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Samstag, 6. Januar 2024

Einfach praktische Nächstenliebe

 Bist du ein aufrichtiger Christ, aber dein Leben bringt bist jetzt scheinbar wenig Frucht? Siehst du dein Leben vielleicht als ein Durcheinander?

Als ich Deutschland besuchte, bewunderte ich den Hauptbahnhof in Berlin. Es ist ein technisches Meisterwerk. Züge kommen und gehen auf vier Ebenen. Aber dieser Bahnhof war einst eine Baustelle.

Wenn du mit deinem Leben nicht zufrieden bist, sollst du dich vielleicht nicht als Versager betrachten, sondern als Gottes Baustelle.

Was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk. Er hat uns durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nun, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat. Eph 2,10 HfA

Große Leistungen sind nicht notwendig, um mit Gottes Hilfe Nächstenliebe zu zeigen. Sprichst du mit einer Nachbarin, mit einem Kollegen oder mit einer Verkäuferin. Er oder sie hat Kopfschmerzen. Du kannst für ihn oder sie beten. Ganz einfach.

Es gibt Leute, die keine Predigt oder Bibellehre hören wollen, aber sie sind dankbar, wenn du betest.

Ein Freund von mir war im Supermarkt. Eine Frau hatte nicht genug Geld und mein christlicher Freund gab ihr das Geld, das ihr fehlte.  

Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.

Man zündet ja auch keine Öllampe an und stellt sie dann unter einen Eimer. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, sodass sie allen im Haus Licht gibt.

Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Dann werden sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.«
Mt 5,14–16 HfA



Donnerstag, 3. Februar 2022

Gottes Verborgene Schätze

 »Gottes himmlisches Reich ist wie ein verborgener Schatz, den ein Mann in einem Acker entdeckte und wieder vergrub. In seiner Freude verkaufte er sein gesamtes Hab und Gut und kaufte dafür den Acker mit dem Schatz. Matthäus 13,44 HfA

Ich kenne einen Mann, der mir eine lustige Geschichte erzählte. Er besuchte regelmäßig ein Bordell. Seine Frau saß im Auto draußen, bis er zurückkam.

Er war eigentlich Arzt, und er musste die Prostituierten regelmäßig untersuchen und betreuen. 

Stell dir vor, ein solcher Arzt würde eine Zwangsprostituierte aufdecken, und sie flehte um Hilfe. Sie ist ein verborgener Schatz in einem dreckigen Feld.

In dieser Situation muss der Arzt geheime Pläne schmieden, um diese Frau zu retten. Das könnte für ihn gefährlich werden. Er muss opferbereit sein.

Ein bekannter Evangelist erzählte, wie der Heilige Geist ihm einmal sagte, er musste das Bordell um die Ecke besuchen. Das war undenkbar. Er sollte seinen Ruf riskieren.

Im Bordell fand er eine Frau aus einem armen Land. Sie wurde betrogen mit falscher Hoffnung, einen guten Job in Deutschland zu finden. Der Evangelist half ihr, zu ihrem Mann und ihren Kindern in ihrer Heimat zurückzukehren.


Rees Howells war ein walisischer Mann, der in der berühmten walisischer Erweckung von Gott mächtig gesegnet wurde.

In späteren Jahren wurde Rees Howells zu einem großen Mann Gottes und spielte eine entscheidende Rolle als Fürbitter während des Zweiten Weltkriegs, aber Rees Howells musste klein anfangen, und Gottes Wege lernen. 

Gottes Herz brennt für gebrochene Menschen.

Will Battery war ein junger Mann, der durch eine Hirnhautentzündung chronisch geschwächt war. Er griff in seiner Verzweiflung nach Alkohol. Er schlief nicht mehr in seinem Bett zu Hause. Er war beschmutzt und ruiniert. Der Heilige Geist gab Rees Howells eine brennende Liebe für diesen erbärmlichen Mann.

