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Freitag, 31. Dezember 2021

Mit Jesus in Turbulenten Zeiten

 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand mich rufen hört und die Tür öffnet, werde ich eintreten, und wir werden miteinander essen. Offenbarung 3,20 NLB

Wir stehen an der Schwelle eines neuen Jahres. Die letzten zwei Jahren waren schrecklich, aber Gott war mit dir, und er verspricht, auch im neuen Jahr, dich nicht zu verlassen.

Hängt euer Herz nicht ans Geld und begnügt euch mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat gesagt: »Ich werde dich nie verlassen und dich nicht im Stich lassen.« Hebräer 13,5 NLB

Die Zeit, die wir jetzt erleben, ist keine normale Zeit. Ob die Zeit je normal war, ist eine andere Frage. 

Es ist gut, wenn du einen Job hast. Es ist keine Sünde, ein Bankkonto zu haben oder Aktien zu besitzen, aber diese Welt kann uns keine feste Sicherheit anbieten.

Gott hat vor 2000 Jahren seinen ewigen Sohn in diese Welt gesandt, damit wir eine ewige Zuflucht haben können. Wir brauchen jetzt diese ewige Sicherheit wie nie zuvor in unserem kurzen Leben.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3,16 NLB

Spürst du die Gegenwart Gottes in deiner turbulenten Situation? Vielleicht nicht jetzt, aber egal, ob du seine Gegenwart spürst oder nicht, er ist da.

Jesus wartet auf deinen Hilferuf.


Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand mich rufen hört und die Tür öffnet, werde ich eintreten, und wir werden miteinander essen. Offenbarung 3,20 NLB

Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir Großes und Unfassbares mitteilen, das du nicht kennst!
Jeremia 33,3 EÜ

Samstag, 11. Dezember 2021

Gottes Pläne für Heute

 Die Bibel ist die ewige Wahrheit Gottes. Es gibt keine Falschheit in Gott, und er lügt nie.

Gott ändert sich nie. Sein Charakter ist perfekt und unveränderlich, aber er handelt nicht immer auf genau dieselbe Weise.

Abraham war mit seiner Halbschwester verheiratet. Die Mutter von Mose war die Tante seines Vaters. Gott segnete Abraham und die Eltern von Mose. Dann hat Gott Mose das Gesetz gegeben. Danach war eine Ehe zwischen Geschwistern und nahe Verwandten verboten.

Gottes Charakter änderte sich nicht, aber seine Regeln waren nicht unveränderlich. 

Von Mose bis Jesus mussten alle Juden alle Gesetze des Alten Testaments befolgen. Auch Jesus lebte als gehorsamer Jude unter dem Gesetz.

Dann missionierte Paulus unter den Nicht-Juden. Paulus hat für diese Mission radikale neue Anweisungen von Gott bekommen.

So werden nun die, die aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.

Denn die aus des Gesetzes Werken leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben : »Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er’s tue!« Galater 3,9–10 LU

Die jüdischen Jünger Jesu hatten als Juden unter dem Gesetz gelebt, aber nun sollten die Nicht-Juden durch den Glauben an Jesus errettet werden, ohne die vielen Gesetze des Alten Testaments zu befolgen.

Aber waren die Schriften des Paulus das letzte Wort Gottes? Ja und nein. Die Bibel ist eine vollständige Offenbarung. Luther und Calvin haben der Bibel keine neuen Bücher hinzugefügt.

Aber nicht alle Anweisungen des Paulus sollten für alle Zeiten gelten. Paulus sagte den Sklaven, sie sollten ihren Meistern gehorchen. Gott hat also scheinbar die Sklaverei gebilligt.

Aber vor zweihundert Jahren hat Gott heldenhafte Christen beauftragt, die Sklaverei als grausame Sünde zu verurteilen. Durch William Wilberforce in England und Abraham Lincoln in Amerika hat Gott die Sklaverei im britischen Reich und in Nordamerika abgeschafft.

War die Sklaverei in den Augen von Paulus gut und gerecht? Nein. Er forderte die Sklaven auf, zu gehorchen, aber er verurteilte in Gottes Namen die Händler, die Sklaven kauften und verkauften. 

