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Sonntag, 24. Dezember 2023

So viele einsame Leute

Ich kenne eine halb blinde Witwe in unserer Nachbarschaft. Christliche Nachbarn besuchen sie und helfen ihr ab und zu. Ein anderer Nachbar geht spazieren mit ihr.

Eine andere Nachbarin ist eine hochbetagte Witwe. Eine christliche Frau besucht sie und bleibt stundenlang, weil sie sehr einsam und deprimiert ist.

Überall um uns gibt es einsame Leute.

  • Viele saufen, weil sie einsam sind.

  • Andere sind pornosüchtig, weil sie einsam sind.

  • Manche besuchen Bordellen, weil sie einsam sind.

  • Andere werden korpulent, weil sie Trost im Essen suchen, aber andere Menschen schauen auf sie herab und sie werden dadurch noch einsamer.

  • Viele Männer und Frauen haben das Begehren nach Sex mit vielen Partnern, aber das befriedigt ihre Einsamkeit nicht.

Auch in der Kirche sind oft sehr einsame Christen. Manche Pastoren haben keine engen Freunde. 

Ein guter Pastor erzählte von einer Frau, die sehr aktiv in einer großen Gemeinde war. Sie sang im Chor.

Eines Tages ging sie nach Hause, nahm eine Pistole und erschoss sich. 

Es gibt so viele Ersätze für echte Gemeinschaft.

Es gibt durstige Leute in armen Ländern, die kein frisches Wasser haben. Sie trinken schmutziges Wasser und werden krank.

Wahrscheinlich siehst du manchmal eine muslimische Frau mit bedecktem Kopf. Wie denkst du?  

Viele Europäer reagieren sehr unfreundlich, weil wir von unfreundlichen Muslimen überschwemmt werden.

Aber Jesus liebt diese Frauen. Sie erleben oft Ablehnung von Europäern oder Mobbing von ihren Männern. Viele sind einsam. Sie brauchen Nächstenliebe.

Prostituierte sind selten allein, aber sie sind oft einsam. Sie brauchen echte Nächstenliebe.

Es gibt auch sehr reiche Leute, die mit einem Haufen Geld keine echte Freundschaft kaufen können.

Wenn du alle Mitmenschen mit Gottes Nächstenliebe betrachtest, wird Gott dir helfen, hier und da einen einsamen Menschen zu trösten.

In der Bibel waren Leprakranken sehr einsam. Sie durften keinen Kontakt zu Familien oder Freunden haben. Jesus berührte sie und heilte sie.

Jesus sagte, seine Jünger müssen einsamen Menschen mit Liebe helfen. Wer einem leidenden Menschen mit Gottes Liebe hilft, hilft Jesus selbst, weil Jesus solche Menschen liebt.

Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: ›Kommt, ihr seid von meinem Vater gesegnet, ihr sollt das Reich Gottes erben, das seit der Erschaffung der Welt auf euch wartet.

Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen.

Ich war nackt, und ihr habt mich gekleidet. Ich war krank, und ihr habt mich gepflegt. Ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.‹
Mt 25,34–36 NLB

Und der König wird ihnen entgegnen: ›Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!‹
Mt 25,40 NLB

Für viele Leute ist Weihnachten die einsamste Zeit im Jahr. Wie kannst du jemanden trösten?

Bist du selbst einsam und allein? Vielleicht kannst du andere einsame Leute finden, und irgendwo Gemeinschaft finden. Gott liebt dich.

Dienstag, 24. Januar 2023

Gott greift ein, dich zu retten

 Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit! Jesaja 41,10 SLT

Warum spricht Gott immer wieder in der Bibel von seiner Hand?

Manche Fachbücher erklären, dass Gottes Hand seine Kraft symbolisiert. Das ist wahr, aber wir müssen weiter suchen, um dieses Wort tiefer zu verstehen.

In der Bibel sehen wir immer wieder, dass Gott nicht ein ferner Gesetzgeber ist, sondern der persönliche Gott, der immer wieder in unser menschliches Leben eingreift. Gott spricht von seiner Hand, weil er handelt.

In 1. Mose lesen wir, dass die Welt durch das gesprochene Wort Gottes entstanden ist. Aber als Gott Adam und Eva schuf, hat Gott auf eine intime Weise gehandelt.

 Da bildete der HERR, Gott, den Menschen aus Staub vom Erdboden und hauchte in seine Nase Atem des Lebens; so wurde der Mensch eine lebende Seele. 1 Mose 2,7 ELB 2006

Da ließ der HERR, Gott, einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, sodass er einschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch;

und der HERR, Gott, baute die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau, und er brachte sie zum Menschen.
1 Mose 2,21–22 ELB 2006


Gott spricht von seiner Hand, weil er uns wissen lassen will, dass er immer wieder in unser Leben direkt eingreifen will. Manche fühlen sich dadurch eingeschüchtert. Die haben Angst vor einem Vater, der streng kontrolliert und oft prügelt.

Gott ist Liebe, aber Gott ist auch gerecht und wir müssen verstehen, dass Gott auch Strafe austeilt.

Gehe ich auch mitten durch Bedrängnis, du erhältst mich am Leben, dem Zorn meiner Feinde zum Trotz, du streckst deine Hand aus, und deine Rechte rettet mich.
Psalm 138,7 ZB

Gott greift ein, um seine treuen Kinder vor ihren Feinden zu retten. Gott hält seine und unsere Feinde im Zaum, und manchmal bestraft er sie.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16 ELB 2006

Jesus, der ewige Sohn Gottes, hatte seine Hände am Kreuz ausgestreckt. Seine Handgelenke waren durchbohrt, sodass der geliebte Sohn Gottes die Strafe für unsere Sünden auf sich nahm.

Wer glaubt und sein Leben Jesus anvertraut, hat Zugang zu Gottes rettende Gnade.

Gottes Hand hilft, rettet, heilt, segnet, tröstet, schützt und leitet.

Doch Jabez rief zum Gott Israels und sprach: Möchtest du mich segnen und mein Gebiet erweitern. 

Möchte deine Hand mit mir sein, dass du mich freimachst von Unheil und ich ohne Beschwerden bleibe. Und Gott erfüllte seine Bitte. 1. Chronik 4,10 EÜ

Mittwoch, 9. Juni 2021

Empfange Gottes Segen

Gott will dich trösten und er will auch, dass du auch ein Tröster sein sollst.
Leider versagen wir oft.

