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Freitag, 11. März 2022

Tod und Auferstehung. Gottes Auswege aus Sackgassen

 Judas war einer der 12 Apostel und er hatte Jesus verraten. Schlimmer kann es kaum sein. Die Jünger wurden von Panik erfasst.

Da ließen ihn alle seine Jünger im Stich und ergriffen die Flucht. Markus 14,50 HfA

Dann versuchte Petrus, Jesus beizustehen, aber als er bloßgestellt wurde, verleugnete er Jesus.

Aber es wurde noch schlimmer. Als Jesus am Kreuz hingerichtet wurde, blieb nur Johannes mit Maria und einigen treuen Frauen in der Nähe.

Vielleicht warst du im Leben unterwegs, aber dann ging alles schief.

Deine Ehe ging zugrunde, oder du wurdest gekündigt.

Du hattest Jesus als deinen Heiland gefunden, und du wurdest in einer scheinbar guten Gemeinde aktiv, aber dann entstanden Streite in der Gemeinde. 

Du hast Liebe und Zugehörigkeit gesucht, aber du hast dann Missverständnisse und Mobbing erlebt, gerade wie in der Welt oder vielleicht noch schlimmer.

Eine schöne Ehe, ein guter Job, eine liebevolle Gemeinde, alles schön, bis es nicht mehr da ist, bis man der kalten Einsamkeit ausgesetzt ist, bis man abgelehnt und festgefahren ist.

Vielleicht bist du im christlichen Leben ganz weit vorangekommen. Du hast einen guten Dienst als Pastor, Evangelist oder Missionar. Du wirst gut unterstützt, bis ein theologischer oder politischer Streit aufkommt, und du hast kein Geld mehr.

Als Jesus gekreuzigt wurde, haben seine Jünger alle Hoffnung verloren, aber für Jesus war der Tod nicht das Ende. Drei Tage nach seinem Tode ist Jesus lebendig und leibhaftig zurückgekommen.

Das Kreuz war das Allerschrecklichste, aber die letzte Katastrophe war in Wirklichkeit die Eingangstür zu einem ganz neuen Leben für die verzweifelten Jünger.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16 NLB

Wie traumatisch deine Situation auch sein mag, Jesus hat einen Ausweg für dich.

Ich predige hier nicht nur theoretische Bibellehren. Ich habe alles selbst erlebt.

Gott hat mir immer einen neuen Anfang gegeben. Jesus wird dich nie im Stich lassen.

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Paulus wurde Zweimal Hingerichtet

Bist du fertig mit Mobbing und Missverständnissen? Du denkst vielleicht: „Ich bin am Ende. Ich kann einfach nicht mehr!“

Ich habe diese Worte mehrmals gehört. Ich kenne Christen, die von klein auf drangsaliert und missbraucht worden sind. Sie denken oft an Selbstmord, aber sie geben nicht auf.

Ich kenne Christen, deren Väter, Geschwister oder Kinder Suizid begangen haben. Ihre seelischen Schmerzen sind unsagbar, aber sie geben nicht auf.

Mit 24 Jahren bekehrte ich mich. Meine erste Gemeinde war eine autoritäre Sekte.

Ich wurde exkommuniziert. Ich erlebte einen Nervenzusammenbruch und ich war ein ganzes Jahr in einer Klinik.

Ich wurde entlassen, aber ich brauchte ganz lange starke Medikamente. Aber ich hatte Jesus gefunden und ich gab nicht auf.

Viele Christen haben grausame Erfahrungen. Manche geben auf und haben keinen Bock mehr auf Gott, aber ich habe gefunden, dass Gott treu ist. Jesus hat mich nie im Stich gelassen.

Jesus versteht diese Qual. Als Kind war er immer wieder Verleumdung ausgesetzt. Alle wussten, er wurde empfangen, als seine Eltern noch nicht verheiratet waren. Heutzutage kein Problem, aber damals eine Schande.

Kurz nachdem er seinen Dienst als Prediger angetreten hatte, besuchte er seine Heimatstadt. Als Jesus predigte, versuchten seine ehemaligen Nachbarn, ihn zu ermorden.

