Der HERR ist denen Freund, die ihn fürchten; und seinen Bund lässt er sie wissen. Ps 25,14 LUT84
Es gibt Christen, die Gottes Heiligkeit nicht ernst nehmen, aber sie sprechen Jesus an, als wäre er ihr Kumpel, der alle ihre Ausschweifungen tolerieren soll.
Echte Freundschaft mit Gott sieht ganz anders aus. Jesus sagte, wir müssen Gott wie kleine Kinder vertrauen.
Ein jüdisches Mädchen wuchs in einer seltsamen Familie auf. Ihre Eltern waren in einer konservativen orthodoxen Synagoge aktiv. Ihr Vater verhielt sich wie ein frommer Jude, aber zu Hause war er ein dogmatischer Atheist.
Das war für das Mädchen schwerverständlich, aber Gott hatte einen Plan, diesem Mädchen seine Liebe zu offenbaren. Das Mädchen hatte ein Geheimnis. Selbst ihre Eltern wussten nichts davon.
Dieses Mädchen hatte einen unsichtbaren Freund, mit dem sie sich heimlich unterhielt. Sie glaubte, ihr Freund war Gott.
In ihrer Pubertät erlebte sie traumatische Enttäuschungen und sie glaubte nicht mehr an Gott.
Als Teenager liebte sie Pferde, aber sie erlebte einen tragischen Unfall, indem ihr Pferd umkippte und sie wurde unter ihrem Pferd erdrückt.
Sie erlebte eine Nahtoderfahrung und ihre Seele verließ ihren Körper. In der himmlischen Welt begegnete Jesus, der sie mit Liebe sprach. Sie erkannte ihn als den heimlichen Freund von ihrer Kindheit. Als Ärzte sie wieder belebte, erinnerte sie sich an ihrer Begegnung mit Jesus und sie glaubte fest.
Jesus will dein Freund sein, aber nicht dein Kumpel, der alles in deinem Leben leichtfertig toleriert.
Wir alle haben unappetitliche Eigenschaften. Gott liebt dich trotzdem, aber er will dein Leben reinigen. Er will dich nicht verdammen, aber wie ein echter Freund oder Therapeut dir helfen, damit Gottes Ebenbild in dir zum Vorschein kommt.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.
Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten. Joh 3,16–17 NLB
Donnerstag, 28. Dezember 2023
Freundschaft mit Jesus
Samstag, 22. Januar 2022
Jesus will dein Freund sein
Die Engel sind perfekte Diener und wir können nie perfekte Diener sein, weil wir hier auf Erden nicht fehlerlos sind. Trotzdem sucht Gott Menschen wie dich und mich. Er will dein Freund sein. Du kannst auch sein Freund werden.
Wir alle wollen gute Freunde haben. Jesus ist der beste aller Freunde. Er bleibt dir immer treu. Aber Gott will auch gute Freunde haben.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.
Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Joh 15,15
Wenn du lernst, Jesus tief und innig zu vertrauen, wird er die Geheimnisse seines Herzens dir mitteilen.
Die Jünger hatten als treue Juden viel über Gott gelernt. Sie kannten Bibeltexte auswendig. Manche von ihnen waren schon Jünger von Johannes dem Täufer, bevor sie Jesus begegneten.
Dann sind sie Jesus begegnet. Von diesem Moment an kreiste alles um Jesus.
Ich schreibe Blogs auf Deutsch, obwohl meine erste Sprache Englisch ist. Gott hat mich beauftragt, unter Deutschsprachigen zu missionieren. Auf Deutsch bin ich nicht fehlerlos, aber ich habe gut Deutsch gelernt.
Wie kann man eine Fremdsprache wirklich gut lernen? Durch Konzentration! Man muss sich intensiv auf die neue Sprache fokussieren.
Die Jünger wurden die Gefährten von Jesus. Sie folgten ihm nach.
Du kannst aber auch Begleiter haben, ohne dass du eine große Freundschaft erlebst. Du kannst mit einem Touristenbus oder einem Kreuzfahrtschiff reisen. Deine Gefährten sind oft nur Bekannte.
Für viele Christen ist die Kirche wie ein Bus oder ein Schiff. Jesus mag theoretisch der Kapitän sein, aber wer hat schon eine innige Freundschaft mit dem Kapitän?
Jesus hatte die Jünger eingeladen, seine persönlichen Gefährten zu sein.
Stell dir vor, der Kapitän auf einem Kreuzfahrtschiff hat dich eingeladen, jeden Tag an seinem Tisch zu essen.
Stell dir vor, die Königin von England hat dich eingeladen, in ihrem Palast zu wohnen und dreimal jeden Tag an ihrem Tisch zu essen.
Stell dir vor, du bist begeisterter Musiker. Johann Sebastian Bach oder Paul McCartney will dich einladen, in seinem Familienhaus zu wohnen und sein Student zu sein.
Du bist ein Freund Gottes, wenn du weißt, was Gott tut.
Wie kannst du wissen, was Gott tut?
Nur, wenn es dir Gott selbst offenbart oder erklärt.
Wie kannst du sicher sein, dass du eigentlich Gottes Stimme hörst?