Es gibt Menschen, die jahrelang andere trösten, aber sie lernen nie, Trost zu empfangen. 

Es gibt viele Seelsorger, die Burnout leiden oder ihren eigenen Glauben verlieren.

Es gibt Therapeuten, die Menschen aus ihrer Verzweiflung retten, aber sie töten sich selbst.

Mein Vater war ein sehr guter Psychiater. Ich bin Christen begegnet, die für seine Hilfe sehr dankbar waren, aber zu Hause war mein Vater launisch und oft angespannt. Er konnte Christen helfen, obwohl er selbst kein Christ war und er hatte seine eigenen Probleme. Gott sei Dank bekehrte sich mein Vater nicht lange vor seinem Tode.

Es gibt Christen, die mit Psychiatrie oder Psychologie nichts zu tun haben wollen, aber als junger Mann wurde ich in einer engstirnigen Gemeinde drangsaliert, und ich bin sehr dankbar für die psychiatrische Betreuung, die ich danach brauchte. Ich weiß, dass ich kein Einzelfall bin.

Leider gibt es auch viele Christen, die anderen helfen, aber ihre eigenen emotionellen Bedürfnisse vernachlässigen.

Es gibt einen prophetischen Prediger in Deutschland, der wie viele anderen Christen für eine große Erweckung betet. Viele Christen werden ermutigt, weil wir so lange auf diese große Erweckung warten.

Dieser Prediger fragte Gott, warum diese Erweckung noch nicht gekommen ist. Gottes Antwort war erstaunlich.

Die lang ersehnte Erweckung ist noch nicht gekommen, weil so viele Christen nie gelernt haben, sich selbst zu lieben.

Wir beten für Gottes überschwänglichen Trost, durch die Ausgießung des Heiligen Geistes, aber wir haben nie gelernt, Gottes Trost zu empfangen.

Es gibt so viele Christen, welche die Pflicht ernst nehmen, Gott zu lieben und ihre Mitmenschen zu lieben. Sie beten Gott an und dienen ihren Mitmenschen, aber sie bleiben innerlich trocken.
 
Was ist deine Ausgangsbasis, deine Pflicht, Gott zu lieben und anderen zu dienen, oder Gottes Gnade und Liebe für dich selbst zu empfangen?

Darin besteht die Liebe — nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühneopfer für unsere Sünden.
1. Johannes 4,10 Schlachter 2000

So oft bekehren sich Christen und sie verstehen, dass ihre Erlösung die freie Gabe Gottes ist. Wir können unsere Errettung nicht verdienen, sondern nur Gottes Gnade empfangen.

Die Grundlage unserer Beziehung zu Gott besteht darin, Gottes Liebe zu empfangen, nicht nur in unserer Bekehrung, sondern so lange wir auf dieser Erde sind und dann in aller Ewigkeit.


Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott alles Trostes,

der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
2. Korinther 1,3–4 Schlachter 2000

Montag, 10. Mai 2021

Gottes Trost

 Glückselig sind die Trauernden, denn sie sollen getröstet werden! Matthäus 5,4 Schlachter 2000

Wer darf Trost von Gott erwarten?

Einigen Kommentaren zufolge gilt das nur für Menschen, die ihre Sünden bereuen und Buße tun wollen, oder für Christen, die in einer engen Beziehung zu Jesus wegen der Sünden in der Welt trauern.

Es ist zweifellos wahr, dass Gott uns vergibt und tröstet, wenn wir unsere Sünden hassen und Buße tun wollen.

Es ist auch wahr, dass Jesus über die Sünden in der Welt weint. Wenn wir in enger Gemeinschaft mit ihm weinen, erfahren wir den Trost seiner zärtlichen Liebe.

Aber dürfen wir Gottes Trost nur erwarten, wenn wir über Sünde trauern?

Wenn dein Kind oder deine Schwester stirbt, bist du glücklich? Nein. Du bist am Boden zerstört. Das hat mit Sünde nichts zu tun, aber Gott ist Liebe. Er liebt dich zutiefst und er will dich trösten.

Wenn dein geliebter Hund stirbt, glaubst du, dass deine Trauer für Gott nicht wichtig sei?

Ich schätze gute Bibelkommentaren. Ich bin seit Jahren ein begeisterter Student der Bibel.

Aber Vorsicht vor frommen Predigten, die sich mit einer engen religiösen Sichtweise auf die Sünde konzentrieren.

Diese religiöse Denkweise führt allzu oft zu einer kritischen Haltung im Umgang mit Nachbarn und Kollegen.

Mit einem engen Fokus auf Tugend und Sünde kann man unbewusst urteilend werden, wie die Pharisäer in der Bibel.

Diese Denkart führt auch oft zu liebloser Religiosität in Gemeinden und schmerzhaften Schuldkomplexen in Christen, die heilig sein wollen.

Unterdessen war eine Menschenmenge von Tausenden zusammengekommen, sodass sie einander auf die Füße traten. Da fing er an und sagte zuerst zu seinen Jüngern: »Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, der Heuchelei ist. Lk 12,1

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,3 Schlachter 2000


Egal aus welchem Grund du leidest, will Jesus dich trösten. Wenn du dich entscheidest, an seine Liebe zu glauben und Ihm zu vertrauen, wirst du seine tröstende Liebe erfahren.

Will ich damit behaupten, für Jesus ist deine Sünde kein Thema?

Gott behüte! Jesus starb, um die Strafe für unsere Sünde auf sich zu nehmen. 

Jesus fühlt deinen Schmerz; Er liebt dich unabdingbar, so wie du bist, aber Er möchte dir deine Sünden nicht nur vollständig vergeben, sondern sie auch beseitigen.

Er möchte dir helfen, ein ganz neues Leben zu leben und seine liebevolle Freundschaft zu genießen.

 

Donnerstag, 6. Mai 2021

Gottes einsame Wege

Gottes Wege können einsam sein.

Jesus war ein liebevoller Sohn und Bruder in seiner Familie, aber er wurde selbst von seiner Familie missverstanden. Zwei seiner Brüder wurden Apostel. Jakobus und Judas schrieben Briefe im Neuen Testament, aber beide wurden erst nach der Auferstehung gläubig.

 Im Alten Testament mussten Abraham und Sarah ihre Heimat und ihre Familie hinter sich lassen, um Gottes Segen zu bekommen.