 Aber Gottes Ziel für diese Generation war nicht eine politische und wirtschaftliche Revolution. Das Reich Gottes sollte Schritt für Schritt errichtet werden.

Und von den Söhnen Issaschar solche, die die Zeiten zu beurteilen verstanden und wussten, was Israel tun musste: ihre Oberhäupter 200, und alle ihre Brüder unter ihrem Befehl. 1. Chronik 12,33 ELB

Paulus, William Wilberforce und Präsident Lincoln hatten Weisheit und Einsicht von Gott bekommen, die Pläne Gottes für ihre Generation zu verstehen.

Manche Christen haben Paulus kritisiert, weil er lehrte, die Nicht-Jüdischen Christen nicht beschnitten werden sollten.

Nicht wenige Christen haben die Abschaffung von Sklaverei widerstanden. Sie haben Paulus zitiert.

Ihr Sklaven sollt euren irdischen Herren gehorchen. Achtet und ehrt sie und dient ihnen mit aufrichtigem Herzen, wie ihr Christus dient. Epheser 6,5 NLB

Vor etwa 50 Jahren gab es in Nordamerika und Westeuropa unzählige drogensüchtige Hippies. Viele Christen beteten für diese jungen Rebellen, die arbeitsscheu waren, die Sexualmoral missachteten und alle kulturellen Traditionen verachteten. 

Viele christliche Eltern beteten und hofften, dass ihre abtrünnigen Kinder zu den alten Wegen zurückkehren würden.

Gott erhörte ihre Gebete, aber nicht so, wie sie es erwartet hatten. Viele Hippies wurden vom Heiligen Geist heimgesucht, aber sie kehrten oft nicht zu den bereits bestehenden Kirchen zurück. Stattdessen entstand die Jesus-People-Bewegung.

Wir befinden uns jetzt wieder in einer noch nie dagewesenen Krise. Aber Gott hat neue Pläne für jede Generation. 

Bibelwissen ist notwendig, aber Bibelwissen ohne die Führung des Heiligen Geistes kann und wird in die Irre führen.

Viele Christen fokussieren sich auf die Machenschaften des Teufels. Sie verbreiten Spekulationen über das Malzeichen des Tieres und erschreckende Warnungen ohne Ende.

Viele Christen wollen zu der normalen alten Ordnung vor der Covid Krise zurückkehren. Aber ist das möglich?

Wir müssen Gottes Führung suchen.

Denkt nicht mehr daran, was war, und grübelt nicht mehr über das Vergangene.

Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen.
Jesaja 43,18–19 NLB

Sonntag, 25. April 2021

Achterbahn in der Krise

Vor ein paar Jahren war ich als Gastprediger in einer kleinen Gemeinschaft in Deutschland. Ich war in meinem Gästezimmer, als mir dieser alte Popsong durch den Sinn kam.

Everyday, it's a gettin' closer
Goin' faster than a roller coaster
Love like yours will surely come my way
A-hey a-hey hey ... (Buddy Holly)


(Jeden Tag rückt die Zeit näher, schneller als eine Achterbahn. Liebe wie deine wird sicher zu mir kommen).

Ich fühlte, dass dies eine Botschaft des Heiligen Geistes war, und ich teilte dies in der Versammlung am Sonntagmorgen mit. 

Der Pastor reagierte sehr positiv. Er sagte, dass ein Gastprediger fünf Jahre zuvor eine Prophezeiung über eine Achterbahnerfahrung geteilt hatte, die wir erwarten sollten.

Ich habe heute Morgen zu Hause in Perth gebetet. Wir befinden uns mitten in einer dreitägigen Lockdown-Situation wegen eines unerwarteten Coronavirus-Falls.

Als ich Gott um Inspiration bat, kam diese Botschaft über die Achterbahn zurück.

Die Botschaft, von der ich glaube, dass Gott sie uns mitteilen möchte, lautet: "Haltet euch fest!"

Während die Wiederkunft von Jesus Christus näher rückt, werden sich die Dinge nicht stabilisieren oder verlangsamen.

Habakuk Kapitel zwei zeigt ein düsteres Bild einer Welt in Chaos und Korruption, aber in der Mitte dieses schrecklichen Kapitels gibt es einen Vers, der oft aus dem Zusammenhang gerissen zitiert wird.