Wenn du mit ganzem Herzen Gottes Gegenwart suchst, wenn du die Bibel als eine persönliche Botschaft von Gott verstehst.
Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. Joh 15,14
Gott spricht dir an, weil Er dich liebt und Er will eine intime Beziehung mit dir haben.
Aber Gott will dir auch helfen und dich befähigen, ein himmlisches Leben zu führen.
Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken. Matthäus 11,28 NLB
Wenn du Jesus wirklich persönlich kennst, wirst du den Frieden mit Gott erleben, nicht als theologische Lehre, sondern aus eigener Erfahrung.
Donnerstag, 24. Juni 2021
Enge Freundschaft mit Gott
Ich nenne euch nicht mehr Diener; denn einem Diener sagt der Herr nicht, was er vorhat. Ihr aber seid meine Freunde; denn ich habe euch alles anvertraut, was ich vom Vater gehört habe. Johannes 15,15 HfA
Wer sich in erster Linie Gott als strengen Richter versteht, wird sich selbst als unwürdigen Diener betrachten.
Wir sind sicher unwürdige Diener. Wir sind fehlerhaft und wir müssen immer wieder unsere Verfehlungen anerkennen und Gottes Vergebung bekommen.
Für Gott ist unsere Sünde nicht unwichtig. Jesus musste für unsere Sünden eine schreckliche Strafe auf sich nehmen, aber Jesus hat unsere ganze Schuld weggetan.
Jetzt will er dich und mich ganz anders betrachten, als seine geliebte Kinder.
Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1 EIN
Wer Gott immer noch als strengen Richter versteht, hat diese wunderbare Wahrheit der Gnade nie begriffen.
Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben. Johannes 3,16 GN
Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden. Johannes 1,12 HfA
Wenn du Gott als den Richter versteht, der dich vom Himmel kritisch beobachtet, hast du entweder noch nie Jesus dein Leben anvertraut, oder du hast seit deiner Bekehrung die Liebe Gottes nie richtig verstanden.
Gott ist nicht weit entfernt. Er wohnt liebevoll mit seinen Kindern.
Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben. Matthäus 11,28 HfA
Wenn ihr mit mir vereint bleibt und meine Worte in euch lebendig sind, könnt ihr den Vater um alles bitten, was ihr wollt, und ihr werdet es bekommen. Johannes 15,7 GN
Wie kannst du in dieser engen persönlichen Beziehung mit Jesus bleiben, wenn du ihn als strengen Richter fürchtest? Du kannst nicht.
Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt. Römer 8,1 HfA
Mittwoch, 16. Juni 2021
Gott erleben oder nur Glaubenssätze
Vielleicht strebst du, gerecht und richtig zu leben, und Gottes Wahrheit bekanntzumachen. Das ist gut, aber die Menschen in deiner Umwelt werden Gottes Wahrheit nur erkennen, wenn sie Gottes Gnade und Liebe in dir sehen und spüren.
Du kannst tugendhaft leben und von Gottes Gnade und Liebe sprechen, aber wenn du Gottes Liebe nicht erlebst und genießt, werden andere nur religiöses Gerede hören.
Manche mögen deine Tugend respektieren, aber sie wird in ihren Herzen keine Sehnsucht nach Gottes Liebe wecken.
An dem letzten, dem großen Tag des Festes aber stand Jesus und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!
Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war. Johannes 7,37–39 ELB
Du kannst nur weitergeben, was du empfangen hast. Wenn du nur Glaubenssätze empfangen hast, kannst du nur Glaubenssätze weitergeben.
Leider gibt es in manchen Gemeinden viele, die mit Glaubenssätzen zufrieden sind, aber die Menschen in der Welt interessieren sich überhaupt nicht für Glaubenssätze. Viele hungern und dürsten nach einer Realität, die sie erleben können.
Gott hat seinen ewigen unendlich geliebten Sohn nicht in die Welt gesandt, nur eine Religion zu gründen. Willst du Gott erleben, wie die ersten Jünger des Herrn? Warum nicht?
Wir finden Vorbilde für unseren Glauben schon im Alten Testament.
Vor dem Sündenfall gingen Adam und Eva mit Gott im Garten spazieren.
Dann sehen wir Henoch.
Sein ganzes Leben führte Henoch in enger Gemeinschaft mit Gott. Er wurde 365 Jahre alt. Dann war er plötzlich nicht mehr da – Gott hatte ihn zu sich genommen! 1 Mose 5,23–24 HfA
Dieser Mann war sicher ein Glaubensheld in einer Bibelgeschichte, aber was hat das mit uns zu tun, mit ganz gewöhnlichen Christen?
Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war. Johannes 7,38–39 ELB
So beschreibt Jesus seine Absicht für ganz normale Christen, für uns. Wie kann das anders als ein überwältigender Segen sein?
Wenn wir die Erfüllung mit dem Heiligen Geist nicht als eine dramatische Heimsuchung erleben, ist etwas tragisch schiefgegangen.
Aber für viele Christen ist die Erfüllung mit dem Heiligen Geist nur ein trockener Lehrsatz. Das kann nicht sein!
Dann sehen wir Abraham.