Josef wurde von seinen Brüdern gehasst. Sie verkauften ihn an Menschenhändler. Er war 13 Jahre lang im Gefängnis, bis Gott ihn als Prophet aufrichtete, und er wurde Gouverneur von Ägypten.

Als der Engel Gabriel Maria besuchte, kam er mit der Botschaft, dass sie erwählt war, die Mutter von Jesus zu sein. Nur Maria wusste davon. Sie musste selbst entscheiden, ohne Rat von ihrer Familie zu suchen.

Selbst Josef wusste nichts davon, bis sie schon schwanger war. Erst dann sah Josef einen Engel in einem Traum, indem er lernte, dass Marias Kind der Sohn Gottes war.

Wenn du viel Einsamkeit erlebt hast, musst du nicht denken, dass Gott dich nicht liebt.

Einmal habe ich gebetet und wollte von Gott hören. Der Heilige Geist zeigte mir, dass er mich auf dunkle Wege geführt hatte. 

Durch meine schwierigen Erfahrungen konnte ich einsame und leidende Menschen verstehen und vielen Menschen helfen.

Ich erlebte oft Finsternis. Die Menschen, die dringend Hilfe brauchen, sind nicht auf sonnigen Wiesen zu finden, sondern in der Finsternis.


Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir. Denn der HERR hat mich gesalbt, um den Elenden frohe Botschaft zu bringen,

er hat mich gesandt, um die zu heilen, die gebrochenen Herzens sind, um Freilassung auszurufen für die Gefangenen und Befreiung für die Gefesselten,
Jesaja 61,1 ZB 2007

Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.
Psalm 23,3–4 Schlachter 2000

Dienstag, 27. April 2021

Gott sorgt für Dich

 Vielleicht fühlst du dich verwundet und zerrissen. Manchmal weißt du nicht genau, warum du dich niedergeschlagen fühlst, aber es gibt jemanden, der sieht und weiß, und er ist für dich, nicht gegen dich.

Eine der beliebtesten Passagen in der Bibel ist der Hirtenpsalm von David.

Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.

Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Ps 23,1–3 SLT


Wie oft sind deine Gefühle zerrissen und verwirrt und du verstehst nicht genau, warum. Aber Gott versteht es, und er möchte die Wunden in deinem Herzen heilen.

Er möchte dich auf den Weg führen, der für dich am besten ist, aber wenn du dich verwirrt fühlst und in einem Nebel der Entmutigung umherirrst, kannst du nicht klar erkennen, welchen Weg du gehen sollst.

Wenn du benebelt bist, kannst du das Licht nicht sehen. Wie kannst du wissen, welchen Weg du gehen sollst, wenn du nicht klar sehen kannst?


Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Psalm 23,4 SLT

Die Hirten im Nahen Osten hatten einen Stock oder eine Keule, um wilde Tiere abzuwehren, und einen Stab, um Schafe aufzuheben, die feststeckten und nicht von selbst aufstehen konnten.

Wenn du den Weg nicht sehen kannst, vertraue auf den guten Hirten deiner Seele.

Gott sandte seinen ewigen Sohn, um der gute Hirte für deine Seele zu sein.


Bevor er ein König und ein Prophet wurde, war David selbst ein Hirte. Er war ein bescheidener Landarbeiter, aber er kannte Gott als seinen Hirten.

"Der HERR ist mein Hirte."

Als Jesus zu den Juden predigte, sagte er kühn, dass er der gute Hirte, der Herr und Gott Davids sei.

Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und bin den Meinen bekannt,

gleichwie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich lasse mein Leben für die Schafe.
Joh 10,14–15 SLT


Wenn du verwundet und aufgebracht bist und nicht klar sehen kannst, bitte Jesus, seinen heilenden Heiligen Geist in deine Wunden zu gießen.

Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Psalm 23,5 SLT

Wenn die Schafe Schnitte und Kratzer hatten, rieb der Hirte die Wunden mit linderndem Öl ein. 

Du kannst in der Gegenwart Gottes Ruhe finden. Bitte ihn, dein Haupt mit der heilenden und beruhigenden Gegenwart seines liebenden Geistes zu salben. Du kannst ihn einladen, sein Öl in deine Schnitte und Wunden zu gießen.

Wenn du Jesus dein Leben anvertraust, kannst du sicher sein, dass seine liebevolle Fürsorge und Barmherzigkeit dir nie genommen wird.


Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar. Psalm 23,6 SLT

Donnerstag, 15. April 2021

Gott wird dich völlig restaurieren.

 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Offenbarung 21,4–5

Ich sah ihr Gesicht, und sie war nicht mehr schön, aber ich liebte sie immer noch. Ihr Trauma konnte ich in ihrem Gesicht lesen, und meine Tränen konnte ich nicht zurückhalten. Liebe ist viel stärker als die Schönheit der Jugend.

Aber trotz viel Leid und Einsamkeit konnte sie nicht anders, als Jesus zu lieben. Sie wartet auf ihr neues Leben in einer besseren Welt.

In Gottes neuer Welt werden die Krüppel springen und tanzen.

  • Die Blinden werden schöne Bilder malen.

  • Die Tauben werden schöne Instrumente spielen.

  • Von Kummer und Krankheit entstellte Gesichter werden wieder jung und schön sein.


„Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!“

Ich sehe ihr Gesicht, und ich weine, aber ich muss auch schreiben.  

Egal wie dein Leben schiefgegangen sei, sieht Jesus in dir sein geliebtes Kind. 

Er sieht deinen Kummer und Er weint, aber er sieht auch die Schönheit, die Er im Himmel wiederherstellen wird, und Er lächelt mit einer unvorstellbaren Zärtlichkeit.

Montag, 12. April 2021

Trost in Einsamkeit

Was tröstet dich in deiner Einsamkeit?

  • Hast du einen Freund, den du anrufen kannst?

  • Hast du ein Buch, das dein Herz berührt?

  • Kennst du ein Weihnachtslied, das du mit ein bisschen Freude singen kannst?

Bist du von Angst und Bitterkeit angegriffen? Gib bitte nicht nach!

Vielleicht hast du einen Nachbar, der auch einsam ist. Kannst du eine Torte für ihn backen?

Auch Jesus war einsam auf dieser Erde. Er hat Trost in den Psalmen gefunden.

Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig! Denn bei dir birgt sich meine Seele, und ich nehme Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel, bis das Verderben vorübergezogen ist.

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache hinausführt.


Er wird mir vom Himmel Rettung senden, wird den zum Hohn machen, der gegen mich wütet. (Sela.) Gott wird seine Gnade und Wahrheit senden. Psalm 57,2–4 SLT

Jesus war schon vor der Schöpfung in der Liebe des Vaters im Himmel völlig zufrieden, aber er kam zu uns hier, um dich zu trösten. 

Hier auf Erden war er manchmal sehr einsam. Er hat sich der Einsamkeit ausgesetzt, um dich in deiner Einsamkeit zu trösten.

Als Jesus am Kreuz hing, hat er ein seiner Verzweiflung gebetet.

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
… Psalm 22,2 SLT

Aber am Ende hat er dem Vater gesagt:

Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er.
Lukas 23,46 ELB

Das ist ein gutes Gebet, wenn du im Sterben liegst, aber du kannst es auch beten, wenn du nicht mehr leben willst. Gott hat Jesus von den Toten auferweckt. Er möchte dich von deiner Depression auferwecken.

Du kannst deinen Geist jetzt in Gottes liebende Hände übergeben. Er liebt dich.

Wenn Gott dich aus der Grube der Verzweiflung herausholt, wirst du wissen, wie du andere trösten kannst.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er ist ein Vater von unendlichem Erbarmen und ein Gott voller Trost.

In allem Druck, unter dem wir stehen, ermutigt er uns, damit wir unsererseits die ermutigen können, die irgendwie bedrückt werden. 

Weil Gott uns getröstet und ermutigt hat, können wir andere trösten und ermutigen. 2. Korinther 1,3–4 NeÜ 

Du kannst deinen Geist jetzt in Gottes Hände übergeben. Er liebt dich.

Sonntag, 11. April 2021

Opfer brauchen Befreiung

 Die Hebräer waren 400 Jahre lang Sklaven in Ägypten. Es wurde immer schlimmer. Endlich wurden ihre männlichen Babys von den Ägyptern geschlachtet. Ihr Schicksal war unerträglich.

Wir könnten an die Flüchtlinge denken, die alles opfern, um die Qual der Tyrannei in Nordkorea zu entkommen, noch viel schlimmer als in der alten DDR.

Als ich in 1972 in Australien studierte ich Psychologie in der Uni. Ich habe gelesen, dass nicht wenige Zuwanderer aus Osteuropa nach dem Krieg psychiatrische Störungen hatten, besonders Paranoia, das heißt Verfolgungswahn.

Wenn man ständig bedroht fühlt, kann man Angst so verinnerlichen, dass man Bedrohungen sieht, wo keine Bedrohung ist.

Panische Angst kann zur Gewohnheit werden. Mit dieser extremen Angst kommen dann Verzweiflung, Depression, Wut und Hass.

Verfolgte Sklaven und Gefangene haben immer Angst vor Verrat, weil das ihrer Lebenserfahrung entspricht.

Zwangsprostituierten haben manchmal die Gelegenheit, sich bei der Polizei zu melden, aber sie wissen nicht, ob ein Polizist vertrauenswürdig sei oder vielleicht in der dreckigen Masche verwickelt.

Wir lesen in der letzten Zeit von Kindern, die in Kirchen oder religiösen Schulen sexuell missbraucht wurden. Wem können diese Kinder vertrauen? Wer würde sie glauben?

Ich kenne eine christliche Frau, die von ihrem ichbezogenen Ehemann grausam kontrolliert wurde. Zu Hause war er arrogant und gebieterisch, aber in der Gemeinde war er ein strahlender Christ. Wenn sie ihren Mann verließ, wurde sie als die Schuldige verurteilt.

Wenn Menschen gebrochen sind, brauchen sie nicht nur einen Befreier, der sie aus Gefangenschaft rettet. Sie brauchen auch Wunderheilung für ihr gebrochenes Herz.

In der Geschichte von Mose in 2. Mose, sehen wir, wie Gott die Hebräer durch dramatische Wunder befreit hat. Gott hat die Ägypter mit zehn schrecklichen Plagen bestraft, aber die Hebräer wohnten in einer anderen Region, in Goschen, und sie wurden geschont.

Dann waren zwei Millionen Hebräer am Ufer des Roten Meers in einem Hinterhalt gefangen. Der Pharao mit seiner Armee jagten ihnen nach. Ohne ein Wunder wären sie so gut wie tot.

Es gibt Christen heute, die behaupten, Gott hat Wunder nur für Bibelzeiten bestimmt, aber nicht mehr, als ob Wunder ein Sonderangebot für damals war.

Diese religiöse Idee ist einfach grausam, Gotteslästerung. Gott ist Liebe. Er verändert sich nicht.

Du brauchst kein Wunder bis du ein Wunder brauchst.

Es gibt heute so viele gebrochenen und versklavten Menschen.


Ich kenne christliche Frauen, die Bordellen besuchen. In einem Jahr haben sie vier Zwangsprostituierten entdeckt und befreit.

Befreiung von Sklaverei ist absolut notwendig, aber das ist nicht genug. Sie brauchen Jesus als ihren ewigen Befreier zu finden. Wer nicht durch Glauben in den Himmel kommt, ist ewig verloren, egal ob man in einem Bordell oder in einem Palast lebte.

Aber es gibt so viele Christen, die Jesus nur einigermaßen kennen. Sie glauben, dass ihre Sünden vergeben sind und sie hoffen nach dem Tod im Himmel zu sein.

Aber in der Bibel sehen wir Jesus als den Heiler und Befreier, der gebrochene Menschen völlig verwandelt hat.

Vielleicht bist du von Missbrauch befreit worden, aber die Nachwirkungen des Traumas sind immer noch eine Qual.

Er heilt alle, deren Herz zerrissen ist, und verbindet ihre Wunden.
Psalm 147,3 GN

Es ist nicht genug, Menschen aus der Sünde zu retten. 

Sie brauchen Fürsorge und Heilung für die Nachwirkungen der Sünde, von ihren eigenen Sünden und von den Sünden von anderen, die sie zugrunde gerichtet haben.



Montag, 9. November 2020

Fürchte dich nicht.

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jes 41,10 

In der Bibel sagt Gott uns immer wieder: „Fürchte dich nicht.“ Manchmal will Gott uns trösten, weil unsere Angst völlig grundlos ist. 

