Eine junge Frau suchte einen Psychiater auf. Sie sagte ihm, sie sei schizophren und hoffte, er könne ihr helfen. Nach einem langen Gespräch stellte der Psychiater fest, dass sie gar nicht schizophren war. Ihre Familie hatte ihr diese falsche Identität bereits in ihrer Kindheit auferlegt.
Als Kleinkind hatte ich Ekzem. Ich musste immer Handschuhe tragen und meine Eltern fesselten meine Hände an die Seite meines Kinderbettes. Sonst würde ich meine Haut furchtbar kratzen und zerreißen.
Nach und nach verschwand das Ekzem, aber dann war ich nervös, hyperaktiv und unbeholfen, obwohl ich intelligent war.
Jahre später besuchte ich oft einen Schulfreund. Er erzählte mir vor kurzem, wie ich nicht nur einmal, sondern oft aus Versehen einen Krug Wasser verschüttete.
Mein Vater ermutigte mich, und ich wurde ein guter Schachspieler und lernte, klassische Musik zu schätzen. Ich studierte englische Literatur und Deutsch, aber in praktischen Sachen machte ich immer wieder dumme Fehler. Mein Vater war dann irritiert und kritisch.
Später wollte ich lernen, mit einem Computer umzugehen, aber mit wenig Erfolg.
Vor fast 30 Jahren wollte ich mich dann intensiv mit der Bibel beschäftigen. Ein Freund von mir studierte in einer Bibelschule. Er sagte mir, ich brauche unbedingt einen Computer. Das war 1996.
Ich kaufte einen Computer und widmete mich entschlossen der Beherrschung von Windows 95. Das war für mich kein Kinderspiel, aber ich gab nicht auf.
Ich habe jahrelang als Sprachlehrer gearbeitet. Durch fleißiges Bemühen habe ich meine Kompetenz im Umgang mit dem Computer entwickelt, bis ich meinen Kollegen helfen konnte.
Die Vorstellung, dass ich ein technischer Idiot sei, war tief in meiner Kindheit verwurzelt, aber ich war entschlossen, das zu überwinden. Ich benutze meinen Computer seit mehr als 20 Jahren jeden Tag. Ich bin ein Blogger und kommuniziere mit vielen Menschen in anderen Ländern.
Wurde dir von klein auf eine falsche Identität aufgezwungen? Hast du immer gehört, dass du ein Versager, ein Idiot oder vielleicht geistig gestört bist?
In der Schule und in der Arbeit finden wir immer wieder grausame Menschen, die unsere Unsicherheit spüren und ausbeuten wollen. Vielleicht erlebst du deswegen Mobbing und wirst immer wieder kleingekriegt.
Das alles kommt nicht von Gott. Gott hat dich in seinem eigenen Ebenbild geschaffen.
Meine Mutter wurde immer von ihrer Mutter kleingekriegt. Sie ging zur Universität, scheiterte aber kläglich. Jahre später fand sie Hilfe bei einem Therapeuten. Mit 60 ging sie wieder an die Universität. Ein paar Jahre später machte sie ihren Abschluss. Sie war in Wirklichkeit keine Versagerin.
Gott ist dein Schöpfer. Er hat einen Plan für jeden Menschen. Er erschafft keine Versager, Idioten oder geistig gestörte Menschen.
Vielleicht wiederholst du immer wieder die gleichen negativen Gedanken über dich selbst. Bitte hör auf, damit!
Stattdessen wiederholst du immer wieder Gottes Wahrheit.
Gott hat mich geschaffen und Gott schafft keine Versager!
Gott hat dich zu einem guten Zweck geschaffen. Bitte Gott, dir zu zeigen, wie er dich sieht. Du hast Potenzial.
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jer 29,11 SLT
Wenn Gott dich führt, kann dein Potenzial Wirklichkeit werden. Selbst deine Schwächen können zu Stärken werden.
Scheitern ist nicht endgültig. Ein bekannter amerikanischer Schriftsteller sagte: Ich habe immer wieder versagt, bis ich Erfolg hatte.
