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Samstag, 2. September 2023

Dankbarkeit setzt Gottes Kraft frei

 Als Jesus am anderen Ufer des Sees in dem Gebiet der Gadarener ankam, begegnete er zwei Männern, die von Dämonen besessen waren. Sie lebten in Grabhöhlen und waren so gefährlich, dass niemand es wagte, durch dieses Gebiet zu reisen. Mt 8,28 NLB

In Markus und Lukas lesen wir dieselbe Geschichte, aber nur ein dämonisierter Mann wird da erwähnt. Manche könnten behaupten, das sei ein Beweis, dass man in der Bibel Fehler findet, aber dem ist nicht so.

Wenn ich von nur einer Person in einer Situation spreche, bedeutet das keineswegs, dass keine anderen dabei waren.

Warum konzentrieren sich Markus und Lukas nur auf einen der besessenen Männer?

Weil dieser Mann eine dramatische Rolle in der Mission von Jesus nach seiner Befreiung spielte.

Jesus befahl den Dämonen, beide Männer zu verlassen.

Die Dämonen stürzten sich von den Menschen in eine Schweineherde. Die Schweine wurden von den Dämonen gezwungen, sich ins Meer zu stürzen, wo sie ertranken.

Die heidnische Bevölkerung war entrüstet, und forderten Jesus auf, ihre Gegend zu verlassen.

Einer dieser Männer wollte mit Jesus bleiben, denn nach seiner Befreiung glaubte er an Jesus, aber Jesus sandte ihn stattdessen auf eine Mission.

Doch Jesus sagte zu ihm: »Nein. Geh nach Hause zu deiner Familie und erzähle ihnen, was der Herr für dich getan hat und wie gnädig er gewesen ist.«

Da wanderte der Mann durch das Gebiet der Zehn Städte und erzählte allen Menschen von dem, was Jesus für ihn getan hatte; und alle staunten über das, was er ihnen berichtete.
Mk 5,19–20 NLB

Seine Mission war nicht vergeblich, denn als Jesus später wieder in diese Gegend kam, wurde er sehr positiv empfangen.

Jesus verließ Tyrus und ging nach Sidon; dann kehrte er zurück an den See von Galiläa und in das Gebiet der Zehn Städte.

Ein Mann, der taub war und kaum sprechen konnte, wurde zu ihm gebracht. Die Leute baten Jesus, dem Mann die Hände aufzulegen und ihn zu heilen.

Jesus führte ihn an einen ruhigen Ort, fort von der Menge. Er legte seine Finger in die Ohren des Mannes. Dann benetzte er die Fingerspitzen mit seinem Speichel und berührte damit die Zunge des Mannes.

Schließlich blickte er zum Himmel auf, seufzte und befahl: »Öffne dich!«
Und im selben Augenblick konnte der Mann hören und normal sprechen!

Jesus ermahnte die Menge, niemandem davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto rascher verbreiteten sie die Nachricht,
Mk 7,31–36 NLB

Einer der zwei besessenen Männer in dem Bericht in dem Matthäus-Evangelium reagierte mit extremer Dankbarkeit und Hingabe, aber wir wissen nichts mehr von dem anderen Mann.

Viele empfangen auch heute wunderbare Heilungen und Befreiungen von Jesus. Vielleicht du auch. Wie reagierst du auf Gottes Liebe und Gnade?

Mittwoch, 30. Juni 2021

Krankheit von Unten. Heilung von Gott

 Solltest du Gott für eine schreckliche Krebsdiagnose danken? Ja und nein. Wir können Gott danken, dass wir wissen, worum es geht. Es ist schrecklich, vergiftet zu werden, aber noch schlimmer ist es, nicht zu wissen, dass man vergiftet ist.

Aber sollten wir Gott für den Krebs selbst danken? Nein, wirklich nicht. Ist Gott so ein Vater, der seine Kinder vergiften würde? Aber wirklich?

Es gibt Christen, die Gott für Krankheit danken, weil alles ein Segen Gottes sein soll, aber warum gehen sie dann zum Arzt, um die Krankheit mit Medikamenten oder einer Operation zu entfernen?

Aber kommt nicht alles von Gott? Er ist der allmächtige Schöpfer, nicht wahr?

