Posts mit dem Label Gehorsam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gehorsam werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 2. September 2024

Sollen Prediger, die Kinder missbrauchen, weiter predigen dürfen?

 In Gottes Himmel gibt es keine Sünde, kein Ärger, keine Unfreundlichkeit, keine kleinen Lügen.
Wenn du mit deiner Frau ein bisschen sarkastisch bist, muss Gott dir vergeben, bevor du in den Himmel kommen darfst.

Versucht, mit allen Menschen in Frieden zu leben, und bemüht euch, ein heiliges Leben nach dem Willen Gottes zu führen, denn wer nicht heilig ist, wird den Herrn nicht sehen. Heb 12,14 NLB


Wir alle ausnahmslos sind von Natur aus unheilig. Wer manchmal ein bisschen faul ist, braucht Gottes Vergebung.
Wer manchmal lieblos oder sarkastisch ist, braucht Gottes Vergebung.

Er ist das Opfer für unsere Sünden. Er tilgt nicht nur unsere Schuld, sondern die der ganzen Welt. 1. Joh 2,2 NLB

Jesus wurde grausam hingerichtet, um unsere Schuld auf sich zu nehmen, damit Gott unsere Sünden nicht bestrafen würde.

Aber wir müssen Gottes freie Gabe demütig empfangen. Gottes Vergebung ist frei und komplett, aber nicht bedingungslos.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Joh 3,16 NLB

Wir müssen glauben, aber das bedeutet viel mehr als religiöse Zustimmung.

Jesus predigte, dass wir umkehren und bereit sein müssen, ein neues Leben mit Gott zu führen.

»Jetzt ist die Zeit gekommen«, verkündete er. »Das Reich Gottes ist nahe! Kehrt euch ab von euren Sünden und glaubt an diese gute Botschaft!« Mk 1,15 NLB

Glaube heißt Gottesvertrauen. Wer an einen guten Arzt glaubt, nimmt die verschriebene Medizin.

Wer an Jesus glaubt, versucht, Jesus zu gehorchen.

Aber werden wir alle nach unserer Bekehrung fehlerlos?

Wenn wir sagen, wir seien ohne Schuld, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns.
Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von allem Bösen reinigt.
1. Joh 1,8–9 NLB

Wenn ein Christ ein bisschen lieblos handelt oder sarkastisch mit seiner Familie spricht, soll er seine Sünde bekennen.

Aber wenn ein Christ Porno anschaut, wird Gott auch das vergeben? Oder wenn er ein Kind missbraucht?

In der Bibel sehen wir, wie Gott auch schreckliche Sünden vergibt, aber Buße oder Umkehr bedeutet nicht nur ein kurzes Gebet.

Der König David hat einen Soldaten umbringen lassen und seine Frau für sich genommen. Er hat seine Sünde öffentlich bekennen müssen. In Psalm 51 sehen wir seine tiefe Reue

Aber wenn ein Prediger ein Kind missbraucht, und seine Sünde beschwichtigt, darf er einfach beichten und weiter predigen?

Ein Ältester muss ein Mensch sein, der ein einwandfreies Leben führt. Er soll seiner Frau treu sein. Er soll Selbstbeherrschung haben, besonnen leben und einen guten Ruf besitzen. Er soll gastfreundlich sein und fähig, andere zu lehren.
1. Tim 3,2 NLB

Manche behaupten, alle Sünden seien in Gottes Augen gleich. Aber dem ist nicht so.

Wenn jemand sieht, dass sein Bruder in einer Weise sündigt, die nicht zum Tod führt, soll er beten, und Gott wird ihm das Leben schenken. Doch es gibt eine Sünde, die zum Tod führt, und ich sage nicht, dass ihr für die beten sollt, die eine solche Sünde begehen.