Du kannst dir deine Erlösung nicht verdienen. Jesus hat die Strafe für deine Sünden am Kreuz bezahlt.
Aber Jesus hat nicht alles für dich vollbracht, damit du nichts erreichen würdest.
Donnerstag, 17. Oktober 2024
Du bist kein Versager
Donnerstag, 18. November 2021
Gott befördert niedrig stehenden.
Gott befördert niedrig stehenden.
Er hat Fürsten vom Thron gestürzt und niedrig Stehende erhöht.
Die Hungrigen hat er mit Gutem gesättigt und die Reichen mit leeren Händen fortgeschickt.
Lukas 1,52-53
In den letzten 250 Jahren haben wir gesehen, wie Könige und Herrscherklassen gefallen haben. Demokratie ist in vielen Nationen normal geworden.
Seit der Reformation haben wir auch dramatische Änderungen in der Leiterschaft von Christen und Kirchen gesehen.
Gott hat Fürsten vom Thron gestürzt und niedrig Stehende erhöht.
Leiter und Herrscher können überheblich werden und ihre Untertanen tyrannisieren.
Jesus hatte viel darüber zu sagen.
Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen.
Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, Mt 20,25-26 EIN
In der Bibel sehen wir, wie Gott Hirten und Fischer erwählt hat. Mose und er König David waren Hirten, als Gott sie erwählten, das Volk Gottes zu regieren. Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes waren Fischer, bevor sie Apostel wurden.
Der erste König Israels war Saulus. Er war der Sohn eines Bauers, kein anspruchsvoller Mann. Als er aber König war, wurde er überheblich und eigensinnig. Dann hat Gott den Thron von seiner Familie genommen und den Hirten David als nächsten König erwählt.
Bist du scheinbar ein Niemand? In Gottes Augen bist du ein unendlich wertgeschätzt. Gott liebt jedes seiner Kinder wie eine Braut ihre Diamanten.
Bist du von deiner Familie, deinem Chef oder deine Gemeindeleiter streng kontrolliert, grausam beherrscht, immer wieder kleingekriegt? Das kommt nicht von Gott.
Denkst du immer wieder negative Worte, die dir vielleicht seit Jahren dir wie Hexenflüche gesagt worden sind? Bist du vielleicht überzeugt, du bist ein hilfloser Versager, wie andere von dir gesagt haben?
Gott ist dein Schöpfer und dein himmlischer Vater. Er hat dein Leben für Erfüllung geplant. Es ist nicht zu spät für dich.
Jesus liebt dich immer noch. Gott will heute zu dir sprechen, wie er in alten Zeiten mit seinem leidenden jüdischen Volk sprach.
Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst! Jeremia 33,3 EÜ
Jesus wartet auf deinen Hilferuf. Er opferte sein Leben für dich am Kreuz und Er liebt dich immer noch wie am Anfang.
Dienstag, 16. November 2021
Du bist kein Versager
Eine junge Frau suchte einen Psychiater auf. Sie sagte ihm, sie sei schizophren und hoffte, er könne ihr helfen. Nach einem langen Gespräch stellte der Psychiater fest, dass sie gar nicht schizophren war. Ihre Familie hatte ihr diese falsche Identität bereits in ihrer Kindheit auferlegt.
Als Kleinkind hatte ich Ekzem. Ich musste immer Handschuhe tragen und meine Eltern fesselten meine Hände an die Seite meines Kinderbettes. Sonst würde ich meine Haut furchtbar kratzen und zerreißen.
Nach und nach verschwand das Ekzem, aber dann war ich nervös, hyperaktiv und unbeholfen, obwohl ich intelligent war.
Jahre später besuchte ich oft einen Schulfreund. Er erzählte mir vor kurzem, wie ich nicht nur einmal, sondern oft aus Versehen einen Krug Wasser verschüttete.
Mein Vater ermutigte mich, und ich wurde ein guter Schachspieler und lernte, klassische Musik zu schätzen. Ich studierte englische Literatur und Deutsch, aber in praktischen Sachen machte ich immer wieder dumme Fehler. Mein Vater war dann irritiert und kritisch.
