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Mittwoch, 29. September 2021

Den Heiligen Geist Kennenlernen

Wenn du Jesus dein Leben übergibst, kommt Gott selbst zu dir und wohnt in dir, genau in dir.
„Gott in dir!“ 

Wenn das für dich nur ein theologischer Begriff ist und kein überwältigendes Erlebnis, dann ist etwas schrecklich schiefgegangen.

Für viele Christen ist der Heilige Geist nur ein theologischer Lehrsatz.

Aber in der Bibel war der Heilige Geist hörbar, spürbar und auch manchmal sichtbar. 

In der Apostelgeschichte kam der Heilige Geist auf 120 Jünger, Männer und auch Frauen.

Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten.
Apostelgeschichte 2,2–3 SLT

Gott ist unveränderlich. Er ist immer noch Gott und der Heilige Geist hat sich nie verändert.

Ich war mit meiner Frau in einer Gebetsversammlung. Unser kleiner Sohn war auch dabei. Wir spürten die Gegenwart Gottes. Später hat unser kleiner Junge erzählt, er habe blaue Flammen auf unseren Köpfer gesehen.

Vor etwa zehn Jahren war ich in einem Meeting mit meiner Frau und ungefähr 25 anderen Christen aus Deutschland, Großbritannien, Australien und Schweden. 

Wir alle spürten die herrliche Gegenwart Gottes. Manche haben eine weiße Wolke mitten im Raum gesehen, aber ich nicht. Später habe ich digitale Fotos gesehen, wo die weiße Wolke sichtbar war.

Jesus versprach, dass seine Jünger nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt mit dem Heiligen Geist erfüllt werden sollten, und das geschah genau in der Apostelgeschichte Kapitel 2.

Aber am letzten, dem großen Tag des Festes stand Jesus auf, rief und sprach: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!

Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war. 
Johannes 7,37–39 SLT 

 Wie können „Ströme lebendigen Wassers“ nur ein theologischer Begriff sein?

Manche Christen wollen an einer trockenen, nüchternen religiösen Tradition festhalten. Sie hören Gerüchte von charismatischen Versammlung, wo manche Leute etwas verrückt werden. Sie warnen, dass wir alle dramatischen Erscheinungen vermeiden sollen.

Aber wenn wir alle dramatischen Erlebnisse vermeiden, werden wir nicht mehr ein biblisch begründetes christliches Leben haben. Im Neuen Testament war christliche Jüngerschaft von dramatischen Manifestationen des Heiligen Geistes geprägt.

Paulus war auch mit dramatischen Offenbarungen und Wundern vertraut. Jesus und Paulus haben nie gesagt, Gottes Herrlichkeit nur ein Sonderangebot für eine befristete Zeit bestimmt war.
Paulus sagte, dass wir alles prüfen sollen. Manche Christen haben das nicht gelernt.

Manche sind von jeder dramatischen Erfahrung begeistert. Andere wollen gar nicht in die Ströme des Heiligen Geistes eintauchen.

Was hat Paulus gelehrt?

Betrinkt euch nicht; das führt nur zu einem ausschweifenden Leben. Lasst euch vielmehr von Gottes Geist erfüllen. Epheser 5,18 HfA

Den Geist dämpft nicht! Die Weissagung verachtet nicht!
Prüft alles, das Gute behaltet!
1. Thessalonicher 5,19–21 SLT


Paulus sagte nicht, wir müssen alles vermeiden, was dramatisch erscheint.

Er sagte, wir müssen nicht vermeiden oder verwerfen, sondern prüfen. Das kann man nur mit Bibelwissen nicht tun.

Wir müssen lernen, den Heiligen Geist mit unserem Geist zu erkennen.

Es ist traurig, dass viele Christen das Kind mit dem Bade ausschütten.

Donnerstag, 22. Juli 2021

Gottes Wunder für Dich

Als Jesus verhaftet und hingerichtet wurde, dachten die Jünger, alles sei verloren. Jesus hatte ihnen gesagt, dass er sterben müsse, dass sie ihn aber wieder sehen würden.