... Der Gott der Herrlichkeit erschien unserem Vater Abraham, als er in Mesopotamien war, ehe er in Haran wohnte,
und sprach zu ihm: »Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft, und komm in das Land, das ich dir zeigen werde!« Apostelgeschichte 7,2–3 ELB
Abraham kannte keine Lehrsätze. Er erlebte eine Heimsuchung von Gottes Herrlichkeit.
Wir dürfen die Lehren in der Bibel nicht wegwerfen und nur Erlebnisse suchen.
Aber so viele klammern sich fest an Geboten und Bibeltexten und haben Angst vor Heimsuchungen von Gott selbst. Das ist ein tragischer Fehler.
Wenn du an biblischen Gebote festklammern willst, dann kannst du diesen Bibelvers überlegen.
Und berauscht euch nicht mit Wein – das bringt nur Unheil –, sondern lasst euch erfüllen vom Geist: Epheser 5,18 ZB 2007
Trunkenheit ist eine dramatische Erfahrung, die negative Nachwirkungen hat, aber wenn du mit dem Heiligen Geist erfüllt bist, soll es auch eine dramatische Erfahrung sein, aber mit himmlischen Auswirkungen.
Gott will dich mit allerlei Segen überwältigen, weil er dich unermesslich liebt, und um durch dein Leben die Menschen um dich zu segnen.
Montag, 7. Juni 2021
Gottes Geheimnisse für Dich
Gott möchte dich auf eine Reise führen.
Er möchte dich mit Liebe begleiten. Er möchte dich in dein eigenes Herz schauen lassen, aber nicht als strenger Richter, sondern als liebevoller Seelsorger oder Therapeut.
Manchmal haben wir Angst, in unser eigenes Herz zu schauen, weil dort Schuld und Schmerz verborgen sind, aber Gott sandte Jesus, um unsere Schuld und all unseren Schmerz am Kreuz zu tragen.
Reinige mich von meiner Schuld, dann bin ich wirklich rein; wasche meine Sünde ab, dann bin ich weißer als Schnee! Psalm 51,9 HfA
Eure Schuld und alle eure Sünden habe ich euch vergeben. Sie sind verschwunden wie Wolken, wie Nebelschwaden in der Sonne. Kommt zurück zu mir, denn ich habe euch erlöst!« Jesaja 44,22 HfA
Aber Gott will nicht nur dein eigenes Herz offenbaren, sondern er will dich auch auf eine Reise begleiten, die in sein eigenes Herz führt.
Er will dir sein eigenes Herz offenbaren und wunderbare Geheimnisse aus seinem eigenen Herz mitteilen.
Menschen, die den Herrn ernst nehmen, zieht er ins Vertrauen. Er lässt sie verstehen und erfahren, was sein Bund mit seinem Volk bedeutet. Psalm 25,14 HfA
Der HERR hält die Freundschaft denen, die ihm in Ehrfurcht begegnen. Er lässt sie wissen um seinen Bund. Psalm 25,14 Bruns
Das Geheimnis des HERRN ist für die, welche ihn fürchten, und seinen Bund lässt er sie erkennen. Psalm 25,14 Schlachter 2000
Sonntag, 16. Mai 2021
Gottes Übernatürliche Rettung
Wie ein Vogel seine Flügel über die Jungen ausbreitet, so wird er auch dich stets behüten und dir nahe sein. Seine Treue umgibt dich wie ein starker Schild. Psalm 91,4 HfA
Als ein Bauer durch seinen Hof ging, fand er ein totes Huhn. Es war schwer verletzt, offensichtlich von einem Raubvogel getötet. Als er das Huhn aufhob, waren vier Küken noch am Leben.
Die Mutter starb bei der Rettung ihrer Küken.
Wenn wir uns umschauen, sehen wir eine Welt, die aus den Fugen geraten ist. Wer hat diese Welt auseinandergerissen? Gott hat das nicht getan.
Wir können den Teufel beschuldigen, aber das ist nur Halbwahrheit. Wir alle müssen gestehen, dass wir irgendwie schiefgegangen sind.
Wir brauchen Gottes Vergebung, damit wir nicht nach unserem Tod vereinsamt von Gott und seiner Güte ewig getrennt leiden.
Wir brauchen Gottes Vergebung, damit wir nicht nach unserem Tod vereinsamt von Gott und seiner Güte ewig getrennt leiden.
Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16 HfA
Es gibt viele Christen, die das glauben. Sie hoffen, nach ihrem Tod in den Himmel aufgenommen zu werden, aber ihr Leben auf der Erde ist nur ein Schatten des übernatürlichen Abenteuers mit Gott, das wir in der Bibel sehen.
Gott möchte, dass wir tiefer in seine Liebe gehen.
Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben. Offenbarung 3,20 HfA
Du darfst Gottes persönliche Liebe auf diese Weise erleben. Aber wie?
»Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet!
Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. Matthäus 7,7–8 HfA
Wenn du lernst, Gottes freundliche Liebe zu erfahren, musst du Angriffe von dem Feind deiner Seele erwarten, aber wer in enger Freundschaft mit Jesus lebt, darf seinen übernatürlichen Schutz erwarten.
Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden.