Rees Howells kümmerte sich drei Jahre lang um diesen gebrochenen Mann. Er verbrachte viele Stunden seiner Freizeit mit ihm, bis er schließlich sein Leben Jesus anvertraute und Schritt für Schritt lernte, ein gesundes Leben zu führen.

Um uns herum sind verborgene Schätze, verlorene Menschen, die unseren Beistand und Hilfe brauchen. Sie sind keine Heiligen, aber sie sind in Gottes Augen verlorene Schätze.

Montag, 29. November 2021

Klein Anfangen. Tu etwas heute.

Beethoven musste als Kind lernen, die C-Dur-Tonleiter zu spielen.

Einstein musste als Kind das ABC lernen, und auch zwei mal zwei ist vier.

Der Apostel Paulus konnte fließend Aramäisch, Hebräisch, Griechisch und vielleicht auch Latein. Als er in Griechenland predigte, konnte er klassische altgriechische Gedichte genau zitieren, aber als Kleinkind musste er gehen, sprechen und lesen lernen.

Florence Nightingale wird in England als die Pioneer von Krankenpflege gefeiert, aber als junge Frau musste sie Deutschland besuchen, um als Krankenschwester ausgebildet zu werden.

Gott hat dir Talente und Begabungen gegeben, aber du bist jetzt kein Profi. 

Mach dir keine Sorgen. Ein großer Baum fängt mit einem kleinen Samen an.

Ein Tourist besuchte eine Kleinstadt und fragte einen Einheimischen, welche berühmten Männer da geboren wurde.

Der alte Ortsansässiger antwortete witzig: „Nein. Nur Babys wurden hier geboren.“

Gott liebt dich wie du bist, aber er hat einen Plan für dein Leben. Fange klein an und vertraue Gott, dich zu führen.

Du hast Potenzial. Wir alle haben eine Bestimmung von Gott. Bitte Gott, dir den Weg zu zeigen und nimm den ersten Schritt.

Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11 SLT

Steffi Graf musste lernen, einen Tennisball zu schlagen. Reinhard Bonnke besuchte eine Bibelschule in Wales. Dietrich Bonhoeffer war einst ein junger Student.

Die meisten von uns sind nicht bestimmt, prominent zu werden, aber viele unbekannten Menschen haben eine wichtige Rolle in Gottes Plan für diese Welt.

Was kannst du heute tun?

Montag, 28. Juni 2021

Die Endzeiterweckung fängt klein an.

Welche Werke hat Jesus vor dem Kreuz getan?

  • Er wirkte Wunder.

  • Er heilte alle Arten von Krankheiten.

  • Er heilte die Blinden und die Tauben.

  • Er erweckte Leichen wieder zum Leben.

  • Er speiste große Menschenmengen mit ein wenig Brot.

  • Er ging auf Wasser.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zu meinem Vater gehe.

Und alles, was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn.
Johannes 14,12–13 Schlachter 2000 

Du liest die Bibel und du glaubst, Jesus hat das alles getan. Aber wo finden größere Werke?

Mose hat einen Felsen mit seinem Stab geschlagen. Frisches Wasser floss vom Felsen und zwei Millionen Hebräer und ihr Vieh hatten genug Frischwasser.

Sogar die Kranken trug man an die Straße und legte sie dort auf Betten und Bahren, damit wenigstens der Schatten von Petrus auf sie fiel, wenn er vorüberging.
 
Selbst aus den umliegenden Städten Jerusalems strömten die Menschen herbei. Sie brachten ihre Kranken und solche, die von bösen Geistern geplagt waren, und alle wurden gesund.
Apg 5,15–16 HfA


Jesus sagte, wer an Ihn glaubt, soll seinen Dienst auf diese Weise fortsetzen, und die Apostel haben das getan, aber nicht nur die Apostel. Ich bin 72 und in meiner Lebenszeit gibt es treue Christen, die Leichen wieder zum Leben gebracht haben.

