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Mittwoch, 26. Juli 2023

Gott will, dass du glücklich bist.

 Gott will, dass du glücklich bist. Für manche Christen, hört das seltsam an. Glücklich ist kein biblisches Wort. Man spricht von Seligkeit oder Freude, aber „glücklich“ scheint irgendwie weltlich zu sein. Aber Fakt ist, dass die meisten Menschen einfach glücklich sein wollen.

Bist du Vater oder Mutter? Willst du unglückliche Kinder haben? Hoffentlich nicht. 

Jesus kam, die Liebe des himmlischen Vaters zu offenbaren und im alltäglichen Leben umzusetzen.

Möchte Jesus, dass du glücklich bist?
Was sagt Jesus dazu?

Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.

Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.
Joh 15,10–11 LUT84

Was bedeutet bleibende Freude? Das bedeutet, dass Gott möchte, dass wir glückliche Menschen sind.

Bibellehrer wollen diese Freude theologisch erklären, aber für einfache Menschen wie mich Bibellehrer wollen diese Freude theologisch erklären, aber für Menschen wie mich geht es um ganz einfache Fragen.

Will ich ein glückliches Leben haben? Will ich eine glückliche Familie haben? Will ich ein glücklicher Mensch sein?

Alltägliche Wörter wie Glück, „glücklich“ oder Zufriedenheit sprechen mir ans Herz.

An dem Tag werdet ihr mich nichts fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen, wird er’s euch geben.

Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eure Freude vollkommen sei.
Joh 16,23–24 LUT84

Was will Jesus damit sagen?

Wenn du dein Leben mit Jesus führst, darfst du erwarten, dass Gott deine Gebete erhören wird. 

Dann wirst du ein glücklicher Mensch sein.

Heißt das, dass du keinen Kummer oder kein Unglück erleiden wirst? Nein, aber das Unglück wird dein Leben nicht zerstören.

Wenn Menschen, die ich liebe, obdachlos oder schwer krank sind, bete ich. Immer wieder hat Gott meine Gebete erhört. Ich bin wirklich glücklich, wenn ich sehe, wie Gott diese Menschen liebt und sie vor Katastrophen bewahrt.

Im Alten Testament kannst du von einem Mann lesen, dessen Mutter bei seiner Geburt tiefe Schmerzen leiden musste.


Jabez war angesehener als seine Brüder. Seine Mutter hatte ihm den Namen Jabez (»Er bereitet Schmerzen«) gegeben, weil seine Geburt sehr schwer gewesen war.

Aber Jabez betete zum Gott Israels: »Bitte segne mich, und lass mein Gebiet größer werden! Beschütze mich, und bewahre mich vor Unglück! Möge kein Leid mich treffen!« Gott erhörte sein Gebet.
1 Chron 4,9-10 HfA


Donnerstag, 4. März 2021

Freude und Wonne mit Gott

Die Hebräer hatten Angst vor Gottes unmittelbarer Gegenwart.

Die Leute sagten zu Mose: »Wir haben Angst, wenn Gott so mit uns redet. Wir werden noch alle umkommen! Sprich du an seiner Stelle zu uns, wir wollen auf dich hören.« 2 Mose 20,19 GN

Sollen wir auf die Hebräer von damals herabschauen? Keineswegs.

Viele Christen heute wollen einen trockenen Glauben haben, indem sie an dem geschriebenen Wort Gottes festhalten, aber mit dramatischen übernatürlichen Erlebnissen nichts zu tun haben wollen.

Wir lesen die Psalmen von David, und wir sehen eine ganz andere Haltung.

O Gott, du bist mein Gott; früh suche ich dich! Meine Seele dürstet nach dir; mein Fleisch schmachtet nach dir in einem dürren, lechzenden Land ohne Wasser, Psalm 63,2 SLT

Wie köstlich ist deine Gnade, o Gott, dass Menschenkinder Zuflucht finden unter dem Schatten deiner Flügel!

Sie laben sich an den reichen Gütern deines Hauses, mit dem Strom deiner Wonne tränkst du sie. 

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht schauen wir das Licht. Psalm 36,8–10 SLT

Es ist gut und wichtig, wenn deine Gedanken mit Gottes Wort übereinstimmen, aber hat Gott dich errettet, damit du in allem recht haben solltest, oder um seine heilige und zärtliche Liebe zu erleben?

Viele Christen glauben theoretisch an die Wonne und Freude in Gottes Gegenwart, aber sie erwarten diese erst nach ihrem Tode. David dachte nicht so, Paulus auch nicht.