Auch ich sage zum Herrn: »Du schenkst mir Zuflucht wie eine sichere Burg! Mein Gott, dir gehört mein ganzes Vertrauen!« Psalm 91,1–2 HfA
Ich kenne eine Frau, die mit Gottes zärtlicher Liebe vertraut ist. Als sie eines Abends nach Hause fuhr, hat Gott sie von dem sicheren Tot gerettet.
Für Bremsen war es zu spät. Sie konnte einen Zusammenstoß nicht meiden. Dann spürte sie eine schreckliche Hitze. Das Fahrzeug fuhr durch ihr Auto, ohne Krach, ohne Schaden anzurichten. Das war wie in einem Fantasyfilm..
https://glaube-hoffnung.blogspot.com/2019/09/gott-hat-einen-ausweg-fur-dich.html
Montag, 5. April 2021
Gottes Heilige Freundschaft
Es gibt Christen, die Jesus verehren wollen. Sie sind Pflichtmenschen.
Manche beten mit einem Gebetbuch. Andere beten ohne Gebetbuch, aber sie beten feierlich und ritualartig.
Manche missverstehen das Vaterunser.
Jesus sagte, wir sollten unseren himmlischen Vater als ABBA kennen. ABBA bedeutet in Hebräisch Papa oder Vati, auf Englisch Daddy.
Aber es gibt ein anderes Extrem. Es gibt Christen, die Jesus als ihren Kumpel behandeln wollen, und zwar einen sehr toleranten Kumpel, der angeblich kleine Fehler wie Pornosucht nicht ernst nimmt.
Ich habe einst von einem jungen Christen gehört, der begeistert war, charismatische Taschenbücher zu lesen und Erweckungen zu besprechen. Seine Freundin war eine Prostituierte und sein Leben war keineswegs keusch und heilig.
Ich sehe manchmal angeblich fromme Christen, die Sex vor er Ehe als normal betrachten. Ich bin erstaunt, dass sie keine schmerzhaften Gewissensbisse leiden. Ich könnte nie so leben.
Gott ist Liebe. Er sehnt danach, Menschen als Freunde zu lieben.
Dankt dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währt ewig. Ps 118,1 NLB
Im Alten Testament waren Abraham, Mose und David Freunde Gottes.
Und der HERR redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet; und er kehrte wieder ins Lager zurück. 2. Mose 33,11 SLT
Aber es gibt keine echte Freundschaft ohne Liebe und Respekt.
Gott ist heilig.
Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird! Hebräer 12,14 SLT
Arthur Blessitt ist ein amerikanischer Missionar und Evangelist. Als junger Prediger missionierte er in einem Rotlichtviertel. Genau wie Jesus hielt er sich nicht fern von Sündern und Prostituierten, aber wie Jesus war er auch heilig und treu.
Er bat um Erlaubnis, in einem Nachtlokal mit nackten Tänzerinnen zu predigen. Er ging hinter der Bühne und sprach mit den nackten jungen Frauen, die eine Ruhepause hatten.
Viele Männer würden in dieser Situation von sexuellen Gedanken und Gefühlen überwältigt werden aber Gott gab Arthur Blessitt die Gnadengabe, mit Gottes heiliger Liebe zu dienen.
Nachdem sie eine Zeitlang die liebevolle Predigt zugehört hatten, fingen die Frauen an, keusche Gefühle zu haben, und sie deckten ihre nackten Körper mit Handtüchern.
Der HERR hält die Freundschaft denen, die ihm in Ehrfurcht begegnen. Er lässt sie wissen um seinen Bund. Psalm 25,14 Bruns
Montag, 14. Dezember 2020
Gut und Böse Erkennen
Wir müssen zwischen Gut und Böse unterscheiden, sonst gehen wir verloren. Aber wie sollen wir das lernen?
Für geistlich Reife ist feste Speise da. Sie haben in langer Gewöhnung Übung darin bekommen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Hebräer 5,14 Bruns
Vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aber, von dem darfst du nicht essen, denn sobald du davon isst, musst du sterben. Genesis 2,17 ZB 2007
Da sprach die Schlange zur Frau: Mitnichten werdet ihr sterben.
Sondern Gott weiß, dass euch die Augen aufgehen werden und dass ihr wie Gott sein und Gut und Böse erkennen werdet, sobald ihr davon esst. Genesis 3,4–5 ZB 2007
Gott hat Adam und Eva geschaffen. Sie waren als Gottes Ebenbild kreiert, unschuldig und fehlerlos.
Gott setzte sie in einem wunderschönen Garten, wo nichts verdorben war, nichts krank sein konnte. Adam und Eva waren bestimmt unsterblich zu sein.
Aber es gab ein Problem. Luzifer, der Erzengel Nummer Eins, war schon durch Missbrauch seiner Willensfreiheit schon böse geworden und er hatte eine Menge rebellischer Engel zu seiner dämonischen Armee gemacht.
Weil Adam und Eva die neue Erde regieren sollten, brauchten sie Kenntnisse von diesem Kampf gegen böse Geister, aber Gott hatte ihnen am Anfang nicht alles erklärt.