Vor etwa 55 Jahren war eine große Erweckung in West Timor in Indonesien. Einheimische Missionare ohne theologische Ausbildungen haben toten aufgerichtet.

Eines Tages standen zwei dieser Wanderprediger an einem Fluss, an dem aufgrund von tropischen Regenstürmen Hochwasser herrschte. Sie mussten den Fluss überqueren, um in dem gegenüberliegenden Dorf zu predigen, aber sie sahen keine Möglichkeit, das Dorf zu erreichen.

Gott gab ihnen die Geistesgaben des Glaubens, damit sie ein Wunder bewirken könnten, das ihren eigenen Glauben überstieg.

Sie setzten ihre Füße in den Fluss und liefen auf dem Wasser zum anderen Ufer.

Wie viele anderen Christen erwarte ich die Endzeiterweckung, wo solche Wunder überall in der Welt geschehen werden, aber ich will nicht nur Zuschauer sein.

Wenn Jesus uns aufgerufen hat, in seine Fußstapfen zu treten, wie können wir dann anfangen, und zwar genau hier und jetzt?

Zuerst müssen wir erkennen, dass Jesus seine eigene göttliche Allmacht nicht umsetzte, Wunder zu vollbringen.

Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild:
Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein.


Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir. Philipper 2,5–7 HfA

Jesus hat auf seine göttliche Allmacht und Allwissenheit verzichtet, damit er als Mensch unser Vorbild sein sollte.


Mose und Elia waren auch Menschen. Mose setzte Gottes Allmacht durch seinen Glauben frei, und so auch Elia.

Jesus handelte in der gleichen Weise wie die großen Propheten, die gewöhnliche Menschen waren, die mit der Führung und Kraft des Heiligen Geistes Gottes Wunderkraft durch den Glauben freisetzten.

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Johannes 5,19 Schlachter 2000

Wie können wir also anfangen, in diesem übernatürlichen Bereich zu funktionieren?

Wenn man einen riesigen Berg besteigen will, sollte man mit einem kleinen Felsen beginnen.

Wenn du Kopfschmerzen hast, kannst du deine Hand auf deine Stirn legen und Gottes Frieden und Entspannung freisetzen.

Jesus selbst lehrte, dass wir klein anfangen können.


Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte.

Dieses ist zwar unter allen Samen das kleinste; wenn es aber wächst, so wird es größer als die Gartengewächse und wird ein Baum, sodass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen nisten.
Matthäus 13,31–32 Schlachter 2000

Mittwoch, 23. Juni 2021

Beten. Klein Anfangen

Gebet ist ein großer Segen für viele Christen, aber für andere ein Problem oder eine schwierige Aufgabe.

Es gibt Christen, die nur ein paar Minuten beten, und dann denken sie, dass sie nichts mehr zu sagen haben. Dann werden sie entmutigt, denn sie fühlen sich minderwertig. 

Wenn du in einem Buch liest, wie Christen stundenlang gebetet haben und dann wunderbare Handlungen von Gott gesehen haben, dann fühlst du dich vielleicht verpflichtet, mindestens eine ganze Stunde täglich zu beten. Aber das wird nach und nach zu einer schweren Last.

Wenn du dieses Problem hast, sollst du dich nicht mehr verurteilen.

C. Peter Wagner war Dozent an einer Bibelschule. Seine Bibelkenntnis und sein Gottvertrauen waren sehr ausgeprägt, aber er gab offen zu, dass er nicht länger als zwanzig Minuten beten konnte.

Natürlich kann jeder stundenlang Gebete rezitieren, aber Gebet ist ganz anders, nämlich bedeutsame Kommunikation mit Gott.

Gott gab ihm einen riesigen Auftrag. Er sollte eine weltweite Gebetsbewegung gründen und sie als Leiter organisieren. Genau das hat er getan.

Ein solcher Leiter ist sehr anfällig für Verfolgung und dämonische Angriffe. Er musste viel beten, aber er konnte nicht länger als 20 Minuten beten. Er sagte, er brauche die Unterstützung von begabten Fürbittern. Jeder hat seine Gaben und auch seine Schwächen.