Als die Leute in der Synagoge das hörten, wurden sie zornig.

Sie sprangen auf und trieben ihn hinaus an einen steilen Abhang des Berges, auf dem die Stadt erbaut war. Sie wollten ihn hinunterstürzen,
doch er schritt mitten durch sie hindurch und ging fort.
Lukas 4,28–30 NLB

Jesus war körperlich unversehrt, weil Gott ihn irgendwie übernatürlich schützte, aber glaubst du, er war nicht seelisch verletzt? Diese Leute waren seine Nachbarn und Freunde.

Bist du manchmal verzweifelt, oder vielleicht gerade jetzt am Ende? Jesus versteht.

Bist du so tief verletzt, dass du oft negativ reagierst? Du wirst von anderen immer wieder missverstanden. Sie können die Verletzungen in deiner Seele nicht sehen und nicht verstehen.

Jesus versteht.

Vielleicht bist du in der Gemeinde tief verletzt und du willst nicht mehr den Gottesdienst besuchen. Andere schauen auf dich herab. Sie verurteilen dich, weil du so empfindlich und scheinbar oberflächlich bist. Jesus versteht.

Paulus wurde auch missverstanden und grausam verfolgt. 

Fünfmal haben die Juden mir neununddreißig Hiebe verabreicht.

Dreimal wurde ich ausgepeitscht. Einmal wurde ich gesteinigt. Ich habe drei Schiffbrüche überlebt.

Einmal verbrachte ich eine ganze Nacht und einen Tag auf dem Meer treibend.
2. Kor 11,24–25 NLB

Paulus war mehrmals im Knast und zweimal hingerichtet.

Das erste mal wurde er gesteinigt und besuchte den Himmel. Dann hat Gott ihn aufgeweckt und völlig geheilt. Sonnst hätte er nicht weiter dienen können.


Da kamen einige Juden aus Antiochia und Ikonion und hetzten die Menge so sehr auf, dass sie Paulus steinigten und ihn vor die Stadt schleppten. Dort ließen sie ihn liegen, denn sie dachten, er sei tot.

Doch als die Gläubigen ihn umringten, stand er auf und kehrte in die Stadt zurück. Am nächsten Tag zog er mit Barnabas weiter nach Derbe.
Apostelgeschichte 14,19–20 NLB


War Paulus wirklich tot? Steinigung war eine Hinrichtung.

Besuchte er den Himmel?

Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor 14 Jahren (ob im Leib oder ob außerhalb des Leibes, ich weiß es nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde. 2. Korinther 12,2 SLT

Zeugte Paulus von seiner eigenen Erfahrung? Viele Bibellehrer glauben das schon.

Das zweite Mal wurde er enthauptet und wurde sofort in den Himmel als Glaubensheld versetzt.

Bist du in Verzweiflung gesunken? Denkst du, du kannst nicht mehr? Jesus hat trotz allem einen guten Plan für dich. Bitte gib nicht auf.

Donnerstag, 22. Juli 2021

Gottes Wunder für Dich

Als Jesus verhaftet und hingerichtet wurde, dachten die Jünger, alles sei verloren. Jesus hatte ihnen gesagt, dass er sterben müsse, dass sie ihn aber wieder sehen würden.


»Seid nicht bestürzt und habt keine Angst!«, ermutigte Jesus seine Jünger. »Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Denn im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Sonst hätte ich euch nicht gesagt: Ich gehe hin, um dort alles für euch vorzubereiten.


Und wenn alles bereit ist, werde ich zurückkommen, um euch zu mir zu holen. Dann werdet auch ihr dort sein, wo ich bin. Joh 14,1–3 HfA

Jesus hatte das deutlich gesagt, aber als Jesus verhaftet und hingerichtet wurde, waren sie so traumatisiert, dass ihr Glaube scheinbar komplett weg war. Die Jünger versagten einfach.

