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Samstag, 6. Oktober 2018

Sollen wir Wunderheilungen Heute Erwarten?

Wenn du keine Heilung brauchst, ist die Frage der Wunderheilung vielleicht nur ein theologisches Thema. Leider ist in Europa die Lehre über dieses Thema oft sehr negativ. 

Jesus war bezüglich Wunderheilungen immer positiv.

In den vier Evangelien suchten sehr viele Menschen Heilungen und Jesus hat keinen zurückgewiesen.


Jesus forderte den Kranken immer wieder auf, eine Wunderheilung einfach zu erwarten.

Eine negative Erwartung bedeutete einfach Unglauben, und das hat Jesus nie befürwortet.


In Johannes Kapitel 5 kommt Jesus zu einem Teich in Jerusalem. Neben dem Teich lagen allerlei kranke und behinderte Menschen.

Denn ein Engel kam zu gewissen Zeiten in den Teich herab und bewegte das Wasser. 

Wer nun nach der Bewegung des Wassers zuerst hineinstieg, der wurde gesund, an welcher Krankheit er auch litt. Joh 5,4

Jesus sah einen Mann, der 38 Jahre lang vergebens auf seine Heilung gewartet hatte.

Jesus ging zu ihm und stellte ihm eine herausfordernde Frage?

Willst du Gesund werden?

Der Mann antwortete nicht direkt, sondern beschwerte sich, dass er niemand hatte, ihn in den Teich zu bringen.

Bist du vielleicht in einer Gemeinde, wo du keine Heilungen siehst?


Willst du einen Gottesdienst besuchen, wo Wunderheilungen wirklich stattfinden?

Jesus versteht dein Leiden und deinen Frust. Er will dich trotzdem heilen.

Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!

Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat.

Joh 5,8-9 EIN


Mary Hasz ist eine Frau in Amerika, die schrecklich gelähmt war. Ihr Mann ließ einen Swimmingpool in ihrem Haus bauen lassen. Er wollte ihre Betreuung durch Wassertherapie fördern.

Bevor sie in den Pool eintauchte, las sie Johannes Kapitel 5.

Nachdem ich diese Verse gelesen hatte, hörte ich die unverkennbare sanfte Stimme des Heiligen Geistes in mir.

"Was denkst du über diese Geschichte?"


"Es ist schön", antwortete ich.

"Du glaubst es nicht."
"Nun, ich habe noch nie von heilenden Engeln gehört. Ich habe noch nie eine Predigt über diese Passage gehört.
"Wenn der Mann nicht gesehen hätte, dass die Leute geheilt würden, wäre er woanders hingegangen."

In diesem Moment kam mir der glaube Gottes in das Herz!

EIN Samen der Hoffnung wurde in mir gepflanzt. Ich fing an, wieder zu glauben, dass Gott ein Gott der Wunder ist und dass es Engel gibt, die Heilung dienen.


Ich zeigte auf meinen Pool und sagte: "Heiliger Geist, ich habe Wasser! Bitte schickt ein paar Johannes 5 Engel in meinen Swimmingpool! "

An diesem Tag öffnete ich mein Herz für den Glauben, dass mein Wunder möglich war.


Hasz, Mary Stewart. Die Heilungsreise: Gespräche mit Heiligem Geist zum Durchbruch (s. 13). Kindle Edition.


Der Glaube, der Wunder wirkt, ist kein Gefühl, sondern eine Gabe Gottes. Du hast mehr Glauben als du denkst. Dein Glauben ist ein Geschenk Gottes, aber du musst die Gabe auspacken und aktivieren.

Die Kraft des Glaubens kommt von Gott selbst, der allmächtig ist, aber dein Glauben braucht Treibstoff.


Was für Treibstoff? Gottes Wort und Gebet. 


Aber ohne die Führung des Heiligen Geistes kannst du stundenlang die Bibellesen und immer wieder beten, aber vergebens.

Gott spricht durch sein Wort. Wenn du Heilung brauchst, verschwende deine Zeit nicht mit frommen Andachten über Leiden und Geduld.

Lies die Gute Nachricht über die Wunderheilungen in Matthäus, Markus, Lukas und Johannes und dann in der Apostelgeschichte.

Dann sprich mit Gott, ganz offen, wie Mary Hasz. 


Gott will dir helfen. 

Er will dich lehren und leiten, damit du die Heilung von Ihm empfangen kannst, die Heilung, die du brauchst und die Er dir geben will.

Donnerstag, 27. September 2018

Furcht und Vertrauen.

Die Furcht des Herrn schützt uns vor teuflischen Täuschungen.

Wer Jesus liebt, will mit der Esoterik nichts zu tun haben.

Aber wenn die Furcht zu sehr im Vordergrund steht, können wir auch echte Wunder von Gott missverstehen und ablehnen. 