Gottes erste Priorität für die ersten Menschen war anders. Ihre erste Priorität war, Gott selbst besser kennenzulernen. Sie sollten dann Schritt für Schritt alles von Gott selbst lernen.
Die Frucht des verbotenen Baums sollte sofort dieselben Kenntnisse von Gut und Böse geben, die Gott selbst hatte, laut Satan.
Hat Eva das verstanden? Der Begriff ``Böse´´ wäre für Eva völlig unverständlich, wenn Gott ihr vorher nicht etwas davon erklärt hatte, aber Gott hatte nur die Grundstufen gelehrt.
Wir sind nicht berufen, alles auf einmal zu wissen und immer recht zu haben. Wir sind berufen, Gott selbst als unseren Vater, Freund und Wegweiser immer besser kennenzulernen.
Es gibt Polizisten und Beamten, die ausgebildet sind, Falschgeld zu erwischen. Meinst du, sie studieren viele Exemplare von Falschgeld? Nein. Sie studieren im feinsten Detail echte Banknoten.
Wir haben nur einen Weg, alles zu erkennen und zu verwerfen, was gegen Gott ist. Diesen Weg finden wir nur in enger Gemeinschaft mit Gott selbst.
Das ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahrhaftigen Gott, kennen und den, den du sandtest, Jesus Christus. Johannes 17,3 Jantzen
… das, was wir gesehen und gehört haben, berichten wir euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn, Jesus Christus. 1. Johannes 1,3 Jantzen
Wenn wir diese enge persönliche Gemeinschaft mit Gott nicht an erster Stelle pflegen, werden wir uns im Leben verlaufen.
Manche wollen sich auf Bibelwissen verlassen.
Bibelwissen ist unentbehrlich, aber ohne Gemeinschaft mit Gott und die Führung des Heiligen Geistes wirst du nur trocken und religiös wie die Pharisäer, die Jesus verfolgten.
Das ist der Baum der Kenntnis der Erkenntnis von Gut und Böse.
Vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aber, von dem darfst du nicht essen, denn sobald du davon isst, musst du sterben. Genesis 2,17 ZB 2007
Zu seiner irdischen Lebzeiten forderte Jesus seinen Jünger aus, ihm nachzufolgen. Das bedeutete oft buchstäblich, mit Jesus selbst umherzuziehen.
Wir können nicht mehr Jesus leibhaftig begleiten, aber Er hat uns seinen Heiligen Geist angeboten, um unser Gefährte und Wegweiser zu sein.
Wenn du an Gottes Wort festhalten willst, ohne mit der Führung und Gemeinschaft des Heiligen Geistes täglich vertraut zu sein, wirst du nach und nach trocken, leblos und bloß religiös werden.
Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, die sind Söhne Gottes. Rom 8,14
Wenn du eine Frau bist, kannst du auch an dieser Verheißung festhalten.
Dieser Brief von Paulus war für die Gemeinde in Rom bestimmt. Gemäß dem römischen Gesetz waren Söhne die Erben des Vaters aber nicht Töchter.
Wenn Paulus auch christliche Frauen hier implizit einbezieht, sollen wir damit verstehen, dass Frauen in Gottes Augen gleichberechtigt sind.
Dienstag, 17. November 2020
Gott erleben wie in der Bibel
In Mt Mk Lk und Johannes sehen wir immer wieder, wie Menschen in unmöglichen Problemen verstrickt waren.
Erst als Jesus auf den Schauplatz kam, sind sie aus ihren Klemmen entkommen. Sie brauchten ein Wunder. Für Menschen war das unmöglich, aber für den Sohn Gottes kein Problem.
Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm. Er vertrieb ihre bösen Geister durch sein Wort und heilte alle Kranken. Matthäus 8,16 NeÜ
Ich danke Gott für die moderne medizinische Wissenschaft. Ich habe fünf Ärzte in meiner Familie. Aber es gibt so viele kranke und behinderte Menschen, die auch mit der besten Betreuung nur durch das Leben hinken.
Dank der modernen Medizin leben viele Menschen länger, aber für viele Menschen bedeutet das ein harter Kampf. Sie überleben, aber sie müssen täglich mit Gesundheitsproblemen umgehen.
Jesus ist nicht mehr leibhaftig auf der Erde. Auch wenn Jesus in menschlicher Form noch hier wäre, würde er nur an einem Ort sein.
Aber stell dir vor, Jesus wäre jeden Tag leibhaftig mit dir. Du könntest allerlei Wunder erwarten. Das können wir im Neuen Testament lesen. Meinst du, Jesus wäre anders geworden?
Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. Hebräer 13,8 ELB
Die ersten Apostel vor dem Kreuz hatten Jesus als täglichen Gefährten. Stell dir vor, wie das wäre. Aber am letzten Abendmahl sagte Jesus etwas Erstaunliches.
Doch glaubt mir: Es ist das Beste für euch, wenn ich fortgehe. Denn wenn ich nicht wegginge, käme der Beistand nicht zu euch. Wenn ich jedoch fortgehe, wird er kommen, denn ich werde ihn zu euch senden. Johannes 16,7 NeÜ
Jesus sagte, es ist besser, den Heiligen Geist in deinem Leben zu haben, als jeden Tag in der leibhaftiger Gegenwart von Jesus zu sein! Wow!