Bist du immer wieder niedergeschlagen? Hast du versagt? Du weißt, dass du glauben sollst, aber dein Herz sagt dir, du glaubst nicht mehr, oder Jesus hat dich im Stich gelassen.

Das Kreuz war scheinbar die letzte Niederlage. Jesus selbst war offensichtlich besiegt. Aber dem war nicht so. Am Kreuz war Jesus der Sieger.

Am Kreuz trug Jesus alle unsere Sünden, alle unsere Krankheiten, alle unsere Scham, alle unsere Niederlagen. Warum? Weil du an seiner Unschuld und an seinem ewigen Sieg teilnehmen solltest.

Bist du am Ende? Jesus versteht. Er hat diesen Schrecken erlebt. Hat er dich verlassen? Das ist eine Lüge vom Teufel.

Jesus starb, aber er kam zurück. Er hatte versprochen, aber die erschrockenen Jünger waren so traumatisiert, dass ihr Glaube funktionierte nicht. Aber Jesus kam trotzdem zurück.

Bist du am Ende? Aber Jesus ist nicht am Ende. Ist Jesus der allmächtige Gott? Natürlich ist das gute Theologie, aber Theologie kann dich nicht retten. Nur Jesus kann dich retten. Und er kann dich retten.

Aber ist das alles? Aus deiner Klemme zu kommen ist dringend notwendig, aber Gott hat viel mehr für dein Leben geplant.

Die Jünger waren nach dem Kreuz am Boden zerstört, aber Jesus kam zurück, und fing an, wie wieder aufzubauen.

Jesus kehrte zu seinem Vater im Himmel zurück und eine Woche später kam der Heilige Geist mit himmlischer Macht. Dann wirkte der Heilige Geist stärker durch die Jünger als vor dem Kreuz durch Jesus.

Trotz der Verwirrung und Verzweiflung der Jünger, kam der Heilige Geist auf sie, und sie dienten mit himmlischer Kraft und Herrlichkeit.

In Gottes Auftrag vollbrachten die Apostel viele Zeichen und Wunder. Die ganze Gemeinde traf sich immer wieder im Tempel in der Halle Salomos, fest vereint im Glauben. Apg 5,12 HfA

Sogar die Kranken trug man an die Straße und legte sie dort auf Betten und Bahren, damit wenigstens der Schatten von Petrus auf sie fiel, wenn er vorüberging.

Selbst aus den umliegenden Städten Jerusalems strömten die Menschen herbei. Sie brachten ihre Kranken und solche, die von bösen Geistern geplagt waren, und alle wurden gesund.
Apg 5,15–16 HfA

Waren diese dramatischen Wunder nur für die ersten Jünger oder die ersten Apostel bestimmt? Nein. Gott liebt dich und mich nicht weniger. Er ist auch für uns derselbe Wunder wirkende Gott.

Ich kenne eine Frau, die durch eine Kreuzung fuhr. Ein großes Fahrzeug kam total unerwartet auf sie zu. Für Bremsen war es zu spät.

Dann spürte sie eine schreckliche Hitze. Das Fahrzeug fuhr durch ihr Auto, ohne Krach, ohne Schaden anzurichten. Das war wie in einem Fantasyfilm.

Gott versteht es, seine geliebten Kinder zu retten.

"Aber ich sehe gerade dieses Wunder nicht in der Bibel." Ein sinnloser Einwand! Es gab keine Autos in der Bibel, aber Gott hat dieselbe Kraft und Liebe wie damals.

Wenn du denkst, es gäbe keinen Ausweg, hat Gott ein Sicherheitsnetz für dich.

Montag, 5. April 2021

Jesus gibt dir eine Zukunft

Wenn wir vor der Glotze sitzen, was sehen wir? Wenn wir in der Stadt auf der Straße gehen, was sehen wir?

Was sehen wir im Büro, im Krankenhaus, in Schulen?

Menschen, Menschen, Menschen.

Und was ist die Zukunft dieser Menschen?

Millionen sterben täglich, nur manche an Covid.

Es gibt unzählige Leichen, und die Seelen verschwinden, aber wohin? 