Wie können wir lernen, besser zu beten? Wenn du nur ein paar Minuten bedeutsam beten kannst, dann tu es, aber mindestens zweimal am Tag.

Denn wer ist’s, der den Tag geringer Anfänge verachtet? …
Sacharja 4,10 Schlachter 2000

Es ist besser klein anzufangen, und mit Gott echt zu sein, als sich mit sinnlosen religiösen Pflichten zu plagen.

Dann kannst du während des Tages kurz und spontan mit Gott sprechen.

„Gott hilf mir!" oder: „Ich verstehe das nicht. Was denkst du?“ oder „Lieber Gott, bitte lass diese Kopfschmerzen verschwinden. Hilf mir, mich zu entspannen.“

Echtes Gebet ist persönliche Kommunikation in einer persönlichen Beziehung mit Gott. Er liebt dich.

Montag, 1. März 2021

Klein anfangen.

Bist du in deinem christlichen Leben festgefahren? Man spricht in deiner Gemeinde von Bibelstudium, aber du bist kein Akademiker. 

Fange klein an, du kannst jeden Morgen oder jeden Abend ein Psalm und halbes Kapitel von Markus, Lukas oder Johannes lesen.

Wichtig ist nicht, ein ausgebildeter Profi zu sein. Was zählt ist, dass du Einsicht von Gott bekommst. 

Aber wie kommt diese Weisheit?

Bittet, und Gott wird euch geben; sucht, und er lässt euch finden; klopft an, und er öffnet die Tür! 

Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem öffnet er. Mt 7,7–8 NeÜ

Es ist besser, mit kindlichem Glauben ein bisschen zu lesen, und Gottes Herz zu spüren, als viele theologischen Bücher zu lesen, aber ohne mit Gottes Herzschlag zu kennen.

Manche beten lange Gebete. Sie sprechen Gott an, aber hören in ihrem Herzen nicht zu, um Gottes Antwort zu vernehmen.

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; Johannes 10,27 SLT

Gott will dich ermutigen und leiten, und manchmal auch mit Liebe zurechtweisen. Er spricht in der Bibel, wenn du beim Bibellesen Gottes Führung suchst, aber nicht nur direkt durch Bibeltexte.

Kennst du Gedichte oder Anbetungslieder? Wenn ein Lied dein Herz berührt, kannst du Gott in diesem Lied anbeten und er kann auch dadurch mit dir sprechen.

Einst war ich in einem gesegneten Gottesdienst. Die Predigerin betete für mich und ich spürte die liebevolle Gegenwart Gottes. 

Dann kam mir ein altes Gedicht in den Sinn, ein Gedicht von Heinrich Heine. Vielleicht kennst du das von deinen Schuljahren.

Leise zieht durch mein Gemüt,
liebliches Geläute,
klinge kleines Frühlingslied,
kling' hinaus ins Weite!

Kling' hinaus bis an das Haus,
wo die Blumen sprießen:
Wenn du eine Rose schaust,
sag', ich lass sie grüßen.


Einige Jahre später hat Jesus mich berufen, nach Deutschland zu reisen. Nach meiner Ankunft in Frankfurt war ich ein paar Tage Hausgast in einem schönen Dorf im Taunus Gebirge.

Am Morgen nach einem leckeren Frühstück ging ich hinaus in den Garten. Es war der 25. Dezember und der Frühling war noch weit entfernt. Ich schaute im Garten herum bis ich eine Pflanze sah. Da war vor meinen Augen eine Rose.

Gott spricht durch Zeichen und Wunder, aber Zeichen und Wunder sind nicht immer spektakulär. Wenn dein Herz und deine Augen und Ohren für Gott offen sind, wirst du auch Zeichen und Wunder mitbekommen.

Willst du Gott kennenlernen? Fange klein an.