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Samstag, 2. März 2024

Deine Mission in der Welt

 Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und

lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe. Und ich versichere euch: Ich bin immer bei euch bis ans Ende der Zeit.«
Mt 28,19–20 NLB

War diese Berufung nur für die ersten Apostel?

Wenn das so wäre, haben sie versagt. Sie haben alle Völker nicht erreicht. Nicht Japan, nicht Amerika und nicht Indonesien oder Australien.

Aber Jesus sagte, Gott liebt die Welt, nicht nur die Länder, welche die ersten Apostel erreichten.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Aber wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, werdet ihr seine Kraft empfangen. Dann werdet ihr von mir berichten – in Jerusalem, in ganz Judäa, in Samarien, ja bis an die Enden der ErdeApg 1,8 NLB

Die ersten Apostel haben die Enden der Erde nicht erreicht, aber wir sind heute auf dem Weg, alle Völker zu erreichen.

Die Botschaft vom Reich Gottes wird auf der ganzen Welt gepredigt werden, damit alle Völker sie hören, und dann erst wird das Ende kommen. Mt 24,14 NLB

Was ist deine Rolle in diesem weltweiten Abenteuer? Gott spricht durch die Bibel, aber du wirst in der Bibel keine Lehre finden, die erklärt, ob gerade du berufen bist, in China oder Brasilien zu missionieren.

Sollst du die Muslime in deiner Stadt missionieren oder die Prostituierte im Bordell um die Ecke? Dieser Dienst ist wichtig, aber nicht für alle bestimmt.

Jesus lehrte, dass Gott ganz persönlich mit jedem Gläubigen sprechen will.  

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
Joh 10,27 LU84

Echte Jünger des Herrn sind bereit, ihr Leben von Gott verwandeln zu lassen.

Sucht den HERRN, solange er sich finden lässt. Ruft zu ihm, solange er nahe ist.
Jes 55,6 NLB

Wenn wir uns von Gott führen lassen wollen, müssen wir keine passiven Kirchgänger sein. Es reicht nicht, nur tugendhaft zu leben und die Erwartungen von Pastoren zu erfüllen.

Gott hat dich auf eine einzigartige Art und Weise geschaffen und mit einer Aufgabe betraut, die nur du erfüllen kannst.

Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und die Tür wird euch geöffnet werden.
Denn wer bittet, wird erhalten. Wer sucht, wird finden. Und die Tür wird jedem geöffnet, der anklopft.
Mt 7,7–8 NLB

Suche eine enge Beziehung zu Jesus durch Gebet und Nächstenliebe. Versuche, Jesus in der Bibel zu verstehen. Er wird dir deinen Weg zeigen.

Freitag, 15. April 2022

Jesus der einzige Retter

 Vater Gott hat seinen einzigen Sohn in dieser Welt gesandt. Er heißt Jesus, oder auf Hebräisch Jeschua.

Die Griechen und Inder glauben an Götter, die auf dieser Erde in menschlicher Form erschienen, aber Jesus war ganz anders.

  • Es gibt nur einen Gott, der Schöpfer von allem, was ist.

  • Dieser Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist.

  • Gott ist Liebe.

Der Vater liebt den Sohn und der Sohn liebt den Vater.
Die Einheit Gottes besteht aus Liebe, nicht ichbezogene Selbstliebe, sondern Liebe zwischen Vater und Sohn.

Der liebe Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, hat das Universum geschaffen. In dieses Universum hat Gott einen Planeten gesetzt. Auf diesem Planeten schuf Gott Menschen, die Gottes wunderbaren Charakter widerspiegeln sollten.


Da sprach Gott: »Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind. Sie sollen über die Fische im Meer, die Vögel am Himmel, über alles Vieh, die wilden Tiere und über alle Kriechtiere herrschen.«

So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.
1 Mose 1,26–27 NLB


Die Menschen hatten einen freien Willen, weil sie Gottes Ebenbild waren, Wesen mit Freiheit, keine Roboter. Aber die Menschen haben ihren freien Willen missbraucht und Gottes Führung abgelehnt.

Die erste Sünde war keine sexuelle. Adam und Eva waren keine Mörder oder Diebe. Die erste Sünde war Misstrauen, Ablehnung von Gottes liebevoller Anweisung.

Dadurch haben sie ihre menschliche Natur verdorben. Wir sind ihr Nachkommen, und unsere menschliche Natur ist auch verdorben.

Aber Gott wollte uns Menschen nicht der Verdorbenheit und dem Tod preisgeben. Er wollte uns von uns selbst retten.

Warum hat Gott seinen ewigen Sohn in diese Welt gesandt?

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Johannes 3,16–17 NLB


Willst du Jesus dein Leben anvertrauen? Dann bist du mit Gott versöhnt. Dein sterblicher Körper wird sterben, aber du wirst ein ewiges Zuhause bei Gott haben.