»Seid nicht bestürzt und habt keine Angst!«, ermutigte Jesus seine Jünger. »Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Denn im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Sonst hätte ich euch nicht gesagt: Ich gehe hin, um dort alles für euch vorzubereiten.


Und wenn alles bereit ist, werde ich zurückkommen, um euch zu mir zu holen. Dann werdet auch ihr dort sein, wo ich bin. Joh 14,1–3 HfA

Jesus hatte das deutlich gesagt, aber als Jesus verhaftet und hingerichtet wurde, waren sie so traumatisiert, dass ihr Glaube scheinbar komplett weg war. Die Jünger versagten einfach.

Bist du immer wieder niedergeschlagen? Hast du versagt? Du weißt, dass du glauben sollst, aber dein Herz sagt dir, du glaubst nicht mehr, oder Jesus hat dich im Stich gelassen.

Das Kreuz war scheinbar die letzte Niederlage. Jesus selbst war offensichtlich besiegt. Aber dem war nicht so. Am Kreuz war Jesus der Sieger.

Am Kreuz trug Jesus alle unsere Sünden, alle unsere Krankheiten, alle unsere Scham, alle unsere Niederlagen. Warum? Weil du an seiner Unschuld und an seinem ewigen Sieg teilnehmen solltest.

Bist du am Ende? Jesus versteht. Er hat diesen Schrecken erlebt. Hat er dich verlassen? Das ist eine Lüge vom Teufel.

Jesus starb, aber er kam zurück. Er hatte versprochen, aber die erschrockenen Jünger waren so traumatisiert, dass ihr Glaube funktionierte nicht. Aber Jesus kam trotzdem zurück.

Bist du am Ende? Aber Jesus ist nicht am Ende. Ist Jesus der allmächtige Gott? Natürlich ist das gute Theologie, aber Theologie kann dich nicht retten. Nur Jesus kann dich retten. Und er kann dich retten.

Aber ist das alles? Aus deiner Klemme zu kommen ist dringend notwendig, aber Gott hat viel mehr für dein Leben geplant.

Die Jünger waren nach dem Kreuz am Boden zerstört, aber Jesus kam zurück, und fing an, wie wieder aufzubauen.

Jesus kehrte zu seinem Vater im Himmel zurück und eine Woche später kam der Heilige Geist mit himmlischer Macht. Dann wirkte der Heilige Geist stärker durch die Jünger als vor dem Kreuz durch Jesus.

Trotz der Verwirrung und Verzweiflung der Jünger, kam der Heilige Geist auf sie, und sie dienten mit himmlischer Kraft und Herrlichkeit.

In Gottes Auftrag vollbrachten die Apostel viele Zeichen und Wunder. Die ganze Gemeinde traf sich immer wieder im Tempel in der Halle Salomos, fest vereint im Glauben. Apg 5,12 HfA

Sogar die Kranken trug man an die Straße und legte sie dort auf Betten und Bahren, damit wenigstens der Schatten von Petrus auf sie fiel, wenn er vorüberging.

Selbst aus den umliegenden Städten Jerusalems strömten die Menschen herbei. Sie brachten ihre Kranken und solche, die von bösen Geistern geplagt waren, und alle wurden gesund.
Apg 5,15–16 HfA

Waren diese dramatischen Wunder nur für die ersten Jünger oder die ersten Apostel bestimmt? Nein. Gott liebt dich und mich nicht weniger. Er ist auch für uns derselbe Wunder wirkende Gott.

Ich kenne eine Frau, die durch eine Kreuzung fuhr. Ein großes Fahrzeug kam total unerwartet auf sie zu. Für Bremsen war es zu spät.

Dann spürte sie eine schreckliche Hitze. Das Fahrzeug fuhr durch ihr Auto, ohne Krach, ohne Schaden anzurichten. Das war wie in einem Fantasyfilm.

Gott versteht es, seine geliebten Kinder zu retten.

"Aber ich sehe gerade dieses Wunder nicht in der Bibel." Ein sinnloser Einwand! Es gab keine Autos in der Bibel, aber Gott hat dieselbe Kraft und Liebe wie damals.

Wenn du denkst, es gäbe keinen Ausweg, hat Gott ein Sicherheitsnetz für dich.