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Donnerstag, 21. November 2024

Auch Ältere Menschen Brauchen Vater Gott

 Es heißt, dass ältere Menschen wie Kinder werden können, schwach, abhängig und hilfsbedürftig. Ich bin fast 76 Jahre alt. Meine Mutter ist in diesem Alter gestorben, aber ich bin geistig und körperlich noch aktiv und erwarte, dass ich mindestens 80 Jahre alt werde.

Als ich 70 wurde, begann ich über die begrenzte Zeit nachzudenken, die mir in diesem Leben noch bleibt. Das hat mich nicht erschreckt.

Ich hatte viel über Nahtoderfahrungen gelesen, bei denen Menschen klinisch tot waren, mit Jesus sprachen oder sogar den Himmel besuchten. Ich freue mich auf das nächste Leben. Jedes Jahr ist ein Jahr näher an einem viel besseren Leben, das nie endet.

Ich freue mich darauf, meine Eltern und andere gläubige Freunde und geliebte Menschen wiederzusehen. Ich freue mich darauf, meiner Leidenschaft für Musik und Kunst nachzugehen.

Es ist wunderbar, nicht zur Arbeit gehen zu müssen. Ich muss mich nicht mit dummen bürokratischen Verfahren herumschlagen, die nichts zur Effektivität meiner Arbeit beitragen.

Ich muss mich nicht mit anspruchsvollen Managern und stressigen Fristen herumschlagen. Ich muss nicht um 6 Uhr morgens aufstehen, mich mit dem Berufsverkehr auseinandersetzen und am Nachmittag weiterarbeiten, wenn ich müde bin.

 Manches ist besser, aber manches ist auch unangenehm.

Ich vermisse die sozialen Anreize der Arbeit mit Studenten und Kollegen. In den letzten Jahren habe ich auch einige liebe Freunde verloren. Menschen werden krank. Menschen sterben. Selbst wenn sie gläubig sind und in den Himmel gekommen sind, vermisse ich ihre Freundschaft.

Vor kurzem habe ich gebetet. Ich fühlte, dass ich immer noch ein junger Mensch in einem alternden Körper war. Ich hatte keine Eltern mehr, die mich liebten, obwohl ich froh war, dass sie im Himmel sind. Ich hatte das Gefühl, dass ich einen Vater brauche.

Obwohl ich Gott sehr zugetan bin, ist die Vaterschaft Gottes etwas, zu dem ich nie eine vollständige emotionale Verbindung hatte.

Ich lag im Bett und wiederholte wieder und wieder.

„Ich brauche einen Vater. Gott, du bist mein Vater.“ Auch wenn dies kein überwältigendes Gefühl war, so war es doch ein Ausstrecken nach meinem wahren himmlischen Vater. Wir alle brauchen einen Vater, ganz gleich, wie alt wir sind.

Ein paar Tage später las ich in den Psalmen. Ich stieß auf ein vertrautes Versprechen Gottes, und es war eine Antwort des Himmels auf mein Gebet.

Wenn mich auch Vater und Mutter verlassen, so wird der Herr mich doch annehmen.
Ps 27:10 NIV

Dieser Vers bekam für mich eine neue Bedeutung. Ich kenne Christen, deren Eltern sie missbraucht oder verlassen haben, aber das war nicht meine Erfahrung. Meine Eltern kümmerten sich um mich, noch lange, nachdem sie ein hohes Alter erreicht hatten. Sie haben mich nie im Stich gelassen.

Ich habe nicht getrauert, als sie starben, denn beide wurden auf dem Sterbebett gläubig. Ich war erleichtert und glücklich, dass sie im Himmel in Sicherheit waren.

Ich bin auch gesegnet, weil ich immer wieder ältere Menschen gefunden habe, die mich durch ihre Reife und Weisheit ermutigen konnten. Aber jetzt bin ich selbst der ältere Mensch, der andere Menschen ermutige. Das ist auch ein Privileg.