  • Kommunisten und Atheisten glauben an keine übernatürliche Realität, aber in Wirklichkeit sind viele in Esoterik verwickelt. 

  • Hindus und Buddhisten glauben, sie werden immer wieder zurückkommen, aber wenn dieser Planet untergeht, werden sie endlich keinen Wohnort finden. Wird diese Erde ewig bestehen?  

  • Die Unsicherheit der Moslems ist jämmerlich. Wenn ihre Tugend ihre Sünden nicht überwiegt, glauben sie, sie werden in den ewigen Flammen der Hölle leiden müssen. Sie leben ständig in Angst. Wer kann mit Zuversicht behaupten, dass seine Tugend reicht, um Gott zu gefallen.


    Aber es gibt einen guten Gott, der dich unendlich liebt. Er hat uns in der Bibel gesagt, dass Er alle unsere Sünden total vergeben will.

    Aber wie kann ein heiliger und gerechter Gott unsere Sünden unbestraft tolerieren? Unsere Sünde hat diesen Planeten vergiftet. Es kann nicht so weiter gehen.

    Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben. Johannes 3,16 GN

    Gott hat eine gute Zukunft für dich geplant, aber er wird dich nicht zwingen, seinen Weg zu gehen. 

Aber wenn du von deinem bisherigen Leben satt bist, und Gottes Liebe erleben willst, ist Jesus bereit, dein Gefährte und Wegweiser zu sein.

Jesus ist am Kreuz gestorben, um deine Strafe für deine Sünden auf sich zu nehmen, aber er ist nicht tot geblieben.

Jesus wartet auf deinen Hilferuf.


Rufe mich an, dann will ich dir antworten und will dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst. Jeremia 33,3 ELB

„Darum kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und belastet seid; ich will euch Ruhe schenken, daß ihr aufatmen könnt.
Matthäus 11,28 Bruns

Samstag, 3. April 2021

Versager Transformiert

Als Jesus im Garten verhaftet wurde, gerieten die Jünger in Panik.

Petrus rastete aus.

Simon Petrus nun, der ein Schwert hatte, zog es und schlug den Knecht des Hohen Priesters und hieb ihm das rechte Ohr ab. Der Name des Knechtes aber war Malchus. Johannes 18,10 ELB

Dann wurde Jesus in Haft genommen, und die Apostel suchten das Weite.

Da ließen ihn alle im Stich und flohen. Markus 14,50 Bruns

Petrus versuchte treu zu bleiben, aber auch er versagte.

Simon Petrus stand immer noch da und wärmte sich. Da sagten sie zu ihm: „Bist du nicht auch einer von seinen Jüngern?“ Er aber erwiderte und leugnete es: „Nein, ich bin es nicht!“ Johannes 18,25 Bruns

Jesus hat seine Jünger sehr gut für diese harte Probe vorbereitet. Trotzdem versagten sie.

Jesus hatte ihnen wunderbare Verheißungen mitgeteilt.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,1–3 SLT

Diese wunderbaren Verheißungen in dem Johannes Evangelium sind auch für uns. Vielleicht hat der Heilige Geist tröstende Zusicherungen persönlich mitgeteilt, wie damals mit den Aposteln. Trotzdem hast du oft versagt, und ich auch.

Fasse Mut. Jesus hat die Apostel nach seiner Auferstehung heimgesucht. Dann hat Er seinen Heiligen Geist und Herrlichkeit ihnen gegeben.

Gott hat sie transformiert.

Jesus versteht, dass wir nicht nur Bibelwissen und Lehrsätze brauchen. Wir brauchen oft starke Erlebnisse und dramatische Heimsuchungen, weil wir ohne Gottes Gegenwart schwach sind.

Jesus will auch uns transformieren, dich und mich. Erwarte Gottes Eingreifen.

MItten in einem Wunder

 Die Jünger waren enttäuscht, festgefahren.

Als Jesus in Jerusalem angekommen war, wurde er mit Jubel als der Messias begrüßt. Alle erwarteten, dass der Sohn Davids die Weissagungen erfüllen würde.

