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Samstag, 9. November 2024

Gottes Ausweg in einer Chaotischen Welt

 Ohne Gott in unserem Leben werden wir von unserer fehlerhaften menschlichen Natur beherrscht. Gott ist überall um uns herum und kontrolliert jedes Atom und jedes Molekül, aber wir sind blind und taub für die Realität unseres allmächtigen, liebenden Schöpfers.

Wir sind wie ein Schiff auf dem Meer ohne verlässliche Karte oder Kompass, das nur durch Vermutungen navigiert.

Wir haben aus diesem Planeten ein solches Chaos gemacht. Wenn wir nicht so schlecht wären, bräuchten wir keine Polizei oder Armeen.

Wir haben den Planeten durch Umweltverschmutzung und Klimawandel an den Rand des Ruins gebracht. Politische Streitigkeiten machen es unmöglich, die Schäden zu beheben.

Aber wenn Gott wirklich die Kontrolle hat, warum lässt er dann zu, dass wir alles kaputt machen? 

Als Gott den ersten Mann und die erste Frau schuf, beauftragte er sie, über den Planeten zu herrschen.

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.

Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: »Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz. Herrscht über die Fische im Meer, die Vögel in der Luft und über alle Tiere auf der Erde.«
1. Mose 1,27–28 NLB

Mann und Frau sollten unter der liebevollen Führung Gottes über die Welt herrschen, aber als sie Gott misstrauten und ihm nicht gehorchten, begaben sie sich auf einen verhängnisvollen Weg der sturen Unabhängigkeit.

Wir kennen das bekannte Lied: „I Did it My Way“… („Ich habe es auf meine Weise gemacht“). Ohne Gott hat es nie funktioniert. Manche Menschen haben auf diese Weise Großes geleistet, aber am Ende sterben wir alle, und was passiert dann?

Gott liebt dich, und er möchte, dass du für immer mit ihm in seinem himmlischen Zuhause lebst.

Die Aussichten für diesen Planeten ohne Gott werden von Jahr zu Jahr schlechter, aber Gott liebt immer noch jeden Mann, jede Frau und jedes Kind.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Joh 3,16–17 NLB

Wenn du deine Unabhängigkeit aufgibst und dein Leben in Gottes Hände legst, wird Jesus dein Wegweiser und dein liebevoller Freund sein.

Freitag, 19. Januar 2024

Gott ist Liebe

 Gott hat uns aus Liebe und zur Liebe geschaffen. Wenn wir alle so lieben würden, wie Gott es will, wäre niemand einsam.

Aber auch wenn du liebst und voller Liebe bist, wirst du manchmal unter der Lieblosigkeit deiner Mitmenschen leiden.

Jesus selbst war ein Opfer der Ablehnung, als er am Kreuz total ungerecht hingerichtet wurde. 

Aber Jesus musste sein Leben lang Missverständnisse und Ablehnung ertragen.

Jesus lehrte, dass wir alle lieben müssen, auch unsere Feinde, auch unsere Freunde, wenn sie uns missverstehen oder sogar verraten, und Jesus hat selbst immer so geliebt. 

Jesus ist unser Vorbild.

Wir alle sind in einem Lernprozess, ein Leben in Liebe zu führen.

Gott ist Liebe. Er hat dich geschaffen, in Liebe zu leben. Wenn wir nicht in Gottes Liebe leben, funktionieren wir nicht richtig. Unsere Gedanken, Gefühle und körperliche Gesundheit können nicht optimal sein.

Wenn du ein F1-Auto fährst und nur mit Benzin schlechter Qualität auftankst, wird dein Rennwagen nicht richtig funktionieren.

Du bist dazu bestimmt, zu lieben, und die Liebe muss auch der Brennstoff deines Lebens sein.

Gott ist selbst Liebe. Wenn wir mit Gott verbunden sind, fließt Gottes Liebe in und durch uns wie ein Bach lebendigen Wassers, der nie versiegt.

Am letzten Tag, dem Höhepunkt des Festes, stellte Jesus sich hin und rief der Menge zu: »Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken!

Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen, wie es in der Schrift heißt.«

Mit dem »lebendigen Wasser« meinte er den Geist, der jedem zuteilwerden sollte, der an ihn glaubte. Aber der Geist war noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.
Joh 7,37–39 NLB

Wenn du dein Leben Jesus anvertraust, hast du immer Zugang zu der Quelle des Lebens.

Aber es funktioniert nicht automatisch.

  • Wie reagierst du, wenn dein Chef dich schikaniert?

  • Was denkst du, wenn du Nachrichten hörst, dass Terroristen viele Geiseln nehmen und wahrscheinlich foltern? 

    Jesus hat uns befohlen, unsere Feinde zu lieben. Wie reagierte Jesus selbst, als er am Kreuz langsam starb?

    Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie teilten aber sein Gewand und warfen das Los darüber. Lk 23,34 SLT

    Vielleicht bist du entsetzt über eine politische Partei und ihre Politik. Wie reagierst du in deinem Geist? Wie Jesus am Kreuz? Ich oft nicht, aber wir sind in einem Lernprozess.

Donnerstag, 10. März 2022

Mitleid für die Ukraine. Wir leiden mit.

Die Grausamkeit gegen die Ukrainer ist scheußlich. Ich bete vom Herzen für die Ukrainer, aber ich vergesse nicht, dass ich auch für die Russen beten muss. Viele Russen stehen auch zu der Ukraine.

Im Zweiten Weltkrieg waren auch in Deutschland Helden zu finden. Wir werden Dietrich Bonhoeffer nie vergessen. Es gibt auch wunderbare Menschen in Russland.

Gott liebt die Russen nicht weniger als die Ukrainer. Jesus starb am Kreuz auch für Stalin und Putin, aber wir alle haben einen freien Willen. 

Jesus befahl uns, unsere Feinde zu lieben. Wenn wir vom Herzen beten, werden auch manche sehr böse Menschen umkehren und glauben.

Mein Herz ist so schwer. Wie kann ich Trost und Hoffnung finden?

Ich denke an Jesus, der die Leiden dieser Welt auf sich selbst am Kreuz nahm. Jesus ist auferstanden. Er lebt und er liebt immer noch wie immer. 

Jesus leidet mit den Ukrainern und mit den naiven jungen russischen Soldaten, die von Putin betrogen wurden und Blumen erwarteten.

Jetzt werden ukrainische Krankenhäuser absichtlich zertrümmert.

Stalin ließ 20 Millionen ukrainische Bauern verhungern. Die gleichen bösen Geister sind jetzt mit ähnlichen Absichten am Werk.

Bete ich für die Ukraine vergeblich?
Gott behüte!

Im Zweiten Weltkrieg haben viele Christen für die Juden gebetet. Trotzdem wurden 6 Millionen Juden ermordet. Waren diese Gebete vergeblich? Nein. 

Wir können viele Berichte finden, wie viele Juden gerettet wurden. Die heldenhafte Rettungsaktion von Oskar Schindler ist nur ein Beispiel.

Wenn wir beten, wenn wir Geld spenden, wenn wir Flüchtlingen helfen, lieben wir unsere leidenden Mitmenschen. Wir sind dann wie Gottes Hände auf der Erde.

Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: ›Kommt, ihr seid von meinem Vater gesegnet, ihr sollt das Reich Gottes erben, das seit der Erschaffung der Welt auf euch wartet.

Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr habt mich in euer Haus eingeladen.
Matthäus 25,34–35 NLB


Wenn wir nicht an der Front kämpfen können, können wir beten. Wenn wir vom Herzen beten, wird Gott erhören und Opfer retten.

Dienstag, 14. Dezember 2021

Gott Denkt an Dich.

 Festgefahren? Drehen sich deine Gedanken im Kreis? Deine wiederholten Gebete der Beichte ändern nichts. Hast du Gott gefragt, was er darüber denkt?

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11 SLT

Gott denkt jede Minute an dich. Gott ist der Schöpfer und Urheber aller Dinge. Seine Gedanken beherrschen das Universum, aber er ist von all dem nicht überfordert. Er denkt immer noch jede Minute an dich.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16 SLT


Vielleicht bist du mit diesem Vers schon vertraut. Du weißt, dass Gott alle Menschen liebt, aber in Gottes Herz bist du nicht bloß ein Exemplar der Menschheit. Du bist du. Gott liebt dich.