Jesus half den Menschen immer wieder mit zahlreichen Wundern, die sie brauchten, um aus schmerzhaften Problemen und Krankheiten zu entkommen.
Mit dem Heiligen Geist dürfen wir Gottes Hilfe auf dieselbe Weise erwarten. In der Apostelgeschichte haben die ersten Christen die Erfüllung dieser Erwartung erlebt.
Warum erleben wir das nicht heute? Weil Humanismus und philosophischer Unglaube wie ein finsterer Schatten auf Europa und den anderen Ländern im westlichen Welt uns verblendet hat.
Aus Afrika, Asien und Südamerika hören wir Zeugnisse von Wunderheilungen. Die Toten werden auferweckt. Auch wenn die Christen in Europa solche Berichte hören, reagieren viele mit Skepsis. Alles wird infrage gestellt.
Jesus will dir die Kraft, die Liebe und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes geben. Wir dürfen den Heiligen Geist als Gefährten und Freund erleben, wie die ersten Christen in der Apostelgeschichte.
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! 2. Korinther 13,13 NeÜ
Das kann für dich nicht nur ein schöner Segensspruch sein, sondern ein tägliches Erlebnis. Jesus will dir ein solches erfülltes Leben schenken.
Samstag, 24. Oktober 2020
Willst du ein Freund Gottes sein?
Jesus sagte seinen Jüngern, sie seien seine Freunde. Warum? Weil er ihnen alles gesagt hatte, das er von dem Vater im Himmel gehört hatte.
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn einem Knecht sagt der Herr nicht, was er vorhat. Ihr aber seid meine Freunde; denn ich habe euch alles gesagt, was ich vom Vater gehört habe. Joh. 15,15 Hfa
Jesus hat mit den Juden seiner Zeit viele himmlischen Wahrheiten mitgeteilt, aber weitaus nicht alles.
Wenn du alles in deinem Herzen im Büro oder über Facebook mitteilst, bist du total blöd.
Werft, was heilig ist, nicht vor die Hunde! Sie werden euch angreifen und in Stücke reißen. Und werft eure Perlen nicht vor die Säue! Sie werden die Perlen nur zertreten!« Matthäus 7,6 HfA
Jesus ist für dich und mich der beste aller Freunde. Du kannst Jesus mit allen deinen Sehnsüchten, allen deinen Problemen und allen deinen Geheimnissen vertrauen.
Aber wenn du auch für Jesus ein enger Freund sein willst, musst du vertrauenswürdig sein.
Das Geheimnis des HERRN ist für die, welche ihn fürchten, und seinen Bund lässt er sie erkennen. Ps 25,14 SLT
Du hast Geheimnisse und wenn du ein treuer Freund bist, wirst du die Geheimnisse deiner Freunde nicht verraten.
In der Bibelversion Gute Nachricht lesen wir diese Erklärung.
Alle, die den Herrn ernst nehmen, zieht er ins Vertrauen und enthüllt ihnen das Geheimnis seines Bundes. Psalm 25,14 GN
In der ``Neues Leben Bibel´´ lesen wir diese Erklärung.
Die Freundschaft mit dem HERRN gebührt denen, die ihn ernst nehmen. Er lässt sie wissen, wozu sein Bund mit ihnen da ist. Ps 25,14 NLB
Es gibt Christen, die fleißig im Dienst sind, aber sie verstehen ihre Rolle nicht als Freunde Gottes, sondern als Knechte oder Diener.
Der Verlorene Sohn kehrte mit dieser Denkweise zu seinem Vater zurück.
Ich will zu meinem Vater nach Hause gehen und sagen: Vater, ich habe gesündigt, gegen den Himmel und auch gegen dich,
und ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen. Bitte stell mich als einen deiner Tagelöhner ein.‹ Lukas 15,18-19
Aber als er bei seinem Vater ankam, hat sein Vater ihn ganz anders aufgenommen.
Doch der Vater befahl seinen Dienern: ‚Bringt schnell das beste Gewand heraus und zieht es ihm an! Steckt ihm einen Ring an den Finger und bringt ihm ein Paar Sandalen!
Holt das Mastkalb und schlachtet es! Wir wollen ein Fest feiern und uns freuen.
Denn mein Sohn hier war tot und ist ins Leben zurückgekehrt. Er war verloren und ist wiedergefunden worden.‘ Dann begannen sie zu feiern. Lukas 15,22–24 NeÜ
Der verlorene Sohn hoffte, nur als Diener bei seinem Vater zu sein. Er war demütig, weil er sich schämte. Wer sich vor Gott echt demütigt, wird von Gott verehrt.
Aber es gibt auch Christen, die in ihrem Dienst stolz sind. Dieser Stolz kann uns von Freundschaft mit Gott ausschließen.
Gott sucht keine Christen, die wegen Scham dienen, oder wegen angeblicher Leistungen stolz sind.
Gott sucht Christen, die für seine Liebe offen sind, und durch ihre Erfahrungen mit Gottes Liebe auch treue Freunde werden.