Jesus sollte ein neues Königreich in Israel aufrichten und die Römer ausstoßen.
Stattdessen wurde Jesus als Verbrecher verhaftet und am Kreuz hingerichtet.

Nicht nur hatten sie ihren Meister verloren.
Als Jesus verhaftet wurde, waren sie wie Feiglinge geflüchtet.
Sie hatten ihren Beistand verloren und sie schämten sich, dass sie selbst versagt hatten.

Aber es war noch schlimmer. Sie hatten furchtbar Angst. Würden die religiösen Leiter sie auch verhaften und umbringen?

Sie waren auch extrem müde, schlaflos und ausgelaugt.

Wie lange zitterten die Jünger in dieser angstvollen Verzweiflung?

Aber sie wussten nicht, dass sie mitten in einem Wunder steckten.

Als er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.

Die ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren und trauerten und weinten.

Und als jene hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie nicht.
Mk 16,9–11 ELB


Bist du enttäuscht? Haben andere dich im Stich gelassen? Hast du selbst versagt?

Jesus will zu dir kommen, aber manchmal lässt er auf sich warten.

Nachher offenbarte er sich den elf Aposteln selbst, als sie zu Tisch lagen, und schalt ihren Unglauben und ihre Herzenshärtigkeit, dass sie denen, die ihn auferweckt gesehen, nicht geglaubt hatten.
Markus 16,14 ELB

Gott hat trotz allem, gute Pläne für dich. Er liebt dich.

Ich habe jahrelang für meine Eltern gebetet. Endlich kamen beide auf ihrem Sterbebett zum Glauben.

Bist du mit der Wartezeit gestresst? Bitte gib nie auf.

Die verzweifelten Apostel waren mitten in einem erstaunlichen Wunder. Du auch? Warum nicht?

Sonntag, 7. März 2021

Jesus nahm deine Scham

 Jesus starb für dich, um deine Strafe auf sich zu nehmen. Du brauchst nicht mehr deine Scham zu tragen. Schäme dich nicht mehr. Jesus hing splitternackt am Kreuz, um deine Scham zu tragen.

Aber wir glauben nicht an einen verstorbenen Märtyrer. Jesus kam vom Grab zurück. Er ist leibhaftig auferstanden, damit wir sicher sein können, dass seine Verheißungen wahr und zuverlässig sind.

Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,

und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?
Joh11,25–26 ZB 2007


Was bedeutet, an Jesus zu glauben? Hast du Jesus dein Leben anvertraut?

Als Jesus starb, gerieten seine Jünger in Panik und Verzweiflung. 

Auch wir sind schwach. Aber trotz ihrer Zweifel und Missverständnisse liebten sie Jesus immer noch.

Am Abend jenes Sonntags trafen sich die Jünger hinter verschlossenen Türen, weil sie Angst vor den Juden hatten. Plötzlich stand Jesus mitten unter ihnen und sagte: „Friede sei mit euch!“

Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen.
Johannes 20,19–20 NeÜ


Aber Thomas war nicht da. Er war traumatisiert und konnte nicht glauben, bis Jesus auch zu ihm kam. Trotz seines Zweifels liebte er Jesus immer noch. Als er Jesus sah, sind die Schuppen von seinen Augen gefallen.

Dann sagte er zu Thomas: „Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände; reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite! Bleibe nicht ungläubig, sondern werde gläubig!“

Da erwiderte Thomas: „Mein Herr und mein Gott!“
Johannes 20,27–28 Bruns


Jesus kannte ihre Herzen und seine Liebe für sie war noch viel stärker. So ist es mit Jesus und dir. Wenn dein Herz trotz allem an Jesus hängt, musst du sicher sein, dass seine Liebe für dich unermesslich stärker ist.

Wenn du wie Thomas bist, wenn dein Herz an Jesus hängt, hast du ewiges Leben. Dein altes Leben ist vorbei.

