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Freitag, 16. August 2024

Mein Ausweg aus Nervenzusammenbruch

 Ich ging in eine Kirche, die sich auf humanistische Theologie, soziale Gerechtigkeit, Therapie für geplagte Seelen und menschliche Lösungen für Probleme konzentrierte. 

Ich hatte das ungute Gefühl, dass ich den ewigen geistlichen Fragen auswich, aber ich hatte Angst, mich dem Gott des ewigen Himmels und der ewigen Hölle anzuvertrauen.

In meinem verwirrten Geisteszustand wurde ich von einer schrecklichen Sekte verführt, die einem falschen Messias folgte. Nach ein paar Tagen der Gehirnwäsche war ich am Rande eines Nervenzusammenbruchs und verließ die Kommune.

Ich war verzweifelt und endlich bereit, in eine Kirche zu gehen, die die Bibel ernst nahm. Ich beschloss, ein echter Jünger Jesu zu werden, aber ich war immer noch sehr erschüttert.

Ein guter christlicher Freund brachte mich zu einer Gemeinde, wo ich der Liebe und der wirklichen Gegenwart Gottes begegnete, aber leider war das kein Happy End.

Diese Kirche entpuppte sich als eine autoritäre Sekte. Mir wurde gesagt, ich solle viel fasten und meinen Psychiater nicht mehr aufsuchen. Das war eine Katastrophe. Ich wurde wütend und verärgert und wurde von den Pastoren exkommuniziert.

Ich stürzte in einen Abgrund von Geisteskrankheit und verbrachte 12 Monate in einer psychiatrischen Station unter starken Medikamenten.

In den wenigen Monaten, bevor ich exkommuniziert wurde, wurde ich mit furchtbaren Predigten drangsaliert. Uns wurde gesagt, dass wir im Geist gebrochen werden müssen, dass unser Wille gebrochen werden muss, damit wir uns Gott völlig unterordnen können. 

Ich war bereits durch traumatische Krisen gebrochen, und ich konnte diese giftige Mischung aus Verpflichtung, Angst und Schuld einfach nicht ertragen.

Vor und lange nach meinem Austritt aus dieser Kirche lebte ich in der Angst, von Gott verurteilt zu werden. Manchmal hatte ich schreckliche Angst.

Schließlich verließ ich die Klinik und ging zu einer guten Gemeinde, wo ich freundliche Menschen und gute Pastoren fand, aber ich hatte Schwierigkeiten, die tiefe Depression zu überwinden. 

Ich erinnere mich, wie ich nach einer guten Versammlung vor der Kirche stand. Ich schaute in den Nachthimmel und sagte zu Gott, dass ich einfach nur sterben und in den Himmel kommen wollte.

In diesem kurzen Beitrag will ich meine ganze Lebensgeschichte erzählen, aber die Frage ist, wie ich mein Trauma überwunden habe.

Ich habe eine Gemeinde gefunden, wo Gottes Gnade und Wunderheilungen betont wurden. Ich lernte, bei langen Spaziergängen Gottes liebevolle Gegenwart zu erleben und genießen.

Selbst in der Klinik habe ich gelernt, mich mit positiven und kreativen Aktivitäten von den schrecklichen Gedanken abzulenken.

Ab und zu höre ich Christen, die Psychiatrie und Medikamente verwerfen. Ich kann nur sagen, dass sie damit oft durch Unwissenheit und Vorurteile fehlgeleitet sind.

Ich bin auch unendlich dankbar für den Beistand von meinen Eltern und auch von guten Freunden und liebevollen Christen. 

Seit sieben Jahren bin ich in einer Gemeinde, wo eine Pastorin uns gelehrt hat, unsere Einbildungskraft freizusetzen, um an schöne Erinnerungen zu denken und eine Haltung von Dankbarkeit zu entwickeln.

Das ist so wichtig, dass wir auf schöne Gedanken fokussieren.

„Wenn der Hund beißt, wenn die Biene sticht, wenn ich mich schlecht fühle, erinnere ich mich einfach an meine Lieblingsdinge, und dann geht es mir nicht mehr so schlecht.“

When the dog bites, when the bee stings, when I'm feeling bad, I simply remember my favourite things, and then I don't feel so bad. (The Sound of Music.. Rogers and Hammerstein)

Schließlich, meine lieben Brüder und Schwestern, orientiert euch an dem, was wahrhaftig, vorbildlich und gerecht, was redlich und liebenswert ist und einen guten Ruf hat. Beschäftigt euch mit den Dingen, die auch bei euren Mitmenschen als Tugend gelten und Lob verdienen. Phil 4,8 HfA

Dienstag, 25. April 2023

Auf der Suche nach Gott

 Nach vier Jahren an der Universität war ich auf das Leben in der weiten Welt überhaupt nicht gut vorbereitet. Ich war voller Unsicherheiten und oft verängstigt oder deprimiert. 