Aber jetzt weiß ich, dass ich einen Vater brauche. Und Gott sprach zu mir durch Psalm 27. Gott ist mein Vater und er wird mich nie im Stich lassen.

Mittwoch, 28. September 2022

Ist da doch jemand?

 Ist da doch jemand?

Der Dichter Friedrich Schiller hat diese Frage genau auf den Punkt gebracht.
„Brüder überm Sternenzelt, muss ein lieber Vater wohnen.“

Für Jesus war das die schlichte Realität und seine Beziehung zum Vater war sein tägliches Erlebnis.
Aber für Schiller und die deutschen Romantiker war das nur eine brennende Sehnsucht.

Für die Moslems ist Gott Schöpfer, Gesetzgeber und Richter, aber kein liebevoller Vater.
Für die New Age Leute, sind wir alle Gott. Ich soll Gott sein und du auch.

Wenn wir bloße Menschen Gott sind, dann sind wir hoffnungslos und verloren in dieser tragischen Welt.

Es gibt unzählige Millionen Opfer von Hunger, Menschenhandel, Sklaverei, Folter und Krieg in dieser Welt. Wenn du und ich Gott sind, können wir dann aus eigener Kraft ewige Hoffnung bieten?
 
Wenn du und ich Gott sind, warum können wir das Leiden um uns herum nicht beseitigen?
Wenn du und ich Gott sind, warum gehen wir so oft schief?

Ich finde in der Bibel eine viel bessere Erklärung für unsere unmögliche Situation.

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. 1 Mose 1,1 SLT

Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. 

Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde! 1 Mose 1,27–28 SLT

Die ersten Menschen waren nicht Gott, aber von Gott geschaffen. Sie waren gut und schuldlos. 

Gott beauftragte sie, als Agenten des Himmels, die Erde zu regieren, nicht aus eigener Kraft, aber in Partnerschaft mit Gott selbst.

Als die ersten Menschen dann Gottes liebevolle Anweisungen missachteten, wurde ihre himmlische Unschuld verdorben.

Wir sehen die Folgen bis heute. Wir sind alle mehr oder weniger verdorben. Überall sehen wir Mord, Gewalt und Grausamkeit. Wir alle müssen sterben. Wut, Angst und Verzweiflung machen sich überall breit.

Gott war gebrochenen Herzens. Er liebt uns einfach.

Aber Gott ist ewig und allwissend. Er sah das alles ganz vom Anfang. Er hat einen Plan, uns zu retten.


Gott ist gerecht. Unsere Bosheit kann nicht unbestraft sein. Gott hätte die ganze Menschheit ausrotten können, aber für sein liebevolles Herz war das unerträglich.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
 
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.
Johannes 3,16–17 NLB

Gott sandte seinen Sohn, den wir als Jesus kennen. Der lebte unter uns Menschen. Sein Charakter war unbefleckt und er blieb in einer bösen Welt schuldlos.

Jesus wurde wegen seines guten Charakters verfolgt und hingerichtet. 

Seine Verfolger wussten nicht, dass Jesus auf diese Weise die Strafe für uns alle auf sich selbst nahm, damit wir nicht verdammt werden sollten.

Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt. Wer aber nicht an ihn glaubt, ist schon verurteilt, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. Johannes 3,18 NLB

Ist das für Dich problematisch? Vielleicht verstehst Du es nicht. Du kannst Gott bitten, Dir seine Weisheit deutlich zu machen.

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden. Jakobus 1,5 SLT

Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.
Jeremia 33,3 SLT

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Jeremia 29,11 SLT

Sonntag, 11. Oktober 2020

Freundschaft mit Gott oder Gesetzlichkeit

 Die ersten Menschen mussten eine Entscheidung treffen, eine Entscheidung zwischen Leben und Tod.

Gott hatte ihnen ewiges Leben geschenkt.
Sie hatten auch eine Aufgabe, die Welt zu regieren.