Die Frucht aber, die der Heilige Geist wirkt, ist Liebe, Freude, Friede, … Galater 5,22 Bruns

So viele Christen leiden Angst und Stress. Das überwältigende Erlebnis des Heiligen Geistes ist eine wunderbare Betreuung, die Gott dir geben will.




Samstag, 26. September 2020

Gottes Licht in finsteren Zeiten

 Wir sind von einer Pandemie bedroht. Viele fühlen sich wie nie zuvor bedroht. Viele fühlen sich von dem Coronavirus bedroht.

Andere haben extrem Angst vor Impfstoffe, oder sie fühlen sich von den Gesundheitsmaßnahmen der Regierungen bedroht.

Viele gehen so weit, dass sie die Gesundheitsmaßnahmen als den Anfang einer weltweiten Diktatur betrachten, vielleicht sogar die Herrschaft des Antichristen.

Wir sehen heftige Debatten, auch unter Christen. Manche haben furchtbar Angst vor dem Virus und andere sehen in den Gesundheitsmaßnahmen das Gesicht des Teufels.

Unsere Gedankenwelt wird jede Stunde von giftigen Ideen überwältigt.

Wie können wir uns wehren?


Jesus wurde auch in einer sehr grausamen Zeit geboren.

Der König Herodes wollte Jesus abschaffen. Er befahl eine Schlacht von allen Kleinkindern in Bethlehem. Die Juden in Israel wurden von der römischen Besatzung wie Sklaven missbraucht.

Als der Apostel Paulus unter den Heiden missionierte, waren vielleicht mehr Sklaven als freie Staatsbürger unter den ersten Christen.

Paulus und die anderen Apostel wurden oft verfolgt, wie die Christen heute in China oder in manchen  islamischen Ländern.

Paulus hat sein Leiden in knappen Worten zusammengefasst, besonders im zweiten Korintherbrief.

Von allen Seiten werden wir bedrängt, sind aber nicht erdrückt; wir sind oft ratlos, aber nicht kopflos,

wir werden verfolgt, sind aber nicht verlassen, wir werden zu Boden geschlagen und kommen doch nicht um.
2. Korinther 4,8–9 (NeÜ)


Fünfmal habe ich von Juden die 39 Schläge bekommen.

Dreimal wurde ich mit Stöcken geprügelt, und einmal bin ich gesteinigt worden. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten. Eine Nacht und einen Tag trieb ich auf hoher See.
2. Korinther 11,24–25 (NeÜ)

Aber was ist der Schwerpunkt in den Lehren von Jesus und Paulus?
 

Antichrist? Verfall? Krankheit?

Nein. Nein. Nein.

Da sagte Jesus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?“
Johannes 11,25–26 (NeÜ)

Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und mit Lasten beschwert seid! Bei mir erholt ihr euch.
Matthäus 11,28 (NeÜ)


Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wurden, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. Römer 5,1 (NeÜ)
 

Auch die Propheten im Alten Testament  haben schreckliche Erlebnisse durchstehen müssen, und sie haben auch von unserer bösen Zeit geschrieben.

In Habakuk Kapitel 2 sehen wir verheerende Schilderungen von Schande, Korruption, Missbrauch und Gewalt, aber mitten in diesem Kapitel sehen wir diese wunderbare Prophetie von der Endzeiterweckung, die gerade jetzt an die Tür klopft.

Denn die Erde wird erfüllt sein von Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, wie die Wasser das Meer bedecken. Hab 2,14  

Wie können wir uns in diesen harten Zeiten an Jesus festhalten?

Fokussiere nicht mehr auf die Enttäuschungen, die Unsicherheiten und die Bedrohungen um dich herum.

Freut euch jeden Tag, dass ihr mit dem Herrn verbunden seid! Ich sage es noch einmal: Freut euch! Philipper 4,4 (NeÜ)

Im Übrigen, Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, gerecht, rein, lieblich und wohllautend ist, irgendeine Tugend, irgendein Lob, darüber denkt nach!
Phil 4,8

Paulus musste immer wieder extrem leiden, aber er fokussierte immer auf schöne Gedanken und ermutigt uns immer noch mit seinen himmlischen Worten.

Wir können auch Jesus nachfolgen.

Dann sagte Jesus wieder zu allen Leuten: „Ich bin das Licht der Welt! Wer mir folgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht haben, das zum Leben führt.“ Johannes 8,12 (NeÜ)

Mittwoch, 9. November 2016

Lachen und Umkippen von Gott?