Die Jünger ruderten heftig gegen Wind und Wellen. 

Das Boot war noch weit draußen auf dem See ... 

In den frühen Morgenstunden kam Jesus auf dem Wasser zu ihnen.
Als die Jünger ihn sahen, schrien sie vor Entsetzen, denn sie hielten ihn für ein Gespenst. 

Aber Jesus sprach sie sofort an: »Habt keine Angst! Ich bin es doch, fürchtet euch nicht!« Mt 14:24-27 HfA 

Als Gabriel Maria begrüßte, erschrak sie, aber der Erzengel beruhigte sie. 

Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Lk 1,30 

Christliche brauchen keine Angst vor himmlischen Heimsuchungen zu haben. 

Andererseits gibt es Umständen, wo wir wirklich bedroht sind, aber Jesus heißt uns trotzdem nicht zu fürchten. 

Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele
aber nicht töten können, sondern fürchtet euch vor dem, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle stürzen kann.
Mt 10,28 

Jesus warnt uns nicht vor grausamer Verfolgung nicht zu fürchten. Wir müssen bereit sein, für Jesus zu leiden und sterben. 

Die Welt verurteilte Jesus sehr grausam. Dasselbe kann auch uns zustoßen. 

Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Mt 5,10 EIN 

Gott ist Liebe 

Immer wieder finden wir in der Bibel zwei Aspekten der Liebe Gottes: Trost und Herausforderung. 

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Mt 4,18 

Was für ein Segen! Sie wurden von Jesus selbst eingeladen, seine voll zeitigen Gefährten zu sein. Sie sollten Vollmacht von Gott empfangen, mit Jesus Menschen zu retten! 

Aber es war auch eine heftige Herausforderung. Sie waren Fischer. Sie mussten ihren Familienbetrieb verlassen und Gott für ihre finanzielle Unterstützung vertrauen.

Jesus verspricht, uns zu versorgen. Das ist ein Trost und auch eine Herausforderung.

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Mt 6,11

Montag, 12. Oktober 2020

Trost in der Krise

 Wir sind in einer harten Probe, aber Gott will dich trösten.
 
Manche wollen von unseren Sünden sprechen. Man sagt, diese Plage sei wegen unserer Sünden gekommen, dass wir Buße tun müssen. 

Aber wir leiden. Viele sind plötzlich verarmt und vereinsamt. Wir sehen überall wie nie zuvor einen Hunger und Durst nach Liebe und echter Gemeinschaft.

Was sagt Gott dazu?

»Tröstet, ja, tröstet mein Volk«, spricht euer Gott. Jesaja 40,1

Gott hat diese Worte durch Jesaja den Propheten gegeben. Damals war die jüdische Nation in tiefer Sünde. Sie wurden von Babylon invadiert und viele Juden wurden verschleppt und mussten in Babylon als Gefangenen ein neues Leben anfangen.

Das war eine sehr harte Zeit. Manche älteren Leute in Deutschland können von harten Erlebnissen in der Nachkriegszeit und in der DDR erzählen.

In der Nachkriegszeit in Deutschland sprach man von der nationalen Schuld der Nazizeit. Als Jesaja von Gottes Trost und Heil schrieb, hatten die Juden schreckliche Sünden begangen.

Aber Gott sah, wie sein Volk leiden musste, und er sagte Jesaja, er sollte die Juden trösten.
In harten Zeiten brauchen wir Gottes Liebe und Trost. Sonst werden wir wie viele anderen in Panik und Verzweiflung geraten.

So viele um uns herum brauchen Hoffnung und Liebe. Wie können wir helfen?
Nur indem wir selbst Trost und Liebe von Gott empfangen.

Der Apostel Paulus hat viel gelitten. Er konnte nur weitermachen, weil er Gottes Hilfe und Trost immer wieder empfing.
Als Paulus in tiefer Bedrängnis war, schrieb er:

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,
der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.
2 Kor 1,3-4


Die Schwierigkeiten in dieser Zeit sollen wir nicht schönreden.
Auch Paulus hat nicht versucht, die Schwierigkeiten seines Lebens nicht zu beschwichtigen.

Wir werden ständig bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht; uns ist bange, aber wir verzagen nicht;
wir leiden Verfolgung, aber wir sind nicht verlassen; wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um;
2 Kor 4,8-9


Gott hat uns nie ein christliches Leben ohne Leiden und Schwierigkeiten, aber er hat uns versprochen, in unserer tiefen Not immer zu helfen.

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41,10

In Psalm 46 lesen wir von einer Welt, wo Kriege und Katastrophen normal werden. Wie beginnt der Psalm?

Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, der uns in Zeiten der Not hilft.
Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen,
wenn die Ozeane wüten und schäumen und durch ihre Wucht die Berge erzittern!
Psalmen 46,2-4


Wir haben eine Quelle der Hoffnung, welche die Menschen in der Welt um uns nicht sehen, und diese Hoffnung ist kein Märchen.

Es gibt eine andere Welt, wo es keine Krankheit gibt, keine Armut und keine Einsamkeit.

Gott sandte seinen Sohn von dieser besseren Welt, um uns von Krankheit, Einsamkeit und Verzweiflung zu retten.

Jesus hat deine Strafe und meine Strafe auf sich selbst genommen, damit der Vater im Himmel uns vergeben könnte.


Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzig geborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Joh 3,16

Brauchst du Gottes Vergebung?

Bitte Gott. Er will dir vergeben. Er will dir das ewige Leben schenken.


Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23

Samstag, 21. Dezember 2019

Jesus und die Weltreligionen.

Jesus und die Weltreligionen.
Nur in der Bibel findest du einen allmächtigen Gott, der dich vom Herzen liebt.

Wir haben die Liebe, die Gott für uns hat, erkannt und geglaubt: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1 Joh 4,16

Der Gott in dem Koran ist Schöpfer und Richter, aber in den islamischen Schriften findet man keinen Vater Gott.

So kümmert auch ihr euch nicht darum, was ihr essen und trinken werdet, und ängstigt euch nicht.
Denn um all das kümmern sich die Völker der Welt. Euer Vater weiß doch, dass ihr das braucht.
Lk 12,29-30  ZUR


Nur in der Bibel findest du einen allmächtigen Gott, der alle Menschen liebt.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er den einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Joh 3,16 ZUR

Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter;
Er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
1 Tim 2,3-4  EIN


Nur in der Bibel findest du einen allmächtigen Gott, der seine Feinde liebt.