Jedes Unrecht ist Sünde, aber nicht jede Sünde führt zum Tod.
1. Joh 5,16–17 NLB

Ein großes Problem innerhalb der Kirche im Umgang mit Missbrauch ist, dass ihre Theologie oft suggeriert, dass alle Sünden gleich sind, was dazu führen kann, dass Missbrauch verharmlost und den Tätern „billige Gnade“ gewährt wird. (Boz TschividjianChristlicher Rechtsanwalt. Aus dem Englischen übersetzt.)

Paulus predigte Gnade und Vergebung der Sünden, aber als ein Mann in Korinth eine sexuelle Beziehung mit seiner Stiefmutter nicht aufgeben wollte, schrieb Paulus, er sollte exkommuniziert werden.

 

Dienstag, 13. September 2022

Hielung ist eine Gnadengabe Gottes

 Gott hat den Juden im Alten Testament Gesundheit und Heilung versprochen.

Und er (Mose) sprach: Wenn du auf die Stimme des HERRN, deines Gottes, hörst und tust, was in seinen Augen recht ist, wenn du auf seine Gebote hörst und alle seine Satzungen hältst, dann werde ich all die Krankheiten, die ich nach Ägypten gebracht habe, nicht über dich bringen. Ich, der HERR, bin dein Arzt. 2. Mose 15,26 ZB

Diese Verheißung war nicht bedingungslos. Die Juden mussten allen Gottes Geboten gehorchen.

Aber dann stoßen wir auf eine Ausnahme, Naaman.

Der Heerführer Naaman war hoch angesehen bei seinem Herrn, dem König von Aram, denn durch ihn hatte der HERR Aram Erfolg geschenkt. 

Doch Naaman war zwar ein großer Krieger, aber er litt an Aussatz. 2. Könige 5,1 NLB

Er hatte eine hebräische Sklavin. Sie war eine junge Frau mit einem guten Herz. Jesus hat später gelehrt, dass wir unsere Feinde lieben müssen, und sie kümmerte sich um ihren Herrn, der sie als Gefangene versklavt hatte.

Eines Tages äußerte das Mädchen seiner Herrin gegenüber: »Ich wünschte, mein Herr würde zu dem Propheten in Samaria gehen. Er könnte ihn von seinem Aussatz heilen.« 2. Könige 5,3 NLB

Der General zog nach Israel, um den Propheten Elisa zu suchen.

Elisa schickte seinen Diener mit Anweisungen zu Naaman. Der General sollte sich siebenmal im Fluss Jordan tauchen.

Das verletzte den Stolz des Generals.

Da ging Naaman ärgerlich fort. »Ich hatte angenommen, dass er persönlich zu mir kommt!«, sagte er. »Ich hatte erwartet, dass er die Hand über die aussätzige Haut ausstrecken, den Namen des HERRN, seines Gottes, anrufen und mich heilen würde!

Sind der Abana und der Parpar in Damaskus denn nicht besser als alle Flüsse Israels? Warum kann ich mich nicht in ihnen waschen und geheilt werden?« Und er drehte sich um und ging zornig fort.
2. Könige 5,11–12 NLB

Seine Begleiter aber redeten ihm gut zu. »Herr«, sprachen sie zu ihm, »wenn der Prophet etwas Großes von dir verlangt hätte, hättest du es dann nicht getan? Wie viel eher solltest du ihm gehorchen, wenn er dich nur auffordert: ›Bade dich, damit du wieder gesund wirst!‹«
2. Könige 5,13 NLB

Der General überlegte nochmals und ging zum Fluss Jordan. Als er zum siebten Mal aus dem Wasser auftauchte, war er völlig gesund.

Naaman war Heide und betete andere Götter an, aber Gott sprach durch den Propheten und er gehorchte.

Heute werden viele Muslime auf dieselbe Art und Weise übernatürlich geheilt. Viele bekehren sich erst nach ihrer Wunderheilung, und andere bekehren sich nie.

Es war im Neuen Testament auch ähnlich. Viele erhielten Wunderheilungen von Jesus und nicht alle kehrten von ihren Sünden um.