Wie konnten sie die nötige Weisheit lernen? Sie hatten zwei Möglichkeiten.

Sie konnten Gott als ihrem Mentor vertrauen, in unmittelbarer Gemeinschaft und Freundschaft mit Gott alles lernen.
 

Oder….
 

Sie konnten versuchen, eine andere Weisheit zu suchen, unabhängig von Gott. Sie konnten versuchen, durch selbstständige Erforschung, immer mehr zu wissen und ihre eigenen Meinungen und Ideen ohne Gott zu entwickeln.

Und Gott, der HERR, ließ alle Arten von Bäumen in dem Garten wachsen – schöne Bäume, die köstliche Früchte trugen. 

In der Mitte des Gartens wuchsen der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. 1. Mose 2,9

Auch wenn wir die Geschichte von Adam und Eva nicht lesen, können wir klar sehen, welche Entscheidung wir Menschen getroffen haben.

Für uns Menschen ist Lernen, Wissen und Urteilen die Grundlage unseres Lebens, aber die meisten Menschen kennen Gott nicht mehr als ihren Vater, Gefährten und Freund.

Selbst für viele bibeltreuen Christen ist die Idee, Gott als Freund zu kennen, seltsam und unangemessen.  

Aber Adam und Eva haben freundliche Spaziergänge mit Gott im Garten gemacht.

Als es am Abend kühl wurde, hörten sie Gott, den HERRN, im Garten umhergehen. Da versteckten sie sich zwischen den Bäumen. 1. Mose 3,8

Weil Adam und Eva für selbstständiges Wissen entschieden hatten, war ihre liebevolle und freundliche Gemeinschaft mit Gott gestört.

In der Bibel lernen wir, dass dieser Verfall zum Tode führt, und dann zu einer Ewigkeit ohne Gott und ohne jede Hoffnung.

Aber Gott wollte uns Menschen nicht aufgeben.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16

Was bedeutet das ewige Leben?
Vergebung der Sünden? Klar.

Ein vollkommenes unendliches Leben im Himmel? Auch das.

Aber die meisten von uns Christen verstehen nicht die Hälfte.
Adam und Eva erlebten freundliche Gemeinschaft mit Gott.

Vor dem Kreuz erlebten die Jünger von Jesus freundliche Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes. Nach seiner Auferstehung verbrachte Jesus 40 Tage mit seinen Aposteln in freundlicher Gemeinschaft.

Warum erleben die meisten Christen diese persönliche Gemeinschaft mit Gott nicht mehr?

Viele Christen reagieren misstrauisch auf diese Idee.

Sie halten fest an biblischen Glaubenssätzen. Sie wollen das Böse erkennen und vermeiden und an Gottes Wahrheit und Heiligkeit festhalten, 

aber Gott als Freund zu erleben erscheint ihnen als etwas extrem und vielleicht abartig.

Diese Denkweise ist nichts anderes als die Erkenntnis von Gut und Böse, und nicht die Frucht von dem Baum des Lebens.

Dürfen wir Gott als Freund und Vater kennenlernen? Laut Bibel, ja.

Der HERR sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück, doch ein junger Mann namens Josua, ein Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nie. 2. Mose 33,11

War das nur für Mose bestimmt? Nein.

Als Jesus zu uns kam, hat er etwas ganz neues eingeführt.

Von dem Vaterunser lernen wir, dass Jesus Vater Gott als Papa zärtlich liebte, dass auch wir Gott auf diese Weise kennen können.

Aber jemand wird einwenden, dass wir doch Unrecht erkennen und vermeiden müssen. Ganz richtig.

Aber wenn man auf solche Fragen fokussiert, ohne eine enge Freundschaft mit Gott zu erleben, suchen wir unsere Nahrung von dem falschen Baum.

In dem Neuen Testament lesen wir, dass Jesus selbst Unrecht hasste, aber seine liebevolle Beziehung mit dem Vater war sein Hauptanliegen. So soll es mit uns sein.


