiligen Geist inspiriert oder von Salomons bekannter extremer Begierde nach Frauen?

Natürlich akzeptieren wir es als Schrift, weil es in der Bibel steht, aber wie viele von uns wären damit einverstanden gewesen, es in die Bibel aufzunehmen, wenn wir beurteilen wollten, welche Texte als Wort Gottes akzeptiert werden sollten?

Was ist mit Simson?

Sicherlich waren seine übernatürlichen Taten Manifestationen der Hexerei! Er war ein Mann von bösem Charakter, ein Mann, der sich aus freien Stücken mit Prostituierten vergnügte, die Götzen anbeteten.


Hat Jesus nicht gesagt: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen." Welche Früchte der Rechtschaffenheit können wir im Leben Simsons sehen?

Aber die Bibel sagt uns, dass seine übernatürliche Kraft von Gott kam und dass Simson sein ganzes Leben lang durch die Kraft Gottes übernatürliche Taten vollbrachte.

Wie passt das in die Denkweise einiger theologischer Polizisten?


Donnerstag, 27. September 2018

Furcht und Vertrauen.

Die Furcht des Herrn schützt uns vor teuflischen Täuschungen.

Wer Jesus liebt, will mit der Esoterik nichts zu tun haben.

Aber wenn die Furcht zu sehr im Vordergrund steht, können wir auch echte Wunder von Gott missverstehen und ablehnen. 


Als Jesus in einem Sturm auf dem Wasser lief, haben die Jünger Ihn gesehen und dachten, Er wäre ein Gespenst.

Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.

Und als ihn die Jünger auf dem See gehen sahen, erschraken sie und sagten: »Es ist ein Gespenst!« und schrien vor Furcht.

Aber sofort redete Jesus mit ihnen und sagte: »Seid getrost, ich bin es; fürchtet euch nicht!«
  Mt 14,25-27 

 
Viele Christen heutzutage erleben selten Wunder, weil sie immer auf der Hut gegen falsche Wunder sind und nie oder selten etwas Wunderbares oder Außerordentliches von Gott erwarten.

Wenn wir eine gesunde Einstellung der Ehrfurcht haben, werden wir auch fürchten, den Herrn zu enttäuschen, indem wir seiner Wunder wirkenden Kraft nicht Freiraum geben.

Dann ging er von dort weg und kam in seine Vaterstadt; ...


Und als der Sabbat kam, fing er an, in der Synagoge zu lehren.
… und sie ärgerten sich an ihm.


Jesus aber sagte zu ihnen: »Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Vaterstadt, bei seinen Verwandten und in seinem Haus.« 


Und er konnte dort nicht eine einzige Machttat tun, außer dass er ein paar Kranken die Hände auflegte und sie heilte.
Er wunderte sich über ihren Unglauben. ...
Mk 6,1-6 NLB


Die Leute an anderen Orten waren mit Jesus und seiner Wunder wirkenden Kraft begeistert, aber in seinem Heimatdorf fand er Misstrauen und Unglauben.

So ist es auch heute. In der alten Christlichen Welt, in Europa, reagieren sehr viele Leute sehr skeptisch auf die Wunder wirkende Kraft des Heiligen Geistes, aber von ehemaligen Heidnischen Regionen, wie China, Afrika und Indonesien hören wir immer wieder von erstaunlichen Wundern.

Es gibt Christen, die voller Angst vor dämonischer Täuschung sind. Wenn jemand, zum Beispiel in Zungen redet, veranstalten sie ein Verhör, indem sie den angeblichen Dämonen in dem Christen befehlen, sich zu identifizieren.

Ich habe so etwas beobachtet. 


Der arme eingeschüchterte Christ ist in einer Art hypnotischer Situation gefangen. Er sagt so etwas wie: ``Ich bin Teufel A, B oder C`` oder ``Ich bin der Heilige Geist.`` usw.

So ein erbärmliches Vorgehen soll auf einem Bibeltext basiert sein, wo Jesus einen besessenen Mann befreite.

Als er aber Jesus von fern sah, lief er herbei, fiel vor ihm nieder
und schrie mit lauter Stimme: 


»Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, dass du mich nicht quälst!«

Denn er sagte zu ihm: »Fahre von dem Menschen aus, du unreiner Geist!«


Und er fragte ihn: »Was ist dein Name?« Er antwortete: »Legion ist mein Name, denn wir sind viele.« 
Mk 5,6-9
 

Es gibt keine andere Bibelstelle, wo Jesus oder ein Apostel Geistern befahl, sich zu identifizieren. 

  • Jesus wollte auch den Namen des Geistes nicht erfahren, weil Er unsicher war, ob der Mann eine Gabe von Gott hatte oder nicht.

Dieser Einstellung der Angst und des Verdacht soll unser Land von Esoterik und Zauberkraft schützen, aber dem ist nicht so.


Millionen Menschen in Europa haben einen Hunger nach Heilung und übernatürliche Realität, wie wir diese in der Bibel sehen, aber sie sehen diese Realität nicht in den meisten Gemeinden.
Wenn sie keine echt biblische Speise in der Kirche finden, suchen sie anderswo. Sie suchen Essen und sie finden Gift.

  • Ich bin sehr dankbar, dass ich erstaunliche Wunderheilungen erlebt haben. 

  • Ich wäre ohne Wunderheilungen chronisch deprimiert geblieben. 

  • Ich habe gesehen, wie mein Vater durch Gottes Wunderkraft erstaunlich lang lebte und erst mit 88 Jahren zum Glauben kam. 

Viele Leute werden nicht ohne körperliche Heilung zum Glauben kommen.

Will ich also alles in der charismatischen Bewegung befürworten? Keineswegs.

Es gibt manche Charismatiker, die Geistesgaben missbrauchen, um Kirchenmitglieder zu kontrollieren. 



  • Es gibt ein Paar unreife Charismatiker, die immer nur umkippen und kichern wollen.
  •  Auch in der Apostelgeschichte und in Korinther finden wir ein paar Beispiele, wo Petrus oder Paulus jemand zurechtweisen musste.

Aber die Apostel blieben trotzdem Positiv in Bezug auf Zeichen und Wunder.

Lassen wir das Kind mit dem Bade nicht ausschütten.