Jesus aber betete: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Dann warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich. Lk 23,34 EIN

So hat Jesus gebetet, als er am Kreuz hing und am Sterben war.

Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, wie viel mehr werden wir gerettet werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind. Römer 5,10

Nur in der Bibel finden wir einen ewigen allmächtigen Vater Gott, der seinen ewigen Sohn opfert, um unsere Schulden zu bezahlen, damit wir durch Umkehr und Glauben ewiges himmlisches Leben haben können.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn. Römer 6,23

Montag, 18. November 2019

Wenn du nur wüsstest …

Wenn du nur wüsstest …

Wenn du nur wüsstest, welche mächtigen Werke durch deine ernsten Gebete freigesetzt werden!


Wir beten manchmal heftig und verzweifelt, aber dann hoffen wir, dass Gott vielleicht die Hälfte von unserer Sehnsucht erfüllen könnte.

Du denkst, du bist bloß ein kleingläubiger Christ, der wenig erwarten darf.

Es ist wahr, dass unser Unglaube, unsere Bitterkeit oder unser Groll gegen jemand, Gottes wunder wirkende Kraft im Wege stehen kann.

Aber wenn du aus Liebe und Fürsorge heftig für jemanden betest, darfst du wunderbare Hilfe von Gott erwarten.

Dem aber, der unermesslich weit mehr zu tun vermag als wir bitten oder verstehen, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, … Epheser 3,20

Wenn deine Gebete von Gottes Liebe bewegt sind, darfst du sicher sein, dass die mächtige Kraft des Heiligen Geistes dir zur Verfügung steht. Dieselbe Kraft wird dann in dem Leben deiner Freunde oder deiner Angehörigen freigesetzt.

Ich will nie vergessen, wie unser geliebter Pastor immer wieder mit Zuversicht über allerlei leidende Menschen Segen und Heilung proklamierte:
´´ Wir proklamieren Leben, Leben, Leben!´´

Wir haben in dieser Gemeinde so viele Wunder gesehen.

Eine Frau, die nur mit großer Schwierigkeit wegen Emphysem gehen konnte, wurde befreit und konnte eine Zeitlang später unbehindert umhergehen.

Ich war in einer Gemeinde in Heidelberg zu Besuch. Der Gastprediger proklamierte Heilungen. Jemand, der wegen Parkinson-Krankheit stets zitterte, zitterte auf der Stelle nicht mehr.

Mein Vater war mit siebzig Jahren nicht gläubig. Er hatte jahrelang 40 Zigaretten pro Tag geraucht  und ich erwartete, dass er wegen Emphysem nicht viele Jahre länger leben könnte.

Ich betete, er würde nicht vorzeitig sterben, sondern genug Zeit haben, seinen Weg zum rettenden Glauben finden.

Mit 88 Jahren hat er sein Leben Jesus übergeben und er starb mit 91 Jahren im Frieden.


Heute sehen wir so viele Menschen von Krebs und anderen Krankheiten geplagt, aber Beängstigung, Depression und Verzweiflung sind nicht weniger gefährlich.

Wir sehen oft, wie fanatische Terroristen sich in die Luft sprengen. Viele von uns werden dadurch eingeschüchtert.

Aber ganz normale Menschen unter uns bringen sich wegen Depression und Verzweiflung um. Manche Teenager werden im Internet drangsaliert und erniedrigt, bis sie Suizid begehen.

Deprimierte Menschen können oft denken, dass es ihren Angehörigen besser ergehen würde, wenn sie nicht mehr da sind, aber dem ist nicht so. Ich habe die Folgen von Suizid beobachtet. 


Die Angehörigen sind oft dauerhaft traumatisiert.
Manchmal führt ein Selbstmord in einer Familie zu einem zweiten oder einem dritten.

Wie können wir helfen?

Wenn das Leben hoffnungslos erscheint, gib nicht auf.
Ich kenne zwei christliche Frauen, die für junge Männer in ihrer Familie ernst beteten.

Ein junger Mann hatte gegen strenge Religion rebelliert und der andere war wegen Familienprobleme und Ablehnung verzweifelt. Der rebellische Junge kam in einem Autounfall ums Leben, aber seine Tante hatte einen Traum, indem sie für ihn in tiefer Fürbitte für seine Seele involviert war. Bald darauf hat sie mitbekommen, dass er in einem Unfall gestorben war, aber sie wusste in ihrem Herz, der Junge mit seinem letzten Atemzug um Gottes Rettung gefleht hatte.

Und jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.‹ Apg 2,21

Gott ist Liebe.

Die andere Frau betete inbrünstig für ihren erwachsenen Sohn, der Selbstmord beging. Ihr Herz war gebrochen, aber sie erhielt die Zusicherung vom Heiligen Geist, dass ihr Sohn in letzter Minute beim Sterben um Vergebung gebetet hatte.

Ich war mehrmals mit leidenden Menschen involviert, und musste heftig beten, dass sie nicht in Verzweiflung Selbstmord begehen würden. In solchen Situationen habe ich die Gabe des Sprachengebets ein wunderbares Hilfsmittel gefunden.

Paulus war ein tief ergebener Fürbitter.

Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen. Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt.

Und der Vater, der alle Herzen kennt, weiß, was der Geist sagt, denn der Geist bittet für die, die zu Gott gehören, wie es dem Willen Gottes entspricht. Römer 8,26-27

Es gibt Gebete, indem man nur seufzen oder weinen kann, und der Heilige Geist betet dann für uns.
Aber Paulus verwendete auch die Gabe des Sprachengebets sehr viel.

Ich danke Gott, dass ich mehr in Sprachen rede als ihr alle. 1. Kor 14,18

Sonntag, 30. September 2018

Auf der Suche nach dem Realen Jesus Christus

Stell dir vor, du wärst indischer Hindu und Jesus wäre dir völlig unbekannt.

Ich kenne so eine Inderin, die einen christlichen Gottesdienst besuchte. Sie bekam ein Neues Testament geschenkt und fing an jeden Abend zu lesen.

  • Was würdest du an ihrer Stelle finden? 

  • Was würdest du über Jesus lernen?

Er war Wunder wirkender Prediger, aber er wurde nie offiziell als Prophet oder Priester anerkannt. Er wurde nie ordiniert.

