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Dienstag, 15. November 2022

Jesus übernatürlich kennen.

 Als Jesus als Wanderprediger in Israel diente, hat er seine Zuhörer mit einer einfachen Botschaft herausgefordert.

»Jetzt ist die Zeit gekommen, Gottes Reich ist nahe. Kehrt um zu Gott und glaubt an die rettende Botschaft!« Markus 1,15 HfA

Aber das bedeutet nicht, auf Sünden zu verzichten und eine neue christliche Religion anzunehmen.

Umkehr oder Buße impliziert eine ganz neue Sichtweise zu haben, eine Denkart und Einstellung, die man nur von der übernatürlichen Gnade Gottes haben kann. Wir können Gottes Gedanken nicht in uns selbst finden. Unsere menschliche Natur ist verdorben.

Wir können Gottes Herz und Gottes heilige Liebe auch nicht durch Bibelstudium finden, wenn wir nur mit unserem menschlichen Verstand suchen.

Wenn wir unser Leben auf die biblischen Lehrsätze von Predigern oder Theologen gründen, bleiben wir immer noch verdorben, nicht errettet, sondern nur religiös.

Die ersten Christen folgten Jesus nach.

Was bedeutet Nachfolge?

  • Umkehr und Buße? Ja.


Wenn wir die Geschichte von dem irdischen Leben von Jesus lesen, sehen wir immer wieder übernatürliche Wunder.

Wenn wir keine Wunder in unserem Leben erwarten, ist unsere Nachfolge keineswegs vollständig.

Das neue Leben, das Jesus dir geben will, ist nicht nur ein tugendhaftes Leben, sondern ein Leben in unmittelbarem persönlichem Kontakt mit Gott selbst.

Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. Johannes 15,5 HfA

Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten.
Johannes 15,7 HfA

Jesus will dir eine organische Beziehung mit sich selbst geben, wie die Beziehung zwischen Mutter und Kind oder Ehemann und Frau.

In der Bibel, sehen wir, dass Jesus im übernatürlichen Bereich lebte. Sein Leben und Handeln war immer von der Kraft des Heiligen Geistes und seine Beziehung mit seinem himmlischen Vater bestimmt.


Gottes Geist allein schafft Leben. Ein Mensch kann dies nicht. Die Worte aber, die ich euch gesagt habe, sind aus Gottes Geist und bringen das Leben.
Johannes 6,63 HfA

Jesus war mit dem Heiligen Geist erfüllt. Er war der Christus, der Messias, der Gesalbte, der Mann mit dem Heiligen Geist erfüllt.

Er war vor seiner Geburt der ewige allmächtige Sohn Gottes, aber als Mensch auf der Erde war er von der Kraft und Weisheit vom Vater im Himmel und des Heiligen Geistes total abhängig.

Jesus ist unser Vorbild. Er hat versprochen, denselben Heiligen Geist zu geben, damit auch wir im übernatürlichen Bereich leben können.


›In den letzten Tagen, spricht Gott, will ich die Menschen mit meinem Geist erfüllen. Eure Söhne und Töchter werden aus göttlicher Eingebung reden, eure jungen Männer werden Visionen haben und die alten Männer bedeutungsvolle Träume.
Apostelgeschichte 2,17 HfA

 Viele Christen streben, Jesus zu verehren, tugendhaft zu leben und vom Herzen zu beten, aber sie erwarten und bekommen selten übernatürlich Antworten auf ihre Gebete.

Gott hat dir vielleicht die Hoffnung auf ewiges Leben im Himmel gegeben, aber er will dir viel mehr geben, und zwar hier und jetzt bevor du stirbst.


Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und Gemeinschaft mit ihm haben.
Offenbarung 3,20 HfA

Freitag, 12. Februar 2021

Übernatürlich mit Jesus leben

 Jesus lebte zugleich in dem natürlichen und in dem geistlichen Bereich. War dieses Privileg nur für Jesus und die Propheten und Apostel bestimmt?