Hast du schon dein Leben Jesus anvertraut? Vielleicht betrachtest du dich immer noch als einen unwürdigen Sünder, der Gottes Gnade von Ferne suchst, aber Gott denkt anders. Jesus hing splitternackt am Kreuz. Er ertrug die Scham, um deine Scham abzuschaffen.

Vielleicht hast du noch nicht dein Leben in Gottes Händen übergeben. Du bist in Gottes Augen immer noch ein Sünder, aber trotzdem innig geliebt. Gott denkt an dich mit Liebe. Er will dich adoptieren und als sein eigenes Kind lieben.

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.
Matthäus 11,28 NLB

Festgefahren? Drehen sich deine Gedanken im Kreis? Deine wiederholten Gebete der Beichte ändern nichts. Hast du Gott gefragt, was er darüber denkt?


Gott will dir seine Gedanken mitteilen.

Wenn ihr dann zu mir rufen werdet, will ich euch antworten; wenn ihr zu mir betet, will ich euch erhören.

Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt,
Jeremia 29,12–13 NLB

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jeremia 33,3 SLT

Montag, 26. April 2021

Harte Proben

 Für Jesus was das Kreuz der allerschrecklichste Alptraum. An dem Abend seiner Verhaftung, nach dem Abendmahl, wurde Er von Grauen überwältigt.

»Abba, Vater«, sagte er, »dir ist alles möglich. Lass diesen Leidenskelch an mir vorübergehen. Doch dein Wille geschehe, nicht meiner.« Markus 14,36

Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.

Und er war in ringendem Kampf und betete inbrünstiger; sein Schweiß wurde aber wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.
Lukas 22,43–44 SLT


Das Kreuz war eine unerträgliche Qual, aber es war der Weg, den Jesus gehen musste, um uns zu erlösen.

Die Qual am Kreuz war Gottes Plan vor der Gründung der Welt, damit Gottes ewiger Sohn die Strafe für unsere Sünden auf sich nehmen würde. Er liebt dich.

Ich danke Jesus.

Aber nicht nur Jesus musste leiden, um Gottes Gnade weiterzugeben. Der Teufel will das Weitergeben von Gottes Gnade nicht ohne grausamen Widerstand zulassen.

Paulus wurde schrecklich verfolgt.

Von den Juden habe ich fünfmal 40 Schläge weniger einen empfangen;

dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht.
2. Korinther 11,24–25 SLT

Auch heute werden jedes Jahr zig Tausend Christen ermordet und noch mehr werden in Gefängnissen gequält.

Bist du jetzt bedroht? Das Kreuz war für Jesus die undenkbare Qual, aber es war der Weg zu Gottes Himmel, nicht nur für sich selbst, sondern von unzählig viele Menschen, auch für dich und mich.

Vor etwa zwei Jahren hatte ich eine Krebsdiagnose. Ich hatte vorher gebetet, dass in der Biopsie kein Krebs erscheinen würde, aber Gott erlaubte den Krebs, damit ich ein Zeugnis haben sollte.

Ich musste zwei Jahre auf einen MRT-Scan warten, der keinen Tumor zeigte. Ich hatte inzwischen viele Blut-Teste, aber keine Strahlentherapie.

Das war eine harte Probe, aber mein Zeugnis hat nicht nur meinen Glauben wachsen lassen, sondern es war eine starke Ermutigung für meine Familie und Freunde.

Ohne harte Proben kommen wir nicht weit voran. Wie wäre David ohne Goliath ein großer König und Prophet geworden?

Für Daniel war die Löwengrube kein Stolperstein, sondern ein Trittstein, durch den er gerechtfertigt wurde. Die Löwengrube war nicht seine Niederlage, sondern sein Sieg.

Dietrich Bonhoeffer ist ein Vorbild für die deutsche Nation und für Christen in aller Welt. Er wurde von den Nazis kurz vor dem Kriegsende ermordet. Ohne Adolf Hitler wäre sein Einfluss nie so groß geworden.