Sein Dienst erstaunte alle. Jede Menge Leute waren begeistert, aber die religiösen Leiter hassten ihn. 


Seine weisen Worte sprechen direkt zum Herzen des Lesers.

»Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.


 Denn mit welchem Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
Mt 7,1-2


So wie ihr von den Menschen behandelt werden wollt, so behandelt ihr sie auch ... Mt 7,12

Jesus war nicht standesbewusst. Für Ihn hatten Rang, Amt oder Stand keinen Stellenwert.

Aber ihr sollt euch nicht ›Rabbi‹ nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.

Und ihr sollt niemanden ›Vater‹ nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.
Mt 23,8-9


Er erwählte als Jünger keine Theologen oder Adeligen, sondern ganz durchschnittliche Menschen.


Er suchte kein Amt für sich. Er lehnte weltliche Beförderung konsequent ab.

Als Jesus nun merkte, dass sie kommen und ihn ergreifen wollten, um ihn zum König zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurück, er ganz allein. Joh 6,15

Ein Schwerpunkt seiner Lehre war Demut.

Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es in ihre Mitte

und sagte: »Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, dann werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Wer nun sich selbst erniedrigen wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich.
Mt 18,2-4


Seine eigene Lebensweise war auch immer bescheiden und demütig.

  • Jesus war der Sohn des Ewigen Gottes, aber er wurde in einer Scheune geboren.

  • Er wurde als König geboren aber er wurde Zimmermann.

  • Als Prediger diente er oft im Freien und er wurde nie ordiniert.

  • Er provozierte Verfolgung von den religiösen Leitern. 

Wie bezeichnete sich dieser demütige Prediger selbst?
Jetzt wird die Geschichte wirklich seltsam.

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.


Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Mt 11,28-29


Jesus ist ein demütiger Mann, der uns sagt, er ist demütig. So ein Widerspruch!

Er ist der demütige Mann, der allen Menschen kompletten Frieden geben will und auch geben kann!

Was sonst?

Jesus sagte zu ihm: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.


Wenn ihr mich erkannt hättet, dann hättet ihr auch meinen Vater erkannt. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.«
Joh 14,6-7


Was? Ich bin Gott? Niemand kommt zu Gott außer durch mich!

Denn wie der Vater die Toten auferweckt und sie lebendig macht, so macht auch der Sohn lebendig, die er will. Joh 5,21

Nur Gott kann Leben schenken.

Und dann?

Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt;


und wer lebt und an mich glaubt, der wird niemals mehr sterben. Glaubst du das?«
Joh 11,25-26


Dann hat er die Juden so provoziert, dass sie ihn hinrichten wollten.

Jesus sagte zu ihnen: »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Bevor Abraham war, bin ich.«
Da hoben sie Steine auf, um auf ihn zu werfen. 
Joh 8,58-59


``Ich bin`` war im Alten Testament der heilige Name Gottes.

Ein Mann, der behauptet, demütig zu sein, aber auch Gott selbst?

Er ist kein bloßer Lehrer. Entweder ist er verrückt oder er ist wirklich Gott.


Die junge indische Frau hat das alles im Neuen Testament mitbekommen aber nicht wirklich verstanden.

Eines Abends machte sie das Licht aus und wollte einschlafen.


Dann trat Jesus selbst in ihr Zimmer. Als sie Ihn sah, war sie auf der Stelle nicht mehr Hindu.


Hier ist der Link für die Geschichte.

Jesus Suchte sie Heim und sie War nicht mehr Hindu

Dienstag, 25. September 2018

Jesus Läßt dich nicht im Stich

Der himmlische Vater gab seinen Sohn für alle, weil Er alle Menschen retten will.

(Gott) will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 1 Tim 2,4 NLB

Warum kommen nicht alle Menschen zu Jesus?

Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen. Joh 6,37 HfA

Will Gott denn nur manche Menschen zu Jesus ziehen?

Keineswegs!

Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Joh 12,32 ELB6

Jesus wurde am Kreuz erhöht, um unsere Strafe zu leiden, weil wir den Gott, der uns total liebt, abgelehnt haben.

Jesus starb, aber Er blieb nicht tot.

Nach drei Tagen wurde Er von dem Heiligen Geist leibhaftig von dem Grab aufgerichtet.

40 Jahre lang lehrte und ermutigte Er seine Nachfolger und dann wurde Er wieder erhöht, indem er zum Himmel zurückkehrte.

Und es geschah, während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde hinaufgetragen in den Himmel. Lk 24,51 ELB6

Gott sehnt danach, alle seine verlorenen Kinder zu retten. Kein Mensch ist davon ausgeschlossen.

Ohne Jesus in deinem Leben bist du durch deine eigene freie Wahl von Gott getrennt, weil du dich entschieden hast, ohne die Liebe Gottes zu leben. Wir alle sind schiefgegangen, weil wir ohne Gott nicht gerecht leben können.

Ohne Gottes Vergebung hast du kein Recht, Gottes Sohn oder Tochter zu sein. Du bist verloren.

Gott ist der einzige Ursprung des Lebens, die einzig Quelle von allem, was gut ist.

Wenn du ohne Jesus stirbst, wirst du immer noch bewusst existieren, aber du wirst allein sein, ohne Gott, ohne menschliche Gemeinschaft, ohne Hoffnung.

Wenn du Gott noch nicht als deinen lieben Vater kennst, will Gott dich jetzt einladen, nach Hause zu kommen.

Übergib dein Leben jetzt in Jesus Händen. Er will dir vergeben. Er will dich versorgen. Er lässt dich nicht im Stich.

Gott sandte seinen Sohn in diese Welt, um alle Menschen mit sich selbst zu versöhnen, aber Jesus wurde abgelehnt und hingerichtet.

Heute ist es nicht anders.

Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; und die Welt erkannte ihn nicht.

Aber allen, die ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; Joh 1,10-12 NLB

Warum hat Gott das gemacht? Gott ist Liebe.

Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. 1 Joh 4,8 NLB

Gottes Absicht für seine Kinder ist, dass sie in einer guten Gemeinde Seine Liebe finden sollten, aber Leider ist Gottes Liebe nicht immer in einer Gemeinde zu finden.

Aber wenn du in einer Gemeinde Gottes Liebe nicht gefunden hast, bitte schreibe Gott nicht ab.