Jesus klagte über diese Tragödie. Er liebte seine Landsleute von ganzem Herzen. Sein Herz war gebrochen.

Und ihr Bewohner von Kapernaum, ob ihr wohl einst in den Himmel gehoben werdet? Ganz sicher nicht. Ihr werdet vielmehr hinunter ins Reich der Toten geworfen. 

Denn wenn ich die Wunder, die ich bei euch getan habe, in Sodom getan hätte, würde die Stadt heute noch stehen.
Seid versichert: Sodom wird am Tag des Gerichts besser dastehen als ihr!«
Matthäus 11,23–24 NLB

Im Neuen Testament ist Heilung eine Auswirkung der Liebe Gottes, der alle liebt, und kein Lohn für Tugend. Ebenso bekommt man Errettung und ewiges Leben als freie Gabe Gottes.

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; das unverdiente Geschenk Gottes dagegen ist das ewige Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn.
Römer 6,23 NLB

Gott verspricht in Psalm 103, dass er alle deine Schuld vergibt. In demselben Vers in demselben Psalm verspricht er, alle deine Krankheiten zu heilen.

Er vergibt dir alle deine Sünden und heilt alle deine Krankheiten.
Psalm 103,3 NLB

Manche Christen meinen, Wunderheilung wäre nur ein Auftrag der ersten Apostel. Aber diese verfehlte Lehre wird im Neuen Testament klar widersprochen.

Ist einer von euch krank? Dann soll er die Ältesten der Gemeinde holen lassen, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben.

Ihr Gebet im Glauben an Gott wird den Kranken aus seiner Not herausholen, und der Herr wird ihn aufrichten. Und wenn er Sünden begangen hat, wird Gott ihm vergeben. Jakobus 5,14–15 NLB

Montag, 31. Januar 2022

Gottes Wunder in deinem Alltag

 Gott hat in vergangenen Zeiten hervorragende Prediger, Missionare und Glaubenshelden in dieser Welt aufgerichtet. Ich denke an Dietrich Bonhoeffer, Reinhard Bonnke und Billy Graham.

Evangelisten und Bibellehrer sind immer noch wichtig, aber Gottes Absicht ist, ganz unbekannte und scheinbar gewöhnliche Menschen zuzurüsten, um sein Reich in der Endzeit zu etablieren. Gott will Wunder durch dich und mich wirken.  

In Geschichtsbüchern liest man von großen Generälen, die bedeutende Kämpfe gewonnen haben, aber wer hat eigentlich gekämpft? Die Fußsoldaten. Ohne Fußsoldaten, Piloten, Techniker oder Matrosen sind die berühmten Leiter kraftlos.

Ein junger Christ fing an, jeden Morgen in der Kirche um 6 Uhr zu beten. Nach und nach kamen andere Christen, mit ihm zu beten. Der Heilige Geist fing an, die ganze Gemeinde auf eine wunderbare Weise zu segnen.

Ein Pastor hatte eine Sehnsucht, in seiner Stadt zu missionieren. Er wollte im Radio predigen, aber er hatte wenig Geld. 

Jemand in seiner Gemeinde sah ein, dass der Pastor einen Computer brauchte, und er schenkte dem Pastor seinen ersten Computer. Jetzt hat dieser Prediger eine wöchentliche Radiosendung.

Vor kurzem habe ich im Garten gearbeitet. Ich habe mir den Rücken verletzt. 

Mitten in der Nacht lag ich wach im Bett. Ich habe gebetet, dass Jesus meinen Rücken heilen möge. 

Ich bekam einen Impuls vom Heiligen Geist. Ich musste aufstehen und meinen eigenen Rücken in der Küche mit Olivenöl salben. Ich lag ein paar Minuten im Bett und gehorchte dann. Als ich dann am Morgen aufstand, war mein Rücken viel besser.