Ich liebe Zeugnisse von Wunderheilungen und Nahtoderfahrungen, aber alle diese Menschen mussten zuerst Krankheit oder Tod erleben, um von Jesus und seine Herrlichkeit zeugen zu können.

Meine Brüder, achtet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet,

da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt.

Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts mangelt.
Jakobus 1,2–4 SLT

Freitag, 2. April 2021

Jesus verzichtete auf seine Unsterblichkeit

Warum ist Jesus vor 2000 Jahren gestorben?
Er musste nicht sterben. Weil er Gottes Ewiger Sohn war, war er unsterblich.

Die ersten Menschen waren vor dem Sündenfall unsterblich. Gott warnte sie, sie sollten die verbotene Frucht nicht essen. Sie würden dadurch ihre Unsterblichkeit verlieren.

Und Gott, der HERR, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du essen;

aber vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon darfst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!
1 Mose 2,16–17 ELB


Der erste Adam wurde ohne Sünde geschaffen und deshalb unsterblich, aber als er sündigte, wurde er verdorben und sterblich. Seitdem sind wir alle mit einer verdorbenen und sterblichen Natur geboren.

Jesus wurde ohne unsere verdorbene Natur geboren. Paulus schreib, Jesus ist der letzte Adam, der himmlische Samen für eine neue Menschheit.

... denn da ja durch einen Menschen der Tod kam, so auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.

Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
1. Kor 15,21–22 ELB

Jesus hat seine körperliche Unsterblichkeit freiwillig aufgegeben, um die Strafe für meine Sünde und deine Sünde zu leiden.

Sein letztes Wort am Kreuz war das freiwillige Opfer seines irdischen Lebens.


Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist! Und als er dies gesagt hatte, verschied er. Lukas 23,46 ELB

Karfreitag. Wendepunkt der Geschichte

Karfreitag. Vor zweitausend Jahren hing Jesus am Kreuz. Warum?

  • Um eine Religion zu gründen?

  • Damit Prediger tröstende Leichenpredigten halten können?


Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 SLT

Hat der allmächtige Gott seinen ewigen Sohn für alle Menschen am Kreuz foltern lassen? 

Warum? Um alle unsere Sünden stellvertretend zu bestrafen. 

Jesus nahm die Strafe für deine Sünden und meine Sünden auf sich selbst, damit unsere Sünden nicht  unbestraft sein sollten, damit er gerecht und auch barmherzig sein würde.

Das soll Ehrfurcht und Dankbarkeit erregen.

Aber geht es nur um religiöse Emotionen?

Es geht um Leben und Tod. Es geht um Realität. Entweder ist das alles total wahr oder total falsch.

  • Die Buddhisten glauben an keinen allmächtigen Vater Gott. Wahr oder falsch?

  • Die Hindus glauben an viele Götter. Wahr oder falsch?

  • Die Moslems glauben, dass der allmächtige Schöpfer kein Vater ist und keine Kinder hat. Wahr oder falsch?


Wenn die Buddhisten, Hindus oder Muslims recht haben, ist unser Glaube an Jesus bloß eine religiöse Wahnvorstellung.

Wenn Gott wirklich seinen Sohn am Kreuz für uns foltern ließ, müssen alle Buddhisten, Hindus und Moslems ihre Religionen für falsch erkennen und Gottes Sohn als Herr und Heiland exklusiv verehren.

Ist Jesus nur für Christen der Retter? Entweder ist Jesus für alle Menschen der Retter, oder er war nur der Gründer einer Religion ohne Realität.


„Ich bin der Weg!“, antwortete Jesus. „Ich bin die Wahrheit und das Leben! Zum Vater kommt man nur durch mich. Johannes 14,6 NeÜ

Montag, 22. März 2021

Herrlichkeit in der Finsternis.

Im Himmel werden wir Gottes Herrlichkeit in vollem Maß genießen. Das ist keine Finsternis, kein Schatten, kein Schmerz und keine Krankheit oder Tod.