Sonntag, 11. Oktober 2020
Freundschaft mit Gott oder Gesetzlichkeit
Die ersten Menschen mussten eine Entscheidung treffen, eine Entscheidung zwischen Leben und Tod.
Gott hatte ihnen ewiges Leben geschenkt.
Sie hatten auch eine Aufgabe, die Welt zu regieren.
Wie konnten sie die nötige Weisheit lernen? Sie hatten zwei Möglichkeiten.
Sie konnten Gott als ihrem Mentor vertrauen, in unmittelbarer Gemeinschaft und Freundschaft mit Gott alles lernen.
Oder….
Sie konnten versuchen, eine andere Weisheit zu suchen, unabhängig von Gott. Sie konnten versuchen, durch selbstständige Erforschung, immer mehr zu wissen und ihre eigenen Meinungen und Ideen ohne Gott zu entwickeln.
Und Gott, der HERR, ließ alle Arten von Bäumen in dem Garten wachsen – schöne Bäume, die köstliche Früchte trugen.
In der Mitte des Gartens wuchsen der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse. 1. Mose 2,9
Auch wenn wir die Geschichte von Adam und Eva nicht lesen, können wir klar sehen, welche Entscheidung wir Menschen getroffen haben.
Für uns Menschen ist Lernen, Wissen und Urteilen die Grundlage unseres Lebens, aber die meisten Menschen kennen Gott nicht mehr als ihren Vater, Gefährten und Freund.
Selbst für viele bibeltreuen Christen ist die Idee, Gott als Freund zu kennen, seltsam und unangemessen.
Aber Adam und Eva haben freundliche Spaziergänge mit Gott im Garten gemacht.
Als es am Abend kühl wurde, hörten sie Gott, den HERRN, im Garten umhergehen. Da versteckten sie sich zwischen den Bäumen. 1. Mose 3,8
Weil Adam und Eva für selbstständiges Wissen entschieden hatten, war ihre liebevolle und freundliche Gemeinschaft mit Gott gestört.
In der Bibel lernen wir, dass dieser Verfall zum Tode führt, und dann zu einer Ewigkeit ohne Gott und ohne jede Hoffnung.
Aber Gott wollte uns Menschen nicht aufgeben.
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16
Was bedeutet das ewige Leben?
Vergebung der Sünden? Klar.
Ein vollkommenes unendliches Leben im Himmel? Auch das.
Aber die meisten von uns Christen verstehen nicht die Hälfte.
Adam und Eva erlebten freundliche Gemeinschaft mit Gott.
Vor dem Kreuz erlebten die Jünger von Jesus freundliche Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes. Nach seiner Auferstehung verbrachte Jesus 40 Tage mit seinen Aposteln in freundlicher Gemeinschaft.
Warum erleben die meisten Christen diese persönliche Gemeinschaft mit Gott nicht mehr?
Viele Christen reagieren misstrauisch auf diese Idee.
Sie halten fest an biblischen Glaubenssätzen. Sie wollen das Böse erkennen und vermeiden und an Gottes Wahrheit und Heiligkeit festhalten,
aber Gott als Freund zu erleben erscheint ihnen als etwas extrem und vielleicht abartig.
Diese Denkweise ist nichts anderes als die Erkenntnis von Gut und Böse, und nicht die Frucht von dem Baum des Lebens.
Dürfen wir Gott als Freund und Vater kennenlernen? Laut Bibel, ja.
Der HERR sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück, doch ein junger Mann namens Josua, ein Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nie. 2. Mose 33,11
War das nur für Mose bestimmt? Nein.
Als Jesus zu uns kam, hat er etwas ganz neues eingeführt.
Von dem Vaterunser lernen wir, dass Jesus Vater Gott als Papa zärtlich liebte, dass auch wir Gott auf diese Weise kennen können.
Aber jemand wird einwenden, dass wir doch Unrecht erkennen und vermeiden müssen. Ganz richtig.
Aber wenn man auf solche Fragen fokussiert, ohne eine enge Freundschaft mit Gott zu erleben, suchen wir unsere Nahrung von dem falschen Baum.
In dem Neuen Testament lesen wir, dass Jesus selbst Unrecht hasste, aber seine liebevolle Beziehung mit dem Vater war sein Hauptanliegen. So soll es mit uns sein.
Dienstag, 29. September 2020
Mit Gott Kommunizieren
Was müssen wir tun, um Gottes Segen und Erweckung zu bekommen?
Gebet ist unentbehrlich, damit ein Christ oder eine Gemeinde gesund vorankommt, aber es geht nicht nur darum, ob man betet oder wie viel man betet, sondern wie man betet.
Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie, sie folgen mir,
und ich gebe ihnen das ewige Leben. Sie werden niemals verlorengehen. Niemand wird sie mir aus den Händen reißen. Johannes 10,27–28 NeÜ
Jesus sprach immer mit seinem Himmlischen Vater, aber das war kein Monolog oder Ritual.
Mit Jesus war seine Kommunikation mit dem Vater ein Gespräch.
Wir können im Alten Testament sehen, wie das funktionieren kann. Da sehen wir wie Abraham und Mose Gespräche mit Gott führten. Das soll ein Vorbild für uns sein.