Montag, 8. November 2021

Dornröschen. Wach auf!

Weil ich Musik liebe, spricht der Heilige Geist manchmal durch Musik zu mir, und oft nicht durch Anbetungsmusik.

Vor kurzem kam eine Melodie aus Tschaikowskis Ballett "Dornröschen" mir in den Sinn. 

Was soll das bedeuten? Ich bin kein Fan von Tschaikowski. Könnte diese Musik eine Botschaft von Gott sein?

Ich betete und dachte nach. Dann wurde der Rätsel klar.

In einem alten Märchen war Dornröschen eine Prinzessin, die verflucht wurde. Die Prinzessin wurde von einer Hexe verflucht. Sie musste 100 Jahre schlafen. Dann kam ein Prinz, der sie liebevoll küsste und sie wachte auf.

Aber was hat ein solches Märchen mit Jesus zu tun?

Jesus hat einfache Erzählungen als Gleichnisse mitgeteilt. Ich glaube, der Heilige Geist kann allerlei Geschichten als Gleichnisse verwenden.

In der Apostelgeschichte sehen wir, wie die neue Kirche mit Gottes Herrlichkeit strahlte, wie die ersten Christen Wunderheilungen durch Gottes Geist zustande brachten.

Dann kam der Fluch der des Teufels. Statt die Führung des Heiligen Geistes haben Männer mit religiösen Ideen oder Ehrgeiz die Christen kontrolliert und fehlgeleitet.

Die Reformation befreite die Christenheit von einigen Irrlehren, aber dennoch war die Christenheit nur ein blasser Schatten der Herrlichkeit des Neuen Testaments.

Die evangelischen Kirchen hatten vielleicht manchmal bessere Lehrsätze, aber man sah nur manchmal einen Abglanz der Herrlichkeit und Kraft Gottes, die wir im Neuen Testament  sehen.

Dann haben manche Theologen einen tragischen Fehler gemacht. Sie lehrten, dass Zeichen und Wunder nur für die biblische Zeit bestimmt waren. Diese Idee wurde weit verbreitet, obwohl Luther und John Knox von ihren Zeitgenossen als prophetisch begabt verehrt wurden.

Luther selbst lehrte am Anfang, dass Wunderheilungen nicht mehr zu erwarten waren, aber dann hat er für einen schwerkranken Freund gebetet. Gott heilte seinen Freund und Luther änderte seine Meinung. Trotzdem glauben viele Protestanten bis heute, dass wir Wunder nicht mehr erwarten sollen.

In Afrika, Asien und Südamerika sieht man Zeichen und Wunder wie in der Bibel, aber in Europa sind viele Christen durch Unglauben und falsche Lehren verflucht, wie Dornröschen in dem Märchen.

Bis du auch verunsichert? Weißt du nicht, ob du die Stimme Gottes hören darfst? Ob du Wunderheilungen erwarten darfst?

Wie wurde Dornröschen wieder belebt? Sie wurde von einem liebevollen Prinzen ausgesucht und geküsst. Willst du auf menschlichen Lehrsätzen hören, oder Jesus selbst begegnen?

Jesus will zu dir jetzt ganz persönlich sprechen.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;
Johannes 10,27 SLT

Bist du nicht sicher, ob du Gottes Stimme in deinem Herzen wahrnimmst?


Bitte Gott selbst, dir zu helfen.

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jeremia 33,3 SLT

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Jeremia 29,11 SLT

Ich bin kein Mystiker, der alle Predigten, alle Theologie und alle Bibellehren verwerfen will. 

Ich studiere die Bibel und lese christliche Bücher, aber Gottes Endzweck für dich ist nicht eine richtige theologische Ausbildung, sondern eine innige persönliche Beziehung mit Jesus, der für dich am Kreuz gestorben ist.  

Keine Offenbarung von dem Heiligen Geist kann biblische Wahrheit widersprechen.

In Matthäus Kapitel 22 und 25 sehen wir Gleichnisse, indem Jesus als Himmlischer Bräutigam für seine Braut kommt.

Das Reich der Himmel gleicht einem König, der für seinen Sohn das Hochzeitsfest veranstaltete.
Matthäus 22,2 SLT

Jesus liebt die Gläubigen in der Gemeinde wie ein liebevoller Mann, der seine Verlobte heiraten will.

So sorgt er selbst dafür, dass sie zu einer schönen und makellosen Braut für ihn wird, ohne Flecken, Falten oder einen anderen Fehler, weil sie allein Christus gehören soll.
Epheser 5,27 HfA

Du und ich können diese Absicht Gottes nur erfüllen, wenn wir hier auf der Erde eine innige persönliche Beziehung zu Jesus pflegen.