Aber Gott offenbart seine Herrlichkeit auch in der tiefsten Finsternis. In der Bibel sehen wir Jesus, der am Kreuz gefoltert wurde, aber mitten in dieser Qual sehen wir seine wunderbare Liebe, die alle Schönheit auf Erden weit übertrifft.

Es war in harten Zeiten, dass Propheten in der Bibel von der künftigen Offenbarung Gottes Herrlichkeit sprachen.

Einer der größten Propheten war Jesaja, der in einer Zeit lebte, als Gottes Volk in Sünde verwickelt war. Er musste davor warnen, dass die Folgen dieser Sünden schrecklich sein würden.

Jesaja sah die Finsternis um ihn herum, und Gott ließ ihn auch die Finsternis sehen, die kommen würde, aber Jesaja war auch ein Prophet der Hoffnung.

In dieser Hinsicht muss Jesaja ein Vorbild für uns sein. Egal wie tief und dreckig die Sünde um uns sein mag; egal wie schrecklich das Urteil Gottes sein wird; müssen wir vor allem auf Gottes Gnade fokussieren.

Doch Zion sagt: »Der HERR hat mich verlassen; der Herr hat mich vergessen.«
»Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht!
Jesaja 49,14-15


Gott will uns in den Schriften von Jesaja immer wieder Hoffnung schenken.
In bösen Zeiten müssen wir Gottes Herrlichkeit erwarten.

»Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des HERRN erstrahlt über dir. 

Denn die Erde ist von Finsternis zugedeckt und die Völker liegen in tiefer Dunkelheit, aber über dir strahlt der HERR auf. Man kann seine Herrlichkeit über dir schon erkennen. 

Völker strömen zu deinem Licht. Mächtige Könige kommen zum Glanz, der über dir aufgeht. Jesaja 60,1-3 

 
Sind diese Verheißungen für die Juden oder die Christen bestimmt?

Die Leiter der Reformation haben die Juden als permanent verworfen gesehen, aber wir können verschiedene Prophetien in der Bibel finden, die von der erstaunlichen Wiederherstellung des jüdischen Volks sprechen.

Denn ich will euch, Brüder, über dieses Geheimnis nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr euch selbst nicht für klug haltet: Blindheit ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen ist

und so ganz Israel gerettet wird, wie geschrieben steht: Es wird kommen aus Zion der Erlöser, und er wird die Gottlosigkeit von Jakob abwenden
. Römer 11,25-26 

Aber Jesaja 60, 1-3 soll auch zu uns als nicht jüdischen Christen sprechen. Wir sehen um uns herum tiefe Finsternis. Wir sehen Terrorismus, Pandemien, Gesetzlosigkeit. Im Westen wollen so viele Menschen nichts von dem Gott der Bibel wissen.

Trotzdem hat Gott in unserer Zeit den Heiligen Geist wunderbar offenbart.

›In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen. Eure Söhne und Töchter werden weissagen, eure jungen Männer werden Visionen haben und eure alten Männer prophetische Träume. Apostelgeschichte 2,17

In Afrika, in China, in Südkorea, in Indonesien und Südamerika sehen wir dieselben Wunder wie in der Apostelgeschichte. Das passiert auch hier und da in Europa, aber tragischerweise sind viele Christen in den Ländern der Reformation skeptisch.

Dieselbe negative Reaktion sehen wir in der Bibel. Die meisten theologisch ausgebildeten Juden im Neuen Testament wollten Jesus nicht als Messias anerkennen, aber viele Sünder und nicht Juden haben Gottes Sohn akzeptiert.

Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben. Sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.« Mt 9,17

Manche Christen wollen nichts von Zeichen und Wundern wissen. Sie glauben an die Wunderheilungen in der Bibel, aber Gott soll heute nicht auf diese Weise handeln.

Das ist extreme Gesetzlichkeit. 

Nicht nur sollen wir Christen strengen Gesetzen gehorchen. Wir halten fest an theologischen Systemen, die Gottes Aktivität begrenzen sollen. 

Natürlich kann man für diese Regel biblische Beweistexte aufweisen, aber der Teufel selbst kann die Bibel zitieren.

Was sagte Jesus?

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater. Joh 14,12