Samstag, 26. September 2020

Gottes Licht in finsteren Zeiten

 Wir sind von einer Pandemie bedroht. Viele fühlen sich wie nie zuvor bedroht. Viele fühlen sich von dem Coronavirus bedroht.

Andere haben extrem Angst vor Impfstoffe, oder sie fühlen sich von den Gesundheitsmaßnahmen der Regierungen bedroht.

Viele gehen so weit, dass sie die Gesundheitsmaßnahmen als den Anfang einer weltweiten Diktatur betrachten, vielleicht sogar die Herrschaft des Antichristen.

Wir sehen heftige Debatten, auch unter Christen. Manche haben furchtbar Angst vor dem Virus und andere sehen in den Gesundheitsmaßnahmen das Gesicht des Teufels.

Unsere Gedankenwelt wird jede Stunde von giftigen Ideen überwältigt.

Wie können wir uns wehren?


Jesus wurde auch in einer sehr grausamen Zeit geboren.

Der König Herodes wollte Jesus abschaffen. Er befahl eine Schlacht von allen Kleinkindern in Bethlehem. Die Juden in Israel wurden von der römischen Besatzung wie Sklaven missbraucht.

Als der Apostel Paulus unter den Heiden missionierte, waren vielleicht mehr Sklaven als freie Staatsbürger unter den ersten Christen.

Paulus und die anderen Apostel wurden oft verfolgt, wie die Christen heute in China oder in manchen  islamischen Ländern.

Paulus hat sein Leiden in knappen Worten zusammengefasst, besonders im zweiten Korintherbrief.

Von allen Seiten werden wir bedrängt, sind aber nicht erdrückt; wir sind oft ratlos, aber nicht kopflos,

wir werden verfolgt, sind aber nicht verlassen, wir werden zu Boden geschlagen und kommen doch nicht um.
2. Korinther 4,8–9 (NeÜ)


Fünfmal habe ich von Juden die 39 Schläge bekommen.

Dreimal wurde ich mit Stöcken geprügelt, und einmal bin ich gesteinigt worden. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten. Eine Nacht und einen Tag trieb ich auf hoher See.
2. Korinther 11,24–25 (NeÜ)

Aber was ist der Schwerpunkt in den Lehren von Jesus und Paulus?
 

Antichrist? Verfall? Krankheit?

Nein. Nein. Nein.

Da sagte Jesus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?“
Johannes 11,25–26 (NeÜ)

Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und mit Lasten beschwert seid! Bei mir erholt ihr euch.
Matthäus 11,28 (NeÜ)


Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wurden, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1 (NeÜ)
 

Auch die Propheten im Alten Testament  haben schreckliche Erlebnisse durchstehen müssen, und sie haben auch von unserer bösen Zeit geschrieben.

In Habakuk Kapitel 2 sehen wir verheerende Schilderungen von Schande, Korruption, Missbrauch und Gewalt, aber mitten in diesem Kapitel sehen wir diese wunderbare Prophetie von der Endzeiterweckung, die gerade jetzt an die Tür klopft.

Denn die Erde wird erfüllt sein von Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, wie die Wasser das Meer bedecken. Hab 2,14  

Wie können wir uns in diesen harten Zeiten an Jesus festhalten?

Fokussiere nicht mehr auf die Enttäuschungen, die Unsicherheiten und die Bedrohungen um dich herum.

Freut euch jeden Tag, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid! Ich sage es noch einmal: Freut euch! Philipper 4,4 (NeÜ)

Im Übrigen, Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, gerecht, rein, lieblich und wohllautend ist, irgendeine Tugend, irgendein Lob, darüber denkt nach!
Phil 4,8

Paulus musste immer wieder extrem leiden, aber er fokussierte immer auf schöne Gedanken und ermutigt uns immer noch mit seinen himmlischen Worten.

Wir können auch Jesus nachfolgen.

Dann sagte Jesus wieder zu allen Leuten: „Ich bin das Licht der Welt! Wer mir folgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht haben, das zum Leben führt.“ Johannes 8,12 (NeÜ)

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