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Sonntag, 11. Juli 2021

Gottes Himmlische Armee

Diese Zeit ist nicht normal. Wird die vertraute normale Zeit jemals wieder kommen? Es ist klar, dass es kein Zurück mehr gibt. 

In christlichen Facebook-Gruppen debattiert man, ob der Antichrist schon hier sein könnte, ob die neuen Impfstoffe das Malzeichen des Tieres sei.

Sollen wir die Wiederkunft des Herrn in unserer Lebenszeit erwarten? Manch spotten, weil seit Jahrhunderten viele immer wieder in Krisenzeiten Jesus erwartet haben, schon seit der Zeit der ersten Apostel.

Aber Jesus hat uns ermahnt, seine Wiederkunft immer zu erwarten.

Jenen Tag oder jene Stunde kennt niemand, die Engel im Himmel nicht, der Sohn nicht, nur der Vater.
Gebt acht, bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann der Zeitpunkt da ist.
Mk 13,32–33 ZB

Wir können weder den Tag noch das Jahr wissen, aber wer auf Jesus wartet, ist weise.

Sollen wir die Entrückung der Gläubigen vor oder nach der Erscheinung des Antichristen erwarten? Ich glaube Jesus kommt zuerst, aber das ist ein anderes Thema.

In Sacharja sehen wir, dass in der Endzeit Jesus zu seinem jüdischen Volk in Israel zurückkommen wird.

Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen. Sacharja 12,10 SLT

Die Juden haben wieder ihre eigene Nation in Israel. Wir sehen auch eine zunehmende Hetze gegen Israel.

Die Szene wird für die Wiederkehr von Jesus als jüdischem Messias vorbereitet.

In der Bibel sehen wir in dramatischen Krisen eine furchtbare Zunahme von dämonischer Aktivität, und das sehen wir auch heute.

Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm doch die Augen, damit er sieht! Da öffnete der HERR dem Knecht die Augen, so daß er sah. Und siehe, der Berg war voll feuriger Rosse und Streitwagen rings um Elisa her. 2. Könige 6,17 SLT

Viele Christen haben heute panische Angst. Viele grauen sich vor der Pandemie. Andere haben Schiss vor dem Impfstoff oder vor dem Malzeichen des Tieres.

In solchen Krisen sollen wir verstehen, dass diese Panik nicht von Gott kommt. Unzählige Dämonen sind hinter den Kulissen am Werk, uns mit Schrecken zu verwirren und außer Kraft zu setzen.

Aber ich bin davon überzeugt, dass Gott gerade jetzt ein gewaltiges Heer von mächtigen Engeln auf die Erde loslässt.


…. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade nur noch mächtiger geworden. Römer 5,20

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben. Johannes 10,10 SLT

Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?

Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?
Römer 8,31–32 SLT

Gott offenbart sich in der Bibel mit verschiedenen Namen, mit den Namen unseres Gottes.

Ein oft wiederholter Name ist: Der Herr der Heerscharen, das heißt, der Herr der himmlischen Armeen.
 

Deshalb spricht der Herrscher, der HERR der Heerscharen: Du mein Volk, das in Zion wohnt, fürchte dich nicht vor Assyrien … Jesaja 10,24 SLT

Gott hat sich nie verändert.


Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?

Wenn Übeltäter mir nahen, um mein Fleisch zu fressen, meine Widersacher und Feinde, so müssen sie straucheln und fallen.

Selbst wenn ein Heer sich gegen mich lagert, so fürchtet mein Herz sich dennoch nicht; wenn sich Krieg gegen mich erhebt, so bin ich auch dabei getrost.
Psalm 27,1–3 SLT

Samstag, 1. Dezember 2018

Deine Himmlische Leibwache

Die Kinder eines Königs, eines Präsidenten oder eines extrem reichen Mannes haben immer eine Leibwache. Aber wir sind keine reichen Promis. Das geht uns nichts an, oder?

Wenn du dein Leben dem Herrn Jesus anvertraust, wirst du ein ganz anderer Mensch.


Gott adoptiert dich als seinen Sohn oder seine geliebte Tochter. Du wirst ein Kind des Ewigen Gottes.


Du hast die Vorrechte eines Staatsbürgers in Gottes Himmlischem Reich.

Jetzt bist du ein Prinz oder Prinzessin. Natürlich hast du auch eine starke Leibwache.


Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Ps 34,8

Was soll das bedeuten? Wenn Gott dein guter Vater ist, sollst du denn Angst vor ihm haben?

Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, die sind Söhne Gottes.

Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch erneut fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, durch den wir rufen: »Abba, Vater!« 
Römer 8,14-15


Wir sollen Gott jetzt als unseren Papa betrachten. Gott fürchten bedeutet, Gott als Heiligen Gott zu verehren.

Es ist nicht gut, dass viele Christen oder angebliche Christen pornosüchtig sind, dass viele unverheiratete Christen jetzt Sex vor der Ehe als Normal betrachten.

Ich verstehe nicht, wie ein Christ in solchen Sünden verwickelt sein kann, ohne schreckliche Gewissensbissen zu haben.


Aber wer Jesus vertraut und den himmlischen Vater echt liebt, der darf unermesslichen Segen genießen und stets von einer Himmlischen Leibwache behütet sein.

Warum brauchen wir eine Leibwache?
Weil die treuen Kinder Gottes immer eine Zielscheibe für die gefallenen Engel sind.

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu zerstören. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen. Joh 10,10

Gottes Geist wohnt in dir, wenn du ein von neuem geborener Christ bist. Wenn der Allmächtige Gott mit dir und in dir ist, warum brauchst du auch den Schutz von bloßen Engeln? Gott selbst ist halt allmächtig, oder?

Wir können solche Rätsel nicht verstehen, aber Gott selbst hat Engel bestimmt, uns zu schützen. 


Gottes Weisheit und Ratsschlüsse sind weit tiefer und höher als unser bloß menschlicher Verstand.
Jesus selbst lebte als Mensch und der Vater sandte Engel, ihm zu helfen.

Er entfernte sich etwa einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: 
»Vater, wenn du willst, dann lass diesen Kelch des Leides an mir vorübergehen. Doch ich will deinen Willen tun, nicht meinen.« 

Da erschien ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.
Lukas 22,41-43


Ich war einst Gastprediger in einer Gemeinde in Deutschland. 

Ich schlief allein im Gastzimmer in einem vierstöckigen Gebäude und ich spürte die Gegenwart von schrecklichen finsteren Geistern, eigentlich Dämonen. 
Der Teufel hat Jesus selbst hart angegriffen.

Ich betete heftig und proklamierte die Verheißungen in Gottes Wort, aber die Geister wollten nicht weichen.

Endlich bat ich Gott, dass er einen besonders starken Einsatz von himmlischen Engeln senden sollte, und das Gebäude so zu besetzen, dass alle Teufel fliehen würden. 


Ich schlief ein und erwachte zwei Stunden später in himmlischer Ruhe.