Samstag, 10. Oktober 2020

Frauen nicht mehr Unterworfen

Als Jesus am Kreuz starb, musste der total unschuldige Sohn Gottes die ultimative Ungerechtigkeit leiden. Durch seinen ungerechten Tod, nahm Jesus die Strafe, die wir für unsere Sünden verdienten, auf sich selbst.

Der einzige komplett unschuldige Mensch aller Zeiten starb einen qualvollen Tod, damit alle schuldige Männer und Frauen von Gottes Urteil befreit werden könnte.

Mit seinem freiwilligen Tod, fing Jesus an, die Menschen von allen Flüchen und Ungerechtigkeiten zu befreien, die mit der Ursünde anfingen.  

Die erste Ungerechtigkeit wurde von Gott selbst vorausgesagt.

Zu der Frau sprach er: Ich werde sehr vermehren die Mühsal deiner Schwangerschaft, mit Schmerzen sollst du Kinder gebären! 

Nach deinem Mann wird dein Verlangen sein, er aber wird über dich herrschen! ELB 1. Mose 3,16

Das war nicht Gottes Befehl, dass Männer über Frauen herrschen sollten. 

Nach der Ursünde war der Charakter der Menschen verdorben. Die größere physische Kraft der Männer wurde gebraucht, Frauen zu dominieren, was niemals Gottes Absicht war.

Aber Millionen Männer haben ihre Frauen hart beherrscht. Seit Jahrtausenden sind Frauen als Menschen zweiter Klasse behandelt worden.

In der Bibel waren auch jüdische Frauen Opfer der harten Diskrimination, aber in der christlichen Geschichte und auch in unserer Zeit sehen wir, dass viele Christen bis jetzt nicht verstehen, dass Gott uns für Partnerschaft schuf und nicht für die Entmündigung der Frauen.

In der Bibel sind neue Anfänge von besonderer Bedeutung. Als seine erste Handlung nach seiner Auferstehung, restaurierte Jesus die Gleichheit der Frauen.

Maria von Magdala wurde von Jesus erwählt, als der erste Mensch, der seine Auferstehung verkündigen sollte, nicht Petrus oder Johannes, und nicht einmal Maria, seine Mutter.

Maria von Magdala dachte, Jesus wäre der Gärtner. Der erste Gärtner war Adam, und Paulus lehrt uns, dass Jesus der letzte Adam ist. Das bedeutet, Jesus ist der Anfang der neuen Menschheit.


So steht auch geschrieben: «Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele», der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. ELB 1. Kor 15,45

Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
EIN 1. Kor 15,22
 

Adam war der erste Mensch und der Vater aller Menschen. Er war ohne Sünde bis er der Versuchung unterlag.

Jesus kam als der zweite Mann ohne Sünde und er widerstand alle Versuchungen.

Jesus kam, um uns allen Männern, Frauen und Kindern, die Unschuld und Herrlichkeit der ursprünglichen Schöpfung zu geben. 

Er kam, um eine wunderbare neue Menschheit zu schöpfen, eine Menschheit wo Männer und Frauen in Gleichheit, Freiheit und Partnerschaft ihr Potenzial erfüllen können.
 

Als Maria von Magdala den Aposteln verkündete, dass Jesus auferstanden war, glaubten sie nicht.

Später erschien Jesus auch den Elfen, als sie bei Tisch waren; er tadelte ihren Unglauben und ihre Verstocktheit, weil sie denen nicht glaubten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. Mk 16,14

Viele aber, die jetzt die Ersten sind, werden dann die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.

Was wollte uns Jesus lehren? Von nun an müssen auch die Pastoren und Apostel Frauen ernst nehmen. 

Die Kultur der Herrschaft ist vorbei.


Montag, 10. Juli 2017

Wenn nichts mehr geht

Das Leben kann hart sein. 

Wir haben schöne Hoffnungen und große Träume, aber dann kommt die Realität.

  • Wir erleben tiefe Enttäuschungen und demütigende Niederlagen. 
  • Erwünschte Erfolge finden nicht statt und du siehst dich als Versager. 