Eine indische Christin hatte eine Freundin, die Hindu war. Sie lud ihre Freundin ein, ihren Gottesdienst zu besuchen. Der Pastor gab der Hindu ein Neues Testament und sie las jeden Abend ein bisschen. 

Eines Abends trat Jesus selbst in ihr Schlafzimmer und sprach mit ihr. Dann war sie nicht mehr Hindu.

Eine freundliche Einladung. Ein kleines Geschenk. Eine wunderbare Heimsuchung von Jesus.

Jesus will deine kleinen gehorsamen Handlungen gebrauchen, um Menschen zu retten.

Was kannst du heute oder diese Woche tun? Schritt für Schritt voran.

Deshalb werdet nicht müde, zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen und gebt nie auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir auch den entsprechenden Segen ernten.
Galater 6,9 NLB



Samstag, 29. Mai 2021

Initiative Freisetzen mit Gottes Führung

Wer ist am Steuer deines Lebens. Als Christen sollen wir die Führung unseres Lebens Jesus übergeben. Jesus starb, um uns von unserer Ichbezogenheit zu retten.

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Matthäus 7,21 Schlachter 2000

Wer meine Gebote annimmt und danach lebt, der liebt mich wirklich. Und wer mich liebt, den wird mein Vater lieben. Auch ich werde ihn lieben und mich ihm zu erkennen geben.«
Joh 14,21 HfA


Wenn du Jesus vom ganzen Herzen liebst, wirst du Ihm die Führung deines Lebens übergeben.

Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir! Mein vergängliches Leben auf dieser Erde lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat. Galater 2,20 HfA

Stell dir vor, dein Leben ist ein Auto. Wer soll am Steuer sein, du oder Jesus? Natürlich Jesus. Aber wirklich?

Stell dir vor, Jesus sitzt am Steuer und du sitzt nur als Passagier. Stimmt das?

Gott will keine Passagiere haben, und auch keine Marionetten oder Roboter, sondern Jünger.

Wenn Gott alles kontrolliert und vollbringt, brauchen wir keine Weisheit. Ein Passagier braucht keine Weisheit und eine Marionette auch nicht.

Wer ist ein Jünger? Jemand der sein Leben lang immer etwas Neues lernt. Jesus ist unser Lehrer, der uns immer unterrichten will. Als unser Schöpfer, hat Er Fähigkeiten gegeben, und er gibt uns die Freiheit, unsere Fähigkeiten kreativ auszuüben.

Wo finden wir diese Wahrheit in der Bibel?

Vor dem Sündenfall sehen wir Gottes Absicht für uns.

Und Gott der HERR bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gebe. 1 Mose 2,19 Schlachter 2000

Wow! Das ist radikal. Nicht Gott, sondern der Mensch gab den Tieren ihren Namen. Adam war kein Roboter, sondern eine Person, das Ebenbild Gottes. Gott trifft freie kreative Entscheidungen und der Mensch trifft auch freie kreative Entscheidungen!

Da sehen wir keinen spirituellen Roboter, sondern jemand, der mit Gottes Führung wichtige Entscheidungen trifft. Gott will Söhne und Töchter haben, die lernen, mit Weisheit von Gott, gute Entscheidungen zu treffen, und auch von ihren Fehlern zu lernen.

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden. Jakobus 1,5 Schlachter 2000

Wir sehen dieselbe Lehre in dem Gleichnis der Talente.

„Es wird dann so sein wie in folgendem Gleichnis: Ein Mensch reiste ins Ausland. Darum rief er seine Leute und übergab ihnen sein ganzes Vermögen.

Dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, dem dritten eines, jedem nach seiner Tüchtigkeit. Dann reiste er ab.

Der Mann, der die fünf Talente bekommen hatte, legte sie sofort gut an und gewann dadurch andere fünf dazu.