Samstag, 19. September 2020

Kein Freund wie Jesus

Gott hat seinen einzigen Sohn in diese Welt gesandt, um dich zu retten.

Gott ist ein Vater, der jedes einzelne Kind total liebt.

Wenn du dein eigenes Leben ohne Jesus führst, bist du Gottes verlorenes Kind. Gott hat dich geschaffen, um sein geliebter Sohn oder seine geliebte Tochter zu sein.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

Wenn du der einzige Mensch wärst, der Gottes Vergebung nötig hätte, wäre Jesus für dich gestorben.

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Johannes 10,27

Jesus spricht durch die Worte in der Bibel und er spricht an dich.

Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an.

Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben.
Offenbarung 3,20

Fühlst du dich manchmal allein in dieser Welt. Jesus will dein Gefährte sein. Kein Freund ist wie Jesus.


Donnerstag, 3. September 2020

Gott liebt dich total.

Gott liebt dich total. Er will nur das Beste für dich.
 
Er hat dich so erschaffen, dass du ein wunderbarer Mensch bist, genau wie Er selbst. Weil Er dich liebt, möchte Er, dass du glücklich und gesund bist.
 

Vor allem sehnt Er danach, dass deine Natur wie Jesus sein soll.

Denn Gott hat sie schon vor Beginn der Zeit auserwählt und hat sie vorbestimmt, seinem Sohn gleich zu werden, damit sein Sohn der Erstgeborene unter vielen Geschwistern werde. Römer 8,29

Wir alle müssen dramatisch verwandelt werden, um wie Jesus zu sein, wir alle.

Wenn wir sagen, wir seien ohne Schuld, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns.
Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von allem Bösen reinigt.
1. Johannes 1,8-9


Der Mann, der diese Worte schrieb, war der Jünger, den Jesus besonders liebte, der Mann, der das Johannes-Evangelium schrieb.

Ein guter Leiter weiß, dass auch er ein Bruder oder eine Schwester ist, und kein höheres heiliges Wesen.

Ein Prediger ist ein sterblicher Mensch. Er braucht auch Auszeit. Er muss nicht immer für jeden verfügbar sein. Er muss schlafen, sich ausruhen, nachdenken und beten. Selbst Jesus brauchte Auszeit.

    Viele Menschen verlangen nach der Aufmerksamkeit des Predigers wie Babys nach ihrer Mutter.
   
Erwarte nicht von einem Prediger, dass er dir das gibt, was nur Gott geben kann, dass er dir seine ganze und ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt, dass er dir vollkommene Weisheit gibt und dich wie sein eigenes Kind liebt.

Einmal rief jemand nach 2 Uhr morgens bei unserem Pastor an, weil er nicht schlafen konnte.
Der Pastor antwortete: "Jetzt gibt es zwei von uns, die nicht schlafen können."

Aber Gott schläft nie, und wenn du nicht schlafen kannst, ist er bei dir.
Gott sieht das Ende vom Anfang an.

Bevor deine Großeltern geboren wurden, blickte er auf die kommenden Jahrhunderte zurück und sah, wie du dich entschieden hast, ihn zu lieben und ihm dein Leben anzuvertrauen.

    Er sah, wie du ihn kennenlerntest und seine tiefe Zuneigung erfuhrst, die intensive Hingabe, die er für dich empfindet.

Wenn du zu Jesus gehörst, ist Gott dein VATER, der vollkommene Vater, der für seine Kinder alles opfern will.

    Eine gute Mutter würde ihr Leben für ihr Kind opfern, und die Liebe Gottes ist noch stärker.

Jauchze, Himmel! Freue dich, Erde! Jubelt, ihr Berge! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und sich seiner Elenden erbarmt.

Doch Zion sagt: »Der HERR hat mich verlassen; der Herr hat mich vergessen.«

»Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht!
Jesaja 49,13-15

Wie ist Gott?

Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht – denn Gott ist Liebe. 1. Johannes 4,8

Wer kann verstehen, was das bedeutet?