Aber das ist für viele von uns fühlen uns davon eher eingeschüchtert als ermutigt. Wie können wir anfangen, diese Art Kommunikation mit Gott zu lernen?
Ein guter Bibellehrer sagt, er fängt an, die Psalmen zu lesen, und er liest, bis er intuitiv spürt, dass Gott durch einen Text ihn direkt anspricht. Das können wir auch mit anderen Büchern in der Bibel tun.
Andere Christen haben ein Tagebuch. Wenn sie beten, schreiben sie die guten Gedanken, die ihnen einfallen. Nicht alle diese Gedanken sind direkt von Gott, aber manche schon, wenn wir Gottes Stimme hören wollen.
Es gibt auch viele Christen, die in Sprachen beten. Der Heilige Geist will uns helfen, mit dem Vater zu kommunizieren. Unsere menschlichen Gedanken stehen oft im Wege.
In gleicher Weise nimmt der Geist Gottes sich auch unserer Schwachheit an, denn wir wissen nicht, wie man richtig beten soll. Er tritt mit einem Seufzen für uns ein, das man nicht in Worte fassen kann. Römer 8,26 NeÜ
Denn wer in einer Sprache redet, spricht nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Niemand versteht ihn. Was er durch Geisteswirkung redet, bleibt ein Geheimnis. 1. Korinther 14,2 NeÜ
In seinem ersten Korintherbrief erklärte Paulus, dass sie in Versammlungen nicht nur mit Gott kommunizieren sollten, sondern miteinander. Deshalb sollten sie verständlich beten und weissagen.
Aber in seinen eigenen persönlichen Gebeten hat Paulus sehr viel in unbekannten Sprachen mit Gott kommuniziert.
Gott sei Dank rede ich mehr in Sprachen als ihr alle. 1. Korinther 14,18 NeÜ
Es gibt nicht nur eine Methode, mit Gott zu kommunizieren.
Viele Christen lesen einen Psalm. Sie beten die Verse für sich selbst und auch für andere.
Andere gehen spazieren und sie laden Gott ein, sie anzusprechen.
Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes, und das Firmament verkündet das Werk seiner Hände. Ps 19,2 ZUR
Andere Christen knien und beten das Vaterunser, aber nicht als Ritual, sondern gedankenvoll.
Was funktioniert für dich?
Bittet, und Gott wird euch geben; sucht, und er lässt euch finden; klopft an, und er öffnet die Tür!
Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem öffnet er. Matthäus 7,7–8 NeÜ
Donnerstag, 17. September 2020
Erscheinungen Prüfen
Mose hat Gott persönlich kennengelernt. Gott redete mit Mose wie ein Mann mit seinem Freund spricht.
Der HERR sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück, doch ein junger Mann namens Josua, ein Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nie. 2. Mose 33,11
Wie hat Mose so intim kennengelernt?
Zuerst war es Gottes Initiative.
Da erschien ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme, die aus einem Dornbusch schlug. Mose sah, dass der Busch zwar in Flammen stand, aber nicht verbrannte. 2. Mose 3,2
Aber diese Erscheinung wurde eine persönliche Begegnung, erst als Mose positiv reagierte.
»Das ist ja seltsam«, sagte er zu sich selbst. »Warum verbrennt dieser Busch nicht? Das muss ich mir näher ansehen.« 2. Mose 3,3
Dann sprach Gott.
Als der HERR sah, dass Mose herankam, um es genauer zu betrachten, rief er ihn aus dem Busch heraus: »Mose! Mose!« »Hier bin ich!«, antwortete Mose. 2. Mose 3,4
Eine Beziehung mit Gott fängt immer mit Gottes Initiative an, aber wir müssen positiv reagieren, um Gott kennenzulernen.
In unserer Zeit wirkt Gott viele außergewöhnliche Wunder. Wir müssen nicht alle übernatürliche Erscheinungen als himmlisch akzeptieren, ohne zu prüfen.
Wie hat Mose diese Erscheinung geprüft?
»Das ist ja seltsam«, sagte er zu sich selbst. »Warum verbrennt dieser Busch nicht? Das muss ich mir näher ansehen.« 2. Mose 3,3
In unserer Zeit wirkt Gott viele außergewöhnliche Wunder.
Wenn wir Berichte von Wundern hören und nur kritische Urteile zuhören, ohne näher anzusehen, werden wir erstaunliche Segen versäumen.
Er hat Mose seine Wege wissen lassen und Israel seine Taten gezeigt. Psalmen 103,7
Wenn man im Internet Zeugnisse von Zeichen und Wundern sucht, wird man finden, dass Blinden sehen, Krebs verschwindet, Menschen den Himmel besuchen und Toten erweckt werden.
Aber man findet auch überall Warnungen, dass das alles falsch sei.
Willst du die Zeugnisse näher betrachten, oder nur an die harten Urteile der Kritiker glauben, ohne selbst positiv zu untersuchen, wie Mose?
Gott offenbarte seine Gegenwart in einer Feuerflamme in einem Busch. Mose reagierte mit positivem Neugier.
Wenn wir wie Mose reagieren, werden wir erstaunliche Durchbrüche erleben.