 Alles hat seine bestimmte Zeit, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit….
Weinen  hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen  hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit; Prediger (Kohelet) 3,1..4

Wenn Menschen in einem Treff weinen, wenn sie Busse tun, wenn vom Leiden für Gott die Rede ist, dann sind alle gottesfürchtigen Christen zufrieden... Das hat seine Zeit.

Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen!
Joel 2,12

Aber die Bibel sagt auch:


  • Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Phil 4,4
  • Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude Gal 5,22

„Ja, Freude ist auch eine Tugend, aber natürlich soll die Christliche Freude mit Zucht und Maß sein.“


  • Aber in dem Neuen Testament lesen wir auch von überschwänglicher Freude.

den (Jesus) ihr nicht gesehen habt und doch liebt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, und euch freut mit unaussprechlicher und herrlicher Freude 1 Pet 1,8


Diese überschwängliche Freude war in der großen Erweckung in Wales in 1904. Das war offensichtlich in Ordnung, aber dann kam noch eine Erweckung in Toronto Kanada in 1994. 


  • Da hörte man viel Gelächter und Leute kippten um, als der Heilige Geist mit überwältigender Kraft auf sie kam.  

Manche frommen Christen, die Weinen und heilige Trauer ganz in Ordnung fanden, konnten solche seltsames Benehmen nicht ertragen.

Die 120 Jünger, die am ersten Pfingsttag im Neuen Testament in nie gelernten Sprachen Gott verherrlichten, wurden angeklagt, dass sie vielleicht Betrunken waren. 

Warum? Weil sie in Fremdsprachen redeten? Wenn jemand in Chinesisch, Latein oder Arabisch spricht, kommt niemand auf die Gedanke, dass er zu viel Wein getrunken hat. Was war denn los? Offensichtlich waren sie voll Freude und auf ihren Beinen etwas wackelig.
  • Aber sollen wir so leichtsinnig sein, wenn wir uns mutig für Verfolgung und Leiden vorbereiten müssen? 

Der Heilige Geist versteht seine Arbeit sehr gut. Es ist durch den Heiligen Geist, dass diese ersten Christen wild und wackelig mit überfließender Freude strahlten. 

  • Was folgte? Tausende bekehrten sich zu Jesus. Und dann? Dann kam Verfolgung. 
  • Offensichtlich hat diese überschwängliche wackelige Freude geholfen, tausende Seelen zu retten. Durch die wilde wackelige von Gott gegebene Freude wurde der Glaube und Mut der Christen nicht schwächer, sondern stärker. 

In Deutschland heute sind diese Manifestationen sehr umstritten. Manche sagen, wir brauchen nicht mehr Spaß und Wonne, sondern eine nüchterne Entschlossenheit, mutige Zeugen für Jesus zu sein. 

Aber das ist ein Missverständnis. Starke Freude hat eine starke Anziehungskraft für nicht Christen. 

In Deutschland sieht man überall nüchterne Entschlossenheit und Disziplin. Dadurch ist Deutschland im wirtschaftlichen Bereich eine Weltmacht. 

Aber in Deutschland sieht man überall Stress, Burnout und Trübsinn. Deutsche suchen Entspannung durch sexuelle Ausschweifungen, Betrunkenheit, Kabarett-Humor,  Sommerferien, Yoga und Auszeit in einer Reha. 
  • Wo sieht man in deutschen Gemeinden unaussprechliche und herrliche Freude?

Aber Petrus lehrt im Neuen Testament, dass diese extreme und überwältigende Freude normal sein soll.

Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude… 1.Petrus 1,8 LUT

Diese extreme Wonne und Freude ist auch im Alten Testament zu finden. 

Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. Ps 36,9
Ein frohes Herz ist die beste Medizin, aber ein niedergeschlagener Geist lässt die Glieder verdorren. Spr 17,22 ZB

Es gibt so viele Christen, die wegen Missbrauch, gescheiterter Ehen, Versagen und Mobbing tief leiden. Sie haben kein frohes Herz aber sie brauchen extreme Fröhlichkeit, um ihre extreme Gebrochenheit zu betreuen. 
  • Der Heilige Geist ist der beste Therapeut und Er versteht seine Aufgabe sehr gut. 

Aber gibt es auch Menschen, die selbst kichern und umkippen wollen, und nicht wirklich von dem Heiligen Geist bewegt sind? Ja klar. Nicht alles was glänzt, ist Gold. 
  • Aber echtes Gold bleibt trotzdem Gold und echtes Gold ist von Gottes Hand geschaffen.
Und Umkippen?

Als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen hin wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sagte zu mir: »Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte.
Offb 1,17