Ich suchte Hilfe bei einem Psychiater, der ein guter Therapeut war, aber kein Therapeut konnte meine Existenzängste beseitigen.

Ich war sehr anfällig. Ein junger Mann kam in der Stadt auf mich zu. Er fragte mich, wie ich die Probleme in der Welt lösen würde, wenn ich etwas ändern könnte. Das war wie Köder für einen Fisch, denn ich war ein idealistischer Träumer.

Er hat mich eingeladen, seine idealistische Gemeinde zu besuchen. Da haben sie mit großer Freundlichkeit behandelt. Das war eine Falle, denn diese Gemeinde gehörte zu einer gefährlichen Sekte, die von einem falschen Christus beherrscht wurde.

Ich verbrachte ein paar Tage mit diesen Leuten. Sie manipulierten und vernebelten meine Gedanken. 

Ich fühlte mich hin und her gezogen, denn ich war mit der Bibel vertraut und wollte glauben. 

Dann besuchte ich eine christliche Familie. Ich habe die ganze Geschichte mit der Mutter erklärt. Sie hörte zu und gab eine kurze Antwort.

Denn wenn der Menschensohn wiederkommt, wird es so offensichtlich sein wie ein Blitz, der den Himmel von einem Ende bis zum anderen erhellt. Lk 17,24 NLB

Es war als ob ein Zauberspruch gebrochen wurde. Gottes Wort hat Kraft.

Ich verließ das Haus der Sekte und sprach mit meiner Kusine, die ich gut kannte. Sie hat mich eingeladen, einen Gottesdienst zu besuchen und kurz danach habe ich Jesus vom Herzen mein Leben anvertraut.

Es gibt in dieser schwierigen Zeit viele verunsicherten Menschen, die auf der Suche nach Gott sind, aber es gibt gefährliche Sekten, die auch auf der Suche nach Opfer sind.

Bist du Christ? Bist du auch auf der Suche nach verunsicherten Menschen, die Jesus brauchen? Vielleicht hast du Angst, von Gott zu sprechen. 

Es gibt Menschen, die für Gott offen sind, wenn du verstehst, wie du sie erreichen kannst. Du verstehst vielleicht nicht, aber Gott versteht.

Wir müssen lernen, die Führung durch den Heiligen Geist zu erkennen und ihm zu folgen. Wir müssen lernen, die unhörbare Stimme Gottes wahrzunehmen, auf Gott zu hören und auch die Menschen zu lieben und zu verstehen.

Weißt du nicht, wie du anfangen sollst? Bete für die Menschen um dich herum. Bitte Gott, dich zu leiten. 

Wenn jemand Kopfschmerzen hat, kannst du ihn fragen, ob du für ihn oder sie beten kannst. Gott erhört oft solche einfachen Gebete.

Bist du vielleicht noch nicht mit Sicherheit errettet? Du kannst Gott bitten, dich zu führen. Du suchst Gott, aber du musst verstehen, dass Gott auf der Suche nach dir ist.

Ich bin dankbar dafür, dass ich schon vor meiner Bekehrung mit den Evangelien des Neuen Testaments vertraut war, insbesondere mit Lukas und Johannes. 

Wenn du die Bibel nicht verstehst, kannst du Gott bitten, dir zu helfen, indem du die einfachen Berichte über Jesus von Nazareth mit neuen Augen liest.

Ich empfehle einfache, moderne Übersetzungen. Wenn du nach Jesus suchst, wirst du ihn in der Bibel finden. 

Später sprach er mit seinen Jüngern noch einmal darüber. »Es kommt die Zeit, da werdet ihr euch danach sehnen, den Menschensohn auch nur einen Tag bei euch zu haben, aber es wird euch nicht möglich sein.

Man wird euch berichten, der Menschensohn sei zurückgekehrt und halte sich hier oder dort auf. Glaubt solchen Berichten nicht und sucht auch nicht nach ihm.

Denn wenn der Menschensohn wiederkommt, wird es so offensichtlich sein wie ein Blitz, der den Himmel von einem Ende bis zum anderen erhellt.
Lk 17,22–24 NLB