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Samstag, 26. Juni 2021

Jesus schätzt kindlichen Glauben

 Ein Kind lag auf seinem Sterbebett im Krankenhaus. Seine Mutter hielt seine Hand, und versuchte, ihre Tränen zurückzuhalten.

Der Junge glaubte an Jesus. Er wusste, dass er bald im Himmel sein würde und dass sein Schmerz vorbei sein würde, aber er fühlte sich auch unsicher.

Er empfand Mitleid mit seiner Mutter, die bereits tief trauerte. Er konnte sich ein Leben ohne seine liebe Mutter nicht vorstellen, aber er wusste, dass seine Mutter nach seinem Tod einen Kummer erleiden würde, der nur schwer zu ertragen sein würde.

„Mutti, bitte weine nicht zu viel. Ich komme in den Himmel, nicht wahr? Und dann wirst du auch dahin kommen, wenn meine Schwester erwachsen ist.“

„Ich weiß liebes Kind, aber ich werde dich vermissen.“

„Mutti, ich weiß, dass ich bald im Himmel sein werde, aber wie wird es da sein?“

„Liebes Kind, ich bin selbst noch nie gestorben, aber ich bin sicher, dass du da ganz geborgen und wie zu Hause sein wirst.“

„Stell dir vor, du schläfst ein, und am Morgen erwachst du in deinem eigenen Bett zu Hause. Ich werde nicht da sein, aber ich komme später zu dir. Als du erwachst, stehen Oma und Opa da mit Jesus. Sie lieben dich so sehr.“

Das ist eine Erzählung, aber wir müssen kindlichen Glauben nie verachten.

Jesus rief ein kleines Kind, stellte es in ihre Mitte
und sagte: »Ich versichere euch: Wenn ihr euch nicht ändert und so werdet wie die Kinder, kommt ihr ganz sicher nicht in Gottes himmlisches Reich.
Matthäus 18,2–3 HfA


Aber die jüdischen Schriftgelehrten hatten keine Zeit für solche einfachen Ideen. Jesus war demütig, aber sie waren zu hochmütig, um Jesus zu verstehen. 

Leider gibt es auch heute nicht nur jüdische Rabbiner, sondern auch humanistisch orientierte Theologen und Pfarrer, die mit akademischen Theorien so beschäftigt sind, dass sie Jesus nicht verstehen.

Wenn Jesus von Glauben sprach, meinte er, wir sollen kindliches Gottesvertrauen haben. Wenn Jesus oder Vater Gott Klartext spricht, müssen wir einfach daran glauben.

Kurz vor seinem Tod am Kreuz sprach Jesus mit seinen Jüngern am Abendmahl.

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.

Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Johannes 14,1–3 Schlachter 2000


In der englischen King James Übersetzung, spricht Jesus nicht von Wohnungen, sondern „Mansions“ … Das heißt Villen, wie die vornehmen Häuser in Beverly Hills oder am Steigenberger See. Das griechische Wort bedeutet nur ein Gebäude, wo man wohnt. Ich glaube Gott hat das allerbeste für uns vorbereitet.

Viele ausgebildeten Leute denken, das sei zu kindlich, zu einfach, oder zu schön, um wahr zu sein, aber Jesus erklärte die Wahrheit.

Jemand fragte den berühmten schweizerischen Theologen, wie er seine Theologie zusammenfassen könnte.

Er antwortete kurz mit einem englischen Kinderlied.

„Jesus loves me, this I know, for the Bible tells me so.“

"Jesus liebt mich, das weiß ich, denn die Bibel sagt es mir."

Mittwoch, 7. April 2021

Die Quelle der Liebe

 Du bist für Liebe geschaffen. Wie kann man sagen, wenn wir so viel Hass und Grausamkeit um uns sehen?

Wie ist die Liebe zwischen Mutter und Kind entstanden? Wieso sehnen wir nach Liebe, auch wenn wir nicht wissen, wie wir Liebe finden können.

Unsere menschliche Neigung zu Liebe ist oft verdorben und verdreht, aber nicht vernichtet.

Wer ist die Quelle der echten Liebe? Nur Gott, der die Mutterliebe erfunden hat.

Doch Zion sagt: »Der HERR hat mich verlassen; der Herr hat mich vergessen.« 

»Kann eine Mutter etwa ihren Säugling vergessen? Fühlt sie etwa nicht mit dem Kind, das sie geboren hat? Selbst wenn sie es vergessen würde, vergesse ich dich nicht! Jesaja 49,14-15

Jesus sprach oft von der Liebe.

Er sprach von der begrenzten Liebe der natürlichen verdorbenen Menschen, und der unbeschränkten Liebe Gottes.

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 

Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, Matthäus 5,43–44 ELB

Die Liebe ist freigebig.

Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet, ihm einen Stein geben wird?

Und wenn er um einen Fisch bittet, wird er ihm eine Schlange geben?

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!
Matthäus 7,9–11 ELB


Die echte Liebe ist immer praktisch. Wer nicht geben will, liebt in Wirklichkeit nicht.

Gott ist Liebe. Gottes Herz ist offen für dich. Er will dir helfen und mit vielen guten Gaben segnen.

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem es keine Veränderung oder Wechsel gibt.
Jakobus 1,17 Bruns

Kennst du Gottes persönliche Liebe noch nicht. Du kannst heute Gott kennenlernen.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er den einzig-einen Sohn gab, damit jeder, der auf ihn vertraut, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16 Bruns