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: 

Der Sohn kann nichts von sich selbst aus tun, sondern nur, was er den Vater tun sieht; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn. Johannes 5,19 SLT

Aber war diese Gabe nur für Jesus, weil Er Gottes Sohn auf der Erde war?

Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen … Epheser 1,18 ELB

Was soll das bedeuten, „Die Augen des Herzens“?

Denn wer hätte die Gedanken des Herrn erkannt, dass er ihn unterwiese? Wir aber haben die Gedanken Christi. 1. Kor2,16 ZB 2007

denn »wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er ihn belehre?« Wir aber haben den Sinn des Christus.
1. Korinther 2,16 SLT


Jesus als Seher konnte hatte Zugang zu der Geistesgabe, in den unsichtbaren Bereich zu sehen. Dürfen wir durchschnittliche Christen auch das unsichtbare sehen?

Laut Paulus haben wir den Sinn Christi, und er betete, dass die Augen der Herzen der Christen geöffnet werden sollten.


Jesus lebte zugleich in dem natürlichen und in dem geistlichen Bereich. War dieses Privileg nur für Jesus und die Propheten und Apostel bestimmt? Laut Paulus, nein.

Und er selbst hat die einen als Apostel eingesetzt, die anderen als Propheten, andere als Verkündiger des Evangeliums und wieder andere als Hirten und Lehrer,

um die Heiligen auszurüsten für die Ausübung ihres Dienstes. So wird der Leib Christi aufgebaut,

bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen und zum vollkommenen Menschen heranwachsen und die volle Reife in der Fülle Christi erlangen.
Eph 4,11–13 ZB 2007

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Gott Erleben

Gott hat seinen ewigen unendlich geliebten Sohn nicht in die Welt gesandt, nur eine Religion zu gründen.

Als Jesus seine Liebe erwies, indem er überall leidende Kranken heilte, waren seine schlimmsten Feinde die offiziellen Leiter der Religion.

Es ist heute oft nicht anders.

Vor etwa vierzig Jahren brach eine große Erweckung in Argentinien los.

Christen von verschiedenen Konfessionen wollten die Gegenwart Gottes spüren und die Kraft des Heiligen Geist erleben.

Sie waren nicht mehr zufrieden, den Heiligen Geist als Glaubenssatz zu verehren. Sie wollten den Heiligen Geist erleben, und Gott hat sie nicht enttäuscht.

Abertausende Methodisten, Baptisten, Reformierten und auch Katholiken wurden von dem Heiligen Geist erfüllt. Sie beteten in Sprachen, die sie nie gelernt hatten. Sie wurden von Krankheiten geheilt.

Die ganze christliche Kultur der Nation wurde transformiert, aber manche hochstehenden Leiter in den Denominationen waren dagegen, genau wie die Priester und Pharisäer gegen Jesus waren.

Willst du Gott erleben, wie die ersten Jünger des Herrn?
Warum nicht?

Jesus hat versprochen, uns den Heiligen Geist zu schenken.


Am letzten Tag, dem Höhepunkt des Festes, stellte sich Jesus vor die Menge hin und rief: „Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken!

Wenn jemand an mich glaubt, werden Ströme von lebendigem Wasser aus seinem Inneren fließen, so wie es die Schrift sagt.“

Er meinte damit den Geist, den die erhalten sollten, die an ihn glauben würden. Der Heilige Geist war ja noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht in Gottes Herrlichkeit zurückgekehrt war. Johannes 7,37–39 NeÜ

Es gibt theologisch orientierte Christen, die debattieren, ob alle Christen als sie sich bekehren, mit dem Heiligen Geist erfüllt werden, oder ob diese Taufe mit dem Heiligen Geist nachher kommen kann.

Viele theologischen Debatten sind Zeitverschwendung.

Paulus sagte, wie sollten immer wieder mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.


Betrinkt euch nicht mit Wein; sonst ruiniert ihr damit euer Leben. Lasst euch stattdessen vom Heiligen Geist erfüllen.