Denn die Erde wird erfüllt werden von der Erkenntnis der Herrlichkeit des HERRN, gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken. Habakuk 2,14 SLT

Es wird gewöhnlich aus dem Zusammenhang gerissen zitiert, weil der Kontext das Gegenteil von Herrlichkeit ist.

Ich glaube, dass Gott uns sagt, dass wir inmitten des Schreckens des Terrorismus, des Menschenhandels, der Pandemien und des moralischen Chaos gerade jetzt erwarten sollten, dass Gott seine Herrlichkeit auf diesem Planeten in einer Weise manifestiert, wie es noch nie zuvor geschehen ist.

Die Botschaft von Gott lautet also: "Haltet euch fest!"

Wir befinden uns auf einer wilden Fahrt und sie wird sich nicht beruhigen. Wir dürfen keine Normalität erwarten, aber wir können uns an der liebenden Gegenwart Gottes festhalten.

Suche seine Gegenwart und erwarte jeden Tag Wunder. Gott ist immer noch Gott und er hat nicht aufgehört, gut und freundlich zu sein.

Wenn ich meine Bibel lese, sehe ich die größten Wunder in den Zeiten des größten Stresses. Wir befinden uns heute in genau so einer Zeit.

Gott hat sich nicht verändert.


Donnerstag, 8. April 2021

Panik nicht von Gott

In dieser Weltkrise sind unzählige Menschen eingeengt und eingeschränkt. Ehepaare und manchmal ganze Familien müssen zu Hause online arbeiten oder studieren.

Für manche kann das eine Befreiung von einer bedrückenden Kultur im Büro oder Schule sein, aber für viele anderen kann es eine Qual sein. Persönliche Konflikte werden oft schlimmer und man hört von zunehmender häuslichen Gewalt.

Das ist für so viele, eine sehr harte Probe, eine Art Gefangenschaft. Ich bin kein Querdenker, aber wenn ich darüber nachdenke, fange ich an, die Wut und Verzweiflung von vielen Menschen ein bisschen zu verstehen. Manche sehen keinen anderen Ausweg, als auf der Straße auszurasten.

Viele anderen reagieren ganz anders. Sie bleiben beängstigt zu Hause und verurteilen die aufbegehrenden Covid Skeptiker und Verschwörungstheoretiker.

Manche grauen sich vor Diktatur und Impfstoff. Andere haben Schiss vor Covid.

Aber panische Angst kommt nicht von Gott. Ich sehe auf beiden Seiten den Teufel am Werk.


Manche lesen mehrmals am Tag die Tagesnachrichten in den Mainstream-Medien. 

Andere verachten alle offiziellen Berichte und halten fest an jeder Nachricht von Verschwörungstheoretikern.

Aber wo ist Gott? Haben wir in unserer Panik unseren allmächtigen lieben Vater vergessen?

In der Bibel können wir von zwei Glaubenshelden lesen, die ständig bedroht wurden. Wir können in den Schriften von David und Paulus Ermutigung und Trost finden.

Dem Vorsänger. »Verdirb nicht.« Von David, ein Miktam, als er vor Saul in die Höhle floh.

Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig! Denn bei dir birgt sich meine Seele, und ich nehme Zuflucht unter dem Schatten deiner Flügel, bis das Verderben vorübergezogen ist.

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache hinausführt. 

Er wird mir vom Himmel Rettung senden, wird den zum Hohn machen, der gegen mich wütet. (Sela.) Gott wird seine Gnade und Wahrheit senden. Psalm 57,1–4 SLT

„Der Epheserbrief ist der erste der sog. „Gefangenschaftsbriefe“. Möglicherweise sind diese Briefe (Epheser-, Philipper-, Kolosser- und Philemonbrief) in der etwa zwei Jahre langen Haft in Rom entstanden und in den Jahren 58–60 abgesandt worden.“
(Bruns. Einleitung zu dem Epheserbrief.)

Ich habe dabei das feste Vertrauen, dass derselbe Herr, der in euch seine gute Arbeit angefangen hat, sie auch zur Vollendung bringen wird bis zum Tage Jesu Christi. Philipper 1,6 Bruns

Wenn du in einer Klemme steckst, gib bitte nicht auf. Gott hat trotz allem einen Ausweg für dich geplant.