Später wollte ich lernen, mit einem Computer umzugehen, aber mit wenig Erfolg.
Vor 25 Jahren wollte ich mich dann intensiv mit der Bibel beschäftigen. Ein Freund von mir studierte in einer Bibelschule. Er sagte mir, ich brauche unbedingt einen Computer. Das war 1996.
Ich kaufte einen Computer und widmete mich entschlossen der Beherrschung von Windows 95. Das war für mich kein Kinderspiel, aber ich gab nicht auf.
Ich habe jahrelang als Sprachlehrer gearbeitet. Durch fleißiges Bemühen habe ich meine Kompetenz im Umgang mit dem Computer entwickelt, bis ich meinen Kollegen helfen konnte.
Die Vorstellung, dass ich ein technischer Idiot sei, war tief in meiner Kindheit verwurzelt, aber ich war entschlossen, das zu überwinden. Ich benutze meinen Computer seit mehr als 20 Jahren jeden Tag. Ich bin ein Blogger und kommuniziere mit vielen Menschen in anderen Ländern.
Wurde dir von klein auf eine falsche Identität aufgezwungen? Hast du immer gehört, dass du ein Versager, ein Idiot oder vielleicht geistig gestört bist?
In der Schule und in der Arbeit finden wir immer wieder grausame Menschen, die unsere Unsicherheit spüren und ausbeuten wollen. Vielleicht erlebst du deswegen Mobbing und wirst immer wieder kleingekriegt.
Das alles kommt nicht von Gott. Gott hat dich in seinem eigenen Ebenbild geschaffen.
Meine Mutter wurde immer von ihrer Mutter kleingekriegt. Sie ging zur Universität, scheiterte aber kläglich. Jahre später fand sie Hilfe bei einem Therapeuten. Mit 60 ging sie wieder an die Universität. Ein paar Jahre später machte sie ihren Abschluss. Sie war in Wirklichkeit keine Versagerin.
Gott ist dein Schöpfer. Er hat einen Plan für jeden Menschen. Er schafft keine Versager, keine Idioten, keine Geistesgestörten.
Vielleicht wiederholst du immer wieder dieselben negativen Gedanken über dich selbst. Hör bitte auf damit!
Wiederhole stattdessen immer wieder Gottes Wahrheit.
Gott hat mich geschaffen und Gott schafft keine Versager!
Jesus hat sein Leben für dich am Kreuz geopfert, um dir ein neues Leben zu schenken. Wirst du ihm dein Leben anvertrauen? Er wird dir all deine Sünden vergeben, denn er hat deine Strafe bereits am Kreuz erlitten.
Aber vielleicht glaubst du schon. Deine Sünden sind vergeben, aber du siehst dich immer noch als Versager und Opfer.
Wenn also jemand mit Christus verbunden ist, ist er eine neue Schöpfung: Was er früher war, ist vergangen: Sieh doch, etwas Neues ist entstanden! 2. Korinther 5,17 NeÜ
Was sollen wir jetzt noch dazu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer könnte dann gegen uns sein? Römer 8,31 NeÜ
Vielleicht hast du jahrelang Mobbing erlebt. Du kannst deine Peiniger nicht vergeben oder lieben. Aber mit Gottes Hilfe kannst du auch deine Widersacher segnen. Das führt zu deiner Befreiung.
Du kannst einfach beten:
„Lieber Gott. Jesus ist für Max Meier (oder Lieschen Müller) gestorben. Errette ihn (oder sie) bitte von der Hölle!“
Es kann so hart sein, diese Worte zu äußern, aber wenn du dich bezwingst, nimmst du dein Kreuz auf und folgst Jesus nach.
Dann sagte Jesus zu den Jüngern: »Wer von euch mir nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. Matthäus 16,24 NLB
Viele hassen oder verachten sich selbst. Sie denken sie leugnen sich selbst dadurch, aber das ist total falsch verstanden. Wer Jesus nachfolgt, muss lernen, sich selbst und auch andere zu lieben.