Gibt es einen anderen Gott? Natürlich nicht. Aber es gibt den Teufel, der Gottes Schöpfung vergiftet und verdirbt.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.
Johannes 10,10 Schlachter 2000

Woher kommt Krankheit? Petrus hat den irdischen Dienst von Jesus kurz zusammengefasst und diese Frage beantwortet.

Und ihr wisst auch, dass Gott Jesus von Nazareth mit dem Heiligen Geist und mit Kraft gesalbt hat. Er zog umher, tat Gutes und heilte alle, die vom Teufel bedrängt waren, denn Gott war mit ihm.
Apostelgeschichte 10,38

Ein auffälliges Thema in Mt, Mk, Lk und Johannes ist Wunderheilung. Jesus heilte, heilte, heilte, heilte und heilte immer wieder. In keinem Fall hat Jesus gesagt, ein Kranke soll geduldig leiden.

Er hat niemals so reagiert. Niemals. Warum denken so viele Christen heute anders als Jesus? Jesus hat sich nie verändert.


Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!
Hebräer 13,8 Schlachter 2000

Jesus sagte, wir müssen unsere Feinde lieben, aber er sagte nie, wir sollten den Teufel lieben. 

  • Wieso sollen wir also die Werke des Teufels lieben? 

  • Wieso sollen wir Depression, Krebs, Herzinfarkt, Blindheit oder allerlei Behinderungen lieben? 

    Wenn wir Gott für die Werke des Teufels danken, setzen wir Gottes Heilung außer Kraft. 

    Wenn ein böser Feind dein Land invadiert, und du begrüßt die grausamen Besatzungstruppen, wie kannst du Befreiung erwarten?

    Als ich eine Krebsdiagnose bekam, bekam ich von dem Heiligen Geist Trost und starke Zusicherung, dass Gott mich heilen wollte.

    Ist das Biblisch? Doch.


    Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!

    Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen; 


der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit;
Psalm 103,2–4 Schlachter 2000

Eines Tages besuchte ich einen Gottesdienst, wo man für Wunderheilungen betete. Ich spürte die Gegenwart Gottes wie ein loderndes Feuer. Ich spürte auch den Zorn Gottes, aber ich zugleich spürte ich Gottes Liebe.

Was sollte das bedeuten? Ich wusste, dass Gott wütend war, aber nicht gegen mich. Gott war gegen den Teufel wütend, weil der mich, ein geliebtes Kind Gottes, so vergiftet und bedroht hatte.

Fast zwei Jahre später hat ein MRT-Scan klar gezeigt, dass Gott die Tumoren von meiner Prostata entfernt hatte. Der Feind war besiegt.

Samstag, 30. Januar 2021

Dankbarkeit öffnet die Tür

 In der Bibel heilte Jesus unzählige kranke, leidende und behinderte Menschen. Das ist eines der prominentesten Themen im Neuen Testament.

In dem Matthäus Evangelium lesen wir, wie Jesus alle heilte, die bei ihm Heilung suchten.

Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm. Er vertrieb ihre bösen Geister durch sein Wort und heilte alle Kranken. Matthäus 8,16 NeÜ

Als Petrus zum ersten Mal die frohe Botschaft den nicht Juden verkündete, hat er den Dienst von Jesus in den folgenden Worten zusammengefasst.

Gott hatte Jesus von Nazaret mit dem Heiligen Geist gesalbt und mit Kraft erfüllt. 

Gott war mit ihm, und so zog er umher, tat den Menschen Gutes und heilte alle, die der Teufel in seiner Gewalt hatte. Apostelgeschichte 10,38 NeÜ

Beiden Bibeltexten lesen wir dieselben Worte. Jesus heilte Alle.

War das ein Sonderangebot, als Jesus vor dem Kreuz leibhaftig auf Erden war?

Offensichtlich nicht.

Wenn jemand von euch schwach oder krank ist, soll er die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen, damit sie ihn im Namen des Herrn mit Öl einreiben und über ihm beten.

Das vertrauensvolle Gebet wird den Kranken retten. Der Herr wird ihn aufrichten und ihm vergeben, wenn er Sünden begangen hat.
Jakobus 5,14–15 NeÜ


Hier sehen wir das Wort RETTEN. Das ist eine Übersetzung des griechischen Wortes SSO̱O̱DSEIN:

Dieses Wort im griechischen NT bedeutet manchmal RETTEN und manchmal HEILEN

Es war immer Gottes Wille, dass die ewige Errettung der Seele und Rettung von Krankheit zusammengehören sollen.