Als Jesus in einem Sturm auf dem Wasser lief, haben die Jünger Ihn gesehen und dachten, Er wäre ein Gespenst.

Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem See.

Und als ihn die Jünger auf dem See gehen sahen, erschraken sie und sagten: »Es ist ein Gespenst!« und schrien vor Furcht.

Aber sofort redete Jesus mit ihnen und sagte: »Seid getrost, ich bin es; fürchtet euch nicht!«
  Mt 14,25-27 

 
Viele Christen heutzutage erleben selten Wunder, weil sie immer auf der Hut gegen falsche Wunder sind und nie oder selten etwas Wunderbares oder Außerordentliches von Gott erwarten.

Wenn wir eine gesunde Einstellung der Ehrfurcht haben, werden wir auch fürchten, den Herrn zu enttäuschen, indem wir seiner Wunder wirkenden Kraft nicht Freiraum geben.

Dann ging er von dort weg und kam in seine Vaterstadt; ...


Und als der Sabbat kam, fing er an, in der Synagoge zu lehren.
… und sie ärgerten sich an ihm.


Jesus aber sagte zu ihnen: »Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Vaterstadt, bei seinen Verwandten und in seinem Haus.« 


Und er konnte dort nicht eine einzige Machttat tun, außer dass er ein paar Kranken die Hände auflegte und sie heilte.
Er wunderte sich über ihren Unglauben. ...
Mk 6,1-6 NLB


Die Leute an anderen Orten waren mit Jesus und seiner Wunder wirkenden Kraft begeistert, aber in seinem Heimatdorf fand er Misstrauen und Unglauben.

So ist es auch heute. In der alten Christlichen Welt, in Europa, reagieren sehr viele Leute sehr skeptisch auf die Wunder wirkende Kraft des Heiligen Geistes, aber von ehemaligen Heidnischen Regionen, wie China, Afrika und Indonesien hören wir immer wieder von erstaunlichen Wundern.

Es gibt Christen, die voller Angst vor dämonischer Täuschung sind. Wenn jemand, zum Beispiel in Zungen redet, veranstalten sie ein Verhör, indem sie den angeblichen Dämonen in dem Christen befehlen, sich zu identifizieren.

Ich habe so etwas beobachtet. 


Der arme eingeschüchterte Christ ist in einer Art hypnotischer Situation gefangen. Er sagt so etwas wie: ``Ich bin Teufel A, B oder C`` oder ``Ich bin der Heilige Geist.`` usw.

So ein erbärmliches Vorgehen soll auf einem Bibeltext basiert sein, wo Jesus einen besessenen Mann befreite.

Als er aber Jesus von fern sah, lief er herbei, fiel vor ihm nieder
und schrie mit lauter Stimme: 


»Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, dass du mich nicht quälst!«

Denn er sagte zu ihm: »Fahre von dem Menschen aus, du unreiner Geist!«


Und er fragte ihn: »Was ist dein Name?« Er antwortete: »Legion ist mein Name, denn wir sind viele.« 
Mk 5,6-9
 

Es gibt keine andere Bibelstelle, wo Jesus oder ein Apostel Geistern befahl, sich zu identifizieren. 

  • Jesus wollte auch den Namen des Geistes nicht erfahren, weil Er unsicher war, ob der Mann eine Gabe von Gott hatte oder nicht.

Dieser Einstellung der Angst und des Verdacht soll unser Land von Esoterik und Zauberkraft schützen, aber dem ist nicht so.


Millionen Menschen in Europa haben einen Hunger nach Heilung und übernatürliche Realität, wie wir diese in der Bibel sehen, aber sie sehen diese Realität nicht in den meisten Gemeinden.
Wenn sie keine echt biblische Speise in der Kirche finden, suchen sie anderswo. Sie suchen Essen und sie finden Gift.

  • Ich bin sehr dankbar, dass ich erstaunliche Wunderheilungen erlebt haben. 

  • Ich wäre ohne Wunderheilungen chronisch deprimiert geblieben. 

  • Ich habe gesehen, wie mein Vater durch Gottes Wunderkraft erstaunlich lang lebte und erst mit 88 Jahren zum Glauben kam. 

Viele Leute werden nicht ohne körperliche Heilung zum Glauben kommen.

Will ich also alles in der charismatischen Bewegung befürworten? Keineswegs.

Es gibt manche Charismatiker, die Geistesgaben missbrauchen, um Kirchenmitglieder zu kontrollieren. 



  • Es gibt ein Paar unreife Charismatiker, die immer nur umkippen und kichern wollen.
  •  Auch in der Apostelgeschichte und in Korinther finden wir ein paar Beispiele, wo Petrus oder Paulus jemand zurechtweisen musste.

Aber die Apostel blieben trotzdem Positiv in Bezug auf Zeichen und Wunder.

Lassen wir das Kind mit dem Bade nicht ausschütten.