... ›Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.‹ Matthäus 22,39 NLB
Samstag, 3. April 2021
Versager Transformiert
Als Jesus im Garten verhaftet wurde, gerieten die Jünger in Panik.
Petrus rastete aus.
Simon Petrus nun, der ein Schwert hatte, zog es und schlug den Knecht des Hohen Priesters und hieb ihm das rechte Ohr ab. Der Name des Knechtes aber war Malchus. Johannes 18,10 ELB
Dann wurde Jesus in Haft genommen, und die Apostel suchten das Weite.
Da ließen ihn alle im Stich und flohen. Markus 14,50 Bruns
Petrus versuchte treu zu bleiben, aber auch er versagte.
Simon Petrus stand immer noch da und wärmte sich. Da sagten sie zu ihm: „Bist du nicht auch einer von seinen Jüngern?“ Er aber erwiderte und leugnete es: „Nein, ich bin es nicht!“ Johannes 18,25 Bruns
Jesus hat seine Jünger sehr gut für diese harte Probe vorbereitet. Trotzdem versagten sie.
Jesus hatte ihnen wunderbare Verheißungen mitgeteilt.
Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.
Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin. Johannes 14,1–3 SLT
Diese wunderbaren Verheißungen in dem Johannes Evangelium sind auch für uns. Vielleicht hat der Heilige Geist tröstende Zusicherungen persönlich mitgeteilt, wie damals mit den Aposteln. Trotzdem hast du oft versagt, und ich auch.
Fasse Mut. Jesus hat die Apostel nach seiner Auferstehung heimgesucht. Dann hat Er seinen Heiligen Geist und Herrlichkeit ihnen gegeben.
Gott hat sie transformiert.
Jesus versteht, dass wir nicht nur Bibelwissen und Lehrsätze brauchen. Wir brauchen oft starke Erlebnisse und dramatische Heimsuchungen, weil wir ohne Gottes Gegenwart schwach sind.
Jesus will auch uns transformieren, dich und mich. Erwarte Gottes Eingreifen.
Samstag, 20. Februar 2021
Hass und Verzweiflug Überwinden
Hast du eine demütigende Niederlage erlebt? Vielleicht hast du deinen Job verloren, oder deine Ehe.
Du fragst dich, ob du das Opfer bist oder ob du selbst versagt hast.
Viele Christen geben auf oder beschuldigen Gott selbst.
Manche beschuldigen sich selbst. Sie werden passiv und resigniert.
Das ist sehr gefährlich. Es kann zu einer gravierenden depressiven Krankheit führen, vielleicht zu Alkoholismus, oder Pornosucht, oder Selbstmord.
Der elendste Versager in der Bibel war Judas Iskariot, der Jesus verriet. Als er seine schreckliche Schuld erkannte, hat er nicht um Gottes Vergebung gefleht. Stattdessen ist er in Verzweiflung und Selbsthass geraten.
Als seinem Verräter Judas klar wurde, dass Jesus zum Tode verurteilt war, überfiel ihn tiefe Reue. Er wollte den obersten Priestern und Ältesten die dreißig Silberstücke zurückgeben.
»Ich habe gesündigt«, gestand er, »ich habe einen Unschuldigen verraten.« Sie fuhren ihn an: »Was geht uns das an? Das ist deine Sache.«
Da warf Judas das Geld auf den Boden des Tempels, ging hinaus und erhängte sich. Mt 27,3–5 NLB
Egal wie du versagt hast, bist du trotzdem von Jesus total geliebt. Er will dir vergeben. Er will dir einen ganz neuen Anfang geben.
Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind, und rettet jeden, der alle Hoffnung verloren hat. Ps 34,19 HfA
Der HERR ist denen nahe, die innerlich am Boden liegen. Er hilft denen, die in ihrem Gemüt schier verzagen möchten. Ps 34,19 Bruns
Auch Petrus hat Jesus im Stich gelassen.
Nach einer kleinen Weile traten die Umstehenden heran und sagten zu Petrus: „Doch, du bist auch einer von denen, deine Sprache verrät dich.“
Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: „Ich kenne den Menschen überhaupt nicht.“ Da krähte der Hahn.