Singt miteinander Psalmen und Lobgesänge und geistliche Lieder, und in euren Herzen wird Musik sein zum Lob Gottes.
Epheser 5,18-19


Willst du mit Gottes Geist erfüllt sein? Willst du das erleben?

So schlecht wie ihr seid, wisst ihr doch, was gute Gaben für eure Kinder sind, und gebt sie ihnen auch. Wie viel eher wird dann der Vater aus dem Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!“ Lukas 11,13 NeÜ

Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Lukas 11,10 NeÜ

Jesus hat versprochen uns mit dem Heiligen Geist zu erfüllen, nicht wenn wir die biblische Theologie des Heiligen Geistes richtig verstehen.

Jesus gibt uns zu trinken, wenn wir Durst haben und einfach bitten.

Freitag, 18. September 2020

Gottes zärtliche Liebe erleben

Gott liebt dich. Ist das für dich eine erlebte Wirklichkeit, oder nur ein biblischer Lehrsatz?

Viele stimmen zu, dass Gott sie liebt, aber das ist nutzlos, wenn sie Gottes Liebe nicht erleben.

In der Bibel lesen wir viele Geschichten von Menschen, die von Gottes erlebter Gegenwart überwältigt und unermesslich gesegnet wurden.

Stephanus antwortete: »Brüder und ehrwürdige Väter, hört mich an. Unser herrlicher Gott erschien unserem Vorfahren Abraham in Mesopotamien, ehe er nach Haran zog. Apg 7,2

Gottes Herrlichkeit überwältigte Abraham und sein Leben war nie wieder wie vorher.
 

Auch David kannte diese wunderbare liebevolle Gegenwart Gottes.

Gott, du bist mein Gott; dich suche ich von ganzem Herzen. Meine Seele dürstet nach dir, mein ganzer Leib sehnt sich nach dir in diesem dürren, trockenen Land, in dem es kein Wasser gibt.

Ich habe dich in deinem Heiligtum gesehen und deine Macht und Herrlichkeit bestaunt.
Ps 63,2-3


Paulus erklärt, wie Abraham der geistliche Vater und das Vorbild für alle Gläubigen ist.

Denn so war es auch bei Abraham: »Abraham glaubte Gott, und Gott erklärte ihn wegen seines Glaubens für gerecht.«

Die wahren Kinder Abrahams sind also die, die an Gott glauben. Galater 3,6-7

Was bedeutet, wie Abraham zu glauben?

Für Abraham war Glauben nicht bloß Theologie.
Für Abraham war Glauben nicht Zustimmung mit Lehrsätzen.

Abraham erlebte Gottes Gegenwart, hörte Gottes Stimme, gehorchte Gottes persönliche Anweisungen, empfing Gottes übernatürlichen Segen.


Als geistliche Kinder Abrahams, dürfen wir erwarten, Gottes Gegenwart zu erleben, Gottes Stimme in unserem Geist zu hören und mit der Führung des Heiligen Geistes, ein gesegnetes Leben zu erfahren.

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Römer 5,1

Wenn wir diesen wunderbaren Glauben auf Glaubenssätze reduzieren, und geistliche Erlebnisse skeptisch betrachten, sind wir wie Gäste in einem wunderbaren Restaurant, die sich weigern, die köstliche Speise zu essen, obwohl sie wirklich Hunger haben.

Wir sind oft wie Kinder, die ihre Eltern verehren wollen, aber bitte. Keine zärtliche Umarmung!

Der Glaube, der uns mit Gott verbinden soll, ist nicht nur Zustimmung, sondern eine wunderbare tiefe Liebesbeziehung.


Wie kostbar ist deine Güte. Götter und Menschen suchen Zuflucht im Schatten deiner Flügel.
 

Sie laben sich am Überfluss deines Hauses, und am Strom deiner Wonnen tränkst du sie.
 

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht schauen wir das Licht.  Ps 36,8-10 ZUR