Wenn es darum geht, die Liebe Gottes zu verstehen, gehen manche Theologen schief.

Ausgebildete Geistlichen versuchen, Gott philosophisch zu erklären. Leider wird die Liebe Gottes oft dadurch zu Ideen und Begriffen reduziert. Gottes Realität wird vernebelt.

Ein Kind kann es am besten verstehen. Ein Kind weiß, wie sich die Liebe einer guten Mutter oder eines guten Vaters anfühlt.

Dann sagte er: »Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nie ins Himmelreich kommen. Matthäus 18,3

Paulus war ein äußerst gelehrter Theologe, aber für ihn war die Liebe Gottes kein Begriff, sondern eine erlebte Realität.

Gott weiß, wie sehr ich mich mit der herzlichen Liebe von Christus Jesus nach euch sehne. Philipper 1,8

Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt. Römer 5,5

Gott wird nicht von seinen Emotionen kontrolliert, aber er fühlt intensiv.

Er möchte, dass du und ich sein Herz kennen und fühlen, was er fühlt.

Sonntag, 24. Februar 2013

WER IST GOTT?


Wer ist Gott? Es gibt keine wichtigere Frage.


Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16  


Hier lernen wir, dass Gott ein Vater ist, und dass Er einen Sohn hat. Wir lernen auch, dass Gott die Welt liebt. 


Wie liebt Er die Welt? 


Klar dass Er die Menschen in der Welt liebt, denn Er will nicht, dass irgend ein Mensch zugrunde geht, sondern Er will uns alle das ewige Leben geben. 


Und wer ist denn der Sohn Gottes, der für uns Menschen geopfert wurde?


Jesus sagt zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, es sei denn durch mich. Joh 14,6  

Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Von jetzt an kennt ihr ihn, ihr habt ihn gesehen. Joh 14,7  


  • Also ist der Sohn auch Gott. 


Gott sandte Seinen Sohn in die Welt, damit wir alle Zugang zu Ihm haben sollten.


Sind wir nun aus Glauben gerecht gesprochen, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Röm 5,1  
  • Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Röm 5,2   

Gott liebt uns so sehr, dass Er unsere Liebe gewinnen will, obwohl wir Ihn abgelehnt haben. 
  • Unsere Ablehnung hat Sein Herz gebrochen aber trotzdem will Er uns lieben und unsere Liebe haben. 

Gott hat uns mit der Absicht geschaffen, dass wir Seine lieben Kinder sein sollten aber wir lehnten Ihn ab. 

  • Wir alle haben uns entschieden, so zu leben als ob unser Vater nicht existierte. 
  • Viele von uns haben uns überzeugt, dass es eigentlich keinen Gott gäbe. 

  • Aber auch wenn du nicht an Gott glaubt, glaubt Er an dich, denn du bist seine Schöpfung und der Zweck Seiner Schöpfung war und ist die Liebe, die ewige Liebe.

Aber wie kann man an einen guten Gott glauben, wenn diese Welt so verdreht ist und wir überall so viel Leiden sehen?


Aber Gott hat uns Menschen die Welt gegeben. 


ER hat uns Menschen die Verantwortung gegeben, diese Welt zu regieren und zu beherrschen. 


Am Anfang waren die ersten Menschen gut wie Gott selbst. 

Sie beherrschten auch die Tiere und es war kein Tod, kein Mobbing und keine Grausamkeit. Dieser gute Einfluss von Gott und den guten Menschen prägte die ganze Schöpfung.

Wenn wir jetzt auch unter Tieren Mobbing und Grausamkeit sehen, muss es unsere Verantwortung sein, denn wir haben die Welt nicht mit Gottes Gerechtigkeit regiert. 

  • Wenn wir die Welt, unser Leben und unsere Mitmenschen so missbraucht haben, dass es schwierig ist, das Werk eines guten Gottes zu sehen, 

  • wenn wir so versagt haben, wer ist daran Schuld, Gott oder wir?