Da dachte Petrus an die Worte Jesu, die er zu ihm gesagt hatte: „Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Da ging er hinaus und weinte bitterlich. Matthäus 26,73–75 Bruns
Aber Petrus gab nicht auf. Jesus begegnete ihm und Petrus war bereit, Vergebung und Liebe von Jesus zu empfangen.
Wenn du ganz unten liegst, kannst du dich selbst ablehnen oder deine Widersacher hassen. Aber mit Hass und Ablehnung findest du keinen Ausweg.
Vergib denen, die dich drangsalieren oder missbrauchen. Vor allem vergib dir selbst.
Das ist so hart, aber keiner war so schrecklich missbraucht, als Jesus, der splitternackt am Kreuz hing. Wie hat er gebetet?
Da sagte Jesus: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Lukas 23,34a Bruns
Aber vielleicht bist du Opfer von sexuellem Missbrauch. Darfst du Gerechtigkeit verlangen?
Warum nicht? Gott ist der Gott der Gnade, aber auch von Gerechtigkeit. Wenn Verbrecher keine Strafte bekommen, können sie weiter sündigen und andere Opfer zugrunde richten.
Aber es ist so wichtig, dass du Gott erlaubst, dein Herz von aller Bitterkeit zu reinigen. Das kann einige Zeit dauern.
Bist du Opfer oder Versager? Egal. Jesus liebt dich. Er hat immer noch gute Pläne für dich.
Trotz allem kannst du eine Zukunft haben.
Montag, 26. Oktober 2020
Gott ruft Versager
Vielleicht hast du versagt und alle Hoffnung verloren.
Du hast vielleicht gewagt, etwas für Gott zu tun, aber du hast fehlgeschlagen oder andere Christen haben dich verraten. Vielleicht bist du mit deiner Ehe oder mit deinen Kindern enttäuscht. Das tut Weh.
Aber gerade jetzt möchte Gott, dass du weißt, dass er noch einen Sinn für dein Leben hat.
Gott will seine enttäuschten Kinder wieder aufrichten. Gott wird in dieser Zeit Versager verwandeln, dass sie große Dinge durch seine Gnade leisten.
HERMANN ZAISS
Hermann Zaiss (1889 – 1958) war ein hervorragender deutscher Evangelist.
Im Jahre 1924 hat er schreckliche Enttäuschungen gelitten. Seine Frau erlitt einen totalen Nervenzusammenbruch und wurde chronisch psychisch krank.
Seine Ehe scheiterte und er wurde von christlichen Gemeinden missverstanden und von manchen verurteilt.
Er war so traumatisiert, dass er der Verzweiflung nachgab und er sagte Gott, er wollte mit Ihm nichts mehr zu tun haben. Aber nach 20 Jahren sollte Gott ihn wieder rufen wenn es dann Gott gefallen würde.
Inzwischen heiratete er wieder und Gott rief seine neue Frau zum lebendigen Glauben.
Während des Zweiten Weltkriegs litten sie Bombenangriffe von den Briten und Amerikanern. Seine Frau wollte einen Bibelkreis gründen, aber er wollte nicht.
Dann im Jahre 1944, genau 20 Jahre nachdem er Gott verlassen hatte, kniete er und seine Frau zusammen und gaben ihre Leben für Gottes Dienst.
Sie gründeten einen Bibelkreis, der zu einer Gemeinde von 120 wurde und dann zu einer Gruppe von 250 nach dem Krieg.
Menschen von überall in Deutschland und von anderen Ländern kamen und erlebten wunderbare Heilungen.
Ein deutscher Jude in der britischen Besatzungsarmee kam zum Glauben und sein Hass gegen Deutschland wurde zu einer tiefen Liebe verwandelt.
Ein SS-Offizier wurde von Nazi Fanatiker transformiert und er wurde mit dem neu bekehrten Juden befreundet.
Wenn du mit deinem Leben enttäuscht bist, lass Jesus deine Enttäuschungen auf sich nehmen.