Am Anfang erwarten wir sehr viel aber nach und nach fangen wir an, wenig zu erwarten.

Aber wenn wir die Bibel mit frischen Augen und einem offenen Herz lesen, hören wir Gottes Stimme

Gott will uns stets ermutigen, nicht weniger, sondern mehr zu glauben, mehr zu hoffen, mehr zu erwarten.

Wir wissen: Wenn unser irdisches Zelt abgebrochen wird, dann haben wir eine Wohnung von Gott, ein nicht von Menschenhand errichtetes ewiges Haus im Himmel

Im gegenwärtigen Zustand seufzen wir und sehnen uns danach, mit dem himmlischen Haus überkleidet zu werden. 2. Kor 5,1-2  EIN 

Gott verspricht seinen sterblichen Kindern auf Erden ein neues Leben im Himmel. 

  • Da erwarten wir ein herrliches Haus und einen neuen unsterblichen Körper, wie Jesus nach seiner Auferstehung. 
  • Da wird keine Krankheit sein, keine Frust und keine Schmerzen.


Aber auch hier und jetzt brauchen wir nicht mit Enttäuschung und Schwachheit zu leben. 
Im Gegenteil, in unserer Schwachheit können wir Gottes Hilfe suchen und Er wird mit seiner Macht für uns eingreifen.

Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit. 

Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. 2. Kor 12,9 EIN

Dieser Text wird oft missverstanden. 
Man spekuliert herum, Paulus hätte vielleicht eine chronische Erkrankung und betete für Heilung aber Gott weigerte, sein Gebet zu erhören, weil diese Krankheit für Paulus irgendwie ein Segen sein sollte. 

Aber wenn wir die Geschichte von Paulus genauer betrachten, sieht alles komplett anders aus.

Fünfmal erhielt ich von Juden die neununddreißig Hiebe

(...waren vierzig Schläge das Höchstmaß einer vom Richter verhängten Züchtigung. 
Um diese Zahl auf keinen Fall zu überschreiten, pflegte man nur neununddreißig Schläge zu geben.)

dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt, dreimal erlitt ich Schiffbruch, eine Nacht und einen Tag trieb ich auf hoher See.  2. Kor 11,24-25

… sie steinigten den Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei tot. 

Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Am anderen Tag zog er mit Barnabas nach Derbe weiter. Apg 14,19-20 EIN

Ohne Wunderheilungen hätte Paulus solche Angriffe nie überleben können. 
  • Was sollen wir tun, wenn wir schwach, müde oder belastet sind?

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen

Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Mt 11,28-29

Das Leben kann echt hart sein aber Jesus wird seine Kraft zu deiner Kraft hinzufügen, so dass du nicht mehr allein deine Lasten tragen musst. 

  • Es gibt sogar Krisen, wo deine Kraft völlig nutzlos ist. Dann kannst du dramatische Wunder erwarten.


Ein Problem kann deine Kraft völlig übertreffen aber wenn Jesus deine Lasten trägt, kannst du aufwärts kommen, anstatt paralysiert stecken zu bleiben. 

Wie kannst du Gott finden? Wie kannst du zu Gott kommen? Wie kannst du ihm begegnen?

Gott will, dass du ihm begegnest und er sehnt danach, dir zu helfen. 

Weißt du, dass Jesus sein Leben für dich am Kreuz geopfert hat? 

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 EIN

Wenn du in Gottes unmittelbarer Gegenwart kommst, wirst du sofort erkennen, dass du unwürdig bist aber dann wirst du stark spüren, wie er dich bedingungslos und unermesslich liebt.

Gott will dir mit allen deinen Problemen helfen aber er sehnt danach vor allem, dass du ihn persönlich kennst und seine unfassbare Liebe genießt.

In Gemeinschaft mit Gott kannst du alles überwinden denn mit Gott ist nichts unmöglich. 

Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden. Eph 3,20 NLB

Wenn du in Finsternis bist, rufe Gott an.

Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfassbare Dinge, von denen du nichts weißt. Jer 33,3 LUT