Wir müssen alle offen gestehen, dass wir versagt haben. 


Aber trotzdem will Gott uns von unserem Schlamassel retten und uns von unserer Schuld befreien.


Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, für die damals noch Gottlosen gestorben. Röm 5,6  


Jesus hat unsere Schuld auf sich genommen und die Strafe gelitten, die wir verdient haben.


Wer ist Gott?


Gott ist die demütige Person, die uns so liebt, dass er Seinen Sohn opferte, um uns vergeben zu können, ohne Seine Gerechtigkeit im Geringsten zu ignorieren.

  • Die Gerechtigkeit des Heiligen Schöpfers verlangt den Tod für unsere Sünden aber Gottes ewiger Sohn hat den Tod an unserer Stelle gelitten.


Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Röm 6,23   

  • Jesus hat sein Leben für deine Rettung geopfert. 

Er will dir ein ganz neues Leben geben und dich total verwandeln. 

  • Willst du dich durch seine Liebe verwandeln lassen?



Montag, 21. Januar 2013

GOTT IST LIEBE: VATER, MUTTER UND FREUND

Das Leben ist eine Gabe. 


Alles, was wir sind und haben, kommt von Gott. Die Bibel stellt uns Gott als Vater und Mutter dar.


Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von  dem Vater der Lichter, bei welchem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel. Jak 1,17  


Wie auf einen total guten Vater, können wir uns auf Vater-Gott komplett verlassen.


Mein Gott aber wird euch durch Christus Jesus alles, was ihr nötig habt, aus dem Reichtum seiner Herrlichkeit schenken. Phil 4,19   


Aber auch in der Bibel offenbart sich unser Gott als die Liebe, mit einer Zärtlichkeit, die wir von einer guten Mutter erwarten.


Zion sagt: "Jahwe hat mich verlassen, vergessen hat mich der Herr!"

"Kann eine Frau denn ihren Säugling vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen könnte, ich vergesse euch nie! Jes 49,14-15  


Selbst Jesus, der ohne Zweifel total männlich war, hat sich so geschildert.


Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. 

  • Wie oft wollte ich deine Kinder um mich sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt. Mt 23,37  

Gott ist Geist, weder Weiblich noch Männlich, aber die Bibel betont seine Vaterschaft eher als seine Mutterschaft aus zwei Gründen.

  • Es gibt viele heidnische Religionen, die Muttergöttinnen anbeten und zwar oft in einer fleischlichen und sexueller Art. Die Bibel macht es ganz klar, dass der wahre und lebendige Gott total anders ist als die heidnischen Kulte, die sexuelle Göttinnen dadurch anbeteten, dass Männer geweihte Frauen besuchten, die durch Prostitution die Göttin vertraten.

  • Ein zweiter Grund ist die Tatsache, dass Gott stark ist, der Allmächtiger, dessen Fähigkeiten grenzenlos sind, der alles vermag, der uns total schützen kann und helfen will.

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jes 41,10  


Dein Leben ist eine Gabe von Gott.
Aber wenn du an Jesus glaubst, hast du etwas mehr, etwas unendlich wichtig und wunderbar. Du hast das Ewige Leben, eine persönliche Gemeinschaft mit Gott. 

  • Du kannst Gott als deinen Vater kennen und Ihn auch als deinen besten Freund. 

  • Du kannst auch die mütterliche Zärtlichkeit von dem Heiligen Geist erleben, und nicht nur in Gottesdiensten, sondern in deinem täglichen Leben und in deinen privaten Gebetszeiten.

Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2.Kor 5,17  

Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles kundgetan habe, was ich von meinem Vater gehört habe. Joh 15,15  


Wie Jesus seine ersten Jünger in seiner heiligen Freundschaft eingeladen hat, will er auch dich einladen, sein persönlicher Freund zu werden. 


Das kannst du nicht verdienen. Du musst die Freundschaft Gottes durch Vertrauen empfangen.


Das ist für dich.