Gott liebt dich, auch wenn seine Gemeinde manchmal versagt.

Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstoßen. Joh 6,37 HfA

Wenn du durch ein Video in You Tube oder durch dieses Blog zum Glauben kommst, werden manche Gemeinden nicht verstehen, aber Gott lehnt dich nicht ab.

Wenn du ein isolierter Christ bist, hat Gott etwas Besseres für dich vor.

Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. 1 Mose 2,18 L17

Wenn du mit Jesus allein bist, ist Gott stolz auf dich, weil du trotz deiner Isolation ihm treu bleibst, aber weil er dich innig liebt, will er dir auch menschliche Gemeinschaft geben.



Bitte Gott, dir mit christliche Freundschaft zu segnen.

  • Echte Freundschaft ist wichtiger als die Ehe. Die Ehe kann ein Segen sein, oder eine Last.
  • Christliche Freundschaft ist wichtiger als Mitgliedschaft einer Kirche. Mitgliedschaft ohne Liebe ist einsam.

Man kann in manchen Gemeinden liebevolle Gemeinschaft finden, aber manche Kirchen können auch die Liebe ersticken.

Aber Jesus selbst bleibt trotz allem treu.


Wenn du Jesus liebst, steht Jesus immer zu dir. Wenn zwei oder drei Christen in freundlicher Gemeinschaft sind, dann ist Jesus auch da.

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.« Mt 18,20 NLB

  • Ich bete, du wirst die Liebe Gottes finden.
  • Ich bete, du wirst eine liebevolle Gemeinde oder einen guten Hauskreis finden.
  • Ich bete, du wirst irgendwie Gemeinschaft und Freundschaft finden.

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Ps 147,3 NLB

Freitag, 7. September 2018

Gott Sieht dein Leiden

Mose hatte tragisch versagt. Er war zugleich ägyptischer Prinz und der Sohn hebräischer Eltern

Er wollte seinen hohen Rang benutzen, um sein hart verfolgtes hebräisches Volk zu befreien. 

Er sah einen Ägypter, der einen hebräischen Sklave prügelte und er schlug den Ägypter tot. Als seine Tat bekannt wurde, musste er aus dem Lande fliehen.

Als Flüchtling in der Wüste hat er eine Frau und eine gute Familie gefunden. Er arbeitete 40 Jahre lang als Hirte in der Wüste. Mit 80 Jahren war seine Hoffnung entschwunden und er hatte offensichtlich keine Zukunft.

Aber Gott hatte immer noch einen Plan für sein Leben. Mose hatte aufgegeben aber Gott nicht.


Mose aber hütete die Schafe seines Schwiegervaters Jetro, des Priesters von Midian, und er trieb die Schafe hinter die Wüste und kam an den Berg Gottes, den Horeb.



Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er schaute, und sieh, der Dornbusch brannte im Feuer, und der Busch wurde doch nicht verzehrt.
2 Mose 3,1-2 NLB


Gott ruft die Versager und die Hoffnungslosen aber manche merken es nicht. Die Verzweiflung ist gefährlicher als Krebs. Aber Mose hatte der Verzweiflung nicht ganz nachgegeben.
Mose hatte immer noch ein offenes Herz.

Da sagte Mose: »Ich will hingehen und diese große Erscheinung besehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.«
2 Mose 3,3 NLB

Egal wie tief die Höhle in der du dich befindest, egal wie düster deine Aussicht erscheint, trotz allem will Gott dich ermutigen und einen Ausweg eröffnen.

Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief ihm Gott aus dem Dornbusch zu: »Mose, Mose!« Er antwortete: »Hier bin ich.« 2 Mose 3,4 NLB

Gott kennt dich beim Namen und er liebt dich. Gott ist kein harter Richter und er ist nicht stumm. Er will freundlich mit dir sprechen. Willst du hören?

Er sagte: »Tritt nicht herzu, zieh die Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliges Land 2 Mose 3,5 NLB

Gott sieht dich, wi
e du bist. Er sieht dein Versagen und dein Trauma. Er sieht deine Fehler und deine Schuld, aber er liebt dich trotzdem. Er will zu dir kommen und dich in seine heilige Gegenwart einladen.

Gott ist Licht. In seinem Licht kann die Finsternis in deinem Leben nicht bestehen. Er will dich davon befreien.

Und er sagte weiter: »Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.« Und Mose verhüllte sein Gesicht, denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. 2 Mose 3,6 NLB

Gott hat sich nie verändert. Er ist derselbe Gott, der die Hebräer aus Ägypten befreit hat und er will auch dich aus deiner Klemme holen.

Und der HERR sagte: »Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und habe ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt. 2 Mose 3,7 NLB

Gott sieht dein Leiden und hört, wenn du schreist, auch wenn du verzweifelt und ohne Glauben schreist.

Weil nun das Geschrei der Kinder Israel vor mich gekommen ist und ich auch ihre Bedrängnis gesehen habe, wie die Ägypter sie bedrängen,
so geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Kinder Israel, aus Ägypten führst.«
2 Mose 3,9-10 NLB

Wenn Gott deine Schuld tilgt und deine Verzweiflung abwendet, will er dir ein ganz neues Leben geben. 


Aber das ist nicht alles. Er will dich gebrauchen, andere leidenden Seelen zu befreien.
Aber Mose konnte nicht begreifen, wie so ein Versager diese große Berufung erfüllen könnte.

Mose sagte zu Gott: »Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und die Kinder Israel aus Ägypten führe?« 2 Mose 3,11 NLB

Wenn Gott dich befreit und dich beruft, zweifelst du auch, aber mit Gott ist auch das unmögliche möglich.

Auch für Mose war diese Herausforderung von Gott einfach zu viel.
Auch wir fragen oft, wie wir mit unmöglichen Aufgaben anfangen sollen.


Gott gab Mose eine praktische Antwort.


Der HERR sagte zu ihm: »Was hast du da in deiner Hand?« Er sagte: »Einen Stab2 Mose 4,2 NLB

Der Stab des Hirten sollte wie ein Blitzableiter sein, um Gottes erstaunliche Kraft freizusetzen.
Gott ruft dich jetzt.

Was ist in deiner Hand? Ein Smartphone? Ein Laptop? Ein Auto? Ein Haus? Eine Gitarre? Ein Bankkonto?

Du bist nicht Mose. Du bist du, aber Gott hat wunderbare Pläne auch für dich.