Er litt und starb am Kreuz, um dich von deiner Enttäuschung zu retten.
Jesus steht jetzt an deiner Seite und er ruft dich, wie er einst Petrus rief, Petrus den Versager, der Petrus der Apostel wurde.
... im Aufblick auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, welcher für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete, die Schande nicht achtete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.
Achtet auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert! Heb 12,2-3
Mittwoch, 7. November 2012
GOTT RUFT DIE VERSAGER ...
Aber du bist in diesem Leben nie total allein. Es ist oft schwer zu glauben, wenn alles schiefgeht, dass Gott für dich sorgt.
Eine junge Frau schreit verzweifelt, "Wo war Gott, als ich vergewaltigt wurde?"
Aber Gott sandte seinen einzigen Sohn, mit uns zu leben und mit uns zu leiden.
Jesus war der Herr im Himmel, der Ewige Heilige Allmächtige Sohn des Himmlischen Vaters.
- Er wagte Mensch zu werden, als Baby geboren zu werden, als scheinbar uneheliches Kind in einem kleindenkenden Dorf aufzuwachsen, sich dem Geschwätz preiszugeben.
- Er wagte die Wahrheit zu predigen, und die Priester herauszufordern, so dass er verhaftet und gekreuzigt werden würde.
- Er wagte einer kleinen Gruppe Nachfolger zu vertrauen, dass sie eine große Bewegung aufbauen würden, welche die Welt für Gott verwandeln würde.
- Er wagte dich und mich auch vor der Schöpfung der Welt zu erwählen, dass wir als Christen Seine Vertreter auf Erden sein sollten.
Er wusste, dass wir oft versagen würden aber er wagte trotzdem uns mit Seinem Namen und Seinem Auftrag zu vertrauen.
Wir müssen Ihn nicht im Stich lassen.
Aber du kannst Ihm vertrauen, dass er dich nicht im Stich lassen wird. ER war der Anfänger deines Glaubens, nicht du. Er hat dich berufen und du hast ihn aufgenommen.
so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben. Joh 1,12
Dann hast du wahrscheinlich eine wunderbare Entdeckung gemacht, dass die Liebe Gottes eine große Befreiung war, dass du eine enge Gemeinschaft mit dem Geist Gottes erlebtest, von der du vorher keine Ahnung hattest.
Aber dann kamen harte Proben und Enttäuschungen. Deine Freunde oder Familie haben dich missverstanden oder du hast in der Gemeinde schlimme Erfahrungen gehabt oder schmerzhafte Ablehnung gelitten.
Du hast vielleicht gewagt, etwas für Gott zu tun aber du hast versagt oder andere Christen haben dich verraten. Vielleicht ist deine Ehe eine schreckliche Enttäuschung geworden.
Vielleicht hast du gesündigt und versagt und hast alle Hoffnung verloren.
Aber jetzt eben in dieser Zeit will Gott dir wissen lassen, dass ER immer noch einen Zweck für dein Leben hat.
Gott will seine enttäuschten Kinder wieder aufrichten. Gott wird in dieser Zeit Versager verwandeln, dass sie große Dinge durch seine Gnade leisten.
HERMANN ZAISS
Hermann Zaiss (1889 – 1958) war ein hervorragender deutscher Evangelist. Im Jahre 1924 hat er schreckliche Enttäuschungen gelitten. Seine Frau litt an einem totalen Nervenzusammenbruch und wurde Patientin in einem psychiatrischen Krankenhaus. Seine Ehe scheiterte und er wurde von christlichen Gemeinden missverstanden und von manchen verurteilt.Er war so traumatisiert, dass er der Verzweiflung nachgab und er sagte Gott, er wollte mit Ihm nichts mehr zu tun haben. Aber nach 20 Jahren sollte Gott ihm wieder rufen wenn es dann Gott gefiel.
Inzwischen heiratete er wieder und Gott rief seine neue Frau zum lebendigen Glauben. Während dem Zweiten Weltkrieg litten sie Bombenangriffe und seine Frau wollte einen Bibelkreis gründen aber er wollte nicht.