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Mittwoch, 3. November 2021

Promis und Stars oder Jesus

So viele sind heute vernarrt in Promis und Stars, aber in der Bibel sehen wir, dass Gott eine ganz andere Sichtweise hat.

Wen hat Gott erwählt, die Mutter von Jesus zu sein? Ein bescheidenes und ganz unbekanntes Mädchen in einem Dorf mit keinem guten Ruf. Maria war ein Niemand in Nazaret, in einem Kaff.
Kurz nach dem Anfang seines Dienstes erwählte Jesus Philippus.

Philippus machte sich auf die Suche nach Nathanael und erzählte ihm: »Wir haben den gefunden, von dem Mose und die Propheten geschrieben haben! Es ist Jesus, der Sohn von Josef aus Nazareth.« 

»Aus Nazareth!«, rief Nathanael aus. »Kann denn aus Nazareth etwas Gutes kommen?« Philippus antwortete: »Komm mit und überzeuge dich selbst.« Johannes 1,45–46 NLB

Keiner der ersten Apostel war ein Rabbiner. Nur einer war reich, Matthäus, ein Zolleinnehmer mit einem schlechten Ruf.

Maria und die ersten Apostel wurden erst viel später weltberühmt, lange nach ihrem Tod.

Trotz ihres bescheidenen Ursprungs waren die Jünger nicht frei von Ehrgeiz.

Später kam die Mutter von Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, mit ihren Söhnen zu Jesus. Sie kniete respektvoll vor ihm nieder, denn sie wollte ihn um einen Gefallen bitten.

»Was möchtest du?«, fragte er sie. Sie antwortete: »Wirst du meinen Söhnen in deinem Reich die Ehrenplätze neben dir geben, den einen rechts und den anderen links von dir?«
Matthäus 20,20–21 NLB


Jesus hatte kein Verlangen nach weltlicher Ehre.

Jesus merkte, dass sie im Begriff waren, ihn mit Gewalt aufzuhalten und zum König zu machen. Da zog er sich wieder auf den Berg zurück und blieb dort für sich allein. Johannes 6,15 NLB

Viele in dieser Welt wollen prominent sein. Viele sind in Promis und Stars vernarrt. Leider gibt es viele Christen, die auch diese Einstellung haben.

Die Christen in der Landeskirche und in den Freikirchen lehnen die Katholiken ab, weil sie dem Papst übermenschliche Autorität zuschreiben, aber in Amerika gibt es an jeder Straßenecke eine Kirche, in der der Hauptpastor wie ein Papst regiert.

 Im Alten Testament wollten die Hebräer einen König haben, obwohl das nicht Gottes Wille war. Sie verlangten einen König und Gott gab ihnen Saul. Saul war am Anfang demütig, aber nach und nach wurde er stolz und ichbezogen.

Paulus tadelte die Christen in Korinth dafür, dass sie sich als Jünger dieses oder jenes Predigers identifizieren wollten.

So sagen einige von euch: »Ich bin ein Anhänger von Paulus.« Andere bekennen sich zu Apollos oder Petrus, und manche sagen: »Ich folge nur Christus.« 1. Korinther 1,12 NLB

Viele Christen wollen ihre Identität im Glanz eines großen Predigers finden, aber deine wahre Identität als Christ ist nur die einer geliebten Tochter oder eines geliebten Sohnes Gottes, weil Jesus sein Leben für dich am Kreuz geopfert hat.

Dienstag, 8. Dezember 2020

Heilung von Trauma

Bist du einfach überfordert, oder vielleicht wirklich traumatisiert?

Du bist vielleicht in einer Gemeinde, wo Gottes Wort gepredigt wird, wo du Heilungen siehst, wo du gute Zeugnisse hörst.

Du hast Bibelverse auswendiggelernt und du zitierst die Verheißungen Gottes.

Aber für dich reicht es nicht. Du hast dich strapaziert, alles richtig zu tun, aber du bleibst trotzdem verletzt. Deine Seele ist kaputt.

Du erzählst von deinem Missbrauch und Trauma, und man sagt, du musst einfach vergeben. 

Einfach? Wieso einfach?

Leider gibt es keine einfache vorgeschriebene Methode, deine Seele wiederherzustellen.

Es gibt Prediger und Seelsorger, die meinen, ihre Methoden seien von Gott, und wenn es für dich nicht klappt, musst du Schuld daran sein.

Aber dem ist oft nicht so.

Ich glaube an Wunderheilungen, auch für tiefe traumatische Verletzungen.

In der Bibel begegnete Jesus einem dämonisierten Mann, der nackt umherlief. Jesus befahl den Dämonen, den Mann zu verlassen und der Mann war auf der Stelle befreit und geheilt.

In der Apostelgeschichte sehen wir, wie Petrus und Paulus erstaunliche Wunder in Jesus Namen zustande brachten, und es gibt einige wenige Prediger heutzutage, die Leichen zum Leben zurückrufen.

Aber Vorsicht bitte. Es gibt echte aber auch falsche Prediger.

Jesus versprach, dass wir echte Wunder erwarten dürfen.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird größere als diese tun, weil ich zum Vater gehe. Johannes 14,12 ELB

Aber Jesus warnte auch, dass in der letzten Zeit auch falsche Prediger auftauchen werden.

Nehmt euch vor falschen Propheten in Acht. Sie kommen daher wie harmlose Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie gefährliche Wölfe, die euch in Stücke reißen wollen.

Ihr erkennt sie an ihrem Verhalten, so wie ihr einen Baum an seinen Früchten erkennt. An Dornbüschen wachsen keine Trauben und an Disteln keine Feigen.
Matthäus 7,15-16

Paulus warnte vor Predigern, die Christen einschüchtern und gebieterisch beherrschen.

Und ihr habt ja nichts dagegen, wenn man euch schindet und ausnutzt, wenn man euch einfängt, euch von oben herab behandelt oder gar ins Gesicht schlägt. 2. Korinther 11,20 HfA

Aber wir müssen nicht alle Prediger deswegen als falsch verurteilen. Im Neuen Testament findet man falsche aber auch gute Prediger und es ist auch heute so. 

Wer seelisch verletzt ist, braucht echte Seelsorge und manchmal auch Befreiung.

  • Aber Vorsicht vor Predigern, die hinter allen Problemen der Seele nur Dämonen sehen.

  • Vorsicht vor Predigern, die verlangen, dein ganzes Leben zu kontrollieren.

  • Vorsicht vor Predigern, die ihren Mitgliedern verbieten, andere Gemeinden zu besuchen.

  • Vorsicht vor Predigern, die nur eine Methode haben, alle seelischen Probleme zu betreuen.

  • Vorsicht vor Predigern, die angeblich fehlerlos sind, denn das ist nicht wahr.


Wenn du traumatisiert bist, und keinen Ausweg findest, bitte erkenne, dass Gott dich trotz allem liebt, dass Gott zu dir steht, dass Gott dich als Freund begleiten will. 

Wenn du gute Seelsorge finden kannst, umso besser. Aber wenn nicht sofort, bitte Gott, dein Wegweiser zu sein.

Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. Jeremia 29,11 ELB