Samstag, 12. Dezember 2020

Jesus kam für dich

 Wir sind mit Weihnachtsszenen vertraut, mit Hirten, Krippen und freundlichen Tieren. Alles kommt uns niedlich und gemütlich vor.

Während ihres Aufenthaltes dort kam die Stunde der Geburt,
und sie gebar ihren ersten Sohn, hüllte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil sie sonst keinen Platz in der Unterkunft fanden.
Lukas 2,6–7 Bruns

Aber es waren für Maria und Josef harte Zeiten. Sie mussten nach ihrem Geburtsort zurückkehren, um in der Steuerliste des Römischen Reichs eingetragen zu lassen.

Für die Juden war die Herrschaft von römischen Heiden eine grausame Erniedrigung. Zu dieser Zeit tauchten verzweifelte Banden jüdischer Freiheitskämpfer auf, aber Josef und Maria gehörten nicht zu diesen Gruppen.

Die Freiheitskämpfer hatten keine Chance gegen die mächtigen römischen Truppen. Ihr Ende war unvermeidlich der Tod von römischen Schwertern oder an einem römischen Kreuz.

Als Jesus geboren wurde, war auch sein Tod am Kreuz vorherbestimmt, aber nicht als Niederlage nach einem vergeblichen Kampf.

Jesus wurde als der Sohn Gottes geboren, um uns den Weg zum Leben zu öffnen. 

Um den Weg zum ewigen Leben für uns zu öffnen, musste Jesus einen grausamen Tod am Kreuz sterben, nicht als Niederlage oder Versagen, sondern als Opfer, indem er freiwillig die Strafe für unsere Sünden ein für alle Mal auf sich nahm.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er den einzig-einen Sohn gab, damit jeder, der auf ihn vertraut, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16 Bruns 

 Sein ganzes Leben auf Erden war für Jesus ein harter Kampf. Seine Eltern mussten mit ihrem kleinen Kind nach Ägypten fliehen, weil Herodes den Sohn Gottes umbringen wollte.

Dann war Jesus in Nazaret als uneheliches Kind missachtet, weil er vor der Hochzeit seiner Mutter empfangen wurde.

Als er 30 Jahre alt war, fing er an, als Wanderprediger zu dienen. Die ganze Zeit wurde er von den religiöse Leiterschaft der Juden verachtet und verfolgt.

Das alles hat Jesus für dich und für mich getan.

Jesus liebt dich.

Vor der Schöpfung der Welt hat Jesus dich mit Liebe gesehen. Er sah deine Not, dein Versagen und deine Schuld.

Jesus hat sich freiwillig entschlossen, in diese Welt zu kommen, um dich zu retten. Jesus hat diesen Plan mit dem himmlischen Vater vor der Erschaffung der Welt gefasst.


Was bleibt nun noch zu alledem zu sagen? Wenn Gott so auf unserer Seite steht, wer kann uns dann noch etwas anhaben?

Er hat ja seinen eigenen Sohn nicht geschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben, wie wird er uns mit ihm nicht alles schenken?
Römer 8,31–32 Bruns



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