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Sonntag, 5. Oktober 2025

Konsequente Jüngerschaft und Verfolgung

 Jesus kam in eine Welt, in der böse Herrscher an der Macht waren. 

Herodes war eine Marionette der römischen Besatzung. Er war kein Jude, sondern ein Nachkomme von Esau, dem Bruder Jakobs. Esaus Stamm hatte den Juden nie vergeben, weil der Segen Gottes auf Jakobs Nachkommen lag.

Als Herodes hörte, dass ein jüdischer König in Bethlehem geboren wurde, versuchte er, Jesus abzuschaffen.

Alle jüdischen Säuglinge in Bethlehem bis zu 2 Jahren wurden ermordet, aber ein Engel warnte Josef, der mit Maria und Jesus nach Ägypten flüchtete.

Jesus war immer wieder eine Zielscheibe für Gottes Feinde. 

Nach seiner Taufe fastete er vierzig Tage lang in der Wüste. Das war eine harte Probe, nicht nur wegen Hunger, sondern auch wegen Versuchungen vom Teufel. 

Als Jesus aus der Wüste zurückkehrte, war sein Dienst ein Kampf gegen alle Arten von Werken des Teufels, gegen Krankheit und Sünde, aber auch gegen falsche Traditionen und Irrlehren. 
Dann wurde Jesus von den religiösen Fachleuten gehetzt und verfolgt.

Mose lehrte, man musste am Schabbat nicht arbeiten. Die religiösen Profis erlaubten Wunderheilungen, aber nicht am Schabbat, weil Heilen angeblich Arbeit war. 
Jesus heilte immer wieder am Schabbat, um diese Gesetzlichkeit zu widerlegen. Natürlich wurde er dafür verfolgt.

Es gibt nicht ordinierte Christen, die neu bekehrte Christen taufen. Das ist von vielen religiösen Profis verworfen, weil sie behaupten, dass nur ordinierte Prediger taufen dürfen. Aber diese Tradition findet man in keiner Bibelstelle. 

Christen, die konsequent biblisch dienen, werden immer noch von christlichen Profis verfolgt. 
Aber manche werden einwenden, „Ordnung muss sein.“ 

Aber wessen Ordnung? Die herkömmliche Ordnung der Kirchentraditionen oder Gottes Ordnung?

Jemand in einem Hauskreis hatte ein verletztes Bein. Ein Mann sprang von seinem Stuhl, legte seine Hand auf dem verletzten Bein, und der leidende Christ wurde schlagartig geheilt.

Wie reagierte der Pastor? Mit Lob und Dank? Nein. 
Nein. Der Mann, der Heilung vermittelt hatte, wurde ausgestoßen, weil er angeblich die Ordnung gestört hatte. 

Was für eine Gemeinde war das? Eine Pfingstgemeinde. Egal in welcher Konfession, gibt es Kirchenleiter, die alles selbst kontrollieren wollen. 

Wenn du Jesus nachfolgen willst, musst du allerlei Angriffe erwarten.

  • Erschreckende Träume.

  • Missverständnisse von anderen Christen oder Kirchenleitern.

  • Verfolgung von nicht Christen.

  • Andrerseits gibt es sehr gute Pastoren, Prediger und Priester, die konsequent Menschen lieben und Jesus nachfolgen. Sie werden auch oft missverstanden und verfolgt.

Ein konservativer Pastor betete, und ein Mädchen wurde geheilt, aber in seiner Gemeinde glaubte man nicht an Wunderheilungen. Der Prediger suchte Rat. Hätte er richtig gehandelt? Ein weiser Prediger sagte, er sollte das Mädchen fragen. 

Es gibt auch sehr gute Kirchenleiter. Oft werden auch diese treuen Menschen eine Zielscheibe für Verfolgung.

Und er rief das Volk mit seinen Jüngern zu sich und sprach zu ihnen: „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Mk 8,34 LU.heute

Wer konsequent Jesus nachfolgt, wird oft missverstanden oder verfolgt.


Sonntag, 8. September 2013

Wenn Du Trost Brauchst ...

Wir leben in einer Welt, wo Familien auseinander gerissen werden.

 Kinder haben zerbrochene Herzen. Männer und Frauen mit grauen Haaren sind innerlich immer noch Kinder mit gebrochenen Herzen.

 Sie verbergen es nur mit Anständigkeit, Fleiß, Erfolg oder Wohlstand. Andere stolpern von Ehebruch zu Ehebruch, von Partner zu Partner, von Krankheit zu Krankheit.

Wir brauchen die Liebe Gottes und Seine heilende Kraft.

Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden. Ps 147,3

Für viele verletzte Männer und Frauen ist das nicht leicht zu erkennen. Wenn wir an Gott und die Bibel denken, denken wir auch an Kirche und Religion, oder wir denken an extreme Sekten und wir empfinden Misstrauen und Abneigung.

  • Manche von uns sind auch von Wunden belastet, die von religiösem Missbrauch kommen. 

Die meisten von uns respektieren Jesus. Wenn wir Jesus selbst besser verstehen, werden wir finden, dass Missverständnisse einfach verschwinden. 


  • Jesus erlebte Ablehnung und versteht von eigener Erfahrung den Schmerz der verworfenen Kinder, der abgelehnten Männer und Frauen. 
  • Jesus wurde sehr grausam verfolgt und nicht nur in den letzten Jahren seines Lebens.


Als er kaum 2 Jahre alt war, mussten seine Eltern nach Ägypten als Flüchtlinge fliehen. Als er immer noch ein kleiner Junge war, zogen seine Eltern nach Israel zurück und wohnten Jahre lang in einem Dorf mit einem schlechten Ruf. 

  • Alle wussten, dass Maria vor ihrer Hochzeit schwanger war. Jesus wurde als ein uneheliches Kind angesehen. Religiöse Menschen können sehr grausam sein und das hat Jesus sein Leben lang erlebt.

Unser Himmlischer Vater liebt Dich und mich. 

  • Er sandte seinen einzigen Sohn, um das irdische Leben zu erfahren und so zu leiden. 
  • Jesus musste den tiefen Schmerz der Ablehnung leiden. 
  • Das war nicht für seinen eigenen Vorteil. Das war nur wegen seiner Liebe. Er hat für uns gelitten.

Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Ps 103,13

Der Prophet König David rief in seinem Schmerz nach Gott.

Siehe an meinen Jammer und mein Elend und vergib mir alle meine Sünden! Ps 25,18

Jesus kam als Erretter der Juden und Heiland aller Menschen und Er kam, um dieses Gebet von David zu antworten. Er sieht deinen Schmerz und er hört dein Seufzen.

Gott hat seinen Sohn gesandt, um am Kreuz gefoltert zu werden aber das war nicht Grausamkeit. 

  • Jesus hat sich selbst aus Liebe für Dich und mich geopfert.

Als Jesus mit seinen Jüngern über das Kreuz sprach, verstanden sie nicht. 

Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
  • Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. Nach anderen Textzeugen: Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkennen. Joh 14,6-7

Wenn du das Leiden von Jesus am Kreuz siehst, kannst du da Gottes Liebe erkennen, und diese Liebe ist Gottes Vaterherz für Dich.