Genauso der, der die zwei bekommen hatte, gewann zwei andere dazu.
Matthäus 25,14–17 Bruns


Gott will, dass wir Ihm die Führung unseres Lebens übergeben, aber zu diesem neuen Leben gehört Initiative und Kreativität, aktive Partnerschaft mit dem Heiligen Geist.

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Du hast Potenzial.

Vor vielen Jahren hörte ich einen Gastprediger. Er war Missionar und er forderte die Christen auf, nach vorne zu kommen, um ihr Leben für Mission hinzugeben.

Mindestens zwanzig Christen kamen nach vorne, aber niemand wurde Missionar.

Was ist deine Berufung? Hast du Gottes Rat gesucht?

  • Wenn du ein von Gott gegebenes Ziel hast, bist du praktisch beschäftigt, diese Berufung zu erfüllen?

Es gibt manche Christen, die Vollgas hingegeben sind, ihre Berufung zu erfüllen. Ohne diese Christen würde Gottes Reich auf Erden zugrunde gehen. Gott sei Dank wird das nie geschehen.

Aber wir müssen nie in einer Kuschelecke sitzen, und die ganze Verantwortung für Gottes Reich auf wenigen Helden bleiben. Leider gibt es zu viele solcher passiven Christen. Deswegen sehen wir bis jetzt keine Erweckung.

Die meisten Christen sind nicht berufen, eine Gemeinde zu leiten oder von der Kanzel zu predigen.

Leider haben wir eine verkehrte Tradition, wobei alles um den Pastor an der Kanzel dreht. 

Die Predigt hat keinen Wert, wenn die Christen nicht als dynamische begabte Jünger aktiviert sind.

Was ist deine Berufung? Wofür brennt dein Herz?

Aber vielleicht bist du von alltäglichen Pflichten und Aufgaben überlastet.

Petrus, Johannes und ihre Brüder mussten ihre Arbeit als Fischer verlassen, um ihre Berufung zu erfüllen, aber die meisten von uns sind nicht dazu berufen.

Paulus war Vollgas in seinem Dienst, aber er arbeitete oft auch als Zeltmacher.

Lukas war kein prominenter Prediger, aber er war sehr gebildet. Er recherchierte die Geschichten von Jesus uns schrieb das Lukasevangelium.

Du hast Talente und Fähigkeiten von Gott. Du hast eine wichtige Rolle in Gottes Plan, aber du kannst dein Potenzial nur erfüllen, wenn du Zeit nimmst, deine Begabung zu entwickeln.

Was immer du zu tun vermagst, das tue! Denn bei den Toten, zu denen du gehst, gibt es weder Tun noch Planen, weder Wissen noch Weisheit. Kohelet 9,10 NeÜ

Fühlst du dich verpflichtet, immer die Wünsche von anderen zu befriedigen?

Wenn du strebst, immer die Erwartungen von anderen erfüllen, wirst du immer müde und frustriert sein, und nie Gottes Ziel für dein Leben erreichen.

Sucht den Herrn, während er sich finden lässt! Ruft ihn an, während er nahe ist. Jesaja 55,6 ELB

Wenn ihr nach rechts oder links abbiegen wollt, werdet ihr hinter euch eine Stimme hören, die zu euch sagt: »Dies hier ist der Weg, dem ihr folgen sollt!«
Jesaja 30,21 GN

Wenn du immer die Wünsche von anderen erfüllst, wirst du immer wieder von Gottes Bestimmung für dein Leben abbiegen, auch wenn du dich immer anständig benimmst.

Ein anderer – es war einer von seinen Jüngern – sagte zu Jesus: „Herr, erlaube mir, zuerst nach Hause zu gehen und meinen Vater zu begraben.“
 

„Lass die Toten ihre Toten begraben!“, entgegnete ihm Jesus. „Folge du mir nach!“ Matthäus 8,21–22 NeÜ

Dabei meinte Jesus nicht, dass wir an Beerdigungen nicht teilnehmen sollten, aber er besteht darauf, dass Gottes Berufung unsere erste Priorität sein muss.