Schon in den Psalmen sehen wir beide zusammen.

Er vergibt dir all deine Schuld und heilt alle deine Krankheiten. Psalmen 103,3 NGÜ

Was ist die Grundlage für diese Zuversicht?

Erstens, Festhalten an Gottes Verheißungen und Zeugnisse, egal was andere Christen oder sogar Theologen sagen.

Das zweite ist in demselben Psalm zu finden.

Dankbarkeit.

Mit meiner Seele will ich den HERRN loben und das Gute nicht vergessen, das er für mich tut.
Ps 103,2 Neues Leben Bibel

Heute kommen erleben unzählige Moslems Wunderheilungen im Jesus Namen. Millionen Moslems bekehren sich zu Jesus. Dankbarkeit für Wunderheilungen ist sehr oft entscheidend.


In Europa sehen wir oft eine ganz andere Einstellung. So viele Christen reagieren auf Wunder nicht mit Dankbarkeit, sondern mit Zweifeln.

Die humanistische Kultur in Europa hat uns gelehrt, alles infrage zu stellen. Diese Denkweise findet man tragischerweise nicht nur in der Landeskirche, sondern auch in manchen Freikirchen.

Eines der wichtigsten Begriffe in der Bibel ist FRIEDE:

Paulus begrüßte die Gemeinden im Neuen Testament immer wieder mit GNADE und FRIEDE:

Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! Epheser 1,2 SLT

Paulus will den Christen erklären, dass sie durch Gottes Gnade Frieden haben, dass sie mit Gott versöhnt sind, und Gottes Urteil und Strafe nicht mehr fürchten sollen.

Aber Paulus war auch Jüdisch. Das hebräische Wort für Friede ist SCHALOM:

Friede: Schalo̱m bed. auch (äußeres wie inneres) Wohl; Wohlergehen; Wohlbefinden; auch: Freundschaft (Ps 41,10); Unversehrtheit. (Jantzen. NT und Psalmen)


Gott will uns ganzheitlich wiederherstellen.

  • Unser Geist soll mit Gott ewig versöhnt sein.

  • Gott will unsere verletzten Seelen und gebrochene Herzen heilen.

  • Gott will uns von Krankheit und allerlei Behinderungen befreien.


Nicht nur im Himmel, sondern hier und jetzt.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Matthäus 6,10 SLT

Wenn du Probleme mit dieser Lehre hast, kannst du deine Zweifel nicht allein mit deinem logischen Verstand abschaffen.

Versuch einen neuen Ansatz. Fang an mit Dankbarkeit.
Sinne nach über alle die Hilfe, die du im Leben bekommen hast.

Es gibt nichts Gutes in dieser Welt, die nicht von Gott kommt.

Dienstag, 19. Januar 2021

Schöne Gedanken

Heute fühlte ich mich entmutigt und ein bisschen deprimiert. Vor zehn Tagen hatte ich eine OP und seitdem fühle ich mich nicht so stark. Das ist normal. Ich bin für die OP dankbar.

Aber ich bin halt Mensch und ich habe manchmal finstere Launen. Ich wollte einen Blog Beitrag schreiben, um andere zu ermutigen, aber ich hatte keine Inspiration.

Dann nahm ich eine Dusche und plötzlich kam mir ein Lied in den Sinn. Intuitiv wusste ich, dass es von Gott war.

When the dog bites,
When the bee stings,
When I'm feeling sad,
I simply remember my favourite things,
And then I don't feel so bad.

Das ist von dem Film, „The Sound of Music“.

Wenn der Hund beißt,
Wenn die Biene sticht,
Wenn ich mich traurig fühle,
Erinnere ich mich einfach an meine liebsten Dinge,
Und dann fühle ich mich nicht so schlecht.

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Schöne Erinnerungen kamen mir in den Sinn. Ich sah das Haus meiner Oma, die ich so liebte. Ich sah mich in dem Wohnzimmer meines Elternhauses, als ich mit meinem Vater so gern als Kind Schach spielte.

Es gibt manche streng bibeltreuen Christen, die Tagesträume missachten, aber Paulus sagte, wir müssen immer dankbar sein und schöne Gedanken unseren Sinn prägen lassen.

Im übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgend eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht! Philipper 4,8 SLT